Neues Radparkhaus am Bahnhof Methler eröffnet

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Radparkhaus421SKAuf dem Foto sehen Sie (von links nach rechts) Matthias Breuer (Fahrradbeauftragter und Fachbereichsleiter Planung und Bauen, Stadt Kamen), Stefan Rose (Betriebsleiter Radstationen DasDies Service GmbH) sowie Wolfgang Rickert, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Das Dies GmBH. Foto: Stadt Kamen

Kamen. Kamen setzt auf ein modernes und umweltfreundliches Mobilitätsangebot: Am Rhein-Ruhr-Express-Haltepunkt in Kamen-Methler hat die Sesekestadt jetzt ihre nächste Mobilstation (https://infoportal.mobil.nrw/projekte/mobilstationen.html) eröffnet. Neben dem Bahnsteig und der P+R-Anlage wurde eine betagte Rad-„Abstellanlage“ zu einem modernen Radparkhaus aufgewertet. 72 Radparkplätze, überdacht, abgeschlossen, videoüberwacht und mit elektronischem Zugang gesichert, stehen seit April bereit, daneben 36 offene und überdachte Radparker. Die Anlage ist an das zentrale Buchungssystem der Radstationen im Kreis Unna angeschlossen. Bei der DasDies registrierte Parker*innen können in Methler genau wie im Radparkhaus an der Adenauerstraße in der Innenstadt kostenfrei parken – hier ist nur eine Registrierung erforderlich. Gegen eine geringe Monats- oder Jahresgebühr steht ihnen das komplette Netz der personell besetzten Radstationen im Kreis Unna offen. Für Gelegenheitsnutzer gibt es zusätzlich ein Prepaid-Angebot.

Der Kreis Unna unterstützte das Projekt auch mit Hilfe von Fördergeldern des Landes NRW, insbesondere bei der Gestaltung im Design der Mobilstationen NRW und der technischen Ausstattung, einschließlich der Vorbereitung für eine Zugangsoption über Smartphone.

Den Betrieb des Radparkhauses übernimmt wie bei der Radstation am Kamener Bahnhof und beim Radparkhaus auf dem Willy-Brandt-Platz die DasDies Service GmbH, Bereich Radprojekte – ein Inklusionsunternehmen der AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems. Die Chips für das Radparkhaus gibt es in der Radstation am Kamener Bahnhof. Hier können Sie sich entscheiden, ob Sie nur die kostenfreien Angebote der Radparkhäuser in Kamen nutzen wollen oder auch die übrigen Radparkhäuser und Radstationen im Kreis Unna.

Insgesamt sieben, bald acht Radstationen mit qualifiziertem Personal-Service, dazu mit Methler sechs moderne Radparkhäuser, alle von den Radstationen der DasDies betrieben, können flexibel zum Tagespreis von 1,00 Euro (Schüler*innen und Student*innen jeweils die Hälfte – 50 Cent), für 10 Euro (5) im Monat bzw. 100 Euro (50) im Jahr genutzt werden.

Ansprechpartner*innen und Servicezeiten finden sich online unter www.die-radstationen.de

Die neue Mobilstation Methler ist auch gleichzeitig ein Infopunkt für alle weiteren Module der Mobilstation: Die Außenflächen verweisen auf den Anschluss zu Bahn und Bus sowie zu P+R und der Radstation am Kamener Bahnhof. Als Einladung für Touristen gibt es zudem eine Übersichtskarte zu allen städtischen Radrouten.

Die Verkehrsknoten sichtbar zu Mobilstationen aufzuwerten, ist ein Ziel der städtischen Planung und der Mobilitätsstrategie des Kreises. Alle Einwohner*innen und Besucher*innen sollen sofort erkennen, wie vielfältig das Angebot an Verkehrsmitteln ist, die je nach Bedarf und Vorlieben auch schnell kombiniert werden können. Auch am Kamener Hauptbahnhof werden die Wege vom Bahnsteig zur direkt angrenzenden Radstation, zum Busbahnhof und dem großen P+R-Parkhaus zukünftig sichtbarer gemacht und entsprechend dem Konzept und Gestaltungsleitfaden des Landes zu den Mobilstationen in NRW (https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/aktuelles/news/neuauflage-vom-handbuch-mobilstationen-nrw-ist-erschienen ) gekennzeichnet. Beim sehr gut genutzten Radparkhaus direkt in der Kamener Fußgängerzone sind entsprechend Wegweisungen bereits vorhanden.

Der Zugang zum komfortablen Radparkernetz ist jetzt schon per Chip für registrierte Kund*innen rund um die Uhr an allen Tagen möglich, bald mit dem Single-Sign On per Smartphone. Radparken und Mieträder bietet schon heute die fahrtwind-App des Mobilitätspartners Verkehrsgesellschaft Kreis Unna. Eine Flotte von modernen E-Bikes steht in den Radstationen bereit. Per fahrtwind-Smartphone App sind diese dann 7/24 verfügbar, auch außerhalb der personalbesetzten Zeiten! Reservierung und Buchung: Entweder telefonisch in den Radstationen oder online unter www.radstation.ruhr.  Daneben arbeitet Kamen erfolgreich an der Umsetzung eines neuen Radparkkonzeptes in der Innenstadt mit einer Erweiterung auf die Stadtteile. Rad-Selfservice-Stationen und ein E-Lastenrad-Verleih (ADFC „Ulf“) existieren. Zudem nutzt die Stadt die aktuellen Förderprogramme von Bund und Land zur Aufwertung und Ausweitung des kommunalen Radwegenetzes. Detailinformationen: www.fahrrad-kamen.de, www.die-radstationen.de, www.radstation.ruhr, www.kreis-unna.de/radfahren.

Wizz Air erweitert Angebot ab Dortmund

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Zweimal wöchentlich nach Banja Luka

Dortmund. Ab dem 3. Juni fliegt Wizz Air immer donnerstags und sonntags von Dortmund in die zweitgrößte Stadt Bosnien und Herzegowinas: Banja Luka. Damit baut die ungarische Airline ihr Angebot in das Land deutlich aus. Bereits im Februar hat sie angekündigt, die Hauptstadt Sarajevo dreimal wöchentlich von Dortmund aus anzufliegen. Die drittgrößte Stadt Tuzla ist bereits ein seit Jahren etabliertes Ziel ab Dortmund. Dank der neuen Verbindung nach Banja Luka können Passagiere nun auch den Nordwesten des Landes direkt erreichen. 

Neben Burgas, Mallorca und Sarajevo ist Banja Luka das vierte Ziel, dass Wizz Air während des Sommers ab Dortmund neu einführt. Insgesamt steuert die ungarische Airline 47 verschiedene Destinationen von Dortmund aus an. 

„Selbstverständlich reagiert die Fluggesellschaft auf das aktuelle Infektionsgeschehen und die Reisebestimmungen, wodurch derzeit noch nicht alle Ziele angeflogen werden können“, weiß Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport. „Nichts desto trotz zeigt auch diese Streckeneinführung wieder, dass Wizz Air am Standort Dortmund nicht nur festhält, sondern diesen weiter stärkt. Wir freuen uns deshalb sehr auf die Zeit, in der der Erfolg der Impfungen voll durchschlägt und Reisebeschränkungen verantwortungsvoll gelockert werden können. Dann sind wir für alle Dortmunderinnen und Dortmunder da und können ihnen ein sehr vielfältiges und attraktives Flugangebot bieten“, so Miletic weiter. 

Wegfall Bussteig C

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vku20kwKamen. Wegen Bauarbeiten an der Westicker Straße kann die Linie C24 /T24 den Bussteig C am Bahnhof ab Freitagmorgen nicht anfahren. Die Linien halten deshalb am Bussteig B. Diese Regelung gilt bis Montagmorgen.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).

Lindenallee wegen Bauarbeiten teilweise gesperrt

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Kamen. Im Verlauf der Lindenallee werden diverse Bordabsenkungen erstellt und eine Querungshilfe eingebaut. Ab dem 15. April und für die Dauer von ca. zwei Wochen wurden die Maßnahmen angekündigt.

Diese Baustellen haben zur Folge, dass die Lindenallee in Teilbereichen wechselweise nur einspurig befahrbar ist und Gehwege im Bereich der Baumaßnahme voll gesperrt werden. Fußgänger werden seitlich an den Baustellebereichen vorbeigeführt und die Verkehrsregelung erfolgt mittels eine mobilen Ampel.

Bilanz der Bußgeldstelle des Kreises Unna

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Kreis Unna. Am besten läuft‘s im Straßenverkehr, wenn sich alle an die Regeln halten. Unbelehrbare Raser sollen durch die Geschwindigkeitsüberwachung ausgebremst werden. Im Jahr 2020 verhängte der Kreis deutlich weniger Fahrverbote als in den Vorjahren. Zurückzuführen ist das aber wohl nicht auf plötzliche Einsicht, sondern auf die Corona-Lage und geänderte Baustellen- und Gefahrensituationen.

Mit 2.001 Fahrverboten musste die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Unna gut 70 Prozent weniger Führerscheine einziehen als noch 2019 (6.879). "Hierfür gibt es zwei Hauptgründe", erläutert der zuständige Sachgebietsleiter Christian Bornemann: "Einmal ging die Verkehrsdichte insbesondere während des ersten Lockdowns im Frühjahr stark zurück. Außerdem gab es deutlich weniger Fälle, die wir von der Autobahnpolizei zur Bearbeitung bekommen haben."

Weniger gefährliche Autobahnbaustellen
Auf den Autobahnabschnitten im Kreisgebiet fielen einige gefährliche Baustellenbereiche weg, in denen im Vorjahr noch geblitzt wurde. Außerdem fiel zeitweise der Messanhänger aus, mit dem die Polizei auf den Autobahnen das Fahrverhalten unter die Lupe genommen hatte.

Ob Kreispolizei, Autobahnpolizei oder der Kreis blitzen – sie tun das nicht ohne Grund: "Zu schnelles Fahren gehört zu den fünf Hauptursachen für Unfälle im Kreis Unna", erklärt Christian Bornemann mit Verweis auf die Unfallstatistik der Kreispolizeibehörde. "Wir wollen mit unserer Überwachung das Geschwindigkeitsniveau senken und so präventiv Unfällen vorbeugen."

Die einfachste Methode, nicht in ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren hineingezogen zu werden, besteht darin, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Diese lassen sich sehr oft aus der örtlichen Beschilderung ableiten. Damit haben alle Verkehrsteilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr eigenes Verhalten so zu steuern, dass man ahndungsfrei bleibt. Denn es gibt kein Recht auf zu schnelles Fahren.

Obwohl – wie im übrigen auch aus vielen anderen Bereichen der Kreisverwaltung – aus dem Team der Bußgeldstelle mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitweise zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Gesundheitsamt eingesetzt waren, konnte die Zahl der eigenen Tempo-Messungen nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden. In den kreiseigenen Fahrzeugen zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung leisteten die Mitarbeiter*innen im vergangenen Jahr 9.465 (2019: 9.845) Einsatzstunden an 331 (2019: 346) Einsatztagen.

Viel zu schnell
Dass das nötig ist und trotz Corona täglich auch auf den Straßen im Kreis Unna unverantwortlich schnell gefahren wird, zeigt ein Blick in die Statistik der Behörde: Der schnellste Fahrer wurde 2020 erneut vom "Starenkasten" auf der Ruhrtalstraße in Schwerte (im übrigen wie schon 2019, 2018, 2017 und 2016) gemessen. Dieses Mal mit 143 Stundenkilometern (2019: 130 km/h). Hier ist Tempo 50 erlaubt - der ertappte Verkehrssünder war also 93 Stundenkilometer zu schnell unterwegs.

Damit ist er leider nicht allein: Viel zu schnell war beispielsweise an der Lessingstraße in Bergkamen jemand, der bei Tempo 30 mit satten 93 Sachen durch die kreiseigene mobile Geschwindigkeitsüberwachung gemessen wurde. Um mehr als das Doppelte wurde auch auf der Kleistraße in Holzwickede die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Dort sind 70 km/h erlaubt, und der oder die Schnellste fuhr 143.

Viele Ordnungswidrigkeiten
Wie häufig Verkehrsregeln übertreten werden, macht trotz des Corona-Einbruchs die Gesamtzahl der von Kreis-Mitarbeitern bearbeiteten Ordnungswidrigkeiten klar: Sie lag im vergangenen Jahr bei 141.484 (2019: 201.609) und liegt damit nur geringfügig unter der Zahl von 2018 (157.130).

Rund 107.000 dieser Verstöße wurden 2020 durch die "Starenkästen" (46.995) und die mobile Geschwindigkeitsüberwachung (60.219) des Kreises registriert. PK | PKU

Erneut verschobene Brückenprüfung auf Unnaer Straße wird morgen nachgeholt

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baustelle hochstrasse1020AGFoto: Alex Grün Archiv KamenWeb.de

Kamen. Die eigentlich im Februar und Anfang April geplante Brückenprüfung der Autobahnbrücke der A1 über die Unnaer Straße wurde auf Grund der damaligen widrigen Witterungsverhältnisse zunächst verschoben.

Die dann für den 6. und 7. April angekündigten Maßnahmen werden nun morgen durchgeführt. Dazu ist es notwendig, dass wechselseitig jeweils eine Fahrtrichtung der B 233 halb gesperrt und der Verkehr am Sperrbereich einspurig vorbeigeführt werden muss.

Aus Sicherheitsgründen wird im Bereich der Fahrbahn-Verengung der Geh- und Radweg auf dieser betroffenen Seite dann seitlich abgesichert über die Fahrbahn am Sperrbereich vorbeigeleitet.

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