Mehrere Verkehrseinschränkungen in Kamen - Kamen Karree, Westfälische Straße, Am langen Kamp und Lütdge Heide

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baustellekw19Kamen. In den nächsten Wochen kommt es an einigen Stellen im Kamener Stadtgebiet zu Einschränkungen oder Vollsperrungen.

In der Zeit vom 19. bis voraussichtlich 31.08. wird in Höhe der Hausnummer 4 im Kamen Karree auf Grund von Hausanschlussarbeiten der Gehweg und ein Fahrstreifen der Fahrbahn gesperrt.

Die Brückenbaustelle an der A2 in Methler geht in die nächste Runde und die Straße Am langen Kamp wird vom 21. – 31.08. wieder voll gesperrt. An der ausgeschilderten Umleitung über die Hilsingstraße wird an der Einmündung zur Lüner Straße wieder eine Verkehrsregelung mittels Ampel vorgenommen.

Eine weitere Dauerbaustelle sorgt in Heeren-Werve für die Vollsperrung der Westfälischen Straße. Vom 22.08. bis zum 05.09. werden dort weitere Kanalbauarbeiten durchgeführt. Auch hier wird eine weiträumige Umleitung ausgeschildert.

Auch in Südkamen wird weiter gebaut. Die Einmündung der Straße Lütge Heide in den Siegerroth wird vom 19.08. bis voraussichtlich 06.09., ebenfalls auf Grund von Kanalarbeiten, verengt.

Die Stadt Kamen bittet in allen Fällen die Verkehrsteilnehmer um eine angepasste Fahrweise und gegenseitige Rücksichtnahme.

 

VKU-Umleitung wegen Reparaturarbeiten

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fahrtwindVKU18KWKamen. Aufgrund von Arbeiten im Haltestellenbereich „Max-Planck-Str.“ in Fahrtrichtung Unna wird die Haltestelle ab Mittwoch, den 14.08.2019, für circa drei Wochen hinter die Straßeneinmündung Joseph-Haydn-Str. verlegt.

Die Ersatzhaltestelle befindet sich in Sichtweite.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).

Heimreiseautobahnen weiter dicht

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KamenerKreuz 314 KWLanges Feiertagswochenende in Bayern
ADAC Stauprognose für 14. bis 18. August

Autofahrer auf dem Weg aus dem Urlaub nach Hause werden sich auch an diesem Wochenende von einem Stau zum nächsten quälen. In Sachsen, Thüringen und Teilen der Niederlande enden in Kürze die Sommerferien. Der Reiseverkehr in Richtung Urlaub ist aber ebenfalls noch nicht abgerissen, zumal die drei bevölkerungsreichen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen noch einige Wochen Ferien haben. Durch den Feiertag Mariä Himmelfahrt am Donnerstag, 15. August, in großen Teilen Bayerns und vereinzelt im Saarland, erhält der Reiseverkehr zusätzlich Schwung. Mancher Arbeitnehmer dort verlängert sein Wochenende um den Brückentag, Freitag, 16. August, und startet ab Mittwochnachmittag, 14. August, zu einem Kurztrip. Die Rückkehrer dürften sich am späten Sonntagnachmittag unter die Urlaubsheimkehrer und Berufspendler mischen. Insgesamt liegen die Stauspitzenzeiten des Wochenendes am Freitag von 13 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Die besonders belasteten Fernstraßen (beide Richtungen):

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen
• A 2 Hannover – Dortmund
• A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln
• A 4 Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck
• A 5 Basel – Karlsruhe – Hattenbacher Dreieck
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Füssen/Reutte – Würzburg – Hannover – Hamburg
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München

Noch ein Hinweis für Autofahrer auf dem Weg nach Österreich: Auf der Inntalautobahn A 93 finden am Freitag Lkw-Blockabfertigungen statt, die sich auch auf den PKW-Verkehr auswirken.

Im benachbarten Ausland selbst werden sich die Kolonnen ebenfalls zeitweise nur im Schritttempo fortbewegen. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route. Entlang der österreichischen Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist zudem wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Besonders turbulent dürfte es auf Italiens Fernstraßen werden. Am 15. August wird dort der Feiertag Ferragosto begangen. Ganz Italien tummelt sich rund um diesen Tag in den Küstenregionen. Eine detaillierte Übersicht über die Staufallen im Ausland gibt es unter => bit.ly/adac_staufallen_ausland. Die Wartezeiten an den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) dürften wegen des starken Verkehrsaufkommens und der Grenzkontrollen zeitweise mehr als eine Stunde betragen.

Sperrungen von Straßen und Fußgängerwegen: Breitbandausbau in Kamen schreitet weiter voran

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routerKWEinschränkungen in Methler

Kamen. Der Ausbau des Breitbandnetzes in Kamen schreitet weiter voran. In Kürze wird in Kamen-Methler dazu der nunmehr IV Bauabschnitt eingerichtet. Mittels Spülbohrungen wird die Telekom dann das Glasfaserkabelnetz weiter ausbauen.

Dies bedeutet auch wieder einige Sperrungen von Straßen und Fußgängerwegen. Dabei wird versucht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. In der Max-Planck-Straße wird ab dem 12.08. mit den Arbeiten begonnen. Während der Arbeitszeiten wird die Straße dazu vollgesperrt, außerhalb dieser Zeiten wird die Straßensperrung halbseitig aufgehoben.
Ab dem 14.08. folgen dann Baumaßnahmen in der Robert-Koch-Straße die an einigen Stellen dann Sperrungen auf den Gehwegen notwendig machen. Die Lindenallee wird dann ab dem 19.08. den Reigen der Baumaßnahmen dieses Bauabschnitts beenden. Hier wird an der Einmündung zum Langen Kamp der Gehweg komplett und die Straße halbseitig gesperrt. Das Ende der gesamten Baumaßnahmen wurde bis zum 31.08.2019 angekündigt.

In allen Fällen werden notwendige Umleitungen ausgeschildert und Fußgängernotwege werden rollstuhlgerecht mit Rampen versehen.

Jahrestag des Brückenunglücks in Genua – Brücken in NRW sind sicher

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langenkamp19KWGelsenkirchen (straßen.nrw). Der Einsturz einer Autobahnbrücke im italienischen Genua jährt sich in der kommenden Woche: 43 Menschen starben am 14. August 2018. Dass es auch in Nordrhein-Westfalen zu einem ähnlichen Vorfall kommen könnte, ist unwahrscheinlich. „Die Autobahnbrücken in Nordrhein-Westfalen sind sicher“, sagt dazu Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW. In den vergangenen zwölf Monaten sei man aufgrund des Unglücks in Italien zwar sensibler geworden, doch: „Einen solchen Unfall wird es nach menschlichem Ermessen bei uns nicht geben.“

Unbestritten ist, dass die Brücken in Nordrhein-Westfalen mittlerweile in die Jahre gekommen sind. Die meisten wurden in den 1960er- bis 1980er-Jahren gebaut. Das mittlere Alter von Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen liegt in NRW bei 38, an Landesstraßen bei 42 Jahren. Damit haben viele Brücken die Hälfte ihrer Nutzungsdauer erreicht, die auf 80 bis 100 Jahre angelegt ist. Regelmäßige und vor allem systematische Überprüfungen aller Brückenbauwerke gemäß DIN 1076 gehören bei Straßen.NRW deshalb längst zum Standard; so wird unter anderem alle sechs Jahre eine umfassende Hauptprüfung durchgeführt. „Unsere Brückenfachleute schauen sich jeden Riss und jedes Bauteil an, klopfen ab, ob irgendetwas zu hören ist, was nicht sein sollte“, so Sauerwein-Braksiek. „Und daraus leiten wir dann gegebenenfalls Instandsetzungsmaßnahmen ab.“

Drei Jahre nach der Hauptprüfung folgt die so genannte „Einfache Prüfung“ – eine intensive, erweiterte Sichtprüfung. Begutachtet werden dabei auch Funktionsteile sowie Verankerungen von Bauteilen und die Fundamente. Und auch in den Jahren ohne Prüfung kontrolliert Straßen.NRW die Bauwerke regelmäßig: Dann führt die jeweils zuständige Autobahn- oder Straßenmeisterei ausführliche Besichtigungen durch. Zusätzlich erfolgt zweimal im Jahr eine systematische Beobachtung durch sachkundige Straßenwärter der zuständigen Meisterei.

Über 10.000 Brücken liegen im Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebs Straßenbau NRW. Rund 80 Ingenieure und Techniker haben bei Straßen.NRW diese Brücken dauerhaft im Blick. Unterstützt werden diese Männer und Frauen von externen Ingenieurbüros, die mit einem Auftragsvolumen von bis zu 1,5 Millionen Euro im Jahr für den Landesbetrieb Brückenkontrollen übernehmen. Sauerwein-Braksiek: „Dieses strenge Prüf-Regime hatten wir schon vor Genua. Es hat sich über Jahre und Jahrzehnte bewährt und dazu beigetragen, dass bei uns in Nordrhein-Westfalen und in der gesamten Bundesrepublik so etwas nie passiert ist.“

Drei Fragen an Ahmed Karroum, Leiter der Abteilung Brückenbau bei Straßen.NRW:

Herr Karroum, es ist immer wieder vom „Brückenkollaps“ die Rede, der in Nordrhein-Westfalen droht. Was tun Sie, um einen solchen Kollaps zu verhindern?
Die gute Nachricht ist: Diesen Kollaps wird es nach menschlichem Ermessen bei uns nicht geben. Wir führen regelmäßig Bauwerksprüfungen durch. Das heißt, wir schauen uns alle 10.000 Brücken, die wir haben, regelmäßig an. Und dies mindestens einmal im Jahr und alle sechs Jahre sehr intensiv. Und wenn wir sehen, dass etwas nicht in Ordnung ist, dass irgendeine Gefahr von der Brücke ausgeht, dann handeln wir selbstverständlich sofort.

Was bedeutet „sehr intensiv“ im Falle einer Brückenprüfung?
Alle sechs Jahre führen wir eine handnahe Hauptprüfung durch. Das heißt: Unsere Brückenfachleute gehen ganz nah an die Brücken ran und schauen sich jeden Riss und jedes Bauteil an. Sie klopfen ab, ob irgendetwas zu hören ist, was nicht sein sollte. Und daraus leiten wir dann gegebenenfalls Instandsetzungsmaßnahmen ab.

Das heißt, Sie setzen Brücken regelmäßig instand. Was tun Sie noch?
Das eine sind die regelmäßigen Bauwerksprüfungen, aus denen wir gegebenenfalls Baumaßnahmen ableiten. Das andere: Wir wollen das gesamte Brückennetz des Landes modernisieren. Das ist keine Aufgabe von jetzt auf sofort, sondern eine Aufgabe für Jahrzehnte. Aber wir haben uns bereits drangemacht, unsere Brücken statisch nachzurechnen und daraus die Lebensdauer zu bestimmen. Das heißt, wir wollen nicht nur sehen, ob sie jetzt in Ordnung sind, sondern auch ob sie zukunftsfähig sind. Und wenn sie das nicht sind, dann werden sie verstärkt, wo es geht, oder sie werden mittel- oder langfristig neu gebaut.

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