Fast wie ein normales Krankenhaus - Hinter den Kulissen des Justizvollzugskrankenhauses Fröndenberg

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kamen Backstage

JVA817 JEvon Julian Eckert | Fotostrecke >>>

Fröndenberg. Nur wenige Kilometer sind es von Kamen bis zum Hirschberg in Fröndenberg. Hier steht Deutschlands größtes Justizvollzugskrankenhaus. Etwa 130 Patienten befinden sich zurzeitfür durchschnittlich 16-18 Tage hinter einer hohen, mit Stacheldraht geschützten Steinmauer in ärztlicher Behandlung. KamenWeb durfte im Rahmen der „Backstage“-Artikelserie einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Es ist 6:30 Uhr morgens, als die Patienten, die zugleich auch Gefangene sind, geweckt werden. Ein genau getackter Tagesplan steht ihnen bevor. Nach medizinischen Kontrollen und dem Bettenmachen steht das Frühstück an, welches aus Brot und Belag nach Wahl besteht – eingenommen in der eigenen Zelle. Gegen 7:30 Uhr beginnt der Medizinbetrieb. Je nach Diagnose besteht dieser aus der Anfertigung von EKGs, Röntgenaufnahmen, Physiotherapie oder Operationen – wie in einem normalen, zivilen Krankenhaus. Generell wirkt im Fröndenberger Justizvollzugskrankenhaus vieles wie in einem herkömmlichen Krankenhaus. Denkt man sich die allgegenwärtigen Justizvollzugsbeamten und die Gitter vor den Fenstern sowie zahlreiche Schleusen weg, so arbeiten dort herkömmliche Chirurgen, Internisten, Anästhesisten, Physiotherapeuten, Pflegekräfte und psychiatrische Mitarbeiter. Auch eine eigene Großküche gibt es, die für Patienten und Mitarbeiter drei Mahlzeiten am Tag zubereitet. „Wir sind gewissermaßen ein Akutkrankenhaus der erweiterten Grundversorgung“, erklärt Anstaltsleiter Joachim Turowski, der selber Volljurist ist. „Wir sind besser ausgestattet als manch kleine Klink, jedoch nicht so umfangreich wie eine Fachklinik“. Zu den Abteilungen, über die Deutschlands einziges JVA-Krankenhaus dieser Art verfügt, zählen neben einer Psychiatrie auch eine mit 12 Ärzten besetzte innere Abteilung mit seuchenspezifischer und kardio- und onkologischer Behandlung auf drei Stationen sowie eine Chirurgie mit 6 Ärzten undzusätzlicher Urologie, Orthopädie und Gynäkologie. Sogar ein HNO-Arzt ist hier tätig.Eine Dauerpflegestation, in der pflegebedürftige Gefangene untergebracht sind, befindet sich ebenfalls auf dem über 55.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Patienten kommen vornehmlich aus NRW, aber auch aus Thüringen, Sachsen, Bayern und weiteren Bundesländern. Ebenfalls hier angesiedelt ist eine Mutter-Kind-Einrichtung, in der Mütter ihre Haft im offenen Vollzug absitzen. Ihre Kinder, die erst wenige Tage bis hin zu 6 Jahre alt sind, verbringen ihre ersten Lebensjahre gemeinsam mit der Mutter dort. 16 Plätze hat die Mutter-Kind-Einrichtung derzeit, ein Ausbau ist bereits geplant.

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Reinigungsmaschinen aus Kamen in aller Welt: Backstage bei Kareima

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KareimaL 316KWvon Julian Eckert.
Kamen. Im Juni wird das fast 300 Meter lange Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6“ von TUI Cruises in See stechen. Das 32-Personen starke Unternehmen Kareima aus Kamen sorgt dafür, dass es an Bord immer sauber sein wird. Auch das ZDF-Traumschiff, die Filialen des Möbelhändlers Poco, das Kamen Quadrat und die Stadt wurden mit Kareima-Reinigungsmaschinen ausgestattet. Im Rahmen unserer Serie „Kamen Backstage“ haben wir das Unternehmen im Firmensitz an der Herbert-Wehner-Straße besucht.

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25.000 Artikel, 50 Mitarbeiter: Backstage bei Rewe im Kamen Quadrat

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Foto: Einkaufszentrum Kamen Quadrat (C) KamenWeb.devon Julian Eckert | Fotostrecke >>>
Kamen. 25.000 verschiedene Artikel, 2227 Quadratmeter Verkaufsfläche und 50 Mitarbeiter - diese Zahlen verbergen sich hinter dem Rewe-Markt im Kamen Quadrat. Wir konnten hinter die Kulissen schauen und zeigen unseren Lesern im Rahmen der Serie „Kamen Backstage“ den Tagesablauf des Supermarktes.

Neben der klassischen Berufsgruppe der Verkäuferinnen und Verkäufer arbeiten auch Kauffrauen und Kaufmänner, Fleisch-/Wurst- und KäseverkäuferInnen, Metzgermeister und Bürokaufleute in dem Supermarkt in der Kamener Innenstadt. „Zwischen 5:00 und 5:30 am frühen morgen beginnt der Arbeitstag bei uns“, erzählt Marktmanager Alexander Ahlmann. „Zuerst wird die Obst- und Gemüseabteilung mit frischer Ware bestückt - ebenso wie die Fleisch-, Wurst- und Käsetheken“. Auch der Backshop, in dem es zahlreiche Backwaren zu kaufen gibt, wird mit frisch gebackenen Brötchen, Broten und weiterem Gebäck befüllt. „Gegen 6 Uhr starten unsere Mitarbeiter aus der Molkereiabteilung, um 6:30 Uhr wird die Salatbar befüllt“. Hier können sich Kunden individuell einen Salat zusammenstellen, angeboten werden verschiedene Salate und Gemüsesorten und unterschiedliche Dressings. „Um Viertel vor Sieben werden die Kassenladen herausgegeben, um 7:00 Uhr schließen wir dann den Laden auf“. Ab dann beginnt das Alltagsgeschäft, das neben dem Kassieren und Ware verräumen auch Aufräum- und Abrechnungsarbeiten beinhaltet. Wird neue Ware aus dem Tiefkühlbereich benötigt, heißt es warm anziehen. Das Kühllager misst Temperaturen von bis zu - 22 Grad. „Unser Sortiment umfasst circa 25.000 verschiedene Artikel“, sagt Ahlmann. Die meistgekauften Produkte seien die Grundlebensmittel: „Milch, Zucker, Mehl, Kaffee und Süßwaren sind unsere Bestseller“. Der vor gut eineinhalb Jahren eröffnete Supermarkt in der Innenstadt scheint bei den Kunden gut anzukommen, die Kundenzahl sei im Vergleich zum Vorjahr um etwa 15 Prozent gestiegen, freut sich Ahlmann

Um für die Zukunft weiter gut gerüstet zu sein, werbe man aktiv um Auszubildende. „Aktuell haben wir 4 Azubis“, so Ahlmann. „Wir sind auf Jobbörsen vertreten, locken mit gutem Gehalt und guten Weiterbildungsmöglichkeiten.“ Nach einer Ausbildung bei Rewe habe man gute Chancen übernommen zu werden. „Dieses Jahr haben vier Azubis die Ausbildung bei mir beendet, eine Mitarbeiterin ging danach in Mutterschutz, eine weitere wurde von einem Kollegen übernommen.“ Die beiden anderen habe Ahlmann selber in sein Team übernommen. Und so heißt es auch für diese weiterhin: Frühes Aufstehen - weit vor den Öffnungszeiten - um den Kunden ein gutes Einkaufserlebnis zu ermöglichen.

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Bäder, Eisbahn, Strom und Wasser: Backstage bei den GSW

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GSW-Geschaftsgebaude-AußenansichtGSWvon Julian Eckert | Fotostrecke >>>

Kamen. Die GSW sind als lokale Stadtwerke sicherlich jedermann ein Begriff. Doch wie genau die Arbeit hinter den Kulissen stattfindet, bleibt den meisten unbekannt. KamenWeb.de war Backstage unterwegs.

195 Mitarbeiter zählt das kommunale Unternehmen. Darunter finden sich unter anderem Monteure, Meister, Techniker, Ingenieure, aber auch Eis- und Schwimmmeister. „Die Fachkräfte der Bäderabteilung kümmern sich im Schichtdienst um die Kamener Schwimmbäder“, erzählt die 21-jährige Auszubildende zur Industriekauffrau, Lynn Hiddemann. Vor Schwimmbadöffnung werden Wasserproben genommen und die Anlagen überprüft. „Im Badebetrieb erfolgt die Beaufsichtigung und Betreuung der Badegäste“, ergänzt der Pressesprecher Timm Jonas. Auch die Abnahme von Schwimmabzeichen gehöre zu den Aufgaben eines Schwimmmeisters.

Ganz anders sieht der Tagesablauf eines Eismeisters aus. Hier stehe vor allen Dingen die regelmäßige Präparierung der Eisfläche im Vordergrund. Schließlich müsse das Eis für die Schlittschuh-Gäste sowie für verschiedene Trainingseinheiten und sogar Bundesligaspiele perfekt sein. Wieder anders stellt sich der Arbeitstag im GSW-Kundencenter dar. Hier ist zwischen Front- und Backoffice zu unterscheiden. „Im Backoffice werden Telefonate durchgeführt, neue Verträge bearbeitet und Emails beantwortet, im Frontoffice findet die persönliche Beratung der Kunden statt“, so Lynn Hiddemann.

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Backstage bei der Autobahnpolizei Kamen: Für unser aller Sicherheit

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KamenBackstage816 JE 1von Julian Eckert | Fotostrecke >>>

KamenBackstage816 JE 23Kamen. Die Autobahnpolizeiwache Kamen: im Rahmen unserer Serie „Kamen Backstage“ konnten wir den Arbeitsalltag der etwa 65 Polizistinnen und Polizisten an der Unnaer Straße kennenlernen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich von Hamm bis nach Lichtendorf, von Oelde bis Henrichenburg und Unna-Ost bis zum Ortseingang Dortmund Stadt.

In dem markanten Gebäude an der Unnaer Straße ist nicht nur die Autobahnpolizei beheimatet, auch der Verkehrsdienst der Autobahnpolizei sowie ein Einsatztrupp und Personenschützer haben hier ihren Platz, rund 150 Beschäftigte sind es insgesamt. Die Beamten der Autobahnwache arbeiten im 3-Schicht-System. „Je nach Einsatzlage werden mehr oder weniger Kollegen eingeteilt“, erklärt Manfred Blunk, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter der Wache. „Über die Jahre hinweg konnten wir Einsatzspitzen feststellen und haben einen Funktionsbesatzungsplan zum Personaleinsatz aufgestellt. Wir sind die Autobahnwache mit den meisten Einsätzen und heben uns da deutlich von anderen Standorten ab. An Montagen, vor Brücken- oder Feiertagen ist auf den Autobahnen immer mehr los“, so Blunk. Was einen Polizeibeamten während seines Arbeitstages erwartet, sei nicht absehbar. „Nur, wenn Schreibarbeiten oder ähnliches vom Vortag zu erledigen sind, wissen die Kollegen, was sie erwartet.“ Ansonsten hängt alles von der aktuellen Einsatzlage ab.

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