Serie: 150 Jahre Kaiserau

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Stadtgeschichte

Karte Kaiserau Sektionen0221WLQuelle: Wilfried Loosvon Wilfrid Loos

Kamen. Um genügend Arbeiter (Bergleute) einstellen zu können wurde, von der Zeche Kurl, auf der „grünen Wiese“ im „Drei-Länder-Eck“ Dortmund Husen – Methler – Westick eine Siedlung für die Bergleute und ihren Familien errichtet, die „Kolonie Kaiserau“.

Die erste Erwähnung Kaiserau fand, der jetzt im Ruhestand lebende Archivar der Stadt Kamen, H. J. Kistner im Hellweger Anzeiger und Bote. Dort wurde am Samstag den 8. Juli 1871 unter der Rubrik Bekanntmachung folgendes annonciert: „In der Kaiserau bei Zeche Courl sind zum 1. August fünfzig und zum 1. September weitere dreißig geräumige Familienwohnungen für Bergleute nebst Ländereien unter günstigen Bedingungen zu beziehen. Nähere Auskunft ertheilt der Betriebsführer der Zeche Courl“, damit beginnt die Geschichte der Kaiserau.

Die ursprüngliche Kaiserau war also eine Bergarbeitersiedlung. Die einzelnen Siedlungsteile (Häuserzeilen) wurden durchnummeriert und nannten sich dem entsprechend: Sektion 1, Sektion 2 bis eben Sektion 8, es gab ja noch keine Straßennamen. Die ersten und ältesten Häuser waren Fachwerkhäuser. Sie standen in den Sektionen 1 bis 5 und 2 Fachwerkhäuser gehörten noch zu Sektion 6. Die übrigen Häuser der Sektionen 6 bis 8 waren in „Stein auf Stein“ errichtet.

Anlässlich dieses Jubiläums werden in acht Folgen die einzelnen Sektionen vorgestellt, mit den heutigen Straßenbezeichnungen. Ein Blick auf den abgedruckten Siedlungsplan lässt die genaue Lage der Sektionen erkennen.

Archiv: Stadtgeschichte

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