Doppelcheck für die neue elektronische Gesundheitskarte

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

EGK Versichertenkarte1218Die eGK der neuen Generation trägt das Kürzel G2 oder G2.1Bochum. Elektronische Gesundheitskarten (eGK) der ersten Generation können ab Januar 2019 nicht mehr in Arztpraxen eingelesen werden. Die VIACTIV hat Ihre Mitglieder rechtzeitig mit der neuen eGK versorgt, ruft aber dennoch zur Überprüfung auf.

„Das Ablaufdatum der Karte ist kein eindeutiges Indiz für deren Gültigkeit“, erklärt VIACTIV-Vorstand, Roland Wien. „Die elektronischen Gesundheitskarten der neuen Generation sind mit der Abkürzung G2 oder G2.1. versehen.“ Ein Gültigkeitsdatum über das Jahr 2019 hinaus dürfe die Versicherten nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre Karte in den Arztpraxen möglicherweise zurückgewiesen werden müsse. Deshalb empfiehlt die VIACTIV den Doppelcheck. Erst mit dem Kürzel G2 oder G2.1. auf der eGK besitzt diese auch im kommenden Jahr Gültigkeit. Auf der Gesundheitskarte der VIACTIV ist es auf der Vorderseite oben rechts zu finden. Um Verwechslungen zu vermeiden, empfiehlt es sich jedoch, die alte Gesundheitskarte zu zerschneiden oder bei der Kasse abzugeben.

Mit den eGK der neuen Generation soll der Einstieg in mehr digitale Transparenz und den direkten, barrierefreien Informationsaustausch vorbereitet werden.

Die VIACTIV betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitenden bundesweit an nahezu 60 Standorten rund 700.000 Versicherte und 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland, drittgrößte BKK bundesweit und größte BKK in NRW.

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Pflege- und Wohnberatung

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Kostenfrei und neutral

Kreis Unna. Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

Bergkamen
In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 20. Dezember von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU

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Digitalisierung im Gesundheitswesen ist Thema der Pulsschlagreihe

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Informationsveranstaltung mit Referenten von Krankenhaus und Bertelsmann-Stiftung

Kamen. Digitalisierung ist zum zentralen Zukunftsschlagwort geworden und oft mit Ängsten behaftet. Die Frage, wie die Digitalisierung unsere Gesundheitsversorgung verbessern kann und wie weit das schon umgesetzt ist, steht im Mittelpunkt des Informationsabends im Rahmen der Pulsschlagreihe von VHS und Klinikum Westfalen am Mittwoch, 5. Dezember, ab 18 Uhr im Hellmigium im Vortragssaal des Hellmig-Krankenhauses. Dabei referieren Dr. Thomas Kostera von der Bertelsmann-Stiftung und Dr. Marcus Rottmann, Ärztlicher Direktor des Kamener Krankenhauses.

Schlagzeilen verweisen auf Supercomputer, die die Krebsbehandlung revolutionieren sollen. Was bedeutet Digitalisierung im Gesundheitswesen konkret? Was geschieht mit meinen Gesundheitsdaten? Hilft die Yoga App wirklich? Warum weiß mein Facharzt in Zeiten der Digitalisierung nicht, was mein Hausarzt bereits behandelt? Fernbehandlung - ist das verlässlich? Und was soll eigentlich die elektronische Versichertenkarte? Welche Herausforderungen bringt uns die Digitalisierung im Gesundheitswesen noch? Diese und weitere Fragen sind an diesem Abend Thema. Zudem wird aufgezeigt, in weit Digitalisierung heute schon Einzug im Kamener Krankenhaus gehalten hat. Die Referenten stellen sich weiteren Fragen und der Diskussion mit Interessierten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung im Hellmigium im Severinshaus am Krankenhaus ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Vorhofflimmern: Gefahr durch ein Herz außer Takt

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Aktionstag am Hellmig-Krankenhaus mit starkem Zulauf

Kamen. Vorhofflimmern ist eine bei immer mehr Menschen auftretende Herzrhythmusstörung, die zwar nicht akut Leben bedroht, aber schwerwiegende Gefahren mit sich bringt. Komplett besetzt war deshalb der Vortragssaal im Hellmigium beim Aktionstag des Hellmig-Krankenhauses Kamen im Rahmen der Herzwoche der Deutschen Herzstiftung. Gesundheits-Check, ärztliche Vorträge und die Gelegenheit zu persönlichen Nachfragen wurden intensiv genutzt.

Typisch für Vorhofflimmern ist ein anhaltend unregelmäßiger, meist deutlich beschleunigter Herzschlag. Mit dem Alter nimmt die Häufigkeit deutlich zu. Oft wird das Krankheitsbild unterschätzt und nicht diagnostiziert. Deshalb boten Fachkräfte des Hellmig-Krankenhauses einen kostenlosen Gesundheitscheck an und kontrollierten Blutdruck und Blutzuckerwerte. In einigen Fällen gab es anschließend die dringende Empfehlung zu weiteren ärztlichen Untersuchungen.

Das Problem: Zwar ist das Vorhofflimmern selbst nicht akut lebensgefährlich, unbehandelt aber drohen Komplikationen, ein Schlaganfall oder eine Herzschwäche, so Chefarzt Dr. Marcus Rottmann und Oberarzt Dr. Joubair Mokaram. Letzterer erläuterte Ursachen des Vorhofflimmerns und auftretende Beschwerden. Oberarzt Dr. Markus Hörbelt schilderte medikamentöse Therapien und weitere Behandlungsansätze. Die Gefahr eines Schlaganfalls als denkbare Folgekomplikation und die Chance, dem durch Gerinnungshemmer entgegen zu wirken beschrieb der Leitende Oberarzt Dr. Fokko Steinbeißer. Das Team der Klinik für Innere Medizin am Hellmig-Krankenhaus stellte sich anschließend geduldig einer Vielzahl persönlicher Fragen von Betroffenen.

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Darmkrebs konsequent vorbeugen

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Chefarzt Dr. Wiemer referierte in der Pulsschlagreihe

Kamen. Darmkrebs ist die einzig Krebserkrankung, die in fast allen Fällen durch Vorsorge verhindert werden kann, so Dr. Kai Wiemer, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Hellmig-Krankenhaus Kamen. Im Rahmen der Pulsschlagreihe von VHS und Krankenhaus in Kamen warb er engagiert dafür, sich der Darmkrebsvorsorge zu stellen.

Ausgangspunkt für Darmkrebs seien in den allermeisten Fällen Polypen im Darm. Im Gegensatz zu meist harmlosen Divertikel sind dies Schleimhautwölbungen die in das Darminnere ragen. In vielen Fällen handle es sich bei ihnen um Adenome, aus denen sich Darmkrebs entwickeln kann, erläuterte Dr. Wiemer. Werden die Polypen rechtzeitig durch eine Darmspiegelung entdeckt und entfernt, dann kann sich der Krebs gar nicht erst bilden, so der Chefarzt. Eine Darmspiegelung sei heute ein wenig belastender Eingriff, der durch begleitende Gabe von gut verträglichen Medikamenten überhaupt nicht gespürten werden müsse.

Da der Krebs sich langsam entwickle, reiche eine Darmspiegelung aus, um für fünf bis zehn Jahre Sicherheit zu haben. Polypen können meist schon im Rahmen der Darmspiegelung ohne operativen Eingriff entfernt werden. Und in der Regel kann die komplette Vorsorgeuntersuchung ambulant ohne stationären Aufenthalt in einer Fachklinik oder einer Krankenhausambulanz erfolgen. Ein langes Hungern sei nicht nötig, Die Mittel für die erforderliche Darmeinigung seien ebenfalls heute weit angenehmer einzunehmen, als früher. Und die Untersuchung selbst dauere oft nur etwa 20 Minuten. Komplikationen seien ausgesprochen selten und heute ebenfalls gut behandelbar.

Der Aufwand lohne sich unbedingt, ist Dr. Wiemer überzeugt. Bei Männern wie Frauen sei Darmkrebs trotz dieser Möglichkeit die zweithäufigste Krebsart. Jährlich sterben etwa 30.000 Menschen an den Folgen. "Das Risiko überwiegt bei weitem die Unannehmlichkeiten der Vorsorgeuntersuchung", betonte der Gastroenterologe im Rahmen des Pulsschlagvortrages.

Wer an Darmkrebs erkranke, der spüre dagegen oft sehr lange keine Symptome. So könne aus einer Vorsorgeuntersuchung auch eine Früherkennung werden. Auch dann könne heute sehr oft ohne schweren Eingriff reagiert werden. Besser aber sei es, den Krebs schon im Vorfeld zu verhindern.


Für Dr. Wiemer bedeutete der Vortrag zugleich eine persönliche Premiere. Er hat erst vor einigen Monaten als Chefarzt eine eigenständige Fachklinik für Gastroenterologie am Hellmig-Krankenhaus aufgebaut.

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Hellmig-Kankenhaus ruft zu Herz-Aktionstag auf

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Vorhofflimmern steht im Fokus der bundesweiten Vorbeugungstage

Kamen. Vorhofflimmern ist eine häufig auftretende Herzrhythmusstörung, die zwar nicht akut Leben bedroht, aber schwerwiegende Gefahren mit sich bringt. Im Rahmen der Herzwoche der Deutschen Herzstiftung will am Mittwoch, 14. November, die Medizinische Klinik 1 am Hellmig-Krankenhaus Kamen aufklären und für Vorbeugung werben.

Typisch für Vorhofflimmern ist ein anhaltend unregelmäßiger, meist deutlich beschleunigter Herzschlag. Mit dem Alter nimmt die Häufigkeit deutlich zu. Oft wird das Krankheitsbild unterschätzt und nicht diagnostiziert. Deshalb bieten die Fachkräfte des Hellmig-Krankenhauses am Aktionstag von 17 bis 18 Uhr einen kostenlosen Gesundheitscheck an. Ab 18 Uhr stehen Fachvorträge im Hellmigium zu Ursdachen, Beschwerden, Folgegefahren und therapeutischen Möglichkeiten auf dem Programm.

Unbehandelt drohen Betroffenen Komplikationen durch Blutgerinnsel und ein Schlaganfall sowie eine Schwächung des Herzens. Deshalb ruft die Deutsche Herzstiftung bundesweit im November zu Herztagen auf und zur Beschäftigung mit Möglichkeiten der Vorbeugung.

 

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Demenz Café: Projekt für betroffene Patienten im Hellmig-Krankenhaus

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demenzcafe1118Zum Start des Demenz Cafés im Hellmig-Krankenhaus nahmen Mitarbeiterin Mareike Frank und Werner Knöpper vom Lionsclub Kamen/Bergkamen auf dem Sofa Platz. Chefarzt Dr. Dieter Metzner, der das AltersTraumaZentrum am Hellmig-Krankenhaus leitet und hier viele Patienten mit Demenzerkrankungen betreut, sowie Verwaltungsleiter Holger Hintze (v.l.) freuen sich mit ihnen über das neue Angebot. Foto: Klinikum Westfalen GmbHvon Alex Grün

Kamen. Im neuen Demenz Café im Hellmig-Krankenhaus werden Erinnerungen wach – und genauso soll es sein. Jeden Dienstag und Mittwoch gibt es hier Beschäftigungsangebote für demenzerkrankte Patienten.

Hier, im Zimmer in der in der fünften Etage, kommt man sich vor wie in Omas guter Stube: Über dem Sofa hängen Ölgemälde, eine Stehlampe spendet warmes Licht. Auf dem großen Esstisch stehen goldverzierte Gläser und geblümtes Porzellan für eine Kaffeetafel bereit. Mehr als 1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Demenzerkrankung. Entsprechend sind auch unter den Patienten des Hellmig-Krankenhauses viele Betroffene, die alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen stellen. Ihnen bietet das Hellmig-Krankenhaus im Demenz-Café vielfältige Angebote, die zum Erhalt der Selbstachtung, Sicherheit und Orientierung beitragen, aber zum Beispiel auch ein jeweils zehnminütiges Aktivierungsprogramm mit Sitzgymnastik oder spezieller Ergotherapie. Für das Projekt verantwortlich ist Mareike Frank von der Familialen Pflege, einem Modellprojekt, das pflegende Angehörige im Übergang vom Krankenhaus in die poststationäre Versorgung unterstützt. Die Stationsschwestern informieren sie stets, welche Patienten Hilfe brauchen, diese holt sie dann aus den Krankenzimmern ab. Auf der fünften Etage leistet sie bei Kaffee und Kuchen Orientierungshilfe im Tagesablauf. Gesellschaftsspiele wie „Memory“ oder „Mensch ärgere dich nicht“, gemeinsame Bastelarbeiten und Materialkisten mit Werkzeug, Küchenutensilien oder alten Handtaschen regen zu Gesprächen an. Vorlesen aus Zeitungen und Büchern mit anschließender Diskussion oder das Einprägen und Wiederholen von Fakten gehören ebenfalls zum Programm, das stets die individuellen Fähigkeiten und die Konzentrationsfähigkeit der Patienten berücksichtigt. Tatkräftige Unterstützung gibt es dabei von ehrenamtlichen Helfern, eine Finanzspritze zum Start leistete der Lionsclub Kamen/Bergkamen. Im neuen Jahr wird es im Demenz Café auch Pflegekurse und Gesprächskreise für Angehörige geben. Denn diesen verlangt eine Demenzerkrankung besonders viel ab. Bereits seit einigen Jahren reagiert das Projekt der Familialen Pflege auf diese Situation. Das Konzept „Demenz Café“ soll nun auch ein Baustein für die weitere Versorgung im privaten Umfeld sein.

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Aktionstag fit und gesund

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Aktionstag fit und gesundNicole Keller (rechts) und ihre Kolleginnen freuen sich über die gelungene Veranstaltung. Foto: Katja Mintel/Jobcenter Kreis Unna Jobcenter und Bündnis für Gesundheit führen erstmals gemeinsame Veranstaltung durch

Kamen. Am heutigen Mittwoch fand der „Aktionstag fit & gesund“ in der Stadthalle Kamen statt. Initiatoren der Veranstaltung waren das Jobcenter Kreis Unna und das Bündnis für Gesundheit der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Das vielseitige Gesundheitsangebot wurde für Kundinnen und Kunden des Jobcenters erstmalig auf die Beine gestellt.

Nicole Keller, Teamleiterin im Jobcenter Kreis Unna und Mitorganisatorin der Veranstaltung erklärt, warum das Thema Gesundheitsprävention so wichtig ist: „Menschen, die gesund sind, finden schneller den Einstieg in das Berufsleben als Menschen, die krank sind. Zudem ist es wahrscheinlicher, seinen Beruf langfristig ausüben zu können, wenn man gesund bleibt.“ Deshalb sei Gesundheitsförderung schon lange ein wichtiger Bestandteil für die Integrationsarbeit im Jobcenter Kreis Unna.

Am Vormittag zeigten verschiedene Aussteller Sport-, Präventions- und Bewegungsangebote in der Region auf und informierten zum Thema gesunde Ernährung. Ferner fanden im Rahmen der Veranstaltung drei Vorträge in separaten Räumlichkeiten statt. Nicole Keller ist zufrieden: „Die Messe wurde gut besucht und die Angebote wurden sehr gut angenommen.“ Knapp 300 Menschen informierten sich heute auf dem Aktionstag zu Gesundheitsthemen.

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