Was tun, wenn es im Bauch rumort oder zwickt?

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208827VPulsschlag-Vortrag mit Chefarzt Dr. Kai Wiemer

Kamen. Was tun, wenn es im Darm rumort oder zwickt? "Beschwerden ernst nehmen, sich selbst und seine Ernährungsgewohnheiten beobachten und bei anhaltenden Problemen zum Arzt gehen", weiß Dr. Kai Wiemer, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Hellmig-Krankenhaus Kamen.

Im Rahmen der Vortragsreihe "Pulsschlag" ging der Mediziner jetzt auf verschiedene Krankheitsbilder ein, die allesamt den Bauch betreffen: Reizdarm, Nahrungsmittelunverträglichkeit (Intoleranz), Lebensmittelallergie oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen können Bauschmerzen, Krämpfe, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung auslösen und die Lebensqualität Betroffener erheblich einschränken. Was hinter solchen Symptomen steckt, das können Ärzte heute mit einer Vielzahl von Untersuchungen und Tests feststellen. "Oftmals gilt das Ausschlussverfahren, manchmal dauert es lange, bis man dem Ursprung des Leidens auf die Spur kommt. Aber es lohnt sich immer", so Dr. Wiemer, der auch betonte, dass hinter Darmbeschwerden durchaus eine schwere organische Erkrankung oder gar ein Krebsleiden stecken kann.

Ähnlich langwierig wie die Diagnose ist oftmals auch die Therapie. "Vor allem beim Reizdarm müssen nicht nur verschiedene Medikamente ausprobiert und manchmal auch kombiniert werden. Auch begleitende Maßnahmen wie eine Psychotherapie oder spezielle Diäten können dafür sorgen, dass Beschwerden aufhören", erklärte der erfahrene Gastroenterologe und gab den Besuchern noch einen guten Rat mit auf den Weg: "Wenn Sie feststellen, dass Sie bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen, verzichten Sie einfach darauf. Und seien Sie skeptisch wenn Ihnen jemand teure (Blut-) Tests anbietet, die Sie privat bezahlen müssen."

Klinikum Westfalen gut gerüstet für neue Perspektiven

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208754PVier neue Chefärzte wurden beim Jahresempfang „Klinikum trifft Westfalen“ vorgestellt. Im Bild: (v.l.) Hauptgeschäftsführer Stefan Aust, Dr. Kathrin Niemöller, Dr. Kyung Hun Chun, Dr. Raphael Pulina, die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen, Dr. Christos Erifopoulos und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer.

Beim traditionellen Jahresempfang wurden vier Chefärzte offiziell vorgestellt

Dortmund / Kamen / Lünen. Das Klinikum Westfalen sieht sich gut gerüstet für neue Herausforderungen und auf dem Weg, neue Chancen zu nutzen. Chancen und Herausforderungen für den Krankenhausverbund und seine vier Häuser standen im Mittelpunkt des Jahresempfanges "Klinikum trifft Westfalen".

Die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen begrüßte als Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende in Vertretung für die 1. Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See Bettina am Orde die Gäste im gut gefüllten Saal des Knappschaftskrankenhauses Dortmund. Hauptgeschäftsführer Stefan Aust präsentierte aktuelle Perspektiven des Unternehmens. Am Knappschaftskrankenhaus Dortmund soll ein Gefäßzentrum entstehen mit einer engen Kooperation von Angiologie und Gefäßchirurgie. An der Klinik am Park Lünen werden das Lungenzentrum und die Thoraxchirurgie weiter gestärkt. Letztere zählt schon jetzt zu den größten Fachkliniken dieser Art in Deutschland. Am Hellmig-Krankenhaus Kamen soll die Gastroenterologie weiter ausgebaut, am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund die Entwicklung von Suchtzentrum und Psychiatrie weiter gefördert werden.

Das Klinikum Westfalen hat zuletzt weiter kräftig investiert und setzt diesen Kurs fort. In Dortmund-Brackel wurden das dritte Herzkatheterlabor und eine Erweiterung der Komfortstation fertiggestellt. In Kamen wird die Modernisierung des gesamten Bettentraktes mit Hochdruck fortgesetzt. In Lünen schreitet der Osttrakt seiner Vollendung entgegen. In Lütgendortmund wächst die Psychiatrie um 35 Betten. Als weiteres Zukunftsprojekt werden am Knappschaftskrankenhaus Dortmund 2,5 Millionen Euro in die Nuklearmedizin investiert.

Herausforderungen sieht Stefan Aust bei den Neuregelungen für die Pflegekostenfinanzierung und im anhaltenden Fachkräftemangel. Auch dem stellt sich das Klinikum Westfalen engagiert, unter anderem mit einer Verdoppelung der eigenen Ausbildungsanstrengungen durch eine weitere Pflegeschule, die jetzt am Hellmig-Krankenhaus in Kamen installiert wurde.

Begleitet werden solche Maßnahmen auch von personellen Neuerungen. Gleich vier neue Chefärzte begrüßt das Klinikum Westfalen im laufenden Jahr oder bereitet ihren Dienstantritt bis Jahresende vor. Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer stellte sie vor. Mit Dr. Christos Erifopoulos in Kamen und Dr. Raphael Pulina in Lünen wurden zwei neue Chefärzte für die Anästhesiologischen Fachkliniken eingesetzt. In Kooperation mit Klinikdirektor Prof. Dr. Björn Ellger setzen sie höchste Qualitätsansprüche auch in der Intensiv- und Schmerzmedizin durch. Das neue Gefäßzentrum in Dortmund werden als neue Chefärztin für die Angiologie in Dortmund und Lünen Dr. Kathrin Niemöller, sowie als Chefarzt der neuen Gefäßchirurgie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund Dr. Kyung Hun Chun gemeinsam aufbauen.

Pflege- und Wohnberatung

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severinshausKWKostenfrei und neutral

Kreis Unna. Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

Holzwickede
In Holzwickede findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Montag, 14. Oktober von 14 bis 16 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Andrea Schulte ist in der Bahnhofstraße 11, zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 01 / 185 40 32 möglich.

Fröndenberg
In Fröndenberg findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Dienstag, 15. Oktober von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Andrea Schulte ist im Rathaus, Bahnhofstraße 2, Raum 8 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 73 / 976 302

Bergkamen
In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 17. Oktober von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 07 / 965 218 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU

Was tun wenn es im Bauch rumort oder zwickt?

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klinikum19KWPulsschlagvortrag im Hellmig-Krankenhaus Kamen

Kamen. Wie ernst ist es zu nehmen, wenn es im Darm rumort oder zwickt? Dr. Kai Wiemer, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Hellmig-Krankenhaus informiert im Rahmen der Vortragsreihe "Pulsschlag" am Mittwoch, 9. Oktober, ab 18 Uhr im Vortragsraum des Krankenhauses, Nordstraße 34. Mit unserem Bauch verbinden sich vielfältige Krankheitsbilder von der Diagnose "Reizdarm", über die Bedeutung einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (Intoleranz) bis zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Der Informationsabend will aufklären über Krankheitsbilder und Ihre Symptome und Ursachen sowie über moderne therapeutische Möglichkeiten. Zudem wird Dr. Wiemer Besuchern Ernährungstipps vom Gastroenterologen und Ernährungsmediziner mit auf den Weg geben. Die Teilnahme ist kostenlos.

Nahrungsergänzungsmittel können der Gesundheit schaden

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148310VChefarzt Dr. Andreas Ludwig referierte bei der Kamener Familienbande

Kamen. Stark beworbene Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine oder Mineralien sind bei vielen Menschen völlig nutzlos, können sogar schaden. Vor einer möglichen Überdosierung durch künstlich zugeführte Nahrungsergänzungen warnte jetzt Dr. Andras Ludwig, Chefarzt am Hellmig-Krankenhaus und Leiter des Adipositaszentrums im Klinikum Westfalen bei einem Informationsabend bei der Kamener Familienbande.

Wer sich abwechslungsreich ernährt und ausreichend Obst und Gemüse ist, aber auch Fleisch und Milchprodukte nicht komplett meidet, der fügt seinem Körper alle benötigten Stoffe in ausreichender Menge zu, so Dr. Ludwig. Dennoch boome der Markt für Nahrungsergänzungsmittel mit hohen Umsätzen und Gewinnmöglichkeiten.

Natürlich gebe es Menschen mit Ernährungsmangel durch bestimmte Krankheitsbilder oder auch als Folge von medizinischen Eingriffen wie Magenverkleinerung oder Darmverkürzung. Wenn ein solcher Mangel festgestellt ist, dann könne in Abstimmung mit dem Hausarzt der gezielte Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. In vielen anderen Fällen aber führe die Zufuhr von künstlichen Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen Substanzen nicht nur zu keiner Besserung, das Ergebnis könne für die eigene Gesundheit negativ sein.

Umfassende Studien bei Sportlern haben gezeigt, dass Nahrungsergänzungsmittel in vielen Fällen die Fitness nicht verbessert, sondern verschlechtert haben. Eine Überdosierung zum Beispiel mit einzelnen Vitaminen kann das Risiko bestimmter Erkrankungen sogar steigern. Werbeverlockungen zu folgen und zu glauben, im Sinne der eigenen Gesundheit zu handeln, könne somit ins Gegenteil umschlagen, warnt Dr. Ludwig. Sinnvoller sei in jedem Fall, ein solches Vorgehen mit dem Hausarzt abzustimmen.

 

Am 13. Oktober findet der Active Day im SportCentrum Kaiserau statt

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Kaiserau. Am 13. Oktober findet der Active Day im SportCentrum Kaiserau statt. Neben viel Sport gibt es eine Pastaauswahl und Salat zum Mittagessen sowie Mineralwasser während des ganzen Tages kostenlos.

Anmelden können Sie sich über die Homepage des FLVW e.V.: www.flvw.de/partner-aktionen/sportkurse-im-sportcentrum/aktuelle-infos-ansprechpartner/

Rückfragen an: Anika Lehmkühler unter 02307 – 371 608 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ulrich Brauckmann ist neuer Leiter der Suchtberatung bei der Diakonie Ruhr-Hellweg

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Ulrich Brauckmann drh919Ulrich Brauckmann (Mitte) ist neuer Leiter der Suchtberatung bei der Diakonie. Vorstand Christian Korte (links) und Christoph Straub, Fachbereichsleiter „Selbstbestimmtes Leben“, gratulieren. Foto: drh/Kathrin Risken „Die Ratsuchenden stehen im Mittelpunkt“

Kreis Soest/Kamen (drh) – Die Suchtberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg hat eine neue Leitung: Ulrich Brauckmann verantwortet seit einigen Wochen die Angebote an den Standorten Warstein, Lippstadt, Soest, Werl und Kamen. Der Diplom-Sozialpädagoge ist seit 2013 für die Diakonie tätig.

Die Suchtberatung begleitet und unterstützt Menschen, die Probleme mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten haben. Auch Ratsuchende mit einer Essstörung, einer Medien- oder Glücksspielsucht können sich beraten lassen, ebenso Angehörige und Freunden. Eng verknüpft ist die Suchtberatung mit dem Ambulant Betreuten Wohnen, das Menschen mit einer Suchterkrankung beim Alltag in den eigenen vier Wänden begleitet. „Bei unserer Arbeit und in den von uns erbrachten Dienstleistungen steht der Mensch mit seiner seelischen, sozialen, geistigen und körperlichen Gesundheit im Mittelpunkt“, erläutert Brauckmann. „Gemeinsam mit den Betroffenen entwickeln wir Wege für die Bewältigung ihrer individuellen Lebenssituation.“

Der neue Leiter möchte unter anderem die eigenen Angebote stärken und weiterentwickeln. Das Ambulant Betreute Wohnen für Suchterkrankte möchte er zukünftig ausbauen. Auch die präventive Arbeit der Suchtberatung im Rahmen der regionalen Gesundheitsversorgung im Kreis Soest möchte er weiter in den Blick nehmen, etwa um dem sogenannten „Komatrinken“ bei Jugendlichen zu begegnen. Darüber hinaus ist es ihm ein Anliegen, die Beziehungen zu den Kirchengemeinden zu festigen. „Auch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Akteuren aus Gesundheit, Politik, Gesellschaft und Verwaltung ist mir wichtig.“

Der 55-jährige Diplom-Sozialpädagoge kann auf umfangreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen zurückblicken. Nach seinem erfolgreich absolvierten Studium an der FH Dortmund arbeitete er bei unterschiedlichen Trägern in Bereichen wie Wohnungslosenhilfe, Schuldnerberatung und Erziehungshilfe. 2013 kam Brauckmann zur Diakonie Ruhr-Hellweg, wo er zunächst für den Betreuungsverein im Kreis Unna tätig war. Von 2018 bis jetzt war er im Rahmen eines Präventionskonzeptes der Stadt Hamm und der Diakonie tätig, mit dem die Sicherheit rund um den dortigen Bahnhof verbessert werden soll. Brauckmann lebt mit seiner Familie in Menden.

Nahrungsergänzungsmittel: Sinn oder Unsinn?

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148310VVortrag bei der Familienbande

Kamen. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel ist riesengroß. Für Durchblick im wachsenden Angebot der Vitamintabletten, Pülverchen und Elixiere sorgt Dr. Andreas Ludwig, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen, am Dienstag, 1. Oktober, ab 18 Uhr als Gast bei der Kamener Familienbande, Bahnhofstraße 46.

Fest steht, so betont Dr. Ludwig, dass der Körper Vitamine, Mineralien und Spurenelemente benötigt. Ein gesunder Mensch, der sich ausgewogen ernährt, brauche dafür aber keine Tabletten. Wer dauerhaft ungesund isst, unter bestimmten Krankheiten leidet oder Lebensmittelunverträglichkeiten hat, der kann unter Umständen einen Vitaminmangel erleiden und muss dann Ergänzungsmittel einnehmen – allerdings stets gezielt und genau dosiert. Denn: Zu viel des Guten ist auch hier schlecht und kann ernsthafte Erkrankungen auslösen, die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen oder bei Sportlern den Muskelaufbau behindern.

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