Buchtipp: „Nicht die Macht der Steine.“ Neuer Gedichtband von Heinrich Peuckmann

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Peuckmann Umschlag 617Sehr persönliche Gedichte hat Heinrich Peuckmann in seinem Gedichtband „Nicht die Macht der Steine“ zusammengestellt, der vor Kurzem im renommierten Münsteraner Aschendorff-Verlag erschienen ist. Von Begegnungen mit Menschen, die ihn beeindruckt haben, von Erlebnissen, aber auch von Orten, die sein Leben prägten, erzählt er in den Gedichten. Viele davon greifen deshalb Themen aus seinem direkten Umfeld auf. In einem Gedicht schildert Peuckmann die beiden Bäume, die vor dem Kamener Quadrat stehen, die Kastanie und die Platane, die die letzten Zeugen seiner Kindheit an der alten Rottstraße sind, die noch übrig blieben. Eine Kindheit, die Peuckmann differenziert darstellt, aber als geglückt bezeichnet. Und der Held in seiner Kindheit war nicht der Fußballweltmeister Fritz Walter, sondern der Bergmann Emil Gröne, der dort wohnte. Beim großen Grubenunglück 1946 auf Zeche Grimberg in Bergkamen war er es, der nicht nur sich selber, sondern noch weitere acht Bergleute aus dem brennenden Schacht rettete, während 400 andere starben. Ein Held, den die Kinder in der Straße bewundert haben.

Ein weiteres Gedicht schildert das Ritual, wenn Peuckmanns Vater nachmittags erschöpft von Zeche Heeren über den Kamener Schützenhof, heute Willy-Brandt-Platz, nach Hause kam. Es waren Begegnungen ohne viele Worte, aber mit großer Zuneigung und tiefem Einverständnis zwischen Vater und Sohn.Wer die Gedichte als Ortskundiger liest, wird noch einige  andere Bezüge entdecken. Peuckmann stellt diesen Lyrikband seit Wochen bei Lesungen weit über die Region hinaus vor und hat dabei festgestellt, dass es neben dem Interesse an seinen Gedichten bei den Zuhörern immer auch Interesse an seiner Heimatstadt Kamen gibt.
„Es ist manchmal sehr überraschend, welche Details die Zuhörer über das Umfeld, in dem ich groß geworden bin, wissen wollen“, erklärt Peuckmann. „Aber das macht die Sache spannend. Literatur ist immer konkret.“ Inzwischen kommt es vor, dass Peuckmanns Gedichte in Zeitungen und Zeitschriften nachgedruckt werden.

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Jahrestagung des PEN in Dortmund

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

IMG 20170424 WA0000Drotmund. In einer großen Pressekonferenz im Dortmunder Rathaus haben der Präsident des deutschen PEN, Josef Haslinger, und der heimische Autor Heinrich Peuckmann, Mitglied im Präsidium des PEN, auf die große Jahrestagung der prominenten Schriftstellervereinigung hingewiesen. Vom kommenden Donnerstag an sie bis zum Wochenende in Dortmund stattfinden. Oberbürgermeister Ulrich Sierau nahm deshalb auch an der Konferenz teil und drückte seine Freude darüber aus, dass für vier Tage etwa 200 prominente Autoren Gäste in seiner Stadt sein werden und sie, neben den internen Sitzungen, auch kennenlernen werden. Er dankte Peuckmann dafür, dass er es geschafft hat, den PEN nach Dortmund zu holen.

Drei große öffentliche Veranstaltungen werden die Schriftsteller in dieser Zeit veranstalten, darunter am Sonntag, 30.4. um 11 Uhr im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte eine große Diskussion zum Thema „Poetische Schlagwetter. Literatur und Arbeit“, die Heinrich Peuckmann moderieren wird. Diskutieren wird er dabei mit den Schriftstellern Kerstin Hensel und Jean Paul Dekiss, daneben aber auch mit dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann. Zu diesem Zweck ist das Buch „Schichtwechsel“ entstanden, in dem 11 prominente Autoren Erzählungen zum Thema „Arbeit“ geschrieben haben.Peuckmann freut sich aus zwei Gründen auf diese Tagung. Einmal für den PEN, weil Dortmund mit seinem weit fortgeschrittenen Strukturwandel eine spannende Stadt für Schriftsteller ist, dann aber auch für Dortmund selbst, weil die Eindrücke, die seine Kollegen und Freunde mitnehmen werden, sich sicher in der einen oder anderen Weise in künftigen Texten niederschlagen werden.

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Buch-Premiere in der Dunkelheit

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

Lesung417 CVMichael Wrobel präsentiert „Dustertal–Geschichten“. Foto Christoph Volkmer für KamenWeb.devon Christoph Volkmer

Kamen. „Ende 2015 habe ich mich auf eine Expedition unter die Erde begeben und dort neun Bücher in schwarzer Schrift gefunden, die man eigentlich nicht lesen kann. Doch mit Hilfe modernster Technik und viel wissenschaftlicher Arbeit habe ich diese Bücher lesbar gemacht“, sagt Michael Wrobel, der vielen Kamenern als Leiter des Freizeitzentrums an der Lüner Höhe bekannt ist. Die „Übertragung“ aus der Dunkelheit ist jetzt mit dem dritten Buch geschehen. Gestern feierte folglich die dritte Ausgabe der „Dustertal–Geschichten“ ihre Premiere.

„Horlock Shelmes und das Geheimnis der Penunzen“ lockte über 80 kleine und erwachsene Besucher in die sehr gut besuchte Stadtbücherei. Die Lesungen des Theaterpädagogen und Sozialarbeiters haben mit herkömmlichen Vorlesungen herzlich wenig zu tun. So avancierte auch die 90-minütige Premiere des neuen Buchs zum Mitmach-Hörspiel - und das im Dunkeln, denn wenn Wrobel eine der spannenden Geschichten aus dem Dustertal erzählt, geschieht dies mit einer Taschenlampe im abgedunkelten Raum.
Hinzu kommen die effektvolle Nutzung von Schwarzlicht, Stimmungslicht und Soundeffekten, dazu beteiligen sich auch die Zuschauer an der interaktiven Lesung. „Die häufigste Reaktion, die wir zu hören bekommen, ist, dass die Leute so etwas in dieser Kombination noch nie gesehen haben“, bilanziert Wrobel die 40 Lesungen, die der Autor zur Veröffentlichung der ersten beiden Bücher durchgeführt hat.

Zwei Techniker unterstützen die in der Dunkelheit ausgetragenen, aber dennoch stimmungsvollen Aufführungen. „Die Hauptdarsteller sind aber eigentlich die Kinder, die durch die Erzeugung von Geräuschen das Ganze komplettieren“, sagt Wrobel bescheiden. Ein Rezept, das bei der gestrigen Premiere wieder funktionierte, wie der lange Applaus nach der Lesung über den Detektiv aus dem Dustertal bewies.  
Im Oktober steht schon die Veröffentlichung des vierten Buchs an, zu dem wie immer auch ein Hörbuch erscheinen wird. „Dann wird es wieder eine ausführliche Lesetour geben“, kündigt Wrobel an.

Vorher aber finden zwei weitere Lesungen von „Horlock Shelmes und das Geheimnis der Penunzen“ statt. Im Bürgerhaus Methler wird am Mittwoch, 26. April, gelesen und einen Tag später, am Donnerstag, 28. April, ist der Autor im Evangelischen Jugendheim in Kamen-Heeren zu Gast. Start ist jeweils um 17 Uhr. Die Geschichte ist geeignet für Kinder und Erwachsene ab sechs Jahren. Kostenlose Eintrittskarten sind in den beiden Einrichtungen erhältlich.

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Kinderbuch Premiere: "Dustertal - Geschichten"

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Michael Wrobel Buchpremiere417Michael Wrobel, Dipl.-Soz.-Arb., Theaterpädagoge, AutorKamen. Seit 2015 geht der Kamener Autor Michael Wrobel mit seinen „Geschichten aus dem Dustertal“ auf ganz besondere Mitmach-Hörspiel-Lesereisen für Kinder. In seiner 20 jährigen Laufbahn als Theaterpädagoge und Sozialarbeiter hat er Unmengen an tollen Spiel- und Theateraktionen entwickelt. Hieraus entstanden die „Dustertal – Geschichten“, von denen die ersten beiden  Geschichten  „Torca, Winny und die Diebe des Lichtes“ und „Calla Lun´s Weihnachten in Dustertal – ein Dustertal – Krimi“  im vergangenen Jahr 2016 als Bücher und Hörbücher produziert und bereits erfolgreich in verschiedenen Einrichtungen im Kreis Unna live präsentiert wurden. Nun steht die nächste spannende Geschichte an. Am Freitag, den 21.04.17 stellt Michael Wrobel um 18:00 Uhr seine dritte Geschichte „Horlock Shelmes und das Geheimnis der Penunzen“  als Buch – und Hörbuch - Premiere in der Stadtbücherei Kamen vor. Gelesen wird diese Geschichte wieder auf ganz außergewöhnliche Weise: als Mitmach-Hörspiel im Dunkeln! Vorgelesen wird mit Taschenlampe im abgedunkelten Raum. Angereichert wird das Ganze mit tollen Licht- und Soundeffekten, die die Kinder passend zur Geschichte teils selbst erzeugen. Schwarzlicht, Stimmungslichter und selbst erzeugte Geräusche sorgen für Spaß und Spannung. Kostenlose Eintrittskarten sind ab sofort in der Stadtbücherei Kamen erhältlich. Die Geschichte ist geeignet für Kinder und Erwachsene ab 6 Jahre. Bilder und Infos hierzu finden Sie auf der Internetseite: www.dustertal.de

Zum Inhalt der Geschichte:
„hORLOCK sHELMES“ ist wahrscheinlich der größte Detektiv von ganz Dustertal, ach was sage ich von ganz Nystagia! Gemeinsam mit seinem Freund „Whippson“ macht sich Horlock auf, einen besonders schwierigen und geheimnisvollen Kriminalfall zu lösen. Wer ist die geheimnisvolle „Lola La Lelü“? Woher kommt der plötzliche Reichtum einiger Dorfbewohner? Horlock und Whippson machen sich auf den Weg, durch finstere Höhlen und unentdeckte Gebiete um dieses Rätsel zu lösen. Werden Sie es schaffen?

Weitere Termine:
26.04.17     17:00 Uhr     Bürgerhaus Methler
27.04.17     17:00 Uhr     Ev. Jugendheim Kamen Heeren Werve

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Peuckmann viel beschäftigt auf der Leipziger Buchmesse

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peuckmann270317Leipzig. Ebenso schöne wie anstrengende Tage hat der Schriftsteller Heinrich Peuckmann auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse erlebt. Gleich fünf Lesungen hat er dort bestritten, drei auf der Messe selbst, zwei in der Stadt im Rahmen des Programms „Leipzig liest.“
Höhepunkt auf der Messe war ein Auftritt im ARD-Forum, wo Peuckmann vor knapp 200 Zuhörern eine Kindergeschichte vortrug, die er für „Ohrenbär“ von Radio Berlin-Brandenburg geschrieben hat. Der Text ist auf der CD „Die schönsten Geschichten aus aller Welt“ erschienen. Auch seine Kinderbücher, darunter das neue Buch „Schiff ahoi für Nina“, hat er interessierten Zuhörern auf der Messe vorgestellt.
Im „Canito“, einer Künstlerkneipe ganz in der Nähe der Thomaskirche, hat Peuckmann schon seit Jahren Auftritte während der Messe. Diesmal hat er dort seinen Roman „Die lange Reise des Herrn Balzac“ präsentiert. Eine Premierenlesung ganz besonderer Art hatte er am Samstag in der Stadtbibliothek mit der Lyrikanthologie „Schlafende Hunde 5“, die politische Gedichte vereinigt. Erst kurz vor Beginn der Veranstaltung bekam er das Buch, in dem mit einigen Gedichten vertreten ist, ausgehändigt. Zusammen mit dem sehr guten Lyriker Utz Rachowski, den Peuckmann bis dahin nur flüchtig kannte, sollte er seine eigenen, dazu auch Gedichte anderer Autoren vorstellen. Obwohl alles improvisiert werden musste, verstand sich Peuckmann mit Rachowski auf Anhieb wunderbar, mit humorvollen Kommentaren haben die beiden das Buch den Zuhörern nahe gebracht. Diese neu gewonnene Freundschaft, da ist sich Peuckmann sicher, wird noch zu manchen Begegnungen führen.
Zur Leipziger Buchmesse fährt Peuckmann lieber als zur Frankfurter. In Leipzig, hat er gemerkt, haben die Autoren eine größere Bedeutung, gerade durch das umfangreiche Lesungsprogramm, das tatsächlich viele Zuhörer anlockt. Er muss aber dabei den vorgegebenen Zeitplan genau einhalten, denn manche Zuhörer kommen exakt für die eine Stunde, die veranschlagt wurde und wechseln danach zum nächsten Autor. Aber auch daran hat er sich inzwischen gewöhnt.

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„Schiff ahoi für Nina“ – Heinrich Peuckmanns neues Kinderbuch

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Schiff ahoi für Nina Cover317Kamen. Zuletzt hat Schriftsteller Heinrich Peuckmann den Gedichtband „Nicht die Macht der Steine“ veröffentlicht, in dem er auch Kamener Orte und Begegnungen thematisiert, nun folgen gleich zwei Kinderbücher. Einmal das übersichtliche und anschauliche „Entdecke die Klassische Literatur“, in dem er Kindern die deutsche Klassik mit Goethe und Schiller erklärt, und nun die ebenso fröhliche wie spannende Kindergeschichte „Schiff ahoi für Nina“.
Nina muss mit ihrem Vater in einen Jachthafen ziehen, weil ihr Vater dort Arbeit gefunden hat. Aber dort kennt Nina niemanden und langweilt sich. Bis plötzlich Nils kommt, der mit einem Lastkahn unterwegs ist. Endlich hat sie jemanden, mit dem sie spielen kann. Nils zeigt ihr sogar den Lastkahn, mit sein Vater Baumstämme und Kohle transportiert. Als er weiterfahren muss, ist Nina nur noch einen Augenblick lang traurig, denn plötzlich ist Onkel Rudolf da, der auf seiner Jacht im Hafen wohnt. Und mit ihm und ihren Vater gibt es ein Abenteuer nach dem anderen. Einen Hund retten sie aus dem Kanal, eine Bootswettfahrt veranstalten sie. Und als Nils mit dem Lastkahn zurückkommt, geht auch Nina auf große Fahrt.
Der Ort, an dem das alles spielt, hat deutliche Bezüge zum Marina-Hafen in Bergkamen, in dem Peuckmann sich selber gerne aufhält und eine Tasse Kaffee trinkt. Das Buch enthält lustige Zeichnungen von Haakon Auster, die den humorvollen Charakter des Buches unterstreichen.

Heinrich Peuckmann: Schiff ahoi für Nina. Autumnus Verlag Berlin 2017, 8.90 Euro

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