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Kamen. Das markante Fördergerüst des ehemaligen Zeche Monopol in Kamen wird einer dringend benötigten Renovierung unterzogen. Bevor die Arbeiten beginnen, haben die Bürgerinnen und Bürger Kamens die Möglichkeit, das Wahrzeichen ihrer Stadt zu besichtigen.
Am Samstag, dem 4. Mai, lädt die Stiftung „Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur“ zu einer exklusiven Baustellenführung ein. Diese besondere Gelegenheit wird im Rahmen des „Tags der Städtebauförderung“ angeboten. Die Sanierung des Förderturms aus den 1960er Jahren wird durch Mittel der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes finanziert.
Die Führung startet um 14 Uhr auf dem Gelände an der Herbert-Wehner-Straße (heutiger Technopark) und dauert etwa 90 Minuten. Interessierte sind herzlich eingeladen, ohne Anmeldung an der Veranstaltung teilzunehmen. Dabei erhalten sie einen Einblick in die bevorstehenden Arbeiten und können erfahren, was sich hinter den Schutzplanen abspielen wird.
Archiv: Monopol-Förderverein beschließt Jubiläumsjahr und setzt auf zeitnahen Start der Förderturm-Sanierung
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Kamen. Zu einem Heimspiel der besonderen Art lädt der Kreisheimatpfleger Andre Siegel ein. Als Heerener könnte er mit dem Fahrrad zum Termin anreisen.
In seinem Vortrag "Als Heeren noch Herne hieß und Grafen sich mit Bischöfen befehdeten – Heeren in der Zeit des Mittelalters" will er den Prozess der Territorialisolierung(sbestrebungen) der westfälischen Adligen bzw. der Entwicklung der Grafschaft Mark in Koexistenz und Konkurrenz zum Erzbistum Köln behandeln.
„In diesem Jahr begehen wir feierlich den 850. 'Geburtstag' des Kamener Ortsteils Heeren. 1173 durch die Nennung des "Everard de Herne" erstmalig in der (bekannten) Geschichte aktenkundig geworden, nehmen wir zum Anlass, die Hintergründe und Umstände dieser Zeit bis ins Mittelalter einmal genauer unter die Lupe zu nehmen“ so Siegel zum Anlass seines Vortrages am 2. Mai um 18.00 Uhr im Heerener Haus der Bildung (VHS an der Bergstraße 13).
Der Eintritt zu zum Vortrag ist natürlich kostenlos. Andre Siegel und die Organisatoren, der Kreis der Ortsheimatpfleger, freuen sich schon jetzt auch für diesen Abend wieder erneut auf zahlreiche, heimatgeschichtlich interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer.
Archiv: Vortrag zur Ortsgeschichte: Frühgeschichte bis zum Mittelalter von Heeren-Werve
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Kamen. In der Vortragsreihe der Ortsheimatpfleger zur Ortsgeschichte lädt Kreisheimatpfleger Andre Siegel am 2. Mai um 18.00 Uhr in das Haus der Bildung nach Heeren ein.
In dem Vortrag an diesem Abend es geht um die frühgeschichtliche Entwicklung Heeren-Werves bis zum Mittelalter.
Der Eintritt zu zum Vortrag ist natürlich kostenlos. Die Ortsheimatpfleger freuen sich schon jetzt auch für diesen Abend wieder erneut auf zahlreiche, heimatgeschichtlich interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer.
Archiv: 850 Jahre Heeren: Historische Vortragsreihe zum Jubiläum
Launiger Auftakt für 850 Jahre Heeren-Werve und vielen tagesaktuellen historischen Vorbildern
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Kamen. Im Stadtteil Heeren-Werve steht ein besonderes Jubiläum bevor: Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes feiert ihr 850. Jubiläum. Nach einem erfolgreichen Festakt Anfang Februar im Lutherzentrum, bei dem Gäste auf eine fesselnde Zeitreise durch die Geschichte des Ortes mitgenommen wurden, arbeitet der Arbeitskreis unter der Leitung des Ortsheimatpflegers Karl-Heinz Stoltefuß und des Ortsvorstehers Friedhelm Lipinski an weiteren Höhepunkten.
Ein weiteres Highlight ist das geplante Jubiläumsfest am 30. Juni auf dem Schlosshof des Hauses Heeren. Gemeinsam mit der Stadt werden Informations- und Aktionsstände sowie ein vielfältiges Bühnenprogramm geplant. Die Heerener Vereine und Gruppen sind dazu aufgerufen, eigene Ideen unter das Motto "850 Jahre Heeren-Werve" zu stellen.
Neben dem Jubiläumsfest stehen zahlreiche weitere Aktivitäten auf dem Programm, darunter die Maibaumaufstellung, ein Tag der Offenen Tür bei der Feuerwehr, das größte Frühstück der Welt und vieles mehr.
Interessierte können zudem in Bücherkisten der Stadtbibliothek oder im VHS Haus der Bildung mehr über die Ortsgeschichte erfahren.
Archiv: Launiger Auftakt für 850 Jahre Heeren-Werve und vielen tagesaktuellen historischen Vorbildern
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Launiger Auftakt für 850 Jahre Heeren-Werve und vielen tagesaktuellen historischen Vorbildern. Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.de
von Katja Burgemeister
Hätte Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Stoltefuß mit 86 Jahren lockergelassen und nicht schon wieder das nächste unbekannte Dokument gefunden, gäbe es jetzt keinen Grund zum Feiern. Kamen-Heeren-Werve. Eigentlich wird es schon 851 Jahre alt, das etwas eigenwillige Dorf mit dem „eigenen Völkchen“ im Kamener Osten. Das hat Heeren-Werve seinem wiederum nicht minder eigensinnigen Chronisten zu verdanken. Hätte Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Stoltefuß mit 86 Jahren lockergelassen und nicht schon wieder das nächste unbekannte Dokument gefunden, gäbe es jetzt keinen Grund zum Feiern. Der älteste Nachweis für die Existenz von Heeren-Werve musste aber noch historisch verbrieft und besiegelt werden. So wird 2024 das 850-jährige gefeiert. Den Auftakt machten am Sonntag stehende Ovationen für denjenigen, der das überhaupt erst entdeckt hat. Und ein historischer Rundumschlag.
Das soll aber erst der Auftakt sein für eine ganze Reihe von Jubiläumsveranstaltungen. Eine eigene Arbeitsgruppe plant an „einem großen Fest, einem eigenen Logo, Führungen, Veranstaltungen mit Schulen und Kindergärten“, so Bürgermeisterin Elke Kappen. Denn was die Heerener und Werver auszeichnet „sind die Ortsverbundenheit und das große Engagement“ in einem Ortsteil, in dem in den letzten Jahren viel passiert sei. Zudem feiere man schließlich gern in Zeiten, in denen es Ausrufezeichen für Vielfalt und Toleranz umso nötiger brauche. In diesem „zauberhaften Stadtteil“ sei das in 850 Jahren stets gelebt worden.
Mit NRW-Ministerin Ina Scharrenbach traute sich ein echtes Kamener Eigengewächs nach Heeren-Werve. Denn die Einwohner seien, das habe sie in vielen politischen Jahren gelernt, „ein eigenes Völkchen“. Für sie sei es stets „etwas Besonderes, hier als Kamenerin sprechen zu dürfen“, schaute sie augenzwinkernd auf das regional berüchtigte Eigenleben. „Sie haben hier eine spannende Geschichte, auf die Sie stolz sein können – eine Geschichte, die viele und große Veränderungen aufzeigt und belegt, wie die Menschen damit umzugehen lernten.“ Die eigene Identität und Identifikation haben sich die Heerener und Werver dabei bewahrt. „Und Sie können auch stolz sein, einen derart versierten Chronisten zu haben“, sagt sie mit Blick auf ihr Fachressort „Heimat“.
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von links nach rechts Peter Resler Ortsheimatpfleger und Rolf Dieter Helgers - Foto: Dirk O KaneKamen. Vor dem Haus in der Unnaer Straße 13 hat die Vergangenheit der Schuhfabrik Henter ein neues Zuhause gefunden. Mit Unterstützung des städtischen Bauhofs, der Ortsheimatpflege Südkamen und dem Stadtarchiv wurde die Geschichte dieser einst blühenden Fabrik in Form einer Erinnerungsstele verewigt. Der Standort wurde kürzlich vom Arbeitskreis im Rahmen des Heimatfrühstücks am 13. Dezember 2023 bei Cafe Grobe besichtigt.
Die Adresse, einst Hausnummer 163 zur Gründerzeit, trägt heute die Nummer 163. An diesem geschichtsträchtigen Ort wird die Entwicklung der Schuhfabrik Henter, angefangen vom Schuhladen in der Weststraße bis zur etablierten Schuhfabrik und Tankstelle in der Unnaer Straße, wieder lebendig. Dieses Kapitel erstreckt sich über den Zeitraum von 1888 bis 1945 und bildet einen integralen Bestandteil der Wirtschaftsgeschichte unserer Stadt.
Die Erinnerungsstele erzählt die faszinierende Geschichte eines bedeutenden Wirtschaftsunternehmens, das einst das Stadtbild prägte. Von bescheidenen Anfängen als Schuhladen in der Weststraße bis hin zur Expansion und dem Aufbau einer Schuhfabrik samt Tankstelle in der Unnaer Straße – ein Weg, der die industrielle Blütezeit unserer Stadt widerspiegelt.
Archiv: Ein besonderer historischer Kalender für das Jahr 2024 von den Heimatfreunden Südkamen
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