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Kamen. Am Sonntag, 7. September 2025, bietet Gästeführer Udo Nüsken einen rund zweieinhalbstündigen Stadtrundgang zum Thema „Kamen im Nationalsozialismus“ an. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Alten Rathaus/Stadtbücherei. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro.
Während der Führung wird ein Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Strukturen im Nationalsozialismus gegeben, ergänzt durch lokale Beispiele aus Kamen. Bildmaterial unterstützt die Erläuterungen. Zum Abschluss wird auch auf aktuelle Erscheinungen des Neofaschismus in Deutschland eingegangen.
Weitere thematische Führungen sind für den 7. und 8. November 2025 geplant. Dann steht die „Reichspogromnacht“ im Mittelpunkt, wobei die Ereignisse von 1938 allgemein und insbesondere die Geschehnisse in Kamen behandelt werden.
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Beim Jubiläumsabend der SPD im Haus der Stadtgeschichte sprachen Bürgermeisterin Elke Kappen (u.l.), die für Zusammenhalt und Teilhabe warb, Historiker Heinrich Behrens (u.r.), der an den Neustart vor 80 Jahren erinnerte, SPD-Stadtverbandsvorsitzender Denis Aschhoff (o.r.), der die Tradition als Grundlage für die Demokratie sieht, und Fraktionschef Daniel Heidler (o.l.), der Chancen für junge Menschen in den Mittelpunkt stellte.
Kamen. Mit einer Veranstaltung im Haus der Stadtgeschichte hat die SPD an ihre Neugründung vor 80 Jahren erinnert. Nach dem Verbot 1933 und zwölf Jahren Diktatur wagten überlebende Mitglieder 1945 den politischen Neubeginn. Historiker Heinrich Behrens machte deutlich: „Der Wiederaufbau war von Not, Hunger und Unsicherheit geprägt – und auch der politische Neustart verlief kompliziert. Erst nach einigen Wochen war die SPD wieder offiziell zugelassen.“
Seit der ersten Wahl 1946, bei der die SPD 44,5 Prozent erreichte, stellt sie ununterbrochen die Bürgermeister in Kamen. Behrens erinnerte: „Mit Gustav Wieczorek begann eine lange Reihe von Sozialdemokraten an der Stadtspitze.“
Bürgermeisterin Elke Kappen sagte: „Unsere Tradition verpflichtet uns bis heute. Die SPD wird gebraucht, um Zusammenhalt und Teilhabe zu sichern.“ SPD-Stadtverbandsvorsitzender Denis Aschhoff betonte: „Die Vorbilder der vergangenen Jahrzehnte sind Ansporn, Zukunft für die Demokratie zu gestalten.“ Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler ergänzte: „Gerade junge Menschen müssen Chancen in unserer Stadt erhalten. Der Wahltag am 14. September ist dafür ein wichtiges Datum.“
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Kamen. Die SPD Kamen erinnert am 27. August 2025, um 19 Uhr im Haus der Stadtgeschichte an ihre Wiederbegründung im Jahr 1945. Bürgermeisterin Elke Kappen eröffnet die Veranstaltung. Historiker Heinrich Behrens spricht über die politische und gesellschaftliche Situation in Kamen im Jahr 1945 und die weitere Entwicklung.
Der Ortsverein war am 7. August 1945 im Hotel Bergheim neu gegründet worden, wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Während der Zeit des Nationalsozialismus war die SPD verboten, viele Mitglieder waren im Krieg gefallen oder in Haft gestorben.
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Bürgermeisterin Elke Kappen (r.), der Ärztliche Leiter der Knappschaft Kliniken Kamen, Dr. Marcus Rottmann (M.), und Verwaltungsleiter Holger Hinze (l.) schätzen die neue Gedenktafel als ein Zeichen der Anerkennung für das Wirken der Witwe Hellmig.
Kamen. Die traditionsreiche Geschichte des Kamener Krankenhauses ist jetzt auf einer großen Infotafel im Eingangsbereich der Knappschaft Kliniken Kamen ablesbar.
"Mit dieser Gedenktafel ehren wir die Witwe Wilhelmine Hellmig, deren außergewöhnliches Engagement den Grundstein für unser Kamener Krankenhaus legte", betonte Bürgermeisterin Elke Kappen bei der Enthüllung der Tafel die Bedeutung für Stadt und Einwohner. "Mit dem Eintritt in den starken Verbund der Knappschafts-Kliniken konnte der Krankenhaus-Standort hier in Kamen nachhaltig gesichert werden. Als ursprüngliche Namensgeberin und Stifterin bleibt Wilhelmine Hellmig ein fester Teil der Geschichte und Identität dieses Hauses."
Bis zum Beginn dieses Jahres hatte sich der Bezug zur Stifterin noch im Namen des Hauses wiedergespiegelt. Als aus dem Hellmig-Krankenhaus Kamen dann im Rahmen einer umfassenden Dachmarkenstrategie die Knappschaft Kliniken Kamen wurden, sollte die Schuhmacherwitwe, die vor 140 Jahren die Grundlage für eine erste Krankenstation in Kamen gelegt hatte, keineswegs in Vergessenheit geraten.
So entstand die Idee für eine Gedenktafel, die nun gut sichtbar direkt im Bereich des Haupteingangs angebracht wurde. Unter einem historischen Foto des früheren Krankenhauses findet sich eine kurze Darstellung der Entwicklung des Hauses. Ein QR-Code leitet Interessierte zu weiterführenden Informationen auf der Website der Klinik.
"Damit setzen wir ein Zeichen der Anerkennung für das Wirken der Witwe Hellmig und unterstreichen zugleich unsere enge Verbundenheit mit der Region und ihren Menschen", erklärte der Ärztliche Leiter der Knappschaft Kliniken Kamen, Dr. Marcus Rottmann, und ergänzte: "Noch in diesem Jahr wird auf unserem Außengelände zudem eine Stele zum Gedenken an die Witwe Hellmig errichtet. Optisch angepasst an Aufsteller, die bereits an anderen historisch interessanten Orten im Stadtgebiet stehen, soll sie den Vorübergehenden einen Einblick in die Geschichte unseres Krankenhauses eröffnen."
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Kamen-Methler. Die Geschichte der Ortsteile Methler, Westick, Wasserkurl und Kaiserau mit ihren sieben Sektionen reicht weit zurück und prägt bis heute das Leben in Kamen-Methler. Bereits 1998 wurde dieses historische Erbe mit einem großen Fest gewürdigt – nun setzt die Vereinsgemeinschaft Methler e. V. diese Tradition mit einem besonderen Abend fort.
Am 12. Mai 2025 um 19:00 Uhr lädt die Vereinsgemeinschaft zu einem reich bebilderten Vortrag von Ortsheimatpfleger Wilfried Loos ins Bürgerhaus Methler ein. Unter dem Titel „Methler gestern und heute“ werden eindrucksvolle Fotografien, Karten und Gegenüberstellungen aus über 100 Jahren präsentiert. Der Vortrag beleuchtet, wie sich Straßen, Gebäude und das öffentliche Leben verändert haben – von den ersten Schwarz-Weiß-Aufnahmen bis hin zur farbigen Gegenwart.
Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Vergangenheit, sondern auch auf dem Verständnis für die heutige Stadtentwicklung. Besonders für neue Bürgerinnen und Bürger bietet sich die Gelegenheit, den Stadtteil aus einem neuen Blickwinkel kennenzulernen.
Die Vereinsgemeinschaft Methler e. V. freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher.
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Kamen. Wie erlebte Kamen die Zeit des Nationalsozialismus? Dieser Frage geht eine besondere Gästeführung am Sonntag, 4. Mai 2025, nach. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Alten Rathaus/Stadtbücherei in Kamen-Mitte.
Bereits vor der Machtübernahme 1933 waren Nationalsozialisten auch in Kamen aktiv und stießen auf Widerstand. Nach der Machtergreifung bestimmten Terror und Verfolgung das öffentliche Leben. Die Führung beleuchtet die Auswirkungen der NS-Diktatur auf das gesellschaftliche Leben, die Verfolgung von Minderheiten, die Kriegsziele der Nazis und die Rolle von Kriegsprofiteuren. Auch Themen wie Anpassung, Widerstand, die Befreiung Kamens sowie die Erinnerungskultur heute werden behandelt. Zudem wird auf die Aktivitäten von Neonazis nach 1945 eingegangen.
Bildmaterial begleitet den etwa 2,5-stündigen Rundgang (davon ca. 45 Minuten reine Wegstrecke). Die Teilnahme kostet 4 Euro pro Person.
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