Heerener Sportschützen setzen Pokalschießen aus

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Kamen-Heeren-Werve. Die Sportschützen Heeren-Werve setzen das seit 33 Jahren im Februar stattfindende Pokalschießen die „Heeren-Werver“ Schießsporttage für dieses Jahr aus. Wie fast alle Sportarten geht zur Zeit auch bei den Sportschützen nichts. Kein Training, keine Wettkämpfe und keine vereinsinterne Veranstaltungen. Schon im Jahr 2020 sind das Sommerfest, das Kartoffelfest und die Weihnachtsfeiern mit den Senioren und den Vereinsmitgliedern ausgefallen. Auch 2021 sieht es nicht viel besser aus, so der Geschäftsführer Günter Kunert, denn das ist eine finanzielle Katastrophe. Die jährlichen Ausgaben bleiben, nur fehlen uns halt die Einnahmen. Wir hoffen nun auf die Impfung, denn damit wäre ein geordnetes Vereinsleben mit seinen vielen sportlichen und vereinsinternen Veranstaltungen vielleicht Endes des zweiten Halbjahres wieder möglich, so Kunert. Dann kann ich mir auch vorstellen, dass wir unser beliebtes Pokalschießen die 34. „Heeren-Werver“ Schießsporttage mit seinen fast 400 Schützen und Schützinnen aus dem Schützenkreis Unna-Kamen, dem ganzen Ruhrgebiet und aus Holland noch durchführen könnten. Besonders tun mir auch unsere Schüler- und Jungschützen leid. Sie waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich bei Meisterschaften und Pokalschießen. Doch jetzt und wohl auch noch für länger, gibt es keine Alternativen, auch sie müssen leider zuhause bleiben.

Archiv: Siegerehrung Pokalschießen

"Keine falschen Hoffnungen auf baldigen Start machen"

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fussballKWKamen. Seit Ende Oktober ruht der Ball in den westfälischen Amateur- und Jugendspielklassen. Nach den jüngst angekündigten Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist sobald nicht damit zu rechnen, dass Fußballerinnen und Fußballer zurück auf die Plätze dürfen. Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), beantwortet die wichtigsten Fragen zur aktuellen Situation.

Herr Schnieders, in dieser Woche haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern. Wie sehen Sie die Chancen, dass es im Februar weitergeht?

Manfred Schnieders: Ich möchte den Vereinen und Aktiven keine falschen Hoffnungen machen. Deswegen sollten wir nicht damit rechnen, dass schon im Februar wieder trainiert oder gespielt werden kann. Angesichts der aktuellen Zahlen und Maßnahmen wäre das auch fahrlässig - so leid es mir für die Clubs und die vielen Spielerinnen und Spieler tut.

Gibt es aktuell Bestrebungen des Verbandes, bei der Politik eine baldige Wiederzulassung des Trainings- und Spielbetriebs zu erwirken?

Schnieders: Natürlich sind wir Lobbyisten für unsere rund 2.500 westfälischen Vereine und vertreten ihre Interessen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Wir sagen aber ganz klar: In der aktuellen Situation muss sich der Amateur- und Jugendfußball auch ein Stückweit hintenanstellen und seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Wir bauen keinen Druck auf, sondern befinden uns seit Beginn der Pandemie in regelmäßigen Gesprächen mit der Staatskanzlei. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv und partnerschaftlich. Weder Staatskanzlei noch FLVW wollen den Breitensport verhindern. Solang Kinder und Jugendliche aber nicht in die Schule können, brauchen wir auch nicht über die Öffnung der Sportstätten sprechen.

Wie lang rechnen Sie mit dem "Fußball-Lockdown"?

Schnieders: Kein Mensch weiß, wie sich die Pandemie entwickeln wird. Insofern wäre es Kaffeesatzleserei und absolut unseriös, sich an Spekulationen über den Tag X zu beteiligen. Ich kann jeden Vereinsvertreter und jeden Journalisten verstehen, der bei uns nachfragt, wie es weitergeht. Die Antwort ist aber immer dieselbe: Wir wissen es nicht. Keiner weiß es. Das ist für uns genauso unbefriedigend. Aber es geht in der aktuellen Situation nicht anders. Wir müssen uns in Geduld üben.

Wie nehmen Sie die Stimmung an der Basis wahr? Haben die Vereine noch diese Geduld?

Schnieders: Leider muss ich feststellen, dass der Ton bisweilen rauer und Forderungen und Kritik vereinzelt lauter werden. Auch in den sozialen Medien. Deswegen an dieser Stelle noch einmal: Wir alle wünschen uns Normalität zurück. Im Alltag wie auch im Sport. Im Frühjahr haben sich die Vereine sehr solidarisch und rücksichtsvoll gezeigt. Das wünsche ich mir zurück. An dieser Stelle möchte ich den Vereinen versichern, dass wir - sobald ein Re-Start-Termin absehbar ist - auch wieder auf sie zugehen werden und den Austausch per Videokonferenzen intensivieren.

Gibt es denn bereits verschiedene Szenarien für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs?

Schnieders: Nur weil wir unsere Ideen nicht tagtäglich der Öffentlichkeit zugänglich machen, heißt das nicht, dass wir uns keine Gedanken machen würden - im Gegenteil. Alle Gremien sind in einem ständigen Austausch und entwickeln Modelle für verschiedene Zeitpunkte der Wiederaufnahme. Da wir diesen Termin aber nicht selbst in der Hand haben, bin ich kein Freund von Wasserstandsmeldungen, die wenig später keine Gültigkeit mehr hätten. Was ich sagen kann: Ich bin froh, dass wir vor der Saison die Weichen für eine Saisonwertung gestellt haben. 50 Prozent der Spiele einer Staffel sind nach wie vor unser Ziel. Nach Möglichkeit so, dass mindestens jeder Verein einmal gegen jeden gespielt hat.

Wenn es im März wieder losgehen könnte, hätten die Spielerinnen und Spieler rund vier Monate nicht trainieren können. Wie lang wäre die Vorbereitungszeit?

Schnieders: Wir haben uns im Moment für zwei Wochen ausgesprochen. Das ist angesichts der langen Pause sehr wenig, dessen sind wir uns bewusst. Ich gehe aber davon aus, dass die Trainer ihren Spielern zumindest in den überkreislichen Ligen Trainingspläne für ein individuelles Training mitgegeben haben, sodass die persönliche Fitness halbwegs gewährleistet ist. Ein Mannschaftstraining kann das sicher nicht ersetzen. Die Voraussetzungen sind jedoch für alle Mannschaften gleich. Möglich wäre aber auch eine stufenweise Rückkehr auf die Sportplätze, so wie im Frühjahr: Erst kontaktfrei, dann mit Kontakt. Das würde die Vorbereitungszeit natürlich verlängern. Sobald abzusehen ist, wann es wieder losgehen kann, werden wir die Vereine aber aktiv in die Entscheidungsfindung zur Vorbereitungszeit miteinbeziehen.

Hat der aktuelle Fußball-Lockdown Einfluss auf die Wechselperiode?

Schnieders: Nein, die bisher bestehenden Fristen der Wechselperiode II gelten nach wie vor. Einzig die Sperrfrist wird vom 1. November 2020 bis zur Freigabe des Spielbetriebs bei der Berechnung des Sechs-Monats-Zeitraums herausgerechnet (Auszug aus dem §22 (9) SpO/WDFV).

Nikolausgeschenke für die Jungschützen

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Nikolaus bei den Sportsch 2020Kamen-Heeren-Werve. Dieses Jahr ist durch Corona alles anders. Eigentlich hätte zu dieser Jahreszeit die Weihnachtsfeier der Jugendgruppe der Sportschützen Heeren-Werve stattgefunden. Was aber aus aktuellem Anlass zur Zeit leider nicht möglich ist. Die Jugendleiterinnen Michelle Stermula und Denise Bergmann haben sich aber etwas besonderes einfallen lassen. Sie schickten den Kids per Whatsapp ein Nikolausquiz mit verschiedenen Fragen. Außerdem sollten die Kids mit verschiedenen Materialien ein Foto mit Weihnachtsmotiv erstellen. Die Lösungen schickten die Kids per Whatsapp zurück.

Alle Kinder und Jugendlichen beteiligten sich und bekamen für ihren Fleiß vom Nikolaus einen persönlich gestalteten Fotokalender mit Foto´s aus dem Vereinsleben , einen Nikolaus und eine Urkunde. Zur Zeit läuft auch noch der Malwettbewerb für Schüler und Jugendliche bei dem es 3 Gutscheine von der Buchhandlung Willy Schulte zu gewinnen gibt. Alle Infos hierzu und vieles mehr gibt es auf der Facebook Seite unter: www.sportschuetzen-heeren-werve.de.

Geldsegen für über 100 WTV-Vereine

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WTV20KWKamen. Mit dem bisher in Nordrhein-Westfalen einzigartigen Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ will das Land NRW seine Stellung als Sportland Nummer Eins stärken. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms zur Verfügung, von denen Sportvereine und -verbände profitieren können.

Sportvereine können seit dem 1. Oktober 2019 über das Förderportal des Landessportbundes NRW (LSB) Zuschüsse für die Sanierung und Modernisierung ihrer Sportstätte beantragen, wenn der Verein Eigentümer der Anlage ist. Auch pachtende oder mietende Vereine können Anträge stellen, wenn sie als wirtschaftliche Träger zuständig für „Dach und Fach“ sind. Die Stadt- und Kreissportbünde sowie die Stadt- und Gemeindesportverbände koordinieren die Anträge und beraten die Sportvereine in ihrem Gemeindegebiet.

WTV-Vereine profitieren
Auch die Tennisvereine in Westfalen haben von diesem Angebot bisher fleißig Gebrauch gemacht. In einer ersten Auswertung teilte der Landessportbund NRW mit, dass seit dem 1. Oktober 2019 für 108 Tennisvereine im Verbandsgebiet des Westfälischen Tennis-Verbandes bisher eine Fördersumme von 7.573.853,33 € bewilligt wurde. Ein positives Zeichen. Viele Vereine sind aktiv und stellen sich damit moderner und infrastrukturell besser für die Zukunft auf. Die Bandbreite der Summen der geförderten Vereine liegt zwischen 10.100 € und 553.350 €.

LSB-Präsident Stefan Klett wird hinsichtlich der Initiative mit folgenden Worten zitiert: „Die bisherige Resonanz bestätigt meinen Eindruck, dass dieses Sonderprogramm von Beginn an als Glücksfall für den organisierten Sport einzustufen ist. Denn mit den insgesamt 300 Millionen Euro können viele Sportstätten in einen optimalen Zustand versetzt werden, so dass unsere NRW-Sportvereine mit ihren umfassenden Angeboten für die Menschen vor Ort ein langfristiger Begleiter bleiben. Damit die Vereine die zur Verfügung gestellten Gelder für überfällige Sanierungsmaßnahmen aber auch nutzen, sind natürlich engagierte Stadtsportbünde sowie Kreissportbünde mit ihren Stadt- und Gemeindesportverbänden als starke Partner gefragt.“

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) stellt Spielbetrieb für dieses Jahr ein

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flvw 519KWKamen. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) schickt seine Vereine vorzeitig in die Winterpause. Nachdem die spielleitenden Stellen den Spielbetrieb bereits für den November absetzen mussten, wird der Ball in Westfalen auch im Dezember nicht mehr rollen. Das hat der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) am Dienstagabend in einer gemeinsamen Videokonferenz mit Vertretern des Verbands-Jugend-Ausschusses (VJA) und den Vorsitzenden der 29 FLVW-Kreise beschlossen. Die Vereinbarung gilt für alle Amateur- und Jugendspielklassen sowie Freundschaftsspiele auf Verbands- und Kreisebene.

"Nach den jüngsten Einschätzungen der Bundes- und Landesregierung ist nicht realistisch zu erwarten, dass der Spielbetrieb im Amateur- und Jugendbereich noch in diesem Jahr wieder zugelassen wird. Wir haben uns deshalb entschlossen, im Dezember keine Spiele anzusetzen", betonen der VFA-Vorsitzende Reinhold Spohn und der für den Jugendfußball verantwortliche Vizepräsident Holger Bellinghoff. Wann die Saison fortgesetzt wird, hängt maßgeblich vom Infektionsgeschehen und den politischen Entscheidungen ab. Manfred Schnieders: "Denkbar ist eine verkürzte Winterpause und ein früherer Re-Start im Januar", beschäftigen sich der FLVW-Vizepräsident Amateurfußball, der VFA und die Verantwortlichen im Jugendbereich bereits mit Anpassungen des Rahmenterminkalenders. Unverändert gilt, dass man den Vereinen eine mindestens zweiwöchige Vorbereitungszeit einräumen wird.

Präsident Gundolf Walaschewski begrüßt die gemeinsam getroffene Entscheidung: "Es ist dringend geboten, einerseits den Vereinen Planungssicherheit zu geben und andererseits der Gesellschaft zu signalisieren, dass wir den Vorgaben der Politik unbedingt folgen werden und nicht ständig um privilegierte Regelungen für den Fußball nachsuchen."

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