Gruppentreffen: Angehörige psychisch erkrankter Menschen

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Kreis Unna. Zum nächsten Treffen lädt die Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch erkrankter Menschen am Dienstag, 2. November ein. Das Treffen findet in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr im Besprechungsraum des Hellmigium im Severinshaus Kamen, Nordenmauer 18 statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Hellmig Krankenhauses.

Bei den Gruppentreffen geht es um gegenseitigen Erfahrungsaustausch, Umgang mit Problemen, die sich im Zusammenleben mit einem psychisch erkrankten Angehörigen ergeben, Entlastung finden, Orientierungshilfen erhalten und psychosoziale Einrichtungen kennenlernen. Zu besonderen Themen (Betreuungsrecht, Medikament etc.) werden in Absprache Referenten eingeladen.

Anmeldung und weitere Infos
Eine Voranmeldung ist erforderlich, da wegen des Hygienekonzeptes die Teilnehmeranzahl begrenzt ist. Die Ansprechpartnerinnen Jessica Maisler (Tel. 0 23 06 / 10 05 64) oder Heike Stahlhut (Tel. 0 23 07 / 9 82 00 14) sind beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Unna zu erreichen.

Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27 2829, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. PK | PK

Winterzeit – Kopflauszeit: Kreismediziner geben Behandlungs-Tipps

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Kreis Unna. Die Winterzeit ist Hochsaison für unangenehme kleine Krabbler: Kopfläuse. Denn dann hängen wieder Mützen und Jacken in Kindergärten und Schulen eng nebeneinander. So können die juckenden Plagegeister – wenn auch weniger wahrscheinlich als bei direktem Kopf zu Kopf-Kontakt – von einem Kopf auf den nächsten wandern. Doch mit einer konsequenten Behandlung lassen sie sich in den Griff bekommen.

Treffen kann es jeden, wie die zuständige Sachgebietsleiterin des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes, Dr. Karen Anke Pistel, weiß: "Kopflausbefall hat nichts mit fehlender Sauberkeit zu tun. Ursache sind vielmehr enge zwischenmenschliche Kontakte." Bei einem Kopflausbefall des Kindes müssen die Eltern handeln: Sie sind gesetzlich verpflichtet, der Leitung der Schule oder Kita den Befall mitzuteilen, damit dort einer weiteren Verbreitung vorgebeugt werden kann.

Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der gemeldeten Fälle zurückgegangen. Die Kreis-Mediziner verzeichneten rund 760 Meldungen (2019: rund 1.000, 2018: rund 900).

Wichtig: konsequente Behandlung
Am Tag eins der Diagnose soll – unter genauer Beachtung aller Hinweise der Hersteller – mit einem geeigneten Insektizid behandelt werden, empfiehlt Dr. Karen Anke Pistel. Wichtig ist es, die Behandlung konsequent durchzuziehen, weil bis zum achten Tag noch Larven nachschlüpfen und ab dem elften Tag junge Weibchen bereits neue Eier ablegen können.

"Mögliche Fehler in der Behandlung sind zu kurze Einwirkzeiten, zu sparsames Ausbringen, eine ungleichmäßige Verteilung oder eine zu starke Verdünnung des Mittels in triefend nassem Haar. Auch wenn die Behandlung nicht gemäß Packungsbeilage des verwendeten Mittels konsequent wiederholt wird, kann sich der Befall länger hinziehen", warnt die Ärztin. Kontrollen während und nach der Behandlung durch nasses Auskämmen mit einem Läusekamm sind in den ersten beiden Wochen ebenfalls wichtig.

Weitere Infos
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises Unna hat Faltblätter zum Thema "Kopfläuse" in deutscher, türkischer, arabischer und russischer Sprache erstellt, die von Kindertageseinrichtungen und Schulen zur Weitergabe an die Eltern angefordert werden können. Unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kopfläuse) kann das Faltblatt heruntergeladen werden.

Weitere Informationen gibt es im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises bei Frau M. Schmidt, Tel. 0 23 03 / 27-22 29, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. PK | PKU

Fit bleiben bis ins hohe Alter: Geriatriewoche des Westfälischen Zentrums für Altersmedizin

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236480PDr. Martin Haas (r.) Direktor der Klinik für Altersmedzin am Knappschaftskrankenhas Lütgendortmund und Leiter des Westfälischen Zentrums für Altersmedizin bei der gemeinsamen Patientenbetreuung mit Unfallchirurg Dr. Dieter Metzner (2.v.r.), Chefarzt am Hellmig-Krankenhaus Kamen.

Dortmund / Kamen / Lünen. Für immer jung zu bleiben ist eine Vision von Vertreibern von Anti-Aging-Mitteln. Das Westfälsche Zentrum für Altersmedizin und die Geriatrische Fachklinik am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund haben sich mit weiteren Kliniken im Klinikum Westfalen dem Ziel verschrieben, Mobilität und Selbständigkeit bis ins weit fortgeschrittene Alter zu bewahren und ein selbstbestimmtes Leben mit hoher Lebensqualität zu führen. Mit ihrer 1. Geriatriewoche treten sie dafür vom 24. bis 31. Oktober ein.

Pandemiebedingt kommen die Aktivitäten der Geriatriewoche online daher. Jeder Tag ist einem Teilthema gewidmet. An jedem Morgen stimmt ein Kurzvideo als Teaser darauf ein, täglich um 18 Uhr wird ein Video zum Thema des Tages veröffentlicht. Um Ernährung, Sprachförderung, Mobilität mit dem Rollator, Psychologische Aspekte im Alter und Hilfsmittel für Senioren geht es dabei.

Den Abschluss bildet am Samstag, 30. Oktober, ab 11 Uhr ein Informationstag, der live online mitzuerleben ist. Mit diesem Angebot feiert das AltersTraumaZentrum des Klinikums Westfalen seinen fünften Geburtstag. Sturzverletzungen führen beim älteren Menschen oft zu erheblichen Folgen. Deshalb haben vor fünf Jahren das Westfälsche Zentrum für Altersmedizin unter der Leitung von Direktor Dr. Martin Haas und die Unfallchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen unter der Leitung von Chefarzt Dr. Metzner das ATZ gegründet und seitdem weitere Partner in der Region gewonnen.

Einer knöchernen Verletzung können lang anhaltende Einschränkungen der Mobilität folgen. Auch ein bis dahin selbstständiges Leben wird so gefährdet. Das Risiko von Stürzen können durch manchmal einfache Hinweise reduzieren. Kommt es doch zu einer Sturzverletzung bieten moderne alterstraumatologische Behandlungsansätze eine gute Perspektive. Dabei kommt es auf ein konsequentes Miteinander von Chirurgie und Altersmedizin an schon im Vorfeld eines Eingriffes und darüber hinaus. Im AltersTraumaZentum des Klinikums Westfalen wird’ dieses Konzept intensiv gelebt. Das bestätigen Zertifizierungen.

Die Geriatrie am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund gehört zu den größten altersmedizinischen Fachkliniken in der Region und beschäftigt sich mit allen alterstypischen Erkrankungen und derem häufigen Wechselspiel. Mit engagierter Fokussierung auf den Patienten und angepassten Behandlungskonzepten haben sich Akut-Geriatrie sowie Geriatrische Früh-Rehabilitation an diesem Standort seit Jahren etabliert.
Dr. Martin Haas, Direktor der Klinik für Innere Medizin und der Klinik für Altersmedizin am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund sieht in der Geriatrie-Woche eine Gelegenheit, das komplette geriatrische Team in den Fokus zu rücken: "Hier geht es auch um die vielen Fachbereiche, die sich gemeinsam um die uns anvertrauten Patienten kümmern und Ihre Kompetenzen einbringen, um den besten Behandlungserfolg zu erreichen."

Info: Ausführliche Informationen zur Geriatriewoche und Links zu den Beiträgen finden sich im Internet auf www.klinikum-westfalen.de oder bei Facebook unter Klinikum Westfalen.

Kreisverwaltung Unna: Sondertermin Zweitimpfung mit Moderna

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Kreis Unna. Wer seine erste Impfung mit dem Vakzin der Firma Moderna erhalten hat und jetzt Schwierigkeiten hat, ein Impf-Angebot für die Zweitimpfung ebenfalls mit diesem Impfstoff zu bekommen, für den hat der Kreis Unna eine Lösung: Sondertermin für Zweitimpfungen mit Moderna am 28. Oktober.

Moderna ist vergleichsweise selten eingesetzt worden – und wird daher auch entsprechend selten als Zweitimpfung angesetzt. Aus einem Fläschchen können aber gut elf Impfdosen gewonnen werden. Klar, dass Hausärzte da für eine oder zwei Impfdosen kein Vial anbrechen – der Rest ist nur zwei Stunden haltbar und müsste dann entsorgt werden. Daher machen Sammeltermine Sinn.

Effizient Impfstoff nutzen
Das hat die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCi) des Kreises Unna erkannt und lädt alle ein, die eine zweite Impfung mit dem Impfstoff von Moderna erhalten möchten, sich an die Hotline unter 0 800 / 10 20 205 (erreichbar montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr) zu wenden. Dort werden die Namen aufgenommen und Termine vergeben, um die Moderna Fläschchen möglichst effizient zu nutzen. PK | PKU

Amtsarzt rät zum Pieks gegen die Grippe

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impfungKWKreis Unna. Wer sie einmal hatte, will sie nicht noch mal: Eine Grippe-Erkrankung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Deshalb raten die Mediziner der Kreis-Gesundheitsbehörde: Der beste Schutz gegen Grippe ist die vorbeugende Impfung. Und sie ist in Zeiten der Corona-Pandemie besonders wichtig.

Denn mit einer schweren Grippe muss man nicht selten im Krankenhaus behandelt werden. In einigen Fällen verläuft sie sogar tödlich. Um sich selbst und andere zu schützen, sollten möglichst viele Menschen den kleinen Pieks auf sich nehmen.

Kettenreaktion vermeiden
Im November beginnt die Grippe-Saison. Um die Zahl der Grippe-Patienten möglichst klein zu halten, betont Amtsarzt Dr. Roland Staudt: "Mit jedem Geimpften sinkt das Risiko einer erneuten Erkrankungswelle. Ähnlich wie bei Corona ist es nämlich so, dass auch Menschen, die keine Krankheitszeichen zeigen, infektiös sein können, andere anstecken und so eine Kettenreaktion auslösen."

Einen echten Schutz vor der Influenza bietet nur eine Impfung. Weil sich das Grippevirus jedes Jahr verändert, wird die Grippeschutzimpfung auch jedes Jahr an besonders verbreitete Grippe-Varianten angepasst.

Besonders im Blick hat der Amtsarzt Ältere und chronisch Kranke, deren Immunsystem aufgrund des Alters oder einer chronischen Erkrankung geschwächt ist. Auch Menschen, die beruflich häufigen Kontakt mit anderen Menschen haben, empfiehlt der Amtsarzt die Impfung.

Risiko einer Ansteckung reduzieren
Die Kreisgesundheitsbehörde hat zudem ein paar Tipps, um das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren –und die gerade jetzt schon gut geübt sein sollten. "Es lohnt sich, regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen", sagt Dr. Staudt. "Wer die Möglichkeit zur Desinfektion hat, sollte diese nutzen." Das Meiden häufigen Händeschüttelns ist ohnehin selbstverständlich geworden.

Infektionen lieber abklären lassen
Und wer bereits hustet oder niest – der sollte statt der Hand die Ellenbeuge vor das Gesicht halten, um Erreger nicht weiter zu verbreiten. Außerdem ist eine Abklärung der Infektion ratsamer denn je. Die richtige Adresse für die individuelle Beratung und Impfung ist der Hausarzt. Informationen rund um die Grippe & Co. finden sich im Internet beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de. PK | PKU

Online-Vortrag: Akupunktur als anerkannte Theerapie gegen Schmerzen

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236429PDr. Ju-Suk Oh, Funktionsoberarzt in der Interdisziplinären Schmerzklinik am Knappschaftskrankenhaus LütgendortmundDortmund / Kamen / Lünen. Akupunktur ist anerkannt als Heilverfahren in der multimodalen Schmerztherapie. Am Donnerstag, 21. Oktober, ab 18 Uhr stellt Dr. Ju-Suk Oh, Funktionsoberarzt in der Interdisziplinären Schmerzklinik am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund diesen Baustein der traditionellen chinesischen Medizin vor. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen, aber auch Hinweise auf weitere Online-Veranstaltungen des Klinikums Westfalen finden sich im Internet unter www.klinikum-westfalen.de. Dort wird auch beschrieben, wie die Online-Teilnahme an den Live-Vorträgen funktioniert und es gibt Links, die mit wenigen Klicks zu den Veranstaltungen führen. Die Teilnahme kann anonym erfolgen, benötigt werden nur ein PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Im Anschluss an den Vortrag können auch im Chat Fragen an den Referenten gestellt werden.

Pflege- und Wohnberatung Kurzzeitig nur eingeschränkt erreichbar

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severinshausKWKreis Unna. Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna ist am Dienstag, 19. Oktober in der Zeit von 9 bis 13 Uhr nicht durchgehend besetzt. Pflegebedürftige Menschen, deren Angehörige und andere Ratsuchende können sich in dieser Zeit telefonisch unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei) an die Beratungsstelle wenden.

Es ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird, so dass Beratungsanfragen zeitnah beantwortet werden. Ebenfalls ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Beratung erfolgt kostenfrei und anbieterunabhängig. PK | PKU

Online-Vortrag: Ernährungsberatung als Hilfe nicht nur gegen Adipositas

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Dortmund / Kamen / Lünen. Seit mehr als 20 Jahren wird im Klinikum Westfalen Adipositaschirurgie für betroffene mit starkem Übergewicht angeboten. Ernährungsberatung ist darüber hinaus bei vielen Krankheitsbildern ein wichtiger Teil des Therapieangebotes. Am Mittwoch, 20. Oktober, ab 18 Uhr stellt Saskia Turrek, Ernährungsberaterin im Klinikum Westfalen, diese zentrale Säule von Gesundheitsförderung vor. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen, aber auch Hinweise auf weitere Online-Veranstaltungen des Klinikums Westfalen finden sich im Internet unter www.klinikum-westfalen.de. Dort wird auch beschrieben, wie die Online-Teilnahme an den Live-Vorträgen funktioniert und es gibt Links, die mit wenigen Klicks zu den Veranstaltungen führen. Die Teilnahme kann anonym erfolgen, benötigt werden nur ein PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

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