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Die neue Stiftung „Gutes Tun“ geht nun an den Start

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sparkasse19KWUnna. In wenigen Tagen wird die Stiftung „Gutes Tun“ ins Leben gerufen. Ähnlich wie die Bürgerstiftung in Unna wird sie künftig in Kamen, Holzwickede und Fröndenberg unterschiedliche regionale Projekte unterstützen. „Gutes Tun“ wird in den drei Kommunen dabei als Dachstiftung die Plattform für alle Aktivitäten bieten. Dadurch ist gewährleistet, dass z.B. Geld von Kamener Stiftern auch nur für Zwecke in Kamen verwendet werden darf. Schon ab 250 Euro haben interessiert Stifter die Möglichkeit, sich quasi vor der Haustür z.B. für einen besseren Denkmalschutz, für eine würdige Altenpflege, für ein lebendiges Vereinsleben oder gegen Kinderarmut zu engagieren. Wichtig dabei ist, dass lokale Beiräte in den drei Kommunen für einen sinnvollen Einsatz der Mittel sorgen. Unternehmen können übrigens ab 1.000 Euro Stifter werden. Dabei besteht auch die Möglichkeit, jedes Jahr regelmäßig einen feststehenden Betrag in die Stiftung einzuzahlen, wodurch sich das Stiftungskapital nachhaltig erhöht. Ab 25.000 Euro ist es außerdem möglich einen eigenen Stiftungsfonds unter dem Dach der neuen Stiftung einzurichten. Für die ersten zehn Stiftungsfonds stockt die Sparkasse die Summe noch einmal um 5.000 Euro auf. Der Stifter kann für diesen Fonds einen frei wählbaren Namen vergeben und auch die Verwendung der Mittel festlegen. Am 4. Dezember wird zeitgleich in allen drei Kommunen die Gründungsversammlung der neuen Stiftung stattfinden.

Kontakt: Katja Jaeschke - Telefon: 02303 104-1031 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Luisenpark: Planer wollen langem Wunschzettel möglichst gerecht werden

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heeren luisenpark1119SKAuch die Kinder des katholischen Herz-Jesu-Kindergartens wurden nach ihren Wünschen für den Luisenpark befragt. Foto: Stadt Kamenvon Alex Grün

Kamen-Heeren. Rund 40 Besucher versammelten sich jetzt auf Einladung von Bürgermeisterin Elke Kappen zu einer Informationsveranstaltung in der Seniorenresidenz Laureos, auf der der Entwurf für die Modernisierung des Heerener Luisenparks vorgestellt wurde.

Planerin Marita Tegtmeier vom Büro Müller und Tegtmeier aus Dortmund stellte die Entwurfsplanung vor, die bei den Besuchern durchweg auf positive Resonanz stieß. Der Wunschzettel, der im letzten Jahr von mehreren Heerener Vereinen und anderen Akteuren im Rahmen einer Ideenwerkstatt aufgestellt wurde, war lang und reichte vom Kampf gegen den Müll über Musikertreffen, Inlinerstrecke, Spielbereich, Boulefeld und Piratenschiff mit Tunnelrutsche bis hin zu Hochbeeten mit Gemüse und überdachtem Grillplatz. Auch die Kinder vom katholischen Herz-Jesu-Kindergarten wurden erst kürzlich im Rahmen eines Ortsbesuchs von Vertretern der Verwaltung nach ihren Wünschen befragt. Ergebnis unter anderem: Verbesserte Beleuchtung, Hundekotbeutelspender, ein Insektenhotel und ein Dschungelpfad aus Rindenmulch. Auch diese Vorschläge sollen in die weiteren Planungen miteinbezogen werden. Verbreitert werden sollen die Bestandswege, ein neuer Weg von der Hängebrücke im Osten bis zur neuen Sitzbank im Westen angelegt werden. Wichtig ist vielen Heerenern auch, dass ein allzu starkes Gefälle beim Rundweg vermieden wird, da viele Bewohner der anliegenden Seniorenresidenz mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs sind. Dazu solle der Park gut ausgeleuchtet und beschildert werden - auch diesen Wünschen wollen die Planer in ihrem Entwurf möglichst Rechnung tragen. Außerdem sollen zahlreiche Gehölze ausgelichtet und der Park so heller gestaltet werden. Besser kenntlich gemacht werden sollen auch die vier Eingänge zum Park. Erreicht werden soll insgesamt die Stabilisierung der Park-Infrastruktur, die Erhöhung des Aufenthalts- und Nutzungsangebots, die Stärkung des Sicherheitsgefühl im Park, die freiraumplanerische Betonung der Verbindungsfunktion der Wegeverbindung des Nebenzentrums Heeren-Werve mit den südlich angrenzenden Stadtteilen, die Erhaltung des vorhandenen Baumbestandes sowie die Möglichkeit der weiteren Erhöhung des Potentials an Lebensraum für Flora und Fauna im Park durch das Engagement von ehrenamtlichen Helfern. Der von Bürgermeisterin Elke Kappen moderierte Abend war ebenso konstruktiv wie informativ und viele Anwesende nahmen die Infos nicht nur interessiert mit auf den Weg, sondern nutzten auch die Gelegenheit für Vertiefungsfragen, die ausführlich beantwortet wurden.

Archiv: Einzelhandelskonzept für Heeren: "Königslösung" gibt's nicht, aber viele gute Ideen

30 Jahre Axxis: Erfolgsgeschichte mit Wurzeln in Kamen

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Axxis 01 1119CVAxxis-Sänger Bernhard Weiß (Mitte) - hier zusammen mit Ex-Gitarrist Stefan Weber (l.), Keyboarder Harry Oellers (2.v.r.) und den Background-Sängerinnen Jackie Bredie (2.v.l.) und Irina Milovanova (r.) freut sich auf das Jubiläums-Konzert in Bochum. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.devon Christoph Volkmer

Kamen. Seit 30 Jahren bildet die Gruppe Axxis in der nationalen und internationalen Musikwelt eine feste Größe. Die Erfolgsgeschichte der Hardrocker kam in Kamen richtig auf Touren, wo das Demoband zum Song „Tears of the Trees“ entstand, das den Musikern den ersten Plattenvertrag bei der EMI Electrola bescherte. Sänger Bernhard Weiß blickt im KamenWeb-Interview zurück und nach vorn.

Axxis02 1119CVAm 29. Dezember feiern die Rocker um Bernhard Weiß ihr Jubiläum in der Zeche in Bochum. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de30 Jahre mit Hardrock und Heavy Metal zu verbringen, hält das jung?

Bernhard Weiß: Ich denke schon, außerdem sagt meine Mutter immer, alt werden ist nichts für Feiglinge.

Lange bevor die Band richtig durchgestartet ist, gab es damals sogar Konzerte im früheren Kamener Rockclub Bastei unter der Hochstraße.

Bernhard Weiß: Das stimmt, da sind wir mindestens zwei Mal aufgetreten. Das war damals eine echte Adresse in der Szene und ein echt kultiger Laden.

Ein paar Meter weiter ist im Hermes-Studio an der Westicker Straße ein paar Jahre später die Karriere dann richtig gestartet, oder?

Bernhard Weiß: Nicht auf Anhieb. Wir haben die allerersten Demos von sechs oder sieben Songs dort aufgenommen. Das war noch sehr gitarrenlastiger Metal, denn damals gab es in unserer Musik noch keine Keyboards, einfach weil das in der Szene einfach verpönt war. Diese Songs wurden dann von den Plattenfirmen abgelehnt. Mit einem Bekannten habe ich dann eine Version von „Tears of the Trees“ mit Keyboard vorbereitet, was der Band überhaupt nicht gefallen hat. Im Hermes-Studio jedoch kam die Idee an. Daher hat Produzent Wolfgang Pentinghaus den Song noch einmal neu mit uns aufgenommen. Danach habe ich das Lied an die Plattenfirmen geschickt und die EMI hat uns unter Vertrag genommen.

Dass eine Rockband, die seit Jahrzehnten international unterwegs ist, ihre Platten in heute Bergkamen-Heil einspielt ist auch eine Besonderheit, oder?

Bernhard Weiß: Das hat sich auch eher zufällig ergeben, denn wir sind aus unserem Probenraum in Lünen herausgeschmissen worden, weil dieser angeblich für eine andere Band benötigt wurde. In Wirklichkeit wollten die wohl eher keine langhaarigen Menschen dort haben, die auch noch laute Musik machen. Auf der Suche nach einem neuen Raum sind wir dann auf dem Land gelandet und haben das bis heute nicht bereut.

In drei Jahrzehnten hat sich in der Musikwelt viel getan. 1993 haben sich Axxis noch einen Eintrag ins Guinnes-Buch der Rekorde gesichert, indem kurz nach einem Auftritt im Kölner Presswerk der EMI einige Songs auf Vinyl gepresst wurden. Dies war zugleich die letzte Schallplatte, die von der Plattenfirma hergestellt wurde.

Bernhard Weiß: Das mit der schnellsten Vinyl-Pressung der Welt war schon eine große Sache für uns, da waren wir sogar ein Thema in den Tagesthemen. Andererseits war das auch ein trauriger Anlass, weil die Leute in dem Presswerk ihre Arbeit verloren haben.

Dann kam die CD. Größte Änderung für Künstler ist sicher danach der Einfluss des Internets. Erst das illegale Herunterladen von Musik, jetzt das Streaming, für das es lediglich Kleinstbeträge gibt - wie kann man da überleben?

Bernhard Weiß: Wir haben versucht, diese Revolution im geschäftlichen Sinne, bei der die Gelder von Kreativen jetzt an YouTube und Co. gehen, zu kompensieren. Daher haben wir uns entschlossen, eine eigene Plattenfirma zu gründen und unabhängig von Verlagen zu sein. Auch ohne die Unterstützung der Industrie ist es uns danach immer wieder gelungen, in die Charts einzusteigen. Wir haben also den richtigen Schritt gemacht. Das Internet hilft uns jetzt auch weiter, weil wir mittlerweile viel direkt über unsere Homepage verkaufen. Die so verkauften Platten zählen zwar nicht für die Charts, aber dafür ist unser Gewinn höher. Wir können von der Musik leben und darüber bin ich echt happy. Das Internet hat letztlich also auch dazu beigetragen, dass wir selbstständiger geworden sind.

Zum Jubiläum haben Axxis die besten Songs aus den Jahren bei der EMI unter dem Titel „Best of EMI Years“ neu aufgenommen. War das eine Reise in die eigene Vergangenheit?

Bernhard Weiß: Ja, es sollte klein bloßer Aufguss sein. Wir haben versucht zu realisieren, wie wir damals gearbeitet haben und wie wir das heute mit Hilfe von der Digitaltechnik noch einmal hinbekommen können. Ziel war es, die Songs in modernem Gewand zu zeigen und dazu auf ein gleiches Soundniveau zu bringen.

Zum Jubiläum gibt es am 29. Dezember wieder ein Konzert in der Bochumer Zeche, das fast ausverkauft ist. Gibt es da Songs aus 30 Jahren?

Bernhard Weiß: Klar. Wir werden innerhalb von rund drei Stunden modernere Sachen spielen und auch die alten Nummern – eben eine gute Mischung wie die Fans das von uns gewohnt sind. Dazu werden wir von ein paar Gästen unterstützt, die ich aber noch nicht verraten kann.

Beeindruckende Interpretation Haydns „Schöpfung“

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Klassik01 1119CVDer Oratorienchor und die Konzertgesellschaft Schwerte interpretierten zusammen mit der Neuen Philharmonie Westfalen das höchst anspruchsvolle Oratorium „Die Schöpfung” von Joseph Haydn in der Konzertaula. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Bei Joseph Haydns „Schöpfung“ wird in Anlehnung an das Buch Genesis der Bibel die Schöpfungsgeschichte in klangvollen Chören und schönen Arien musikalisch erzählt. Im Rahmen der Symphonischen Reihe gestaltete am Samstag der Oratorienchor der Stadt zusammen mit dem Chor der Konzertgesellschaft Schwerte und der klangvollen Unterstützung der Neuen Philharmonie Westfalen einen besonderen Konzertabend.

Mit lang anhaltendem und teils stehenden Applaus wurden die Aufführenden in der Konzertaula nach rund zwei Stunden verabschiedet. Obwohl das Chorwerk, das in drei Teilen die biblische Schilderung von der Erschaffung der Welt nachvollzieht, bereits zwischen 1796 bis 1798 entstanden ist, ist eine Aktualität bis in die Gegenwart, in der Demonstrationen von „Fridays for Future“ und andere Zeichen darauf hinweisen, dass ein Wandel von Bewusstsein und Handeln ansteht, gegeben.

Die beiden Chöre unter der ausgeglichenen Führung von Franz-Leo Matzerath überzeugten ebenso wie die Solisten Engjellushe Duka (Sopran), Andreas Post (Tenor) und Martin Ohu (Bass), die aus der Sicht dreier Erzengel die Schöpfungsgeschichte sowie aus der Perspektive von Adam und Eva die Tage vor dem Sündenfall bildhaft und voller Klang beschrieben.

Am 15. Dezember ist der Oratorienchor wieder im Einsatz. Zusammen mit Kantorei und Kammerchor wird am 3. Advent um 16.30 Uhr in der Pauluskirche Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (Kantaten 1-3+6) aufgeführt.

Klassik02 1119CVFranz-Leo Matzerath (r.) leitete die beiden Chöre. Viel Applaus gab es auch für die Solisten Engjellushe Duka (Sopran), Andreas Post (Tenor) und Martin Ohu (Bass).

 

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