Buchtipp: 111 Gründe, Ägypten zu lieben - Kamenerin veröffentlicht "Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt"

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

111gruendecfCarina Felske 111 GRÜNDE, ÄGYPTEN ZU LIEBEN Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt • Ägypten erlebt als Reiseland wieder einen Aufschwung • Für Kulturinteressierte und Sonnenanbeter – das Buch führt den Leser durch 5000 Jahre ägyptische Geschichte • Autorin ist Ägypten-Expertin, die seit ihrer Kindheit das Land regelmäßig besucht

Kamen. Ägypten – für Kulturinteressierte und Sonnenanbeter gleichermaßen ein Land, das man einfach lieben muss. Jeder Urlauber kann hier seinen speziellen Sehnsuchtsort finden. In einem Moment taucht man in eine atemberaubende Unterwasserwelt, im nächsten reitet man nur einen Steinwurf entfernt auf einem Kamel durch die unwirtliche Wüste, und schließlich steht man vor den beeindruckenden Pyramiden von Gizeh, dem einzigen noch erhaltenen der sieben Weltwunder. Die Luxusanlagen am Roten Meer versetzen uns in ein Märchen aus 1001 Nacht, während auf einer Nilkreuzfahrt antike Tempel an uns vorüberziehen. Das carinafelske privatCarina Felske - Foto: PrivatBuch führt den Leser durch 5000 Jahre ägyptische Geschichte, reist mit ihm zu erstaunlichen Orten und begleitet ihn auf die manchmal rätselhaften Pfade einer alten Hochkultur, die schon steinerne Superbauten errichtete, als wir noch in Holzhütten hausten. Carina Felske stellt die Menschen, die Kultur und den Zauber eines Landes vor, das uns bis heute in seinen Bann zieht.

Carina Felske, geboren 1978 in Kamen, interessiert sich schon seit ihrer Kindheit für Ägypten. Infiziert vom Ägypten-Virus, bereist die gelernte Webdesignerin seitdem das Land am Nil. Seit 1999 betreibt sie mit www.selket.de die größte deutschsprachige Seite über das alte Ägypten und informiert in ihrem auch beim Fachpublikum geschätzten Blog über neue Funde und Erkenntnisse.

Buchtipp: Carina Felske 111 GRÜNDE, ÄGYPTEN ZU LIEBEN Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt

320 Seiten | Premium-Paperback mit zwei farbigen Bildteilen, ISBN 978-3-86265-774-2

Originalausgabe 14,99 EUR (D)

Erschienen am 01.10.2019 im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Franz Müntefering über sein Buch „Unterwegs – Älterwerden in dieser Zeit“

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VHSMuentefering1 919Franz Müntefering im Gespräch mit Dr. Thomas Freiberger - Foto: Katrin Hägerling

Kamen. „Unterwegs. Älterwerden in dieser Zeit“ heißt das Buch, dass Franz Müntefering gestern vor ausverkauftem Saal in der Stadtbücherei Kamen vorgestellt hat. Der Titel, so Müntefering im Gespräch mit VHS-Leiter Dr. Thomas Freiberger, sei ihm spontan beim Blick aus dem Fenster während einer Bahnfahrt gekommen. Trotz seiner 79 Jahre ist Müntefering tatsächlich ständig unterwegs, sowohl physisch als auch geistig. Und darüber schreibt er in seinem Buch, das in kein gängiges Literaturgenre passen will. Es geht darin nicht nur um das Älterwerden, sondern auch um seine politische Vergangenheit als Kommunalpolitiker im Sauerland, als Landtags- bzw. Bundestagsabgeordneter und als Minister in der Bundesregierung. Es geht Müntefering aber auch um den Zustand unserer gegenwärtigen Gesellschaft.

Der demographische Wandel unserer Gesellschaft treibt Müntefering um. Die zunehmende Vereinsamung alter Menschen in unserer Gesellschaft und der je nach Region sehr unterschiedliche Zugang zu palliativmedizinischer Versorgung beschäftigen den altgedienten Sozialdemokraten. Alte Menschen sollten so lange wie möglich aktiv und engagiert bleiben, damit sie ihr Leben möglichst lange selbstbestimmt führen können. Angesichts der zunehmenden Lebenserwartung, sei dies zwingend notwendig. Müntefering selbst macht es vor. Seit seinem Ausscheiden aus der Politik engagiert er sich ehrenamtlich als Vorsitzender der der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation (BAGSO) und als Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Deutschland.

Und wenn dann doch einmal die Kräfte schwinden, dann „müssen wir uns alle unterhaken und uns gegenseitig helfen“ so Müntefering. Mehrfach fordert Müntefering mehr Solidarität zur Lösung der großen Probleme unserer Gesellschaft. „Es kommt auf jeden Einzelnen an.“ Maßgeschneiderte Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit habe er allerdings nicht. Wenn er aber eins in seinem Leben gelernt habe, so Müntefering, dann, dass die Welt ständigem Wandel unterworfen sei. Jede Generation müsse folglich neue Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart finden.

So waren es auch die großen Fragen des Lebens, die Müntefering schließlich zu der Persönlichkeit gemacht haben, die er heute ist. Müntefering, der in Sundern zur Volksschule ging und danach Industriekaufmann wurde, entwickelte sich mit 16 Jahren zu einer Leseratte, weil er Antworten auf die großen Fragen des Lebens suchte. Mehr als sechzig Jahre später hat er auf manche Fragen immer noch keine Antworten gefunden, aber dem Publikum gab er zu verstehen, dass das Stellen von Fragen manchmal wichtiger ist alsdas Finden von Antworten. So erfreut sich der Sauerländer besonders an Aphorismen, die er fleißig sammelt. Einige davon trug er mit sichtlichem Vergnügen dem Publikum vor. Überhaupt sorgte Münteferings Mischung aus Geradlinigkeit und trockenem Humor für einen kurzweiligen Abend.

In der Diskussion mit dem Publikum kam dann aber doch noch einmal der besorgte Müntefering zum Vorschein. Im wachsenden Rechtspopulismus sieht Müntefering derzeit die größte Gefahr für unsere Demokratie. Die Gefahr gehe dabei nicht so sehr von den Protestwählern und den kategorischen Nörglern aus, sondern von denjenigen, „die unsere Demokratie kaputt machen wollen.“ Auch in diesem Falle, so Müntefering, komme es auf jeden Einzelnen an. Der langanhaltende Schlussapplaus deutete darauf hin, dass Müntefering wohl viele der über 100 Zuhörer mit seinem Appell berührt hat.
Eingeladen hatten die Stadtbücherei, die VHS Kamen-Bönen und die Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben NRW.

Französische Autoren im Kreis Unna

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peuckmann919Kamen. Schon seit neun Jahren läuft ein reger Autorenaustausch zwischen französischen Schriftstellern und solchen aus Dortmund und dem Kreis Unna. In der letzten Woche waren die Kamener Autoren Gerd Puls und Heinrich Peuckmann die Gastgeber von Martine Silberstein aus Lyon und Jean Paul Dekiss aus Toulouse. Gerd Puls hatte die Veranstaltung zusammen mit dem Westfälischen Literaturbüro in Unna sehr umsichtig und inhaltlich anregend geplant.

Ausgangspunkt war am vergangenen Dienstag ein Treffen im Literaturbüro, an dem auch andere Autoren aus der Region teilnahmen, aus Kamen u.a. noch Bernhard Büscher. Neueste literarische Tendenzen in den jeweiligen Ländern wurden diskutiert, wobei deutlich wurde, dass die französische Literatur sehr politisch, ja klassenbewusst ist. Martine Silberstein schreibt reportagehafte Texte über alltägliche Berufe und zeigt die Mühsal der Arbeiter auf. Aus der Diskussion entwickelte sich der Plan, ein gemeinsames Buch mit Erzählungen und Gedichten zu publizieren, in denen auf die soziale Situation in den beiden Ländern eingegangen werden soll.

Es folgten am Mittwoch und Donnerstag gemeinsame Lesungen, gut bis ordentlich besucht, zuerst in der Stadtbücherei Kamen, dann in Schloss Opherdicke. Zwischendurch waren die Autoren auch Gast im Pestalozzi-Gymnasium in Unna, wo sie auf einen Französischkurs der Oberstufe trafen und viele Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworteten. Jean Paul Dekiss, Schriftsteller und Filmemacher, erklärte bei diesen Veranstaltungen die neue Erfahrung, dass in Frankreich überraschende Entwicklungen außerhalb der etablierten Strukturen stattfinden. Präsident Macron entstammt keiner der großen Parteien, er hat selbst eine Bewegung gegründet, die ihn in das hohe Amt trug. Die sozialen Proteste finden im Prinzip ohne die Gewerkschaften statt, die „Gelbwesten“ sind eine Bewegung von unten. Puls und Peuckmann haben im Gegenzug die Entwicklung in Deutschland erklärt.

Die vier Autoren wollen ihren Austausch fortsetzen. Nächstes feiern sie zehnjähriges Jubiläum, dann wollen sie das gemeinsame Buch vorstellen. Um diesen Austausch möglich zu machen, haben sich Landrat Michael Makiolla und die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen engagiert.

 

Fleißige Urlaubs-Leseratten bekommen Urkunden

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buecherei919AG

Kamen. (AG) Urkunden und Geschenke für die fleißigsten Urlaubs-Leser gab es am Freitag wieder im Rahmen der Aktion "SommerLeseClub" in der Stadtbücherei. Rund 100 Leseratten hatten teilgenommen und tausende von Seiten in insgesamt rund 2000 geliehenen Büchern und Hörbüchern durchgeschmökert und -gehört. Erstmals durften auch die Eltern mitmachen, allerdings nur als gemeinsames Team mit den Kindern. Belegt wurde der Leseeifer mittels eines Logbuchs, in das eingetragen wurde, welche meist kindgerechte Literatur sich die Teilnehmer zu Gemüte geführt hatten. Die lesefreudigste Familie habe sage und schreibe 70 Hör- und Lesebücher geschafft, berichtet Büchereileiterin Andrea Sternal. Die Mindestzahl, die man brauchte, um eine Urkunde zu bekommen, lag bei drei Büchern. Zu gewinnen gab es im Zuge der Urkundenverleihungen zwei E-Book-Reader und einen Büchergutschein.

 

Leseaktion in Südkamener Kirche

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Kamen. Seit 2006 wird die Aktion „Weltweite Lesungen“ (Worldwide Reading) in vielen Ländern durchgeführt. Immer ist sie einem politischen Thema gewidmet, in diesem Jahr der Meinungsfreiheit, die in vielen Ländern bedroht ist. Der PEN, die bekannteste deutsche Schriftstellerorganisation, deren Generalsekretär seit Mai dieses Jahres der Kamener Autor Heinrich Peuckmann ist, hat sich der Aktion angeschlossen, und weil Peuckmann seinen PEN-Freunden mit gutem Beispiel vorangehen möchte, wird auch in Kamen eine Lesung stattfinden. Am 11. September um 19 Uhr werden Peuckmann und seine beiden Kamener Autorenfreunde Bernhard Büscher und Gerd Puls im Buxdorfhaus in Südkamen Gedichte und andere Texte zu diesem wichtigen Thema lesen. Bernhard Büscher wird aus seinem Gedichtband „Das sind die Hände“ und seinem neuen Buch „Keiner von uns“, das bald erscheinen soll, lesen. Puls wird seinen kürzlich erschienen Gedichtband „Über der Stadt“ vorstellen und Peuckmann seinen Lyrikband „… und sammle Bilder“, der gerade anlässlich seines 70. Geburtstags erschienen ist.

Die Veranstaltung wird musikalisch untermalt.

Der Eintritt ist frei. Wer möchte, kann aber etwas spenden für den PEN in seinem Kampf gegen die Verfolgung und Unterdrückung von Schriftstellern in aller Welt.

Neue Ohrenbärgeschichte von Heinrich Peuckmann

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

heinrichpeuckmann KWHeinrich Peuckmann Kamen. Seit vielen Jahren schreibt Heinrich Peuckmann für die erfolgreichste Kinderradiosendung im öffentlichen Rundfunk, für den Ohrenbär nämlich. Ab nächsten Montag, 26.8., läuft bis zum 31.8. wieder eine sechsteilige Reihe von dem Kamener Autor. „Kira trifft Maler Boris“ heißt diese neue Kindergeschichte, in derKira den Maler Boris kennenlernt, weil der plötzlich die alte Fabrikhalle am Ende der Straße bezogen hat. Boris überredet sie, auch zu malen. Kira zögert zuerst, dann aber fasst sie Mut und so erleben die beiden, und später auch noch Freunde von Kira, poetische und witzige Geschichten.
Gelesen wird die Geschichte von der Schauspielerin Jennipher Antoni.

Ohrenbär läuft im Kinderradiokanal des WDR (über Internet) in der Zeit von 18.45-18.55.

Peuckmann weiß, dass nicht nur Kinder den Ohrenbär gerne hören, sondern dass sich auch viele Erwachsene von den phantasiereichen Kindergeschichten ansprechen lassen.

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