Stadtseniorenring richtet 3. Kamener Rollatortag aus

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Rollator917CVKamen. Der Stadtseniorenring Kamen wird nach den erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren bereits den 3. Rollatortag durchführen.

Am Dienstag, 21. August 2018 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr werden auf dem Rathausplatz Informationen und Anleitungen zum richtigen Ein- und Aussteigen und Busfahren mit einem Rollator erteilt. Hierfür stellt die VKU einen Schaubus zur Verfügung. Weiterhin informiert die Kreisverkehrswacht Unna zum sicheren Fahrverhalten und Möglichkeiten zum praktischen Testen auf einer Rollatorübungsstrecke. Vertreter vom Verein ProSicherheit informieren über eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Rollator, Nutzung und Handhabung in öffentlichen Verkehrsmitteln und Themen der „Eigenen Sicherheit“ (wie gehe ich mit meiner Handtasche am Rollator um). Die Rollatoren werden zudem kostenlos mit Reflektoren ausgerüstet. Seniorenberater der Kreispolizeibehörde Unna informieren über Themen der Kriminalprävention.

Das Sanitätshaus Tingelhoff ist ebenfalls vor Ort und überprüft alle Rollatoren auf ihre Funktion und Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Außerdem können alle Rollatorfahrer verschiedene Modelle des Sanitätshauses Tingelhoff ausprobieren.

Als neue Veranstaltungspartnerin wird die Rollator-Fit-Trainerin Astrid Kemmler Übungen für Beweglichkeit, Kraft, Koordination- und Ausdauer mit dem Rollator mit allen Teilnehmern durchführen.
Der Stadtseniorenring versorgt alle Besucherinnen und Besucher des Rollatortages zudem mit einer Erbsensuppe. In diesem Jahr ist Kamens neue Bürgermeisterin Elke Kappen Schirmherrin des Rollatortages. Sie wird um 11.00 Uhr die Veranstaltung eröffnen. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in das Foyer der Stadthalle verlegt.  Alle Rollatorfahrer/-innen und Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme am Rollatortag ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Rollator-Tag in Kamen erteilt der Seniorenbeauftragte der Stadt Kamen unter seiner Rufnummer 02307 – 148 1403.

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Sommer-Serie Teil 6: Pflege- und Wohnberatung - Kostenloser Wohnungscheck

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Kreis Unna. Wer in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus alt werden möchte, muss einiges beachten. Grundlegende Veränderungen sind in Häusern mit mehreren Wohnungen nicht ohne Weiteres möglich. Es lohnt sich daher, frühzeitig einen Wohnungscheck zu machen, ob die Bleibe für das Alter geeignet ist.

"Wer sich frühzeitig sich mit dem Thema beschäftigt, kann sich auch noch grundsätzliche Fragen stellen", sagt Werner Stickelbruck, Wohnberater beim Kreis Unna. "Das heißt auch zu sehen, ob es überhaupt machbar ist, so lange wie möglich in der Wohnung zu bleiben oder ob bessere Alternativen gesucht werden sollten." Die Wohnberatungsstelle hilft dabei Hürden zu erkennen und eine objektive Einschätzung abzugeben, ob jemand in einer Wohnung alt werden kann.

Hohes Alter macht große Veränderungen schwieriger
"Wir machen die Erfahrung, dass die meisten Menschen sich viel zu spät um solche wichtigen Dinge kümmern", bilanziert Stickelbruck. Je älter die Menschen werden, umso schwieriger werden größere Veränderungen. Ein guter Zeitpunkt, sich mit dem Wohnen im Alter zu beschäftigen, so der Berater, ist der Renteneintritt.
Die Wohnberater kommen dann vorbei, nehmen auf, was den Personen wichtig ist, geben eine Empfehlung ab und bringen Infomaterial sowie eine Checkliste für die altersgerechte Wohnung mit. Beim kostenlosen Wohnungscheck werden grundsätzliche Dinge in den Blick genommen: Sind die eigenen Kinder in der Nähe, gibt es eine hilfsbereite Nachbarschaft, ist die Infrastruktur gut ausgebaut und die täglichen Wege kurz?

Hilfe von Experten
Wer dann feststellt, dass er nicht bis in hohe Alter in der Wohnung leben kann, für den haben die Wohnberater einige Tipps. Die Fachleute der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna sind täglich von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 17 Uhr im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei) zu erreichen. Ebenfalls möglich ist ein Kontakt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. PK | PKU

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Infoveranstaltung: „Richtige Ernährung bei COPD“

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Update: Die für den 31. August angekündigte Infoveranstaltung "Richtige Ernährung bei COPD" in der Reha Kamen fällt aus. Grund sind terminliche Probleme. Daraus weist der Kreis Unna.

Kreis Unna. Die Selbsthilfegruppe "Atemwegserkrankungen Sauerstoffliga Kamen" lädt Ende August zur Infoveranstaltung "Richtige Ernährung bei COPD" ein. Interessierte erfahren dabei mehr über die eigene Ernährung und deren Einfluss auf ihre Gesundheit.
Die Infoveranstaltung findet am Freitag, 31. August um 16.30 Uhr im Seminarraum der Reha Kamen, Nordstraße 34 statt. Die Veranstaltung wird von einer Diätassistentin durchgeführt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Rückfragen beantwortet der Selbsthilfebeauftragte der Reha Kamen, Kai Sporea, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. PK | PKU

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Sommer-Serie Teil 5: Pflege- und Wohnberatung - Wer zahlt die Rente?

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191004VKreis Unna. Wer bezahlt die Rentenleistungen für Personen, die nicht mehr arbeiten gehen können, weil sie einen Angehörigen pflegen müssen? Diese Frage beantwortet das Pflegestärkungsgesetz II mit: die Pflegekasse. Denn die zahlt für Pflegepersonen die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Wie das geht, dazu berät die Pflege- und Wohnberatung des Kreises Unna.

"Private Pflegepersonen werden in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, wenn sie eine oder mehrere Personen mit mindestens Pflegegrad zwei in der häuslichen Umgebung pflegen", sagt Andrea Schulte, Pflegeberaterin beim Kreis Unna. Die Grundlage dafür bietet das Pflegestärkungsgesetz II, das seit Januar 2017 gilt.

Grundlagen
"Die Tätigkeit muss wenigstens zehn Stunden pro Woche, verteilt auf mindestens zwei Tage in der Woche umfassen", sagt Schulte. Wer mehrere Personen pflegt, kann die zehn Stunden auch erreichen, wenn die Zeitaufwände addiert werden. Die Pflegeperson selbst darf aber nicht mehr als 30 Stunden in der Woche arbeiten.

Wichtig zu wissen: Für Pflegetätigkeiten, die vor dem 1. Januar 2017 begonnen wurden, wurden 14 Wochenstunden für die Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen vorausgesetzt. Mittlerweile besteht bereits ab zehn Stunden pro Woche eine Rentenversicherungspflicht. Die Pflegekasse informiert nicht automatisch darüber, daher ist es ratsam, die Pflegekasse um eine Überprüfung zu bitten. Die Höhe der späteren Rentenzahlung hängt vom Pflegegrad des Pflegebedürftigen und von der Art der Pflegeleistung ab.

Fachleute beraten zum Thema
Für Fragen zum Thema stehen die Fachleute der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna zur Verfügung. Zu erreichen sind sie täglich von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 17 Uhr im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei) Ebenfalls möglich ist ein Kontakt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. PK | PKU

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Einzelzimmer in Pflegeheimen - Quote wird fast überall erfüllt

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Kreis Unna. Die Bestimmung steht seit 2003 im Landespflegegesetz. Ende Juli lief die Übergangsfrist ab. Damit müssen stationäre Pflegeeinrichtungen landesweit 80 Prozent ihrer Dauerpflegeplätze als Einzelzimmer vorhalten. Klappt das nicht, wird ein Belegungsstopp verhängt. Was sich dramatisch anhört, betrifft im Kreis nur 72 und damit 1,72 Prozent aller Plätze.

Ausgesprochen hat der Kreis einen Belegungsstopp für stationäre Pflegeeinrichtungen in Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Schwerte und Unna. Die betroffenen Heime haben damit Zeit, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um wieder "auf Stand" zu kommen.

In Bergkamen sind insgesamt sechs Plätze betroffen, in Bönen sind es 12 Plätze. In Fröndenberg gilt der Stopp für insgesamt 19 Plätze und in Schwerte für 21. In Unna greift der Stopp für 14 Plätze. Dazu kommen zwei Plätze (Doppelzimmer), die in einer Einrichtung in Unna derzeit in Kurzzeitpflegeplätze umgewandelt werden. Damit fallen in der Kreisstadt unterm Strich aktuell 16 Plätze aus dem Angebot heraus.

Insgesamt stehen kreisweit 4.190 Dauerpflegeplätze (Stichtag 31.07.2018) zur Verfügung.

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten 40/41 im Pflegebedarfsplan. Er findet sich im Internet: https://www.kreis-unna.de/fileadmin/user_upload/Kreishaus/kfp/pdf/Soziales/Vorlage_Pflegebedarfsplan_2017.pdf. PK | PKU

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Eigene Wünsche rechtzeitig festlegen: Ratgeber hilft bei Verfügungen und Vollmacht

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Das Vorsorge Handbuch 3AVZWer sichergehen will, dass im Fall der Fälle Entscheidungen in seinem Sinn getroffen werden, muss sich mit den Themen Krankheit und Sterben auseinandersetzen. Der Vorsatz, eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungsverfügung oder ein Testament aufzusetzen, ist nur der erste Schritt. Die wichtigen Fragen dann wirklich zu durchdenken und zu beantworten, fällt vielen schwer. „Das Vorsorge-Handbuch“ der Verbraucherzentrale hilft, den Vorsatz in die Tat umzusetzen. Das Arbeitsbuch unterstützt dabei, persönliche Wünsche und Vorstellungen für die eigene medizinische Versorgung sowie rechtliche und finanzielle Angelegenheiten frühzeitig festzuhalten.

Für den Überblick stellt der erste Teil die unterschiedlichen Verfügungen und Vollmachten vor und erläutert, wofür man sie braucht. Experten beantworten in Interviews wichtige Fragen und geben Tipps. Der zweite Teil besteht aus Formularen, Textbausteinen und Musterbeispielen, die den Weg zum individuellen Dokument aufzeigen. Mit Ausfüllhilfen können sich Leserinnen und Leser Schritt für Schritt vorarbeiten und so Sicherheit und Klarheit für sich selbst und ihre Angehörigen schaffen. Die Formulare lassen sich heraustrennen und anschließend abheften, können aber auch heruntergeladen, am Rechner ausgefüllt und dann ausgedruckt werden.

Der Ratgeber „Das Vorsorge-Handbuch. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Testament.“ hat 184 Seiten und kostet 12,90 Euro.

Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

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Sommer-Serie - Teil 4: Pflege- und Wohnberatung - Pflegezeit nehmen

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191386Pflegeberaterin Gülay Offele. Foto: B. Kalle - Kreis UnnaKreis Unna. Wer berufstätig ist und gleichzeitig einen Angehörigen zu pflegen hat, merkt schnell, dass die Zeit knapp wird. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt und möchte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Mehr Flexibilität und Sicherheit versprechen das Pflegezeitgesetzt und das Familienpflegezeitgesetz.

"Viele pflegebedürftige Menschen wünschen in gewohnter Umgebung durch ihre vertrauten Angehörigen gepflegt zu werden", sagt Gülay Offele von der Pflege- und Wohnberatung Kreis Unna. "Für Berufstätige ist das eine Herausforderung. Wir beraten in solchen Fällen, was es für Regeln gibt und welche Rechte Arbeitnehmer haben."

Rechte im Überblick
Ein wichtiges Arbeitnehmer-Recht ist etwa, sich kurzfristig bis zu zehn Arbeitstage frei zu nehmen, um die Pflege für einen Angehörigen in einer akuten Situation zu organisieren. "Das kann zum Beispiel nach einer Entlassung aus dem Krankenhaus nötig werden", sagt Offele. "Muss dann Pflege organisiert werden, kann sich der Arbeitnehmer auf die sogenannte ‚kurzzeitige Arbeitsverhinderung‘ berufen." Diese Freistellung kann wiederholt in Anspruch genommen werden.

Pflegezeit
Wer mehr Zeit benötigt, kann für die Sicherstellung der häuslichen Pflege naher Angehöriger auch bis zu sechs Monate ganz oder teilweise aus dem Beruf aussteigen. "Diese Möglichkeit räumt der Gesetzgeber nach dem Pflegezeitgesetz ein", sagt die Pflegeberaterin.

Familienpflegezeit
"Muss die Arbeitszeit langfristig reduziert werden, kann eine Familienpflegezeit bis zu 24 Monaten genommen werden", rät Offele. Dabei kann die wöchentliche durchschnittliche Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduziert werden. Die Pflegezeit und Familienpflegezeit können nacheinander kombiniert werden, die Gesamtzeit aller Freistellungen darf aber 24 Monate nicht überschreiten.

Weitere Fragen beantwortet die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. Eine Kontaktaufnahme ist unter der Servicenummer 0800 / 27 200 200 oder unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. PK | PKU

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