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Kamener Bürgermeisterwahl: Wahlbenachrichtigungen sind zugestellt

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

wahlbenachrichtigung518Kamen. Die organisatorischen Vorbereitungen für die Bürgermeisterwahl am 17. Juni sind weitestgehend abgeschlossen. Bis zum Wahltag erfolgt nun die Feinabstimmung, die mit einem bewährten Wahlteam geschultert wird. Rund 320 WahlhelferInnen hat Bürgermeister Hermann Hupe als Wahlleiter für die Durchführung der Bürgermeisterwahl wieder zu ehrenamtlichen Wahlhel­ferInnen bestellt, die in den Wahllokalen und im Rathaus einen reibungslosen Ablauf garantieren werden.

Etwa 35.000 Wahlbenachrichtigungen wurden bis zum 27. Mai 2018 den Wahlbe­rechtigten durch die Deutsche Post AG zugestellt. Wahlberechtigte, die keine Wahlbenachrichtigung erhalten, sollten sich unbedingt in der Zeit vom 28.05. – 01.06. im 1. Obergeschoss, Zimmer 109, des Rathauses, während der Dienststunden verge­wissern, ob sie in das Wählerverzeichnis der Stadt Kamen aufgenommen wurden und somit wahlbe­rechtigt sind.

Nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung können die WählerInnen die Briefwahl beantragen und im Rathaus wählen. Hierzu wird im 1. Oberge­schoss, Zimmer 107, ein Wahlbüro eingerichtet. Al­ternativ kann, mit dem auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung abgedruckten Antrag, die Brief­wahl auch auf dem Postweg beantragt werden. Hierzu ist der Antrag auszufüllen, zu unterschreiben und in einen frankierten Briefumschlag an das Wahlbüro zu senden. Außerdem besteht ab sofort die Möglichkeit den Wahlschein über das Internet zu beantragen. Zu­sätzlich werden Informationen zu den Wahllokalen bereitgestellt (www.stadt-kamen.de).-kamen.de).

Zwei Wahllokale stehen bei der jetzigen Wahl nicht zur Verfügung. Das Bürgerhaus Methler steht aufgrund von Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten nicht zur Verfügung. Dafür wird ersatzweise die Turnhalle der Jahnschule als Wahllokal dienen. Anstelle des Amtsgerichtes wird ein Wahllokal bei den GSW Kamen-Bergkamen-Bönen eingerichtet.

Für mögliche Fragen rund um die Bürgermeister­wahl steht das Wahlteam im Rathaus unter den Rufnummern 148-1201 oder 148-1203 gern zur Ver­fügung.

Das Wahllokal ist ab kommenden Dienstag, 22.05. zu folgenden Öffnungszeiten geöffnet: Mo. – Mi. 7.30 – 16.30 Uhr; Do. 7.30 – 17.00 Uhr; Fr. 7.30 – 13.00 Uhr.

 

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Wenn die Kamera die Schönheit hinter dem Handicap hervorholt

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Frauenproj518KB

von Katja Burgemeister

Kamen. Heute kommen einige später zum gemeinsamen Treffen. Die einen müssen sich noch das Haar bürsten und kämmen. Die anderen brauchen ganz dringend ein spezielles Parfüm, eine besondere Creme, ein ganz bestimmtes T-Shirt. Denn alle wollen heute besonders schön sein. Schließlich kommt der Fotograf. Und der soll alle Teilnehmerinnen des Frauenprojekts im Haus Mühlbach ins richtige Licht rücken.

Schön sein will schließlich jede Frau. Egal, ob sie ein Fotomodel ist oder im Rollstuhl sitzt, den Rollator als Gehhilfe braucht, das Down Syndrom hat oder Spastiken das Gesicht in Bewegung halten. „So wie ich bin, bin ich schön“, heißt deshalb das besondere Projekt, das Beeinträchtigungen in den Hintergrund rücken lässt und das Selbstbewusstsein hervorlockt. Denn die Zweifel am eigenen Aussehen sind manchmal dann doch allzu groß, wenn es mit dem Gehen nicht so richtig klappt, der Mund oder ein Augenlid gelegentlich ganz schön eigensinnig sind oder Hüftumfang nicht wirklich den Model-Maßen entspricht.

Frauenproj2518KBDurch Beobachtungen und Gespräche haben die Mitarbeiter in der Wohneinrichtung der Perthes-Stiftung bemerkt, dass sich die elf Bewohnerinnen im Haus Mühlbach oft mit genau diesem Thema beschäftigen. „Es gibt häufig Hemmschwellen oder es fehlt oft die Eigeninitiative, um die eigenen Ideen und Bedürfnisse auch in die Tat umzusetzen“, schildert Silja Poschmann. So entstand der Grundgedanke für das spezielle Projekt nur für Frauen. Ein perfektes Vorhaben für Studentin Laura Lülf. Sie arbeitet im Haus Mühlbach und kann das Projekt wunderbar in ihr Studium der Rehabilitationspädagogik integrieren. Sie plante zusammen mit den Frauen, wie sie der eigenen Schönheit auf Spur kommen können.

Ein großes Lachen schallt durch den Innenhof. Dagmar kommt gerade vom „Schönmachen“ und ist kalkweiß im Gesicht. Die Sonnencreme hat sie so großzügig aufgetragen, dass kaum noch Haut zu erkennen ist. Sie muss selbst lachen, als Laura Lülf mit einem Tuch die dicke Schutzschicht deutlich verringert. Für gute Laune sorgt auch das Totenkopf-Tshirt, das sich Sigrid für das Fotoshooting ausgesucht hat. Keine Frage: Dieses Projekt macht richtig Spaß. Da vergessen alle fast die riesengroße Kameralinse, die auf sie gerichtet ist. Zum Beispiel dann, wenn sich zwei Freundinnen auf der Bank umarmen, weil sie sich gerade an die Beerdigung eines Mitbewohners erinnern, der vor wenigen Wochen verstorben ist.

Das sind die besonderen Momente, die Reinald Döring mit seiner Kamera einfängt. Er gehört längst zum Inventar von Haus Mühlbach. Er hat selbst einen Angehörigen, der hier lebt. Als Hobbyfotograf hat er schon oft die Bewohner im Bild festgehalten. Heute beobachtet er die Frauen, drückt in intimen, verträumten, entrückten, nachdenklichen und manchmal auch traurigen Momenten ab. Oder genau dann, wenn die Frauen sich nur für ihn in Szene setzen. So entstehen nicht nur ganz besondere Portraits, sondern auch ganz individuelle Gesichter. Gesichter, die ausnahmslos schön sind. Denn: „Schön ist jeder“, ist der Fotograf überzeugt. Er versucht, mit der Linse die Schönheiten einzufangen, die ihre Besitzerinnen vielleicht noch gar nicht an sich gesehen haben.

Das Fotoshooting ist nur ein Teil des Projektes, das aus Kollektenmitteln der Diakonie realisiert wird. Die Frauen haben sich zu Beginn bereits zu einer Gesprächsrunde getroffen, bei der die wesentliche Frage im Mittelpunkt stand: „Wie fühle ich mich als Frau?“ – und wie gehe ich im Alltag mit meinen Einschränkungen um. Es gab einen Wellnesstag mit Hand- und Gesichtsmassagen sowie einer Phantasiereise, auch ein gemeinsames Eisessen und Kinoabende standen auf dem Programm. Zum Abschluss wird es eine weitere Gesprächsrunde mit der Behindertenbeauftragten des Kreises Unna geben. Dann werden alle Erfahrungen noch einmal gemeinsam besprochen.

Eines jedenfalls ist jetzt schon nicht zu übersehen: Der Spaß an dem Projekt ist riesig. Und vor der Kamera entfalteten sich so viele Schönheiten, dass Reinald Döring alle Hände voll zu tun haben wird, um hier eine Auswahl für die Fotowand und die individuellen Porträts zu treffen. Wer da noch Zweifel an sich und ihrer Schönheit hat…

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Stadtkonferenz vereinigt Generationen an den Arbeitstischen

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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von Katja Burgemeister

Kamen. Damit hatten einige nicht unbedingt gerechnet. Dass ein Bürgermeisterkandidat weniger redet als handelt und sich sofort an die Arbeit machen will. Jonas Büchel rieb sich die tatendurstig die Hände und wollte mit seinen Helfer-„Hummeln“ gleich loslegen mit den Ideen für die Zukunft der Stadt. „Es geht weniger um mich als vielmehr um die Stadt, um Sie, um zukünftige Veränderungen.“ Er musste dann doch erstmal einen Gang herunterschalten. „Wir kennen Sie doch gar nicht richtig, erzählen Sie doch erstmal etwas über sich!“, bat ihn ein Grüppchen in der ersten Reihe der Stadthalle.

Buechel2518KBDie Arbeitsgruppen fanden sich schnell zusamme und griffen sofort zu Stift und Papier. Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.deDort waren bei subtropischen Temperaturen immerhin gut 30 Interessierte der Einladung des Bürgermeisterkandidaten gefolgt. Denn der hat im Wahlkampf durchaus Einmaliges zu bieten. Seine Kampagnenschlagworte nimmt der 52-jährige Sozialarbeiter, der in ganz Europa als Berater für Stadtentwicklung und Sozialplanung in der so genannten Gemeinwesenarbeit auch für Universitäten unterwegs war und zuletzt in Lettland lebte, ausdrücklich wörtlich. Zuhören, Reden, Verhandeln und Erneuern: All das sollte in dieser Stadtkonferenz im Mittelpunkt stehen. Die hat Kamen in dieser Form jedenfalls noch nicht gesehen. Es war ein Experiment, das Büchel sonst als „Open Space“ schon oft gerade in kleineren Städten umgesetzt hat – dann allerdings drei Tage lang. Komprimiert auf insgesamt zwei Stunden war jetzt das Konzept, das sich einen Masterplan für Kamen zum Ziel setzt.

Büchel’s Versprechen kam jedenfalls gut an: „Egal ob ich Bürgermeister werde oder nicht: Wir werden die Ideen, die wir hier erarbeiten, als Initiative weitertragen.“ Drei Räume waren im Konferenztrakt dafür reserviert, das sichtliche Interesse der Teilnehmer auch in Ergebnisse zu verwandeln. Jeder Raum war einem Schwerpunkt gewidmet. Ob Soziales, Kultur und Bildung, der Bereich Wirtschaft, Zentren, Leerstand oder das Thema Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt: Jeder war eingeladen, sich ganz und gar seinen Interessen zu widmen oder auch spontan das Gebiet als emsige „Hummel“ zu wechseln.

Die Arbeitsgruppen fanden sich schnell zusamme und griffen sofort zu Stift und Papier. Die ersten Schlagworte fanden ganz von selbst ihren Weg auf die Merkzettel. Häufig fanden sich hier handschriftliche Worte, die sich mit dem Zusammenleben der Generationen beschäftigen. Barrierefreiheit interessiert in allen Themengebieten – nicht nur die bauliche, sondern auch die weniger fassbare in der Sprache, zwischen den Nachbarschaften. Was die Fachleute als „Ermöglichungskultur“ bezeichnen, treibt viele Kamener um: Die Verwaltung sollte nicht nur ihre grundlegenden Aufgaben wahrnehmen, sondern auch Ideen aufgreifen und mehr als finanziell unterstützen. Gastronomische Einrichtungen wünschen sich viele Kamener – vor allem nicht nur solche, die kommerziell betrieben werden. Ein Freizeitzentrum mit diesem Schwerpunkt in der Innenstadt, das ist für viele eine Zukunftsvision. Am wichtigsten ist aber allen ein Grundgedanke: Das Wir-Gefühl in Kamen soll gestärkt werden.

Jonas Büchel war rundum zufrieden mit dem Zuspruch und mit dem Elan: „Es kommt auch nicht auf die Quantität an, denn diejenigen, die gekommen sind, sind genau die richtigen“, betonte er ein Prinzip seiner Arbeit. Dass bei diesem fantastischen Sommerwetter die Arbeitsräume gut gefüllt waren und sich gleich mehrere Generationen hier versammelt hatten, war für ihn toller Erfolg.

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