Brennende Mikrowelle

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

Feuerwehr NeuKWKamen. Nach einer ungewöhnlich langen Zeit von 3 Wochen ohne Einsatz wurde der Löschzug 1 zusammen mit der hauptamtlichen Wache der Feuerwehr Kamen am Mittwochabend (22.11.2017) mit der Meldung "ausgelöster Rauchmelder, Rauchentwicklung im Gebäude" in die Fritz-Erler-Straße gerufen. Bei Eintreffen war eine leichte Verrauchung im Erdgeschoß eines Einfamilienhauses zu erkennen. Die Bewohner hatten schon vor Ankunft der Feuerwehr das Gebäude unverletzt verlassen. Die Feuerwehr baute umgehend einen Löschangriff mit einem C-Rohr auf und ging anschließend mit einem Trupp unter Atemschutz in das Haus vor.

Nach kurzer Suche konnte in der Küche eine brennende Mikrowelle gefunden werden. Um weiteren Schaden zu verhindern wurde das kokelnde Elektrogerät kurzerhand aus dem Gebäude entfernt. Anschließend wurde die restliche Küche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert um auszuschließen, dass sich der Brand auf die restliche Küchenzeile ausgebreitet hat. Dies war jedoch nicht der Fall. Das Haus wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet und so der Rauch aus dem Gebäude entfernt.

Nach Abchluss der Aufräumarbeiten wurden die Einsatzstelle der Polizei und den Hausbewohnern übergeben. Dieser Einsatz unterstreicht wieder einmal die Wichtigkeit von Rauchmeldern in der Wohnung. Durch den frühzeitigen Alarm des Melders konnte ein größerer Schaden und eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Einsatz war nach ca. 45 Minuten beendet.

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Weihnachtsmärkte sind beliebt bei Taschendieben

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgDie Polizei gibt Tipps für einen unbeschwerten Bummel

Der Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent einfach mit dazu – leider auch für Taschendiebe. Während die Besucher an den zahlreichen Ständen stöbern oder sich angeregt bei einer Tasse Punsch unterhalten, schlagen die Diebe blitzschnell zu. Zwar sank 2016 die Zahl der angezeigten Taschendiebstahlfälle etwas, im Vergleich zum Vorjahr – von insgesamt 168.142 (2015) auf 164.771 Fälle (2016). Dafür stieg aber der Schaden von 50,8 Millionen Euro (2015) auf 51,5 Millionen Euro an. Die Polizei gibt hilfreiche Tipps, wie sich Besucherinnen und Besucher vor dem Griff in die Tasche schützen können. Sie sind auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer!“ kurz zusammengefasst, die bei jeder Polizeidienststelle und im Internet unter www.polizei-beratung.de erhältlich ist.

In den engen Gassen zwischen den Weihnachtsmarktständen ist zum Beispiel der Drängel-Trick sehr beliebt. „Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi „griffbereit“ anbietet“, so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder das Handy verschwunden.“ Dabei laufen die Maschen der Diebe oft nach dem gleichen Schema ab: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann verschwindet. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen – zumal die Opfer den Verlust meist erst spät bemerken und die Täter in vielen Fällen nicht beschreiben können.

Taschendiebe lassen sich manchmal schon am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (z. B. Hand- oder Umhängetasche). Dabei suchen die Diebe gerne die Enge – die Gänge zwischen den Buden auf dem Weihnachtsmarkt bieten sich dazu besonders an. Eine weitere erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich versehentlich mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen. Beim anschließenden Reinigungsversuch lenken sie das Opfer wortreich vom zeitgleichen Diebstahl der Wertsachen ab.

Die Polizei gibt hilfreiche Tipps gegen die Tricks von Taschendieben:

- Nehmen Sie bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.

- Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

- Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.

- Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen werden.

- Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).

- Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

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Linienbus in Werne ausgebrannt

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fwerne1117busWerne. Am heutigen Morgen (21.11.2017) brannte auf der Lünener Straße, Höhe Jagdhaus Langern, gegen 6.25 Uhr ein Bus aus. Die Fahrerin, die allein mit dem Bus unterwegs war, hörte einen lauten Knall, stieg aus und bemerkte das Feuer. Der Bus brannte vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung wurden ein Wohnhaus und der Straßenbelag in Mitleidenschaft gezogen. Bis zur Einrichtung einer Baustellenampel durch Straßen NRW, die den Verkehr dann einspurig passieren lassen wird, bleibt die Lünener Straße gesperrt.

Der Sachschaden wird derzeit auf über 100 000 Euro geschätzt. Es wird nachberichtet.

Einsatzbericht der Feuerwehr Werne: Der Löschzug 1 und die Löschgruppe 2 aus Langern der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde um 6:25 Uhr per Meldeempfänger mit dem Stichwort "Feuer_2 - Brand eines Busses, keine Personen im Bus" zur Lünener Straße alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichte, brannte der Bus bereits in voller Ausdehnung. Die Busfahrerin hatte einen Knall wahrgenommen und stoppte darauf hin den Bus. Zu diesem Zeitpunkt stellte Sie den Brand fest und alarmierte die Feuerwehr. Die Busfahrerin blieb glücklicherweise unverletzt. Die Feuerwehr löschte in der ersten Phase mit dem Schnellangriff vom Tanklöschfahrzeug. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung wurde die Fassade eines angrenzenden Wohngebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Zum ablöschen der letzten Glutnester wurde der Bus in einen Schaumteppich gehüllt. Mit der Wärmebildkamera wurden parallel versteckte Brandnester gesucht und gefunden. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr und sperrte die Lünener Straße für die Dauer der Löscharbeiten komplett ab. Durch die Hitze wurde der Straßenbelag stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Straßenbaulastträger sowie die Untere Wasserbehörde wurde zur Einsatzstelle bestellt. Die Einsatzstelle wurde um 9 Uhr an die Polizei übergeben und die freiwilligen Kräfte rückten wieder ein. Im Einsatz waren 22 Kräfte mit fünf Fahrzeugen, der Rettungsdienst Werne, die Polizei sowie der Straßenbaulastträger Straßen NRW und die Untere Wasserbehörde. (ots)

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Zwei Unfälle kurz hintereinander: Mehrere Verletzte und Sperrung auf der A 1

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https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgDortmund. Kurz hintereinander haben sich auf der A 1 am Samstagmorgen (18. November) zwei Verkehrsunfälle ereignet. Dabei wurden mehrere Personen verletzt.

Gegen 10.55 Uhr musste eine 51-jährige Frau aus Lüdinghausen ihr Fahrzeug auf der linken Fahrspur der A 1 in Fahrtrichtung Köln verkehrsbedingt abbremsen. Eine 50-jährige Frau aus Bersenbrück (Landkreis Osnabrück) bemerkte dies, konnte ihr Auto ersten Erkenntnissen zufolge aber offenbar nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen kam es zum Auffahrunfall. Dabei wurden beide Fahrerinnen leicht verletzt.

Nur 100 Meter hinter dieser Unfallstelle kam es direkt im Anschluss zu einem weiteren Unfall. Hier war ein 19-Jähriger aus Ratzeburg auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge bemerkte er den sich vor ihm stauenden Verkehr offenbar zu spät. Trotz Abbremsens kollidierte sein Auto zunächst leicht mit dem eines vor ihm fahrenden 20-Jährigen aus Lotte. Dieser hatte sein Fahrzeug jedoch aufgrund des Staus bereits stark nach links in Richtung Mittelschutzplanke bewegt, sodass der Wagen des 19-Jährigen weiter nach vorne schoss und mit dem eines 56-jährigen Hamburgers kollidierte. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts gedrängt, wo er noch mit dem Auto eines 50-jährigen Mannes aus Telgte zusammenstieß.

Bei dem Unfall wurden der 19-Jährige und der 56-Jährige sowie drei Mitinsassen des 19-Jährigen (zwei junge Frauen, 17 und 19 aus Lauenburg und Ratzeburg, sowie ein weiterer 19-Jähriger aus Ratzeburg) verletzt. Rettungswagen brachten die vier jungen Leute in ein Krankenhaus, wo sie zur Beobachtung verblieben. Der 56-Jährige wollte selbständig einen Arzt aufsuchen.

Der zwischenzeitlich gelandete Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt und konnte ohne Patient wieder abheben.

Die Unfallstelle musste zwischenzeitlich komplett gesperrt werden. Ab ca. 12 Uhr war ein Fahrstreifen wieder befahrbar, ab ca. 12.20 Uhr waren die Verkehrsbehinderungen aufgehoben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei beim ersten Unfall auf ca. 6.000 Euro, beim zweiten auf ca. 17.000 Euro. (ots)

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