»Ich erzähle gerne Geschichten« Eine Retrospektive von Eva Witter-Mante

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

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Kamen. Schon während ihres Studiums der Innenarchitektur hat Eva WitterMante sich mit Bildhauerei beschäftigt. Nach ihrem Diplom 1982 hat sie begonnen, sich ganz der Bildhauerei zu widmen. Vor 29 Jahren ist zu ihrer künstlerischen Tätigkeit die Fotografie dazu gekommen. Dabei interessiert Eva Witter-Mante vor allem das Spiel mit der Wahrnehmung. Vieles ist nicht das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint. Die Arbeiten »erzählen« für jeden Betrachter ihre jeweils eigene »Geschichte«. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind dabei ungewöhnliche Ausschnitte und Montagen. Ein weiteres Thema sind Materialcollagen, in die sie unter anderem Fotos von sich einarbeitet. Eva Witter-Mante lebt und arbeitet in Schwerte.

Die Ausstellung in der Kamener Stadthalle wird am 21.9.2017 um 19.30 Uhr eröffnet. Die fachliche Einführung übernimmt die Kunsthistorikerin Anke Schmich. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung durch Ina Herkenhoff (Querflöte) und Jörg Lungenhausen (Gitarre). Die Arbeiten von Eva Witter-Mante werden bis zum 5. Oktober 2017 zu sehen sein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Offene Ateliers: Kunst neu entdecken und erfahren

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Galerie817cvZum Auftakt der zweitägigen Aktion hat Gaby Arnemann (Mitte) am Samstag schon eine Reihe an Interessenten durch ihre Galerie geführt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Kunstinteressierte kommen an diesem Wochenende wieder voll auf ihre Kosten, denn einmal mehr laden heimische Künstler und Ateliers zum zweitägigen Blick hinter die Kulissen ein. Nach einem gut besuchten Auftakt am heutigen Samstag gehen die Ausstellungen der Offenen Ateliers am Sonntag, 27. August, von 12 bis 17 Uhr weiter.
Seit der Einführung der besonderen Veranstaltung ist die Galerie Zeitlos von Gaby Arnemann dabei. Viele der Gäste nutzen die Gelegenheit, der Galerie erstmals einen Besuch abzustatten, andere kommen jedes Jahr wieder, um sich vor Ort ein Bild von den Neuheiten an der Wand zu verschaffen. „Oftmals kommen die Besucher in Gruppen“, hat Arnemann festgestellt. Ihre Galerie, mit der sie 2004 von der Gutenbergstraße zum Marktplatz umgezogen ist, genießt den Ruf als Haus für zeitgenössische Kunst und exklusive Rahmungen, und hat sich längst auch außerhalb des Kreisgebietes zum Anlaufpunkt für Kunstfreunde entwickelt.

Im vergangenen Jahr feierte die Galeristin das 25-jährige Jubiläum ihrer Selbstständigkeit. „Der große Boom der Galerien ist lange vorbei“, sagt Arnemann in Bezug auf die Tatsache, dass landesweit immer mehr Galerien schließen. „Damals gab es Sammler, die so viel gekauft haben, dass sie gar nicht mehr alle Bilder an der Wand anbringen konnten, heute findet sich in einem Wohnzimmer meist nur noch ein großes Bild in zentraler Position.“

In ihrer Galerie sind derzeit Werke von 20 Künstlern zu sehen, der Großteil kommt aus Deutschland, mit Alexandrae Akar ist auch ein Franzose dabei. Arnemann selbst betätigt sich nicht künstlerisch mit Pinsel und Co., sondern veredelt Kunstwerke in der hauseigenen Rahmenwerkstatt. Um die Beschaffung der Rahmen, die ein Bild zur bestmöglichen Wertung bringen, müssen sich Kunden keine Sorgen machen. „Ich bin in engem Kontakt mit allen namhaften Leistenherstellern“, sagt die Galeristin.

Insgesamt zwölf Künstler und Galerien öffnen am Sonntag noch einmal ihre Türen. Mit dabei sind: Atelier Eva Simmet, Lenningser Straße 66; Atelier Reimund Kasper, Hammer Straße 16; Künstlerbund Schieferturm, Hammer Straße 21; Goldschmiede Telgmann, Weststraße 41; Atelier-Treff Petra Zapatero, Westenmauer 35; Olaf Putz, Derner Straße 84; Metallbau Steelvoll Christian Chytralla, Konrad-Zuse-Straße 2; Renate Eichmann, Im Telgei 10; Rosi Grünhagen, Mittelstraße 44; Atelier Guido Muermann, Schattweg 38; Demiroski/Specht, Märkische Straße 21 und Galerie Zeitlos, Markt 15. Eine geführte Radtour zu einer Auswahl der Ateliers bietet auch am Sonntag die Gästeführer Gilde an. Interessenten, die mitradeln wollen, treffen sich um 14 Uhr am Markt.

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Radtouren zu den „Offenen Ateliers“

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Kamen. Dreizehn Kamener Künstlerinnen und Künstler laden zu den „Offenen Ateliers“ am 26. und 27. August 2017 in Kamen-Mitte, Kamen-Heeren und Kamen-Methler ein. Die Besucher haben die Möglichkeit, die Ateliers und Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler direkt in Augenschein zu nehmen. Ein breit gefächertes künstlerisches Angebot, welches ganz verschiedene Techniken und Materialien umfassen, wie z.B. Grafiken, Goldschmiede-Kunst, Malerei, Plastiken, Digitale Kunst, Lichtdesign & Objekte erwartet die interessierten Gäste.

Als besondere Aktion wird an beiden Tagen eine geführte, kostenlose Radtour der Gästeführergilde angeboten, deren Startpunkt der Alte Markt in Kamen um 14.00 Uhr ist. Am Samstag (26.08.2017) stehen mit der Galerie Zeitlos, dem Kunsthaus Kasper, dem Künstlerbund „Schieferturm“, dem Atelier-Treff Zapatero, der Goldschmiede Telgmann, der Ausstellung Eichmann und dem Metallbau Steelvoll sieben „Kunsthaltepunkte“ auf dem Programm, die Strecke umfasst 14 Kilometer.

Am Sonntag (27.08.2017) geht es in die östliche Richtung, Start ist auch hier der Alte Markt. Die Strecke umfasst 16 Kilometer und die Ateliers Galerie Zeitlos, Olaf Putz , das Atelier Simmet, die Kunsträume Demiroski/Specht, das Atelier von R. Grönhagen, und die Schaffensstätte von G. Muermann werden mit dem Rad angefahren.

Archiv: Ein kunstvolles Wochenende in Kamen

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Strahlende Lichter, unheimliche Orte, Stille und Ruhe

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

tischmann020817von Julian Eckert

Stephan Tischmann ist 24 Jahre alt und begeisterter Fotograf. Der Kamener veröffentlicht unter seinem Instagram-Account die Bilderserie ‚Nachtwächter‘ – hier sind junge Menschen mit Rauch vor dem Gesicht zu sehen. Was es mit der Serie auf sich hat, hat der Fotograf KamenWeb erzählt.

„Die ohrenbetäubende Stille“ – diesen Titel trägt eines der Bilder aus Tischmanns Bilderserie. Zu sehen auf dem Bild ist der Fotograf selber, eine Rauchwolke schwebt vor seinem Gesicht. Die Nacht habe auf Tischmann schon als Kind eine unheimliche Faszination ausgewirkt, erzählt er.„Seien es die strahlenden Lichter, die unheimlichen Orte oder einfach nur die Stille und Ruhe, die einem geboten wird.“ Die Fotografie habe ihn schon früh begeistert. „Durch sie haben sich Möglichkeiten ergeben die ich mir im Vorfeld nicht hätte denken können“, so Tischmann.Zum Beispiel habe er zahlreiche Konzerte in anderen Städten oder Hochzeiten miterleben können, die er als Fotograf begleitet hat. „In der Serie ‚Nachtwächter‘ kann ich nun meiner Kreativität freien Lauf lassen“, erzählt er. „Das Projekt entstand eher spontan bei einem abendlichen Shooting in der Kamener Innenstadt.“ Bei einem der entstandenen Bilder habe das Model mehr aus Zufall als nach Planung Rauch vor dem Gesicht gehabt – die Idee für ‚Nachtwächter‘ war geboren.


tischmann22817„Ich stellte mir die Frage: wer ist nachts draußen während der Rest der Stadt schläft? und kam zu dem Schluss, dass genau zu dieser Zeit überwiegend Jugendliche oder junge Erwachsene unterwegs sind“, so Tischmann.„Aus meiner Erfahrung heraus waren es genau die Menschen, die gerne auch mal schreiend und laut durch die Straßen gehen und von vielen Anwohnern eher als störend empfunden werden. Dies sind jedoch auch die Menschen, die zu dieser Zeit Augen und Ohren offenhalten.“ Darum habe er seiner Bilderserie auch den Namen ‚Nachtwächter‘ gegeben.„Der Rauch vor dem Gesicht dient der Anonymisierung und soll bildlich darstellen, dass es vollkommen egal ist, wie der Mensch dahinter aussieht – wichtig ist nur, dass jeder seine Augen und Ohren offenhält.“

Stephan Tischmann auf Instagram: @stephantischmann_fotografie

 

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Wie in alten Zeiten: Künstlerfest mit Picknick und Musik begeistert in der Weißen Straße

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

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Kamen. Mancher vermisst in Kamen die Künstlergasse Weiße Straße. Hier ging es an vielen Abenden der legendären Altstadtfeste hoch her. Am Freitag (28.07.2017) erlebte die Weiße Straße ihr Comeback. Gemeinsam mit dem Künstlerbund Schieferturm e.V. hatte die Stadtverwaltung  zum "Künstlerfest" in die Weiße Straße geladen. Die unbeständige Wetterlage konnte das Publikum nicht von der regen Teilnahme abhalten. 

Aus der Weißen Straße wurde am Freitagabend eine begehbare Kunstinstallation. Viele Gäste kamen der Aufforderung, möglichst in weißer Kleidung zu erscheinen, nach. Durch ein Eingangstor eröffnete sich den Besuchern die mit Stoffbahnen und Tüchern bestückte Straße. Auf den Stoffen befanden sich Texte, Bilder und Assoziationen zum Thema Weiß und zur Geschichte der Weißen Straße. Eine gut gefüllte lange Tafel in der Mitte der Straße vollendete das Bild. Die Besucher wurden durch das Lesen und Betrachten des Gesamtwerkes ein Teil desselben. Die Installation wurde ein Ort der Begegnung mit Kunst, Menschen und Geschichte.

weissestraße280717Untermalt mit Unplugged-Musik des Gitarristen Gitman, zwischen Soul, Pop, Rock und Jazz, wurde das Tanzbein geschwungen. Ein kleines, feines Angebot an Gastronomie stand für die Gäste bereit. Sogar ein Food-Truck fand den Weg in die Weiße Straße.

Fazit: Ein Klassiker in neuem Gewand! Das Publikum verlangt eine Fortsetzung.

Archiv: Summerlife 2017 - Das Programm

 

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Ein kunstvolles Wochenende in Kamen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

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Kamen. Es ist wieder einmal so weit! Im Abstand von zwei Jahren öffnen Kamener Künstlerinnen und Künstler in diesem Jahr am Samstag, dem 26. August von 11 – 17 Uhr und am Sonntag, dem 27. August von 12 – 17 Uhr ihre Ateliers für alle kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger.

Zu bewundern sind Kunstwerke von zwölf hiesigen Künstlern, darunter abstrakte Malerei, Fotokunst, Lichtdesigns, Plastiken, Grafiken aber auch Schmuck-Unikate und Designmöbel aus Metall.

Wer sich zudem sportlich betätigen möchte, hat die Möglichkeit, sich an beiden Tagen einer kostenlosen, geführten Fahrradtour anzuschließen. Startplatz ist der Alte Markt, los geht es jeweils um 14.00 Uhr.

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