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Kellerdekoration mit internationaler Dosen-Sammlung

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Dosen01 721CVDosen aus 50 Ländern sorgen im Partykeller Dirk Marquardt für eine besondere Dekoration. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen-Methler. Wer den Partykeller von Dirk Marquardt betritt, könnte sich wie in einem Museum vorkommen. Einem Museum, welches auf Bierdosen spezialisiert ist. Denn hier sorgen keine Poster für die Dekoration an der Wand, sondern geleerte Getränkedosen.

Schon 1997 kam der leitende Beamte auf die Idee, den eigenen Partykeller mit einigen Dosen zu verschönern. Da jede Dose anders aussieht und durch die Reflexionen des Lichts je nach Betrachtungswinkel immer andere Bereiche des Blechs ins Scheinwerferlicht geraten, eine gute Idee.

„Damals haben wir mit unserem Kegelklub einen Ausflug nach Brügge gemacht und dort ein Biermuseum besucht. Die hatten in ihren Kellergewölben dekorativ Dosen stehen, da ist die Idee entstanden“, erinnert sich Marquardt an den Beginn seiner Sammlung.

Wer die meterlange Dosen-Parade bewundert, stellt schnell fest, dass nicht nur alkoholhaltige Biere darunter sind. „Alles, was im weiteren Sinne ein Bier ist, geht. Das Malzbier ist schon grenzwertig, aber davon gibt es auch nur ein paar Dosen“, erklärt der Sammler. Streng Sortiert sind die unterschiedlichen Dosen nicht, lediglich aufgrund der unterschiedlichen Größen und Fassungsvermögen ist die Aufstellung im eigens gebauten, passenden Regalsystem erfolgt.

Je mehr sich die Sammlung im Freundes- und Bekanntenkreis herumgesprochen hat, desto mehr Dosen bekam der erste Vorsitzende des CJVM Kamen auch aus dem Ausland mitgebracht. Bei den internationalen Reisen der Indiaca-Teams des CVJM hielt Marquardt natürlich auch selbst die Augen offen, wie diverse Dosen aus Japan beweisen. Als Lieferant seltener Dosen fungierte unter anderem der frühere Kamener Kämmerer und Beigeordnete Jörg Mösgen. „Der hat immer exotische Urlaube in Vietnam, Russland und Südamerika gemacht. Ihm verdanke ich beispielsweise Dosen aus Laos, Chile, Venezuela und Kuba“ so Marquardt.

Dosen02 721CVAktuell hat Dirk Marquardt 1150 Behälter in eigens gebauten Regalen positioniert.

Die Sammlung sei vor allen Dingen in den ersten Jahren schnell gewachsen, bis das Dosenpfand in Deutschland eingeführt wurde und die kleineren Brauereien daraufhin die Produktion einstellten. Dank der Sammlung hat Marquardt in den vergangenen Jahren viele Sorten probiert. „Da waren viele Sachen dabei, die ich immer wieder kaufen würde, aber auch englische Starkbiere mit über zehn Prozent Alkohol, auf die ich gut verzichten kann.“ 

Um den Überblick über die wachsende Sammlung zu behalten, legte Marquardt schon vor längerer Zeit eine Liste an, die nach Namen und Herkunftsland sortiert. Aktuell hat er Dosen aus 50 Ländern in seinem Keller, insgesamt sind es 1150 Behälter, etwa die Hälfte davon stammt aus Deutschland. Eine kleine Zahl davon wartet noch darauf, einen Platz zu finden, denn sowohl im Partykeller als auch im anschließenden Raum sind alle Stellplätze voll. Daher sammelt Marquardt auch keine neuen Dosen. „Der Zweck der Dekoration ist erreicht, aber wenn man Dosen mitgebracht bekommt oder unterwegs welche sieht, macht man dann doch noch weiter. Vielleicht lässt sich das Regal künftig auch noch bis zum Fußboden ausbauen“, schmunzelt der Finanzwirt.

Frischer Wind im Kreishaus: 23 junge Leute starten Ausbildung beim Kreis

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

232456VLandrat Mario Löhr begrüßte mit anderen Verantwortlichen der Kreisverwaltung die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung. Foto: Anita Lehrke - Kreis UnnaKreis Unna. "Herzlich willkommen und ganz viel Glück und Erfolg." So begrüßte Landrat Mario Löhr die 23 neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung Unna. Löhr wünschte den neuen Verwaltungsangehörigen auch in seiner Funktion als Leiter der Kreisverwaltung alles Gute und unterstrich: "Jetzt repräsentieren auch Sie alle den Kreis Unna nach außen. Ich wünsche mir, dass Sie mit Stolz sagen werden, wo Sie tätig sind."

Den guten Wünschen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben schlossen sich Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke, der Leiter der Zentralen Dienste, Holger Gutzeit, Ausbildungsleiterin Diana von der Heyde, die Gleichstellungsbeauftragte Heidi Bierkämper-Braun, Frank Brüggemann vom Personalrat, Steffen Strunk von der Schwerbehindertenvertretung sowie Aleksandra Antonazzo, Elena Siering, Lea Körber, Kai Hölscher und Michael Stichternath von der Jugend- und Auszubildendenvertretung an.

Start in verschiedenen Ausbildungsberufen
Als Kreissekretäranwärter*in beim Kreis beginnen Vera Balkenhol (Sulingen), Lara Brinkmann (Unna), Laura Keller (Kamen), Ole Malte Markhoff (Soest) und Hakan Sezer (Bönen). Den Beruf der Verwaltungsfachangestellten erlernen werden Anna Fringes (Unna), Manuel Kempgens (Menden), Jannis Truernitt (Ense) und Sascha Maximilian Weinelt (Hamm).

Eine Ausbildung als Straßenwärter macht Marvin Winkler (Bönen). Lars Baukelmann (Hamm) und Sören Kunstleve (Warendorf) möchten Geomatiker werden.

Ebenfalls bereits offiziell begrüßt, aber erst Anfang September ins Berufsleben starten und auf einen Bachelor of Laws hinarbeiten werden Maximilian Becker (Werl-Budberg), Pascal Dominik Coggrave (Kamen), Lennart Cramer (Holzwickede), India Danielsmeyer (Bönen), Paula Ellert (Menden), Yasmin Köberling (Bergkamen), Collin McGrady (Schwerte), Benita Müller (Kamen), Jule Lisa Steffens (Unna) und Annika Wiemhoff (Fröndenberg/Ruhr).

Luisa Schulte-Kettermann (Bochum) strebt den Bachelor of Arts – Soziale Arbeit ebenfalls auf dem Wege eines dualen Studiums an.

Kreisverwaltung sucht schon neue Azubis
Der Kreis freut sich über den beruflichen Nachwuchs – und denkt weiter. Bereits jetzt sind Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz ab Sommer 2022 möglich. Infos und Unterlagen gibt es unter www.kreis-unna.de/ausbildung PK | PKU

Stadt Kamen sagt wegen Corona erneut Traditionsveranstaltungen ab

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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Verkaufsoffener Sonntag am 12. September 2021 abgesagt

Kamen.Wie schon im vergangenen Jahr muss die Stadt Kamen erneut einige Traditionsveranstaltungen wegen der steigenden Corona-Zahlen und der derzeit geltenden Inzidenzstufe 1 absagen. Mit dem größten Bedauern gab die Stadt Kamen nun ihre Entscheidung bekannt. Die Erfüllung der Infektions- und Hygieneschutz-Vorgaben ist in offen zugänglichen Dorf- und Innenstadtlagen aber leider nicht umsetzbar.

Insbesondere der für den 11. und 12. September geplante Hansemarkt in der Kamener Innenstadt und die eine Woche später in Methler beheimatete traditionelle Pflaumenkirmes sind unter diesen aktuellen Rahmenbedingungen nicht durchführbar.

Auch die für den 14. August mit Publikumsbesuch und diversen Angeboten angekündigte Eröffnung des Luisenparks in Heeren muss leider abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

„Aufgrund der exponentiell steigenden Infektionszahlen bereits vor dem Ferienende und der von Experten erwarteten 4. Welle wäre ein Hansemarkt mit dem gegebenen Festcharakter oder auch eine gesellige Kirmes nicht verantwortbar“, so die verantwortliche Dezernentin Ingelore Peppmeier.

In Methler könnte es eine kleineErsatzveranstaltung geben.Beim RV Wanderlust wird die Möglichkeit ausgelotetob wie schon im letzten Jahr am Kirmes-Wochenende erneut dertraditionellen Pflaumenkuchen-Treffim Vereinsheim stattfinden kann. So hätten die Methleranerzumindest eine kleine geschmackliche Erinnerung an die beliebte Pflaumenkirmes.

„Fassungslos und traurig“: Reaktion auf Tierquäler-Skandal in Werne

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Flechsig Archiv721CVSo kennen ihn die Kunden: Dirk Flechsig bei einer besonderen Verkaufsaktion vor der Corona-Pandemie in seinem Geschäft in Kamen. Der Fleischer regierte auf die Bilder aus Werne fassungslos und traurig. Archiv-Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen/Werne. Der Kreis Unna hat am Freitagabend vor einer Woche Mitarbeitern einer sogenannten Viehsammelstelle den weiteren Umgang mit Tieren untersagt. In dem Betrieb in Werne hat es offenbar schwere Verstöße gegen den Tierschutz gegeben. Seit der Veröffentlichung einiger Aufnahmen von Tierquälerei im ARD-Magazin „Fakt“ am Dienstagabend sorgt der Fall landeweit für Aufsehen.

Die „Soko Tierschutz“, ein Verein, der sich für Tierrechte einsetzt, hatte Hinweise über den begründeten Verdacht auf massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gesammelt und Beweismaterial in Form von Videoaufzeichnungen bei der Staatsanwaltschaft Dortmund eingereicht und überdies Strafanzeige erstattet. Nachdem Polizeibeamte mehrere Standorte aus dem Umfeld der Metzgerei Mecke aus Werne durchsucht haben und die Viehsammelstelle mittlerweile geschlossen wurde, ist die Entrüstung nicht nur in der Lippestadt weiterhin groß.

Das Unternehmen selbst hat auf der ansonsten mittlerweile leeren Homepage eine Stellungsnahme veröffentlicht, nach der beide Mitarbeiter, die die Verstöße begangen haben, mit sofortiger Wirkung gekündigt worden seien. „Wir, die Unternehmensführung und unsere Angestellten, sind über die Aufnahmen schockiert“, ist dort ebenfalls zu lesen.

Erst seit knapp sechs Wochen produziert der Kamener Fleischermeister Dirk Flechsig seine Produkte in Werne. KamenWeb.de hatte über den Umzug der Produktion berichtet. Viel Geld hat der Fleischexperte seit dem in die Räumlichkeiten investiert, um so größer war der Schock, als er vom Fleisch-Skandal in Werne hörte. „Mein Team und ich sind fassungslos und traurig. Was uns besonders betroffen macht: Es handelt sich hierbei um den Betrieb unseres Vermieters“, schreibt Flechsig auf der Facebook-Präsenz des Kamener Betriebs.

Auf Anfrage teilt Flechsig mit, dass er von der ursprünglichen Idee, mit gemeinsamen Einkäufen mit dem Werner Betrieb Synergieeffekte nutzen zu wollen, keinen Gebrauch mehr machen wird. Auch Schlachtungen will der Kamener nicht mehr bei Mecke durchführen lassen. Nur gelegentlich habe er bisher bei Mecke schlachten lassen. „Mecke ist nur noch mein Vermieter“, stellt Flechsig klar.

Eine Kündigung des Vertrags sei mangels Alternativen nicht möglich. „Es gibt solche lebensmittelgerechten Räumlichkeiten mit über 300 Quadratmetern im Umkreis nicht noch einmal“, sagt Flechsig. Im Frühjahr 2020 hatte der Fleischer die Produktion zumindest teilweise bereits auf die Ökostation in Bergkamen-Heil verlagert. Als dort der Platz nicht mehr ausreichte, erfolgte vor wenigen Wochen der Umzug in die ehemalige Produktionsstätte des Tierfutterherstellers Paribal, langjähriger Nachbar von Mecke.

Von dem erschreckenden Filmmaterial ist Flechsig auch Tage nach dem ersten Ansehen noch geschockt. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas im Jahr 2021 überhaupt gibt. Aber leider musste ich mich eines Besseren belehren lassen“.

Zwischenstand GWA-Kürbis-Cup 2021

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Aus allen Kommunen sind nochTeilnehmer im Rennen

GWAKita St Marien Kamen721Das beigefügte Foto zeigt Kinder des Kindergarten St. Marien in Kamen-Methler mit ihrer aktuellen Kürbispflanze.

Kreis Unna/Kamen. Insgesamt 79 Kindertageseinrichtungen und Schulen sind beim diesjährigen, von der GWA-Abfallberatung initiierten, kreisweiten Kürbis-Cup an den Start gegangen. Nur wenige Einrichtungen haben sich bislang vom Wettbewerb abgemeldet, weil ihre Kürbispflanze die erste Wachstumsphase leider nicht überstanden hat. Aus allen 10 kreisangehörigen Städten und Gemeinden sind aber noch Einrichtungen dabei.

Vor allem die langanhaltend kühlen Temperaturen im Frühjahr, einige sehr heiße und trockene Tage im Juni und der extreme Starkregen haben den Pflanzen und ihren „Gärtnern“ zu schaffen gemacht. Einige zarte Kürbispflanzen sind gleich nach dem Anwachsen dem extremen Wetter zum Opfer gefallen, andere wurden durch Schnecken aufgefressen. Bei den meisten anderen Teilnehmern gibt es an den Kürbispflanzen einige Blüten oder sogar schon den ein oder anderen kleinen Kürbis zu bewundern.

„Die meisten Teilnehmer haben diese schwierige Phase aber überstanden“, freut sich GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kinder zugleich spannend und lehrreich an das Thema Kompostierung heranzuführen. Auf eindrucksvolle Weise sollen die Kinder selbst die Erfahrung machen, welch ausgezeichnete Wachstumsgrundlage kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle für gesunde Pflanzen sind. Kürbisse haben einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Deshalb eignen sie sich ganz besonders dazu, die positiven Eigenschaften von Kompost zu veranschaulichen und Kinder für diese älteste Recyclingmethode zu sensibilisieren.

Kreisweit waren im Frühjahr insgesamt 65 Kindertageseinrichtungen und 24 Schulen an den Start gegangen. Bis zum Herbst können die Einrichtungen nun verfolgen, wie die Pflanzen wachsen und aus kleinen Fruchtansätzen große Kürbisse werden. Dann wird der Kürbis mit dem größten Umfang ermittelt. Der Siegerkürbis des letzten Wettbewerbs hatte einen Umfang von 122 cm. Nun darf man gespannt sein, wie das Ergebnis in diesem Jahr ausfällt. Den Gewinnern winken attraktive Geld- und Sachpreise für Garten und Unterricht.

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