Ein starkes Zeichen: Ehrenamtliche aus DRK-Ortsvereinen unterstützen Pflegeheime über die Feiertage mit mehr als 1.000 Schnelltests

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

Kreis Unna. 1.062 Covid19-Schnelltests in 17 Tagen – das ist die Bilanz der DRK-Ortsvereine im Kreis Unna bei der großen „Feiertags-Schnelltest-Aktion“ in lokalen Pflegeheimen. Insgesamt 84 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren dafür vom 21. Dezember bis 6. Januar in 12 stationären Pflegeeinrichtungen innerhalb des Kreises unterwegs.

Vor Ort leisteten sie nicht nur 154 Einsatzstunden, sondern sorgten mit jedem einzelnen Schnelltest dafür, dass Familien sich über Weihnachten persönlich treffen und Kinder oder Enkel ihre Eltern oder Großeltern besuchen konnten. Dabei wurden hauptsächlich Besucher*innen, aber bei Bedarf auch Personal und Bewohner getestet.

Ziel der kurzfristig anberaumten Aktion war es, Besucher- und Bewohner*innen sichere Feiertagsbesuche zu ermöglichen und die stark eingespannten Pflegekräfte in der besonders besucherintensiven Zeit möglichst gut zu entlasten.

„Mein Dank gilt jeder einzelnen Helferin und jedem einzelnen Helfer, die über die Feiertage ihre eigenen Festtagestraditionen und Bedürfnisse hintenan gestellt haben, um anderen Menschen zu helfen und Pflegebedürftigen ein sicheres Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten zu ermöglichen. Es ist absolut nicht selbstverständlich, die persönliche Familienzeit zu opfern, um Mitmenschen eine Freude zu machen“, war der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Unna, Michael Makiolla, beeindruckt vom großen Einsatz der Ehrenamtlichen.

„Einer der bisher umfangreichsten ehrenamtlichen landesverbandsweiten Einsätze in der Corona-Krise“, Dr. Fritz Baur, als Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, auf dessen Gebiet über die Feiertage insgesamt rund 17.000 Schnelltests durchgeführt wurden. „UnsereEinsatzkräfte sind herzlich empfangen worden, die Einrichtungen haben sich über die Hilfe gefreut, die Atmosphäre war entspannt.“

Das konnten auch die Helferinnen und Helfer vor Ort nur bestätigen, die sich zum Dank über liebevoll gestaltete Karten, Kuchen und viele nette Worte freuen durften. Und auch der Spaß kam trotz allem Ernst der Lage nicht zu kurz, wie ein kleines Video auf der Facebook-Seite des Schwerter DRK-Ortsvereines zeigt. So nutze Helfer Alex in seiner kurzen Pause direkt das bereitstehende Klavier im Speiseraum, um ein kleines Ständchen für Helfer*innen und zu testende Besucher*innen zu geben.

Die Diakonie Ruhr-Hellweg bietet Fahrdienste an

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

NettWerker Fahrdienst0121drhDie „NettWerker“ der Diakonie (im Bild Alen Nuhanovic) fahren die Seniorinnen und Senioren gern zum Impftermin. Im Wagen haben auch Rollstühle Platz. Foto: drh/Tobias SchneiderWie komme ich zum Impfzentrum?

Kreis Unna (drh) – Die Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus sind gestartet – die Erleichterung ist überall spürbar. Aber der Ablauf macht gerade viele Seniorinnen und Senioren unsicher: Wann und wo kann ich mich impfen lassen? Was muss ich beachten? Und vor allem: Wie komme ich dahin? Die Diakonie Ruhr-Hellweg in Unna reagiert darauf und bietet Fahrdienste zum Impfzentrum an – natürlich unter Einhaltung aller Schutz- und Hygienemaßnahmen. „Damit sorgen wir dafür, dass die älteren Menschen ihren Termin sicher und gut organisiert wahrnehmen können“, erklärt Martina Fuchs, Fachbereichsleiterin „Pflege und Gesundheit“.

Wer den Fahrdienst beauftragt, wird von speziell ausgebildeten Fahrern zuhause abgeholt, am Impfzentrum begleitet und nach dem Termin wieder zurückgebracht. Für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt und auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist das Angebot ebenfalls gut geeignet. Die Diakonie hilft auch bei vielen anderen Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung weiter – zum Beispiel beim Ausfüllen der nötigen Unterlagen. Die Fahrten übernehmen die „NettWerker“, die die Menschen in der Region seit vielen Jahren mit haushaltsnahen Dienstleistungen, Betreuungs- und Fahrdiensten unterstützen, damit diese länger in ihrer gewohnten Umgebung selbständig leben können.

„Mit unserem Fahrdienst zum Impfzentrum sind wir für alle Menschen da, die uns brauchen. Solidarität, aufeinander achtgeben – das ist gerade in diesen Zeiten so wichtig“, betont Martina Fuchs. Darüber hinaus möchte die Diakonie auf diese Weise dazu beitragen, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen. „Masken tragen, Abstand halten – das alles wirkt. Aber die Impfung ist der bestmögliche Schutz vor einer Ansteckung mit Corona, und wir sind froh, dass das Programm gestartet ist“, so Fuchs weiter. Die Diakonie ermutigt ihre Mitarbeitenden seit Anfang des Jahres auf verschiedenen Wegen, zum Beispiel über interne Kommunikation, zur Corona-Schutzimpfung.

Der Fahrdienst zum Impfzentrum kann ggf. über die Pflegekasse abgerechnet werden. Weitere Informationen unter Telefon 02303/25024-241.

Corona-Impfungen in Kamener Alten- und Pflegeheimen laufen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

Volkermann 01 0121CVDr. Oliver Heine bereitete am Dienstag insgesamt 215 Impfdosen für Beschäftigte und Bewohner des Hauses Volkermann vor. Hier wird die Impfung gegen Corona am Donnerstag fortgesetzt. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Volkermann 02 0121CVKevin Jäschke ist Pflegekraft im Haus Volkermann. Er ließ sich am Dienstag von Dr. Eberhard Gläser impfen. „Das hat er gut gemacht“, lobte er hinterher den Arzt. Kamen. Die Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen in Kamen über die mobilen Teams laufen auf Hochtouren. Eins der größten Pflegeheime hat die erste Schutzimpfung bereits an zwei Tagen in der vergangenen Woche erhalten, jetzt sind weitere Einrichtungen an der Reihe.

Der Startschuss der laufenden Woche erfolgte am Montag im Haus am Koppelteich. Hier haben rund 80 Bewohner und über 40 Mitarbeiter die Spritze erhalten. Während in dieser Einrichtung die Impfung an einem Tag durchgeführt wurde, sind dafür im deutlich größeren Haus Volkermann, zu der neben der Seniorenpflege auch der Bereich der Jungen Pflege gehört, zwei Tage angesetzt.

Der Auftakt in der zum kleinen Impfzentrum umgestalteten Cafeteria an der Heerener Straße erfolgte am Dienstag - allerdings mit Verspätung. „Ursprünglich hatte man uns mitgeteilt, dass der Impfstoff zwischen 6 und 8 Uhr bei uns eintrifft. Die Lieferung ist aber erst um 11.34 Uhr angekommen“, so Heimleiter Sebastian Ahlers. Aufgrund der ersten Ankündigung hatte das Team ab 9 Uhr Termine verteilt, die dann am Montag neu organisiert werden mussten, nachdem die Nachricht eintraf, dass sich die Lieferung am Dienstag verzögert.

Insgesamt 210 Menschen werden im Haus Volkermann im Bereich der Seniorenpflege und bei der Jungen Pflege betreut. Am Dienstag sind 215 Injektionen für Bewohner und Pflegekräfte durchgeführt worden. Für den Bereich der Jungen Pflege stehen am Donnerstag 100 weitere Impfungen von Bewohnern und Beschäftigten an. Von den 274 Mitarbeitern der Einrichtung lassen sich knapp 60 Prozent impfen. „Das ist viel im Vergleich zu den Zahlen, die ich aus Krankenhäusern und anderen Pflegeheimen kenne“, erklärte Ahlers und wies darauf hin, dass der landesweite Durchschnitt bei Pflegekräften, die sich impfen lassen, bei 50 Prozent liege.

Dass im Haus Volkermann in der Cafeteria geimpft wird, hat mehrere Gründe. Dies ist der größte Raum der Einrichtung, der über Kühlschränke für den Impfstoff verfügt und genug Platz für die Verwaltungskräfte bietet, die die Einwilligungsbögen kontrollieren. Zwei Plätze für die Durchführung der Impfungen hat das Team des Pflegeheims vorbereitet, um die Wartezeiten möglichst gering zu halten. Der enorme Aufwand für das Volkermann-Team hat aber nicht erst mit der Einrichtung der Räumlichkeiten begonnen. „Wir mussten vorher die Impfbögen für die Bewohner erstellen und diese von den jeweiligen Betreuern freigeben lassen. Daraufhin haben wir alle Bögen kontrolliert, damit es beim Impf-Ablauf nicht zu Verzögerungen durch falsch ausgefüllte Bögen kommt“, sagte Ahlers. Insgesamt fünf Seiten sind pro Bewohner auszufüllen. „Das war ein enormer zeitlicher Aufwand - so etwas gibt es wohl nur in Deutschland“, so der Heimleiter über die bürokratische Arbeit.

Der Impf-Auftakt in den Kamener Heimen erfolgte bereits am vergangenen Mittwoch und Donnerstag im Perthes-Zentrum in Südkamen. Pflegedienstleiter Andreas Barthels meldete auf Anfrage eine hohe Beteiligung. Demnach haben sich von den knapp 150 Bewohnern 95 Prozent impfen lassen, zudem haben 154 Beschäftigte, was einer Quote von 85 Prozent entspricht, eine Impfung erhalten. „Wir sind erleichtert, dass die erste Impfung erfolgt ist. Das gibt den Angehörigen und uns ein gutes Gefühl“, fasste Barthels seine Eindrücke zusammen. Die zweite Schutzimpfung erfolgt etwa drei Wochen nach dem ersten Pieks und ist notwendig, damit der Impfstoff seine volle Wirksamkeit erhält. Im Perthes-Zentrum waren auf drei Stationen Impfplätze eingerichtet worden, an denen drei Hausärzte parallel zum Einsatz kamen.

Noch in dieser Woche stehen Corona-Impfungen im Altenzentrum Peter und Paul in Methler an. Voraussichtlich Mitte nächster Woche folgen die Impfungen in der Laureos Residenz in Heeren-Werve. Geschäftsführerin und Einrichtungsleiterin Nicola Dreisewerd wartete am Dienstagabend noch auf die Termin-Bestätigung durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe.

Archiv: Corona-Impfung: Terminvergabe beginnt noch im Januar

Perthes Zentrum0121CVBereits in der vergangenen Woche sind Großteile des Personals und der Bewohner des Perthes-Zentrums in Südkamen gegen Corona geimpft worden

Corona-Impfung: Terminvergabe beginnt noch im Januar

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

Impfzentrum Start0121CVDie Arbeit in den 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe soll laut NRW-Gesundheitsministerium in ganz Nordrhein-Westfalen am 1. Februar starten. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kreis Unna. Nach den ersten Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen über die mobilen Teams startet bald die Arbeit in den 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe: Laut NRW-Gesundheitsministerium wird es in ganz Nordrhein-Westfalen am 1. Februar soweit sein. Geimpft werden hier zunächst Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre oder älter sind und einen Termin vereinbart haben. Jetzt gibt es den Starttermin für die Terminvergabe.

Vom Kreis Unna werden im Auftrag von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in den nächsten Tagen die Informationsschreiben an die mehr als 300.000 Impfberechtigten in Westfalen-Lippe verschickt. Die Terminvergabe erfolgt online und telefonisch ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr. Impfberechtigte Bürger können online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 sowie ausschließlich in Westfalen-Lippe auch unter 0800 116 117 02 möglich sein. Zu Beginn kann es aufgrund der großen Nachfrage zu längeren Wartezeiten am Telefon kommen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe weist darauf hin, dass zunächst ausschließlich diejenigen Bürger berechtigt sind, einen Termin zu vereinbaren, die das Informationsschreiben erhalten haben. Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar findet nicht statt, es gibt auch keine Wartelisten. „Wir können nur so viele Termine vergeben, wie Impfstoff da ist - und dieser ist im Moment begrenzt. Das sollte aber nicht zu Frust oder gar Verunsicherung unter den Bürgerinnen und Bürgern führen. Jeder, der möchte, wird geimpft - nur eben nicht alle auf einmal. Es ist wichtig, dass die Menschen bei allem Enthusiasmus, der durch die zugelassenen Impfstoffe in der Gesellschaft entstanden ist, realistisch bleiben“, erklärt der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe mit Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller.

Das Trio appelliert zudem an die Bürger, umsichtig und geduldig zu bleiben. „Ärzte, medizinisches Fachpersonal, die Pflegeheime, die Verwaltungsmitarbeiter und alle weiteren Beteiligten: Wir alle tun unser Bestes, um einen reibungslosen und vor allem schnellen Ablauf der Impfungen zu ermöglichen. Wir alle müssen aber auch jeden Tag mit neuen Informationen und Entwicklungen umgehen, sie einsortieren und unser Handeln anpassen. Es stellen sich viele Fragen, aber nicht zu jeder Frage gibt es schon Antworten. Wann jemand einen Termin bekommt, wann die weiteren priorisierten Personengruppen dran sind, welcher Impfstoff verimpft wird - all diese Fragen hängen in erster Linie von einem Faktor ab: Der Impfstoffverfügbarkeit. Wir sind zuversichtlich, dass uns in den nächsten Wochen zunehmend mehr Impfdosen zur Verfügung stehen werden, sodass auch immer mehr Menschen geimpft werden können.“

Archiv: Impfzentrum in Unna schon bald fertig - Startzeitpunkt weiter unklar

Hellmig-Krankenhaus Kamen setzt Pulsschlag-Reihe online fort

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

224795VDr. Markus Rottmann, Direktor der Angiologischen Kliniken im Klinikum Westfalen, eröffnet die Online-Vortragsreihe des Hellmig-Krankenhauses mit Informationen zu besonderen Pandemierisiken für Diabetiker. Kamen. Hellmig-Krankenhaus und VHS setzen die Pulsschlagvorträge mit medizinischen Themen fort. Wegen der Pandemie werden die Informationsabende in der Traditionsreihe weiterhin als Online-Angebote organisiert. Vor speziellen Risiken für Diabetiker warnt zum Auftakt angesichts der Corona-Pandemie Dr. Marcus Rottmann, Direktor der Angiologischen Kliniken im Klinikum Westfalen und Leiter des Diabeteszentrums am Hellmig-Krankenhaus. Er referiert dazu am Mittwoch, 13. Januar, um 18 Uhr.

Per Klick können die Chefarztvorträge im Internet live verfolgt werden und auch Fragen an die Referenten sind dabei möglich. Die Themen im ersten Halbjahr reichen von besonderen Pandemierisiken für Diabetiker über Schilddrüsenerkrankungen, Schmerzende Hüftgelenke oder Vorsorge zu Darmerkrankungen und Umgang mit Krebsrisiken und Krebserkrankungen in der Pandemie.

Um Erkrankungen der Schilddrüse geht es am Mittwoch, 3. Februar, um 18 Uhr. Dr. Andreas Ludwig, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus informiert über Überfunktion und Unterfunktion des für unseren Stoffwechsel wichtigen Organs und weitere Krankheitsbilder, die die Schilddrüse betreffen.

Trotz Pandemie zur Vorsorge zu gehen rät dringend Dr. Kai Wiemer, Chefarzt der Kamener Fachklinik für Gastroenterologie. Er referiert am Mittwoch, 3. März, um 18 Uhr. Dr. Wiemer warnt davor, aus Sorge vor einer Corona-Infektion die Gefahren anderer Krankheitsbilder zu vernachlässigen. Darmkrebs sei durch Vorbeugung meist zu vermeiden. Der Verzicht auf Vorsorgetermine aber könne im Extremfall schwerste Folgen haben. Kliniken und Praxen seien dagegen heute gut aufgestellt, um Infektionsrisiken zu minimieren.

Auch Gelenkerkrankungen machen in der Pandemiezeit nicht halt. Am Mittwoch, 14. April um 18 Uhr referiert Dr. Dieter Metzner, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen über Schädigungen der Hüftgelenke durch Verschleiß oder Unfall. An diesem Abend geht es auch um Therapieoptionen, die Schmerzen nehmen und Lebensqualität wieder herstellen können.
Krebserkrankungen gehören trotz aller medizinischen Fortschritte zu Krankheiten, die Lebenszeit nehmen können. In seinem Pulsschlagvortrag am Mittwoch, 5. Mai um 18 Uhr berichtet Dr. Peter Ritter, Direktor der

Onkologischen Kliniken, über die Chancen, die moderne Krebsmedizin bietet, wenn diese denn früh genug zum Einsatz kommt. Auch er warnt davor, in der Pandemie Arzttermine zu verschieben und Vorbeugung zu vernachlässigen. Auch eine gesunde Lebensweise sei weiterhin wichtig, um Erkrankungsrisiken zu reduzieren.

Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen, aber auch Hinweise auf weitere Online-Veranstaltungen des Klinikums Westfalen finden sich im Internet unter www.klinikum-westfalen.de. Dort wird auch beschrieben, wie die Online-Teilnahme an den Live-Vorträgen funktioniert und es gibt Links, die mit wenigen Klicks zu den Veranstaltungen führen.

Pflege- und Wohnberatung fällt aus

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

severinshausKWKrankheitsbedingt geschlossen

Kreis Unna. Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna findet am Freitag, 8. Januar nicht statt. Der Service im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen kann aktuell krankheitsbedingt nicht angeboten werden. Darauf weist der Kreis Unna hin.

In der Pflege- und Wohnberatung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Wer sich in der Zwischenzeit informieren will, kann auf die Internetseite schauen. Unter www.kreis-unna.de/pwb werden viele Fragen rund um das Thema beantwortet. PK | PKU

Schnelltestzentrum am Flughafen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

Symbolbild Schnelltest 02 1220CVFoto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deDortmund. Nach der neuen Verordnung der Landesregierung NRW, müssen alle einreisenden Fluggäste aus Risikogebieten einen COVID-19 Test nach der Landung am Flughafen durchführen bzw. vorweisen. Der Dortmund Airport reagiert auf diese neue Verordnung und konnte mit dem Anbieter Medicare einen Partner gewinnen, der ein Schnelltestzentrum auf der Ankunftsebene im Flughafenterminal errichten wird. Medicare betreibt in Deutschland 17 Testzentren und 13 davon in NRW.

Der Anbieter Medicare wird am 01.01.2021 ab 12:00 Uhr am Flughafen Dortmund sein erstes Testzentrum in Dortmund in Betrieb nehmen. Medicare bietet allen Fluggästen des Airports, aber auch Bürger*innen aus der Region COVID-19 Antigen Schnelltests an. Die Ergebnisse der Tests sind nach 15 bis 30 Minuten verfügbar und werden der getesteten Person per QR Code, Link bzw. E-Mail auf das Smartphone übermittelt. Wer gerne ein ausgedrucktes Test-ergebnis haben möchte, muss eine kurze Wartezeit in Kauf nehmen.

Testwillige Bürger sollten sich ab dem 01.01.2021 unter https://www.covid-testzentrum.de online Termine zum Antigen Schnelltest vereinbaren, um Wartezeit zu vermeiden.

Einjährige Pflegeausbildung startet

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

klinikum19KWKamen/Dortmund. Die Pflegeschule des Klinikums Westfalen im Hellmig-Krankenhaus Kamen nimmt für den Ausbildungsstart am 1. April 2021 noch Interessentinnen und Interessenten für die einjährige Ausbildung für Assistentinnen und Assistenten in der Gesundheits- und Krankenpflege an. Der theoretische Unterricht erfolgt in Kamen in top ausgestatteten Räumen des Hellmig-Krankenhauses, die praktischen Unterrichtseinheiten werden ebenfalls dort oder in einem anderen Krankenhaus des Klinikums Westfalen in Kamen, Lünen oder Dortmund absolviert.

Das Klinikum Westfalen bietet seit dem 1. Oktober 2019 im Hellmig-Krankenhaus Kamen auch die theoretische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege an. Im Krankenhaus sind dafür spezielle Schulungsräume entstanden. Gelernt wird mit modernster Digitaltechnik. Die Schule wird in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum geführt. Langfristig ist ein Ausbau der Schule und ein Umzug in den Kamener Stadtteil Heeren-Werve geplant. Klaus Böckmann, Pflegedirektor im Klinikum Westfalen, ist überzeugt von dem Angebot: "Pflege bietet einen absolut zukunftssicheren Beruf!" Voraussetzung für die am 1. April beginnende einjährige Ausbildung für die Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz ist ein Hauptschulabschluss.

Info: Wer sich für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege interessiert, kann sich an Bettina Bettenbrock (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; 0231 922-1828) wenden oder auf der Internetseite www.klinikum-westfalen.de vorbeischauen.

Anzeigen

kamenlogo  stiftungslogo rot200

kamengutschein240

ko logo

technoparkkamen