Arten von Helden – Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

hausderstadtgeschKWKamen. Ab dem 19. Mai zeigt Thomas Hugo im Haus der Stadtgeschichte Helden die es gegeben haben könnte. Inspiriert von antiken Darstellungen aus aller Welt. Denn eins ist klar: Nie brauchten wir Helden dringender als jetzt mal wieder.

Mythen, Sagen, Erzählungen brachten seit je her Helden hervor. Ob im Großen oder kleine Helden. In der Schlacht, im Supermarkt, im Krankenhaus oder auf dem Sportplatz. Ob in der Familie oder auf der Weltbühne. Ob in den Nachrichten oder in den Geschichtsbüchern. Erdacht in Romanen – erahnt in altertümlichen Darstellungen rund um den Erdball. Was ist ein Held, bzw. eine Heldin? Was macht sie aus?

Die Ausstellung mit Wand- und Standobjekten, Collagen, Zeichnungen und Fotografien von Thomas Hugo wird am 19. Mai 2022 um 19.30 Uhr eröffnet.

Haus Kamener Stadtgeschichte, Bahnhofstr. 21, 59174 Kamen, ein. Die Ausstellung findet unter den aktuell geltenden Corona-Regeln, Maskenplicht im ganzen Haus, statt.

Begrüßung: Daniel Heidler, Kulturausschussvorsitzender der Stadt Kamen

Einführung: Anke Schmich, Kunsthistorikerin

Musikalische Begleitung: Jörg Budde, Saxophon

Fahnenausstellung "Mein Traum von Europa" in Stadthalle eröffnet

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

Kunst stadthalle 422AGFoto: Alex Grün für KamenWeb.de

Kamen. (AG) Die Ausstellung des Fahnenprojekts "Mein Traum von Europa" wurde am Samstagabend in der Stadthalle eröffnet. Zehn von 73 Entwürfen von Künstlern aus ganz Europa wurden im Rahmen des Wettbewerbs prämiert und auf beeindruckende Fahnen gedruckt, die jetzt von der Decke des Stadthallenfoyers herabhängen. Eines davon, ein stilisierter Stier mit der mythologischen Halbgöttin Europa auf dem Rücken mit dem Titel "Europa - Freude schöner Götterfunken", stammt vom weit über die Grenzen der Sesekestadt hinaus bekannten Kamener Künstler Reimund Kasper, der sich ganz besonders darüber freute, dass hier die erste Ausstellung des Projektes stattfindet, bevor es in andere europäische Städte weiterzieht. Dies sei "eine ganz besondere Ehre" stellte Bürgermeisterin Elke Kappen im Rahmen der gut besuchten Vernissage fest, die eine willkommene Gelegenheit war, gleichzeitig die Europawoche einzuläuten, welche bis zum 9. Mai läuft. In diesem Zeitraum wird es eine Reihe weiterer Veranstaltungen geben, als nächstes findet am 3. Mai von 18 bis 19.30 Uhr, in der Stadthalle ein Vortrag zum Thema "Catcalling" (sexuelle Belästigung) statt, im Anschluss gibt die Gitarristin Tatiana Kurenchakova ein Solokonzert. Außerdem werden die Ergebnisse einer Plakataktion gegen Rassismus und Antisemitismus, zu der Bürgermeisterin Kappen aufgerufen hatte, während der Europawoche an den Wänden des Stadthallen-Foyers zu sehen sein.

Archiv: Kamener Veranstaltungen zur Europawoche rund um den 9. Mai

Kamen: Künstler mahnen vor Antisemitismus und Rassismus

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

PlakateKunst322SKReimund Kasper, Reiner Denninghoff, Thomas Hugo und Guido Muermann (v.l.n.r.) sowie weitere Künstlerinnen und Künstler haben Plakate gegen Antisemitismus und Rassismus entworfen. Die Werke sind derzeit im Haus der VHS in der Bergstraße 12 in Heeren-Werve zu sehen. Foto: Stadt Kamen

Kamen. Auf öffentlichen Plakatflächen, in städtischen Gebäuden, auf Häuserwänden, in Ausstellungen oder in Druckprodukten wie Kalender und Flyern: Kamener Künstlerinnen und Künstler setzen jetzt ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus. Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz am 27. Januar haben sie Plakate erstellt, um zu mahnen und die Menschen wachzurütteln. Die Kunstwerke sind derzeit auf den städtischen Plakatierungsflächen sowie im VHS-Haus in der Bergstraße 12 in Heeren-Werve zu sehen. Gemeinsam präsentierten die Künstler jetzt ihre Entwürfe.

Bürgermeisterin Elke Kappen hatte die in Kamen lebenden oder wirkenden Künstlerinnen und Künstler Ende vergangenen Jahres um ihre Mitwirkung gebeten. Hintergrund war, dass es in der Stadt viele Möglichkeiten und Gegebenheiten gibt, den öffentlichen Raum durch ansprechende und anspruchsvolle Darstellungen aufzuwerten – im konkreten Fall mit Plakaten, die sich mit ihren Botschaften und ihrer plakativen Aussagekraft gegen Antisemitismus und Rassismus wenden. Die ersten Entwürfe wurden bereits während eines Konzertes und einer Lesung am 27. Januar im Haus der Stadtgeschichte präsentiert. Beteiligt haben sich die Künstlerinnen und Künstler Marij Neumann-Vervaart, Germaine Richter, Reiner Denninghoff, Thomas Hugo, Reimund Kasper und Guido Muermann, zum Teil mit mehreren Entwürfen.

„Die entstandenen Plakate sind in ihrer Wirkung deshalb so eindrucksvoll, weil sie in unterschiedlichen Stilen und Ausdrucksformen die Wahrnehmbarkeit einer klaren gemeinsamen Haltung noch einmal deutlich verstärken“, sagt die Beigeordnete Ingelore Peppmeier.

Die Stadt Kamen plant mit den Entwürfen Plakatierungsaktionen auf den städtischen Flächen und Plakatwänden, ebenfalls in öffentlichen Gebäuden wie den Schulen oder den kulturellen Einrichtungen. Darüber hinaus ist die Erstellung von Kalendern, Postkarten und Collagen geplant. Aktuell werden einige Plakate bereits auf den städtischen Plakatflächen vorgestellt, ehe diese für die Landtagswahl genutzt werden. Darüber hinaus sind sie im VHS-Haus in der Bergstraße 12 in Heeren-Werve zu sehen. Im Rahmen der Europawoche werden sie der breiten Öffentlichkeit vom 30. April bis zum 9. Mai in der Stadthalle vorgestellt. „Weitere Aktionen befinden sich in Planung“, berichtet Ingelore Peppmeier.

Sommerakademie: Eine Woche Kunst in der Ökologiestation

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

oekostationKWKreis Unna. Die Volkshochschulen im Kreis Unna und der Stadt Hamm, das Kulturreferat Bergkamen und das Umweltzentrum Westfalen bieten eine Woche Kunst in der Ökologiestation. Hier können sich Teilnehmende in Aquarellmalerei, Druckgrafik, Holzbildhauerei, Freie Malerei, Steinbildhauerei und Zeichnung ausprobieren und ihre eigenen Werke erschaffen. Von Sonntag den 31. Juli bis Freitag den 5. August 2022 jeweils von 10.00 bis 17.30 Uhr. Plätze sind noch bei Holzbildhauerei und Zeichnen frei! Anmeldung unter unter: http://www.sommerakademie-kunstvorort.de/

Ausstellungseröffnung: „Demos, Discos, Denkanstöße – Die 70ger in Westfalen“ - Eine Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

ausstellungSK222Foto: Stadt Kamen

Kamen. Im kleinen Kreis wurde am Donnerstagbend (10.02.2022) die Ausstellung „„Demos, Discos, Denkanstöße – Die 70ger in Westfalen“ im Kamener Haus der Stadtgeschichte eröffnet. Bürgermeisterin Elke Kappen begrüßte die Anwesenden herzlich und freute sich über die positive Resonanz.

Noch bis zum 7. März können sich jetzt interessierte Kamener Bürgerinnen und Bürger die Ausstellung im Haus der Kamener Stadtgeschichte während der normalen Öffnungszeiten anschauen.

Die interessante Wanderausstellung des rock’n’popmuseums aus Gronau, erstellt in Zusammenarbeit mit dem LWL-Museumsamtes in Münster, wurde zusätzlich noch durch Schaustücke aus Kamener Beständen ergänzt und erweitert. Mit schwarz-weiß-Fotografien von Münsters bekanntestem Theaterfotografen Christoph Preker und weiteren Exponaten werden den Besuchern die Themen Politik und Bildung, Geschlechter-Verhältnisse, Proteste, Kindheit und Jugend, Mode und Design, Alltag, Mobilität und  Wohnen, Kunst und Kultur sowie die internationale und regionale Musik der Zeit dargestellt und in Erinnerung gerufen.

Mit Verena Burhenne vom LWL führte die verantwortliche Kuratorin die Besucherinnen und Besucher in die Ausstellung ein und der wohlbekannte Kamener Komponist und Chorleiter Reinhard Fehling umrahmte den Abend musikalisch mit seiner Darbietung.

 

Ein sehr interessanter Vortrag wird während des Ausstellungszeitraums zusätzlich in die wilde Zeit einführen.

Montag, 21. Februar 2022, 19.30 Uhr: Dr. Torsten Reters: „Mit Glitter in die Disco! - Rockmusik und Jugendkultur in den wilden 70er Jahren“. (Eine Zeitreise mit zahlreichen Filmeinspielungen.)

Corona bedingt verschoben wurde der eigentlich am Dienstag, 15. Februar 2022, geplante Vortrag „Der Aufbruch der Republik in die   Moderne - Politik und Gesellschaft in der Bundesrepublik der 70er Jahre“ von Prof. Dr. Everhard Holtmann. Er soll zu einem noch unbestimmten, späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Das Museums-Team lädt schon jetzt herzlich bei freiem Eintritt zu den Terminen ein und hofft auf einen guten Zuspruch. Es gilt die 2G-Regel.

Anzeigen

kamenlogo  stiftungslogo rot200

kamengutschein240

ko logo

technoparkkamen