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Vorverkaufsstart: Kinder – Ferienspiele 2019 – Abenteuerland, Minikamen, Magic Mania

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

FZ18KWVorverkauf beginnt im Freizeitzentrum Lüner Höhe

Kamen. Auch in diesem Jahr bietet das Freizeitzentrum Lüner Höhe, Ludwig-Schröder-Str.18 in Kamen wieder die beliebten Ferienspiele für Kinder von 6 bis 13 Jahren an. Da die Nachfrage auch wie in den vergangenen Jahren sehr groß ist, beginnt die Anmeldung wieder frühzeitig. Ab Dienstag, den 26.03.2019 15:00 Uhr können Eltern ihre Kinder wieder für 3 verschiedene Ferienspiele anmelden und die Teilnahmekarten kaufen.

„ABENTEUERLAND“
Alter: 6 bis 11 Jahre:

In diesem Jahr gibt es im Freizeitzentrum nach dem großen Erfolg der letzten fünf Jahre eine Neuauflage des spannenden Ferienspiels: „Abenteuerland“. Bis zu 60 Kinder und Teens im Alter von 6 bis 11 Jahren können vom 15.04.19 bis 18.04.19 täglich in der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr viele aufregende Abenteuer bestehen. Geheimnisvolle Türen müssen geöffnet, dunkle Höhlen erforscht und durchlaufen werden. Als forschende Abenteurer können die Kinder viele knifflige Rätsel lösen, um verloren geglaubte Schätze zu bergen. Dies erfordert aber auch Mut und Geschick. Das Freizeitzentrum wird hierfür komplett dekoriert und nichts ist so, wie es scheint. Die Jagd auf „Schätze“ muss gut geplant und vorbereitet sein! Auf geht es zur Expedition in den Dschungel. Hier müssen Flüsse überquert oder dichtes Buschwerk entfernt werden, um den Weg zu finden. Durch die „Eiswüste“ ist ein beschwerlicher Weg, hier ist Vorsicht geboten! Eisflächen können brechen, Schnee die Suche erschweren! Der „alte Tempel“ birgt verschiedene Gänge in totaler Dunkelheit. Hier helfen nur Geschicklichkeit und ein gutes Gehör! Schätze sind meistens versteckt, damit sie niemand findet. Oftmals müssen hierfür geheime Schalter gefunden und Rätsel gelöst werden Weitere schwere Abenteuergebiete sind der „Berg der Verzweiflung“ oder der „grüne Sumpf“ Die Teilnahmegebühr beträgt 20.00 €. Enthalten im Preis sind Frühstück, Mittagssnack und Getränke für die Kinder!

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Karnevalsgesellschaft Kamen feiert Geburtstag

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Karneval319CVDie 1. Karnevalsgesellschaft Kamen hat am Samstag ihr fünfjähriges Bestehen gefeiert. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Mit der Beerdigung des Bacchus ist am 6. März die Karnevalssession für beendet erklärt und die Fastenzeit eingeläutet worden. Nicht so für die 1. Karnevalsgesellschaft Kamen, die hat am Samstagabend ihren fünften Geburtstag gefeiert.

Statt die „Fünfte Jahreszeit“ zu Grabe zu tragen haben, die Kamener Narren die Session einfach verlängert, wie Präsident und Vorsitzender Marcel Bartsch mitteilte. Der Verein hat aktuell 35 Mitglieder, fast die Hälfte davon gehört zu den beiden Tanzgarden, die am Abend ihr Können auf der Bühne im Freizeitzentrum an der Ludwig-Schröder-Straße zeigten. Die jüngste Tänzerin des Vereins ist gerade einmal fünf Jahre alt, die älteste hat nach Auskunft von Bartsch die 40 Lenze „locker überschritten“.

Die Kamener Karnevalisten haben mittlerweile etliche Freundschaften mit anderen Vereinen in Datteln, Hagen, Herringen, Bergkamen-Rünthe und Lüdinghausen geschlossen - auch diese beteiligen sich am mehrstündigen Programm.

Am 6. Juli veranstaltet die Karnevalsgesellschaft ihr Sommerfest, der nächste Geburtstag wird erst in sechs Jahren, zum närrischen elften Jubiläum gefeiert. Der Präsident hofft, dass sich die Anzahl der Mitglieder bis dahin mindestens verdoppelt hat und die Veranstaltungen des Vereins in einem noch größerem Rahmen als bisher stattfinden können.

 

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Kamener Stadtpflanzen - Folge 12: Das Busch-Windröschen

am . Veröffentlicht in Natur & Umwelt

STPF12 2 GL319Kamener Stadtpflanzen - Folge 12: Das Busch-Windröschen - Fotos: Dr. Götz Loos für KamenWeb.devon Dr. Götz Loos

Da es in dieser Reihe ja eigentlich um die Pflanzen im Siedlungsbereich Kamens geht, mag es verwundern, dass hier eine typische Waldpflanze behandelt wird. Das Busch-Windröschen (Anemone nemorosa, im Volksmund wird daraus oft eine "Annemone") ist aber auch immer mehr ein Gartenbewohner, weil sie in den letzten Jahren häufiger angepflanzt wurde. Einmal vor Ort, breitet sie sich moderat aus.

In den Kamener Wäldern ist die zarte Pflanze noch gut vertreten, teilweise in großen Vorkommen; dann ist man verblüfft über das Meer an weißen (Blüten-)"Sternen" über dem Waldboden - und noch mehr, dass man einen Monat später nur noch das dichte Blattwerk findet. Noch einen Monat später und bis auf einzelne vergilbte Blätter ist kaum noch etwas auszumachen. Das Busch-Windröschen ist eben ein typischer Frühblüher. Der Rest des Jahres wird unter der Erde gelebt - als Erdsprosse (Rhizome), bis wieder das zeitige Frühjahr lockt und die oberirdischen grünen Triebe über die Erdoberfläche geschickt werden. Genau deshalb spricht man auch von Frühjahrsgeophyten: Das Leben unter der Erde (griechisch ge = Erde) spielt die entscheidende Rolle, um die ungünstige Zeit (wenig Licht am Waldboden nach Entwicklung des Laubes der Bäume) zu überdauern.

STPF12 GL319Der Aufbau des Sprosses der Busch-Windröschen ist denkbar einfach. Aus der Sprossknospe am Rhizom wird ein im allgemeinen höchstens 20 cm langer Stängel an die Erdoberfläche getrieben, der drei Hochblätter in einem Quirl ausbildet, über die sich oben am Stängelende in der Regel eine einzelne Blüte erhebt. Diese besteht aus zwei Reihen weißer Perigonblätter - so werden Blütenblätter genannt, wenn sie einheitlich in Farbe und Form und nicht in unterscheidbare Krone und Kelch gegliedert sind. Zahlreiche Staubblätter mit gelben Staubbeuteln stehen im Kreis um ebenfalls ziemlich viele grünliche Fruchtblätter, aus denen nach dem Abblühen einsamige Früchte, Nüsschen, werden - diese stehen in einer rundlich kopfigen Sammelfrucht zusammen. In dieser Zeit bildet sich auch das einzige, am Grund der Pflanze stehende handförmige Laubblatt, um dann schnell auch wieder zu vergehen oder als einziger Teil der Pflanze vereinzelt noch im Frühsommer sichtbar zu sein, wenn auch meist verwelkt.

Heute gibt es eingebürgerte Bestände dieser Art in einigen Gärten und an Gartenrändern, vornehmlich in der Gartenstadt. Auch im Stadtpark wurde sie in Kleinstbeständen nachgewiesen. Die ersten Vorkommen bemerkte ich allerdings in den 1980er Jahren auf dem Friedhof Mitte, örtlich gar nicht wenig, so dass mir bis heute unklar ist, ob es Reste bodenständiger Vorkommen sind oder sie auch dort einstmals gepflanzt wurden.

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