Ausstellung zur Weimarer Republik wird verlängert

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hausderstadtgeschKWKamen. Im Haus der Kamener Stadtgeschichte wird aktuell die Sonderausstellung „Zeitenwende 1918 - Von der deutschen Kriegsniederlage bis zu den schwierigen Anfängen der Weimarer Republik“ gezeigt. Neben der Situation in Deutschland werden auf vier separaten Bild- und Texttafeln auch die Lebensbedingungen der Menschen in Kamen zu jener Zeit dargestellt.

Diese Ausstellung, die eigentlich nur bis zum 20. Juli gezeigt werden sollte, kann nun noch bis Freitag, 31. August 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten des Hauses besucht werden. Allerdings entfallen in den Sommerferien die sonntäglichen Öffnungszeiten.
Die Öffnungszeiten des Hauses der Stadtgeschichte während der Ferien: DI., MI., DO. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr und FR. 10-12 Uhr

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Kunstmesse ART KAMEN startet mit 70 Ausstellern in die 10. Auflage

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artkamen718KW500Frank Bierkemper (Prokurist, Kamener Stadthalle), Katrin Jubitz (Geschäftsführerin, Kamener Stadthalle), Frank Dreher (Geschäftsführer, Kamener Stadthalle), Reimund Kasper, Timo Kasper, weitere KünstlerInnen der Gruppe REFLEX (Anne Deifuß, Andrea Peckedrath, Olaf Putz und Susanne Specht), Klaus Lewerentz (Galerie Lewerentz, Kamen). Foto: KamenWeb.de

Kamen. Die ART KAMEN, die internationale Kamener Kunstmesse am Rande des Ruhrgebietes, ist zu einer festen Größe der Kulturangebote im Kreis Unna und in NRW geworden. Die seit 2002 jährlich und seit 2006 alle zwei Jahre veranstaltete Kunstmesse findet in diesem Jahr am 29. und 30. September 2018 zum 10. Mal in der Kamener Stadthalle statt.

Die ART KAMEN hat im Laufe der Jahre sowohl quantitativ als auch qualitativ Sprünge gemacht. Die erste ART KAMEN fand vor über 14 Jahren, vom 18. bis zum 20. Mai 2002, mit 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Kreis Unna und NRW in der Kamener Stadthalle als regionale Kunstmesse statt. Die Planungen zur ersten ART KAMEN reichen in das Jahr 2001 zurück. 17 Jahre später feiert die ART KAMEN, die sich dem interessierten Publikum zum 10. Mal stellt, ihr Jubiläum. Die ART KAMEN 2018 ist heute eine internationale Kunstmesse mit bis zu 70 Künstlerinnen, Künstlern und Galeristen aus dem gesamtdeutschen Raum und dem europäischen Ausland. „Dass der Gedanke, außerhalb der großen Metropolen eine Kunstmesse zu installieren, richtig war, zeigt der Erfolg der vergangenen Jahre“, so der Gründer der ART KAMEN und Messeleiter Reimund Kasper.

Denn mittlerweile ist die ART KAMEN über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus bekannt. Bewerbungen um einen Messestand erreichen die Messejury aus der ganzen Republik, ob aus Hamburg oder München, und dem Ausland, aus Basel oder Wien. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Kunsthistorikern, Bildenden Künstlern und Geisteswissenschaftlern, ist verantwortlich für das Niveau und die Qualität dieses inspirierenden Treffpunktes für Kunst ohne Denkbarrieren und Grenzen und wählte aus einem großen Pool an Bewerbungen die Künstlerinnen und Künstler für die Messestände aus, die ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen abbilden. So finden die Besucher der ART KAMEN auf der Messe Kunstschaffende aus den Bereichen Malerei, Grafik, Druckgrafik, Illustration, Fotografie, Bildhauerei, Plastik, Objektkunst und Installation. Die Künstler stammen aus dem gesamtdeutschen Raum sowie europäischen Nachbarländern und präsentieren ihre Arbeiten selbst. Sie sind über den gesamten Messezeitraum Ansprechpartner und freuen sich über anregende Gespräche.

Die ART KAMEN 2018 wird am Samstag, 29. September 2018, um 16 Uhr von Bürgermeisterin Elke Kappen eröffnet. Zum Jubiläum der Messe spricht der Bildende Künstler Reimund Kasper. Der erste Messetag endet um 22 Uhr. Am Sonntag, 30. September, öffnet die Kamener Stadthalle ihre Pforten um 10 Uhr. Die Messe endet um 18 Uhr. Künstler mit eigenen Aktionen, auch musikalisch, bereichern die Messe an beiden Messetagen. Die Kunstmesse in dieser Form weckt den Wunsch der Veranstalter, der Kamener Stadthalle in Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe REFLEX – Zusammenschluss freier Künstler in NRW, die ART KAMEN weiter zu führen und immer wieder mit Zeitgeist, Weltoffenheit und neuen Sprachen in der Kunst zu präsentieren.

Mehr Informationen zur Messe >>>

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Künstlerisches Zwischenspiel im Pavillon

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Petra Eckardt (links) und weitere Mitglieder aus den Reihen des Künstlerbundes Schieferturm haben im leerstehenden Pavillon für künstlerische Belebung gesorgt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Seit Donnerstag ist der zweite Pavillon auf dem Willy-Brandt-Platz (gegenüber der Sparkasse) für einige Monate wiederbelebt worden. Gestern ist in den größeren Teil des Pavillons der Künstlerbund Schieferturm mit einer Sommergalerie eingezogen.

Vorsitzende Petra Eckardt möchte gemeinsam mit der Gruppe Farbe und Licht in den verwaisten Pavillon einziehen lassen und die ganze Bandbreite des künstlerischen Schaffens der Gruppe vorstellen. „Vielleicht gewinnen wir durch die Aktion auch neue Künstler, die sich unserer Gruppe gern anschließen möchten“, hofft Eckardt.

Der kleinere Teil Gewerbefläche wird bereits seit geraumer Zeit von der Jugendfeuerwehr genutzt, die hier mit einer Ausstellung auf das vielfältige Aufgabenspektrum der Feuerwehr aufmerksam macht.

Bekanntlich wird in das Gebäude 2019 eine Radstation installiert. Die VHS wird dazu hier nach ihrem Umzug in ihr neues Domizil im Stadtteil Heeren-Werve ein Servicebüro eröffnen. Außerdem soll in das Gebäude eine öffentliche und behindertengerechte Toilette integriert werden.

Archiv: Umgestaltung des Willy-Brandt-Platzes mit Pavillon-Abriss und neuer Radstation

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Kamener Künstler Reimund Kasper greift das Thema Europa in seiner künstlerischen Arbeit auf

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Bibendum Sigrid Lewerentz u. Reimund Kasperv.l.n.r. Sigrid Lewerentz, Reimund Kasper

Kamen. Der Kamener Künstler Reimund Kasper greift das Thema Europa in seiner künstlerischen Arbeit auf. Es entstanden Zeichnungen, Grafiken und auch Skulpturen. Der Name Europa stammt ursprünglich aus der griechischen Mythologie. In Anlehnung an die phönizische Königstochter Europa gestaltete Kasper die Stahlskulptur „Europa und der Stier“, die als aussagekräftiges Werk den Abschluss dieses Projektes bildet. Es war Zeus, der sich einst in Euopa verliebte und sich wegen seiner argwöhnischen Gattin Hera in einen Stier verwandelte. Als der Götterbote Hermes eine Kuhherde in die Nähe der am Strand von Sidon (im heutigen Libanon) spielenden Europa trieb, erschien Zeus in der Gestalt eines Stieres und entführte Europa auf seinem Rücken und schwamm mit ihr nach Kreta.

Die Diplom-Designerin Sigrid Lewerentz stellt ab sofort in ihrem Geschäft Bibendum in der Weststraße in der Kamener Innenstadt Kaspers Stahlskulptur „Europa und der Stier“ aus. Auch für die Designerin ist das Thema Europa mit all seinen momentanen Querelen und Unbeweglichkeiten zu einem Anliegen geworden. Denn die Skulptur stellt nicht nur eine kulturell-geschichtliche Wiedergabe der mythologischen Narration in den Vordergrund, sondern appelliert auch an den Zeitgeist, den diese künstlerische Arbeit vermitteln möchte. So wie die Skulptur eine geschlossene Einheit bildet, so ist es auch der innigste Wunsch des Künstlers, dass die Verantwortung in Europa für ein menschenwürdiges Zusammenleben ernst genommen wird. Parallel zu der Stahlskulptur, die in einer Auflage von 20 Exemplaren erscheint, zeigt Sigrid Lewerentz auch eine limitierte Auflage einer thematisch entsprechenden Druckgrafik von 10 Exemplaren.

Bibendum Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-14 Uhr u. 15-18.30 Uhr, Sa 11-14 Uhr

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"Zeitloser" Durchbruch mit Kunst am Kamener Markt

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Gutes Team am Kamener Markt - Hauseigentümer Michael Nosiadek und Galeristin Gaby Arnemann. (Foto Andreas Milk für KamenWeb.de)

von Andreas Milk

Kamen. "Es ist jetzt rund" - Gaby Arnemann ist zufrieden. Seit 2004 hat sie ihre Galerie "Zeitlos" am Kamener Markt. Dass das Gebäude einen neuen Eigentümer - Michael Nosiadek - bekam, brachte für Arnemann im wahrsten Sinne den Durchbruch. Viel mehr Platz als früher steht ihr dank der baulichen Veränderung zur Verfügung; gestern abend wurde in der alten, neuen Galerie eine neue Ausstellung eröffnet: Gaby Arnemann präsentiert Popart von James Rizzi, Ed Heck und Patrick Preller.

In den hinteren, der Güldentröge zugewandten Räumen hat die Galeristin immer schon Ausstellungen gehabt. "Es gibt rund 20 Künstler, mit denen ich permanent arbeite" - und die mal mehr, mal weniger produktiv seien. Als ihr eigenes und "eigentliches" Standbein aber bezeichnet Gaby Arnemann die Einrahmung. Und mit eben diesem Handwerk kann sie sich in den größeren Räumen besser denn je präsentieren - übrigens so, dass von außen, vom Markt, sichtbar ist: Da drin ist tatsächlich jemand! Vor dem Umbau wirkte Arnemann ein bisschen im Verborgenen. Obendrein ist sie mobil: Kunden, die das Passende zum An-die-Wand-Hängen suchen, bekommen auf Wunsch einen Hausbesuch. Extra-Kosten? Nein, Service. Der bringt manchmal neue Einsichten. Etwa diese: "Querformat ist kein Muss überm Sofa." Kreisweit hat Gaby Arnemann Kundschaft - und darüber hinaus, weil Kunden sie auch schon mal ihren Bekannten in Frankfurt, Düsseldorf oder sonstwo empfehlen.

Nach ihrer ersten Station als Selbstständige in Unna sei der Start in Kamen seinerzeit nicht leicht gewesen, sagt Arnemann. Aber das Engagement am Markt habe sich gelohnt; sie sei ins Gespräch gekommen - und im Gespräch geblieben. Die Rizzi-Heck-Preller-Ausstellung bleibt bis zum 6. Juli. Was danach kommt: abwarten. Es kommt was.

Geöffnet ist die Galerie "Zeitlos" dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr.

Web: www.galerie-kamen.de

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ART KAMEN 2018 – Internationale Kunstmesse im Kreis Unna

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Jury ART KAMEN 2018 618KHKAm Montag, den 4. Juni, traf sich die Fachjury im Kunsthaus Kasper - v.l.n.r. Herlemann-Putz, R. Kasper und T. Kasper

Kamen. Die internationale Kunstmesse im Kreis Unna, die ART KAMEN, die am 29. und 30. September 2018 zum 10. Mal in der Kamener Stadthalle stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Am Montag, den 4. Juni, traf sich die Fachjury im Kunsthaus Kasper, um aus einer Flut von über 200 Bewerbungen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die diesjährige Kunstmesse zu ermitteln. Die Jury bestand in diesem Jahr aus dem Diplom-Designer und Bildenden Künstler Reimund Kasper, dem Kunsthistoriker, Dozenten und Kurator Dr. Falko Herlemann, dem Architekten und Bildenden Künstler Olaf Putz und dem Geisteswissenschaftler Timo Kasper.

Die Messeplätze werden also nicht nur an Künstler aus der Region, sondern auch an Künstler aus dem gesamtdeutschen Raum vergeben. Darüber hinaus reisen Künstler aus dem Nachbarland Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Polen, Mazedonien und sogar aus den USA zur Kamener Messe. Die Teilnehmer sind u.a. Absolventen der Georgia State University in Atlanta, der Kunstakademie Berlin, der FH Bielefeld, der FH Hannover, der Kunstakademie Münster, der Kunstakademie Warschau, der Werbeakademie Wien, der Akademie der schönen Künste in Sofia oder der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Die Qualität der eingereichten Arbeiten war überdurchschnittlich, damit ca. 70 Teilnehmer ihren Platz auf der Messe erhalten. „Natürlich wäre es schön, wenn die Stadthalle für die Messetage ein wenig größer wäre. Andererseits waren wir so gezwungen, wirklich die absolute Essenz herauszusuchen“, erklärt Reimund Kasper, der Organisator der ART KAMEN. In den kommenden Tagen werden die Zusagen in den Briefkästen der Künstler liegen.

Detaillierte Berichte über die Künstler der Messe und ihre Werke folgen in Abständen, um den Besuchern die Vielfalt des künstlerischen Angebots aufzuzeigen. Eines steht fest: Bei der ART KAMEN kommen Kunstfreunde auf ihre Kosten. Vertreten sind viele verschiedene Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Druckgrafik, Fotografie, Objektkunst und Bildhauerei. Künstler wie Wayne Le One, aufgewachsen in Oakland/Kalifornien, Wulf Reinshagen aus Bad Oeynhausen, Paul Kaminski aus Wolfsburg oder Joey Schmidt-Muller aus Basel präsentierten ihre Bilder bereits auf großen internationalen Messen in Europa und den USA. Der Galerist Göring aus Bocholt stellt den bekannten deutschen Zeichner Andreas Noßmann vor. Und auch die Kamener Gruppe REFLEX – Zusammenschluss freier Künstler in NRW ist mit ihren Mitgliedern auf der Messe vertreten. Auch die Förderung junger Künstler ist eines der Anliegen der Messeorganisatoren. So konnten etwa Oleg Breininger, Absolvent der Alanus Hochschule in Alfter oder Matthias Meinel, Diplom-Designer aus Hamburg, die Jury mit ihren eingereichten Arbeiten überzeugen.

Besondere Aktionen vor Ort, wie die Herstellung grafischer Blätter, bereichern die Messetage. Auch 2018 gibt es wieder einen 80-seitigen Messekatalog, der die teilnehmenden Künstler vorstellt.„Die Planung und Durchführung einer großen Messe ist immer wieder eine Herausforderung und erfordert viel Mut und einen langen Atem. Schließlich beginnen die Vorbereitungen für die Messe ein Jahr vor dem Beginn der Veranstaltung. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf das große Jubiläum der Messe am 29. und 30. September“, resümiert Reimund Kasper. Man kann schon jetzt mit Fug und Recht behaupten: Mit der internationalen Kunstmesse ART KAMEN steht unserer Stadt und dem Kreis Unna ein kulturelles Highlight bevor, das man nicht verpassen sollte.

 

 

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