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Menschenmassen verfolgen das Entenrennen an der Seseke

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Ente 01 922CVDas Entenrennen hat am Samstag nach längerer Pause ein gelungenes Comeback gefeiert. Das Event lockte sehr viele Besucher an. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Ente 02 922CVDie anwesenden Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Schönste Ente“ freuten sich über ihre Preise. Kamen. Nach zwei Absagen wegen der Corona-Pandemie hat am Samstag wieder das beliebte Entenrennen an der Seseke stattgefunden und Besucherströme angelockt. Viele wollten live mitverfolgen, wie sich die vorher gekauften Enten im linksseitigen Nebenfluss der Lippe schlagen.

Viele Kinder hatten ihre Enten mit wasserfesten Stiften und Bastel-Utensilien ein wenig aufgehübscht, in der Hoffnung, diese so besser vom Rand aus erkennen zu können. Doch anhand der großen Anzahl von rund 1800 Enten, die sich von der Brücke an der Henri-David-Straße auf den Weg zum Sesekepark hinter der Maibrücke machten, war dies kaum möglich. Die Stimmung bei den vielen Beobachtenden trübte das ebenso wenig wie das Wetter, denn auf die zwischenzeitlichen Regenschauer hatte sich das Gros der Zuschauer mit passender Kleidung vorbereitet.

Nach einem viel zu trockenen Sommer benötigt die Seseke derzeit jeden Tropfen Wasser; hätte es in den vergangenen Wochen nicht schon häufiger geregnet, hätte das Rennen sogar abgesagt oder verschoben werden müssen, war am Rande des Spektakels von mehreren Mitgliedern des Rotary Club Kamen zu hören, welcher das Event traditionell veranstaltet. Weil auch jetzt der Pegel nicht hoch war, wurde das Rennen für manch kleinen Beobachter zur Geduldsprobe. Statt der ursprünglich vermuteten Rennzeit von 30 Minuten dauerte es über zwei Stunden, bis die ersten Enten in Zielbereich eintrafen.

Bis dahin und ebenso danach hatten die Mitglieder und Unterstützer der Rotarier an den Verpflegungsständen an der Maibrücke viel zu tun. Die Erbsensuppe war zuerst ausverkauft, zwischenzeitliche Wurst-Engpässe am Grill konnten schnell behoben werden. Ein grandioser Anblick bot sich in der Abteilung für Kaffee und Kuchen. „Die Eltern der Grundschüler waren unglaublich fleißig und haben weit über 150 Kuchen gebacken“, so Ulrike Blume. Bekanntlich wird der Erlös der Veranstaltung unter den sechs Grundschulen im Stadtgebiet aufgeteilt.

„Es ist Entenrennen-Volksfeststimmung“, brachte Bürgermeisterin Elke Kappen das muntere Treiben bei Nieselregen auf den Punkt.

In einer Zeit, in der Krieg, Energieengpässe und Inflation tägliche Themen sind, biete die Veranstaltung eine gelungene Abwechslung. „Nicht zuletzt geht es um Gemeinsamkeit und Beisammensein. Dinge, die wir lange vermisst haben“, sagte Elke Kappen.

Rotary-Präsident Andreas Gerard zeigte sich aufgrund der vielen Besucher ebenfalls begeistert: „Wir haben bei dem Wetter lange gezittert, auch weil wir nicht wussten, ob nach der langen Pause so viele Menschen kommen. Es ist toll, wie viele gekommen sind. Wenn das so weitergeht, brauchen wir beim nächsten Mal noch mehr Grillstände.“

Der Wettbewerb „Schönste Ente“ ist ebenfalls erneut durchgeführt worden. Diese konnten im Rahmen eines Online-Votings auf der Webseite von KamenWeb.de gewählt werden. Den ersten Preis gewann einmal mehr Romy Göttel, die mit ihrem Enten-Kunstwerk ihre Gedanken zum Krieg in der Ukraine und den Wunsch nach Frieden dokumentierte.

Die Preise der Siegerenten können ab dem 28.09.2022 im Mazda- Autohaus (W+K Automobile GmbH, Hemsack 1, 59174 Kamen) in Kamen abgeholt werden. Eine Liste aller Preisträger/Gewinnernummern wird im Laufe des Sonntags auf https://kamen.rotary.de/ veröffentlicht. Fotostrecke >>>

Ente 03 922CVRund 1800 Enten starteten bei dem Rennen des Rotary Club Kamen.

Gärtnerei Scharrenbach: Nach dem Umbau gibt´s ein Herbst-Festival

am . Veröffentlicht in Markt Kamen [AD]

Scharrenbach 01 922CVZur Zeit ist die Verkaufshalle der Gärtnerei Scharrenbach in einer neuen Kalthalle untergebracht. „Das wird sich bis zum Herbst-Festival ändern“, ist Maraike von Eynern sicher. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Viel getan hat sich in den vergangenen Monaten in der Gärtnerei Scharrenbach. Derzeit gehen die umfangreichen Renovierungsarbeiten in die letzte Phase, damit zum Herbstfest, das am 9. Oktober stattfinden wird, die neu gestalteten Räumlichkeiten feierlich eingeweiht werden können.

Scharrenbach 02 922CVDie Wände des alten Verkaufsraums sind bald Vergangenheit. Friedrich Wilhelm Scharrenbach freut sich auf die neu gestalteten Räumlichkeiten. Die wichtigste Nachricht vorweg: Auch während der laufenden Arbeiten ist das Angebot des Familienbetriebs an der Friedhofstraße 24 uneingeschränkt. Damit Kunden zum Start in den Herbst die gewohnt große Auswahl an winterfesten Pflanzen haben und auch sonst ihre Wünsche aus allen Bereichen der Floristik erhalten, ist schon vor einiger Zeit der Verkaufsraum in die im Frühsommer fertig gestellte, neue Kalthalle umgezogen.

Dafür, dass der gewohnte Bereich derzeit nicht zur Warenpräsentation genutzt werden kann, gibt es gute Gründe, wie Maraike von Eynern berichtet: „Die Wände zwischen dem, was unser alter Laden war und neue Verkaufsfläche wird, verschwinden, sodass wir dann einen deutlich größeren und durchgehenden Raum erhalten.“

Der bisherige Binderaum für Kundenwünsche aus der Welt der Floristik, wird der Vergrößerung zum Opfer fallen, ist aber schon ein paar Meter weiter ebenfalls deutlich größer als bisher neu eingerichtet. Auch dafür gibt es Argumente. „Der Bereich der Floristik, beispielsweise für Hochzeiten, aber auch das Alltagsgeschäft, ist stark angestiegen. Wir sind räumlich aus dem anderen Bereich rausgewachsen“, sagt Maraike von Eynern. Bot der alte Binderaum gerade einmal Platz für zwei zeitgleich arbeitende Floristinnen, passen in den neuen Raum nun locker vier Personen.

Maraike von Eynern und Friedrich Wilhelm Scharrenbach sind optimistisch, dass rechtzeitig zum Herbst-Festival am Sonntag, 9. Oktober, die neuen Räumlichkeiten besichtigt werden können. An dem Tag, der von 11 bis 17 Uhr stattfindet, erwarten die Besucher verschiedene Aktionen. Dazu gehören ein Blütendruck-Angebot mit Christiane Diallo-Moick, eine Fotoaktion mit „Löwenherzfotografie“ und ein kreativer Einkochkurs.

Kulinarisch werden die Besucher des Herbst-Festivals vom Team der Familienbande versorgt, welches überdies für Unterhaltungsangebote für Kinder sorgt. Neuigkeiten aus dem Bereich von Gärtnerei und Floristik gehören natürlich ebenso dazu.

Bunter Samstag zum Auftakt der Interkulturellen Woche

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

interkulturelle woche 1 922AG"ProMensch"-Mitglied Brigitte Langer verteilte gut gelaunt Zuckerwatte an den Nachwuchs. Fotos: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

interkulturelle woche 2 922AGDas Vokalensemble "Terz" mit Chorleiter Reinhard Fehling am Piano leitete die Feier zum 22-Jährigen der Bürgerinitiative Zivilcourage ein.Kamen. Nicht nur das Entenrennen, sondern auch der Auftakt der Interkulturellen Woche lockten am Samstag trotz des verregneten Wetters mit viel Live-Musik und buntem Programm jede Menge Publikum in die City.

Liedermacher Andy C.-Kamen, der das musikalische Bühnenprogramm für die Auftaktfeier des Flüchtlingshilfevereins "Pro Mensch" im Postpark gemeinsam mit der Band "Les d'acc(h)ords" bestritt, freute sich, dass so viele dem ungemütlichen Wetter trotzten. "Hätte auch weniger los sein können", sagt er. Die beiden Musik-Acts, die, ebenso wie die Soundanlage, von der Kamener Musikerinitiative Laut&Lästig zur Verfügung gestellt wurden, sorgten mit selbstgeschriebenen und gecoverten Songs für gute Laune. Die Feier zur Interkulturellen Woche sei auch ein willkommener Anlass gewesen, die nach Kamen geflüchteten Menschen aus der Ukraine willkommen zu heißen, von denen einige dabei gewesen seien, erklärt "ProMensch"-Vorsitzende Bilitis Naujoks. Rund 40 von ihnen, berichtet sie, seien mittlerweile im Verein aktiv. Und auch auf die Gabel gab es Leckeres, Besucherin Sonja Kreffter etwa war begeistert vom interkulturellen Buffet, das die Vereinsmitglieder in Eigenregie zusammengebrutztelt und -gebacken hatten. Im Jugendkulturcafé gab es obendrein einen Trommelworkshop für den Nachwuchs. Als nächste Veranstaltung von "ProMensch" im Rahmen der Interkulturellen Woche ist eine Autorenlesung zum "Tag des Flüchtlings" am Freitag, 30. September, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei geplant, bei der die Kamener Schriftsteller Stella Gaitano, Bilitis Naujoks, Bernhard Büscher und Klaus Goehrke Beiträge zum Thema "Wenn Hoffnung dein Zuhause ist" vortragen. Ein paar Meter weiter westlich, im Haus der Stadtgeschichte, nutzte die Bürgerinitiative Zivilcourage den Anlass, um ihr 22-jähriges Bestehen zu feiern: Chorleiter Reinhard Fehling hatte das Vokalensemble "Terz" für einen Auftritt verpflichtet, das die Geburtstagsfeierlichkeiten der Bürgeriniative mit Autorenlesungen, selbstgemachtem Buffet und Songs vom Gesangsduo "Frau Doro" musikalisch einleitete. Weiter geht es in der Interkulturellen Woche am Montag, 26. September, um 18.30 Uhr, mit der Eröffnung der Ausstellung "Losgehen.Ankommen" im Haus des Familienzentrums Familienbande in der Bahnhofstraße 46.

GSW-Chef zeichnet im Rat finsteres Bild künftiger Energiekosten: "Lage dramatisch"

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

GSW Pressefoto Jochen Baudrexl822GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl informierte den Rat von der aktuellen Entwicklung beim heimischen Energieversorger. Foto: GSWvon Alex Grün

Kamen. Das Thema Energie beherrschte weite Strecken der letzten Ratssitzung und nahm einen ganzen Punktekomplex auf der Tagesordnung in Anspruch. GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl gab den Ratsmitgliedern als kommunaler Ansprechpartner Nr. 1 Einblicke in die aktuelle Situation von Energiemarkt, Gasversorgung und Preisen, und ging auch auf den Umgang mit der von vielen gefürchtete Stromsperre ein.

"Wir befinden uns in einer nie dagewesenen Krise mit unglaublichen Auswirkungen, die nicht ansatzweise vorauszusehen sind", betonte Baudrexl zu Beginn.

Nach den Energie- und Wasseranpassungen stünden allen Verbrauchern, ob privat oder geschäftlich, in den nächsten Jahren mächtige Teuerungen ins Haus. So könnten sich durchschnittliche Ein- bis Zwei-Personenhaushalte in der GSW-Grundversorgung, ausgehend von den Preisen des Jahres 2021, nach einer Erhöhung von 17,6 Prozent für 2022 nun für das kommende Jahr auf eine Erhöhung von 54,6 Prozent "freuen", das entspräche 113 Euro im Monat zusätzlich. Einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt stünde schon eine Erhöhung gegenüber 2021 von etwa 60 Prozent ins Haus, was für "Otto Normalverbraucher" Mehrkosten von monatlich 188 Euro bedeuten würde. Noch übler erwische es indessen Industriekunden mit einem Beispiel-Jahresverbrauch von zwölf Mio. Kilowattstunden, die sich bislang noch nicht für ihren Energiebedarf für das Jahr 2023 eingedeckt haben. Auf sie sieht Baudrexl eine Steigerung um fast 300 Prozent (entspricht etwa sieben Millionen Euro) beim Strom und eine Steigerung von 334 Prozent (entspricht etwa 4,3 Millionen Euro) beim Erdgas zukommen. Und dabei betrage der höchste GSW-Versorgungssatz beim Erdgas immer noch gerade einmal ein Drittel von den teuersten Tarifen etwa bei Vattenfall oder Rheinpower.

rat 2 2 922Strom

Der Preis ist eine Sache, die Verfügbarkeit eine andere: "Ob wir in diesem Winter genug Gas und Strom haben, kann jetzt noch niemand vorhersagen", so Baudrexl. Bei den drei deutschen Gasübergangsstationen in Greifswald, Mallnow und Waldhaus, über die bis vor kurzem russisches Gas nach Deutschland strömte, komme nach Aussage der Bundesnetzagentur nichts mehr an. Man brauche intakte Gaslieferungen aus Norwegen und den Niederlanden, sonst könnte es womöglich nur für zwei Monate reichen. Insofern hoffe er auf einen milden Winter und ruft dazu auf, schon jetzt möglichst viel Gas zu sparen, das derzeit gebraucht wird, um die Speicher zu füllen. Die für das Jahr 2023 abzusehende Marktpreisentwicklung bezeichnet Baudrexl als "dramatisch" und zeigt auf die Jahresdiagramme, die sowohl für Strom als auch für Gas praktisch seit August jeweils einen senkrechten Graphen aufweisen, der aktuell bei knapp 300 Euro pro Megawattstunde (Erdgas) beziehungsweise bis zu knapp 1000 Euro pro Megawattstunde (Strom) steht.

Verteidigerin aus dem Mädcheninternat spielt schon im zweiten Jahr in der Bundesliga

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Hils Interview 01 922CVEine feste Größe in der U-20-Nationalmannschft ist Miriam Hils, die in der Ersten Bundesliga für die SGS Essen spielt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Interview: Miriam Hils vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison

von Christoph Volkmer

Kamen. Die neue Spielzeit in der Fußball-Bundesliga der Frauen hat mit einer Rekordzahl von 23.200 Besuchern beim Eröffnungsspiel begonnen. Mittendrin im Geschehen der Liga ist Miriam Hils, die seit bald fünf Jahren im Mädcheninternat in Kaiserau wohnt. Die 18-jährige Außenverteidigerin ist seit langer Zeit eine konstante Größe in den U-Nationalmannschaften Deutschlands und war jüngst auch bei der U-20-WM in Costa Rica dabei. In der Bundesliga spielt das Talent für die SGS Essen, die beim ersten Heimspiel am Sonntag, 25. September, um 16 Uhr auf den SV Meppen trifft.

Deine Teilnahme an der U-20-Frauen Weltmeisterschaft im August in Costa Rica ist noch gar nicht so lange her. Würdest du sagen, dass das der bisherige Höhepunkt deiner Karriere gewesen ist, selbst wenn schon nach der Vorrunde Schluss war?

Miriam Hils: Auf jeden Fall. So eine U20-WM spielt man ja nicht jeden Tag. Besonders in Erinnerung halten werde ich das Spiel gegen Kolumbien. Deren Fans haben eine riesige Stimmung verbreitet und für eine ganz besondere Atmosphäre gesorgt. Selbst wenn die letztlich gegen uns waren, hat das sehr viel Spaß gemacht. Unvergessen bleiben wird sicher auch der Ausflug, bei dem wir mit dem Team einen Nationalpark samt Regenwald besucht haben.

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