Verwechslungsgefahr bei Bärlauch

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Im Zweifel gilt: Finger weg!

Kreis Unna. Wenn die Tage sonniger und wärmer werden, ist auch Bärlauch-Saison. Sammler sollten jedoch vor den Appetit die Vorsicht setzen, denn Bärlauch wird immer wieder mit giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt. Darauf weist der Kreis Unna hin.

Bärlauch hat sich als schmackhaftes Küchenkraut in den letzten Jahren etabliert. Er wird für Kräuterquark, in Suppen und Soßen oder im Salat verwendet. Und immer mehr Bärlauch-Genießer möchten "ihr Kraut" selbst sammeln.

Einfacher Test
Obwohl der knoblauchähnliche Geruch ein typisches Kennzeichen des Bärlauchs ist, kommt es immer wieder zu Verwechslungen mit giftigen Pflanzen. Dabei reicht es, ein Stückchen Blatt zwischen den Fingern zu zerreiben. Tritt dann nicht der für Bärlauch typische knoblauchartige Geruch auf, sollte man das Kraut lieber stehen lassen und die Hände sofort gründlich reinigen.

Doch auch die Geruchsprobe hat ihre Tücken: Haftet der Lauchgeruch von einem vorangegangenen Test noch an den Händen, kann dies zu einer falschen Bewertung führen. PK | PKU

Haus- und Nahrungsergänzungsmittel kein Schutz vor Coronavirus

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VZ18KWHeilversprechen vor Anwendung stets sorgfältig prüfen

Kamen. Bei der Frage, wie man sich selbst am besten vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen kann, gehen viele Menschen im Internet und in ihren sozialen Netzwerken auf die Suche nach hilfreichen Tipps und Mitteln, die gegen eine Coronaviren-Infektion helfen. Zum großen Teil stoßen Ratsuchende dort auf haarsträubenden Unsinn und wirkungslose Produktempfehlungen. “Falschinformationen zur angeblich wirksamen Virenabwehr werden von Scharlatanen gestreut und verbreitet, die Ratsuchenden das Geld aus der Tasche ziehen wollen für angepriesene dubiose Mittelchen. Es gibt derzeit kein Haus- oder Nahrungsergänzungsmittel, das eine Infektion mit dem Virus verhindern kann“, erklärt Elvira Roth von der Verbraucherzentrale in Kamen. Die Verbraucherschützer entlarven einige dubiose Empfehlungen, wie sie etwa bei Facebook, WhatsApp und auf anderen Portalen kursieren:

Nahrungsergänzungsmittel und Pflanzenstoffe: Derzeit werden Heilmittel die Pflanzenstoffe enthalten – etwa Vitalpilze, Zistrosenextrakt, Rhodiola (Rosenwurz) oder Grüntee, aber auch Bienenprodukte wie Propolis –, verstärkt beworben. Die Stoffe sollen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen oder eine Weiterverbreitung verhindern. Sich auf solche Botschaften zu verlassen, ist jedoch gefährlich. Da das Virus erst seit kurzer Zeit bekannt ist, gibt es keine Studien, die eine Wirksamkeit von bestimmten Pflanzen, Vitaminen oder Mineralstoffen belegen. Ratsuchende sollten deshalb jedem Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel misstrauen, das mit dem Begriff „Corona“ wirbt. Ein Gesundheitshinweis auf solchen Produkten – etwa "schützt vor Viren" – ist strikt verboten.

Zwiebeln und Ingwer – keine virenabtötenden Knollen: Aufgeschnittene Zwiebeln in der Wohnung verteilen, ist Humbug. Die Knollen saugen keine Bakterien und Viren aus der Luft auf! Zwiebeln, wie auch Knoblauch enthalten zwar Sulfide, die zu den gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen gehören und sich positiv auf das Immunsystem auswirken können. Als regelmäßige Zutat beim Kochen sind sie bestens geeignet, aber das Virus vertreiben können sie nicht. Gekochter Ingwer auf leeren Magen gegessen kann ebenfalls nicht helfen, eine Coronaviren-Erkrankung zu heilen. Dieser Aussage wurde schon Anfang des Jahres von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) widersprochen. Wer Ingwer mag, kann ihn gerne essen, als Zutat im Tee trinken oder als Gewürz verwenden.

Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel: Schokolade oder Joghurt mit Keksen, Brot, Nudeln oder panierte Schnitzel können die Darmwände porös machen, weil sie vielfach den Klebestoff Gluten enthalten? Das ist eine starke Behauptung, die sich im Internet und in sozialen Netzwerken hartnäckig hält. Die angebliche Begründung: Da die Darmschleimhäute mit den Schleimhäuten der oberen Atemwege in Verbindung stehen, wären diese ebenfalls durch die Aufnahme glutenhaltiger Nahrungsmittel geschwächt und anfälliger für Viren. Hierzu fehlt der Beweis!

Virenabwehr durch Kokosöl und ayurvedische Gewürze: Morgens und abends je einen Teelöffel Kokosöl auf der Zunge zergehen lassen, diese vorbeugende Maßnahme soll helfen, Coronaviren zu vertreiben. Diese Behauptung ist Unsinn. Gewürze wie Safran, Kurkuma, Zimt oder auch Zitronengras dürfen gerne ins Essen, einen Schutz oder Hilfe vor dem schlimmen Virus bieten sie nicht.

Wohltuende Wirkung von Thymian- und Salbei-Tees: Diese Tees sind traditionelle Pflanzenarzneimittel bei Erkältung. Eine Infektion mit dem Coronavirus ist jedoch schwerwiegender und keine Erkältung! Die Arznei-Tees dienen der Linderung von Beschwerden bei Husten und Schnupfen und eignen sich nicht zur Vorsorge.

Reichlich heißes (Knoblauch-)Wasser trinken: Heißes Wasser (mit mehr als 60 Grad Celsius) führt eher zu Verbrennungen in Mund und Speiseröhre, bevor es Viren im Magen-Darm-Trakt erreicht! Auch das Gurgeln mit einer Essig-Salz-Lösung schützt nicht vor Infektion.

Was derzeit wirklich hilft: Ratsuchende sollten bei Empfehlungen auf den Absender achten und diese mit dem gesunden Menschenverstand abklopfen. Die offiziell verkündeten Hygienevorschriften – wie Distanz und Abstand zueinander halten, regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife und solo Sonne tanken bei einem Spaziergang, auf dem Balkon oder am geöffneten Fenster – sind einfache, aber wirksame, wenn nicht gar derzeit wirklich lebensrettende Tipps, um das schlimme Virus abzuwehren.

Weitere Informationen zu akuten Verbraucherthemen bietet die Beratungsstelle in Kamen – bis auf Weiteres ausschließlich telefonisch unter 02307 4380101 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Spezielle Antworten auf Corona-Fragen zur Bewältigung des Verbraucheralltags gibt es auch telefonisch unter 0211 33995845 – und zwar montags bis freitags von 9:00 bis 15:00 Uhr und online unter www.verbraucherzentrale.nrw/corona.

Corona: Dritter Todesfall im Kreis Unna

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Frau aus Lünen verstorben

Kreis Unna. Im Kreis gibt es im Zusammenhang mit dem Corona-Virus einen dritten Todesfall. Es handelt sich um eine Frau aus Lünen (Jahrgang 1945). Sie litt unter verschiedensten Vorerkrankungen und wurde am 21. März stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, wo sie am 29. März verstarb.

Wie die Gesundheitsbehörde mitteilt, war die Frau nicht Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung. PK | PKU

Corona: Zweiter Todesfall im Kreis Unna

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Kreis Unna. Erneute traurige Nachricht: Im Kreis Unna gibt es einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Es handelt sich um eine Frau aus Fröndenberg (Jahrgang 1932).
Die Verstorbene lebte seit Anfang Dezember 2019 in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung und war am 23. März wegen ihres schlechten Allgemeinzustandes in ein Mendener Krankenhaus eingeliefert worden. Dort verstarb sie am 27. März.

Bei der Aufnahme war das erste COVID-19-Testergebnis zunächst negativ. Allerdings verschlechterte sich der Zustand der unter Vorerkrankungen leidenden und zur Risikogruppe mit den schweren Verläufen gehörenden Patientin mit Corona-typischen Symptomen akut. Deshalb wurde ein erneuter Abstrich vorgenommen. Das positive Testergebnis liegt dem Kreis seit dem 28. März vor.

Mit der verstorbenen 87-Jährigen sind in der Fröndenberger Einrichtung nun zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Zweite weitere Bewohner wurden ebenfalls positiv getestet und sind stationär untergebracht. Auch vor diesem Hintergrund hat die Gesundheitsbehörde des Kreises weitere Maßnahmen veranlasst.

Ein Amtsarzt hat am heutigen Samstag (28. März) gemeinsam mit dem Leitenden Notarzt und dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes in enger Absprache mit der Geschäftsführung eine sogenannte ärztliche Sichtung vorgenommen.

Dabei ging es insbesondere darum, Bewohner mit einschlägigen Symptomen zu identifizieren, Abstriche vorzunehmen und labortechnisch möglichst zeitnah untersuchen zu lassen. Außerdem geht es um die weitere Isolierung von ermittelten Kontaktpersonen und natürlich auch um den Schutz der Beschäftigten durch entsprechende Schutzmaßnahmen (insbesondere Masken und Schutzkleidung).
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Erste Corona-Patienten aus stark betroffenen Gebieten in Italien und Frankreich werden nach Nordrhein-Westfalen geflogen

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Corona IT Land NRW Mark HermenauFoto: Land NRW / Mark Hermenau

Düsseldorf. Die Staatskanzlei teilt mit: Nordrhein-Westfalen hilft den besonders vom Corona-Virus betroffenen Ländern in Europa: Verschiedene Kliniken in Nordrhein-Westfalen nehmen in den nächsten Tagen insgesamt zehn Corona-Patienten aus Italien und vier Corona-Patienten aus Frankreich auf. Die italienischen Patienten werden von der Luftwaffe nach Nordrhein-Westfalen geflogen.

Ministerpräsident Armin Laschet hatte in dieser Woche dem Botschafter Italiens die Aufnahme zehn italienischer Patienten in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern angeboten: „Gerade unsere Freunde in Italien brauchen in diesen Tagen unsere Solidarität. Mit der Aufnahme der Patienten wollen wir signalisieren: Ihr seid nicht allein.“ Bezüglich der französischen Patienten erreichte die Landesregierung ein unmittelbares Hilfsgesuch aus Frankreich. Die Auswahl der Patienten erfolgt durch die italienischen und französischen Ärzte. Sie klären in enger Absprache mit den deutschen Kliniken, die sich zur Aufnahme bereit erklärt haben, welche medizinischen Voraussetzungen in Deutschland vor Ort verfügbar sind und wählen die Patienten danach aus.

In den nächsten 24 Stunden startet eine spezielle Maschine der Luftwaffe vom Flughafen Köln/Bonn zum Flughafen Bergamo. Von dort aus bringt die Luftwaffe zunächst sechs mit dem Corona-Virus infizierte Patienten aus den besonders betroffenen Regionen Lombardei und Piemont zum Flughafen Köln/Bonn, wo sie am Wochenende ankommen und anschließend auf mehrere Kliniken in Nordrhein-Westfalen verteilt werden. Vom Flughafen aus werden je zwei Patienten in das Universitätsklinikum Köln, das Universitätsklinikum Bonn und das Katholische Klinikum Bochum gebracht. In den kommenden Tagen fliegt die Luftwaffe vier weitere Patienten aus Italien nach Nordrhein-Westfalen: Zwei von ihnen werden in das Universitätsklinikum Essen gebracht, die beiden anderen in das Herz- und Diabeteszentrum NRW der Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum in Bad Oeynhausen.

Die vier französischen Corona-Patienten werden direkt zum Universitätsklinikum Essen gebracht.

Corona: Erster Todesfall im Kreis Unna

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Kreis Unna. Auch im Kreis Unna ist nun ein erster Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Es handelt sich um einen Mann aus Fröndenberg (Jahrgang 1935).
Er war nach einem häuslichen Unfall in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung Ende letzter Woche in ein Mendener Krankenhaus gekommen. Dort verstarb er am 25. März. Nach der Aufnahme traten bei dem Patienten Corona-typische Symptome auf, woraufhin bei ihm ein Abstrich vorgenommen wurde.
Das dem Kreis seit dem heutigen 27. März schriftlich vorliegende Testergebnis bestätigte bei dem unter verschiedenen Vorerkrankungen leidenden und zur Risikogruppe mit den schweren Verläufen gehörenden Senior einen positiven Corona-Infekt.

Die Gesundheitsbehörde des Kreises hat inzwischen in enger Abstimmung mit den betroffenen Einrichtungen alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen bzw. eingeleitet. Dazu gehören insbesondere die Ermittlung und Isolierung möglicher Kontaktpersonen und andere Schutz- und Hygienemaßnahmen.
PK | PKU

Archiv: [Update] Coronavirus: Aktuelle Informationen auf einen Blick

Physiotherapiepraxen sind medizinische Versorgungseinrichtungen und gelten somit in Deutschland als systemrelevant

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jandryden19kwLiebe Kamenerinnen und Kamener,

Physiotherapiepraxen sind medizinische Versorgungseinrichtungen und gelten somit in Deutschland als systemrelevant. Daher sollen und werden unsere Praxen in jedem Fall weiterhin geöffnet bleiben. Wir Physiotherapeuten leisten damit unter anderem unseren Beitrag zur Entlastung der Krankenhäuser, da bei einem Anstieg der Corona-Patienten, die stationär versorgt werden müssen, andere Patientengruppen (z.B. Unfallpatienten) nicht mehr stationär versorgt werden können. Auch wer eine Heilmittelverordnung ausgestellt bekommt, erfüllt damit die Kriterien der medizinischen Notwendigkeit und darf die Physiotherapiepraxen aufsuchen.

Selbstverständlich beachten wir alle geltenden Verhaltensregeln zur Vermeidung einer Ansteckung und Weiterverbreitung des Corona-Virus. Melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ihre Praxen für Physiotherapie

Balz              Dryden               Loesaus

Jürgen Balz (Physiotherapeut) in Kamen, Germaniastraße 49, 59174 Kamen, Telefon: 02307/910685

Physiotherapie Dryden, Jahnstr. 76, 59174 Kamen, Telefon: 02307/9736444

Physiotherapie Loesaus, Vom-Stein-Str. 9, 59174 Kamen, Telefon: 02307/32056

Loesaus320

Klinikum Westfalen verlängert Veranstaltungsabsage

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

hellmigkh17KWKamen. Das Klinikum Westfalen verlängert die Absage seiner eigenen Veranstaltungen bis einschließlich zum 30. April. Betroffen sind davon auch die Vortragsreihe "Medizin aktuell" im Knappschaftskrankenhaus Dortmund, das Gesundheitsforum im Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund, die Pulsschlag-Reihe im Hellmig-Krankenhaus und die Abendsprechstunde in der Klinik am Park Lünen. Mit dem fortdauernden Verzicht auf die geplanten Veranstaltungen will das Klinikum Westfalen dazu beitragen, die Verbreitung des Corona-Virus zu begrenzen.

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