Ämterwechsel beim Rotary-Club

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rotary amt720Ämterwechsel beim Rotary-Club Kamen, dessen neues rotarisches Jahr immer zur Jahresmitte beginnt. Neuer Präsident des Serviceclubs ist Dr. Rüdiger Beck (li.). Foto: Rotary Club KamenKamen. Er übernimmt den Staffelstab von Jürgen Kistner (re.), der in Kamen als Stadtarchivar das Haus der Stadtgeschichte geleitet hat. Etwa 15.000 Euro schüttete der Club in seinem Jahr aus für die Kamener Jugendarbeit, hauptsächlich gespeist durch Erlöse des Entenrennens. Das kleine Volksfest an der Seseke wird in diesem Jahr durch die Virus-Krise ausnahmsweise nicht stattfinden. Becks Jahresmotto für den etwa 45 Mitglieder starken Clubs lautet „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“. Das gilt nicht nur im sprichwörtlichen Sinne, sondern ganz konkret: Der Kamener Club ist Teil des weltweiten Austauschprogramms, durch das auch Kamener Jugendliche ein Jahr ins Ausland wechseln können. In diesem Jahr hatte der Club zwei Jugendliche aus den USA und Mexiko aufgenommen, die nun ihr Austauschjahr beendet haben, teilweise vorzeitig wegen Covid 19. Beck sagt: „Unsere Gesellschaft steht aktuell vor fundamentalen Herausforderungen, und die Corona-Krise beschleunigt diese Veränderung noch. Neben Risiken entstehen jedoch auch Chancen, die wir mit unserem aktuellen Programm nutzen wollen, insbesondere in unserem Schwerpunkt Förderung von Kindern und Jugendlichen.“

Der örtliche Serviceclub konzentriert sich das ganze Jahr über auf Aktionen, die vor allem der Kamener Jugend zugutekommen, wie beispielsweise die Wunschzettelaktion in der Vorweihnachtszeit. Der Kamener Club, der mit der Apothekerin Ulrike Blume jetzt auch eine Vertreterin auf überregionaler Ebene stellt, ist Bestandteil des internationalen Rotary-Netzwerks mit ca. 1,2 Millionen Mitgliedern. Weltweit gibt es etwa 35.000 Clubs, die Hilfsaktionen organisieren. Das weltweit bekannteste Projekt von Rotary ist „End Polio Now“, der weltweite Kampf gegen die Kinderlähmung.

Archiv: Entenrennen fällt dieses Jahr ins Wasser

Rotary Club Kamen unterstützt Forschungsprojekt am Klinikum Dortmund

Schöne Bescherung: Rotary Club Kamen verteilt Spenden in Höhe von 9.500 Euro an Kamener Grundschulen und Kindertagesstätten

Pro Mensch sucht Schüler für Filmprojekt über Flüchtlingslager Morias

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pro mensch1 720AGDer Bildband "Das erste Mal, als ich das Meer sah" über die Einzelschicksale der in Kamen stationierten Flüchtlinge war für Bilitis Naujoks (Foto) und ihr Team bereits im letzten Jahr ein Erfolg. Mithilfe vieler Spenden wurde die aufwändige Publikation auch kostenlos an die Schulen verteilt. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Auch der Flüchtlingshilfeverein Pro Mensch ist von der Corona-Krise in weiten Teilen seiner Aktivitäten ausgebremst worden. Ganz zur Tatenlosigkeit gezwungen ist er aber durchaus nicht.

pro mensch 2 720Dieses und viele andere anrührende Bilder sind in dem Band zu finden. Foto: Pro MenschEine Vielzahl der Vereinsprojekte sind derzeit aufgrund der Pandemie nicht durchführbar. Die Jahresvollversammlung ist kurz nach dem Lockdown abgesagt worden, ein Ersatztermin soll so bald wie möglich stattfinden. Ansonsten gut besuchte Einrichtungen wie das Café International im Jugendkulturcafé in der Poststraße sind bis auf Weiteres auf Eis gelegt, zumindest bis Hygienekonzepte entwickelt und von der Stadt genehmigt sind. Ebenso flach fallen Projekte wie das jährliche Sommerfest, die Veranstaltungsreihe "Kochen international" und das Ferienprojekt "Mosaikwelt" sowie der O-Punkt im Pfarrzentrum Heilige Familie. Auch das Projekt Möbelspende ist eingefroren worden, was aber weniger mit der Krise zu tun hat, als mit der Tatsache, dass mittlerweile einerseits der Bedarf und andererseits nach wie vor kein Lagerraum vorhanden ist.

Zu tun gibt es für die Mitglieder trotzdem noch genug, wie Vorsitzende Bilitis Naujoks berichtet. So ist etwa der Pro Mensch-Treff in der Schulstraße immerhin dienstags von 10 bis 12 Uhr für alle Interessierten geöffnet und auch der "Social Kiosk" mit Hygiene- und Pflegeprodukten zum Selbstkostenpreis findet weiterhin sonntags von 11 bis 13 Uhr im Pro Mensch-Treff statt - natürlich unter strenger Einhaltung der bekannten Maßnahmen wie Mundschutz und Abstandsregelungen. Und ein paar Projekte sind trotz der Corona-Erschwerungen trotzdem geplant. Die Beteiligung an der Erstellung des städtischen Integrationskonzepts und am laufenden Projekt des Aktionsbündnisses "Freiheit und Demokratie" läuft weiter. Darüber hinaus wird die Homepage des Vereins derzeit aktualisiert und "aufgepeppt" - eine Aufgabe, der sich der Verein in der weniger arbeitsreichen Krisenzeit verständlicherweise mit besonderer Aufmerksamkeit widmen kann, erklärt Bilitis Naujoks. Die bestehende Domain ist bis dahin weiter gültig. Die Mitgliederzahl von Pro Mensch ist indessen, Corona hin oder her, auf 110 gestiegen, von denen 50 in der Vereinsarbeit aktiv sind. Etwa die Hälfte von ihnen stammt aus der Flüchtlingsszene selbst. Der Vorstand hat sich umformatiert, sodass Vorsitzende Bilitis Naujoks, ihre Stellvertreterin Brigitte Langer und Kassierer Johannes Neute mittlerweile auch die Arbeit der Geschäftsführung des Vereins übernommen haben, der mit seiner Arbeit rund 300 Flüchtlinge auf Kamener Stadtgebiet unter seine Fittiche nimmt.

Insbesondere auf ein ganz spezielles Projekt für Schüler von 14 bis 19 Jahren, dass sich medial mit der Situation im Flüchtlingslager Morias auf der griechischen Insel Lesbos beschäftigt, weist Pro Mensch hin: Unter dem Titel "Die Wahrheit über Lesbos" soll ein Dokumentarfilm entstehen, der mit Mitteln des in diesem Jahr genehmigten Bürgerhaushaltes der Stadt Kamen finanziert werden soll. Pro Mensch-Koordinatorin Daniela Tietz, die im letzten Jahr vor Ort war, brachte eindrucksvolle Filmdokumente über die Situation auf Lesbos mit. Daraus soll von der letzten Sommerferienwoche bis zur Herbstferienwoche eine filmische Dokumentation entstehen, die von den Schülern selbst mit Interviews und anderen Beiträgen angereichert werden soll. Auf die Suche nach einem geeigneten Medienpädagogen, der das Projekt anleiten soll, werde man erst gehen, wenn eine Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, so Naujoks. Teilnehmen können bis zu acht Schülern. Das Projekt, das nicht nur über die Flüchtlingskrise aufklären, sondern auch medienwissenschaftlich vermitteln soll, wie Filmbeiträge generiert werden, soll vom 3. bis zum 5. August zunächst als Workshop starten und dann in eine Arbeitsgemeinschaft übergehen, die sich vom 12. bis zum 16. Oktober trifft. Für das Filmprojekt anmelden können sich interessierte Schüler bis zum 15. Juli unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wachwechsel bei Lions BergKamen: Dr. Christian Fastenrath neuer Präsident

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Lions Praesident620SMMartin Brandt (li) überreicht seinem Nachfolger Dr. Christian Fastenrath die „Lionsglocke“ Foto: LC BergKamen

Kamen/Bergkamen. Wachwechsel beim Lionsclub BergKamen: Der Kamener Dr. Christian Fastenrath übernimmt zum 1. Juli das Amt des Präsidenten dieses Clubs. Für Martin Brandt geht entsprechend den Lions-Statuten nach einem Jahr an der Spitze die Amtszeit zu Ende.

Der Bergkamener „Löwe“ Brandt blickt auf zwölf erfolgreiche Monate zurück: Während seiner Präsidentschaft konnte der Club über 30.000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke in Bergkamen und Kamen ausschütten. Ein Wermutstropfen im Lionsjahr war natürlich die Corona-Pandemie, die ab Mitte März große Beeinträchtigungen der Clubaktivitäten bedeutete.

Dennoch unterstützte der Club viele Projekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die Förderung junger Menschen in Kamen und Bergkamen ist seit langem Schwerpunkt des Clubs. Darüber hinaus engagierten sich die „Löwen“ auch für geflüchtete Menschen in Kamen und Bergkamen.

Obwohl durch das Corona-Virus viele Veränderungen notwendig wurden, wollen der neue Präsident Dr. Christian Fastenrath, sein Vorstand und die Mitglieder des Lionsclubs BergKamen die erfolgreiche Arbeit auch im 25. Jahr des Clubs fortsetzen, getreu dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“

 

„Zaun- und Balkongespräche“ der Familienbande

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zaungespreachfb620Kamen. Die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona- Pandemie dauern weiter an. Gerade für alleinstehende, ältere Menschen ist diese Situation sehr belastend.

Das Mehrgenerationenhaus der Familienbande hat sich daher überlegt, zu einem Zaungespräch einzuladen. Jeden Dienstag und Freitag bietet die Familienbande von 9:00 Uhr – 12:00 Uhr an der Bahnhofstr. 46 in Kamen, ein einzelnes „Zaungespräch“ an. Es wird geplaudert, getratscht und viel gelacht…natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Interessierte können sich gerne für eine Terminabsprache an Heike vom Mehrgenerationenhaus wenden. Telefon: 015732212931 Es darf aber auch jeder spontan für ein kurzes Pläuschen hereinschauen. Für die, die nicht in die Bahnhofstraße kommen, wird auch „Zaun- und Balkongespräche“ to go angeboten.

Förderverein der Zeche Monopol feiert Geburtstag wohl im kleinen Rahmen

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monopol20KWFoto: Archiv KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Monopolverein620CVAm Lehrbienenstand sollen nach den Vorstellungen des Fördervereins alle Kamener Grundschulen Wissenswertes über Bienen lernen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deKamen. Das laufende Jahr, in dem der Förderverein Monopol 2000 seinen zweiten runden Geburtstag eigentlich groß feiern wollte, läuft nicht ideal. Seit Mitte März hat das Coronavirus viele Aktivitäten des Vereins stillgelegt, wenig später erfuhren die Mitglieder, dass der von der Industriedenkmalstiftung Dortmund gestellte Antrag für die Sanierung des Schachtes Grillo 1 im Städtebauförderungsprogramm 2020 des Landes NRW keine Berücksichtigung findet. Zu guter Letzt kann der Verein wegen der Pandemie am Tag des offenen Denkmals am 13. September nicht wie gewohnt Gäste über das Gelände führen.

Einen Tag davor, am 12. September, sollte auf dem Gelände ein größeres Fest zum 20-jährigen Bestehens des Vereins zur Förderung der Bergbau- und Industriekultur stattfinden. Dies wird nun - wenn überhaupt - im kleinen Rahmen ausgetragen. „Durch die aktuelle Krise und die von vielen erwartete zweite Welle zum Ende der Sommerferien haben wir unsere Planungen erst einmal eingestellt. Es nützt ja nichts, wenn man alles vorbereitet und dann doch nichts stattfinden kann. Wir werden spontan entscheiden, je nachdem was dann möglich ist“, sagt Vorsitzender Ulrich Marc.

Fest steht mittlerweile, dass am 13. September die Tore des ehemaligen Zechengeländes an der Heinz-Werner-Meyer-Straße beim Denkmalstag geschlossen bleiben werden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird Deutschlands größtes Kulturevent für Denkmalpflege erstmals lediglich digital stattfinden. Dem Kamener Verein wird die Möglichkeit gegeben, sich auf der Homepage www.tag-des-offenen-denkmals.de zu präsentieren. Hier gibt es auch Anleitungen und Tipps zur Umsetzung für das digitale Angebot der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Neben dem Denkmaltag ist am ersten Juniwochenende bereits das „Seilfahrt“-Festival unter dem Förderturm ausgefallen. „Das ist alles wirklich übel, auch weil wir in diesem Jahr stärker in unser Schulprojekt einsteigen wollten. Schließlich ist unser Fernziel, dass irgendwann einmal alle Grundschulen hier auftauchen und den Lehrbienenstand und den Bergbau-Bereich kennenlernen“, bedauert der Vorsitzende.

Bisher hat im vergangenen Jahr erst eine Klasse von der Friedrich-Ebert-Schule an der Aktion teilgenommen. Nach den Vorstellungen von Ulrich Marc könnten grundsätzlich vor Ort noch mehr Themen gelehrt werden: „Ob ökologische Projekte oder aber eine Übernachtung an einem besonderen Ort - hier wäre vieles möglich.“

Mit der jüngsten Absage von Fördergeldern für die Sanierungspläne des Förderturms werde die Situation jedoch weiter erschwert. „Wir möchten den Bereich gern als außerschulischen Lernort etablieren, aber erst einmal muss der Turm saniert werden“, unterstreicht der Vorsitzende, der keine großen Hoffnungen hat, im Städtebauförderungsprogramm 2021 berücksichtigt zu werden. „Wegen den Folgen der Krise werden viele Fördertöpfe nur noch ganz klein sein. Da wird es wenig Geld für Kultur und Denkmalpflege geben“, befürchtet er.

Jugendrotkreuz -Kreisverband Unna bietet digitale Mitmach-Angebote für Schulsanis und JRKler

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DRKNotfalldarstellung620

Kreis Unna. Normalerweise treffen sich viele unserer Schulsanitäter*innen in den weiterführenden Schulen wöchentlich oder 14-tägig zu AGs wo gemeinsam Erste Hilfe geübt wird, stehen in den Pausen bereit um kleine Notfälle zu versorgen oder besuchen gemeinsam Wettbewerbe und Workshops. Und auch die aktiven Jugendrotkreuzler*innen im Kreis Unna sind es gewöhnt, regelmäßig zu ihren Gruppenstunden in den Ortsvereinen zusammen zu kommen oder auf Freizeiten gleich mehrere Tage in der Gruppe zu verbringen. Umso schwerer fiel es vielen, während der letzten Wochen und Monate, auf das gemeinsame Hobby und die Zeit in der Gruppe zu verzichten.

Deshalb haben das JRK und Kreisverbands-Mitarbeiter Sebastian Bunse als Koordinator des Projektes Schularbeit die Ärmel hochgekrempelt und sich so einige spannende digitale Alternativen einfallen lassen. Schließlich sollen die Nachwuchs-Sanitäter*innen während der erzwungenen Pause nicht alles verlernen.

Neben regelmäßigen Wochenaufgaben, einer digitalen Pinnwand und regem Treiben auf den Social-Media-Accounts laden so immer wieder Gruppenstunden via Zoom zum Mitmachen ein.

Besonderes Highlight: Die Online-Gruppenstunde zum Thema „Notfalldarstellung“ am vergangenen Samstag.

Auf dem Programm stand nämlich das Thema Wunden und Verletzungen möglichst realitätsnah nachschminken. Da das ohne die passenden Hilfsmittel kaum möglich ist, hatte sich das Planungsteam bereits im Vorhinein ordentlich ins Zeug gelegt und dafür gesorgt, das pünktlich zum Seminartag bei allen angemeldeten Teilnehmer*innen ein Päckchen mit den nötigen „Zutaten“ im Briefkasten landete. Von Kunstblut über Modelliermasse bis zu unterschiedlichen Farben war alles dabei, um anschließend mit Hilfe der Anleitung gemeinsam im Videochat ausgesprochen überzeugende Verletzungen zu kreieren und sich kreativ auszuleben.

Das sorgte bei allen Beteiligten für so viel Spaß, dass der nächste Termin bereits feststeht: Am 13. Juni soll wieder gemeinsam gewerkelt, gemalt und geformt werden. Wer Lust und Interesse hat, ebenfalls mal Hand anzulegen und in die Angebote des Jugendrotkreuzes hinein zu schnuppern, ist herzlich eingeladen, sich noch bis zum 07. Juni auf der Homepage des JRKKreisverband Unna anzumelden: http://jrk-kv-unna.de/aktuelles/corona/ Dort sind übrigens auch ansonsten alle Angebote, wie z.B. die wöchentliche Aufgabe, einsehbar und laden zum miträtseln ein.

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