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Kreis Unna. Ob Ausflug auf den Bauernhof, Besuch im Streichelzoo oder Urlaub auf dem Land – in den Sommerferien verbringen viele Familien Zeit in der Natur. Damit die schönen Erlebnisse unbeschwert bleiben, empfiehlt der Fachbereich für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, einige einfache Hygieneregeln zu beachten. So lässt sich das Risiko einer Infektion mit Krankheitserregern wie EHEC wirksam minimieren.
Nach einem Besuch auf dem Bauernhof wie auch im Streichelzoo empfiehlt der Fachbereich für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, die Hände gründlich zu waschen. Denn die Gefahr in Form des EHEC-Bakteriums kann auch in den Ausscheidungen von Wiederkäuern wie Rindern, Schafen und Ziegen sowie verunreinigter Erde schlummern. "Vor allem vor dem Verzehr von Speisen und Getränken sollte man sich die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen und sorgfältig abtrocknen", rät Dr. Dirksen.
Doch nicht nur der Kontakt mit Tieren kann ein Infektionsrisiko bergen. Auch beim Verzehr bestimmter Lebensmittel ist Vorsicht geboten. "Rohmilch kann mit Krankheitserregern wie EHEC belastet sein", sagt Dr. Anja Dirksen, Leiterin des Fachbereichs Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung. EHEC-Infektionen können neben schweren Durchfällen kolikartige Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber verursachen. Ein lebensbedrohlicher Verlauf ist ebenso wenig auszuschließen wie bleibende Schäden.
Gefährdet sind vor allem Personen mit nicht ausgebildeter oder geschwächter Immunabwehr – beispielweise Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie alte und kranke Menschen. Kinder unter fünf Jahren sind besonders häufig von schwer verlaufenden EHEC-Erkrankungen mit blutigem Durchfall oder HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom) betroffen. Daher wird in diesem Alter dringend von dem Verzehr von Rohmilch und Rohmilchprodukten abgeraten.
Wegen dieses Risikos ist der Verkauf von Rohmilch beispielsweise in Supermärkten grundsätzlich verboten. Eine Ausnahme gilt für die Abgabe von "Milch ab Hof". "Landwirte, die Milch ab Hof anbieten, müssen an der Abgabestelle allerdings den deutlichen Hinweis ‚Rohmilch, vor dem Verzehr abkochen‘ anbringen", erläutert Dr. Dirksen. Außerdem müssen sie der zuständigen Behörde die Abgabe zuvor angezeigt haben.
Durch das starke Erhitzen werden krankmachende Keime wie EHEC oder das Bakterium Campylobacter abgetötet, das in Deutschland zu den häufigsten Erregern von Durchfallerkrankungen zählt. Dafür muss allerdings für mindestens zwei Minuten eine Temperatur von 70 Grad Celsius oder höher erreicht werden. Wer auf pasteurisierte und ultrahocherhitzte Milch und Milchprodukte zurückgreift, geht in jedem Fall auf Nummer sicher.
Hintergrund: Der effektivste Schutz vor einer Infektion ist die ausreichende Hygiene. Deshalb sollten folgende Grundregeln bei der Zubereitung von Speisen unbedingt eingehalten werden:
Rohmilch vor dem Verzehr abkochen; pasteurisierte und ultrahocherhitzte Milch ist als sicher anzusehen.
Hände vor der Zubereitung von Speisen und nach Kontakt mit rohem Fleisch gründlich mit Wasser und Seife waschen und sorgfältig abtrocknen.
Rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln lagern und zubereiten, auch beim Grillen (dabei auch verschiedene Bretter, Teller, Zangen verwenden).
Flächen und Gegenstände nach Kontakt mit rohem Fleisch, Verpackungen oder Tauwasser sofort gründlich reinigen und abtrocknen.
Lappen und Handtücher nach der Zubereitung von rohem Fleisch möglichst auswechseln und bei mindestens 60 °C waschen.
Rohes Gemüse und Obst vor dem Konsum schälen oder zumindest gründlich waschen.
Beim Besuch im Streichelzoo oder auf dem Bauernhof gilt: Händewaschen vor dem Verzehr von Lebensmitteln
Weitere Informationen zum Schutz vor Lebensmittelinfektionen gibt es auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Lebensmittelinfektionen. Informationen zu meldepflichtigen Erkrankungen wie EHEC finden sich ebenfalls unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Infektionskrankheiten und auf der Internetseite des Bundesinstituts für Risikobewertung:
Schutz vor EHEC: Sorgfältiger Umgang mit Rohmilch, rohem Fleisch und Sprossen notwendig - BfR
Verbrauchertipps: Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt - Merkblatt des BfR (Stand 2020) .
PK | PKU
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Kamen. Der Mobile Gesundheitskiosk des Kreises Unna macht in der kommenden Woche wieder Halt in Kamen. Das Angebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen rund um ihre Gesundheit haben und eine unkomplizierte, kostenlose Beratung wünschen.
Gesundheitslotsin Jana Krethen steht am Donnerstag, 16. Juli, von 10 bis 11.30 Uhr in der Familienbande, Bahnhofstraße 4, für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Ob Fragen zu ärztlichen Verordnungen, Unterstützung bei der Orientierung im Gesundheitssystem oder Informationen zu passenden Angeboten – die Gesundheitslotsen beraten individuell und helfen dabei, passende Hilfen zu finden.
Wer den Termin in Kamen nicht wahrnehmen kann, hat auch außerhalb der offenen Sprechstunden die Möglichkeit, einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren. Anmeldungen sind per E-Mail an
Weitere Informationen sowie aktuelle Termine sind auf der Internetseite des Kreises Unna unter dem Stichwort „Mobiler Gesundheitskiosk“ erhältlich.
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Kreis Unna. Die Zahl der Menschen mit Demenz im Kreis Unna wird in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen. Nach aktuellen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in Kooperation mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln erhöht sich die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 7.400 auf etwa 10.100 im Jahr 2060. Damit wären im Vergleich zu heute mit 1,8 Prozent der Bevölkerung in 2060 etwa 3,3 Prozent der Bevölkerung an einer Demenz erkrankt. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das regionale Unterschiede sichtbar macht. „Die zunehmenden Demenzerkrankungen stellen nicht nur für die Betroffenen und deren Angehörigen, sondern auch für die Gesellschaft sowie das Gesundheits- und Pflegesystem eine große Herausforderung dar. Da es bisher keine Heilung für Demenzen gibt, könnte eine gute Prävention jedoch die Effekte der Alterung der Gesellschaft auf die Häufigkeit von Demenzen kompensieren“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Demenz-Neuerkrankung mit Prävention verringern
Nach internationalen Studien tragen in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht soziale, lebensstilbedingte und gesundheitsbezogene Faktoren wie andere Erkrankungen zum Demenzrisiko bei. „Nach heutigem Stand der Wissenschaft kann eine Verbesserung vieler verschiedener oft miteinander im Zusammenhang stehender Faktoren dazu beitragen, dass fast die Hälfte der Demenz-Neuerkrankungen vermieden werden kann“, sagt Kock. Dazu gehört ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf Alkohol und Rauchen. Außerdem können eine gute Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Hörstörungen und die Vermeidung sozialer Isolation einer Demenzentwicklung wirkungsvoll vorbeugen. Dazu bietet die AOK NordWest ihren Versicherten unterschiedliche Angebote von individuellen Gesundheitskursen in Präsenz oder Online, Chronikerprogramme, Präventionsangebote in Lebenswelten wie Schulen, Kitas, Betrieben oder spezielle Vorsorgeangebote wie Gesundheits-Check-Ups.
Weniger Personen im erwerbsfähigen Alter pro Demenzfall
Mit steigender Lebenserwartung zeigen die Prognosen im Kreis Unna nicht nur eine deutliche Zunahme der Demenzfälle, sondern auch einen Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Dementsprechend wird der steigenden Demenz-Fallzahl eine geringere Zahl an Personen im Alter von 20 bis 65 Jahren gegenüberstehen, die die Versorgung gewährleisten können. Im Jahr 2020 lag das Verhältnis von Personen mit Demenz bei drei je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter. Rechnerisch stand also einem Demenzfall eine Zahl von 33 Personen im erwerbsfähigen Alter für die Versorgung gegenüber. Diese Kennzahl wird bis zum Jahr 2060 auf einen Wert von 6,3 ansteigen, sodass auf einen Demenzfall nur noch 16 Personen im erwerbsfähigen Alter kommen werden. Es werden also deutlich mehr Demenzfälle von weniger Personen zu versorgen sein.
Innovative Wohnformen und Netzwerke
Ergänzend zur therapeutischen und pflegerischen Versorgung von Demenzerkrankten haben sich inzwischen in vielen Regionen verschiedene demenzsensible und demenzsensibilisierende Angebote herausgebildet. Für eine gute Versorgung von Pflegebedürftigen mit Demenz spielen zum Beispiel innovative Wohnformen sowie der gezielte und flächendeckende Aufbau von zuverlässig unterstützenden Netzwerken eine besondere Rolle, die aus An- und Zugehörigen, Ehrenamtlichen sowie Akteuren der Gesundheits- und Pflegeversorgung, einschließlich der Pflegeeinrichtungen bestehen. Diese können das Wohlbefinden von Demenzpatientinnen und -patienten erhöhen, indem sie die Teilhabe und Autonomie erhalten. Dabei handelt es sich häufig um regionale oder temporäre gesellschaftliche Strukturen mit hohem Alltagsbezug. In Westfalen-Lippe fördert die AOK NordWest, wie auch andere Krankenkassen, zahlreiche Demenz-Netzwerke vor Ort.
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Kamen. Der Mobile Gesundheitskiosk des Kreises Unna macht am Dienstag, 7. Juli, wieder Station in Kamen. Bürgerinnen und Bürger können sich von 9:30 bis 11 Uhr in der Villa FiB, Rathausplatz 4, kostenlos und unbürokratisch zu allen Fragen rund um ihre Gesundheit beraten lassen.
Gesundheitslotsin Jana Krethen unterstützt Interessierte individuell und informiert unter anderem über medizinische und soziale Angebote, den Umgang mit Verordnungen oder passende Hilfs- und Unterstützungsangebote. Ziel ist es, Orientierung zu geben und gemeinsam Lösungen für gesundheitliche Fragen zu finden.
Eine Anmeldung für die offene Sprechstunde ist nicht erforderlich.
Auch außerhalb der offenen Sprechzeiten können individuelle Beratungstermine vereinbart werden. Terminabsprachen sind per E-Mail an
Weitere Informationen zum Mobilen Gesundheitskiosk sowie aktuelle Termine sind auf der Internetseite des Kreises Unna unter dem Stichwort „Mobiler Gesundheitskiosk“ zu finden.
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Kreis Unna. Zum nächsten Treffen des Gesprächskreises für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung sind interessierte Angehörige herzlich eingeladen. Das Treffen findet am Dienstag, 7. Juli, in der Zeit von 18 bis 19:30 Uhr im Besprechungsraum des Hellmigium im Severinhaus Kamen, Nordenmauer 18 statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Hellmig Krankenhauses.
Bei den Gruppentreffen geht es um gegenseitigen Erfahrungsaustausch und um den Umgang mit Problemen, die sich im Zusammenleben mit einem psychisch erkrankten Angehörigen ergeben. Durch die Gespräche sollen die Teilnehmenden Entlastung finden, Orientierungshilfen erhalten und psychosoziale Einrichtungen kennenlernen. Es ist auch möglich, zu besonderen Themen (Betreuungsrecht, Medikament etc.) Referenten einzuladen.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich – telefonisch unter 0 23 03 27 21 29 oder per E‑Mail an
Weitere Informationen zu Selbsthilfegruppen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.). Ansprechpartnerin ist Laura Schwarz, Fon 0 23 03 27 28 29, E-Mail
PK | PKU
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Kamen. Der Mobile Gesundheitskiosk des Kreises Unna macht in der kommenden Woche Station in Kamen. Bürgerinnen und Bürger können sich am Donnerstag, 2. Juli, von 9 bis 10.30 Uhr im ChanGe!, Unnaer Straße 29A, kostenlos und ohne Termin zu Fragen rund um ihre Gesundheit beraten lassen.
Gesundheitslotsin Jana Krethen unterstützt unbürokratisch bei gesundheitlichen Anliegen und informiert über passende Hilfs- und Beratungsangebote. Dabei geht es beispielsweise um Fragen zu ärztlichen Verordnungen, Unterstützungsmöglichkeiten bei Erkrankungen oder die Orientierung im Gesundheitswesen.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten und ist kostenfrei. Wer die offene Sprechstunde nicht wahrnehmen kann, hat zudem die Möglichkeit, einen individuellen Beratungstermin zu vereinbaren.
Weitere Informationen zum Mobilen Gesundheitskiosk und zu den aktuellen Terminen gibt es auf der Internetseite des Kreises Unna unter dem Stichwort „Mobiler Gesundheitskiosk“.
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Checkliste rechtzeitig vor Reiseantritt erstellen
Kreis Unna. Kofferpacken, Reiseunterlagen, Ersatzschlüssel – vieles gilt es zu bedenken bevor der Urlaub im Kreis Unna starten kann. Dabei sollte die Reiseapotheke nicht vergessen werden, damit der Urlaub gesund genossen und im Krankheitsfall schnell gehandelt werden kann. Eine gut sortierte Reiseapotheke ist unverzichtbar. Sie enthält als Grundlage alle Medikamente in ausreichender Menge, die auch zuhause regelmäßig eingenommen werden. Darüber hinaus gilt: Der Inhalt der Reiseapotheke sollte auf jeden Fall auf die Belange des Zielortes und auch auf die Bedingungen der An- und Abreise abgestimmt sein. Die Zusammenstellung richtet sich aber auch nach dem persönlichen Gesundheitszustand der Reisenden. „Eine gute Reisevorbereitung ist für chronisch kranke Reisende, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, besonders wichtig. So sollte bereits vor Reiseantritt sichergestellt sein, dass die benötigten Arzneimittel auch in ausreichender Menge vorrätig sind“, rät AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Reiseapotheke dem Urlaubsziel anpassen
Ruhe und Natur auf den Faröer-Inseln, eine Rundreise durch Italien oder ein Badeurlaub an der Ostsee erfordern eine jeweils andere Zusammenstellung der Reiseapotheke als eine Fernreise nach Thailand oder Mexiko. Für Letztere stehen Medikamente gegen eine der häufigsten Reisekrankheiten schlechthin ganz oben auf der Liste: den Reisedurchfall. Bei Reisen in Malariagebiete, wie sie in Afrika, Asien und Lateinamerika vorkommen, gehören Malariamedikamente in die Reiseapotheke.
Auswahl aus der Hausapotheke mitnehmen
Für unterwegs ist ein Desinfektionsmittel für die Hände hilfreich – am besten jederzeit griffbereit. Schmerz- und Fiebermittel sollten immer dabei sein. Ist Reiseübelkeit ein Thema, sollte ein Mittel dagegen griffbereit sein und frühzeitig eingenommen werden. Flugreisende sollten bei Bedarf befeuchtende Augentropfen und Nasenspray gegen die Trockenheit im Handgepäck mitführen. Wenn es in die Sonne geht, ist neben einer ausreichenden Menge Sonnenschutzmittel je nach Hauttyp, auch eine kühlende Salbe gegen Sonnenbrand ein wichtiger Reisebegleiter. Insektenschutzmittel und juckreizstillendes Gel gegen Insektenstiche haben sich schon auf vielen Reisen bewährt.
Zecken-Prophylaxe
Wer sich viel in der freien Natur aufhält, sollte sich über Zecken-Risikogebiete informieren und vorsichtshalber eine Zeckenzange oder -karte einpacken. Vorsichtig und rechtzeitig entfernt, ist eine Infektion mit den gefährlichen Erregern, die von den Zecken übertragen werden, unwahrscheinlicher.
Medikamente richtig lagern - auf Verfallsdatum achten
Die Reiseapotheke wird durch Verbandmaterial wie Schere, sterile Kompressen, Mullbinden, Pflaster, Einmalhandschuhe sowie Wund- und Heilsalben ergänzt. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die meisten Medikamente unter 25 Grad Celsius gelagert werden sollen. Insbesondere Arzneimittel, die im Kühlschrank aufzubewahren sind, wie beispielsweise Insuline, erfordern auf Reisen besondere Vorbereitungen und können die Reiseplanung erschweren. Der gesamte Inhalt der Reiseapotheke - auch Verbandstoffe und Pflaster- sollte außerdem regelmäßig auf das Verfallsdatum hin überprüft werden.
Impfschutz
Wer in fernen Ländern Urlaub machen möchte, sollte sich über die von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlenen Reiseschutzimpfungen für das jeweilige Urlaubsland informieren. Die Impfungen schützen vor gefährlichen Krankheiten wie z.B. Cholera, FSME, Malaria (Tablettenprophylaxe), Tollwut, Gelbfieber oder Hepatitis A/B. Reiseimpfungen gehören jedoch nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen.
Mehr Infos rund um Reisen und Medizin gibt es im Internet unter ww.aok.de/nw in der Rubrik ‚Gesundheitsmagazin‘ unter dem Thema ‚Reisen‘ Reiseapotheke: Diese Medikamente sollten mit in den Urlaub
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Kreis Unna. Ein Glas zum Anstoßen, ein Feierabendbier oder das Getränk bei der nächsten Familienfeier: Vom 13. bis zum 21. Juni findet die bundesweite Aktionswoche Alkohol statt und lädt dazu ein, sich kritisch mit dem Thema Alkoholkonsum auseinanderzusetzen. Auch die Suchtberatung des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Unna beteiligt sich an der Präventionskampagne.
Am Freitag, 19. Juni, ist die Suchtberatung im Rahmen des Tags der offenen Tür des Gesundheitsamtes von 13 bis 17 Uhr mit einem Infostand im Foyer des Gesundheitsamtes Unna an der Platanenallee 16 vertreten. Interessierte haben hier die Möglichkeit, sich beispielsweise über die Risiken von Alkoholkonsum und Wege zu einem bewussteren Umgang mit Alkohol beraten zu lassen.
Laut einer aktuellen Erhebung des Epidemiologischen Suchtsurveys konsumierten im Jahr 2024 8,6 Millionen Menschen der 18- bis 64-jährigen bundesweit riskante Mengen Alkohol. 2,2 Millionen Personen erfüllten die medizinischen Kriterien einer Abhängigkeit. Deutschland gehört im internationalen Vergleich unverändert zu den Ländern mit einem hohen Alkoholkonsum und liegt im oberen Drittel der Rangliste.
Alkoholkonsum ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für mehr als 200 Erkrankungen – darunter Krebserkrankungen, Erkrankungen der Leber und des Herz-Kreislauf-Systems oder psychische Beeinträchtigungen. Neueste Forschungen zeigen, dass Alkohol der Gesundheit bereits beim ersten Glas schadet.
Die Suchtberatung des Kreises Unna unterstützt in ihren Beratungsstellen mit persönlichen Gesprächen. Wer ganz unverbindlich eine Beratung in Anspruch nehmen möchte, kann unter
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