Gedicht der Woche - Volker rät: Obacht bei vereisten Pfaden!

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

volker rostKWMein Thermometer steht im Bad
und kann auch draußen messen.
Am Morgen: „minus sieben Grad“;
den Schal bloß nicht vergessen.

Zum Bahnhof fuhr ich mit dem Rad.
Der Zug bringt mich nach Essen.
Die Zeit war knapp und daher trat
ich hastig, fuhr besessen.

Ich fror! Und das tat auch mein Pfad,
der war vereist indessen.
Rabautz! Da stürzte ich vom Rad...
Hab auf dem Arsch gesessen.

Mein Zug, das war das Resultat,
war pünktlich währenddessen;
jedoch fuhr dieser - in der Tat -
dann ohne mich nach Essen.

Schlussfolgerung?

Achte auf Dein Thermometer!
fahr‘ nicht schnell bei Eis!
Denn wenn doch, dann stürzt Du später
und prellst Dir den Steiß!

;-)

1
2
0
s2smodern
powered by social2s

Spannende Kost im Haus Volkermann

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Lesung218cvvon Christoph Volkmer

Kamen. Autorenlesungen und Bücherbörsen hat es im Haus Volkermann bisher nicht gegeben. Bis gestern, als das erste Pilotprojekt rund um Bücher stattfand, bei dem nicht nur Bücher getauscht und gekauft werden konnten, sondern Dank der Autorin Astrid Plötner auch spannende Kurzgeschichten vorgetragen wurden.

Eine Mitarbeiterin aus der Betreuung des Bereichs der Jungen Pflege hatte die Idee mit der Buchtauschbörse, an der sich unter anderem Mitarbeiter und externe Anbieter beteiligten. Die Börse sollte zusätzlich durch Lesungen von Astrid Plötner und Heike Gellert bereichert werden. Letzte musste wegen Erkrankung leider ansagen, dafür legte dann die Unnaerin Astrid Plötner eine Doppelschicht ein und las zweimal für die Besucher.

Nach einer Reihe von Kurzkrimis erschien 2016 ihr aktuelle Kriminalroman „Todesgruß“, den die Autorin im Erscheinungsjahr unter anderem anlässlich des Festivals „Mord am Hellwig“ vorstellte. Im Herbst diesen Jahres soll dann der Nachfolger auf den Markt kommen, der wiederum bei Europas größtem Krimifestival Premiere feiern wird.

Passend zur Witterung verwöhnte das Volkermann-Team die Gäste mit Kinderpunsch und Glühwein. Die Durchführung organisierten Carina Kampschulte und Olaf Friese. „Wir warten jetzt einmal auf das Feedback der Angehörigen. Das ist bisher sehr positiv ausgefallen, so dass eine Wiederholung der Veranstaltung durchaus denkbar ist“, bilanzierte Kampschulte zufrieden. 

1
2
0
s2smodern

Gefährliches Spiel. Neues Buch von Heinrich Peuckmann

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Fußballbuch218Kamen. Der große Fußballstar der Weimarer Zeit, zweimal Deutscher Meister, Kapitän der Nationalmannschaft, tritt 1933 in die SS ein und wird KZ-Kommandant. Und in dem KZ sitzt, gefoltert und gequält, sein Mannschaftskollege. Bei einem Länderspiel 1953 treffen sich die beiden wieder und ein unglaubliches Gespräch entwickelt sich. Eingeblendet darin hat Heinrich Peuckmann Rückblicke auf ihr gänzlich unterschiedliches Leben.

Die abenteuerliche Flucht des jüdischen Fußballers Gottfried Fuchs aus Nazideutschland, sein Verschwinden aus allen Statistiken und seine mühsame Rehabilitierung nach dem Krieg schildert Peuckmann in einer weiteren Geschichte. Darin wird auch von dem Länderspiel erzählt, in dem Fuchs einen sagenhaften Torrekord aufgestellt hat. Zehn Tore in einem einzigen Länderspiel, das wird wohl kaum je zu übertreffen sein.

Noch eine weitere Erzählung enthält der spannende Band, in dem die Fußballer plötzlich während eines Spiels merken, dass es nicht um Sieg oder Niederlage geht, sondern um ihr Leben.

Alle diese Geschichten sind wirklich passiert, Peuckmann hat intensiv recherchiert und manches erzählerisch aufgefüllt. Vordergründig geht es um Fußball, aber eigentlich um tiefe menschliche Abgründe, daneben aber auch um mutige, menschliche Handlungen in dunklen Zeiten.
Es sind spannende, vor allem sehr eindringlich erzählte Geschichten, die Peuckmann da veröffentlicht hat.

Heinrich Peuckmann: Gefährliches Spiel. Fußball um Leben und Tod. Kulturmaschinenverlag 2018. 10.80 Euro

1
2
0
s2smodern

Frank Solberg liest in der Stadtbücherei Kamen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Kamen. Der in Kamen lebende Autor Frank Solberg ist am morgigen Mittwoch (07.02.) um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei zu Gast und stellt seinen neuen Roman ‚Nachspielzeit‘ vor.
Solberg berichtet über das Leben eines erfolg-reichen Fußballers im „Big Business“ Bundesliga, dessen Karriere sich allmählich dem Spielende zuneigt. Das zu erkennen, zu akzeptieren und sich mit seinen beruflichen und persönlichen Perspek-tiven auseinanderzusetzen, stellt ihn vor große Herausforderungen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

 

1
2
0
s2smodern

Leseratten aufgepasst! Autorenlesungen und Bücherbörse im Hause Volkermann

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Kamen. Das Haus Volkermann konnte zwei Autorinnen aus dem heimischen Kreis gewinnen und freut sich sehr auf Astrid Plötner und Heike Gellert. Beide lesen aus eigenen Werken und lassen uns so Krimiluft schnuppern. Frau Plötner aus Unna liest aus Ihrem Buch: "Heute hier, morgen Mord." Was hier und heute noch harmonisch und sicher erscheint, stellt sich am nächsten Tag, oder an einem neuen Ort plötzlich in ganz anderem Licht dar-aus Liebe wird Hass, Freundschaft schlägt in Rache um.

Auch Frau Gellert, wohnhaft in Kamen, wird die Gäste mit auf eine Reise nehmen, wo Intrigen und Mord fast an der Tagesordnung sind. Neben den Lesungen findet eine Bücherbörse statt. Im Eingangsbereich der Jungen Pflege findet eine Bücherbörse statt. Somit jede Menge neuer Lesestoff für Krimiabende, sowie Geschichten für Herz und Seele.

Lesung:
16:00 Astrid Plötner
18:00 Heike Gellert

Autorenlesungen und Bücherbörse im Hause Volkermann, Donnerstag, den 22.02.2018 zwischen 15:00 – 18:30 Uhr

Bitte melden Sie sich zu den Lesungen unter der Telefonnummer 02307-99360 vorab an.

1
2
0
s2smodern

Gedicht der Woche - Volker‘s völlig unmaßgeblicher Wetterkommentar

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

volker rost

Aufgestanden bin ich heute,

allerdings ein wenig später.

Da sah ich, was mich nicht freute,

und zwar auf dem Thermometer.

 

Dieses hängt bei mir im Bade

und es misst nicht innen nur

von dem Celsius die Grade,

auch die Außentemp'ratur:

 

"Minus Drei", war dort geschrieben.

"Kalt!", sprach ich und stand davor.

"Wär' ich mal im Bett geblieben!"

Doch nun war ich wach. Und fror...

 

Ich bleib' lieber heute drinnen.

Kann dem Winter (zugegeben)

kaum was Gutes abgewinnen

(aber nur der Kälte wegen).

1
2
0
s2smodern

kamenlogo

kamengutschein240

ko logo

kkk logo

linklogogilde

technoparkkamen