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Stadt Kamen sagt wegen Corona erneut Traditionsveranstaltungen ab

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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Verkaufsoffener Sonntag am 12. September 2021 abgesagt

Kamen.Wie schon im vergangenen Jahr muss die Stadt Kamen erneut einige Traditionsveranstaltungen wegen der steigenden Corona-Zahlen und der derzeit geltenden Inzidenzstufe 1 absagen. Mit dem größten Bedauern gab die Stadt Kamen nun ihre Entscheidung bekannt. Die Erfüllung der Infektions- und Hygieneschutz-Vorgaben ist in offen zugänglichen Dorf- und Innenstadtlagen aber leider nicht umsetzbar.

Insbesondere der für den 11. und 12. September geplante Hansemarkt in der Kamener Innenstadt und die eine Woche später in Methler beheimatete traditionelle Pflaumenkirmes sind unter diesen aktuellen Rahmenbedingungen nicht durchführbar.

Auch die für den 14. August mit Publikumsbesuch und diversen Angeboten angekündigte Eröffnung des Luisenparks in Heeren muss leider abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

„Aufgrund der exponentiell steigenden Infektionszahlen bereits vor dem Ferienende und der von Experten erwarteten 4. Welle wäre ein Hansemarkt mit dem gegebenen Festcharakter oder auch eine gesellige Kirmes nicht verantwortbar“, so die verantwortliche Dezernentin Ingelore Peppmeier.

In Methler könnte es eine kleineErsatzveranstaltung geben.Beim RV Wanderlust wird die Möglichkeit ausgelotetob wie schon im letzten Jahr am Kirmes-Wochenende erneut dertraditionellen Pflaumenkuchen-Treffim Vereinsheim stattfinden kann. So hätten die Methleranerzumindest eine kleine geschmackliche Erinnerung an die beliebte Pflaumenkirmes.

In der Bahnhofstraße geht's heiter weiter: verlängerte Sperrung ermöglicht zwei weitere Partywochenenden bei Kümper's

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

kuempers721E AGKümper's-Wirt Michael Wilde und DJ Dauki machen weiter: bis zum Samstag, 7. August, wird an den Wochenenden in der Bahnhofstraße gefeiert. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. In der Bahnhofstraße geht es heiter weiter: Kümper's-Wirt Michael Wilde ergreift die Gelegenheit beim Schopf, die sich aus der verlängerten Sperrung ergibt, um zwei weitere Partywochenenden anzubieten - wenn es die Corona-Lage erlaubt.

Hochzufrieden ist Wilde mit dem bisherigen Verlauf seiner Veranstaltungsreihe, die jetzt bis in die ersten beiden August-Wochenenden verlängert wird - unerwartete Substanzschäden in der Sanierungsmasse an Stadtbücherei und Rathaus-Apotheke sorgen für eine Verzögerung der Fassadenarbeiten in der Bahnhofstraße. Dass er seinen Biergarten aufgrund der Baumaßnahmen derzeit nicht nutzen kann und die Bahnhofstraße von der Stadt sozusagen als Ersatz gestellt bekommt, ist dem Kümper's-Wirt sogar eine Spende wert: 1000 Euro aus Erlösen der Live-Veranstaltungen spendet Michael Wilde an die Aktion "Lichtblicke", die den Betrag ihrerseits an Betroffene der Hochwasserkatastrophe weiterleitet - "die können es zurzeit gut gebrauchen", sagt Wilde.

Und für die Kamener heißt es auch an den nächsten Wochenenden: Party ohne Ende! Mit dem Programm geht es weiter am Freitag, 30. Juli, mit einer Hardrock- und Metal-Party, die das DJ-Duo "Miwi & der Greif" rockt. Am Samstag drauf gibt es eine Schlagerparty mit DJ Dauki. Am darauffolgenden Freitag, 6. August, wird es kubanisch: DJ Diego schmeißt im Rahmen einer Caribbean Night Südsee-Rhythmen auf den Plattenteller. Am Samstag, 7. August, ist dann endgültig Schicht: Mit einer Überraschung, die viele Teilnehmer an den Partystreams von DJ Dauki kennen (Stichwort Glücksrad), verabschiedet sich die Bahnhofstraßen-Partymeile, die wohl als launige gastronomische Ausnahmeerscheinung in die Stadtchronik eingehen und vielen Kamenern in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

Dass ab Montag wieder strengere Corona-Maßnahmen zum Einsatz kommen, ist dem Kümper's-Wirt bewusst. Deshalb kündigt er schon jetzt intensivere Kontrollen der 3-G-Regel an Eingang und Tischen an. Außerdem werde verstärkt auf die Einhaltung der Maskenpflicht geachtet. Des weiteren werde es eine Kontaktdatenverfolgung geben, kündigt Wilde an. Er freue sich, den Kamenern nach der langen Zeit der gastronomischen Entbehrung "ein Stück weit Normalität zurückgeben zu können", sagt er. Bedanken will er sich indessen bei allen Sponsoren und bei der Stadt, die das außergewöhnliche Gastro-Event ermöglicht haben.

Laut&Lästig rockt nun doch ein abgespecktes Open-Air am Gesamtschulzentrum

am . Veröffentlicht in Musik

derkleinedickejungeBand821Auf dem Programm des Laut&Lästig-Open Airs steht unter anderem die populäre Kamener Coverband "Der kleine dicke Junge". Foto: Archiv KamenWeb.devon Alex Grün

Kamen. Nach einer entbehrungsreichen Zeit für alle Liebhaber von Live-Musik meldet sich die Musikerinitiative Laut&Lästig nun doch noch mit einem Open-Air am Schulzentrum zurück aus der Corona-Zwangspause - allerdings in abgespeckter und coronagerechter Version.

Am Samstag, 14. August, steigt ab 16 Uhr am Gesamtschulzentrum an der Gutenbergstraße eine Ausgabe der Reihe "Road to ROCKolution". Ein limitiertes Kontingent von 200 Tickets zum Preis von 5 Euro - Freigetränk inklusive - ist in wenigen Tagen über einen Onlineshop erhältlich, Infos dazu wird es auf der Laut&Lästig-Facebookseite geben. Einlass gewährt wird nur Besuchern, die den 3-G-Nachweis erbringen können, also geimpft, genesen oder getestet - wobei Selbsttests nicht zulässig sein werden. Einlass ist ab 15.30 Uhr.

Sechs Live-Acts stehen auf dem Programm  der "Open Air Edition" der Rockreihe, die normalerweise im Jugendkulturcafé an der Poststraße stattfindet. Traditionsgemäß sind bis auf den Headliner in erster Linie lokale Größen vertreten. Zu Gast aus Münster sein wird das Quartett "Soeckers", die melodiösen, deutschsprachigen Garagenpop mit britischem Sound und ordentlich aufgedrehten Verstärkern im Gepäck haben. Die Band ist mit ihrem Album "Kopfkarussell" unterwegs. Auch mit dabei sind die Metal-Heads von "Somewhere in Nowhere" aus Kamen und Umgebung. Das Quintett hat sich dem Heavy-Metal-Sound der Achtziger Jahre verschrieben und ist seit 1996 am Start. Kiosk Europa ist eine Formation aus Musikern verschiedener Kamener Bands, die, nach eigenen Angaben, "von allem etwas" auf die Bühne bringt - ob Ballade, Punk, Rock- oder Lovesong, Glamouröses oder Lieder über Politik und Weltgeschehen. In Kamen mindestens genauso bekannt und beliebt ist die Gruppe "Der kleine dicke Junge" mit Frontfrau Frauke Dryden am Mikrophon. Weiter im Takt geht es mit einem der bekanntesten Sänger und Liedermacher der Sesekestadt: Andy C. und sein Projekt "Wingstroke" werden den Singer/Songwriter-Teil der Veranstaltung bestreiten. Die Glam-Punkrocker von "Cash for Trash" sorgen mit progressiven Tönen für den kernigen Teil des "Festivälchens". "Viel zu lange haben wir alle auf den Tag gewartet: endlich wieder Livemusik!", postet der Laut&Lästig-Vorstand auf seiner Facebook-Seite.

Dass nur 200 Tickets verkauft werden können, wird seitens der Veranstalter natürlich bedauert, trotzdem ist man froh, den Kamenern wieder ein Stück gewohntes Kulturleben anbieten zu können. Dankbar ist der Laut&Lästig-Vorstand der Stadt Kamen als zuverlässigem Veranstaltungspartner.

Direkt am Tag nach dem Open Air findet um 15 Uhr auf dem Schulhof der Gesamtschule die Jahresvollversammlung von Laut&Lästig statt. Neben voraussichtlichen Aufräumarbeiten steht unter anderem die Wahl eines neuen Kassenprüfers auf der Tagesordnung.

Archiv: Laut und Lästig Open-Air 2020 abgesagt: Ein Rückblick

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„Fassungslos und traurig“: Reaktion auf Tierquäler-Skandal in Werne

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Flechsig Archiv721CVSo kennen ihn die Kunden: Dirk Flechsig bei einer besonderen Verkaufsaktion vor der Corona-Pandemie in seinem Geschäft in Kamen. Der Fleischer regierte auf die Bilder aus Werne fassungslos und traurig. Archiv-Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen/Werne. Der Kreis Unna hat am Freitagabend vor einer Woche Mitarbeitern einer sogenannten Viehsammelstelle den weiteren Umgang mit Tieren untersagt. In dem Betrieb in Werne hat es offenbar schwere Verstöße gegen den Tierschutz gegeben. Seit der Veröffentlichung einiger Aufnahmen von Tierquälerei im ARD-Magazin „Fakt“ am Dienstagabend sorgt der Fall landeweit für Aufsehen.

Die „Soko Tierschutz“, ein Verein, der sich für Tierrechte einsetzt, hatte Hinweise über den begründeten Verdacht auf massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gesammelt und Beweismaterial in Form von Videoaufzeichnungen bei der Staatsanwaltschaft Dortmund eingereicht und überdies Strafanzeige erstattet. Nachdem Polizeibeamte mehrere Standorte aus dem Umfeld der Metzgerei Mecke aus Werne durchsucht haben und die Viehsammelstelle mittlerweile geschlossen wurde, ist die Entrüstung nicht nur in der Lippestadt weiterhin groß.

Das Unternehmen selbst hat auf der ansonsten mittlerweile leeren Homepage eine Stellungsnahme veröffentlicht, nach der beide Mitarbeiter, die die Verstöße begangen haben, mit sofortiger Wirkung gekündigt worden seien. „Wir, die Unternehmensführung und unsere Angestellten, sind über die Aufnahmen schockiert“, ist dort ebenfalls zu lesen.

Erst seit knapp sechs Wochen produziert der Kamener Fleischermeister Dirk Flechsig seine Produkte in Werne. KamenWeb.de hatte über den Umzug der Produktion berichtet. Viel Geld hat der Fleischexperte seit dem in die Räumlichkeiten investiert, um so größer war der Schock, als er vom Fleisch-Skandal in Werne hörte. „Mein Team und ich sind fassungslos und traurig. Was uns besonders betroffen macht: Es handelt sich hierbei um den Betrieb unseres Vermieters“, schreibt Flechsig auf der Facebook-Präsenz des Kamener Betriebs.

Auf Anfrage teilt Flechsig mit, dass er von der ursprünglichen Idee, mit gemeinsamen Einkäufen mit dem Werner Betrieb Synergieeffekte nutzen zu wollen, keinen Gebrauch mehr machen wird. Auch Schlachtungen will der Kamener nicht mehr bei Mecke durchführen lassen. Nur gelegentlich habe er bisher bei Mecke schlachten lassen. „Mecke ist nur noch mein Vermieter“, stellt Flechsig klar.

Eine Kündigung des Vertrags sei mangels Alternativen nicht möglich. „Es gibt solche lebensmittelgerechten Räumlichkeiten mit über 300 Quadratmetern im Umkreis nicht noch einmal“, sagt Flechsig. Im Frühjahr 2020 hatte der Fleischer die Produktion zumindest teilweise bereits auf die Ökostation in Bergkamen-Heil verlagert. Als dort der Platz nicht mehr ausreichte, erfolgte vor wenigen Wochen der Umzug in die ehemalige Produktionsstätte des Tierfutterherstellers Paribal, langjähriger Nachbar von Mecke.

Von dem erschreckenden Filmmaterial ist Flechsig auch Tage nach dem ersten Ansehen noch geschockt. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas im Jahr 2021 überhaupt gibt. Aber leider musste ich mich eines Besseren belehren lassen“.

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