Lesung in der Stadtbücherei

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Kamen. Der in Kamen lebende Autor D. Adomeit ist am Mittwoch, 18. April,  um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei zu Gast.

D. Adomeit ist seit einigen Jahren hauptsächlich im Internet tätig und schreibt Kurzgeschichten. Im letzten Jahr hat er die autobiographische Erzählung "Ab morgen bin ich depri" veröffentlicht und damit zum ersten Mal ein umfangreiches Buch geschrieben. Unter dem Pseudonym A. David berichtet er, wie eine Erkrankung sein Leben komplett neu gestaltet hat und warum er das mittlerweile fast als glückliche Fügung ansieht.

Adomeit bekam die Diagnose BURN OUT. Im Rahmen der Behandlung wurde zusätzlich eine Depression festgestellt. Er beschreibt, wie seine Erkrankung immer stärker in das Privat- und Berufsleben eingegriffen hat, berichtet über Stress mit der Krankenkasse und über Probleme am Arbeitsplatz. Der Autor gewährt Einblick in sein Gefühlsleben und schildert, wie Stimmungsschwankungen zustande kommen und welche Auswirkungen sie haben.

D. Adomeit möchte den Leser mitnehmen in seine Gedankenwelt. Obwohl sich das Buch nicht als Ratgeber versteht, schafft es der Autor, Berührungsängste gegenüber der Erkrankung abzubauen und Freunden und Angehörigen eines Erkrankten die Möglichkeit zu bieten, Denk- und Verhaltensmuster nachzuvollziehen.

Gern steht der Autor nach der Lesung für Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei!

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Neue Dustertalgeschichte „Horlock Shelmes und die Schwestern der G.Na.d.E.“

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Michael Wrobel Buchpremiere417Live-Premiere! Neue Dustertalgeschichte „Horlock Shelmes und die Schwestern der G.Na.d.E.“ für Kinder und Erwachsene als Mitmach – Lese – Hör – Spektakel am 20.04.18 in der Stadtbücherei Kamen

Kamen. Gleich dreimal präsentiert der Kamener Autor Michael Wrobel sein neues Buch „Horlock Shelmes und die Schwestern der G.Na.d.E“ für Kinder und Erwachsene ab 6 Jahren, live als Mitmach – Lese – Hör –Spektakel in Kamen. Das Buch ist der neueste Teil der Dustertalgeschichten, welches Michael Wrobel am 20.04.2018 in der Stadtbücherei Kamen (Premiere)  um 18:00 Uhr, im Bürgerhaus Methler am 19.04.2018 (Vorpremiere 17:00 Uhr) und am 26.04.2018 im Ev. Jugendheim Heeren Werve (17:00 Uhr) vorstellt. Die Lesung in der Stadtbücherei wird zudem erstmals live aufgezeichnet und Ende Mai als Hörbuch – CD veröffentlicht. Kinder und Erwachsene die bei der Live – Aufzeichnung dabei sind, erhalten diese CD dann kostenlos. Einlass in der Stadtbücherei am 20.04.2018 ist dann bereits um 17:45 Uhr.

Da es bei den vergangenen Mitmach- Lesungen immer sehr voll war, ist es ratsam, Plätze zu reservieren. Kostenlose Eintrittskarten gibt es ab sofort in der Stadtbücherei Kamen (Telefon 923180), im Bürgerhaus Methler (Telefon 32835) und im Ev. Jugendheim Heeren Werve (Telefon: 42844)

Seit 2015 geht der Kamener Autor Michael Wrobel mit seinen „Geschichten aus dem Dustertal“ auf ganz besondere Mitmach – Hörspiel - Lesereisen für Kinder und Erwachsene. In seiner 20 jährigen Laufbahn als Theaterpädagoge und Sozialarbeiter hat er viele Spiel- und Theateraktionen entwickelt. Hieraus entstanden die „Dustertal – Geschichten“, die es nun seit 2016 als Bücher, Hörbücher und live auf der Bühne zu sehen gibt. Bereits nach einem Jahr  gibt es über 1.500 begeisterte Kinder und Erwachsene bei den bisher 60 Live – Veranstaltungen in verschiedenen Städten. Michael Wrobel liest diese Geschichten auf ganz außergewöhnliche Weise vor: als Mitmach-Hörspiel im Dunkeln! Vorgelesen wird mit Taschenlampe im abgedunkelten Raum. Angereichert wird das Ganze mit Elementen des Theaters, mit Videos und Bildern auf Leinwand und tollen Licht- und Soundeffekten, die die Kinder teilweise passend zur Geschichte selbst erzeugen. Schwarzlicht, Stimmungslichter und selbst erzeugte spannende Geräusche sorgen für ein tolles Mitfieber – Erlebnis.

Die neueste Dustertal-Geschichte „Horlock Shelmes und die Schwestern der „G.Na.de“ (Abkürzung für Gemeinschaft für Natur und deren Einwohner) ist bereits das sechste Buch aus der Reihe. Die Dustertal – Geschichten spielen in einem Land namens Nystagia, welches sich unter der Erde befindet. In der neuen Geschichte macht sich der wohl beste Detektiv von Dustertal, einem kleinen Ort in Nystagia, „Horlock Shelmes“ auf, um einen neuen schwierigen Kriminalfall zu lösen. Horlock Shelmes´ zweiter Fall führt ihn in die Nachbarstadt „Schwarzbaumwald“. Diese Stadt ist berühmt für ihre riesigen Schwarzbeerfelder, jedoch fällt die begehrte Ernte in diesem Jahr aus. Hunderte von Knabberkäfern tummeln sich auf den Feldern und „vernaschen“ die beliebten Schwarzbeeren! Ist es eher Zufall, oder sogar Sabotage? Woher kommen die zahlreichen Knabberkäfer? Horlock Shelmes muss einiges einstecken. Nicht nur, dass eine Lösung des Falls unmöglich erscheint, auch sein treuer Weggefährte Whippson lässt ihn offenbar im Stich. Horlock fühlt sich laufend beobachtet, aber wer steckt dahinter? Rein zufällig erfindet er ganz nebenbei noch „Phantomzeichnungen“ und ein „Schörfbrett“, Dinge, die ihm bei der Lösung des Falls helfen könnten.

Vorkenntnisse über die anderen Dustertalgeschichten sind nicht notwendig.

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Volker‘s Ratgeber für Meisen und anderes Gefieder

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

volker rostKWHeute sah ich eine Meise.
Erst noch zog der Vogel Kreise.
Schließlich ließ das Klein-Gefieder
sich auf meiner Hecke nieder
(offenbar um zu pausieren)
und begann zu musizieren:
„Piep-piep-piep“, so klang es fröhlich.
Ach, ich fand das Tierchen niedlich...

Die Geschichte endet letztlich
für das Vögelchen entsetzlich.

Denn zumal die gleiche Hecke
dient dem Kater als Verstecke,
dort legt er sich mittags nieder
und schließt seine Augenlider
schläft bis Abends still und friedlich,
weil ihm dieses sehr bekömmlich.

Und der schlaue Kater hörte
das Gezwitscher, das ihn störte -
von der Meise, die war munter.
Doch der Kater lag darunter;
er erhob sich - still und leise -
Ahnungslos war noch die Meise,
die sich an zwei Fliegen stärkte
(und den Kater nicht bemerkte).

„Ha! Du wirst ein Festmahl heute,
bist mir eine leichte Beute!
Werde Dich zu Boden bringen
und mit Appetit verschlingen!“,
dachte da der Kater, der sich
an den Vogel näher ran schlich.

Als die Meise dann soeben
sich zum Fluge wollt‘ erheben,
sah ich nur den Kater springen,
um die Meise umzubringen;
dazu nutzte er die Tatze!
Ich schrie laut: „O je, er hat ‘se!“
In der Tat: Die arme Meise
starb auf fürchterliche Weise:
Dieser armen Vogelseele
biss der Kater in die Kehle
und verspeiste sie genüsslich.
Ich fand‘s nicht sehr appetitlich.

Ein paar Federn auf der Wiese
die erinnern noch an diese
kleine süße bunte Meise.
die am Ende ihrer Reise
nur infolge ihrer Töne
(und das waren wirklich schöne)
einem Kater dient als Speise.

Und die Quintessenz?

Vögeln ist stets anzuraten:
Raste nicht in einem Garten,
wenn dort Mörder auf Dich warten,
denn dann hast Du schlechte Karten.

von Volker Rost

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Kamen, meine Stadt...

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

50Jahre Stadt Kamen Karte

von Volker Rost

Wo man den Kirchturm schief gebaut,
am Markt auf‘s »Alte Rathaus« schaut.
Dort wo ein Kreuz im Felde liegt,
auf dem man nach Berlin abbiegt,
Wo‘s Straßen gibt, wie »Bunte Kuh«,
und »Güldentröge«; dort, wo Du
nur Menschen triffst, die freundlich sind,
ging ich zur Schule, war ich Kind.

Wo es das Schloss „Haus Heeren“ gibt,
im Mai bei »Kite« Dein Drachen fliegt,
wo ich entlang der Seseke
am Sonntag gern‘ spazieren geh‘
in Westick‘s Feldern Ruhe find‘,
wo »Galgenberg« und »Körne« sind,
wo einst die Zeche Monopol,
da fühl‘ ich mich seit jeher wohl.

Die Stadt, die hat mein Herz entflammt.
Hier bin ich gern’ im Ehrenamt.
Hier wuchs ich auf, in meiner Stadt,
die Strahlkraft, Flair und Aura hat,
die tolerant ist und human,
mit Ecken, Kanten und mit Charme.
Mein Kamen, Stadt im Ruhrgebiet...
Derjenige, der das hier schrieb
sich zu dem Ort wie folgt bekennt:
Du bist mir, was man »Heimat« nennt.

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„Schwarze Tage“, neuer Krimi von Heinrich Peuckmann

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

krimipeuckmann318Kamen. Gerade ist Peuckmanns vielbeachtetes Buch „Gefährliches Spiel“ erschienen, in dem er ganz unglaubliche Fußballgeschichten erzählt, da ist auch schon sein neuer Krimi erschienen. "Schwarze Tage" heißt er und setzt die Reihe mit dem pensionierten Kommissar Bernhard Völkel fort. Auch in diesem 7. Fall ist es wie immer. Völkel will mit Krimigeschichten nichts mehr zu tun haben, vor allem seine Tochter hat ihm das verboten, weil sie Angst um ihren Vater hat, aber dann spricht ihn jemand im Westfalenpark an und behauptet, er sei entführt worden. Einige Tage hätte er in einem stockfinsteren Raum verbracht, gefesselt an eine Liege. Der Entführer hätte kein Wort mit ihm gesprochen, er hätte ihn auch nicht gesehen, aber irgendwann, als er schon glaubte, sein Leben gehe zu Ende, hätte er ihn frei gelassen. Und das ganz ohne Lösegeld zu fordern. Spinnerei, denkt Völkel, wer soll denn diese Geschichte glauben? Mit so was gebe ich mich erst nicht ab. Aber als er dann doch zu recherchieren beginnt, stößt er auf unglaubliche, tragische Abgründe, die nicht nur ihn, sondern auch andere Menschen in tödliche Gefahr bringen.

Wie immer in Peuckmanns Krimis ist es eine hoch spannende Geschichte, die wieder viel über unsere Zeit und die Gesellschaft aussagt. Bei einer Lesung während der Leipziger Buchmesse wird Peuckmann diesen Roman in gut einer Woche erstmal öffentlich vorstellen. Das hat schon Tradition. Ganz in der Nähe der Thomaskirche gibt es eine Künstlerkneipe, in der Peuckmann alle seine Völkel-Krimis zum ersten Mal vorgestellt hat. Er hat dort sogar so etwas wie eine kleine Fangemeinde.

Heinrich Peuckmann: „Schwarze Tage“, Lychatz Verlag Leipzig, 9.95 Euro

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Gymnasium Kamen: Lesung der Schriftstellerin Krahe

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

von Carolin Kuna

Kamen. Schon seit 2012 bekommen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe unseres Gymnasiums Besuch von Frau Susanne Krahe, so wie auch am 7. Februar diesen Jahres. Frau Krahe ist Schriftstellerin, doch was sie so besonders macht, klingt für viele zuerst eher wie eine Tatsache, die ihren Beruf unmöglich macht: Sie ist blind. Aufgrund ihrer stark fortgeschrittenen Diabetes Typ 1 Erkrankung verlor die Theologin an ihrem 30. Geburtstag ihr Augenlicht für immer. Als sie nach dieser Wende in ihrem Leben die Arbeit mit der wissenschaftlichen Bibelauslegung ablegen musste, widmete sie sich voll und ganz dem Schreiben, was sie sowieso ihr ganzes Leben lang schon gerne gemacht hat.

Die von Frau Aschendorf geleitete Lesung für die Schülerinnen und Schüler der Q1 begann mit einem kurzen Interview, in welchem zwei Schüler Fragen an Frau Krahe stellten. Sie erklärte, auf welche Art und Weise sie mithilfe der modernen Technik ihre Bücher verfasst und sprach von ihrem erfüllten ‟zweiten Leben”. Danach las Frau Aschendorf kurze Ausschnitte aus der Autobiografie der Schriftstellerin, woraufhin diese viele Aspekte wie beispielsweise den komplizierten Verlauf ihrer Krankheit oder die Schwierigkeiten, die ihr neuer Lebensstil mit sich gebracht hat, genauer erklärte. Die Schülerinnen und Schüler hatten jedes Mal die Gelegenheit viele Fragen zu stellen und obwohl sie am Anfang eher zurückhaltend waren, gingen ihre Fragen im Verlauf der Lesung immer weiter in die Tiefe, sodass man sowohl die sehr negativen als auch positiven Erlebnisse und Eigenschaften von Frau Krahes Leben erfahren konnte. Sie erzählte, dass man als blinde Person viele Dinge von seiner Umwelt und seinen Mitmenschen mitbekommt, die den sehenden Menschen vorenthalten bleiben.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und haben viele Eindrücke sammeln können. Sie waren erstaunt über die Offenheit der Schriftstellerin, welche mehr als einmal über ihr Handycap scherzte und sich selbst in ihrer Situation nicht immer ganz ernst nahm. Nichts desto trotz konnte sie den Schülerinnen und Schülern näher bringen, dass sie viele Dinge nicht mehr machen oder unternehmen kann und ihr Leben jetzt komplizierter ist. Zur selben Zeit vermittelte sie aber, dass auch große Hürden im Leben nicht immer gleich einen Untergang bedeuten und man nach vorne schauen muss. Denn Frau Krahe ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein scheinbar schlimmer Schicksalsschlag auch viel Gutes mit sich bringen kann

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