Achtung Jungwild! Brut- und Setzzeit noch bis Mitte Juli

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Hirsch KWKreis Unna. Spaziergänger sollten Rehkitze sowie anderes junges Wild auf keinen Fall anfassen. Darauf weist der Jagdberater des Kreises Unna, Dietrich Junge, anlässlich der bis Mitte Juli dauernden Brut- und Setzzeit hin.
 
„Die Jungtiere sollten am besten unberührt in ihren Lagerstätten belassen werden. Der Menschengeruch schreckt die Elterntiere ab, so dass diese ihre Jungen verstoßen“, so Junge. Zudem appelliert der Kreis-Jagdberater an Landwirte, die zuständigen Jäger rechtzeitig über die Mähtermine ihrer Wiesen zu informieren.
 
Da das Gras den Jungtieren Schutz und Deckung bietet, sind sie beim ersten Mähen leicht zu übersehen. Schnell geraten sie in die landwirtschaftlichen Mähwerke und werden verstümmelt oder getötet. Um das Jungwild vor den Mähmaschinen zu retten, müssen die Tiere von den Jägern aus den Wiesen verscheucht werden. PK | PKU

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Wildkräuter – Spaziergang an der Ökostation

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oekostationKWBergkamen. Wild wachsende Kräuter begegnen uns überall. Doch oft wissen wir nichts mehr über deren Kräfte und Wirkungsweisen. Für unsere Großmütter war es noch selbstverständlich, sich in der Wald- und Wiesenapotheke zu bedienen, und Kochen ohne Kräuter war undenkbar. Auf einem Spaziergang an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil am Mittwoch (31. Mai) stellt die Wildkräuterexpertin Claudia Backenecker die oft unscheinbaren Helfer am Wegesrand vor. Sie berichtet von ihrer Verwendung in der Küche, als Heilkräuter und erzählt mystische Geschichten, die sich um sie ranken. Der etwa zweistündige Spaziergang beginnt um 17.00 Uhr. Die Kosten betragen 5,00 € je Teilnehmer, man sollte an angemessene Kleidung denken. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.

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Feldversuch zur E-Mobilität am Klinikum Westfalen

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175017PE-Fahrzeuge pendeln zwischen den vier Krankenhäusern mit Strom aus Blockheizkraftwerken

Dortmund/Kamen/Lünen. In einem groß angelegten Feldversuch am Klinikum Westfalen testet das Unternehmen gemeinsam mit der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen (WH) in Zusammenarbeit mit der TU Dortmund und mit Unterstützung der Stadt Dortmund, wie sich die Bedingungen für die Nutzung von Elektromobilität verbessern lassen. Konkret gilt es herauszufinden, unter welchen Voraussetzungen man selbst produzierten Strom ortsunabhängig nutzen kann und ob sich das am Ende auch rechnet.

Das Klinikum Westfalen mit seinen vier Standorten bietet sich für einen solchen Versuch geradezu an. Zum einen produziert der Klinikverbund in drei eigenen Blockheizkraftwerken selbst Strom, zum anderen fallen regelmäßige Fahrten an, die mit E-Autos erledigt werden könnten: Zwischen den vier Häusern in Dortmund-Brackel, Lütgendortmund, Lünen und Kamen besteht ein regelmäßiger Pendelverkehr. Da die Strecken zwischen den Häusern relativ kurz sind, kann man sie mit batteriebetriebenen Fahrzeugen gut bewältigen. Bezahlbar und logistisch unkompliziert würde es, wenn man logistische Probleme überwinden und selbst produzierten Strom standortunabhängig nutzen könnte.

Ob das dank neuer Technik in der Praxis klappt, soll sich im Feldversuch am Klinikum Westfalen zeigen. Dazu ist ein E-Fahrzeug, das die Stadt Dortmund zur Verfügung stellt, zunächst für dreimal zwei Wochen im Einsatz und übernimmt einen Großteil der Fahrten zwischen den vier Krankenhäusern. Bereits im Vorfeld hatte die WH dafür in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Westfalen alle Abläufe und Fahrzeugbewegungen in der Personen- und Güterlogistik zwischen den vier Standorten erfasst und exakte Fahrpläne für jeden Tag der Woche erstellt . Außerdem kümmerte sich die Westfälische Hochschule um notwendige Voraussetzungen in der Gebäude- und Energietechnik. Und am Ende werten die Wissenschaftler in Gelsenkirchen die Ergebnisse des Feldtests aus und werden Handlungsempfehlungen aussprechen.

Die TU Dortmund sorgt dafür, dass die verbrauchten Strommengen korrekt abgelesen und mit den selbst produzierten Strommengen verrechnet werden können. Das so genannte SyncFuel-Verfahren macht es möglich, Erzeugung und Verbrauch zu „synchronisieren“, so dass man zum Beispiel mit überschüssigem Strom aus dem Blockheizkraftwerk im Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund ein E-Auto laden kann, das am Hellmig-Krankenhaus Kamen steht. Genauso gut könnte mit Hilfe solcher Technik zukünftig womöglich ein Mitarbeiter, der zuhause mit der eigenen Photovoltaikanlage Strom produziert, an einer Tankstelle auf dem Klinikparkplatz sein privates E-Auto mit „selbsterzeugten“ Strom laden.
Durch die Eigenstromnutzung soll es möglich werden, mit Energiekosten von 1,50 Euro pro 100 km auszukommen.

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Appell an Hundehalter: Rücksicht in Wald und Flur nehmen

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Hirsch KWKreis Unna. Wer mit seinem Hund in Wald und Flur spazieren geht, sollte sich vorher eine ehrliche Antwort auf die Frage geben, ob sein Vierbeiner Wildtieren nachstellt oder nicht. Darauf macht jetzt Kreisjagdberater Dietrich Junge aufmerksam.
 
In den vergangenen Jahren ist es vorgekommen, dass Rehe von wildernden Hunden gehetzt und gerissen wurden. Die Ausgangslage ist eindeutig: „Wer damit rechnen muss, dass sein Hund Wild aufstöbert oder jagen geht, der darf ihn nicht von der Leine lassen."
 
Natürlich möchte Hundebesitzer ihren Tieren ausreichende Bewegungsmöglichkeiten bieten. „Rechtlich problematisch wird es, wenn der Besitzer nicht strikt darauf achtet, dass sein Hund auf den Wegen bleibt. Stöbert er beispielsweise querfeldein, ist er eine Gefahr für Bodenbrüter und Jungwild", macht der Kreisjagdberater deutlich.
 
Anders formuliert: Als beaufsichtigt gilt ein Hund nur dann, wenn er auf den Wegen in Sichtweite und im Einwirkungsbereich von Herrchen oder Frauchen ist. Wird er gerufen, muss er jederzeit sofort zurückkommen. Gerade im Frühjahr sollten sich Hundehalter besonders verantwortungsbewusst verhalten. In diesen Wochen werden Wald, Feld und Wiesen zur Kinderstube für das Wild, jetzt im Mai beginnt die Setz- und Aufzuchtzeit der Rehkitze.
 
Wer sich nicht an die Vorschriften hält und dabei gesehen wird, wird im Kreisgebiet in der Regel von den Jägern auf das Fehlverhalten aufmerksam gemacht. Die Erfahrung zeigt, dass so mancher durch ein Gespräch sensibilisiert werden kann. „Unbelehrbare müssen allerdings mit Konsequenzen in Form einer Geldbuße rechnen", so Kreisjagdberater Junge. PK | PKU

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Bestnote für Badegewässer im Kreis Unna

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naturbadheil14KWNaturfreibad HeilKreis Unna. Bestnoten für das Wasser der drei offiziellen Badegewässer im Kreis: Das geht aus einer Veröffentlichung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hervor.
 
Das LANUV bescheinigt dem Horstmarer See in Lünen, dem Naturfreibad in Bergkamen-Heil und dem Ternscher See in Selm eine ausgezeichnete Wasserqualität und vergibt damit die beste Note. Nachzulesen sind die Details in einer Karte mit textlichen Erläuterungen, die das Landesamt im Internet unter www2.badegewaesser.nrw.de/gewaessertab.php veröffentlicht hat.
 
Die Bewertung der Wasserqualität fußt auf jeweils fünf Untersuchungen im Zeitraum April bis August 2016. Im Internet findet sich eine Tabelle mit fast 110 Einträgen zu Badestellen quer durch Nordrhein-Westfalen. Nach dem Anklicken der für die regelmäßige Überwachung zuständigen Messstelle können die Messwerte 2016 sowie die der drei vorangegangenen Jahre eingesehen werden. Darüber hinaus kann eine interaktive Karte aufgerufen werden, aus der die Bewertung und die Lage der Badegewässer in Nordrhein-Westfalen im Luftbild oder in Kartenform dargestellt werden.
 
Der Kreis weist darauf hin, dass nicht überall, wo Wasser ist, gebadet werden darf: „Die Flüsse Lippe und Ruhr gehören nicht zu den Badegewässern, da sie das ablaufende Wasser zahlreicher Kläranlagen aufnehmen: Ihre Gewässerqualität kann deshalb unter hygienischen Gesichtspunkten nicht als unbedenklich eingestuft werden“, erklärt Marten Brodersen, Leiter der Unteren Wasserbehörde beim Kreis Unna. An der Ruhr gibt es zudem mehrere Wasserschutzgebiete, die das Betreten der Uferbereiche an vielen Stellen untersagen.
 
Das Baden im Datteln-Hamm-Kanal wird von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes grundsätzlich gebilligt. Das Baden in der Nähe von Schleusen, Brücken, Wehren und Schiffen ist jedoch wegen der damit verbundenen Gefahren verboten. Grundsätzlich bergen offene Gewässer häufig nicht auf den ersten Blick erkennbare Risiken. Deshalb sollte man beim Sprung ins kühle Nass grundsätzlich Vorsicht walten lassen. PK | PKU

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VHS-Abendvortrag: Dr. Götz Heinrich Loos, „Urban Gardening. Ein neuer Trend mit Nachhaltigkeit?“

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Kamen. Seit einigen Jahren werden wenig oder nicht genutzte Flächen immer mehr zum Ziel von „neuem Stadtgärtnern“. Ob völlig legal oder „angeeignet“ - das Urban Gardening zeigt viele Gesichter: Gemüse, Obst, Sommerblumen, Stauden; die Stadtbewohner entdecken das Gärtnern neu, jenseits von Balkon und Schrebergarten. Woher stammt diese Bewegung, was sind ihre Ideen, wie funktioniert überhaupt „Urban Gardening“ und welche Auswirkungen auf das Stadtleben der Menschen und die Natur gehen davon aus? Was erwartet uns diesbezüglich in der Zukunft? Diese Fragen und einige mehr werden im VHS-Vortrag von Dr. Götz Heinrich Loos am 18.5.2017, um 19:30 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, eingehend besprochen werden. Der Eintritt ist frei.

Dr. Götz Heinrich Loos, „Urban Gardening. Ein neuer Trend mit Nachhaltigkeit?“, Donnerstag, 18.5.2017, 19:30 Uhr, Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstr. 21, Kamen.

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