Tag des Schnitzens für Jedermann am 29.10.2017

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hofliggesschnitzen1017Kamen. Das Kürbisschnitzen hat eine lange Tradition. Auf dem Hof Ligges können Interessierte bei hausgemachtem Kürbisgebäck und Zaubertrunk mehr darüber erfahren.

Kursangebot unter telefonischer Voranmeldung:
• Anfänger und Fortgeschrittene, ab 6 J.
• Ornamente schnitzen, ab 8 J.
• Erwachsenenschnitzkurse
• Kindergeburtstage
• Kindergärten und Schulklassen können auch vormittags ihre Schnitzkünste unter Beweis stellen.

Die Kurse finden in gemütlicher Runde auf dem Hof Ligges statt. Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick über die Entstehung Halloweens und Wissenswertes über den Kürbis geht es dann ans Schnitzen.

Das hauseigene Kürbis-Schnitzwerkzeug wird gestellt, welches einfach und ungefährlich zu handhaben ist. So gelingt es einen wundervollen Halloween- oder Deko-Kürbis zu gestalten.

Neben den Schnitzkursen wird am 29. Oktober 2017 in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr „Schnitzen für Jedermann“ angeboten.

Veranstaltungstipp: "Tag des Schnitzens!" auf dem Hof Ligges, Afferder Str. 1, 59174 Kamen, Sonntag 29.10.2017, ab 11.00 Uhr, Tel. 0 23 07 / 3 88 96

Neue Philharmonie in der Stadthalle Unna - „Das große Weihnachtskonzert”

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173512PGMD Rasmus Baumann. Foto: Pedro Malinowski - Neue Philharmonie WestfalenKreis Unna. Auch in der Spielzeit 2017/18 der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) wird wieder die Weihnachtszeit abgerundet. Das große Weihnachtskonzert findet am Mittwoch, 20. Dezember um 19 Uhr in der Stadthalle Unna statt.

Dieses Konzert bedarf nicht vieler Worte: Wie in jedem Jahr wird auch 2017 die Stadthalle Unna in weihnachtlichem Glanz erstrahlen, wenn auf der Bühne das Orchester mit altbekannten Klassikern und musikalischen Überraschungen das Publikum gebührend auf die Weihnachtszeit einstimmen wird.

Der Vorverkauf für den musikalischen Abend läuft. Die Eintrittskarten kosten 37 Euro (15 Euro für Schüler/Studenten). Im Preis sind alle Gebühren enthalten. Zu haben sind die Eintrittstickets bei ProTicket im Internet unter www.proticket.de, bei der Hotline 02 31 / 9 17 22 90, in den Geschäftsstellen des Hellweger Anzeigers und im Zentrum für Information und Bildung (zib), Lindenplatz 1, Unna. PK | PKU

Versuchter Einbruch in Stadthalle

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https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgKamen. In der Zeit von Freitagmittag (20.10.2017) bis Samstagnachmittag (21.10.2017) haben unbekannte Täter sich Zutritt zum Restaurant an der Stadthalle verschafft und von dort eine weitere Tür aufgebrochen. Weitere Beschädigungen oder Diebstähle konnten nicht festgestellt werden.

Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0. (ots)

Zeitumstellung: Erhöhte Gefahr für Wildunfälle

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Mit dHirsch KWer Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am 29. Oktober steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit, in der viele Wildtiere unterwegs sind. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 20.000 Wildschweine im Straßenverkehr. Mit 263.000 Wildunfällen im Jahr 2015 waren es nach Angaben der deutschen Versicherer mehr als je zuvor. Über 3.000 Menschen wurden verletzt, 13 starben. Um das Risiko zu minimieren, raten die Tierschützer Autofahrern insbesondere in Risikogebieten die Geschwindigkeit anpassen.

„Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll“, rät James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 Kilometer pro Stunde fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil. Das grelle Licht 23kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen.

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren. „Jeder Fahrzeugführer hat die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln“, so Brückner abschließend.

Vollsperrung Maibrücke und angrenzender Geh- und Radwege ab dem 24. Oktober

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Einblicke in die neue Ufergestaltung der Seseke (C) Christoph Volkmer für KamenWeb.deEinblicke in die neue Ufergestaltung der Seseke (C) Christoph Volkmer für KamenWeb.deKamen. Im Rahmen der Baumaßnahmen des 2. Abschnitts zur Umgestaltung der Seseke im innerstädtischen Bereich wird es ab dem 24.10.2017 einige Sperrungen geben.

So werden der Geh- und Radweg zwischen dem Stillen Weg und der Partnerschaftsbrücke voll gesperrt. Gleichzeitig wird für die Dauer der Maßnahme die Maibrücke komplett gesperrt. Damit einher geht auch die Sperrung des Fahrbahnrands zwischen Kreisel Bahnhofstraße und dem Kreisel Poststraße, sowie auf einer Seite der Partnerschaftsbrücke.

Voraussichtlich bis Ende des Jahres sind diese Sperrungen geplant. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.

Feiertage sorgen für volle Straßen

am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

Foto: Kamener Kreuz (C) KamenWeb.deADAC Stauprognose für das lange Wochenende 27. Oktober bis 1. November

Für das kommende, lange Wochenende erwartet der ADAC viele Staus und Behinderungen auf Deutschlands Fernstraßen. Wegen des bundesweiten Feiertags am 31. Oktober (Reformationstag), Allerheiligen am 1. November in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie den Herbstferien in noch fünf Bundesländern sind viele Urlauber und Wochenendausflügler unterwegs.

Die meisten Verkehrsprobleme wird es am Freitagnachmittag vor allem in den Ballungsräumen und an Baustellen geben. Aber auch am Dienstag- und Mittwochnachmittag ist die Staugefahr besonders groß. Zur Entspannung auf den Straßen trägt am Reformationstag das Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen (zwischen 0 und 22 Uhr) bei. Am Mittwoch, 1. November, gilt das Fahrverbot für schwere Brummis auf den Autobahnen in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen sowie in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Der Herbsturlauber- und Ausflugsverkehr führt auch im benachbarten Ausland zu vollen Straßen und Staus.

Die Staustrecken in Deutschland:

• Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee
• Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln und München
• A 1 Köln – Bremen – Hamburg
• A 1/ A 3/ A 4 Kölner Ring
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
• A 7 Hamburg – Flensburg
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
• A 19 Dreieck Wittstock Dosse – Rostock
• A 24 Hamburg – Berlin
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 81 Stuttgart – Singen
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/ B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München

Ausstellung in der S-Galerie der Sparkasse UnnaKamen: Malerei und Skulptur, Demir Demiroski-Mak

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Kamen. Malerei und Skulptur, Demir Demiroski-Mak, S-Galerie der Sparkasse UnnaKamen - Im Rahmen der RathausGalerie der Stadt Kamen zeigt die S-Galerie der Sparkasse UnnaKamen (Sparkassenplatz 1, 59174 Kamen) vom 16. November 2017 bis zum 11. Januar 2018 die Ausstellung „Malerei und Skulptur“ mit Arbeiten von Demir Demiroski-Mak.

„Demir.Demiroski-Mak ist ein Kind dieser Welt und aller Voraussicht nach geboren in Makedonien Warum eigentlich dort und nicht anderswo? Wieso eigentlich als Künstler und nicht als Elektriker, Heilpraktiker, Fußballprofi? Wieso ist dieser Mensch hier und nicht dort? Wieso denkt und tickt er so und nicht anders aber doch so anders als andere? Warum eigentlich so schräg statt grade? Warum, so scheint er sich zu fragen, warum immer dasselbe machen? Warum eigentlich kein Risiko eingehen wo doch jeder Mensch um die Endlichkeit des Lebens weiß? Warum, fragt sich der Mensch, warum sich in eine Straßenbahn setzen deren Ziel man nicht kennt? Na ja, wer einsteigt lernt es kennen. Das scheint Prinzip, eine Maxime im Leben Demir Demiroskis: Die des Ausprobierens kurz etwas ganz Anderes tun und die Farben des Lebens neu anrühren und sich überraschen was dabei herauskommt Was in aller Welt hätte aus so einem Mann anderes werden können als ein Künstler durch und durch?“ (Text: Kristof Neukötter)

Die Ausstellung wird am 16.11.2017 um 17.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 11.1.2018, zu den Öffnungszeiten Mo/Do 8.30 – 18 Uhr und Di/Mi/Fr 8.30 - 16.30 Uhr, zu sehen. Die musikalische Begleitung übernimmt Armin Düpmeier-Klasik, Chapman Stick. Reimund Kasper, bildender Künstler, führt in die Ausstellung ein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

CDU-Fraktion sieht Handlungsbedarf beim Thema "Mietspiegel für Kamen"

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ralfeisenhardt1017Kamen. Gerechte Mieten für Mieter und Vermieter sind nach Auffassung der CDU-Fraktion Kamen ein sehr aktuelles Thema, welches auch in Kamen Handlungsbedarf erzeugt. Deshalb stellt die CDU für die Ratssitzung am 09.11.2017 den Antrag, die Verwaltung zu beauftragen den Mietspiegel zu aktualisieren.

Mietspiegel erfüllen viele nützliche Zwecke. Sie dienen bei der Wohnungssuche für Auswärtige zur ersten Orientierung, ob eine Stadt hinsichtlich der Mietpreise attraktiv ist. Zudem ist er ein Indikator, ob Angebot und Nachfrage für bezahlbaren Wohnraum in einer Stadt in einem angemessenen Verhältnis bleibt. Für Investoren ist ein Mietspiegel eine Planungsgrundlage, wenn diese Mietwohnungen anbieten möchten. Letztendlich hilft er bei Streitigkeiten über Mieten und Mietsteigerungen.

„Es gibt sehr viele Argumente einen aktuellen Mietspiegel in einer Stadt vorzuhalten“, argumentiert Ralf Eisenhardt, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Und kaum eines, das dagegen spricht, außer, dass es natürlich Arbeit und Kosten erzeugt“, fügt er hinzu. Die Kosten könnten sich aber in einem engen Rahmen halten. In direkter Nachbarschaft zur Großstadt Dortmund und größeren Stadt Hamm, in denen die Mietpreise deutlich anziehen, ergeben sich Chancen in der Bevölkerungsentwicklung für Städte wie Kamen. In Dortmund steigen die Mietpreise, wie der dortige neue Mietspiegel, der ab 01.01.2018 gilt, aufzeigt. Auch in Hamm wird der knappe Wohnraum, in steigenden Mietpreisen, bemerkbar. So werden die Städte in den Randzonen, mit guter Verkehrsanbindung, attraktiv, wenn bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht. Es könnte der vorhergesagten demographischen Kurve, wonach die Bevölkerungszahlen abnehmen werden, etwas entgegengesteuert werden. Ein Mietspiegel ist da sicher kein Allheilmittel, aber zumindest ein Baustein kann er sein, meint die CDU-Fraktion.

Die Verwaltung sollte aus Sicht der CDU die Erstellung eines Mietspiegels federführend in die Hand nehmen, das ist die übliche Praxis. Dabei sollten Mieterverein und der Verein der privaten Vermieter, Haus und Grund e.V. eingebunden werden. Dazu regt die CDU aber ausdrücklich an auch die Wohnungsbaugesellschaften einzubeziehen, die viele Wohnungen in Kamen anbieten. „Ein aktueller Mietspiegel sollte auf der Webseite der Stadt Kamen selbstverständlich sein“, untermauert Eisenhardt den Ratsantrag der CDU-Fraktion.

Online lebt man länger - Digitalen Nachlass rechtzeitig regeln

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Kamen. Internet-User verfügen über Nutzer-Accounts bei E-Mail-Providern, hinterlassen ihr Profil in Berufsportalen oder bei sozialen Netzwerken, haben oftmals auch ein Abo bei einem Musik-Streaming- oder Spiele-Anbieter abgeschlossen. Bei ihren Aktivitäten im Netz hinterlassen sie überall Spuren. Deren Fülle ist für Nutzer selbst irgendwann kaum noch überschaubar. Im Todesfall haben Angehörige mit der weiter existierenden Datenflut etwa bei Facebook oder durch ein noch gültiges Online-Abo dann häufig ein Problem: Persönliche Daten und Profile von Verstorbenen geistern weiter im Internet herum, solange sie keiner löscht. „Wer selbst darüber bestimmen möchte, was mit seinen online veröffentlichten Fotos, Nachrichten und Kommentaren nach seinem Tod passiert, sollte sich so früh wie möglich um die Regelung seines digitalen Nachlasses kümmern“, rät Elvira Roth von der Verbraucherzentrale in Kamen. Folgende Vorkehrungen dazu sind wichtig, auch um Angehörigen unnötigen Ärger und zusätzliche Kosten zu ersparen:

Alles wird vererbt: Nicht nur die persönlichen Güter oder das Geld auf dem Konto, sondern auch Accounts, Abos und Verträge, die online abgeschlossen wurden, gehören zum persönlichen Nachlass. Ganz gleich ob analog oder digital: Nachlassempfänger erben sämtliche Rechte und Pflichten. Das bedeutet, Verträge enden nicht bei Tod, sondern laufen weiter: Erben müssen eine bestellte Kamera bezahlen, eine gebuchte Reise stornieren oder die laufenden Posten für ein Spiele-Abo im Internet übernehmen.

Zu Lebzeiten auch bei digitalen Daten vorsorgen: Wer den Überblick über die eigenen Daten nicht verlieren und den Umgang mit seinem digitalen Nachlass nach seinem Tod in der eigenen Hand behalten möchte, sollte eine Liste erstellen, in der alle bestehenden Accounts mit Benutzernamen und Passwörtern aufgelistet sind. Außerdem sollte zu Lebzeiten festgelegt werden, welche Daten und Fotos im Falle des Ablebens im Netz zu tilgen sind und was mit dem persönlichen Profil in einem sozialen Netzwerk passieren soll. Bei Facebook etwa können User einen Nachlass-Kontakt einrichten, der sich um den Account im Ernstfall kümmern kann.

Vertrauensperson instruieren: Ohne Anleitung, Überblick und Zugang ist es für Erben schwierig, die bestehenden Online-Konten eines Verstorbenen zu kündigen oder dessen persönliche Daten zu löschen. Die Liste mit Zugangsdaten und Anleitung zu den Accounts und Daten sollte an einem sicheren Ort verwahrt werden. In einer zu Lebzeiten erstellten Vollmacht „über den Tod hinaus“ kann festgelegt werden, wer die gewünschten Regelungen umsetzen soll. Diese Vollmacht sollte einer Vertrauensperson ausgehändigt werden. Eine Kopie der Vollmacht gehört zur Sicherheit mit in die Nachlassunterlagen.

Spurensuche im Internet: Erben sollten sich rasch einen Überblick über die persönlichen Hinterlassenschaften eines Verstorbenen im Internet verschaffen. Dreh- und Angelpunkt ist das E-Mail-Konto. Hier laufen Rechnungen oder Mahnungen aus Online-Geschäften auf. Anhand der eingegangenen Post lässt sich auch oft ablesen, wo Mitgliedschaften bestehen. Ist das Zugangswort bekannt, können über das E-Mail-Konto des Verstorbenen weitere Passwörter aus der Zugangsliste bei anderen Online-Diensten zurückgesetzt werden. Wer den persönlichen Schlüssel zum „Sesam-öffne-dich“ jedoch nicht weiß, muss sich an den jeweiligen Online-Dienstleister wenden, um das Abwickeln der Geschäftsvorgänge und das Löschen des Nutzerkontos in Gang zu setzen. Bislang ist jedoch noch nicht rechtlich eindeutig geklärt, ob und in welcher Form Erben an gespeicherte Daten von Verstorbenen bei Online-Anbietern überhaupt ran dürfen.

Kommerzielle Nachlassverwalter: Es gibt auch Firmen, die auf Spurensuche im Netz gehen und eine kommerzielle Verwaltung des digitalen Erbes anbieten. Deren Seriosität und Sicherheit können von Laien jedoch nur schwer beurteilt werden. Wer einen solchen Dienst beauftragen möchte, sollte sich zuvor genau nach dem Leistungsumfang und den Kosten erkundigen. Auf keinen Fall sollten einem Datensuchdienst Passwörter anvertraut oder Computer, Smartphone oder Tablet ausgehändigt werden.

Weitere Infos zum Thema "Digitaler Nachlass" gibt es im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/digitaler-nachlass.

In den Herbstferien bietet die Taekwondo-Abteilung des VfL 1854 Kamen einen neuen Anfängerkurs für Kinder zwischen 6-12 Jahre an

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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Kamen. Jeweils Dienstag und Donnerstag von 17 – 18 Uhr bietet Trainer Kai Thomaschewski, Träger des 5. DAN, in der Einfachturnhalle am Gymnasium Kamen einen kostenlosen Einstieg in die koreanische Kampfsportart, die Fähigkeiten wie Konzentrationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen verbessert.

Das ganzheitliche Training stärkt den gesamten Körper, verbessert die Motorik und die Koordinationsfähigkeit und wird daher auch von Ärzten bei Haltungsschäden oder Koordinationsschwächen empfohlen.
Natürlich kann man mit Taekwondo Angriffe abwehren und lernt, sich zu verteidigen.

Ziel ist aber, zu siegen ohne zu kämpfen: Durch Taekwondo lernen die Teilnehmer, sich mehr zuzutrauen und haben weniger Angst vor Übergriffen.

Straßen erhalten und öffentlichen Verkehr stärken

am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

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Repräsentative Umfrage zur Mobilität: Modernisierung der Straßen klarer Auftrag an künftige Bundesregierung / Verkehrssicherheit und ländlicher Raum haben oberste Priorität / ÖPNV mit enormen Potenzial

Für zwei Drittel der Deutschen ist der Erhalt und Ausbau des Straßennetzes eines der wichtigsten verkehrspolitischen Handlungsfelder der nächsten Bundesregierung (65 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des ADAC hervor, die in Deutschland lebende Bürger nach ihren Mobilitätsprämissen für die kommenden vier Jahre befragt hat. 62 Prozent der Befragten sprechen sich zudem dafür aus, die Mobilitätsangebote im ländlichen Raum zu verbessern. Ebenso wichtig sind den Bundesbürgern effektive Maßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit (63 Prozent).

Stärker berücksichtigen sollte eine künftige Koalition darüber hinaus den Themenkomplex Klima- und Umweltschutz, den 59 Prozent als wichtig erachten. Konkrete Vorschläge, die in diesem Zusammenhang eine breite Zustimmung erfahren, sind ambitionierte CO2-Grenzwerte für Neufahrzeuge oder die Förderung alternativer Antriebe. Nicht einverstanden sind die Befragten hingegen mit einer Verteuerung des Autofahrens oder einer Absenkung der Pendlerpauschale.

Wie die ADAC Umfrage zeigt, messen die Menschen in Deutschland neben emissionsarmen Fahrzeugen vor allem den öffentlichen Verkehrsträgern enormes Potenzial bei, zu einer umweltschonenden Mobilität beizutragen. 59 Prozent der Befragten sprechen sich für eine stärkere Förderung des öffentlichen Verkehrs aus. 67 Prozent der Menschen begrüßen die Einführung eines deutschlandweit einheitlichen Ticketsystems für den öffentlichen Nahverkehr. Gestärkt werden soll nach Meinung der Befragten auch der Schienen- (55 Prozent) und Radverkehr (41 Prozent) sowie die Vernetzung der Verkehrsträger untereinander (44 Prozent).

„Die Mobilität von Morgen ist keine Entweder-oder-Frage: Effektiver Umweltschutz und optimale individuelle Mobilitätsangebote sind der klare Wunsch der Bürger dieses Landes. Das kann ein emissionsarmer Pkw ebenso sein wie das Fahrrad, die Bahn oder der ÖPNV“, fasst Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr, die Umfrageergebnisse zusammen. „Gerade im ländlichen Raum erwarten die Menschen rasche Maßnahmen der Politik, die ihre persönliche Mobilität verbessern. Das reicht von einer besseren Anbindung an den öffentlichen Verkehr bis hin zu höherer Verkehrssicherheit durch moderne Infrastruktur.“

Zu den weiteren wichtigen Aufgaben der künftigen Bundesregierung im Bereich Mobilität zählt aus Sicht der Befragten auch der Datenschutz. Für 58 Prozent stehen durch zunehmende Digitalisierung Themen wie Datenschutz und Datensicherheit ebenfalls weit oben auf der Prioritätenliste für die kommende Legislaturperiode. Auch die Insolvenz der Fluggesellschaft Air Berlin zeigt unmittelbare Wirkung: 64 Prozent der Deutschen wünschen sich gesetzliche Regelungen für eine bessere Absicherung von Flugreisenden, falls eine Fluggesellschaft Insolvenz anmelden muss.

Zu den „Mobilitätsthemen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen 2017“ waren vom 10. – 13. Oktober vom Markforschungsinstitut YouGov 4.062 Personen in einer für die Gesamtbevölkerung repräsentativen Auswahl befragt worden.

Eine Zusammenfassung der Umfrage finden Sie unter www.adac.de

Königsball mit großer Überraschung

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Schütz11017CVVolles Haus zur Premiere: 450 Gäste feierten beim Königsball in der neuen Halle in der Schützenheide mit. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Schütz31017cvDas amtierende Königspaar Markus und Manuela Scholz eröffnete den feierlichen Teil des Balls. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de Kamen. Gleich mehrere Dinge galt es beim Königsball des Kamener Schützenvereins zu feiern. Die Veranstaltung zu Ehren des amtierenden Königspaars Markus und Manuela Scholz stellte das erste große Event in der neuen Mehrzeckhalle des Vereins dar. Dazu gab es für ein Mitglied eine große Überraschung, die für den emotionalen Höhepunkt des Abends sorgte.

450 Gäste von befreundeten Schützenvereinen und aus Kamens Partnerstadt Unkel sorgten bei der feierlichen Inbetriebnahme des neuen Komplexes für ein volles Haus und den passenden Rahmen eines besonderen Abends für die Kamener Schützenfamilie.

Das Königspaar, das bereits vor 26 Jahren das Kinderkönigspaar des Vereins stellte, nahm offiziell den Schlüssel aus den Händen des Architekten Peter Tillmann entgegen. „Nach fast zwei Jahren Planungs- und Realisierungsphase ist es schön, im festlichen Rahmen des Königsballs das erste Mal in diesem neuen Gebäude feiern zu können“, sagte der Kamener. Besondere Anerkennung gelte dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Christian Langhorst, der mit großem Engagement einen maßgeblichen Anteil an der Realisierung des Projekts gehabt habe.

Schütz21017cvChristian Langhort erhielt das Protektorabzeichen in Silber. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de„Man darf dem Verein nur gratulieren, dass er den Mut hat, eine solche Halle einzurichten“, überbrachte auch Arnold Kottenstedde, Vizepräsident des Westfälischen Schützenbunds im Ressort Umwelt, Traditions- und Brauchtumspflege, viel Lob für die gelungene Umsetzung. Er sorgte auch die Überraschung des Abends, indem er Christian Langhorst im Namen des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes und im Einvernehmen mit seinem Protektor, Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha in Anerkennung seiner Dienste für das Schützenwesen das Protektorabzeichen in Silber verlieh. Stehende Ovationen aller Besucher und Tränen der Rührung beim Vorsitzenden waren die Folge, denn mit dieser hohen Auszeichnung hatte keiner der Anwesenden gerechnet. „Es ist toll, wenn man sich überlegt, was hier vorher war und was hier jetzt ist“, sagte Langhorst, bevor Markus und Manuela Scholz die Feierlichkeiten auf der Tanzfläche fortsetzten.

Bergkamen neu erfahren: GSW Lichtermarkt steigt am Freitag

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GSWlicht1017

von Christoph Volkmer

Bergkamen. Am kommenden Freitag, 27. Oktober, steigt ab 18 Uhr die 17. Auflage des GSW-Lichtermarktes in Bergkamen. Das Motto „Schlossbesuch – Sandmalbuch“ klingt dabei zunächst etwas sperrig, gibt jedoch die beiden Schwerpunkte der Veranstaltung wieder.

Denn dem diesjährigen GSW-Lichtermarkt wird Schlossleben eingehaucht und die Kulissen sollen die Besucher in eine royale Szenerie der Rokoko-Epoche entführen. „Alle Künstler werden Rokokokostüme tragen, die zu einem Schloss passen“ kündigt Karsten Quabeck von der Stadt an. Das ist noch nicht alles, denn schwebende Schlossgestalten sollen am Freitag die Besuchermassen auf dem Stadtmarkt empfangen und diesen den Weg zu der live in Sand gemalten Bergkamener Liebesgeschichte „Marcus und Julia“ zeigen. Diese wird eine Künstlerin in der benachbarten Pfarrkirche ab 18 Uhr insgesamt viermal während des GSW-Lichtermarktes in einen Sandkasten malen, verfolgen können das die Zuschauer in der Kirche über eine große Leinwand.

Im Stadtwald wartet unter anderem ein auf Gläsern musizierender Harlekin im Spiegelkostüm auf die Gäste, dazu wird der Hofzauberer Jalin Alfar sein Können zeigen. Am Markttor werden die Blicke nach oben gerichtet sein, denn hier versucht ein Tanztheater der besonderen Art, die Geheimnisse der Schwerelosigkeit zu entschleiern.

Insgesamt sind fast 40 Künstlerinnen und Künstler auf dem Lichtermarkt aktiv, darunter 14 Stelzen Walk-Acts und drei Boden Walk-Acts. Mit dabei ist mit Michael Wrobel auch ein Kamener. Der Leiter des JZ an der Lüner Höhe wird um 18 und um 20 Uhr in der Stadtbibliothek seine „Geschichten aus dem Dustertal“ vorstellen. Fast 100 ausgesuchte Marktstände mit überwiegend kunsthandwerklichen und zum Lichtermarkt passenden Angeboten runden das bunte Treiben ab, das gegen 22.45 Uhr mit einem Höhenfeuerwerk gekrönt werden soll.

Jugendliche überfallen Kinder

am . Veröffentlicht in Blaulicht

https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgKamen. Am Samstagnachmittag, (21.10.), gegen 13.30 Uhr, wurden zwei Jungs aus Kamen (12 Jahre und 13 Jahre) an der Straße Sesekedamm von zwei weiteren Jugendlichen ausgeraubt. Einer der Täter hatte beiden Geschädigten auf offener Straße mit der Hand ins Gesicht geschlagen und anschließend von Beiden das Handy entwendet. Nach Tatausführung waren die beiden Täter mit der erlangten Beute zu Fuß in Richtung Ostenallee davon gerannt.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

1. Täter (der geschlagen hat)

- ca. 16-21 Jahre, schlanke, dünne Statur, kurze, schwarze,
lockige Haare, schwarzer Kapuzenpulli, schwarz-graue Jeans

2. Täter

- ca. 15 Jahre, leicht dickliche Gestalt, blaue
Adidas-Jogginghose, schwarz-grau-weiße Camouflage-Jacke,
schwarze Victory-Schuhe mit zwei weißen Streifen

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Tel. 02307-921-3220 oder die Polizei in Unna (Tel. 02303-921 0) entgegen. (ots)

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