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Raum" der Bläser-Stiftung wird am 29. und 30. August 2026 eröffnet.
Der Kamener Künstler Reimund Kasper präsentiert neue Stahlskulpturen. Foto: Timo Kasper
Kamen. Die Ausstellung "Resonanz | Raum" der Bläser-Stiftung auf Gut Döllberg, einem Rittergut aus dem 13. Jahrhundert, versammelt Werke von Richard A. Cox, Anne Deifuß, Reimund Kasper und Dina Nur, deren skulpturale Positionen unterschiedliche Materialität, Maßstäbe und Formensprachen miteinander in Beziehung setzen. Es entsteht nicht nur eine Resonanz zwischen den Werken, sondern ebenso zwischen den Werken und dem Raum. Reimund Kaspers Edelstahlskulpturen, die im Ausstellungsraum der Stiftung betrachtet werden können, verändern mit ihren reflektierenden Oberflächen ihre Erscheinung kontinuierlich und machen den Raum als wandelbare Größe erfahrbar.
Dina Nurs Figuren schweben zwischen Stabilität und Fragilität
Figuren aus Beton auf filigranen Metallstäben von Dina Nur scheinen zwischen Stabilität und Fragilität zu schweben und eröffnen einen Moment der Balance. Richard A. Cox stellt Bronze-Skulpturen aus und ist ebenso wie Reimund Kasper im Außenbereich des Ritterguts mit Skulpturen vertreten. Anne Deifuß zeigt raumgreifende Objekte, in denen verschiedene Materialien eingearbeitet sind. Zwischen Körper und Raum, Naturform und Abstraktion eröffnen sie Assoziationsräume, die sich immer wieder wandeln und sich einer eindeutigen Lesart bewusst entziehen.
Am Samstag steht ein Konzert des Jazzquartetts „Uli Bär‘s Colors of Jazz“ auf dem Programm
Die Ausstellung wird durch ein Konzert des Jazzquartetts „Uli Bär‘s Colors of Jazz“ ergänzt, das am Samstag mit Stephan Mattner (Tenorsaxophon), Tim Schmiedner (Klavier), Uli Bär (Kontrabass) und Benny Mokross (Schlagzeug) auftritt und den Gedanken der Resonanz auf musikalischer Ebene fortführt.
Ausstellungsort und Öffnungszeiten
Kunstausstellung: Resonanz | Raum. Eine Ausstellung der Bläser-Stiftung
Öffnungszeiten: Sa. 29.08.2026, 16-19 Uhr und So. 30.08.2026, 15-18 Uhr
Ausstellungsort: Bläser Stiftung - Gut Döllberg, Nordlünerner Str. 88, 59427 Unna
Individuelle Termine bis zum 13. September 2026 nach Vereinbarung
Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | www.blaeserstiftung.comBesucherinnen und Besucher sind herzlich auf Gut Döllberg willkommen!
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Jürgen Post bei der Ausstellungseröffnung vor Portraits seiner ehemaligen Arbeitskollegen Uwe Gross und Peter Thorz. Foto: AG
Kamen. (AG) Kohlenstaubgeschwärzte, verschwitzte Gesichter, die Spuren harter Arbeit, aber auch viel Optimismus und Zuversicht ausdrücken, stehen im Vordergrund der Ausstellung des Fotografen und ehemaligen Bergmanns Jürgen Post, die am Donnerstag im Haus der Stadtgeschichte eröffnet wurde.
Die Ausstellung zeigt Portraits von echten Bergbau-Charakteren, die Jürgen Post hauptsächlich in den Achtzigern bei seinen Einfahrten in die Tiefe des Bergwerks Ost mit seiner Kamera festhielt – die aus Sicherheitsgründen nur mit einem explosionssicheren Blitzgerät und nur an den Wochenenden benutzt werden durfte. Aber nicht nur Gesichter, sondern „jede Schraube und jede Niete auf der Zeche“ bannte Post, der ursprünglich Kaufmannsgehilfe werden wollte, auf Platte, ebenso wie Außenansichten der Fördertürme und Maschinenhallen. Das Ergebnis ist jetzt im Haus der Stadtgeschichte auf großformatigen und - passend zum Thema - zumeist in schwarz-weiß gehaltenen Offset-Drucken zu bestaunen.
Im rund 80-köpfigen Publikum fanden sich auch viele ehemalige Kumpel und Mitglieder der Knappenvereine aus Hamm-Heessen und Werries, eröffnet wurde die Ausstellung mit feierlichen Bergmannsklängen des Werksorchesters des Bergwerk-Ost. Mit seiner Ausstellung will Post auch den Geist des Bergmannswesens aufrechterhalten, der von Zusammenhalt und Solidarität geprägt ist. Diesen Zusammenhalt von damals, wendet Post ein, könne jedoch letztlich „von keinem Bild der Welt“ eingefangen werden.
Die dennoch hoch aussagekräftigen Fotos sind bis zum Donnerstag, 24. September, zu sehen.
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Während das großformatige Graffiti „Neues Leben an der Seseke“ entsteht, verwandeln die Künstler die Betonwand an der Maibrücke im Sesekepark Schritt für Schritt in ein Kunstwerk zum 100-jährigen Jubiläum des Lippeverbandes. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Im Sesekepark in Kamen entsteht derzeit ein großformatiges Graffiti, das die Artenvielfalt entlang der renaturierten Seseke in den Mittelpunkt stellt. Das Kunstwerk mit dem Titel „Neues Leben an der Seseke“ ist Teil der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Lippeverbandes.
Der Entwurf stammt vom Wittener Künstler „Choko“, der sich mit seinem Konzept in einem Wettbewerb durchsetzen konnte. Gemeinsam mit Oliver „Aphe“ Hollatz gestaltet er die Betonwand an der Maibrücke. Das Motiv zeigt heimische Tier- und Pflanzenarten und greift die erfolgreiche Renaturierung der Seseke auf.
Das Projekt wurde von der Stadt Kamen angestoßen und wird im Rahmen der Kooperationsvereinbarung „Gemeinsam für Emscher und Lippe“ aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Gleichzeitig setzt das Kunstwerk bereits einen sichtbaren Akzent für das Stadtleuchten, das vom 2. bis 4. Oktober anlässlich des Jubiläums des Lippeverbandes im Sesekepark stattfindet.
Mit der Gestaltung erinnert das Projekt auch an die enge Verbindung zwischen der Seseke und dem Lippeverband. Die Renaturierung des einst als Abwasserlauf genutzten Gewässers gilt als Meilenstein der regionalen Gewässerentwicklung und machte die Seseke wieder zu einem wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
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Maria Demandt (r.) überreichte Musikschulleiter Ruslan Maximovski das Gemälde „Klangfarben“ als Geschenk zum 60-jährigen Jubiläum der Musikschule Kamen. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Seit April präsentierte die Kamener Künstlerin Maria Demandt in der Musikschule ihre Ausstellung „TON-ART – Wenn die Musik verklingt bleibt das Bild“. Die Besucher konnten unterschiedlichste Themen, Techniken und Formen besichtigen. Von der gegenständlichen Kunst über figurative bis hin zu abstrakten Arbeiten von vorgestern, gestern und heute.
„Musik ist für mich eine unentbehrliche Inspiration für die Entstehung meiner Bilder. Keine Arbeit ist ohne Musik entstanden“, erklärt Demandt. „Und nun an einem Ort in ‚meiner‘ Stadt ausstellen zu dürfen, wo Musik entsteht, war für mich schon besonders und es schließt sich damit ein Kreis.“
Zum Ende der Ausstellung überreichte sie das Gemälde „Klangfarben“ als Geschenk zum 60. Musikschuljubiläum. Musikschulleiter Ruslan Maximovski: „Wir freuen uns sehr, dieses Kunstwerk dauerhaft allen Besuchern der Musikschule präsentieren zu können.“
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Kamen. Die Künstlerin Carina Klaus zeigt vom 23. Juli bis 20. August ihre Ausstellung „Not the Same but Equal“ in der Rathaus Galerie (Foyer der Stadthalle).
Die Vernissage findet am Donnerstag, 23. Juli, um 19 Uhr statt. Die Begrüßung übernimmt Daniel Heidler, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Kamen. In die Ausstellung führt die Kunsthistorikerin Annika Graef ein. Für die musikalische Begleitung sorgt die Violinistin Freya Deiting.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses über den Haupteingang besucht werden. Der Eintritt ist frei.
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Führung durch die Ausstellung "Form und Fülle" mit dem Künstler Reimund Kasper am Sonntag, 21. Juni 2026, ab 14 Uhr in der Städt. Galerie Torhaus Rombergpark
Der Künstler Reimund J. Kasper lädt am Sonntag, 21. Juni 2026, zu einer persönlichen Führung durch seine Ausstellung „Form und Fülle. Verborgene Strukturen in der Baumlandschaft“ in der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark ein.
Nach einer gelungenen Ausstellungseröffnung Anfang Juni lädt der bildende Künstler Reimund J. Kasper alle kunstinteressierten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einer Führung duch seine aktuelle Ausstellung "Form und Fülle. Verborgene Strukturen in der Baumlandschaft" in die Städt. Galerie Torhaus Rombergpark ein. Kasper ist am Sonntag, den 21. Juni 2026 ab 14 Uhr persönlich im Torhaus und freut sich auf interessante Gespräche und neugierige Besucherinnen und Besucher der Kunstausstellung.
In der Ausstellung zeigt Kasper ausgewählte Arbeiten aus seiner umfangreichen neuen Werkreihe „Naturstücke“, die der Ausdruck einer intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur ist, welche die tiefgründigen, oft unsichtbaren Muster und vielgestaltigen Formen des gewachsenen Baumbestands erforscht. Kaspers Anliegen besteht darin, die "verborgenen" Aspekte der Natur, die im Alltag oft nicht bewusst wahrgenommen werden, durch Kunst zu enthüllen. Er betrachtet den Baum nicht als bloßes Material oder Ware, sondern als lebendigen Partner und existenziellen Sauerstoffspender, dem der Mensch an Lebenskraft unterlegen ist. Seine Arbeiten sind ein Plädoyer für den achtsamen Umgang mit unseren Bäumen – den Grundpfeilern unseres Ökosystems. Kasper malt Bäume, „damit sie nicht vergessen werden“.
Die Ausstellung "Form und Fülle. Verborgene Strukturen in der Baumlandschaft" ist noch bis zum 28. Juni 2026 in der Städt. Galerie Torhaus Rombergpark in Dortmund zu sehen.
Adresse: Torhaus Rombergpark, Am Rombergpark 65, 44225 Dortmund
Öffnungszeiten: dienstags - samstags 14-18 Uhr, sonntags 10-18 Uhr
Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung ist ein 90-seitiger Katalog erschienen.
Nach dem Besuch der Ausstellung bietet sich ein Spaziergang durch den Botanischen Garten Rombergpark an, der einen vielfältigen Baum- und Pflanzenbestand vorzuweisen hat und mit seinen 69 Hektar zu einem der zehntgrößten Botanischen Gärten der Welt zählt. Entdecken Sie Formen und Strukturen in der Kunst und in der Natur!
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