Ausstellung der Künstlerinnengruppe „Blickwechsel“ im Haus der Bildung (VHS)

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Ausstellungvhs320von links Heuer, Mairitsch - K. , Specht, Behrens, Donkervoort

ausstellungBildbeispiel320Kamen. Die Künstlerinnengruppe „Blickwechsel“, gegründet im vergangenen Jahr, präsentiert sich am Donnerstagabend (12.03.2020) um 19.00 Uhr mit einer Vernissage zu ihrem ersten gemeinsamen Thema: Bearbeitet wurde von den 5 Künstlerinnen Heike Behrens (Kamen), Kerstin Donkervoort (Bönen), Tania Mairitsch-Korte (Hamm), Anette Heuer (Kamen-Heeren) und Susanne Specht (Kamen-Heeren) das Thema „Aufbruch“ in Form von Acrylbildern, Drucken, Zeichnungen, Aquarellen, Papierarbeiten und Mischtechniken.

Im Rahmen der Rathausgalerie der Stadt Kamen steht hierfür erstmalig das neue VHS – Gebäude, ehemals Käthe-Kollwitz-Schule, mit viel Platz zur Verfügung. Somit passt der Titel der kommenden Ausstellung „Aufbruch“ auch sehr gut zum neuen „Haus der Bildung“ an der Bergstraße 13 in Kamen – Heeren, da sich die VHS Kamen-Bönen vor kurzem noch ihrerseits im Aufbruch befand.

Die Ausstellung kann vom 12.03. bis 07.05.2020 während der regulären Öffnungszeiten in den Räumen der VHS besichtigt werden. Führungen können telefonisch unter der Rufnummer 0162 – 4030621 vereinbart werden.

Grundrechte in 19 Werken bildgewaltig "kartographiert"

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70 jahre grundgesetz220AGThomas Hugo (l.) und Reimund Kasper (r.), jeweils vor ihren Werken "Auf die Zukunft" und "Freiheit, die ich lebe". Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Das Thema der Ausstellung "70 Jahre Grundgesetz", die am Donnerstag eröffnet wurde, sei "aktueller denn je", so Bürgermeisterin Elke Kappen mit Blick auf die Landtagswahlen in Thüringen tags zuvor.

Mehr als 50 Kunstinteressierte versammelten sich zur Ausstellungseröffnung im Ratstrakt, Vertreter aus allen Ratsfraktionen, aus der Verwaltung und unter anderem auch von der Sparkasse und vom Klinikum Westfalen ließen sich die Eröffnung der Ausstellung von Reimund Kasper und Thomas Hugo nicht entgehen. Die beiden setzten die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes bildgewaltig in Szene. Die grafische Darstellung der Grundrechte lässt meist viel Raum für Interpretationen zu. Eine Ausnahme bildet da das stilisierte Abbild des Leichnams von Alan Kurdi, eines zweijährigen syrischen Kurden, welcher an der türkischen Mittelmeerküste angeschwemmt wurde und damit zur Ikone der Flüchtlingskrise wurde. Die Aussage des Bildes ist eindeutig und kompromisslos, ebenso wie die des Artikels 1, auf den es sich bezieht: Die Würde des Menschen ist unantastbar. VHS-Leiter Dr. Thomas Freiberger betonte den "absoluten Wert" des Artikels 1, in dessen Bezug alle weiteren Artikel des Grundgesetzes zu sehen seien. Die Grundrechte seien "ein Zentralmassiv der Demokratie", den die beiden Künstler sozusagen "kartographiert" hätten. Die 19 Bilder hätten bereits seit der letzten Ratssitzung viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, berichtet Bürgermeisterin Elke Kappen, denn nicht nur sie kommt täglich an ihnen vorbei, sondern auch viele Bürger, deren Blicke oft an den Werken hängenbleiben.

Die Broschüre zur Ausstellung, die mit Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse in einer Auflage von 3.000 Stück hergestellt wurde, werde unter anderem auch an den Schulen verteilt, um den Blick junger Menschen auf den Wert der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu schärfen, so Bürgermeisterin Kappen. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage vom "Duo Aciano" mit Freya Deiting und Sandra Wilhelms an Violine und Gitarre.

Bis zum Sommer ist die Ausstellung von montags bis donnerstags, 7.30 bis 16.30 Uhr, und freitags von 7.30 bis 13 Uhr im 1. Obergeschoss des Rathauses geöffnet, Führungen werden nach Vereinbarung veranstaltet. Weitere Infos zur Ausstellung und Anmeldungen unter Tel. 02307/797427 oder 02307/1481001.

Ausstellung interpretiert künstlerisch die Grundrechte

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70JGKamen. Das Grundgesetz ist die freiheitlichste Verfassung der deutschen Geschichte und die Grundlage der freiheitlichen Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland. Am 24. Mai 1949 trat es in Kraft. Das 70-jährige Jubiläum des Grundgesetzes im vergangenen Jahr war für die Stadt Kamen Anlass, die in den Artikeln verankerte Verpflichtung und deren Bedeutung für die Gegenwart herauszustellen. Sie hat hierzu die Künstler Reimund Kasper und Thomas Hugo beauftragt, die im Grundgesetz verankerten Grundrechte zu visualisieren. Die Werke sind jetzt in der Ausstellung „70 Jahre Grundgesetz. Eine künstlerische Interpretation“ zu sehen. Eröffnet wird diese am Donnerstag, 6. Februar, um 18 Uhr im ersten Obergeschoss des Rathauses. Die Stadt Kamen lädt hierzu alle Interessierten ein.

Die beiden Künstler haben die Grundrechte, also die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes, in Grafiken umgesetzt. Mit ihrer eigenen Handschrift verleihen sie den Gesetzestexten somit eine neue Aufmerksamkeit. Die Grundrechte bilden das Herzstück der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Sie sind Freiheits- und Gleichheitsrechte, die jedem einzelnen Bürger gegenüber dem Staat uneingeschränkt zustehen und Verfassungsrang genießen. Für Bürgermeisterin Elke Kappen dient die Ausstellung unter anderem dazu, das Vertrauen der Menschen auf die Kraft und Beständigkeit der Prinzipien, die das Grundgesetz prägen, zu pflegen und zu stärken. „Wenn wir uns heute auf das Wesen und die Ziele des Grundgesetzes besinnen, tun wir das auch vor dem Bewusstsein, dass das demokratische System, wie wir es kennen, zunehmend unter Druck gerät. In vielen Staaten sind die demokratischen Prinzipien, wie wir sie schätzen, eben nicht mehr selbstverständlich.“

Die Stadt Kamen möchte die Ausstellung mit der Eröffnung am 6. Februar der Öffentlichkeit präsentieren. Mit einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit ist zudem vorgesehen, Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen aus der Region gezielt auf die Ausstellung aufmerksam zu machen. Hierzu bereitet die Stadt Kamen die Erstellung begleitender Informationsmaterialien vor – unter anderem einen Katalog.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeisterin Elke Kappen führt der Historiker Dr. Thomas Freiberger, Leiter der Volkshochschule Kamen-Bönen, unter dem Titel „Bedeutung der Grundrechte im historisch-politischen Kontext“ thematisch in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung durch das Duo Aciano mit Freya Deiting (Violine) sowie Sandra Wilhelms (Gitarre). Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 13 Uhr besichtigt werden. Führungen sind Vereinbarung möglich, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird gefördert durch die Stadt Kamen sowie der Kulturstiftung der Sparkasse UnnaKamen.

Ausstellung: „beziehungsweise“ vom 13.2. – 12.3.2020 im Haus der Kamener Stadtgeschichte

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Beziehungsweise 02 1SK

Kamen. In der aktuellen Ausstellung im Haus der Kamener Stadtgeschichte zeigen die Künstlerinnen Sabine HannaH Johr und Jutta Hellweg aus Unna vom 13.2. – 12.3.2020 Bilder und Plastiken. In den Werken geht es um den Menschen und seine widersprüchlichen und sehnsüchtigen Beziehungen.

Die Künstlerinnen erzählen stilistisch eigenwillig von zwischenmenschlichen Zuständen, von vertrauten und flüchtigen Begegnungen. Sie schaffen eigene Bildwahrheiten und suchen den Dialog mit dem Betrachter.

Sabine HannaH Johrs farbstarke Inszenierungen erzählen komplexe Bildgeschichten in Öl auf Leinwand. Ergänzt werden sie durch figurative Plastiken aus Papier.

Jutta Hellweg hat Begegnungen und Porträts auf Jute, Leinwand und Papier in Acryl und Tusche festgehalten. Dezente Farben, ruhige Flächen - darin der Mensch -schaffen eigene Beziehungswelten.

Sabine HannaH Johr und Jutta Hellweg haben langjährige Erfahrungen mit gemeinsamen künstlerischen Projekten und Ausstellungen im In-und Ausland.
Für beide Künstlerinnen steht der Mensch im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Eröffnung der Ausstellung „beziehungsweise“ am Donnerstag, den 13.02.2020 um 19.30 Uhr im Haus der Stadtgeschichte

Öffnungszeiten: Di - Do 10.00. - 12.00 Uhr & 14.00 - 17.00 Uhr Fr 10.00 - 12.00, So 14.00 - 17.00 Uhr

Bergkamener Fotokünstler Kersten Glaser veröffentlicht ersten Bildband

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kersten glaser120KGVeröffentlichte jetzt einen eigenen Bildband: Der Berkgamener Fotokünstler Kersten Glaser. Foto: privatvon Alex Grün | Fotostrecke >>>

Kamen. Weniger ist manchmal mehr - nach diesem Grundsatz frönt Kersten Glaser seiner Leidenschaft, die gleichzeitig sein Beruf ist: die Fotografie. Jetzt hat der Bergkamener einen Bildband herausgegeben.

Angefangen hat für den heute 27-Jährigen alles vor etwa zehn Jahren. Ein Freund von ihm habe sich eine digitale Spiegelreflex-Kamera angeschafft und Glaser mit seiner Experimentierfreude schnell angesteckt. "Das kannst du auch 'mal ausprobieren", dachte sich der künftige Foto-Profi und legte los, wobei ihn die technischen Aspekte der Fotografie damals noch am meisten interessiert hätten. Und er ist drangeblieben: Zunächst absolvierte Glaser eine Ausbildung in einem Lünener Portraitstudio, irgendwann merkte er aber, dass ihm die künstlerische Seite mehr lag. Und so schrieb er sich für den Studiengang Fotografie an der Fachhochschule Dortmund ein, wo er mittlerweile im siebten Semester studiert. Wann er fertig ist, kann er noch nicht sagen: "Womöglich lege ich nach dem Bachelor-Abschluss noch einen Master nach", wirft der 27-Jährige einen Blick in die eigene Zukunft. Seine Motive sind oftmals reduziert und verdichtet, Ausschnitte als Teile eines Ganzen faszinieren ihn. Um auch farblich keine große Ablenkung zuzulassen, hält Glaser seine minimalistischen Objekte in schwarz-weiß. Nicht nur, um einen Gegenpol zur grellbunten Selfieflut auf Instagram & Co. zu setzen, sondern auch deshalb, weil der Großteil seiner Aufnahmen - man mag es kaum glauben - analogen Ursprungs sind. "Schwarzweiß-Aufnahmen sind analog einfacher zu verarbeiten", erklärt Glaser sein Faible für die klassische Arbeitsweise, für die er sich bewusst entschieden hat, um auf seinen Bildern stets die Wirkung zu erzielen, die er sich vorstellt.

Unter dem Titel "Mute" hat er kürzlich einen Bildband veröffentlicht - und der Name ist Programm. Im wahrsten Sinne des Wortes "stumm" wirken seine Bilder und erzeugen dadurch einen angenehmen Kontrast zu den oft viel zu schrillen und bunten Bildern, mit denen die Medien, insbesondere die "sozialen", den Adressaten bombardieren. Natürlich hat er als bekennender Lokalpatriot auch einige Aufnahmen aus Kamen verewigt. Ein Stromkasten an der Fassade der Pauluskirche, ein gepflasterter Weg zu deren Seitenportal, ein brachliegendes Grundstück gegenüber dem Einkaufszentrum oder ein aussagekräftiger Ausschnitt vom Kamener Marktbrunnen - fast laden die bruchstückhaft präsentierten, extrem verdichteten Motive Menschen, die hier leben, zu einer Schnitzeljagd ein. Motive gebe es überall, ist Glaser überzeugt. Umgekehrt könne man auch alles zum Motiv machen.

Herausgegeben hat der Fotografiestudent seinen Bildband komplett im Eigenverlag in einer Auflage von 200 Exemplaren im Softcoverformat. 53 Fotografien hat er darin veröffentlicht, die in den letzten drei Jahren entstanden sind. Geld verdienen will er damit nicht, für ihn ist es einerseits eine persönliche Arbeit und eine gute Visitenkarte für die Zeit nach dem Studium. Andererseits will er in erster Linie, "dass meine Bilder erst einmal gesehen werden und nicht in der Schublade herumliegen", sagt Kersten Glaser. Erhältlich ist der Bildband zum Preis von 15 Euro unter www.kerstenglaser.de

Titel: Mute
53 Schwarzweißfotografien
Softcover, 21x14,8cm
ISBN 978-3-00-064505-1
Preis: 15 Euro

Fotostrecke >>>

Kunst-Leistungskurs präsentiert sich im Haus der Stadtgeschichte

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KunstLK1 120CVErstmals zeigt der aktuelle Kunst-Leistungskurs von Christine Hupe die in anderthalb Jahren entstandenen Werke im Haus der Stadtgeschichte. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

KunstLK2 120CVKamen. Der Kunst-Leistungskurs des Städtischen Gymnasiums zeigt bis Anfang Februar Arbeiten aus den vergangenen anderthalb Jahren im Haus der Kamener Stadtgeschichte.

Die vielseitigen Kunstwerke für die Ausstellung „Erzähl mir von dir…“ sind nicht nur im Rahmen des Kunstunterrichts, sondern auch in ergänzender Arbeit zu Hause entstanden. Zu sehen sind Bleistift- und Tuschezeichnungen sowie Gemälde und Installationen. „Dies ist gleichzeitig der Abschluss der gemeinsamen Arbeit, denn nach den Ferien beginnt für die Schülerinnen und Schüler die Zeit der Abiturprüfungen“, erklärte Kunstlehrerin Christine Hupe bei der Eröffnung am Donnerstagabend, die Pascal Watolla und Maximilian Seibert musikalisch gestalteten.

Passend zum Titel der Werkschau beschäftigen sich die Arbeiten mit Menschen, aber ebenso mit dem Bereich des Tierportraits. „Jedes Lebewesen hat eine Geschichte und jedes künstlerische Werk erzählt davon auf seine Weise. Durch die Art der Darstellung erzählen die jungen Künstler dazu etwas von sich selbst“; lud Hupe die Besucher der Vernissage ein, auf Entdeckungstour zu gehen.

Zu sehen sind Studien von Gesichtsteilen und Motive, bei denen sich die 13 jungen Erwachsenen selbst beim Schneiden einer Grimasse zeigen sollten. Als Klausuraufgabe diente die Erstellung eines Bildes, bei der sich die Schüler mit einer Kopfbedeckung, die nicht zu ihrem Wesen passt, zeigen sollten - inklusive eines mimischen Kommentars dazu.

Außerdem beschäftigten sich die Gymnasiasten mit der künstlerischen Erforschung von Tieren und konzentrierten sich dabei für die Erstellung großer Acrylbilder auf jeweils eine Eigenschaft des Tiers. Anhand von Todesanzeigen erstellte die Gruppe zudem Installationen, die das Leben der Verstorbenen anhand der in den Anzeigen enthaltenen Informationen sowie erfundenen Details darstellt. Die Zeichnungen, Gemälde und Installationen sind noch bis zum 6. Februar im Haus der Stadtgeschichte zu sehen.

Öffnungszeiten Museum:
Di. - Do. 10 bis 12 Uhr, 14 bis 17 Uhr,
Fr. 10 bis 12 Uhr,
Sonntags 14 bis 17 Uhr
Montags, Samstags und Feiertags geschlossen!

Archiv: Schüler werten Kämpgen-Leerstand mit Kunst auf

 

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