Ausstellungseröffnung „Meine Orte – Meine Meinung“ im Bürgerhaus Methler

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BHM18KWKamen. „Mitmischen“ - so heißt ein Projekt im Bürgerhaus Methler, bei denen Kinder und Jugendliche sich einmischen können; befähigt werden, an Entscheidungsprozessen mitzuarbeiten und somit erfahren, was Demokratie bedeutet.

Verschiedene Projektbausteine wie Umfragen unter Kindern und Jugendlichen in Schulen, Jugendzentren und bei Ferienaktionen zu ihrer Stadt über eine Führung im Rathaus und den Besuch der Bürgermeisterin, eine Ausstellung zu Kinderrechten, kindgerechte Informationen und Aktionen zum Thema Europa, die Entwicklung eines eigenen Brettspiels zum Thema Kinderrechte, die Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen und andere Beteiligungsformate sind Inhalt des Projektes „Mitmischen“.

Das Landesjugendamt LWL in Münster zeichnete dieses Projekt durch eine Projektförderung aus.

Im Rahmen dieses Projektes beteiligten sich auch 14 Kinder und Jugendliche bei der Fertigung dieser Ausstellung „Meine Orte – meine Meinung“.
An 4 Tagen gingen die Teilnehmer durch den Ortsteil Kamen-Methler. Mit Einweg-Kameras oder Handy ausgestattet fotografierten sie „ihre“ Orte, wo sie spielen und ihre Freizeit verbringen, wo sie zur Schule gehen, ihr Wohnumfeld, die Infrastruktur oder auch die Einkaufsmöglichkeiten. Dazu dokumentierten sie auch ihre Meinungen. Viele Dinge empfinden die Kinder und Jugendlichen positiv, aber hier und da kamen auch kritische Töne oder Verbesserungsvorschläge, die die Teilnehmer versuchen, in dieser Ausstellung auszudrücken.

Zur Eröffnung der Ausstellung „Meine Orte – Meine Meinung“ am Mittwoch, 19. Juni um 17.00 Uhr lädt das Team des Bürgerhauses Methler herzlich ein.

Die Ausstellung wird dann bis zum 28.06. im Bürgerhaus zu sehen sein, am 03.07. wird sie im Landesjugendamt in Münster gezeigt und nach den Sommerferien im Besucherflur des Fachbereichs Jugend im Kamener Rathaus ausgestellt.

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Schüler werten Kämpgen-Leerstand mit Kunst auf

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Kamen. 14 Schüler des Kunst-Leistungskurses der Qualifikationsphase 1 des Kamener Gymnasiums haben mit ihren Arbeiten dazu beigetragen, den City-Leerständen zumindest teilweise die Tristesse zu nehmen: Sie haben eine Ausstellung im Schaufenster des ehemaligen Modehauses Kämpgen am Markt organisiert. Die Schüler haben sich als Abiturthema den Maler, Grafiker und Bildhauer Max Ernst vorgenommen, der das Zufallsverfahren entwickelt hat: Dabei wird ein Gefäß mit Deckel an eine zwei Meter lange Schnur über ein Blatt Papier gehängt und mit Farbe gefüllt. Dann wird der Deckel durchlöchert und über das Blatt geschwenkt, so dass die Farbe sich, ohne dass der Künstler darauf Einfluss hat, über darüber verteilt. Der nächste Schritt ist reine Assoziation: Das, was der Maler selbst in den Strukturen aus Tropfen erkennt, wird mit verschiedenen Techniken herausgearbeitet - Dripping nennt sich dieses Verfahren. Angeleitet wurden die jungen Künstler dabei von Leistungskurslehrerin Christine Hupe (3.v.l.). Zu bewundern sind im früheren Kämpgen-Schaufenster außerdem Tierfiguren aus Ytongsteinen, die der Kunst-Grundkurs der Q1 gestaltet hat. (AG)

 

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AWO-Geschäftstelle als Kunstort

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Awo619cvWerke der aus Unna stammenden Künstlerin Ilona Hetmann sind ab sofort in der AWO-Geschäftstelle zu sehen. Foto: Christoph Volkmer für Kamen.Web.de

Kamen. Die Arbeiterwohlfahrt feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund gibt es über das gesamte Jahr eine Reihe an unterschiedlichen Veranstaltungen. Eine davon ist die künstlerische Bereicherung der Geschäftsstelle in Kamen-Süd.

„Im Gespräch mit der Unnaer Künstlerin Ilona Hetmann ist die Idee entstanden, die Geschäftsstelle in Kamen einmal anders zu präsentieren, nämlich als einen Kunstort für Ausstellungen“, so Hartmut Ganzke, Vorsitzender der AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems.

Seit Montag sind nun 14 Werke unter dem Motto „Unterwegs in Sachen Kunst und Kultur“ in den Räumen der AWO an der Unnaer Str. 29a zu sehen.

Die seit Anfang des Jahres 2000 freiberuflich tätige Künstlerin hat sich seit langer Zeit bei der Auswahl ihrer Arbeiten auf ausdrucksstarke, kräftige Acrylfarben spezialisiert. Zu den interessierten ersten Besuchern der Ausstellung gehörten Daniel Heidler und Jutta Maeder vom Kulturausschuss der Stadt Kamen, sowie Karin Schäfer als stellvertretende Vorsitzende des Unterbezirks Ruhr-Lippe-Ems.

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Ateliers standen wieder offen: Großes Interesse an Kamens Kunstszene

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offenes atelier 1 619AGGregor Telgmann gewährte den "Offene Atelier"-Besuchern nicht nur Einblicke in seine Werkstatt, sondern führte sie auch in die Grundlagen der Goldschmiedekunst ein. Fotos: Alex Grünvon Alex Grün

Kamen. Kamens bildende Künstler präsentierten am Wochenende alle Facetten ihres kreativen Schaffens - und das sind so viele, dass man sie kaum alle aufzählen kann.

offenes atelier 2 619AGReimund Kasper war vor allem über die Menge an jungen Besuchern erfreut, die als kunstinteressierte Gäste in seine Villa gekommen waren.In diesem Jahr feierte das "Offene Atelier" sein zehnjähriges Bestehen, also seine fünfte Ausgabe. An 15 verschiedenen Orten in der Stadt gab es großteils neben der üblichen Werkschau auch Einblicke in die Ateliers und Werkstätten der Künstler. Gästeführerin Andrea Woter, die sich für eine Kunst-Tour durch die City zur Verfügung stellte, nahm ihre offenes atelier 3 619AGGaby Arnemann präsentierte ihren Atelier-Gästen nicht nur großformatige Kunst, sondern auch kleine, humoristische 3D-Kleinode von Volker Kühn.Teilnehmer am Wochenende zuerst mit in die Galerie "Zeitlos" am Markt. Inhaberin Gaby Arnemann ist zufrieden mit der Resonanz, mehr als 60 Besucher wären in die Galerie gekommen, und viele davon seien gleich an den humoristischen 3D-Bildern von Volker Kühn hängen geblieben, die so etwas wie eine Blickfang-Garantie haben. Weiter ging es zur Goldschmiede Telgmann, wo Inhaber Gregor Telgmann persönlich seine Gäste in die Geheimnisse der Schmuckherstellung einweihte und seine Werkzeug- und Materialschränke öffnete. So konnten die Besucher den Weg von der Zeichenskizze über die Bearbeitung mit Locheisen und Drahtwalze bis hin zum fertigen Schmuckstück nachvollziehen. Viel Prominenz gab es bei Petra Zapatero in der Westenmauer. Robert de Niro, Helmut Schmidt, Mr. Bean oder Amy Winehouse, sie alle haben etwas gemeinsam: Sie wurden von Petra Zapatero portraitiert. Auch die Gesichter von Inge Meysel, Albert Einstein, Jean Reno oder Klaus Kinski blicken die Besucher aus der "Promi-Ecke" des Ateliers an, darunter in Form von Schnellportraits, die teilweise innerhalb von nur einer halben Stunde entstehen. Erst nehme sie den Gesichtsausdruck intensiv in sich auf, dann werde gemalt, beschreibt Künstlerin Zapatero ihre Vorgehensweise. Gleich mehrere Künstler aus den Reihen der Künstlergruppe Schieferturm waren in der Diesterwegschule vertreten. Anna Wolfrath, Karin Seim und Iryna Jeger, die sich krankheitsbedingt von Ehemann Michael vertreten ließ, präsentierten dort Werke aus den Bereichen Realismus, abstrakte Kunst und Bildhauerei. offenes atelier 4 619AGKarin Seim, Anna Wolfrath und Michael Jeger repräsentierten den Künstlerbund "Schieferturm" in der Diesterwegschule.Die drei Künstlerinnen wiesen die rund 50 Besucher, die sich am Wochenende bei ihnen sehen ließen, auch auf ihre eigene satiristische Ausstellung unter dem Titel "Is das Kunst, oder kann das wech?!" hin, die am Samstag, 29. Juni, mit einer Vernissage im Atelier des Künstlerbundes Schieferturm in der Hammer Straße 21 eröffnet wird und zu der auch eine wortgewaltige Mundart-Komikerin erwartet wird. Restlos von der Veranstaltung begeistert war auch Reimund Kasper. Und zwar nicht aufgrund des regen Zulaufs - rund 150 Besucher hatten im Laufe des Wochenendes den Weg zur Kasperschen Villa gefunden - sondern vor allem wegen des jungen Publikums. Etwa die Hälfte der Besucher sei zwischen 18 und 40 Jahre alt gewesen, was im Vergleich zu früheren Veranstaltung ungewöhnlich jung sei. "Offenbar interessieren sich die nächsten Generationen doch mehr für diese Dinge, als viele glauben", sagt Kasper, der zurzeit selbst im Rahmen eines Goya-Projektes mit jungen Künstlern aus Amerika und der Schweiz zusammenarbeitet, dessen Ergebnisse demnächst in gemeinsamen Ausstellung in Florida und Basel vorgestellt werden sollen. Hochzufrieden waren auch die etwas außerhalb gelegenen Kunstschaffenden in den Stadtteilen. Eva Simmet, die in ihr Heerener Atelier eingeladen hatte, freute sich, dass sie bei dem herrlichen Sommerwetter auch ihren Gartenbereich mit in ihre Ausstellung einbeziehen konnte. Genau das tat auch Petra Eckardt bei sich in Methler. Auch dort, sagt sie, habe man sich nicht über fehlendes Interesse beschweren können. Das konnten auch die Gästeführer nicht. Rund 25 Kunstinteressierte schlossen sich den von Manfred Böse geführten Radtouren und den von Andrea Woter geleiteten Rundgängen durch die City-Ateliers an. Es seien auch einige Teilnehmer von weiter außerhalb dabei gewesen, etwa aus Ostwestfalen, berichtet Andrea Woter. Die seien immer darüber erstaunt, welchen künstlerischen "Artenreichtum" Kamen zu bieten habe, was wohl am Malocher-Image des Ruhrgebiets im Allgemeinen liege. Dafür, dass sich dieses Klischee wandelt, haben die "Offenen Ateliers" an diesem Wochenende einmal mehr gesorgt.

offenes atelier 5 619AGPetra Zapatero nutzte die Gelegenheit des "Offenen Ateliers", um ihre Besucher auf ihren Kurs in Ausdrucksmalerei aufmerksam zu machen, der bei Stressbewältigung helfen soll und demnächst startet.

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Kamener Künstler öffnen für ein Wochenende ihre Ateliers

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offenes atelier519AGDie beteiligten Kamener Künstler freuen sich jetzt schon auf das "Offene Atelier" am 1. und 2. Juni in allen Stadtteilen. Foto: Alex Grün für KamenWeb.devon Alex Grün

Kamen. Am Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juni, werden zwölf Kamener Künstler ihre Ateliers öffnen und interessierten Bürgern ihr Schaffen direkt am Entstehungsort präsentieren. Darüber hinaus gibt es an diesem Wochenende drei Gruppenausstellungen in Kamen.

Im Atelier von Eva Simmet in der Lenningser Straße wird man Werke freier Malerei finden, die stets nah an der surrealistischen Bildsprache orientiert ist. In Reimund Kaspers Jugendstilvilla an der Hammer Straße wird das ganze künstlerische Spektrum des Kameners präsentiert, dessen bildliche Wiedergabe sich im Laufe zahlreicher Projekte merklich weiterentwickelt hat und der hier auch Objekte zeigt, die als Bühnenbilder konzipiert wurden und, wie Kasper verspricht, "nicht nur Literaten ansprechen dürfte". Ein paar Meter weiter, im Kunsthaus in der Hammer Straße, ist die Künstlergruppe Schieferturm gleich mit mehreren ortsansässigen Künstlern beim "Offenen Atelier" vertreten. Ausgestellt werden dort Exponate aus den Bereichen Malerei, Aquarell, Zeichnung und Skulptur. Neben Malerei, Grafik und Objektkunst sind Stahlplastiken die Spezialität von Alfred Gockel von der Künstlergruppe "REFLEX", der als Gastkünstler im Kamener Kunsthaus ausstellt und der insbesondere mit dem "Gelben Engel" am Kamener Kreuz bekannt geworden ist. Ebenfalls auf der Metallbau-Schiene unterwegs ist Christian Chytralla von "Steelvoll" in der Konrad-Zuse-Straße. Der Metallbaumeister, der seit 15 Jahren im Kunstgewerbe tätig ist, kreiert neben klassischen Bauten individuelle Designstücke aus Holz, Stahl und Edelstahl. Kurzfristig mit eingestiegen ist auch Galeristin Gaby Arnemann von der Galerie "Zeitlos" am Markt. Bei ihr zu Besuch ist an dem Wochenende der Künstler Alexandre Akar aus Bergkamens französischer Partnerstadt Gennevilliers, der hier schon öfter zu Besuch war. Berühmt sind daher mittlerweile seine Zehn-Minuten-Portraits, die man, wie bei einem Straßenkünstler in Amsterdam, spontan bei ihm in Auftrag geben kann. Der Grafiker Guido Muermann stellt sich in seinem neuen Atelier am Schattweg vor. Der Kamener lässt Materialbilder und Objekte als Teile unterschiedlicher Werkgruppen sowie fotografische Bildarbeiten entstehen, in denen er Details von Lebensraum und Zeitgeist erfasst. Abstrakte Malerei erwartet die Besucher des Ateliers von Rosi Grönhagen in der Heerener Mittelstraße. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich Acrylmalerei, aber auch Aquarellfarben, Ölkreiden oder Zeichenstifte gehören zu ihren Materialien. Im Methleraner Telgei öffnet Renate Eichmann die Tür ihres Ateliers. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf modernen Impressionen aus Natur, Historie und Gegenwart. Im selben Stadtteil, am Haferfeld, wird die Vorsitzende des Künstlerbundes "Schieferturm" Petra Eckardt zahlreiche Leinwände, Papierarbeiten, Skizzenbücher und Kataloge präsentieren und den Besuchern einen umfassenden Überblick auf ihr gestalterisches Schaffen und das von Gastkünstlerin Rosi Walter verschaffen. Demir Demiroski stellt in seinem Atelier in der Märkischen Straße nicht nur seine eigenen Illustrationen, Gemälde und Skulpturen aus, sondern auch Werke von Fern Mehring, den er als Gastkünstler nach Heeren eingeladen hat. Die Goldschmiede Alexandra und Gregor Telgmann stellen bei der Gelegenheit in ihrem Domizil in der Weststraße erstmals ihre neue Skulptur-Linie "Pures Leben" aus Bronze mit Naturstein vor. Zu emotionalen Themen sind ausdrucksdrucksstarke Figuren enstanden, die mit einem hohen Maß an Feingefühl auf das Wesentliche reduziert wurden. Natürlich ist auch Petra Zapateros Atlier-Treff in der Westenmauer mit dabei. Seit zehn Jahren leitet die bildende Künstlerin dort Malkurse für Kinder, Anfänger und Fortgeschrittene in fast allen Techniken der Malerei und Grafik. Etwas außerhalb, an der Derner Straße, kommt man bei Künstler und Architekt Olaf Putz vorbei. Als Schwerpunkte hat er sich im Bereich der abstrakten Malerei und digitalen Fotokusnt gesetzt. Oft bilden weitläufige Landschaften oder urbane Situationen die Grundlage seiner Werke. Die fünf Künstlerinnen der erst in diesem Jahr gegründeten Frauen-Kunstgruppe "Blickwechsel" werden ihr Schaffen in der Märkischen Straße in Heeren präsentieren. Zeitgleich findet im Südkamener Pertheszentrum eine Sonderausstellung statt, bei der Werke der von Altentherapeutin Magdalena Kempa geleiteten Künstlergruppe der Einrichtung gezeigt werden. Erlebt werden können die "Offenen Ateliers" mit einer geführten Fahrradtour, die an zehn der künstlerischen Adressen Halt macht. Startpunkt ist am Samstag und Sonntag, jeweils um 14 Uhr, der Alte Markt. Alternativ gibt es in der City einen geführten Stadtgang, bei der ein kundiger Stadtführer die Besucher zu den fünf Ateliers im Zentrum begleiten wird. Treffpunkt dafür ist an beiden Tagen jeweils um 11 Uhr ebenfalls der Alte Markt.

offeneat 519uebersichtGrafik: R. Kasper | Kurzfristig mit eingestiegen ist auch Galeristin Gaby Arnemann von der Galerie "Zeitlos" am Markt. Bei ihr zu Besuch ist an dem Wochenende der Künstler Alexandre Akar aus Bergkamens französischer Partnerstadt Gennevilliers, der hier schon öfter zu Besuch war. Berühmt sind daher mittlerweile seine Zehn-Minuten-Portraits, die man, wie bei einem Straßenkünstler in Amsterdam, spontan bei ihm in Auftrag geben kann.

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Er ist wieder da: Die Seseke hat ihren Kömschen Bleier wieder

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koemscherbleier 419AGEndlich ist er wieder da: Der seit letztem Jahr am Sesekeufer vermisste "Kömsche Bleier" - diesmal hoffentlich auf der nördlichen und damit sicheren Seite.

von Alex Grün

Kamen. Nach ihrem mittlerweile dritten Umzug ist die Skulptur des Kamener Wahrzeichens "Kömscher Bleier" an ihrem hoffentlich endgültigen Standort angekommen. Das Stahlkunstwerk, das Ende der Sechziger Jahre vom Kamener Künstler Lothar Kampmann gebaut wurde, ist an einer sechs Meter langen Stange aus verzinktem Metall befestigt und wiegt damit zusammen 300 Kilogramm. Für die Halterung musste am Sesekeufer eigens ein Betonfundament gelegt werden, das erst kürzlich von der Bauaufsicht abgenommen werden konnte. Den Beginn seines Daseins erlebte die Skulptur am damaligen Postteich, danach verschwand sie in einer Lagerhalle des Bauhofs, bevor sie 2012 reaktiviert und am südlichen Sesekeufer zwischen Mai- und Partnerschaftsbrücke installiert wurde. Nach der Umgestaltung des Uferbereichs wurde sie Opfer von Vandalismus, Kunstverächter hatten die Aufhängung als Turngerät missbraucht. Damit das nicht erneut vorkommt, wurde der feingliedrige Koloss jetzt direkt am gegenüberliegenden Ufer seines früheren Standorts angebracht, wo er aufgrund des Brückengeländers und des steil abschüssigen Geländes wesentlich schwerer zugänglich ist als zuvor. Seit Ende des 19. Jahrhunderts gilt der "Kömsche Bleier" neben dem schiefen Turm der Pauluskirche als die Kamener Symbolfigur schlechthin - und jetzt darf er wieder über der Seseke schweben: Mit einem Kran wurde das sperrige Objekt heute morgen von der Partnerschaftsbrücke aus über das Gelände zum Fundament gehoben und dort angebracht.

koemscherbleier2 419AGMitarbeiter der Firma Schmucker aus Bergkamen hievten den "Bleier", der eigentlich aus Stahl ist, mit einem Kran von der Partnerschaftsbrücke über das Geländer hinweg zu seinem jetzigen Domizil. Fotos: Alex Grün für KamenWeb.de

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