Autorin schockt mit "mordsmäßigem" Wirtschafts-Thriller

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mh1018AGStadtbüchereileiterin Andrea Sternal freute sich, am Mittwoch die Krimi-Autorin Kirstin Lukas zu einer Lesung im Haus der Stadtgeschichte begrüßen zu können. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Für eine "mordsmäßige" Spannung sorgte am Mittwochabend die Krimi-Autorin Kristin Lukas, die im Rahmen der "Mord am Hellweg"-Reihe vor rund 45 Zuhörern im Haus der Stadtgeschichte aus ihrem aktuellen Schocker "Der Zorn, der dich trifft" vorlas.

Köpfe werden abgesägt, Menschen werden kopfüber aufgehängt, mit zerschnittenen Armen oder gleich bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt aufgefunden - Kristin Lukas findet immer einen Weg, ihre "Opfer" auf möglichst fiese Art literarisch vom Leben zum Tod zu befördern. Marie Wagenfeld, leidgeprüfte Protagonistin aus Lukas' Debütroman "Das Letzte, was du siehst" aus dem letzten Jahr, kommt nicht zur Ruhe. Vor einem Jahr wurde die IT-Beraterin beinahe von einer okkulten Gruppe ermordet. Während sie in Berlin versucht, die Ereignisse zu verarbeiten, bekommt sie einen Anruf, der unliebsame Erinnerungen weckt. Kommissar Keller bekniet sie, nach Frankfurt zurück zu kehren. Dort konfrontiert er sie mit dem Foto einer brutal zugerichteten Leiche, die in Hamburg gefunden, und der Maries Nachname in den Unterarm geritzt wurde. Anfangs wehrt sie sich gegen die Vorstellung, dass zwischen ihr und dem Opfer ein Zusammenhang besteht und will aus den Ermittlungen aussteigen - zumal ihr ein Mann, der sie beim Joggen überfällt, deutlich zu verstehen gibt, dass dies das Gesündeste für sie wäre. Doch dann wird die Spur so heiß, dass auch Marie sie nicht mehr ignorieren kann. Gelegt hat sie ein Hersteller von Küchengeräten, dessen Erzeugnisse regelmäßig an Tatorten aufgefunden werden, mit denen auch Wagenfeld und Keller im Zuge ihrer Ermittlungen zu tun haben. Als die Spur auf einen Friedhof führt, auf dem ein antiquierter Eierkocher gefunden wird, glaubt Marie nicht mehr an einen Zufall...

Die Autorin dieses ebenso spannenden wie skurrilen Wirtschafts-Thrillers hat jetzt auch in Kamen zugeschlagen und zwar in der aktuellen "Mord am Hellweg"-Anthologie "Henkers.Mahl.Zeit", in der sie einen Kurzkrimi veröffentlicht hat, der das SportCentrum Kaiserau in einen Tatort verwandelt. Erwischt hat es in der Geschichte einen Borussen-Spieler, für den ausgerechnet das westfälische Nationalgericht "Himmel und Erde" sprichwörtlich zur Henkersmahlzeit wird.

Andrea Sternal, Leiterin der Stadtbücherei, merkte an, dass zwar schon viele Autorinnen im Haus der Stadtgeschichte Lesungen gehalten haben, aber noch nie eine Architektin und dazu noch Professorin für Immobilienwirtschaft und Projektentwicklung - das "bürgerliche" Standbein der gebürtigen Hagenerin. In Kamen geht das Morden am Mittwoch, 31. Oktober, mit Stephan Ludwig weiter, der auf der Studiobühne der Gesamtschule liest, bevor am Dienstag, 20. November, mit Simon Beckett einer der absoluten Megastars der internationalen Krimi-Szene in die Stadthalle kommt.

 

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Der Borusse im Kartoffelbrei - und 21 andere Fälle

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mord1117AMTatort Kamen - für die Anthologie zum Festival Mord am Hellweg recherchierte Autorin Kristin Lukas rund um den Markt. (Foto Andreas Milk für KamenWeb.de)von Andreas Milk

Kamen. "Die Spitze des blauen Plastikkugelschreibers löst eine Blutwurstscheibe von der Wange und legt das Gesicht eines blonden jungen Mannes frei" - und seine Nase steckt im Kartoffelbrei: Guten Appetit! Damit sind wir mittendrin in Kristin Lukas' Kurzkrimi "Gefährliches Nachspiel in Kamen". Das SportCentrum in Kamen-Kaiserau wird zum MordCentrum. Der Tote ist ein hoffnungsvoller Nachwuchsfußballer. Naja - ehemals hoffnungsvoll.

Die Geschichte ist eine von 22 in der Anthologie "Henkers.Mahl.Zeit". Die wiederum ist sowas wie der offizielle Ermittlungsbericht zum derzeit laufenden Krimifestival "Mord am Hellweg". Die Autoren sind Krimifreunden allesamt ein Begriff. Alle waren von der Festivalleitung eingeladen worden, sich in einer Stadt oder Gemeinde der Hellwegregion umzuschauen und dann einen Krimi dort anzusiedeln. Kristin Lukas, renommierte Thrillerautorin, tat das eben in Kamen. Ihren Kommissar Schreck lässt sie mit seiner Kollegin Mackenroth auf Tätersuche gehen, als ein U23-Borusse leblos in der Kantine des SportCentrums gefunden wird. Übrigens, der Direktor des SportCentrums heißt hier mit Nachnamen Driller. Wird schon was dran sein!

Wohl der prominenteste unter den übrigen Autoren der Anthologie ist Klaus-Peter Wolf, gebürtiger Ruhri und inzwischen nach Ostfriesland emigriert. Für die "Henkers.Mahl.Zeit" ersann er "Das Jahrestreffen der glücklichen Witwen in Unna". Die Story startet so: "Ach du Scheiße, dachte ich. Unna! Ausgerechnet Unna!" Das muss als Appetitanreger reichen. Aus dem Kreis Unna sind außerdem Bönen, Fröndenberg, Bergkamen, Lünen, Schwerte und Holzwickede vertreten.

Nächste Woche präsentiert Kristin Lukas ihren Kamen-Krimi im Haus der Stadtgeschichte - und nicht nur den. Ihren aktuellen Krimi im Langformat stellt sie natürlich auch vor.

Das Buch: "Henkers.Mahl.Zeit", Grafit Verlag, Dortmund, ISBN 978-3-89425-585-5, Preis 12 Euro

Die Veranstaltung mit Kristin Lukas in Kamen: www.mordamhellweg.de/kalender/50122-kristin-lukas

Archiv: "Mord am Hellweg": Bergbau, Fußball, eine Leiche Minimum

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Lesen für den guten Zweck: 89 Seiten »Im Zenit der Menschlichkeit« von Volker Rost

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volkerrostbuch1018SOKamen. Insgesamt 89 Seiten umfasst ein Buch mit dem Titel »Im Zenit der Menschlichkeit« von Volker Rost, der darin seine Lebenserfahrungen in Reimform verarbeitet. Das meiste davon komisch - einiges aber auch mit ernstem Hintergrund.

Einige der Gedichte wurden bereits auf KamenWeb.de veröffentlicht oder in Volker Rosts Facebook-Account. Nun hat Volker Rost die Gedichte in Buchform drucken lassen.

»Verdienen will ich daran nichts, nach Abzug meiner Druck- und ggf. Versandkosten von 5€ gebe ich das Buch für eine zusätzliche Spende zugunsten der Jugendfeuerwehr Kamen gerne an Interessierte ab, die sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden können!«

Erster Abnehmer mit gleich zwei Büchern war heute Reiner Schulte-Barth (Foto). 

Archiv: Unser Volker im Funk

Archiv: Gedicht der Woche

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Peuckmanns Krimi „Buchempfehlung der Woche“

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krimipeuckmann318Kamen. Eine erfreuliche Auszeichnung erhielt Heinrich Peuckmanns neuer Krimi „Schwarze Tage“. Beim Syndikat, der größten Vereinigung von Krimiautoren in Europa, ist sein Roman in der Zeit vom 24. – 30.9. auf der Homepage zum „Buch der Woche“ gekürt worden: www.das-syndikat.com Dort wird er nun eine ganze Woche lang mit Textprobe und einem Interview mit Peuckmann vorgestellt. Peuckmann freut sich über diese Auszeichnung, ist sie doch eine weitere Bestätigung für seine Krimireihe rund um den pensionierten Kommissar Bernhard Völkel, der stets wider Willen in gefährliche Kriminalfälle verstrickt wird. Diesmal wird Völkel im Westfalenpark von einem Mann angesprochen, der behauptet, entführt und ohne Lösegeldzahlung wieder freigelassen worden zu sein. Seitdem habe er Angst. Völkel kann das zuerst nicht glauben, aber als er anfängt, Erkundigungen einzuziehen, gerät er in eine Geschichte tiefster menschlicher Abgründe hinein.
„Schwarze Tage“ ist im Leipziger Lychatz-Verlag erschienen und kostet 9.95 Euro.

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Neue Ohrenbär-Geschichte von Heinrich Peuckmann

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Foto: Heinrich Peuckmann (C) KamenWeb.deIn Deutschlands größter Kinderfunkreihe „Ohrenbär“ wird ab kommenden Montag wieder eine Woche lang eine siebenteilige Geschichte des Kamener Autors Heinrich Peuckmann laufen. „In der Kirche ist viel los“ heißt die insgesamt 23. Folge, die Peuckmann im „Ohrenbär“ veröffentlicht. Diesmal geht es um eine Handlung, die rund um eine Kirche spielt. Sophie, die Heldin der Geschichte, lernt Arne kennen, dessen Mutter Küsterin ist. Mit ihm und ihren Freunden lernt sie, was in einer Kirche alles passieren kann.
Die Kinder wissen oft wenig über Religion und Kirche, meint Peuckmann. Seine teils lustige, teils melancholische Geschichte erklärt ganz nebenbei viele Zusammenhänge.
Gelesen wird die Geschichte von der bekannten Schauspielerin Leslie Malton. Sie läuft im RBB, NDR und im WDR, dort im Internet im Kinderradiokanal (KiRaKa) in der Zeit von 18.45 bis 18.55 Uhr.

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Nienke Jos in der Stadtbücherei

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jos nienke c christian muellerNienke Jos Foto: (C) Christian MüllerMord am Hellweg 2018 startet mit einer Newcomerin

Kamen. Die erste der fünf Kamener Veranstaltungen im Rahmen von Europas größtem Krimifestival ‚Mord am Hellweg‘ beginnt am 21.September um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei.
Zu Gast ist die niederrheinische Autorin Nienke Jos mit ihrem Debütroman ‚Die Einsamkeit der Schuldigen‘. Die Lesung findet statt innerhalb der Sonderreihe: "Neue Stimmen - junges Blut".

Ein Verlies, sieben ahnungslose Menschen und eine abscheuliche Wahrheit: Mit ihrem Psychothriller "Die Einsamkeit der Schuldigen" legte Nienke Jos ein furioses Debüt hin. Im Selbstverlag veröffentlicht wurde der Roman zu einem phänomenalen Überraschungserfolg, so dass auch "Mord am Hellweg" nicht an ihm vorbeikommt. Die erste Auflage war schnell vergriffen, eine Produktionsfirma hat sich bereits die Filmrechte gesichert. Die gelernte Sport- und Tanzpädagogin arbeitete bis 2016 als Mountainbike-Guide und Personal Coach im Ausland und lebt heute als freie Autorin in Wiesbaden.

Ihr harter Thriller ist nichts für Dünnhäutige: Mit bildstarker Sprache beschreibt die Autorin die Psychen von sieben Menschen, deren Wege sich zufällig kreuzen und in einer unausweichlichen Katastrophe aus sexueller Obsession und Gewalt enden.
Junia fährt als Mountainbike-Guide von einer Saison in die nächste. Ihr Kleiderschrank ist ein Koffer, ihr Rückzugsort ein Hotelzimmer, eine Privatsphäre gibt es nicht. Als ihr Wunsch nach einem echten Zuhause, ihre Sehnsucht nach einem konventionellen Leben übergroß wird, beschließt sie im Allgäu sesshaft zu werden. Ihr neuer Job in einem Sporthotel, die vielversprechende Beziehung mit Thies und endlich eine echte Wohnung: Alles scheint sich in die richtigen Bahnen zu lenken, als plötzlich eine Teilnehmerin nach einer Mountainbike-Tour verschwindet. Vergeblich wird nach Ann Beck gesucht, aber die junge Frau bleibt unauffindbar. Niemand ahnt, dass sich in der Nähe eine abgelegene Hütte im Wald befindet. Versteckt hinter verschneiten Bäumen vergräbt sie ein Geheimnis unter sich, das seinen Weg bis ins entfernte Wiesbaden findet: Dort gerät das Leben des Psychiaters Theodor Stein ins Wanken. Immer wieder begegnet er einer Fremden, die ihn verfolgt und beobachtet. Als er herausfindet, warum sie so verzweifelt seine Hilfe sucht, ist es längst zu spät.

Karten für diese und alle weiteren Kamener Veranstaltungen von ‚Mord am Hellweg‘ sind in der Stadtbücherei erhältlich. Am 29. September ist der Münchener Leichenpräparatot Alfred Riepertinger zu Gast bei Naturstein Determann, am 17. Oktober präsentiert Kristin Lukas ihre Kamener Geschichte für die Mord am Hellweg-Anthologie im Haus der Stadtgeschichte. Stephan Ludwig, Autor der ‚Zorn‘-Krimis, liest am 31.10. auf der Studiobühne der Gesamtschule. Den Abschluss macht der internationale Krimistar und Anwärter auf den ‚Ripper-Award‘ Simon Beckett mit einem Auftritt in der Kamener Stadthalle am 20.November.

 

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