"Spannendes" Graffiti-Kunstwerk hinterm Bahnhof

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Kamen. (AG) Der Graffiti-Künstler Ted Bartnik machte aus der Not eine Tugend: Der Kamener, der auch ein Tattoo-Studio betreibt, in dem es bis vor Kurzem aufgrund der Corona-Beschränkungen wenig zu tun gab, hat seine unfreiwillige Freizeit genutzt, um den Gemeinschaftsstadtwerken dabei zu helfen, ihre Trafokästen zu verschönern. Jetzt hat Bartnik auch beim Umspannungshäuschen an der Borsigstraße zugeschlagen: eine optische Fachwerkstruktur, Butzenfenster mit Blumenkästen und Gardinen, ein angelehntes Fahrrad, ein Hund, der das Bein an der Wand hebt und ein Klingelschild - nichts deutet auf den ersten Blick daraufhin, dass hier niemand wohnt. Bis auf die drei Schilder mit der Aufschrift "Hochspannung, Lebengefahr" - die sind allemal echt und trotz der idyllischen Ausstrahlung des farbenfrohen Sprayer-Kunstwerks nach wie vor todernst gemeint.

Archiv: Graffitikunst gegen Vandalismus am Seseke-Weg

70 Jahre Grundgesetz – Ausstellung jetzt auch digital erlebbar

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Kamen. Seit Ende letzten Jahres kann im Kamener Rathaus die Ausstellung „70 Jahre Grundgesetz“ besichtigt werden. Die Werke der beiden Künstler Raimund Kasper und Thomas Hugo wurden im Anschluss an die Dezember-Ratssitzung zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Nicht nur im Rahmen der Vernissage nutzten viele Kamenerinnen und Kamener die Möglichkeit zu einer Besichtigung. Auch Schulklassen wurde das Angebot gemacht, die Ausstellung in Begleitung der Künstler für nähere Erläuterungen zu besuchen.

Leider ist dies in Corona-Zeiten nun nicht  mehr möglich und so suchte die Stadt nach einer kreativen Lösung für das Problem.

Mit Hilfe einer weiteren großzügigen Unterstützung durch die Kulturstiftung der Sparkasse UnnaKamen, die auch schon die ursprüngliche Erstellung der Werke finanziert hatte, beauftragte die Stadt Kamen nun das Kamener Fotostudio Ralph Bisdorf mit einer elektronischen Umsetzung der Ausstellung.

„Für diese tolle Unterstützung danken wir der Kulturstiftung. Denn so können wir auch unter den veränderten Rahmenbedingungen während der Corona-Pandemie den Bürgerinnen und Bürgern und vor allem auch den Schulen einen sicheren Weg anbieten, diese einzigartige Ausstellung  zu besichtigen“, so Kamens Kulturdezernentin Ingelore Peppmeier zum neuesten Projekt des Kulturbereichs der Stadt Kamen.

Mit einem Vorwort der Bürgermeisterin Elke Kappen startet eine rund achteinhalbminütige Videoführung durch die Ausstellung. In dieser Führung nehmen die beiden Künstler die virtuellen Besucher auf einen Rundgang durch die Ausstellung mit. Untermalt von den Klängen der Nationalhymne nehmen Raimund Kasper und Thomas Hugo Bezug auf die Entstehungsphasen einzelner Werke und geben ihre persönliche Sicht auf den Wert und die Bedeutung des Grundgesetzes wieder. Gleichzeitig fordern sie die Betrachter damit auch zu einer eigenen Reflektion über das Grundgesetz auf.

Im Schlusswort bittet Bürgermeisterin Elke Kappen während der Corona-Zeit mögliche Besucher zu einer telefonischen Voranmeldung auf.

Gleichzeitig könne für eine weitere persönliche Auseinandersetzung mit den Werken gern auch ein Ausstellungskatalog bei der Stadt Kamen abgefordert werden.

Interessenten finden den virtuellen Rundgang ab sofort  auf der Homepage der Stadt Kamen unter: www.stadt-kamen.de/kultur/ausstellung-70-jahre-grundgesetz

Archiv: Corona zeigt uns, wie wertvoll unsere Grundrechte sind

 

„Maskenball“ in der Kunstgalerie Zeitlos

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Kamen. Am Sonntag, 14. Juni 2020, startete die Galerie Zeitlos am Markt nach einer coronabedingten Abstinenz eine kleine Kulturveranstaltung – einen Maskenball der besonderen Art. Nur eine kleine Anzahl geladener Gäste nahm an diesem Event teil. Natürlich wurden die vorgeschriebenen Abstandsregeln eingehalten, so dass ein Vergnügen ohne Reue entstand. Die Galeristin Gabi Arnemann und der Unternehmer Michael Nosiadek organisierten die Veranstaltung und sorgten auf diesem ungewöhnlichen Maskenball auch für das leibliche Wohl der Gäste, deren Verwandlung erst in der Galerie stattfand, wo man bemalte Masken entgegennahm, die der Kamener Künstler Reimund Kasper vor Ort gestaltete und signierte. An dem Sonntag fanden die ersten zehn Masken ihren neuen Besitzer, so dass bei einer Auflage von 40 Exemplaren in der nächsten Zeit 30 weitere Masken in der Galerie Zeitlos zu erwerben sind. Der Erlös der Aktion geht an die Neven Subotic Stiftung des gleichnamigen Fußballspielers, die Aufbauhilfe in Äthiopien betreibt. Falls jemand einen besonderen Gestaltungswunsch für die Maske hat, kann er sich bei Gabi Arnemann oder Reimund Kasper melden. Fazit: Eine gelungene kleine Veranstaltung, die der Kunst und den Menschen in einer sehr bewegenden Zeit gut tat.

Internationale Kunstmesse Art Kamen wegen Coronavirus verschoben

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Art3918KBFoto: Katja Burgemeister Archiv KamenWeb.deKamen. Die Kunstmesse ART KAMEN ist eine internationale Kunstmesse im Kreis Unna/NRW. Nun wurde sie verschoben - als Folge der Verbreitung des Coronavirus. Die Messeleitung hat am Donnerstag folgende Information dazu veröffentlicht:

"Liebe Künstler und Galeristen, liebe Kunst- und Kulturfreunde,
aufgrund der Corona-Pandemie kann die internationale Kunstmesse ART KAMEN 2020 am 3. und 4. Oktober 2020 leider nicht stattfinden. Messen sind in Nordrhein-Westfalen gemäß der Coronoaschutzverordnung vom 16. April 2020 (§ 3 Abs. 1 Ziff. 2 CoronaSchVO-NRW) untersagt und werden es wohl auch noch länger bleiben.
Die ART KAMEN wird in den Herbst 2021 verschoben, damit wir als Veranstalter der Messe wieder Planungssicherheit erhalten. Die Ausschreibung zur ART KAMEN 2021 wird voraussichtlich im Spätherbst 2020 auf der Internetseite der Künstlergruppe REFLEX veröffentlicht (www.reflex-nw.de), die die Messe in Zusammenarbeit mit der Kamener Stadthalle veranstaltet.
Wir bitten um Ihr Verständnis und würden uns freuen, wenn Sie sich für die Bewerbung um die Teilnahme an der ART KAMEN 2021 entscheiden würden.
Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Des. Reimund Kasper | Timo Kasper | Lara Brix
- Messeleitung ART KAMEN 2020 -"

Die 10. Kunstmesse ART KAMEN fand am 29. und 30. September 2018 in der Kamener Stadthalle statt.

Archiv: Kunstmesse ART KAMEN startet mit 70 Ausstellern in die 10. Auflage

Orang-Utans für die Wohnstube

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PRESSE TobarsRS420Motive aus der Ausstellung; Fotografie von Ralf SängerBergkamen. Da die Ausstellung „Pongo – Walter, Suma & Co“ in der Ökologiestation des Kreises Unna Corona kurz nach der Eröffnung weitgehend zum Opfer gefallen ist, werden die Bilder nebst einigen Infos ab sofort auf der Seite der Ökologiestation (http://ökologiestation.info/) auch aus der häuslichen Sicherheit zu betrachten sein.

Kurz nach der Eröffnung musste die Ausstellung, die in Kooperation mit dem „Zoo Dortmund“ läuft, Corona-bedingt geschlossen werden. Betroffen waren auch interessante Vorträge zu Orang-Utans und Plumploris, die vom Zoolotsen, Marcel Stawinoga, angeboten wurden. Einzig eine Exklusiv-Zooführung zu den Dortmunder Orang-Utans konnte noch stattfinden. Ab wann die Programm-Angebote der Ökologiestation wieder durchgeführt werden können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Ungeachtet der augenblicklichen Situation arbeiten die Kolleginnen und Kollegen im Umweltzentrum Westfalen bereits an dem Programm des zweiten Halbjahres.

Ausstellung der Künstlerinnengruppe „Blickwechsel“ im Haus der Bildung (VHS)

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Ausstellungvhs320von links Heuer, Mairitsch - K. , Specht, Behrens, Donkervoort

ausstellungBildbeispiel320Kamen. Die Künstlerinnengruppe „Blickwechsel“, gegründet im vergangenen Jahr, präsentiert sich am Donnerstagabend (12.03.2020) um 19.00 Uhr mit einer Vernissage zu ihrem ersten gemeinsamen Thema: Bearbeitet wurde von den 5 Künstlerinnen Heike Behrens (Kamen), Kerstin Donkervoort (Bönen), Tania Mairitsch-Korte (Hamm), Anette Heuer (Kamen-Heeren) und Susanne Specht (Kamen-Heeren) das Thema „Aufbruch“ in Form von Acrylbildern, Drucken, Zeichnungen, Aquarellen, Papierarbeiten und Mischtechniken.

Im Rahmen der Rathausgalerie der Stadt Kamen steht hierfür erstmalig das neue VHS – Gebäude, ehemals Käthe-Kollwitz-Schule, mit viel Platz zur Verfügung. Somit passt der Titel der kommenden Ausstellung „Aufbruch“ auch sehr gut zum neuen „Haus der Bildung“ an der Bergstraße 13 in Kamen – Heeren, da sich die VHS Kamen-Bönen vor kurzem noch ihrerseits im Aufbruch befand.

Die Ausstellung kann vom 12.03. bis 07.05.2020 während der regulären Öffnungszeiten in den Räumen der VHS besichtigt werden. Führungen können telefonisch unter der Rufnummer 0162 – 4030621 vereinbart werden.

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