Neue Versorgungsleitungen: Sperrung an der Ängelholmer Straße

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baustelle2020 N KWKamen. Aufgrund der Verlegung von Versorgungsleitungen durch die Gelsenwasser und die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen (GSW) muss die Ängelholmer Straße zwischen dem Weidegang und dem Ostring ab Montag, 16. August, gesperrt werden. Von der Sperrung betroffen sind auch der Gehweg am Ostring sowie der Fahrbahnrand. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 11. Oktober an. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

Wizz Air Basis am Dortmund Airport wird zum 24. Oktober 2021 geschlossen

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Wizz Air bleibt starker Partner am Dortmund Airport

Dortmund. Die Fluggesellschaft Wizz Air teilte dem Dortmund Airport mit, dass die seit dem 1. August 2020 bestehende Basis mit drei Luftfahrzeugen zum 24. Oktober 2021 geschlossen wird. Nichtsdestotrotz setzt die ungarische Airline weiter auf den Standort Dortmund. Im Winter 2021/22 wird Dortmund mit 31 Zielen in ganz Europa verbunden, mehr als im Rekordwinter 2019.

Schon jetzt ist es so, dass die deutliche Mehrheit der Wizz Air-Passagiere ab Dortmund mit Flugzeugen fliegt, die im Ausland stationiert sind. Nur ca. 15 Prozent der Wizz Air-Passagiere sind auf die Basis zurückzuführen. Im Rekordjahr 2019 nutzten insgesamt 1,88 Mio. Passagiere die ungarische Airline ab/nach Dortmund für Ihre Reise – ohne Basis am Dortmund Airport. Dieses Volumen gibt es nach wie vor, da dieser Verkehr von der Schließung unberührt bleibt. Hinzu kommen sechs Strecken, die zwar bisher von den stationierten Fliegern in Dortmund aus bedient wurden, aber auch in Zukunft nicht aus dem Flugplan fallen sollen. Der Flughafen schätzt die potenzielle Anzahl der Wizz Air Gäste bei einem normalen Flugbetrieb deshalb auf ca. 2 Mio. pro Jahr.

Hinzu kommt, dass Wizz Air angekündigt hat, das Angebot zum Sommer 2022 evtl. wieder um beliebte Sommerziele wie z. B. die griechischen Ziele aufzustocken. Mit einer Entscheidung der Airline ist im November 2021 zu rechnen. Erst danach kann der Airport genau sagen, welche Ziele komplett aus dem Flugplan fallen. Einige Base-Ziele die zunächst ab dem Winter nicht mehr von Wizz Air angeflogen werden, wie Catania, Malaga oder Porto, sind aber bei anderen Airlines im Programm, sodass die Angebotsvielfalt ab Dortmund nach wie vor hoch ist.

Vor diesem Hintergrund geht der Airport davon aus, dass insgesamt durch die Schließung der Wizz Air-Base nur rund 5 bis 10 Prozent der Fluggäste betroffen sein werden.

Der Dortmund Airport ist der einzige deutsche Verkehrsflughafen, der in den Sommerferien fast wieder bei dem Vorkrisen-Niveau von 2019 liegt. Derzeit liegt die Anzahl der Fluggäste für diesen Zeitraum nur bei minus 5 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ist sogar um 7 Prozent gestiegen.

Ludger van Bebber, Flughafen-Geschäftsführer: „Wir bedauern die Entscheidung der Wizz Air, die Base am Dortmund Airport zu schließen. Gleichzeitig freut es uns natürlich, dass die Airline nach wie vor am Standort Dortmund festhält. Unter den gegebenen Bedingungen können wir trotzdem mit unseren Zahlen und auch den Aussichten zufrieden sein. Die Gespräche mit unseren Airline-Kunden sind nach wie vor gut und konstruktiv. Unser Ziel ist es weiterhin schnellstmöglich an die gute Passagierentwicklung in 2019 wieder anzuschließen

Wissenstest für Radfahrer – mäßiges Ergebnis

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ADAC macht Umfrage unter 4.500 Fahrradfahrern: Nur ein Prozent konnte fast alle Fragen beantworten

fahrrad2020 2 kwFahrradfahrer gehören zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern, 2020 verunglückten 92.273 Radfahrer, davon 426 tödlich. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Umso wichtiger ist es, dass Radfahrer die Verkehrsregeln kennen. Der ADAC hat deutschlandweit 4.500 Radfahrerinnen und Radfahrer ab 14 Jahren einen Wissenstest absolvieren lassen. Ergebnis: Nur ein Prozent konnte fast alle Testfragen korrekt (90 oder mehr Prozent) beantworten, im Durchschnitt waren 60 Prozent der Antworten richtig.

Abgefragt wurde unter anderem das Wissen zu Radwegen, Kindern auf dem Gehweg, Alkoholgrenzen und Handybenutzung. Neben den vielfach lückenhaften bzw. falschen Antworten klafften Selbsteinschätzung und tatsächliche Kenntnis der Vorschriften weit auseinander: Knapp 80 Prozent der Befragten halten sich nach eigenen Angaben an Regeln, kennen diese aber nur teilweise.

So wussten nur 18 Prozent, dass radfahrende Kinder bis acht Jahre den Gehweg nutzen müssen. Lediglich 15 Prozent konnten sagen, dass dies bis zum Alter von zehn Jahren erlaubt ist, solange es weder einen baulich angelegten Radweg noch einen Seitenstreifen gibt. Nur ein Viertel der Befragten kannte außerdem die Benutzungspflicht, sobald ein blaues Radwegschild aufgestellt ist. Auch war mehr als ein Drittel fälschlicherweise davon überzeugt, dass Fahren gegen die Einbahnstraße erlaubt ist. 40 Prozent war nicht bewusst, dass der Gesetzgeber Alkohol im Sattel ab 1,6 Promille als Straftat einstuft, diese mit Punkten und Geldstrafe ahndet und zudem der Verlust der Fahrerlaubnis droht.

Bemerkenswert ist, dass den meisten die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) vom April vergangenen Jahres und ihre Neuregelungen für den Radverkehr nicht bekannt ist: Zum Beispiel das Symbol für Radschnellwege oder das Verbot, einspurige Fahrzeuge wie Fahrräder oder Mopeds zu überholen.

In anderen Bereichen wussten dagegen viele Radler gut Bescheid. So kannten fast 80 Prozent die Regel, dass Radfahrer nicht in Fußgängerzonen fahren dürfen. Und fast zwei Dritteln (63 Prozent) war klar, dass sie Busspuren nicht benutzen dürfen.

Der ADAC empfiehlt, schon in Kindergarten und Schule ein solides Bewusstsein für Verkehrsregeln zu schaffen. Der Club bietet beispielsweise kostenlos Fahrradturniere in Schulen oder bei Veranstaltungen an, bei denen Kinder Fahrpraxis bekommen. Auch sollten Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und die Teilnahme am Radverkehr mit ihren Kindern trainieren. Den Radfahrern rät der Club, aufmerksam und regelkonform zu fahren und an Kreuzungen besser einmal auf die Vorfahrt zu verzichten als möglicherweise übersehen zu werden und einen Unfall zu riskieren. Auch sollten sich Radfahrer im Klaren darüber sein, dass Verstöße gegen die StVO teuer werden können: So kostet beispielsweise die Handynutzung auf dem Rad 55 Euro, und sogar 100 Euro muss zahlen, wer über eine rote Ampel fährt, die länger als eine Sekunde Rot leuchtete.

ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand: „Die neue Straßenverkehrsordnung berücksichtigt erfreulicherweise sehr stark die Bedürfnisse der Radfahrer. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Unwissenheit kann gefährlich werden, weil sie das Risiko von Konflikten erhöht und im schlimmsten Fall zu Unfällen führt. Es wäre gut, wenn alle, Auto- und Radfahrer, sich regelmäßig über Neuerungen informieren und ihre Regel-Kenntnisse auffrischen.“

Lippebrücke komplett gesperrt: Busverkehr wird beeinträchtigt

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Bergkamen/Werne. Das Finale der Bauarbeiten zur neuen Lippebrücke zwischen Werne und Bergkamen-Rünthe rückt näher. Da Brücke ab Donnerstagabend komplett gesperrt ist, können die Busse der VKU nicht so fahren wie gewohnt.

Wegen Bauarbeiten ist die Lippebrücke in Rünthe von Donnerstag, 12. August, ab 18 Uhr bis
Mittwoch, 18. August, bis 5 Uhr gesperrt. Die Änderungen betreffen die Linien S81, R81 und R82 sowie die Linien N11 und D86, die zu geänderten Fahrzeiten fahren. Die Busse S81, R81 und R82 in Richtung Werne fahren planmäßig bis zur Lippebrücke in Rünthe. Dort enden die Fahrten. Die Haltestelle „Wichernstraße“ entfällt. Fahrgäste können die Lippe über die Fußgängerbrücke überqueren und dort die Fahrt fortsetzen.
In Werne fahren die Busse der R81, R82 von der Lippebrücke in Richtung Innenstadt einige Minuten später. Die Linie S81 entfällt in Werne. Die Busse der R81 und R82 von Werne in Richtung Bergkamen enden an der Lippebrücke. Die N11 und D86 haben geänderte Fahrzeiten.

Wie die Busse genau fahren erklärt die VKU auf einem Handzettel, der auch online zu finden ist. Informationen gibt es zudem bei den Bushelfern vor Ort. https://www.fahrtwind-online.de/fileadmin/startseite_vku/fahrtwind/aktuelles/sperrung_lippebruecke-1.pdf

Archiv: B233: Vollsperrung zwischen Bergkamen und Werne

B233: Vollsperrung zwischen Bergkamen und Werne

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baustelle21KWBergkamen/Werne (straßen.nrw). Um die neue Lippebrücke zwischen Bergkamen und Werne an ihren endgültigen Standort zu verschieben, wird die B233 (Werner Straße/ Kamener Straße) von Donnerstag (12.8.) 18 Uhr bis Mittwoch (18.8.) 5 Uhr voll gesperrt. Bereits seit Anfang Juli ist die Brücke für die meisten Verkehrsteilnehmenden gesperrt, lediglich Einsatzfahrzeuge und Busse konnten die Brücke über eine Fahrspur passieren. Im Rahmen der Vollsperrung wird die Brücke verschoben und an die Straße angeschlossen, so dass der Verkehr im Anschluss wieder auf zwei Fahrstreifen die Lippe überqueren kann.

Hintergrund: Seit Ende 2019 baut Straßen.NRW eine neue Brücke über die Lippe zwischen Bergkamen und Werne. An der dort bestehenden, im Jahr 1942 gebauten Brücke waren Schäden unter anderem am Stahltragwerk entdeckt worden.

Die neue Brücke wurde neben der alten Brücke auf so genannten Behelfswiderlagern hergestellt. Ihre drei 160 Tonnen schweren Hauptstahlträger kamen im Frühsommer 2020 aus dem sächsischen Plauen nach Werne und schwebten an einem Juli-Wochenende mit Hilfe von zwei Autokranen über der Lippe ein. Seit Ende November 2020 nutzt der Verkehr die neue Brücke schon über provisorische Fahrbahnanschlüsse. Währenddessen wurden die alten Widerlager abgerissen und erneuert. Für die Herstellung der endgültigen Fahrbahndecke und -markierung muss die B233 an einem weiteren Wochenende im September 2021 voll gesperrt werden.

Archiv: Lippebrücke komplett gesperrt: Busverkehr wird beeinträchtigt

 

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