Lachen kann man lernen

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Kamen. „Selten so gelacht“, lautete das Fazit von Besucher der jüngsten Pulsschlagveranstaltung im Hellmigium. Die zertifizierte Lach-Yoga-Lehrerin Hedwig Koch-Münch hatte in der gemeinsamen Vortragsreihe von VHS und Hellmig-Krankenhaus am Mittwochabend erläutert, dass Lachyoga nicht nur gute Laune macht, sondern auch die Selbstheilungskräfte aktivieren kann. Wie man spontan und ohne Grund ins Lachen gerät, konnten die 20 Teilnehmer denn auch gleich ausprobieren. Wer tiefer in die Methode einsteigen möchte, hat ab kommenden Mittwoch, 15. November, Gelegenheit dazu. Dann bietet Hedwig Koch-Münch in der Reha Kamen direkt am Hellmig-Krankenhaus, Nordstraße 34, einen fünfwöchigen Kurs an – jeweils mittwochs von 19 bis 19.45 Uhr. Anmeldungen sind direkt bei der Kursleiterin unter Tel.: 02307 41227 möglich.

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„Lachen ist die beste Medizin“

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Pulsschlagvortrag im Hellmig-Krankenhaus

Kamen. Alte Sprichworte haben oft einen gültigen Kern. Das gilt auch für die Behauptung, dass Lachen die beste Medizin sei, so Lachyoga-Lehrerin Hedwig Koch-Münch. Wie man daran gezielt arbeiten kann, will sie im Rahmen der Pulsschlagreihe von VHS und Klinikum Westfalen am Mittwoch, 8. November, ab 18.30 Uhr im Hellmigium, dem Vortragsaal des Hellmig-Krankenhauses erläutern. Lachen könne dazu beitragen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. „Die Fähigkeit dazu kann man trainieren“, so Hedwig Koch-Münch. Yoga könne eine positive Haltung im Alltag unterstützen und helfen, mit mehr Lachen durch das Leben zu gehen. Wege dahin werden an diesem Abend aufgezeigt und können ganz praktisch erprobt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Geriatriesymposium bringt Vertreter aller Institutionen an einen Tisch

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181272PDie Vertreter der Institutionen und der Kreisverwaltung trafen sich auf Haus Opherdicke zum Geriatriesymposium. Foto: Kreis UnnaLange Wunschliste für optimale Versorgung älterer Menschen

Kreis Unna. In der medizinischen Versorgung älterer Patienten müssen ambulante und stationäre Kräfte besser und enger zusammenarbeiten. Dieses zentrale Ziel formulierten Vertreter von Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten, aus der Pflege und der Krankenkassen beim Geriatriesymposium 2017.

Rund 90 Teilnehmer aus Pflege- und Therapieeinrichtungen, Krankenhäusern, sozialen Verbänden und der Ärzteschaft folgten am Mittwoch, 18. Oktober der Einladung des Geriatrieverbundes Kreis Unna und kamen damit diesem Plan schon einen kleinen Schritt näher: Sie netzwerkten über ihre beruflichen Grenzen hinweg.

Der Geriatrieverbund
Der Geriatrieverbund steckt – wie die Fachdisziplin der Altersmedizin selbst – noch in den Kinderschuhen. Seit der Gründung vor drei Jahren arbeiten die konfessionellen Krankenhäuser im Kreis Unna, der LWL, das „Gesundheitsnetz“ (Zusammenschluss niedergelassener Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Krankenhäuser) und der Kreis Unna im Bereich Geriatrie vertrauensvoll und abseits des sonst üblichen Wettbewerbs zusammen. Denn sie wissen: Eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige Versorgung der wachsenden Zahl älterer Patienten kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

„Schön, dass Sie sich für die würdevolle Versorgung alter Menschen einsetzen“, lobte Bärbel Wiedermann, Vorsitzende der Ärztekammer Westfalen-Lippe/Versorgungsbezirk Dortmund. Der Verbund sei vorbildlich, sie kenne nichts Vergleichbares, erklärte Wiedermann während ihrer Moderation der Podiumsdiskussion weiter. Lob gab es auch vom Regionaldirektor der AOK Kreis Unna. In der Sozial- und Altenplanung sei der Verbund sehr gut unterwegs, so Thomas Drees.

Vize-Landrat eröffnet
Vize-Landrat Martin Wiggermann, der das Symposium auf Haus Opherdicke eröffnet hatte, hob die Bedeutung des Verbundes und seiner Aufgaben hervor: Es gehe beim Thema Altersmedizin um nichts Geringeres als die Menschenwürde.

Für die Verbundmitglieder gilt es jetzt, möglichst viele weitere Mitstreiter auf allen Ebenen zu finden und so dem Ziel der besseren Zusammenarbeit näher zu kommen. „Mein Traum ist, dass ein altengerechtes Krankenhaus bald richtig hip gefunden wird“, warb der niedergelassene Allgemeinmediziner Dr. Paul Jansen aus Kamen um mehr Beachtung für die fachübergreifende Disziplin. Dann ginge sicherlich auch der Wunsch von Dr. Harald Günther, Chefarzt der Geriatrie am St. Marien Hospital Lünen, nach mehr Ansehen in Erfüllung. „Noch ist das Fach im Medizinstudium einfach unsexy.“

Umdenken für Pflegeberufe
Christian Larisch, Geschäftsführer des katholischen Hospitalverbundes Hellweg, forderte in der Podiumsdiskussion ein „Umdenken für Pflegeberufe“, damit die Herausforderung einer immer älter (und kränker) werdenden Gesellschaft auch noch in 20 und 40 Jahren mit ausreichend qualifiziertem und engagiertem Personal gestemmt werden kann. „Lebenslotsen“ für Patienten und Angehörige durch den Dschungel von ambulanten Hilfen und bürokratischen Hürden forderte Jochen Laible, Krankenpfleger-Experte der Diakonie Hellweg.

Das Symposium, das neben der Podiumsdiskussion um die Zukunft der Geriatrie auch aus Fachvorträgen bestand, soll sich möglichst bald als Veranstaltungsreihe etablieren.
Sämtliche Mitglieder des Geriatrieverbundes Kreis Unna stellen sich und ihre geriatrische Arbeit in einer neuen gemeinsamen Broschüre vor. Die Broschüre kann auf den Websites der einzelnen Kliniken eingesehen oder beim Evangelischen Krankenhaus Unna, Holbeinstraße 10 in 59423 Unna, angefordert werden: Telefon 02303-106 211, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. | EK Unna

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Aufgalopp zur Grippesaison 2017/2018

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MedikamentePBBochum. Die Grippesaison 2017/2018 nimmt ihren ersten Anlauf. Die Pharmaindustrie hat entsprechende Impfstoffe hergestellt und auch ausgeliefert; Ärzte beginnen bereits mit den ersten Schutzimpfungen und Gesundheitsexperten fordern - wie in jedem Jahr - Risikogruppen zur Teilnahme an der Grippeimpfung auf.

Wie die aktuelle Grippesaison verlaufen wird, kann zurzeit niemand vorhersehen. Wie jedes Jahr um diese Zeit steigen die Fallzahlen für Grippe- und grippeähnliche Erkrankungen an. Aktuell bewegen sich die Zahlen im normalen Rahmen. Ob das so bleiben wird oder eine starke Zunahme in den kommenden Wochen bevorsteht, kann niemand eindeutig sagen. Fest steht jedoch, dass geimpfte Personen weniger häufig und weniger schwer erkranken.

„Grippe ist für viele Menschen erst dann interessant, wenn sie selbst erkrankt sind. Dass es sich hierbei nicht um eine Bagatellerkrankung handelt, zeigt die Zahl der jährlich an den Folgen einer Grippe versterbenden Menschen“, weiß Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der VIACTIV Krankenkasse. „Getreu dem Motto: es trifft immer die anderen, werden Grippeschutzimpfungen zu wenig genutzt.“

Viele Menschen fürchten Nebenwirkungen einer Impfung wie Muskelschmerzen, Fieber oder Kopfschmerzen. Keinesfalls werden jedoch Grippeerkrankungen durch die Impfung ausgelöst. Der Nutzen einer Impfung gerade für Risikogruppen ist allerdings ungleich höher. Bei Personen über 60 Jahren sinkt durch eine Impfung die Wahrscheinlichkeit einer Grippeerkrankung um rund zwei Drittel.

Daher sollten sich Menschen, die über 60 Jahre alt sind oder ein geschwächtes Immunsystem haben, impfen lassen, raten die Gesundheitsexperten der VIACTIV Krankenkasse. Sie tragen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf; das kann dramatische Folgen haben, immerhin versterben durchschnittlich bis zu 20.000 Menschen jährlich an den Folgen der Erkrankung. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt den Impfschutz für Ältere als jährlichen Standard. Der beste Zeitpunkt zur Impfung ist im Herbst, danach dauert es etwa zwei Wochen, bis der Impfschutz voll aufgebaut ist.

Zu den Personen, denen die Gesundheitsexperten der VIACTIV Krankenkasse die Impfung ebenfalls besonders anraten, gehören Schwangere. Nicht nur die werdende Mutter, sondern nach der Geburt auch das Neugeborene wird geschützt.

Bei Fragen zum Grippeschutz können sich Versicherte bei der VIACTIV Krankenkasse informieren - telefonisch unter 0800 222 12 11 oder bei einer der rund 60 Servicestellen. Eine medizinische Beratung bietet die VIACTIV Krankenkasse unter: 0800 1405541 22090

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Von der Heilkraft der Gewürze - Medizin in der Küche

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Bergkamen. Am Montag, den 23. Oktober erfährt man von Sabine Geisler in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, dass Gewürze nicht nur unsere Speisen aromatisieren und das Essen bekömmlicher machen, sondern auch gesundheitsfördernde oder therapeutische Wirkungen haben. Die Krankenschwester in der Naturheilkunde und Ayurvedatherapeutin stellt das Erfahrungswissen aus der klassischen Naturheilkunde sowie interessante Studien vor. Die medizinische Wirkung, Verwendung und Verarbeitung vieler Gewürze wird besprochen und eine Gewürzmischung für die Winterzeit zum Mitnehmen hergestellt. Dabei genießen die Teilnehmer gemeinsam einen leckeren Gewürztee. Seminarunterlagen werden zur Verfügung gestellt. Die etwa zweistündige Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnt, kostet 12,00 Euro je Teilnehmer, zusätzlich 5,00 Euro für Gewürze, Tee und Seminarunterlagen. Eine Anmeldung ist beim Umweltzentrum Westfalen unter 0 23 89 - 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) möglich, Vorabinformationen erhält man im Internet unter www.naturheilkunde-geisler.de.

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Neue Therapiekonzepte bei Lungenkrebserkrankungen

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135164VDr. Peter Ritter, Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Gastroenterologie und Palliativmedizin am Hellmig-Krankenhaus KamenChefarzt Dr. Peter Ritter referiert in der Pulsschlagreihe

Kamen. „In den letzten Jahren hat die Forschung in der Krebs- und speziell der Lungenkrebsmedizin erhebliche Fortschritte gemacht“, so Dr. Peter Ritter, Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Gastroenterologie und Palliativmedizin am Hellmig-Krankenhaus Kamen. Welche Chancen die sogenannte „Personalisierte Therapie“ bei Lungenkrebs heute schon bietet und wo deren Grenzen liegen, darüber referiert Dr. Ritter in der Pulsschlag-Reihe von VHS und Klinikum Westfalen am Mittwoch, 11. Oktober, ab 18.30 Uhr im Hellmigium, dem Vortragssaal am Kamener Krankenhaus. Neue indiviudelle Therapien und eine personalisierte Medizin nutzen zum Beispiel den Zusammenhang zwischen genetischen Voraussetzungen und Krebserkrankungen. Um den aktuellen Stand dieser Entwicklung geht es an diesem Informationsabend. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Vortrag zum Thema Demenz

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180417VMit Fragen gegen die Angst

Kreis Unna. Diese Krankheit beschäftigt uns alle, denn Demenz macht Angst. Ein gutes Gegenmittel sind möglichst viele Informationen aus möglichst berufenem Munde – wie etwa dem von Dr. Uwe Johansson.
Er ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und für Neurologie von Demenz und arbeitet am Servicezentrum Region Dortmund. Jetzt referierte Johansson auf Einladung der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna zum Thema „Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen“.
Über 80 Interessierte hörten im Serverinshaus in Kamen zu und fragten nach. Deshalb steht jetzt schon fest: Im Februar 2018 wird es eine weitere Infoveranstaltung im Kreis geben.
Unabhängig davon beantworten die Fachleute der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna Fragen zum Thema Demenz. Die kostenlose Servicenummer lautet 0800 27 200 200. PK | PKU

 

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Krebspatienten und Weggefährten trotzen Krankheit und Wetter

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180430PKarin Meininghaus, Brustkrebspflegeexpertin im Knappschaftskrankenhaus, gab das Signal: Teilnehmer des Aktionstages ließen Luftballons als Zeichen der Solidarität mit den besten Wünschen aufsteigen. Foto: KLINIKUM WESTFALEN GmbHDortmund. Sie trotzten nicht nur Ihrer Erkrankung, sondern auch dem Wetter: Mehr als 100 Krebspatienten, Angehörige, Freunde und andere Weggefährten starteten am Samstag zu einer ganz besonderen Runde um den Phönixsee. Zum Abschluss der Woche für das Leben des Klinikums Westfalen zeigten beim Aktionstag am und rund um den Phönixsee Teilnehmer Zusammenhalt und Lust daran, sich und anderen Mut zu machen.

Eine Woche lang servierten zuvor leitende Ärzte des Krebszentrums im Klinikum Westfalen bei Vorträgen im Knappschaftskrankenhaus Dortmund geballte Information. Auch dabei machten neue Erkenntnisse und neue Behandlungsoptionen Mut. Beim Aktionstag am Samstag dann zeigten Klinikum Westfalen, Dortmunder Selbsthilfegruppen wie Mamazone, Frauenselbsthilfe nach Krebs, Herzkissen e.V. oder Ilco und Kooperationspartner wie der Lippeverband und Dortmunder Sanitätshäuser vielfältige Angebote, die ebenfalls helfen, die Diagnose Krebs gut zu verarbeiten.

Das Startsignal für die Runde um den See gab Dr. Stefan Orth, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurolgie am Knappschaftskrankenhaus und Leiter der Prostatazentrums, eines von vier Organzentren im Krebszentrum des Klinikums Westfalen. Er betonte, wie wichtig Bewegung und angemessene sportliche Betätigung auch als Bestandteil von Krebstherapien oder als Teil des Lebens nach einer Krebserkrankung sei. Und er setzte sich dann im Regen selbst an die Spitze der Truppe, die rennend, laufend oder gehend mindestens eine Runde um den See zurücklegte.

Anschließend warteten auf der Kulturinsel im Phönixsee vielfältige Gesprächsmöglichkeiten, Verpflegung, Tombola und ein farbenfroher Abschluss. Verbunden mit den besten Wünschen für Krebserkrankte ließen Teilnehmer und Besucher Luftballons aufsteigen.

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