Die Klimakonferenz in Bonn ist zu Ende...

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tagda11172JEP... Und wir fragen uns: Was können wir eigentlich zum Klimaschutz beitragen, möglichst einfach und schnell? Jutta Eickelpasch, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale: "Eine Hose flicken und weitertragen, weniger Billigkram kaufen, meinen alten Fernseher noch etwas länger nutzen, immer eine oder zwei Stoffbeutel beim Einkauf dabei haben, mal wieder zu Fuss in die Stadt gehen und das Auto stehen lassen... das alles schont Ressourcen und ist ein Beitrag zum Klimaschutz. " Auch Kinder können ihren Beitrag leisten. Das zeigt das aktuelle Projekt der Umweltberaterin mit dem Schulkiosk der Hauptschule Kamen. Dort ist im November einmal in der Woche der 'Tag des Apfels". Dann werden in den Pausen Apfelschnitze aus heimischen Obst angeboten. Dazu wird naturtrùber Apfelsaft aus der Region gezapft. Essen nach Saison und aus der Region NRW schont auch das Klima - es wurde nicht extra eingeflogen oder lang per LKW transportiert, was also ziemlich viel Energie einspart. Die Schüler und Schülerinnen der Hauptschule probieren gerne und der Anspruch hinter der Apfelaktion ist gut zu vermitteln. "Klimaschutz schmeckt! ' hier eben einfach. Die kleine Infoschau der Verbraucherzentrale mit dem Titel "Klimaschutz schmeckt! " ist in diesen Wochen im Flur der Hauptschule zu sehen und unterstützt die Aktion im Schulkiosk.

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Welttoilettentag: Kläranlage in Kamen reinigte im Jahr 2016 insgesamt 15.169.964 Kubikmeter Abwasser

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Kläranlagen FließschemaLippeverband weist darauf hin: Alte Medikamente gehören nicht in die Toilette, sondern in den Hausmüll

Kamen. Am Sonntag, 19. November, ist Welttoilettentag. Anlässlich dieses Jahrestages gibt der Lippeverband wie in jedem Jahr bekannt, wie viel Abwasser im Vorjahr in seinen Kläranlagen gereinigt wurde: In der Kläranlage Kamen-Körnebach des Lippeverbandes wurde 2016 eine Menge von 15.169.964 Kubikmeter Abwasser gereinigt (im Vorjahr: 15.942.058).

Die Kläranlage an der Mündung der Körne in die Seseke wurde im Rahmen des Sesekeprogramms 1998 in Betrieb genommen.

Medikamente im Wasser
Der Lippeverband nutzt den Welttoilettentag, um darauf hinzuweisen, was alles nicht in der Toilette entsorgt werden darf. Dazu gehören neben Hygieneartikeln unter anderem auch Altmedikamente: Die sogenannten Spurenstoffe können auch in modernen Kläranlagen nicht restlos herausgefiltert werden, sie belasten daher die Gewässer und schädigen die Fauna in den Bächen und Flüssen. In Essen führt die Emschergenossenschaft, die „Schwester“ des Lippeverbandes, daher die Sensibilisierungskampagne „Essen macht’s klar“ durch. Die Bevölkerung wird dadurch darauf aufmerksam gemacht, dass nicht verbrauchte Medikamente in den regulären Hausmüll gehören – denn dieser wird verbrannt, die Kläranlagen bleiben verschont!

Die Kampagne „Essen macht’s klar“ gilt als Modellprojekt. Denkbar ist, dass sie später auch auf andere Städte, wie etwa Kamen, übertragen wird.

Der Welttoilettentag
Der Welttoilettentag wurde erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen. Von den Vereinten Nationen wird der Vorschlag, den 19. November zum regelmäßigen Jahrestag zu machen, mitgetragen.

Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlichrechtlicher Wasserwirtschaftsverband für das Einzugsgebiet der mittleren und unteren Lippe und wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zur Zeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.

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Änderung der Gewerbeabfallverordnung im Kreis Unna

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Mehr Abfall vermeiden

Kreis Unna. Papierreste, Holzspäne oder Glasscherben – in Gewerbebetrieben wird täglich Abfall produziert. Wie die Unternehmen damit umgehen müssen, ist in der Gewerbeabfallverordnung geregelt. Diese wurde jetzt aktualisiert mit dem Ziel, Abfall zu vermeiden und die Recycling-Quote zu erhöhen.

Dazu informierte der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna in Zusammenarbeit mit der Abfallvermeidungsagentur und der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft auf zwei Veranstaltungen in Unna und Lünen. Haben Betriebe die Veranstaltungen verpasst, beantworten die Ansprechpartner des Fachbereichs oder der Abfallvermeidungsagentur offene Fragen.

Abfall stärker trennen
Was die Neuerungen, die seit August 2017 gelten, für die Unternehmen bedeuten, weiß Michael Schneider vom Fachbereich Natur und Umwelt: „Die Neufassung fordert zum Beispiel von den Betrieben eine weitergehende Trennung des Abfalls. Ziel ist eine wesentlich höhere Recycling-Quote zu erreichen. Sie soll von sieben auf künftig 30 Prozent steigen.“

Informiert haben die Abfallexperten auf den Veranstaltungen außerdem über die neue Abfallhierarchie, die künftig in fünf statt drei Stufen festlegt, in welcher Reihenfolge mit Abfällen umgegangen werden muss. Danach steht ganz oben die Abfallvermeidung und erst am Ende auf Stufe fünf die Beseitigung von Abfall. „Wichtig ist auch, dass die Gewerbebetriebe nach wie vor eine Restmülltonne haben. Das ist Pflicht und das wird künftig auch stärker kontrolliert“, sagt Schneider.

Weitere Informationen
Für Rückfragen steht beim Kreis Unna Michael Schneider unter Tel: 0 23 03 / 27-11 72 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Bei der Abfallvermeidungsagentur in Lünen beantworten Christine Goldhahn und Johannes Niemann unter Tel: 02 31 / 98 70 600 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! die Fragen der Betriebe.

Auf den Internetseiten der Abfallvermeidungsagentur unter www.ava-beratung.de können zudem die in den Veranstaltungen gezeigten Charts sowie weitere Informationen abgerufen werden. PK | PKU

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"Mahlzeit, Kinder!"

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vz1117Kamen. Umweltberaterin Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale bietet das Klassiker-Kinderkochbuch für eilige Eltern jetzt zum Aktionspreis an.
(5 Euro). Dazu gibt es Herbstrezepte und Saisonkalender für Hobbyköche und Interessierte. Eickelpasch: " Wir empfehlen beim Einkauf gesunder Sachen auch zu jahreszeitlichen und heimischen Lebensmitteln zu greifen. Die unterstützen die Region und das Klima." Infos und Ideen zum nachhalrigem Kosum hält die Verbraucherzentrale in der Kirchstrasse bereit.

 

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Ausstellung: Wilder Müll - Ärgernis und Umweltschande - Fotos im Bürgerhaus rütteln auf

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wilder Müll1117Wilder Müll und überfüllte Mülleimer, hier ein Foto der Wanderausstellung der Verbraucherzentrale, die zusammen mit Frank Heldts Bildern gezeigt wird.

Kamen. Coffee-to-go ist beliebt, lecker und weit verbreitet. Leider auch in der Umwelt - als Ärgernis Nr. 1 löst sie bereits die Plastiktüte ab. 130 Becher - so viele nutzt und entsorgt der Deutsche im Durchschnitt pro Jahr - und viel zu oft laden sie im Gebüsch, an der Autobahnabfahrt, in der Natur. Natürlich, bzw. unnatürlich, finden wir dort auch jede Menge Glasflaschen, Papier oder sogar Elektrogeräte.

Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale, das Bürgerhaus Methler und Bürgerreporter und Fotograf Frank Heldt zeigen jetzt, zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung, eine Ausstellung zu "Wilden Müll" im Bürgerhaus Methler.
Auf Fotos in und Plakaten sind dort abstoßende und nachdenklich-stimmende "Stillleben" zu sehen, überregional und am Standrand geschossen. Der Coffee-to-go Becher (Stellvertreter auch für Kakao und andere Getränke) taucht hier erschreckend häufig auf.

Alternativen und Ansätze: Am Rande der Bilder wird auch ein Infostand der Verbraucherzentrale angeboten, mit Ratgebern und Ideen, Mehrwegbechern und Brotdosen. Die Mehrweg-to-go-Becher - sind auch für Kinder interessant - für sich selbst oder als sinnvolles Geschenk für die Großen.

Ansprechpartnerinnen: Anja Sklorz, Bürgerhaus Methler (02307 32835) oder Jutta Eickelpasch, Umweltberatung der Verbraucherzentrale (02307 43801 05)

Termin: Ausstellung Wilder Müll 13.11.2017 - 27.11.2017, werktags von 14.00 - 18.00 Uhr, Bürgerhaus Methler, Heimstr. 3

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Vortrag in der Ökologiestation: Die Rückkehr der Wölfe

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Bergkamen. Er ist wieder da, der Wolf, auch bei uns - und mit ihm die allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung. Keine andere Tierart polarisiert so stark wie der Wolf: von den einen freudig begrüßt und willkommen geheißen, von den anderen gefürchtet, verabscheut und am liebsten abgeschossen. Was ist Mythos, was ist Realität? Worauf müssen wir uns einstellen, wenn NRW demnächst wieder Wolfsland wird - darüber informiert Dr. Barbara Seibert am Donnerstag den 15. November um 19.30 Uhr in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil. Die Referentin, die in Lünen eine Kleintierpraxis betreibt, hat sich ausführlich mit dem Verhalten wildlebender Wölfe beschäftigt, unter anderem auf Reisen in nord- und osteuropäische Länder. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5,- €. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) möglich.

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