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„Kamen ist die geilste Stadt der Welt“

am . Veröffentlicht in Musik

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Alle Teilnehmer und Preisträger von „Ein Song für Kamen“ auf einen Blick. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Kamen. Niklas Lorentz, Jonas Kant und Joel Moebus von der Gesamtschule haben mit dem Titel „Kamen ist die geilste Stadt der Welt“ den ersten Kinder- und Jugendwettbewerb zum Motto „Ein Song für Kamen“ gewonnen.

Doch alle der insgesamt sieben Teams - von Solisten bis hin zur Gruppe - haben den Applaus im vollbesetzten Freizeitzentrum Lüner Höhe (FZ) für ihre Liedbeiträge über die Sesekestadt verdient. „Manchmal hat man Wettbewerbe, wo dann was dabei ist, was man eigentlich nicht hören möchte. Das war hier nicht der Fall, weil alle Songs sehr gut waren“, fasst Andreas Obering - besser bekannt als „der Obel“ - als Moderator der Abschlussveranstaltung zusammen.

Song 22418CVDie Sieger präsentierten „Kamen ist die geilste Stadt der Welt“ noch einmal zum Finale. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deUm die Entscheidung zu fällen, welcher der Titel der beste Song ist, hatte das FZ die sieben Lieder im Vorfeld 56 Kindern und 18 Erwachsenen vorgespielt, die diese anschließend bewertet haben. „Wir waren die ganze Zeit mitten im Projekt. Da sind uns alle Titel ans Herz gewachsen, so dass wir diese Entscheidung nicht treffen wollten“, so FZ-Leiter Michael Wrobel zum Entschluss, nicht als Jurymitglied aktiv zu werden.

Wrobel lobte ausdrücklich noch einmal alle Teilnehmer und die Unterstützer aus der lokalen Musikerszene: „Der wichtigste Punkt des Projektes war es, dass wir den Kids bei ihren Ideen zuhören und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen.“ Dies sei gut gelungen und als bleibende Erinnerung finden sich alle Beiträge nun auf einer CD.
Den Auftakt der Song-Vorstellungen übernimmt Lina-Sophie Schauer, die bei „Kamen, Oh Kamen!“ von Musiker Andy C. unterstützt wird. Bei „In Kamen kennt sich jeder“, wird es richtig eng, denn die fünf Schülerinnen aus dem achten Jahrgang der Gesamtschule werden von der Band „Tuesday Combat“ begleitet. Gleich 13 Jugendliche aus der 7f der Gesamtschule stellen danach ihr Stück „Wir lieben einfach Kamen“ vor. Auch diese Gruppe war durch einen Lehrer auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht worden und sofort mit Begeisterung dabei. Mina Fluhme mit „Kamen ist sicher“, „Wir schreiben Geschichte“ mit Kamener Kindern featuring Captain Horst, Merle Nath mit „Stadt Kamen“ und das Trio vom „Team Timeline“ mit „Kamen ist die geilste Stadt der Welt“ komplettieren die Wettbewerbs-Beiträge.

„Wir hatten am Anfang nur den Hook zu Beginn des Songs und den Refrain“, sagt Sänger und Trompeter Niklas Lorentz nach dem unerwarteten Erfolg. Mit der fachlichen Unterstützung von Steffen Loos und Nils Dauk kam aber schnell Schwung in die Nummer. „Steffen hat alles wunderbar abgemischt und Nils war unsere mentale Unterstützung und hat dazu noch die Triangel eingespielt“ , bilanziert der Neuntklässler zufrieden. Den zweiten Platz erobert der Titel „Wir schreiben Geschichte“, auf dem dritten Rang landet „Kamen, Oh Kamen!“   

Die Wege zwischen dem FZ und den jungen Musikern sollen sich nach Möglichkeit mit Beendigung des Wettbewerbes nicht trennen. „Wir werden alle, die es möchten, auch weiterhin unterstützen“, kündigt Wrobel an. Nicht nur das - auch bei künftigen Veranstaltungen ist der Musiker-Nachwuchs eingeladen, den eigenen Song vorzustellen. Fotostrecke >>>

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Kindergarten-Cup: Premiere mit vielen Gewinnern

am . Veröffentlicht in Lokalsport

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Unterhaltsame Spiele boten die Kinder den Zuschauern beim ersten Kindergarten-Cup des SuS Kaiserau.  Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Cup02418CVManchmal gibt es wichtigeres als Fußball - ganz besonders für Mädchen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Der SuS Kaiserau hat am Samstag seinen ersten Kindergarten-Cup ausgerichtet. Drei Kindergärten aus Methler hatten dabei jeweils zwei Teams auf den Kunstrasenplatz des Bezirksligisten geschickt, die den vielen Zuschauern sehr unterhaltsame und torreiche Spiele boten.

Fußball ist für viele Menschen die wichtigste Nebensache der Welt. Für die 60 Kinder aus dem AWO-Kindergarten Gänseblümchen, dem evangelischen Kinder- und Familienzentrum sowie dem katholischen Kindergarten St. Marien ist das glücklicherweise noch nicht der Fall. Bei den Kindern, die am Samstag zum größten Teil erstmals mit einer Mannschaft bei einem Turnier gestartet sind, überwiegt noch die reine Freude am Spiel und der Bewegung.

Von Taktik oder Grundformationen haben die Kleinen noch nie etwas gehört, so lautete die Devise bei den zwölf Spielen in erster Linie „alle laufen hinter dem Ball her“.
Die Kenner - oder die, die sich dafür halten - am Spielfeldrand kommentierten das fröhliche Treiben mit Kommentaren wie „Torwart ist der mit den Handschuhen“ oder „Das ist die falsche Richtung, in die ihr lauft“. Den Maxis und Mittelkindern, die für die drei Einrichtungen spielten, war die nicht ganz ernst gemeinte Kritik völlig egal. Ebenso wie die Ergebnisse der Spiele - am Ende gewannen die beiden Teams des Kinder- und Familienzentrums die beiden Wettbewerbe und die Pokale. Die glänzten bei sommerlichem Wetter zwar schön in der Sonne, doch noch viel besser fand der Fußball-Nachwuchs das darin befindliche Wassereis.

„Es ist sehr gut gelaufen. Alle Mannschaften sind angetreten, es hat sich keiner verletzt und alle haben viel Freude gehabt“, so SuS-Geschäftsführer Dirk Pakendorf. Aufgrund einer eigenen Veranstaltung konnten die Kinder aus der vierten Einrichtung in Methler, dem AWO Kiga Brausepulver, dieses Mal nicht mitspielen. Die können dann aber im nächsten Jahr dabei sein, denn der SuS plant das Turnier regelmäßig durchzuführen. Vielleicht können dann auch Mannschaften von weiteren Kindergärten aus Kamen mitspielen“, kann sich Pakendorf eine Ausweitung des Cups für die ganze Stadt vorstellen.  Fotostrecke >>>

Archiv: 1. Kindergarten-Cup des SuS Kaiserau

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Kaninchen auf Safari: Kamener Kindermusical bei Ruhrfestspielen

am . Veröffentlicht in Kultur

Abbildung Gugelhupfvon Andreas Milk

Kamen. Das Kaninchen Carlo gibt es wirklich im Leben des Kamener Musikers Jonas Pieper. Der hat sich irgendwann gefragt: Was würde Carlo tun, wenn er sprechen könnte? Die Antwort: eine Reise buchen und auf Safari gehen. Und um genau dieses Abenteuer geht es in Piepers Musiktheaterstück für Kinder, das er gemeinsam mit Freunden am 1. Mai bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen aufführt.

Piepers Team namens "Gugelhupf" hat vor einigen Monaten schon eine CD mit Kinderliedern herausgebracht, "Jetzt geht's rund". Unter anderem bei Willi Schulte in Heeren wurde sie vorgestellt. Aber da sollte eben noch mehr kommen: "Ich hatte immer schon Lust, ein Stück zu schreiben", erzählt Pieper. Dass dieses Stück sich um Erlebnisse von Carlo drehen könnte, war die Ausgangsidee. Weitere Inspiration lieferten Zoobesuche. Nehmen wir bloß mal Erdmännchen - die kamen Pieper vor, als seien sie auf Patrouille. Konsequenz: Im Stück "Mit Carlo dem Kaninchen auf Safari" bilden die Erdmännchen Egon, Eva und Ernesto eine aufgeweckte Polizeieinheit. Außerdem sind da noch Zacharias das Zebra, Typ Hippie, mit Vorliebe für Gras (!); eine Giraffe namens Gisela; der Elefant Elvis; schließlich Leopold, ein Löwe, der immer böse rüberkommt, weil ihm Streicheleinheiten fehlen. Am Ende machen die Tiere Party.

gugelhupf418 Foto privat"Wir erzählen auf der Bühne als Band eine Geschichte", sagt Jonas Pieper. Von ihm stammen die zehn Lieder des 45-Minuten-Stücks, er spielt Gitarre - und trägt dabei auch mal ein Tierkostüm. Sabrina Sauer spielt das Kaninchen Carlo, Carolin Pommert seine Besitzerin und Reisegefährtin Annabelle, Jana Flaccus spielt gemeinsam mit Jonas Pieper die halbe afrikanische Fauna, als Musiker unterstützt Tim Bücher das Ensemble - "Kamener Junge" und an der Essener Folkwangschule ausgebildet -, Elisabeth Deppe ist für die Verwandlung von Mensch zu Tier - sprich: die Kostüme - zuständig, Florian Dörschug für die Technik.

Zwei Aufführungen wird es am 1. Mai im Festspielhaus Recklinghausen geben: um 14 Uhr und um 16 Uhr. Karten gibt es vor Ort, der Eintritt kostet einen Euro. Wer Pieper und die "Gugelhüpfer" schon vorher kennenlernen möchte: Ihre Homepage bietet unter anderem Links zu Youtube-Videos.

www.gugelhupf-kinderlieder.de

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