Anzeigen

Venencenter19

 

markencenter1-2-17
kamende500
alldente17 500
 
brumbergxxl500

SKU 500x280

SKU 500x280

schnapp819 500

SKU 500x280

RZ Anzeige WEB 2019 4 GROSS
 
Anzeige: Brumberg Reisemobile
reweahlmann517

Sozialer Arbeitsmarkt gibt 200 Menschen eine neue Perspektive

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Parkfriedhof Bergkamen IIaho819Teilnehmer die im Rahmen des sozialen Arbeitsmarktes auf dem Friedhof in Bergkamen im Einsatz sind. Foto: Horschler KommunikationKreis Unna. Der wirtschaftliche Aufschwung ging an ihnen nahezu vorbei: 5.600 Menschen im Kreis Unna sind über ein Jahr ohne Arbeit, rund die Hälfte länger als zwei Jahre. 170 „Langzeitarbeitslose“ bekommen jetzt auf dem „sozialen Arbeitsmarkt“ im Kreis Unna eine langfristige Perspektive. Um das zu ermöglichen, haben sich Kommunen, Kreisverwaltung und Jobcenter unter der Trägerschaft der Werkstatt im Kreis Unna zusammengetan und ein gemeinsames Beschäftigungsprogramm aufgelegt. Rund 16,5 Millionen Euro lassen es sich die Partner kosten, langzeitarbeitslosen Menschen für 5 Jahre eine Stelle anzubieten – z.B. im Umweltschutz oder in der Stadtbildpflege.

Eine wertvolle Initiative, die auf Dauer angelegt und noch ausgeweitet werden sollte, sagt Herbert Dörmann, Geschäftsführer der Werkstatt im Kreis Unna. Denn gerade für diese Menschen sei Arbeit eben „nicht nur Mittel zum Broterwerb, sondern soziale Einbindung, Teilhabe am kulturellen und politischen Leben und vor allem persönliche Anerkennung.“

Sie helfen auf Friedhöfen, pflastern Wege in Parkanlagen, renaturieren Bachläufe, oder unterstützen Hausmeister in Schulen. Sie bereiten in der Tafel Frühstücke für Benachteiligte, sortieren Medien in Schulen und halten dort die Toiletten sauber, sie kümmern sich um ein sauberes Stadtbild oder gehen als Ordnungskräfte auf Streife – das Einsatzspektrum auf dem Sozialen Arbeitsmarkt ist breit. Von Bergkamen bis Selm sind die Teilnehmer/innen aktiv.

Helfende Hände, die da anpacken, wo Probleme liegen blieben, weil keine Kraft und kein Geld da waren. Hilfe aber auch und vor allem für die teilnehmenden Menschen: Viele von ihnen haben keinen Berufsabschluss, sind krank oder schon extrem lange arbeitslos. Alarmierend finden Herbert Dörmann und seine Fachkollegen vor allem den Anstieg an psychischen Beeinträchtigungen unter Langzeitarbeitslosen: Weit über die Hälfte der rund 2.000 Menschen, die allein die Werkstatt während der letzten Jahre in ihren Förderzentren betreute, hatten seelische Leiden. Ob Folge der Arbeitslosigkeit oder Grund – meist ist es beides, sagt Dörmann: „Und gerade ohne Job und Perspektive wachsen auch die Probleme“. Sprachschwierigkeiten, Drogen, Überschuldung, bei vielen Menschen, die länger vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind türmen sich die Probleme. Treten „vier dieser Vermittlungshemmnisse zugleich auf, haben sie auf dem 1. Arbeitsmarkt gar keine Chance mehr“, erläutert der Experte.

Genau für diese Menschen „Arbeit statt Arbeitslosigkeit“ zu finanzieren, ist der Grundsatz des neuen „sozialen Arbeitsmarktes“, für den sich im Kreis Unna Wohlfahrtsverbände, Politik und Gemeindespitzen bis hin zum Landrat erfolgreich in Berlin und Düsseldorf stark gemacht hatten. Bis 2024 ist das „sozial-ökologische Beschäftigungsprogramm“ finanziert. Der Löwenanteil von 12 Mio. € stammt aus dem Bundesprogramm „Teilhabechancengesetz“, das über das Jobcenter umgesetzt wird. Die Kommunen steuern weitere Mittel in einer Größenordnung von 4,5 Mio. € bei. Die Arbeiten werden von Kommunen und Kreis gerade im Bereich sozialer und ökologischer Dienstleistungen bereitgestellt. Umgesetzt werden die Arbeiten durch die regionalen Bildungs- und Beschäftigungsunternehmen wie der Werkstatt im Kreis Unna. Die organisiert im Kreis allein über 170 Stellen. Intensiv werden die Teilnehmer durch das Jobcenter begleitet, teilweise gelingt sogar der Übergang in eine feste Anstellung auf dem 1. Arbeitsmarkt. Für viele der Teilnehmer/innen seien allerdings dessen Anforderungen zu hoch, um so wichtiger daher jetzt die Chance, eine sinnvolle Arbeit auf dem sozialen Arbeitsmarkt zu haben, und die Möglichkeit, nach langen Jahren wieder „dazu zu gehören und gebraucht zu werden“, sagt Herbert Dörmann.

Spendenaufruf: Stein an Stein - der Kirchplatz soll bald fertig sein!

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

kirchemethlerKW

Kamen-Methler. Rund um die Margarethenkirche in Kamen-Methler wird gebaut. Nach den Kanalarbeiten bekommt der Kirchvorplatz ein neues Aussehen. Da bittet die Gemeinde um Unterstützung: Ein Quadratmeter für 25 Euro. Wer hilft mit?

Ein Quadratmeter Pflastersteine kostet ca. 25,00 Euro. Helfen Sie mit, den Kirchplatz wieder herzustellen? Sie haben die Möglichkeit, einen oder mehrere Quadratmeter zu spenden! Spenden bitte an das Gemeindebüro (Otto-Prein-Str. 17) oder direkt auf das Konto bei der Volksbank Kamen-Werne eG:

IBAN: DE39 4436 1342 5300 6094 00 unter dem Stichwort: Kirchenvorplatz

Mehr Informationen >>>

Reparatur-Café öffnet am 17. August wieder seine Pforten im JKC

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Kamen. An jedem 3. Samstag steht ein Team handwerklich begabter, ehrenamtlicher Unterstützer im JKC am Postpark bereit und wartet auf BürgerInnen, die defekte Geräte zur Reparatur bringen. Auch am kommenden Samstag wird wieder ab 11:00 Uhr, gegen einen geringen Kostenbeitrag, ein Frühstück angeboten und ab 11:30 Uhr warten wieder die ehrenamtlichen Helfer auf Besucher.

Für eine erfolgreiche Reparatur ist es hilfreich, eventuell vorhandene Bedienungsanleitungen oder Schaltpläne mitzubringen. Es können Kosten für benötigte Ersatzteile anfallen, die Arbeit an sich ist kostenlos.

Beim Reparatur-Café geht es um Hilfe zur Selbsthilfe und dem Austausch mit anderen Besuchern. Dieses Konzept benötigt weitere Mitstreiter. Daher werden neue Ehrenamtliche Helfer, die bei der Organisation und Durchführung des Reparaturtreffs helfen, gesucht (egal ob sporadisch oder regelmäßig).

Ansprechpartner ist Ferit Altas, Leiter der Einrichtung unter der Rufnummer. 02307-15214 oder per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, auf Facebook zu finden unter JKC Stadt Kamen oder im Internet unter www.jkc-kamen.de.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden oder Werkzeuge von Besuchern sind aber gern gesehen. Die Spenden werden dann für die Beschaffung notwendiger Ersatzteile verwendet.

Archiv: Reparieren statt wegwerfen

Jubiläum: Ein halbes Jahrhundert Goldschmiede Telgmann in Kamen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

telgmannBrunnenfest1993 819

Gregor Telgmann 29 Jahre 819Gregor Telgmann im Alter von 29 Jahren. Foto: PrivatTelgmannopenanz819Kamen. Am 20. August 1969 eröffnete Goldschmiedemeister Gregor Telgmann sein eigenes Atelier in der Weststraße 41 in Kamen. Unter dem Namen Goldschmiede Kunstwerkstätte Telgmann wurden neben einem kleinen Angebot an selbst gefertigten Schmuckstücken des damals 29-jährigen Künstlers auch sakrale Kunstsgestände, Keramikarbeiten und Uhren angeboten.

Zusammen mit seiner Frau Marianne Telgmann, die 1971 mit ins Unternehmen einstieg, wurde das Angebot an handgefertigten Schmuckstücken und Kunstwerken kontinuierlich weiter ausgebaut. 1976 erhielt Gregor Telgmann die Anerkennung als Künstler und durch seine künstlerische Tätigkeit im öffentlichen Raum gewann der Goldschmied über die Grenzen Kamens hinaus an Bekanntheit. Sein größtes öffentliches Werk vollendete er 1993 mit der Auftragsarbeit des Kamener Marktbrunnens „Die Quelle“, bei deren Eröffnungs-Show 3000 Besucher live dabei waren.telgmannArtikel Skorpione Schmuck819

Die Geschäftsphilosophie der Künstlerfamilie Telgmann basiert bis heute auf dem Grundsatz „immer etwas Besonderes“. Diese Maxime umfasst neben dem ausgefallenen Angebot an Unikatschmuckstücken und Kunstwerken auch die Gestaltung von Veranstaltungen und Events. So blieb „die Bewachung der Schmuckstücke durch sechs Skorpione“ vielen Kamener Bürgern als Highlight zu den Fütterungszeiten lange in Erinnerung.

Kulturveranstaltungen wie die weltgrößte Kronenausstellung, die Ikonen-und Fabergé Ausstelllung unter der Schirmherrschaft des russischen Kulturattachés oder auch die verloste Platinhochzeit in einem Kleid im Wert von damals 1 Millionen DM hatten in der Geschichte der Goldschmiede in Hinblick auf Kunst- und Kulturförderung immer einen hohen Stellenwert.

Stephanie Telgmann819Stephanie Telgmann1999 eröffnete die älteste Tochter Alexandra Telgmann als gelernte Goldschmiedemeisterin und heutige Malerin ihr eigenes Atelier in Oldenburg. 2003 stiegen Dorothée Telgmann im Bereich Marketing und Stephanie Telgmann als Gold- und Silberschmiedemeisterin und staatlich geprüfte Gestalterin mit ins elterliche Unternehmen in Kamen ein. Dabei wurden in der Zeit 23 Auszubildende in der eigenen Werkstatt zum Goldschmied ausgebildet – die Gesellin Bettina Zimmer ist bis heute dabei und feierte 2017 ihr 40-jähriges Betriebsjubiläum.

telgmannEntwurf Schmuckstück819Die künstlerische Umsetzung von eigenen Ideen der drei Künstler fanden bei internationalen Schmuck- und Gestaltungswettbewerben immer wieder öffentliche Anerkennung. Das Sortiment konnte Anfang 2000 komplett auf eigene Kreationen umgestellt werden. „Durch die positiven Rückmeldungen unseren Kunden erfahren wir, dass die persönliche Beratung – gepaart mit handwerklichem Können, gutem Design und individueller Formensprache eine Zukunft hat“ so Marianne Telgmann.

Langjährige Stammkunden, persönliche Weiterempfehlung und die Anziehung von Neukunden über die Internetseite www.telgmann.de sind für das Unternehmen auch im Zeitalter der Digitalisierung wichtige Erfolgsfaktoren.

„Unsere Goldschmiede ist zu einem Ort geworden an dem uns die Kunden im persönlichenGespräch ihr Vertrauen schenken und ihre Erinnerungen gerade im Bereich Schmuckumarbeitung mit uns teilen. Menschen, Orte und Begegnungen inspirieren mich – und diese Ideen anschließend für jeden Kunden individuell umzusetzen begeistert mich in meiner Arbeit als Goldschmiedin“ beschreibt Stephanie Telgmann ihren kreativen Berufsalltag.

Das Thema Verantwortung und Nachhaltigkeit ist für den Familienbetrieb bis heute unerlässlich. Ihr gesellschaftlicher Beitrag besteht darin, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, denen umweltbewußtes Verhalten, Achtung der Menschenrechte und Verantwortung im Gewinnungs- und Herstellungsprozess von Metallen und Edelsteinen ebenso am Herzen liegen.

„Als ich im Jahre 1969 mein eigenes Atelier in Kamen eröffnete, ahnte ich noch nicht, dass ich einmal mit meiner ganzen Familie zusammenarbeite. Das erfüllt mich mit großer Freude“ sagt der 79- jährige Gregor Telgmann heute über sein Lebenswerk. „Am wichtigsten ist mir, dass der Betrachter oder Käufer unserer Werke etwas mit nach Hause nimmt, das ihm Freude macht und ihm etwas Besonderes bedeutet. Künstler zu sein hat dabei den Vorteil weit über die vorgegebene Altersgrenze hinaus frei schaffen zu können.“

Archiv: Gregor Telgmann wird Mitglied in der Künstler-Loge "Goldschmiedeatelier"

Gregor Telgmann ist Preisträger im internationalen Gestaltungswettbewerb des Landesinnungsverbandes der Gold-und Silberschmiede NRW

Serie: „Kunst im öffentlichen Raum in Kamen" - Gregor Telgmann

 

 

Seniorenberater in Deeskalationstraining geschult

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

shsDeeskalation819Kriminalkommissar Volker Timmerhoff (Foto) stellte die Teilnehmer*innen an der Schulung darauf ein, Eskalation gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dazu vermittelte er „Grundregeln der Gesprächsführung“.Kreis Unna. Zu einem Deeskalationstraining hatte Kriminalhauptkommissar Volker Timmerhoff die ehrenamtlich für das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna tätigen Seniorenberaterinnen und Seniorenberater am heutigen Dienstag (13.08.2019) in das Bauhaus auf Gut Opherdicke eingeladen. Timmerhoff schult und bildet Seniorenberater aus und ist auch deren Ansprechpartner - lädt diese auch zu Weiterbildungsveranstaltungen ein – so, wie am heutigen Dienstag geschehen.

Und so wurden in der Schulung 18 Seniorenberater*innen aus dem gesamten Kreisgebiet Unna von dem erfahrenen Trainer darauf eingestellt, Eskalation in entsprechenden Situationen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Seniorinnen und Senioren werden sich sicher an eine alte Zigarettenwerbung erinnern, die da lautete: „Warum denn gleich in die Luft gehen, ……….!“ So einfach ist es sicher nicht, mit dem Inhalieren des blauen und ungesunden Dunstes sich in „stürmischen Zeiten“ nicht von der Hektik Anderer anstecken zu lassen. „Gewalt erkennen, benennen und deeskalieren“ ist vielmehr die richtige Vorgehensweise, die Timmerhof den Teilnehmern an dieser Weiterbildung vermittelte. Hilfe leisten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen ist bei Zivilcourage angezeigt, das von einem selbst Unerwartete zu tun und natürlich die Polizei zu rufen stehen auf der „To Do-Liste“ ganz oben.

Die Teilnehmer an der Weiterbildung wurden darauf geschult, Ruhe zu bewahren und keine Entscheidungen im Zorn zu treffen. Timmerhoff hatte hier eine „Deeskalierende Gesprächsführung“ im Gepäck, die er den Beraterinnen und Beratern vermittelte. Mit dazu zählten das Aufstehen bei einer deeskalierenden Gesprächsführung ebenso, wie der Grundsatz, höflich und respektvoll zu bleiben. Auch sollten Floskeln vermieden werden. Eine konkrete Begründung und das gezielte Einsetzen von Namen sind weitere Merkmale, die im Training aufgeführt wurden.

Das im Training Erlernte werden die Seniorenberater*innen in künftige Veranstaltungen und Vorträge mit einfließen lassen. So können Seniorinnen und Senioren bei auftretenden Zwisten das Gehörte anwenden und zur deeskalierenden Gesprächsführung beitragen.

Anzeigen

kamenlogo

kamengutschein240

ko logo

kkk logo

linklogogilde

technoparkkamen