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GSW

Varieté-Veranstaltung ersetzt das Traumtheater Salome am 12.03. in der Konzertaula Kamen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

petite variete0223SKFoto: www.varietespektakel.deKamen. Nun fordert Corona doch noch ein weiteres "Kultur-Opfer". Die Konzertaula Kamen meldet einen Showausfall, aber auch direkt eine "traumhafte" Neubesetzung. "Wie uns die Agentur, die das Traumtheater Salome betreut, vor einigen Tagen mitteilte, muss die Veranstaltung kurzfristig Corona-bedingt abgesagt werden" so teilte der Leiter des Kulturbüros Jörg Höning heute den bedauerlichen Ausfall mit. Für diesen Termin Ersatz und darüber hinaus auch eine Veranstaltung in einer vergleichbaren Qualität zu finden, sei schwer gewesen.

Mit Masurs "Varietéspektakel - Le Cirque" sei das aber nun gelungen. Das Varietéspektakel steht für charmante Artisten, sinnliche Lebensfreude und tolle, familienfreundliche Unterhaltung. Die Besucher erwartet eine faszinierende Mischung aus Artistik, Akrobatik und Comedy in einer Zirkuswelt mit nostalgischem Charme und ganz Up to Date. Poetische Jonglage, tollkühne Artistik und geistreiche Comedy - am Sonntag den 12.03.2023, 18.00 Uhr, kommt der Zirkus in die Konzertaula Kamen.

Eintrittskarten zu der Veranstaltung gibt es im Kulturbüro der Stadt Kamen im Rathaus, telefonisch unter 02307-1483512, online im Ticketshop unter www.kamen.de/leben-und-mehr oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Theaterkasse.

Bisher ausgegebene Karten für das Traumtheater Salome behalten auch für das neue Varieté ihre Gültigkeit, können aber auch gegen Erstattung des Kaufpreises im Kulturbüro zurückgegeben werden.

Serie: Blickwinkel Kamen - Bilder aus unserer Stadt

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blickwinkel01230KWLehr- und Forschungspark am Seseke-Weg - Foto: Archiv KamenWeb.de

"Der Lehr- und Forschungspark an der Seseke ist eine notwendige Installation, um das Wissen um die botanische Infrastruktur von urbanen Systemen erweitern zu können. Die baubotanische Infrastruktur wurde in den Bestand des bestehenden botanischen Systems zwischen Seseke und den Sportanlagen der GS Kamen eingefügt. Der westliche Teil des Grundstücks wurde belassen und wird in Zukunft nur durch Fußpfade informell erschlossen. Im östlichen Teil wurde teilweise der bestehende Primärbewuchs ausgeläutert und mit den Versuchsanordnungen und der baubotanischen Konstruktion des Stegs bepflanzt. Durch diese Intervention wurde die Artendiversität vor Ort erhöht und die Sukzessionsfolge vor Ort künstlich mit dem Ziel beeinflusst, langfristig ein stabiles und komplexeres urbanes Ökosystem zu Lehr- und Forschungszwecken zu simulieren.

Zudem ist der Park in seiner Anordnung so konzipiert, dass die äusserst langfristig erscheinenden Prozesse innerhalb seiner Wachstumsentwicklung mit möglichst einfachen Mitteln deutlich erfahrbar werden können.

 

Im Rahmen des Kunstprojekts ÜBER WASSER GEHEN steht dieses baubotanische Projekt in erster Linie für die unauflösliche Verknüpfung von Kunst und Wissenschaft. Zum einen, weil in diesem Projekt erstmals Versuchsanlagen zur baubotanischen Forschung explizit gemeinsam mit einer baubotanisch konstruierten Tragstruktur gepflanzt worden sind. Zum anderen, weil dieses Projekt nicht nur Teil eines ökologischen Umbauprozesses, dem der Seseke ist, sondern eine von mehreren künstlerischen Interventionen an ihren Ufern und denen ihrer Zuflüsse. Dadurch, dass die künstlerischen Interventionen auf experimentelle Weise in den Prozess des Umbaus eines Gewässersystems eingebunden worden sind, werden sie selbst Teil des ökologischen Umbauprozesses." Quelle: www.bureau-baubotanik.de/projekte/kamen/kamen

Archiv: Ein Steg verbindet Kunst und Natur

Serie: Blickwinkel Kamen - Bilder aus unserer Stadt

 

Es gruselte in der Konzertaula

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VampirWOL 2185 0123Mit Knoblauch bewaffnet versuchte Vampirjäger Geiermeier Rüdiger vom Friedhof zu vertreiben. Fotos: (wol) für KamenWeb.de

VampirWOL 2206 0123Schaurig: Geiermeier auf der Jagd mit Holzpflock und Hammer. Kamen. (wol) Die Kindertheaterreihe ließ den kleinen Vampir Rüdiger los. Schaurig-schön inszenierte das Westfälische Landestheater (WLT) die Geschichte um Anton Bohnsack und seine etwas besonderen Freunde aus der Familie von Schlotterstein.

Ein paar Augen wurden anfangs schon sehr groß, Hände wanderten zu denen erwachsener Begleiter und Fingernägel gerieten zwischen Zähne. Überraschender Vampirbesuch und ein Friedhofswächter und Vampirjäger mit drohend erhobenem Holzpfahl samt Hammer konnten durchaus schaurig wirken. Gruseliges auf dem Niveau Grimmscher Grausamkeiten von brennenden Hexen und bösen Wölfen zeigte, dass Kamener Eltern hier das Mindestalter von sechs Jahren schon beachten sollten. Zum Glück gab sich Friedhofswächter Geiermeier so trottelig, dass er keine Chance hatte, Vampir Rüdiger, seiner Schwester Anna und Bruder Lumpi auf die Schliche zu kommen.

Das Happy End war so gesichert. Die Sympathien der kleinen Zuschauer in der Konzertaula waren ohnehin klar auf Seiten der Blutsauger, die diesem Zwang erfolgreich widerstanden. Vielstimmig gaben sie den Akteuren auf der Bühne Hinweise, wenn sich Rüdiger gerade unter dem Bett versteckte.

Die Akteure des WLT hatten ihr Publikum schnell in den Bann der Geschichte gezogen. Ein pfiffiges Bühnenbild erlaubte flotte Wechsel zwischen den Spielorten, dem Friedhof und der Wohnung von Anton und seiner Mutter. Rhythmisches Klatschen schon während der Aufführung zeigte, dass die Geschichte von Angela Sommer-Bodenburg aus den 70er Jahren ihre Faszination nicht eingebüßt hat.

Die Kindertheaterreihe in der Konzertaula wird am 2. März mit Urmel aus dem Eis fortgesetzt. Dann ist der einzige weniger nette Beteiligte König Futsch der Erste von Pumpolonien.

VampirWOL 2200 0123Mutter Bohnsack reagierte etwas irritiert auf Antons Freunde Anna und Rüdiger.

Archiv: Krimis und Komödien, Musik und Magie in der Spielzeit 2023/2024 der Konzertaula

Filmischer Abschied von der Kohle

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

neben Streb und Arschleder

KOMKINO WOL 2157 0123Eine Szene aus unwiederbringlicher Vergangenheit: Bergleute unter Tage im Rahmen des Filmabends im Haus der Stadtgeschichte. Foto: (wol) für KamenWeb.de

Kamen. (wol) Ein nachgebautes Stück Streb, Arschleder und weitere Erinnerungsstücke aus der Kamener Bergbaugeschichte bildeten im Haus der Stadtgeschichte die perfekte Kulisse für diesen Kommunalen Kinoabend. Der Dokumentarfilm über den „Langen Abschied von der Kohle“ ließ die für manche schon fast völlig unbekannte Welt der Schächte und Streben, der Kameradschaft unter Tage und des Kampfes gegen den Niedergang der Montanindustrie wieder auferstehen.

KOMKINO WOL 2165 0123Die Filmemacher interviewten Bergleute vor Ort unter Tage. Foto: (wol) für KamenWeb.deSozialromantisch fiel die Beschreibung der Filmemacher Werner Kubny und Petra Neukirchen nur sehr selten aus. Der harte Arbeitsalltag in flacher Lagerung, die Gesundheitsbeeinträchtigung vor allem in frühen Bergbaujahrzehnten und das trotz aller Fortschritte präsente Unfallrisiko fanden genauso Platz, wie Erinnerungen an eine vielleicht einzigartige Kameradschaft unter Kollegen. Es waren nicht immer große Grubenunglücke nötig, um Leben zu fordern. In vielen Arbeitsjahren habe er neun Kollegen verloren, erzähle ein Bergmann sichtlich bewegt. Die Kameradschaft unter Tage auch über Sprachbarrieren und Kulturen hinweg, das sei aber nicht einmal vergleichbar damit, mit einer noch so schönen Frau ein Bett zu teilen, fand ein anderer.

Überhaupt kamen zahlreiche Bergleute zu Wort, direkt unter Tage vor Kohlehobeln und Ausbauschilden, aber auch im Koloniegarten bei Wurst und Bier. Das Kolonieleben malt der Film nicht nur schön: Enge Wohnungen, Waschtage mit Körperkraft gegen Kohlenschmutz, verdreckte Luft kamen ebenso zur Sprache, wie der Ruhrgebietsfußball. Neben frühen Anfängen des Steinkohlenbergbaus gab es Raum für den Neustart nach dem zweiten Weltkrieg. Der Zwang, Ernährer für eine Familie zu sein machte harte Arbeit für guten Lohn attraktiv. Der Bergbau wurde so zur Herzkammer von Wiederaufbau und Aufschwung.

Nach 1956 aber begann der Niedergang. Kohleimporte - zunächst der Nachfrage wegen dann ob günstiger Preise - und das Öl wurden Konkurrenten der deutschen Steinkohle. Ab Mitte der 60er Jahre spitzte sich die Bergbaukrise zu.  Auch in Kamen und Bergkamen wurde demonstriert. Der Kampf gegen Stilllegungen und für einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle begann. Massenentlassungen wurden vermieden, auch aus Sorge vor einem Ruhrgebiet als politischem Pulverfass. Niemand sollte „ins Bergfreie fallen“.

Kindertheater "Der kleine Vampir" zu Gast in der Konzertaula Kamen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

der kleine vampir volker beushausen 0123SKFoto: Volker BeushausenKamen. Am Freitag, dem 27.1.2023 wird das Kinderstück „Der kleine Vampir“ um 17.00 Uhr in der Konzertaula Kamen aufgeführt. Die Theaterkarten kosten 5,50 € für Kinder und 8,50 € für Erwachsene. Karten sind erhältlich im Rathaus, Kulturbüro, EG, Zimmer 24a oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Theaterkasse.

Der kleine Vampir


Anton Bohnsack liest für sein Leben gern Gruselgeschichten. Als er eines Abends alleine unter seiner Bettdecke in »Frankenstein« schmökert, landet plötzlich ein echter Vampir auf Antons Fensterbank. Zum Glück stellt sich Rüdiger von Schlotterstein als recht freundlicher Blutsauger heraus. Nur Antons Eltern dürfen natürlich nicht mitbekommen, dass der neue beste Freund ihres Sohns ein sonnenscheuer Gruftbewohner ist. Zusammen mit Rüdigers Schwester Anna kämpfen sie gegen den Friedhofswärter und Vampirjäger Geiermeier. Verrückt, was alles passiert, wenn sich ein Mensch mit einem jungen Vampir anfreundet.

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