Autobahn Westfalen: Einsatz für Säge und Häcksler

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autobahn19KWDortmund/Hagen. Die Säge lässt die frischen Späne wie Funken fliegen. Stamm für Stamm fällt und auch das Buschwerk rund um das kleine Wäldchen in der Abfahrt der A45 ist nach wenigen Schnitten frisch frisiert. Gehölzpflege an der Strecke: Tagesgeschäft für die Straßenwärterinnen und Straßenwärter der Autobahn Westfalen – wenn der Schneepflug in der Fahrzeughalle stehen bleiben kann.

Von Oktober bis Ende Februar nehmen die Meistereien die Randstreifen, Abfahrten und auch den Bewuchs in den so genannten Ohren der Autobahnkreuze ins Visier. Gehölzpflege dient dabei allein der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. „Bäume dürfen nicht zur Gefahr werden, Äste und Sträucher müssen für einen freien Blick zurückgeschnitten werden“, erklärt Jörg Nolte, als Abteilungsleiter Betrieb in der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH für die Unterhaltung der Strecken zuständig. Abschnitt für Abschnitt wird das „Straßenbegleitgrün“ von den Mitarbeitern gepflegt. Ziel dabei ist, vor allem Altbestände mit einem hohen Anteil an Totholz so zurückzuschneiden, dass sie einem „stufigen Aufbau“ entsprechen. Direkt neben dem Standstreifen schließt sich dabei eine Grasfläche an, dann folgt niedriges Buschwerk und erst im zurückliegenden Bereich einer Böschung stehen die höheren Bäume. „So reduzieren wir die Gefahren, die von abbrechenden Ästen oder auch umstürzenden Bäumen ausgehen können“, sagt Nolte. Eine Gefahr, die mit den Klimaveränderungen größer geworden ist. „Wir registrieren immer mehr kranke und abgestorbene Bäume“, erklärt der Fachmann. Mit der Folge, dass sich in den vergangenen zwei Jahren an die reguläre Gehölzpflege-Saison Monate angeschlossen haben, in denen die Säge nicht mehr weggepackt werden konnte. „Wir haben immer wieder so genannte Gefahrenbäume fällen müssen“, so Nolte. Kranke Eschen, vertrocknete Birken, Ahorn mit einem Pilz: „Die Bäume leiden unter der Trockenheit und sind anfälliger für Krankheiten.“

Lars Nielsen und Markus Siepmann, Straßenwärter der Autobahnmeisterei Hagen, sind in diesen Tagen zu zweit an der A45 unterwegs, um in Abfahrten die Sichtachsen freizuschneiden und in Böschungen einzelne Bäume zu fällen. Stück für Stück arbeiten sie sich durch den Bestand – abseits vom Verkehr. Dort, wo die Arbeiten den Verkehr massiv behindern würden oder der Bestand weit in die Höhe gewachsen ist, werden in der Regel Fällkräne von beauftragten Firmen eingesetzt, damit die Arbeiten schneller vorangehen. „Wir arbeiten außerhalb der Stoßzeiten“, betont Jörg Nolte. „Und wenn es auf einer Strecke durch unsere Arbeiten doch zu einem erheblichen Stau kommt, geben wir die Spur kurzfristig frei.“ Der Mitarbeiter der Autobahn Westfalen wirbt dennoch auch um Verständnis bei den Verkehrsteilnehmern, wenn es wegen der Gehölzpflege einmal stockt: „Wir sorgen dafür, dass alle sicher ankommen.“

Update: Sesekedamm in Höhe Dürerstraße halbseitig am 15.01. gesperrt

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SesekeBruecke 01 1220Foto: Christoph Volkmer Archiv KamenWeb.de

Kamen. Die bereits angekündigte und dann kurzfristig wieder abgesagte halbseitige Sperrung des Sesekedamms soll nun am 15.01. erfolgen. Nachdem nun der Schwerlasttransport des Brückenelements vorgenommen werden kann, soll dann auch das Einschwenken über die Seseke erfolgen.

Für die Aufstellung des Krans wird wieder der Sesekedamm in Höhe der Brücke halbseitig und die Zufahrt aus der Dürerstraße komplett gesperrt. Die Umleitungen des Verkehrs werden wieder eingerichtet und sind bis zum 16. Januar terminiert. In den frühen Morgenstunden wird dann der Schwerlasttransport erfolgen, um den Berufsverkehr möglichst wenig zu stören.

Notwendige Halteverbotszonen im Bereich der Baustelle werden vorab ausgeschildert und die betroffenen Anwohner werden wiederum informiert.

Archiv: Sesekedamm: Halbseitige Sperrung wegen Brückenarbeiten

VKU Eilmeldung Linie S30

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Kreis Unna. Aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen kommt es auf dem Linienweg der/des S30 (Richtung / beide Richtungen) zu  Verspätungen und Fahrtausfällen.

Sesekedamm: Halbseitige Sperrung wegen Brückenarbeiten

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SesekeBruecke 01 1220Der Betonunterbau für die neue Brücke zwischen Mühlentorweg und Sesekedamm ist fertig, im Januar wird der Überbau aus Stahl geliefert, der dann mit einem Kran auf den Unterbau gesetzt wird. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Die Erneuerungen der Kamener Brücken über die Seseke werden am Mittwoch dieser Woche sichtbar fortgeführt. Das mittels eines Schwerlasttransporters angelieferte Brückenbauwerk wird dann mit Hilfe Krans über die Seseke eingeschwenkt.

Für die Aufstellung des Krans wird daher der Sesekedamm in Höhe der Brücke halbseitig und die Zufahrt aus der Dürerstraße komplett gesperrt.

Die Umleitungen des Verkehrs werden am 12. Januar eingerichtet und sind bis zum 14. Januar terminiert. In den frühen Morgenstunden wird dann der Schwerlasttransport erfolgen, um den Berufsverkehr möglichst wenig zu stören.

Notwendige Halteverbotszonen im Bereich der Baustelle werden vorab ausgeschildert und die betroffenen Anwohner werden vom zuständigen Bauleiter über mögliche Einschränkungen, wie beispielweise Müllabfuhr oder Erreichbarkeit von Grundstücken, im Vorfeld schriftlich informiert.

Archiv: Sesekebrücken werden erst im ersten Quartal 2021 fertig

Dortmund Airport zieht Bilanz: In Wellen durch die Krise

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Anzahl der Passagiere sank 2020 um 55 Prozent

Dortmund. Im Jahr 2020 nutzten 1.220.624 Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 sank die Anzahl der Passagiere damit um 55 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging im selben Zeitraum um 48 Prozent zurück. Nach wie vor ist Kattowitz das beliebteste Ziel ab dem Dortmund Airport. Darüber hinaus nutzten besonders viele Passagiere die Verbindungen nach Bukarest und Sofia. 

„Ein sehr schwieriges Jahr für die gesamte Branche geht zu Ende. Die Corona-Pandemie hat uns vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt und ein Höchstmaß an Flexibilität gefordert. Die Themenstellungen reichten von der Erstellung von Hygienekonzepten, der Einführung der Kurzarbeit und der Etablierung von Testzentren über das fast vollständige Erliegen des Flugverkehrs, bis hin zur Etablierung einer Wizz Air Base und dem Wiederanlaufen des Flugverkehrs. Auch wenn wir im Vergleich zum Durchschnitt aller deutschen Airports das Jahr 2020 prozentual besser abgeschlossen haben, haben wir unser eigentliches Ziel, an das Rekordjahr 2019 anzuknüpfen, weit verfehlt“, fasst Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber zusammen. 

Für das Jahr 2021 ist van Bebber vorsichtig optimistisch: „Die gute Zusammenarbeit mit unseren Systempartnern auch in der Krise, die Flexibilität und die Einsatzbereitschaft der gesamten Belegschaft, der Rückhalt unserer Konzernmutter DSW21 und nicht zuletzt auch das Bekenntnis unserer größten Kundin Wizz Air zum Standort Dortmund lassen uns zuversichtlich in die Zukunft schauen. Wir gehen davon aus, dass es im Laufe des Jahres 2021 eine substanzielle Erholung des Luftverkehrs geben wird. Eine genaue Passagierprognose während der Corona-Pandemie ist nahezu unmöglich – das hat uns das Jahr 2020 eindrucksvoll gezeigt. Für uns ist es wichtig, 2021 einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung zu machen, damit wir 2022 wieder an das Jahr 2019 anknüpfen können. Bei einer Erholung des Luftverkehrs zum Sommerflugplan 2021 und einer positiven Entwicklung beim Impfgeschehen ist es unser Ziel, mehr als 2 Mio. Passagiere im Jahr 2021 am Airport begrüßen zu dürfen.“

In Wellen durch die Krise - Entwicklung der einzelnen Monate verlief sehr unterschiedlich

Das Jahr 2020 begann für den Airport mit neuen Topwerten: Im Januar und Februar nutzten kumuliert 11 Prozent mehr Passagiere den Dortmunder Flughafen als im Rekordjahr 2019. 

Mitte März folgte der Shutdown, woraufhin der Flugverkehr in ganz Deutschland dramatisch einbrach. Bereits im März sank die Passagierzahl auf 52 Prozent des Vorjahresniveaus. Im April und Mai kam der Flugverkehr dann fast vollständig zum Erliegen. In beiden Monaten zusammen nutzten nur gut 11.000 Fluggäste den Airport – so viele wie sonst in der Hauptsaison fast an einem Tag.

Verbunden mit den sinkenden Infektionszahlen und den daraus resultierenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen, setzte im Juni eine leichte Erholung des Luftverkehrs ein. Im Juli lagen die Passagierzahlen bereits wieder bei 50 Prozent des Vorjahresniveaus.

Durch die Base-Eröffnung der Wizz Air Anfang August kam es nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen, sodass der Dortmund Airport im gesamten August rund 71 Prozent seiner Fluggäste aus dem Vorjahr wieder begrüßen durfte. Die Anzahl der Flüge sank im gleichen Zeitraum nur um 4 Prozent. 

Seit dem Ende der Sommerferien, gingen die Passagierzahlen wieder deutlich zurück. Neben dem Ferienende lag das vor allem daran, dass die Infektionszahlen in vielen Urlaubsländern stiegen und das RKI stetig neue Risikogebiete ausweisen musste. Andere Länder wiederum haben Einreisesperren oder Restriktionen für Reisende aus Deutschland verhängt. Das Streichen von Verbindungen und die Ausdünnung des Flugplans sind in den folgenden Monaten das Resultat gewesen. Im September sanken die Passagierzahlen deshalb wieder auf 56 Prozent des Vorjahresniveaus. 

Da sich im Herbst auch die Infektionslage in Deutschland wieder verschärfte und der Lockdown (Light) die Folge war, gingen im dritten Quartal die Fluggastzahlen weiter deutlich zurück. Von Oktober bis Dezember nutzen 69 Prozent weniger Passagiere den Airport als im selben Zeitraum 2019. Die Herbst- und Weihnachtsferien brachten keine nennenswerte Erholung. 

E-Kennzeichen boomen: Zahlen und Fakten rund um die Zulassung

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212418PKreis Unna. Die Zahl ist gigantisch, und sie wächst weiter: Ende Dezember 2020 waren knapp 317.000 Fahrzeuge im Kreis Unna zugelassen, das sind gut 1.000 mehr als im Quartal zuvor. Die Straßenverkehrsbehörde des Kreises gibt quartalsweise einen Überblick über die wesentlichen Zahlen und Fakten des Fahrzeugbestandes.

Was im Straßenbild auffällt, kann die Zulassungsstelle der Straßenverkehrsbehörde nur bestätigen: Die Anzahl der Autos mit E-Kennzeichen wird immer größer. Seit Mitte 2015 können reine Elektrofahrzeuge, aber auch beispielsweise Plug-In-Hybridfahrzeuge und Brennstoffzellenautos mit E-Kennzeichen fahren. Ende des vergangenen Quartals waren kreisweit bereits 2.349 Fahrzeuge (3. Quartal: 1.519) mit dem "E" hinten im "Nummernschild" gemeldet.

"E" bringt Vorteile
Wer ein Fahrzeug mit einem E-Kennzeichen fährt, hat mancherorts Vorteile: Mit dem E-Kennzeichen darf man z.B. Sonderfahrspuren nutzen oder das Gefährt auf gekennzeichneten Parkflächen kostenfrei abstellen.

30.000-er-Marke geknackt
Groß ist auch nach wie vor die Nachfrage nach dem LÜN-Kennzeichen: Hier wurde in diesem Quartal die 30.000-er-Marke geknackt: 30.104 Fahrzeuge rollen mit "LÜN" über die Straßen und machen auf diese Weise schnell klar, für welche Stadt im Kreis das Herz ihrer Halter schlägt.

Die Gesamtzahl der zugelassenen Fahrzeuge ist übrigens deutlich größer als die Summe der UN-, LÜN- und LH-Kennzeichen. Das liegt an der inzwischen bundesweit möglichen Kennzeichen-Mitnahme. So sind im Kreis Unna auch zahlreiche Fahrzeuge von Haltern gemeldet, die früher mal anderswo wohnten und immer noch mit ihrem alten Nummernschild unterwegs sind. PK | PKU

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