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Gästeführung „Kamen im Nationalsozialismus“

Kamen. Eine Führung zum Thema „Kamen im Nationalsozialismus“ bietet Gästeführer Udo Nüsken am kommenden Sonntag, 13. August, ab 14 Uhr an. Gestartet wird am Alten Rathaus/Stadtbücherei, der Kostenbeitrag pro Person beträgt 4 Euro.
Schon bevor die Nationalsozialisten die Macht im Deutschen Reich und in Kamen in den Händen hielten, waren sie aktiv und erlebten Widerspruch und Widerstand gegen ihre menschenverachtende Ideologie. Nachdem sie die Macht hatten, war Terror und Verfolgung für alle, die nicht in das faschistische Idealbild passten, an der Tagesordnung.
Leitbild nationalsozialistischer Gesellschaftspolitik war eine in sich geschlossene, rassisch und ideologisch gleichförmige Volksgemeinschaft von „Ariern“. Politisch Andersdenkende und Regimegegner wurden von Anbeginn der NS-Diktatur mit Mitteln des Staatsterrors verfolgt und unter anderem in Konzentrationslager gesperrt. Juden wurden diskriminiert und etwa durch die Nürnberger Gesetze systematisch entrechtet.
Mit dem Überfall auf Polen begann das NS-Regime, seine jahrelang vorbereitete Eroberungs- und Germanisierungspolitik mit Krieg durchzusetzen. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs beging das nationalsozialistische Deutschland millionenfachen Völkermord an den Menschen, die der Umsetzung ihrer Ideologie in Wege standen. So mündete z.B. die radikalantisemitische Politik der Nationalsozialisten im Holocaust.
Bei diesem Rundgang sollen die verschiedenen Aspekte des Lebens in Deutschland während des 2. Weltkrieges gezeigt werden. Die NS-Diktatur beherrschte alle Bereiche des öffentlichen Lebens, deshalb wird von gesellschaftlichem Leben und Deportationen, von Anpassung und Widerstand die Rede sein. Die Kriegsziele der Nazis und Kriegsprofiteure werden aufgezeigt. Ebenso wie die Befreiung Kamens und das kulturelle Gedenken heute.
Selbstverständlich werden auch die Aktivitäten der Neonazis nach 1945 in Kamen beleuchtet.
Bildmaterial ergänzt die Informationen.
Dauer der Führung ca. 2,5 Stunden, davon reine Wegstrecke circa 45 Minuten.
Kosten: 4 Euro/Person
Treffpunkt: Altes Rathaus/Stadtbücherei, am Alten Markt in Kamen-Mitte
Termin: Sonntag, 13. August 2023
Uhrzeit: 14 Uhr
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Südkamen. Das Mobile Heimatmuseum Südkamen stellt seit dem 31. Juli ihre neuesten Exponate im Kiosk Hattebier an der Unnaer Straße 26 aus. Die Schuhfabrik Henter an der Unnaer Straße 13 früher Nr. 163 und das Heimatlogo für Südkamen entworfen von Rolf Dieter Helgers.
Das Logowappen symbolisiert die 9 Ursprungshöfe von Südkamen, das Mühlrad die ehemalige Berger Mühle. Die Geschichte der Schuhfabrik Henter wird für die Zeit von 1888 bis 1948 dargestellt. Der Betrachter erfährt auch, daß hier eine der ersten Tankstellen (1930) in Südkamen (früher Kamen-Süd) betrieben wurde.
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Kamen. (AG) Mit einer Reihe von sechs Vortragsveranstaltungen und hochkarätigen Referenten begeht der Verein zur Förderung der Bergbau- und Industriekultur in der Stadt Kamen, Monopol 2000, ab Mittwoch, 19. Juli, das 150. Jubiläum der ehemaligen Schachtanlage mit einer Vortragsreihe, die jeweils mittwochs um 19 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte in der Bahnhofstraße stattfindet.
„Kohle, Kampf, Kunst und Kolonie“ – unter diesem Motto startet Monopol 2000 das Jubiläumsjahr des Kamener Bergbaus. Los geht’s am Mittwoch, 19. Juli, mit einem Vortrag von Journalist Horst Delkus über die Pioniere der deutschen Bergarbeiterbewegung. „Der Bunte, Schröder Siegel – die drei Kaiserdelegierten der Bergarbeiter. Ihr Leben, ihre Zeit“ – so der Titel von Delkus’ Vortrag, der die Geschichte der wichtigsten drei Anführer des Bergarbeiterstreiks 1889 und Gründer der ersten dauerhaften Bergarbeitergewerkschaft beleuchtet. Der Verein lädt ein zu einer Spurensuche unter und über Tage. Unter dem Motto „Arbeiter in ewiger Nacht“ erzählt Literaturwissenschaftler Arnold Maxwill am Mittwoch, 26. Juli, um 19 Uhr, eine kurze Literaturgeschichte des Ruhrgebiets. Der Referent nimmt seine Zuhörer mit auf einen „raschen Ritt“ durch die zentralen 130 Jahre des Bergbaus, der tief in die Biographie der Industriegeschichte geht. Ein Vortrag über den Bergbaugewerkschaftspionier Otto Hue hält am Mittwoch, 2. August, um 19 Uhr, der ehemalige Leiter des Essener Stadtarchivs, Klaus Wisotzky. Der „ungekrönte König der deutschen Bergarbeiterschaft“, wie der Reichstagsabgeordneten und Kämpfer für die Rechte der Bergleute Hue oftmals bezeichnet wird, liefert Stoff für spannende Geschichten über die Geschichte der deutschen Bergarbeiterverbände. Eine Woche später, am Mittwoch, 9. August, referiert die ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin des Westfälischen Wirtschaftsarchivs in Dortmund, Gabriele Unverfehrt, unter dem Motto „Vom Kötterhaus zur Kolonie“ über das Wohnen im Schatten des Förderturms. Dabei wird unter anderem die Frage erörtert, wie sich der Strukturwandel auf die Zechensiedlungen auswirkt. Karl Lauschke, Historiker und Vorsitzender des Vereins „Freunde des Hoesch-Museums“ widmet sich am Mittwoch, 16. August, der Geschichte der Kohlekrise und nimmt die staatlichen Maßnahmen zur Krisenbewältigung unter die Lupe. Heinz Assmann, ehemaliger Bezirksleiter der IG Bergbau und Energie, wird sich am 23. August der Geschichte der letzten Tage von Zeche Monopol. „Von der Stilllegung der Zeche zu Neu-Monopol“, so der Titel von Assmanns Vortrag.
Mit den Referenten seien Experten gewonnen worden, die sich jahrzehntelang in der Region mit dem Bergbau und den Bergleuten beschäftigt haben, so Bürgermeisterin Elke Kappen. Die Vortragsreihe werfe besondere Schlaglichter auf die Zeit des Steinkohlebergbaus und auf 150 Jahre Monopol. Wer sich für die Bergbaugeschichte – insbesondere in seiner Heimatstadt Kamen – interessiert, ist bei den Veranstaltungen in dieser Reihe bestens aufgehoben.
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Kamen. Der Kamener Gästeführer Udo Nüsken, bietet am Sonntag, 21. Mai ab 14 Uhr erstmalig eine Führung zum Thema „Kamen im Nationalsozialismus“ an. Gestartet wird am Alten Rathaus/Stadtbücherei, ein Kostenbeitrag in Höhe von € 4/ Person wird erhoben.
Schon bevor die Nationalsozialisten die Macht im Deutschen Reich und in der Stadt Kamen in den Händen hielten, waren sie aktiv und erlebten Widerspruch und Widerstand gegen ihre menschenverachtende Ideologie. Nachdem sie die Macht hatten, war Terror und Verfolgung für alle die nicht in das faschistische Idealbild passten, an der Tagesordnung.
Leitbild nationalsozialistischer Gesellschaftspolitik war eine in sich geschlossene, rassisch und ideologisch gleichförmige Volksgemeinschaft von „Ariern“. Politisch Andersdenkende und Regimegegner wurden von Anbeginn der NS-Diktatur mit Mitteln des Staatsterrors verfolgt und unter anderem in Konzentrationslager gesperrt. Juden wurden diskriminiert und etwa durch die Nürnberger Gesetze systematisch entrechtet.
Mit dem Überfall auf Polen begann das NS-Regime, seine jahrelang vorbereitete Eroberungs- und Germanisierungspolitik mit Krieg durchzusetzen. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs beging das nationalsozialistische Deutschland millionenfachen Völkermord an den Menschen, die der Umsetzung ihrer Ideologie in Wege standen. So mündete z.B. die radikalantisemitische Politik der Nationalsozialisten im Holocaust.
Bei diesem Rundgang sollen die verschiedenen Aspekte des Lebens in Deutschland während des 2. Weltkrieges gezeigt werden. Die NS-Diktatur beherrschte alle Bereiche des öffentlichen Lebens, deshalb wird von gesellschaftlichem Leben und Deportationen, von Anpassung und Widerstand die Rede sein. Die Kriegsziele der Nazis und Kriegsprofiteure werden aufgezeigt. Ebenso wie die Befreiung Kamens und das kulturelle Gedenken heute.
Selbstverständlich werden auch die Aktivitäten der Neonazis nach 1945 in Kamen beleuchtet. Bildmaterial ergänzt die Informationen.
Dauer der Führung ca. 2,5 Stunden, davon reine Wegstrecke ca. 45 Minuten.
Kosten: € 4/ Person
Treffpunkt: Altes Rathaus/Stadtbücherei, am Alten Markt in Kamen-Mitte
Termin: Sonntag, den 21.05.2023
Uhrzeit: 14 Uhr
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Claus Marklseder (li.) und Jörg Stipke (re.) - Foto: Stadt Kamen
Kamen. Vor 150 Jahren wurde der Schacht Grillo I in Kamen abgeteuft. Für die Geschichte der Stadt Kamen war dieses Ereignis ein Meilenstein – prägte der Bergbau doch über viele Jahrzehnte das Leben vor Ort. Die Fotografen Claus Marklseder und Jörg Stipke setzen sich anlässlich des Jubiläums in einer Ausstellung mit allen Facetten des Bergbaus und der Zechen auseinander. Zur Vernissage am Donnerstag, 11. Mai, um 19.30 Uhr im Verwaltungsgebäude Monopol in der Lünener Straße 211/212 lädt die Stadt Kamen herzlich ein.
Der Ort, an dem Ausstellung aus der Reihe „Rathausgalerie“ stattfindet, steht stellvertretend für die Geschichte der Stadt Kamen: Beherbergte das Gebäude einst die Verwaltung der Zeche Monopol, steht in den Räumlichkeiten seit vielen Jahren der Technopark Kamen für eine neue Zeit. Zum Jubiläum der Zeche tritt hier allerdings bis zum 30. August noch einmal der Bergbau in den Vordergrund, zumindest bildlich. Denn zu sehen bekommen die Besucherinnen und Besucher schwarz-weiß Fotos, die das ganze Segment des Bergbaus umfassen – von der Grubenlampe bis zur Schließung vieler Zechen. Während sich Jörg Stipke in seinen Bildern vor allem die Proteste der Bergleute die Schließungen der Zechenanlagen festgehalten hat, fokussiert sich Claus Marklseder insbesondere auf Motive aus dem Bereich der Bergwerkstechnik. Nach einer Begrüßung durch Daniel Heidler, Kulturausschussvorsitzender der Stadt Kamen, wird die Kunsthistorikerin Anke Schmich bei der Vernissage in die Werke einführen.
Die Ausstellung ist bis zum 30. August montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr zu sehen. Das Jubiläumsfest zu 150 Jahren Monopol findet am 26. August ab 11 Uhr unter dem Fördergerüst des vor 150 Jahren abgeteuften Schachtes Grillo 1 statt.
Archiv: Fotos, Erinnerungen und Bratwurst – Veranstaltungsserie feiert 150 Jahre Monopol
Förderverein Monopol plant mit neu gewähltem Vorstand großes Bergbaujubiläum
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Das Vorbereitungsteam des Fördervereins Monopol 2000 hat eine ganze Serie an Events auf die Reise gebracht bis hin zum großen Jubiläumsfest am 26. August. Foto: wol für KamenWeb.de
Kamen. (wol) Mit der Eröffnung einer Ausstellung eindrucksvoller Schwarzweiß-Fotografien aus dem Bergbau startet am 11. Mai um 19.30 Uhr im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Zeche Monopol an der Lünener Straße der Reigen von Veranstaltungen zu 150 Jahren Bergbau in Kamen. Das Vorbereitungsteam des Fördervereins Monopol 2000 hat eine ganze Serie an Events auf die Reise gebracht bis hin zum großen Jubiläumsfest am 26. August.
Im Haus der Stadtgeschichte liegen spannende Fotos auf dem Tisch. Manfred Wiedemann, heute Stellvertretender Bürgermeister, hat die abgebildeten Akteure noch in seinen Bergbaujahren getroffen. Wegbegleiter aus der Kamener Zechengeschichte sind darunter und Mitstreiter im Kampf gegen die Schließung der Zeche. Aber auch damalige Politikprominenz ist hier abgelichtete wie Herbert Wehner, der bis heute einer Kamener Straße ganz nah zum Förderturm den Namen gibt. Das Team rund um den Tisch im Stadtmuseum plant Vorträge, diskutiert Ständeverteilung, Stromversorgung und natürlich Bratwurst und Getränke als unverzichtbare Begleiter eines Zechenjubiläums. Spannende Einblicke und Erinnerungen an den Bergbau, der für eineinhalb Jahrhunderte die Stadt geprägt hat, sollen in den kommenden Wochen wachgerufen werden.
Von der Grubenlampe bis zum Protestplakat aus der Zechenschließungszeit reichen die Motive, die Claus Marksieder und Jörg Stipke festgehalten haben. Die beiden Fotografen haben viele Facetten des Bergbaus abgelichtet und geben diese Eindrücke in einer Ausstellung im ehemaligen Monopol-Verwaltungsgebäude wieder. Vom 11. Mai bis zum 21. Juni werden die Fotos dort zu sehen sein. Zu einer Vernissage wird am Eröffnungstag um 19.30 Uhr eingeladen.
Horst Delkus spürt seit vielen Jahren der Zechengeschichte in der Region nach. Er hat zusammen mit dem Vorstand des Monopol-Fördervereins eine Vortragsreihe angestoßen, die der Kamener auch selbst eröffnet. Am 19. Juli erinnert er an ein ganz besonderes Kapitel im gewerkschaftlichen Kampf um Arbeitssicherheit und soziale Absicherung der Bergleute. Dass der Kaiser die drei Delegierten der Arbeiterschaft Bunte, Schröder und Siegel 1889 auf dem Höhepunkt eines Arbeitskampfes empfing, brachte zwar zunächst nicht die erhofften Verbesserungen. Auch in einer weiteren Straßenbezeichnung in Kamen aber hat sich dieses Ereignis mit der Ludwig-Schröder-Straße niedergeschlagen.
Weitere regionale Kenner der Stadtgeschichte werden in den Wochen danach an weitere große Ereignisse und Persönlichkeiten aus der Geschichte des Bergbaus erinnern. Eine kurze Literaturgeschichte des Ruhrbergbaus präsentiert Arnold Maxwill am 26. Juli. Über Otto Hue, einen der bedeutendsten Gewerkschaftsführer im Kaiserreich, berichtet Klaus Wisotzky am 2. August – auch Hue übrigens hat in Kamen seine Straße. Wohnen im Schatten des Förderturms schildert Gabriele Unverferth am 9. August. Die Zeit von den ersten Feierschichten 1958 bis zur Gründung der Ruhrkohle AG 1968 lässt Dr. Karl Lauschke am 16. August wieder auferstehen. Vom zunächst - aber bekanntlich nicht dauerhaft - erfolgreichen Kampf gegen die Einstellung der Kohleförderung in Kamen erzählt Heinz Assmann am 23. August. Der ehemalige Bezirksleiter der IGBCE war selbst dabei, als die Bergarbeiter hier auf die Straße gingen. Alle Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr im Haus der Stadtgeschichte.
Am 26. August ab 11 Uhr wird dann das Jubiläum unter dem Fördergerüst des vor 150 Jahren abgeteuften Schachtes Grillo 1 gefeiert. Neben Bratwurst und Getränken gibt es dann den RAG-Chor zu erleben und vieles mehr.
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