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„Mein Charlie“ ist die mittlerweile vierte Veröffentlichung von Kinderbuchautor und Lyriker Bernhard Büscher. Foto: AG
Kamen. (AG) Mit viel Feingefühl an die Normalität des Todes heranführen – das ist die Intention des Kinderbuchs „Mein Charlie“, das der Kamener Autor Bernhard Büscher jetzt veröffentlicht hat. Es ist die mittlerweile vierte Buchveröffentlichung des literarischen Quereinsteigers und Autodidakten.
In klarer, kindgerechter Sprache, die Büschers Kinderbücher seit jeher auszeichnet, schildert er in „Mein Charlie“ das Gefühl des Verlustschmerzes. Seine Protagonistin, die siebenjährige Vanessa, findet ihren heiß geliebten Kater Charlie, der sie ihr Leben lang begleitete, eines Morgens tot in seinem Körbchen – und ihre kleine Welt bricht zusammen. Ein neues Tier kommt für sie nicht infrage, zu sehr hing sie an dem geliebten Tier, das jedoch schon älter war, als Vanessa selbst – das wird dem Mädchen erst nach einem Gespräch mit seiner Mutter bewusst. Und als sie im Urlaub bei ihrer Tante den frischen Wurf einer Katzenmutter entdeckt und sich kopfüber in eines der Kitten verliebt, begreift sie, dass jeder endgültige Abschied zwar Schmerz bedeutet, dass dieser aber genauso zum Leben gehört, wie ein neuer Anfang.
Bernhard Büscher lässt mit seiner schnörkellosen und klaren Schriftsprache Bilder entstehen, die Kinder einerseits verstehen können, die andererseits aber keine Angst erzeugen. Diese Fähigkeit hat der Kamener schon in früheren Veröffentlichungen wie „Feven und das Wasser“ unter Beweis gestellt. Auch autobiographische Züge lässt der Autor einfließen, die Passsage, in der ein Rotkehlchen am gemeinsamen Frühstückstisch der Familie Platz nimmt und gleich zwei Jahre nacheinander dort überwintert, hat Büscher etwa im gleichen kindlichen Alter selbst erlebt. Die Illustrationen in Tusche-Aquarell-Mischtechnik sind von der Amateurgrafikerin Heidi Vokaty bewusst so gestaltet, dass sie auch von einem Kind hätten angefertigt worden sein können. Erhältlich ist „Mein Charlie“ für acht Euro in allen Buchhandlungen oder direkt beim Ventura-Verlag unter der ISBN 978-3-940853-81-3.
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Westfalen (lwl). Die Vorweihnachtszeit ist oft durch Hektik und Stress geprägt. Erst zu Weihnachten wird es still, wenn die Geräusche und der Trubel nachlassen. Im Plattdeutschen sagt man hierzu ebenfalls "still" oder "stille". Daneben gibt es aber auch die erweiterte Form "stillken", wissen Sprachwissenschaftler:innen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Das Wort "stillken" kommt vor allem im nördlichen Ostwestfalen vor. "Die Verkleinerungsendung '-ken' entspricht dem Hochdeutschen '-chen' und ist eigentlich bei den Dingwörtern, den Substantiven, zuhause", erklärt Dr. Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für Mundart- und Namenforschung beim LWL. Diese Endung findet sich zum Beispiel bei "Schäöpken" (Schäfchen) oder "Kindken" (Kindchen).
"Im westfälischen Platt gibt es aber auch eine Handvoll Eigenschaftswörter mit dieser Verkleinerungsendung", weiß Denkler. Womöglich entstammen sie dem Sprechen mit Kindern. Zum Beispiel im Satz: "Wi willt ju stillken wat seggen: Frohe Wiehnachten!" Das bedeutet: "Wir wollen euch leise etwas sagen: Frohe Weihnachten!"
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Lindsay Thomas freut sich über ihren Sieg beim Vorlesewettbewerb der Gesamtschule Kamen. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Die beste Vorleserin der Gesamtschule Kamen steht fest: Lindsay Thomas hat den Schulentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs 2025/26 gewonnen. Sie setzte sich gegen sechs Mitbewerberinnen und Mitbewerber der Jahrgangsstufe 6 durch und wird die Schule im Februar 2026 beim Kreisentscheid in Unna vertreten.
Der Wettbewerb an der Gesamtschule bot erneut einen beeindruckenden Einblick in die Begeisterung junger Menschen für Literatur. Mit viel Engagement, sicherer Lesetechnik und überzeugender Interpretation präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Passagen aus ihren Lieblingsbüchern. Eine Jury bewertete die Bereiche Lesetechnik, Interpretation sowie Textstellenauswahl – Kriterien, in denen Lindsay besonders überzeugte.
Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er zählt zu den größten und traditionsreichsten Schulwettbewerben in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Auf regionaler Ebene wird der Wettbewerb durch die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die Sparda-Bank Hessen, den Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e.V. sowie die Sparda-Bank Hamburg unterstützt.
Aktuelle Informationen zum 67. Vorlesewettbewerb, Teilnehmerschulen sowie Termine sind online unter www.vorlesewettbewerb.de zu finden.
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Mit „Das Ende der Stille“ veröffentlicht der Kamener Autor Timo Brune sein Debüt – hier das Titelbild des Romans.
Timo Brune, Autor des neuen High-Fantasy-Romans „Das Ende der Stille“.Kamen. Der Kamener Autor Timo Brune veröffentlicht im Dezember sein High-Fantasy-Debüt „Das Ende der Stille“. Das 580 Seiten starke Werk bildet den Auftakt der fünfteiligen Saga „Das Blut der Götter“. Ab dem 10. Dezember ist der Roman bei Amazon erhältlich; das E-Book kann bereits jetzt vorbestellt werden, während die gebundene Ausgabe und das Taschenbuch zum Erscheinungstermin verfügbar sein werden.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Brüder James und Robert, deren Alltag ein jähes Ende findet, als sie ein uraltes Relikt entdecken. Ohne es zu wissen, setzen sie damit eine Kette dramatischer Ereignisse in Gang, die das Schicksal ihres Heimatdorfes besiegelt. Auf der Suche nach Antworten geraten die Brüder in ein Geflecht aus Magie, Verrat und einem wiedererwachenden Bösen, das ihre Welt und ihre Seelen bedroht. Brune verbindet klassische Fantasy-Elemente mit komplexer Figurenentwicklung und groß angelegter Weltenbildung.
Einen persönlichen Bezug zur Region verleiht der Autor seinem Werk ebenfalls: Das fiktive Dorf Haring orientiert sich an Heeren, Brunes eigenem Heimatort. „Ein kleines Detail für alle, die die Gegend kennen“, sagt er dazu mit einem Augenzwinkern.
Mit „Das Ende der Stille“ legt Timo Brune den Grundstein für eine umfangreiche Fantasy-Saga, deren Folgebände bereits in Planung sind und die Leserinnen und Leser in eine vielschichtige Welt entführen soll.
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Autor Bernhard Büscher liest in der Kita St. Christophorus aus seinen Büchern vor und begeistert die Kinder am Bundesweiten Vorlesetag.
Kamen. Zum bundesweiten Vorlesetag besuchte der Kamener Buchautor Bernhard Büscher die Kita St. Christophorus. Mit großer Begeisterung stellte er einige seiner Bücher vor und nahm die Kinder mit in spannende und fantasievolle Geschichten. Die Mädchen und Jungen folgten seinen Erzählungen aufmerksam und ließen sich schnell in den Bann des Autors ziehen.
Der Bundesweite Vorlesetag gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands. Er wird seit 2004 jedes Jahr im November durchgeführt und möchte Kinder frühzeitig für Bücher und Sprache begeistern. Schulen, Kitas, Bibliotheken, Vereine und Privatpersonen beteiligen sich bundesweit mit vielfältigen Aktionen, die zeigen, wie wichtig Vorlesen für die Entwicklung und Bildung von Kindern ist.
Auch die Kita St. Christophorus beteiligt sich regelmäßig an diesem Aktionstag und setzt damit ein Zeichen für die Förderung der Lesefreude.
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Westfalen (lwl). In der dunklen Jahreszeit kommt es wieder häufiger vor, dass die Menschen "ulen". Bei diesem Tätigkeitswort handelt es sich um eine Ableitung zu "Ule". Das ist die plattdeutsche Form von "Eule", wissen Sprachwissenschaftler:innen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Im Hochdeutschen gibt es allerdings kein entsprechendes Wort "eulen". Gemeint ist damit zweierlei, erklärt Dr. Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für Mundart- und Namenforschung beim LWL: "Zum einen nennt man es auf Platt 'ulen', wenn jemand abends spät bei Dunkelheit noch arbeitet. Zum anderen wird 'ulen' benutzt, wenn jemand lange schläft oder tagsüber müde ist."
Weil beides nicht gerade gern gesehen wird, kommt das Wort "ulen" gehäuft in Vorwürfen vor. Zum Beispiel in diesem: "Wat sitt ih daor te ulen!" (Wortwörtlich: "Was sitzt ihr da zu eulen!") Das bedeutet etwa: "Warum arbeitet ihr hier so spät noch ohne Licht?"
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