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Kamen. Erstmalig wird das Thema „Die Reichspogromnacht in Kamen“ durch eine historische Stadtführung begleitet. Gästeführer Udo Nüsken beleuchtet in einer etwa 1,5-stündigen Tour die Gründe für die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, den Ablauf der Ereignisse in Kamen und deren Folgen.
Termine: 8. November, 18 Uhr und 10. November, 11 Uhr
Startpunkt: Stadtbücherei am Alten Markt
Kosten: 4 € pro Person
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Immer den Emaille-Schildern und QR-Codes hinterher: Heeren-Werve entdecken. Fotos: Katja Burgemeister für KamenWeb.de
von Katja Burgemeister
Kamen-Heeren-Werve. Warum gab es 2016 ein Fischsterben in der Seseke? Wo liegt eigentlich der Schacht II der ehemaligen Zeche? Und wie lebten die Menschen in der alten Zechensiedlung vor weit über 100 Jahren? Wer Heeren-Werve kennenlernen will, kann das im Jubiläumsjahr ab sofort hemmungslos tun. Allein mit dem Handy in der Hand, als Gruppe mit sachkundigen Experten, als Einheimischer beim Spaziergang oder als Auswärtiger mit Fragen. QR-Codes auf Emaille-Schildern und das Einhorn wissen alles, was es im Stadtteil zu entdecken gibt.
„Heeren-Werve entdecken“, heißt deshalb auch das (fast) vollständig ehrenamtliche Projekt zum 850. Geburtstag. Was ursprünglich einmal die Idee einer Einzelnen war, integrierte schnell das halbe Dorf. Am Ende waren unzählige Heerener und Werver am Schreibtisch, mit dem Computer, in Archiven oder mit Leitern, Schrauben und Wasserwaage unterwegs für die gemeinsame Sache. Es wurde an einzelnen Häusern angeschellt und gefragt, ob es hier Interesse gibt, das Haus samt Geschichte in eine Station mit Schild zu verwandeln. Es gab Verhandlungen mit Denkmalbehörden, damit die Schilder ordnungsgemäß und dauerhaft angebracht werden.
25 Stationen wurden ausgemacht, über die es einiges zu erzählen gibt. Darunter nicht nur Sehenswürdigkeiten wie das Wasserschloss, die beiden Kirchen, das Pförtnerhaus oder die denkmalgeschützte Zechensiedlung. Auch Willy Schultes Fachwerkhaus hat ein Emaille-Schild, der Ev. Friedhof lädt zu einer Wissenspause ein und auch im Luisenpark gibt es digitale Informationen und Geschichten. Sogar die Harley Davidson hat einen eigenen QR-Code.
Weiterlesen: Immer den Emaille-Schildern und QR-Codes hinterher: Heeren-Werve entdecken
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Der Tag des offenen Denkmals auf dem Gelände der „ Alten Polizeikaserne Dortmunder Allee Nr.6“ war ein voller Erfolg . Mehr als 50 Besucher nutzten von 11:00 bis 13:00Uhr die Gelegenheit sich über die Geschichte der Anlage und die Zukunftsgestaltungen auszutauschen.Kamen. Am 8. September 2024 besuchten über 50 Personen den Tag des offenen Denkmals auf dem Gelände der Alten Polizeikaserne an der Dortmunder Allee. Von 11:00 bis 13:00 Uhr tauschten sich die Besucher über die Geschichte des Ortes und die geplante Neugestaltung aus. Die Veranstaltung, organisiert von den Heimatfreunden Südkamen e.V., bot neben historischen Einblicken auch ein Memory-Spiel für Kinder, Kaffee und Kuchen. Zwei Besucherinnen traten dem Verein bei, und es wurde der Wunsch geäußert, künftig Räume für den Verein im Gelände bereitzustellen.
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Tag des Offenen Denkmals am 8. September 2024
Heeren-Werve. An den Ursprungsort des Dorfes Heeren will Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Stoltefuß am Sonntag interessierte Geschichtsfreunde führen. Aktuell zum Ortsjubiläum 850 Jahre Heeren-Werve steht diese Örtlichkeit im Park des Hauses Heeren im Mittelpunkt. Hier stand die Burg der Ritterfamilie von Herne (Heeren). Diese, im Jahr 1173 urkundlich genannte Familie, hat uns den Ortsnamen Heeren überliefert. Reste des Wassergrabens der Burg sind im Gelände erhalten geblieben. Danach führt Stoltefuß die Interessierten zum heutigen Haus Heeren. Dieses kleine Wasserschloss ist der Nachfolgebau der alten Ritterburg. Es wurde 1606 errichtet.
Der Weg zu diesem historischen Ort führt auch über Wiesen- und Waldflächen. Deshalb ist festes Schuhwerk angebracht. Treffpunkt ist am Sonntag um 11 Uhr am Torhaus des Hauses Heeren.
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Die Firma Brumberg ist in Kamen seit 125 Jahren bekannt. Der Elektro-Fachhandel feiert in diesen Tagen das Jubiläum mit vielen Aktionen und Angeboten. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Archiv: 125 Jahre Brumberg: Erstes Aktionswochenende startet
von Christoph Volkmer
Kamen. Auf eine lange Geschichte kann der Elektrofachmarkt Brumberg zurückblicken. Das 125-jährige Bestehen ist ein guter Grund, um auf die lange Historie zurückzublicken. Dazu wird das Jubiläum in den kommenden Wochen mit vielen Aktionen und Sonderangeboten gefeiert.
Mit dem Verkauf von Öfen und Herden, die noch mit Briketts angefeuert wurden, ging es in der von Carl Brumberg eröffneten Schmiede in der Kämerstraße los. Ganz genaue Daten über den Startschuss des Geschäfts lassen sich nicht ermitteln. Die Brüder Andreas und Matthias Brumberg, die heute in vierter Generation den Fachmarkt führen, gehen von einem Gründungsdatum Ende August 1899 aus. „Seitdem werden unsere Jubiläen auch immer Ende August gefeiert“, sagt Matthias Brumberg mit einem Lächeln.
Zur Schmiede gehörte eine handwerkliche Werkstatt, die dazu beitrug, dass das Unternehmen schwierige Jahre wie die Zeit des Ersten Weltkriegs und die Phase der Geldentwertungen überstand. Zusammen mit Sohn Karl nahm das Vater-Sohn-Duo 1936 eine erste Erweiterung und Modernisierung des Betriebs vor. Drei Jahre später übernahm Brumberg Junior als alleiniger Geschäftsführer. In der Folge wurde das Angebot unter anderem mit Staubsaugern, Waschmaschinen und Nähmaschinen erweitert.
Kundenservice hatte schon in den frühen Jahren eine wichtige Bedeutung für den Familienbetrieb Brumberg. Dieser Ford FK 1000 war damals ein echter Hingucker. Foto: Brumberg-Archiv
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Kamen. Am 8. September 2024 öffnet die Stadt Kamen im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ die Türen zur Alten Polizeikaserne an der Dortmunder Allee Nr. 6. Von 11:00 bis 13:00 Uhr können Besucher die historische Tankstelle aus dem Jahr 1937 besichtigen, die einen besonderen Blick in die Vergangenheit bietet.
Eine Ausstellung des mobilen Heimatmuseums wird sich auf die Geschichte der Alten Polizeikaserne konzentrieren. Zudem wird das „Heimatboxprojekt“ der Südschule vorgestellt, bei dem sich im vergangenen Schuljahr Kinder der 3. und 4. Klassen intensiv mit der Geschichte ihrer Stadt auseinandersetzten. Diese Präsentation zeigt die wertvolle Arbeit der jungen Entdecker und ihre Sicht auf die lokale Geschichte.
Weitere Informationen und Details zu diesem und anderen Projekten finden Sie auf der Webseite der Heimatpflege Süd-Kamen unter heimatpflegesuedkamen.de. Der Tag des offenen Denkmals bietet eine einmalige Gelegenheit, die Geschichte Kamens hautnah zu erleben und sich mit dem kulturellen Erbe der Stadt zu verbinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.
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