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3. Kamen Open: Christopher Heyman, Sieger von 2016, führt das Feld an

am . Veröffentlicht in Lokalsport

Heyman Christopher cv

Christopher Heymann  (© Christoph Volkmer)

Kamen. Das Feld der 3. Kamen Open, die Internationalen NRW-Meisterschaften der Herren, ist nahezu komplett. Das mit 15.000 US-Dollar dotierte ITF-Weltranglistenturnier, findet vom 23. Juni bis 1. Juli auf der Anlage des VfL Kamen statt. Angeführt wird die Setzliste von einem "alten Bekannten", und zwar dem Belgier Christopher Heyman (ATP 290). Heyman konnte die 1. Kamen Open gewinnen, damals in einem wahren Achterbahn-Finale gegen den Franzosen Antoine Hoang. Der zweimalige Finalist Hoang ist in diesem Jahr nicht am Start und auch Vorjahressieger Alexander Vasilenko aus Russland wird deinen Titel nicht verteidigen. Dafür sind die Westfalen stark im Hauptfeld vertreten und wollen ebenfalls ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden. Louis Weßels (ATP 557/Bielefelder TTC) erreichte im Vorjahr das Halbfinale, wo er an Antoine Hoang scheiterte. In diesem Jahr ist der 19-Jährige an Position fünf gesetzt. Yan Sabanin ATP 672/Dortmunder TK Rot-Weiß 98) stand kürzlich noch im Endspiel der Westfalenmeisterschaften in Gelsenkirchen, wo er sich Johann Willems (ATP 1063/Tennispark Versmold) geschlagen geben musste, bei den 3. Kamen Open geht er als Nummer acht der Setzliste ins Rennen. Westfalenmeister Willems ist ebenfalls am Start, er wird mit einer Wild Card bedacht, Willems Teamkollege Marvin Netuschil (ATP 709) ist dagegen direkt fürs Hauptfeld qualifiziert. Eine weitere Wild Card fürs Hauptfeld geht an Lars Hoischen vom TC Herford. Bisher liegt der Cut des Hauptfeldes bei 829, damit hat der Argentinier Felipe Martinez Sarrasague als letztes den Sprung ins Hauptfeld geschafft.

Ein paar weitere Westfalen wollen sich noch durch die Qualifikation kämpfen und sich damit ihren Platz im Hauptfeld verdienen, dort treten unter anderem Lynn Max Kempen (TC Parkhaus Wanne-Eickel), Felix Ewers (TSC Hansa Dortmund) oder Jannik Rother (Bielefelder TTC) an.

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Kamener Straßennamen: Schulstraße

am . Veröffentlicht in Stadtgeschichte

KHSchulstr1von Klaus Holzer

Kamen. Die Schulstraße war jahrhundertelang der Standort Kamener Schulen, vor allem der Vorgängerbau des alten Küsterhauses neben der Pauluskirche. Die älteste Urkunde mit der Erwähnung eines Lehrers in Kamen stammt von 1320. Darin wird ein „Johann rector scholarum" genannt. Pröbsting nimmt aber an, daß schon vorher eine Schule bestanden haben muß, da diese am Anfang immer den Kirchen angegliedert waren, und die St. Severinskirche (heute Pauluskirche) besteht schon seit dem frühen 12. Jh.

KHSchulstr2Abb. 1: Das alte KüsterhausUnd 1418 wird urkundlich belegt, daß es nur einen Lehrer an dieser Schule gab. Das Vorläufergebäude des alten Küsterhauses neben der Pauluskirche war bereits im 16. Jh. eine Schule, die „schola latina camensis“ und hatte Platz für 24 Schüler. Wegen des ständigen Geldmangels war die bauliche Erhaltung ein Dauerproblem, immer war es kalt und zugig, regnete es herein. 1586 gab es hier drei Lehrer: primarius Antonius Praetorius, magister Lambertus Ulentorpius und magister Jost Timann. Nach 1600 stand hier die Evangelisch-Reformierte Schule, ab 1858 die Städtische Rektoratsschule, der Vorläufer des heutigen Städtischen Gymnasiums. Die letzte Schule an diesem Standort war die Pestalozzischule, zum Schluß als VHS-Gebäude benutzt, seit etwa 15 Jahren in ein Wohnhaus umgewandelt.
KHSchulstr4Abb. 2: Die alte Rektoratsschule, 1904 abgerisse

KHSchulstr5Abb. 3: Der 1905 begonnene Nachfolgebau, die PestalozzischuleDer erste namentlich bekannte Rektor dieser Lateinschule war der o.e. Antonius Praetorius, der sich als erster großer Gegner der Hexenverbrennungen einen Namen machte. Im Jahr 1580 kommt er unter dem Namen Anton Schulze, gebürtig aus Lippstadt, als Lehrer nach Kamen, nennt sich aber, wie alle Studierten der mittelalterlichen Tradition folgend, lateinisch Antonius Praetorius. Hier heiratet er 1584 Maria, eine Kamenerin, die ihm 1585 den Sohn Johannes gebiert. Offenbar ist er ein guter Lehrer, er erwirbt sich bald Ansehen. Schon 1586 wird er zum Rektor der Kamener Lateinschule bestellt, was durch eine Urkunde vom 28. April 1586 im Kamener Stadtarchiv belegt ist.

KHSchulstr7Abb. 5: Urkunde Praet. in KamenEr ist wohl ein sehr guter Lehrer, denn man traut ihm zu, die „übel erzogenen wilden Rangen“ zu „Gottesfurcht, Zucht und Tugend“ (Stadtchronist Pröbsting) erziehen zu können. Umso erstaunlicher, daß es zu Anfang des 17. Jh. eine relativ große Anzahl an Studenten ex schola Camensi gab. Um die Erziehung ihrer Kinder zu verbessern und diesen guten Lehrer halten zu können, stifteten 14 prominente KHSchulstr6Abb. 4: Antonius Praetorius, gesehen vom Kamener Künstler Reimund KasperKamener Bürger, darunter auch der damalige Bürgermeister Joachim Buxtorf aus der bekannten Gelehrtenfamilie, 1520 Taler und 72 Taler Rente pro Jahr, woraus Praetorius und zwei weitere Lehrer bezahlt werden sollten. Als Bedingung wird genannt, daß diese Stiftung nur so lange gelten solle, wie die Schule der „Augsburgischen Konfession“1 folge, d.h. lutherisch bleibe.

Bis 1859 wurde diese Schule von der evangelischen Kirchengemeinde betrieben, durch einen Vertrag zwischen Kirchengemeinde und Stadt, am 7. Februar 1859 von der Königlichen Regierung zu Arnsberg bestätigt, wurde diese Rektoratsschule städtisch, sollte aber evangelisch bleiben. Als Zeichen dafür sollte der älteste Pfarrer dieser Gemeinde ständiges Mitglied des Rektorat-Kuratoriums sein.

Der Sohn des Küsters Philip Ruß, der natürlich im Küsterhaus wohnte, ebenfalls Philip genannt, gilt als (einer der) Entdecker des „Schweinfurter Grüns“. Aus seinen Einnahmen daraus vermachte er seiner Heimatstadt später 2000 Taler.

Auf der Ecke Schulstraße – Wimme steht eine Villa, die immer den Blick der Vorübergehenden auf sich zieht, weil sie sich äußerlich von allen anderen Häusern in Kamen unterscheidet. Sie hat eine richtige Einfahrt, der Sockel ist aus Bruchsteinen gemauert, darüber erhebt sich eine vielfach gestaltete Dachform mit Säulen, Erkern, Loggia. Und selbst der Schornstein scheint einem Taubenhaus nachempfunden. Es ist ein typisch historistischer Baustil. Es stammt aus den 1890er Jahren und wurde vom ersten Kamener GKHSchulstr3Abb. 6: Das „Storchenhaus“ynäkologen, Dr. med. R. Boschulte errichtet. An seinen Beruf erinnern noch heute die beiden Storchenköpfe links und rechts auf dem Gittertor. Da diese aber meistens offenstehen, muß man es wissen oder schon sehr genau hinschauen, um sie zu entdecken. Später war Dr. Boschulte auch Stadtverordneter. Seine Tochter erbte dieses Haus mitsamt dem Grundstück. Sie verkaufte einen Teil davon in den 1890er Jahren an die katholische Kirche. Heute steht die Kirche Hl. Familie darauf.

Auf der Ecke zur Julius-Voos-Gasse stand ehemals die Metzgerei Voos. Aus ihr ging … Aber diese Gasse verdient einen eigenen Beitrag.

Abb.: 0,1 & 6: Photos Klaus Holzer
Abb.: 2,3 & 5: Stadtarchiv Kamen

1 Confessio Augustana, 1530, von Melanchthon verfaßte grundlegende Bekenntnisschrift der lutherischen Kirche, auf dem Reichstag zu Augsburg Kaiser Karl V. überreicht; sie bildete auch die Grundlage für den Augsburger Religionsfrieden von 1555 („cuius regio, eius religio“).

 

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Initiative „Kamen spricht“ will im Gespräch bleiben

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Büchel618JCVBürgermeisterkandidat Jonas Büchel wird mit seiner Initiative in Kamen aktiv bleiben. Wie das genau aussehen wird, soll nach der Wahl der neuen Bürgermeisterin publik gemacht werden. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de von Christoph Volkmer

Kamen. Was sich am Abend der Bürgermeisterwahl, die bekanntlich am 1. Juli mit der Stichwahl zwischen Elke Kappen und Tanja Brückel in die finale Runde geht, schon angedeutet hat, bestätigte der ausgeschiedene Bürgermeisterkandidat Jonas Büchel zum Wochenstart im Rahmen einer Pressekonferenz: die Initiative „Kamen spricht“ will auch weiterhin in Kamen im Gespräch bleiben.

Wie genau das aussehen wird, wollte der parteilose Kandidat, der mit dem Erreichen von fast 25 Prozent der Stimmen für eine große Überraschung am Wahlabend sorgte, noch nicht konkret mitteilen. Damit wollen der 52-Jährige und seine rund 20 Mitstreiter bis nach der der Wahl warten. „Das müssen wir erst noch gemeinsam beschließen und bis zum Ende der Wahl werden wir uns dazu nicht weiter äußern“, sagte er.

„Kamen spricht“ versteht sich als eine unabhängige und pro-aktive demokratische Initiative, die auf vielfältige Art und Weise das Leben sowie die Entwicklung von Kamen bereichern und erneuern will. „Der Drang und der Wunsch nach Kommunikation ist von allen Bürgern begrüßt worden“, bilanziert Büchel die Wochen des Wahlkampfes, die für ihn von vielen Gesprächen auf der Straße und bei Veranstaltungen geprägt waren.

Im Rahmen einer während des Wahlkampfes initiierten Stadtkonferenz und bei anderen Events hat die Initiative zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern einen detaillierten Maßnahmenkatalog erstellt, der als Masterplan für das weitere Engagement für und in Kamen dienen soll.

Eine Wahlempfehlung für den 1. Juli will Büchel ganz bewusst nicht geben: „Die Wähler haben uns gewählt, weil wir unabhängig und parteilos sind. Wenn wir jetzt hergehen und uns parteilich zu einer der beiden Kandidatinnen beziehen, würden wir unseren Wählerauftrag verletzen“. Nichtsdestotrotz ruft die Initiative alle Bürger auf, die im ersten Wahlgang für Büchel gestimmt haben, sich auch an der Stichwahl zu beteiligen.

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