Kamener Straßennamen: Körnerstraße

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Abb0 KornerstraßeKHvon Klaus Holzer

Die Kamener Körnerstraße war bis vor zwei Jahren an Frühlingsblütenpracht nicht zu überbieten. Dann blühte es die ganze Straße entlang, daß man glauben konnte, man sei in Japan: ein japanischer Kirschbaum hinter dem anderen erblühte in Rosa! Leider waren die Bäume zu alt geworden, mußten gefällt werden. Für die Neupflanzung hat man sich bei der Stadt entschieden, die Felsenbirne zu pflanzen. Sie sei „kleinkroniger, weniger knorrig, werde älter; sie sei ein heimisches Gewächs, das Insekten anlocke und im Herbst Beerenschmuck habe, also Futter für Vögel; kurz: die Ersatzpflanzung sei ökologischer“, so die Auskunft des Bauhofes.

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Workshop: „Mittelalterliches Handwerk“ für Kinder am 21. und 22. Juli 2018 im Haus der Kamener Stadtgeschichte

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Castra CamensiaSK718Einladung zu einem Workshop „Mittelalterliches Handwerk“ für Kinder am 21. und 22. Juli 2018 im Haus der Kamener Stadtgeschichte. Foto: Stadt KamenKamen. Die Castra Camensia, das Kamener Lager, lädt alle Kinder am kommenden Samstag und/oder Sonntag ins Spätmittelalter ein. In eine Welt, die für die meisten Kamener, die damals lebten, geprägt war durch handwerkliche Arbeit. Vor allem die Zünfte der Leineweber und Schuster, aber auch Vertreter anderer Handwerke bestimmten die Geschicke der mittelalterlichen Stadt.

Für die Kinder wird Castra Camensia im Hof des Hauses der Stadtgeschichte ein mittelalterliches Handwerkerlager aufbauen. Dort werden die Kinder lernen, wie man Ringe flicht, einen Lederbeutel anfertigt, was man alles aus Wolle herstellen kann und vieles mehr. Nebenbei erzählen die mittelalterlich gekleideten Handwerker interessante Geschichten über das Leben, den Alltag und das Handwerk wie es früher einmal war. Und sie zeigen auch, womit sich die Menschen im Mittelalter die Zeit vertrieben haben, wenn sie neben der Arbeit einmal Zeit zum Spielen hatten.

Die Dinge, die hergestellt werden, können am Ende mit nach Hause genommen werden. Ein Ringspiel, ein Beutel mit Steinen für alte Murmelspiele und eine kleine Figur aus Wolle zum Beispiel. Ausklingen wird der Nachmittag mit einer gemütlichen Runde an der Feuerstelle mit am Stock selbst geröstetem Brot.

Der Workshop findet am 21. und 22.07. jeweils von 14 - 18 Uhr statt. Gebühren werden nicht erhoben. Die Mitglieder der Castra Camensia arbeiten ehrenamtlich. Die anfallenden Kosten für Materialien u.a. übernehmen der Förderverein der Stadt- und Kulturgeschichte (ehem. Museumsförderverein), die Kamener Gästeführer-Gilde und das Haus der Stadtgeschichte.  Es wird um eine telefonische Anmeldung (Haus der Stadtgeschichte, Tel.-Nr.: 553412 oder 553413) gebeten.

Das Museum wird an beiden Tagen, ebenfalls von 14 - 18 Uhr geöffnet sein und kann - nicht nur von Kindern - gern besucht werden.
Neben der Dauerausstellung, die mit einigen Exponaten auch das Mittelalter in Kamen anspricht, wird aktuell die Ausstellung „Zeitenwende 1918 - Von der deutschen Kriegsniederlage bis zu den schwierigen Anfängen der Weimarer Republik“ gezeigt.

Der Eintritt ist frei.

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Gedenkstein zum 40. Partnerschaftsjubiläum

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Steinmetzmeister Hans Determann (links) und die Bürgermeister Lars Nyander und Hermann Hupe bei der Enthüllung des Gedenksteins als Symbol der Freundschaft. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Viele Präsente hat Bürgermeister Hermann Hupe bei seiner Verabschiedung am Sonntag in der Stadthalle erhalten. An einem ganz besonderen können sich ab sofort alle Bürger an einem Brückenpfeiler an der Partnerschaftsbrücke erfreuen.

Gemeinsam mit Lars Nyander, dem Bürgermeister der Stadt Ängelholm, hatte Hupe noch vor zwei Jahren bei einem Besuch in der schwedischen Stadt einen Partnerschafts-Baum gepflanzt. Anlässlich der Verabschiedung des Kamener Bürgermeisters überreichte Nyander nun an der Partnerschaftsbrücke das offizielle Geschenk der Stadt Ängelholm.

Es handelt sich um einen Gedenkstein mit den Wappen beider Städte - passend zum 40. Partnerschaftsjubiläum. Nach Ansicht des Schweden sei dieser Stein ebenso robust wie die Freundschaft zwischen den beiden Städten. Steinmetzmeister Hans Determann hat das Kunstwerk in über 50 Stunden intensiver Arbeit aus Ibbenbürener Sandstein gestaltet.

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Vortrag im Haus der Stadtgeschichte: „Das Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und die Anfänge der Weimarer Republik in Kamen“

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Markt mit Bahn und Denkmal718SKKamen. „Das Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und die Anfänge der Weimarer Republik in Kamen“ lautet der Titel eines Vortrages im Haus der Stadtgeschichte am Donnerstag, den 12.07.2018 um 19.30 Uhr. Eine spannende und bewegte Zeit erleben die Bürger der Stadt Kamen 1918: Während über dem Rathaus die rote Fahne der Arbeiter- und Soldatenräte weht, versuchen die Bürger ihren Alltag erträglich zu halten. Sie versuchen mit Hunger, Plünderungen, Einquartierungen und Unsicherheit zurecht zu kommen. Trotz der Inflation und der Kriegsfolgen ist die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg auch eine Epoche des Aufbruchs in Kamen. Die Stadt wird größer und moderner.

Im Rahmen der Ausstellung „Zeitenwende 1918“, die noch bis zum 20.07.2018 zu sehen ist, beleuchtet Museumsmitarbeiterin Ursula Brägelmann die Geschehnisse auf lokaler Ebene.

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Kamener Straßennamen: Schulstraße

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KHSchulstr1von Klaus Holzer

Kamen. Die Schulstraße war jahrhundertelang der Standort Kamener Schulen, vor allem der Vorgängerbau des alten Küsterhauses neben der Pauluskirche. Die älteste Urkunde mit der Erwähnung eines Lehrers in Kamen stammt von 1320. Darin wird ein „Johann rector scholarum" genannt. Pröbsting nimmt aber an, daß schon vorher eine Schule bestanden haben muß, da diese am Anfang immer den Kirchen angegliedert waren, und die St. Severinskirche (heute Pauluskirche) besteht schon seit dem frühen 12. Jh.

KHSchulstr2Abb. 1: Das alte KüsterhausUnd 1418 wird urkundlich belegt, daß es nur einen Lehrer an dieser Schule gab. Das Vorläufergebäude des alten Küsterhauses neben der Pauluskirche war bereits im 16. Jh. eine Schule, die „schola latina camensis“ und hatte Platz für 24 Schüler. Wegen des ständigen Geldmangels war die bauliche Erhaltung ein Dauerproblem, immer war es kalt und zugig, regnete es herein. 1586 gab es hier drei Lehrer: primarius Antonius Praetorius, magister Lambertus Ulentorpius und magister Jost Timann. Nach 1600 stand hier die Evangelisch-Reformierte Schule, ab 1858 die Städtische Rektoratsschule, der Vorläufer des heutigen Städtischen Gymnasiums. Die letzte Schule an diesem Standort war die Pestalozzischule, zum Schluß als VHS-Gebäude benutzt, seit etwa 15 Jahren in ein Wohnhaus umgewandelt.
KHSchulstr4Abb. 2: Die alte Rektoratsschule, 1904 abgerisse

KHSchulstr5Abb. 3: Der 1905 begonnene Nachfolgebau, die PestalozzischuleDer erste namentlich bekannte Rektor dieser Lateinschule war der o.e. Antonius Praetorius, der sich als erster großer Gegner der Hexenverbrennungen einen Namen machte. Im Jahr 1580 kommt er unter dem Namen Anton Schulze, gebürtig aus Lippstadt, als Lehrer nach Kamen, nennt sich aber, wie alle Studierten der mittelalterlichen Tradition folgend, lateinisch Antonius Praetorius. Hier heiratet er 1584 Maria, eine Kamenerin, die ihm 1585 den Sohn Johannes gebiert. Offenbar ist er ein guter Lehrer, er erwirbt sich bald Ansehen. Schon 1586 wird er zum Rektor der Kamener Lateinschule bestellt, was durch eine Urkunde vom 28. April 1586 im Kamener Stadtarchiv belegt ist.

KHSchulstr7Abb. 5: Urkunde Praet. in KamenEr ist wohl ein sehr guter Lehrer, denn man traut ihm zu, die „übel erzogenen wilden Rangen“ zu „Gottesfurcht, Zucht und Tugend“ (Stadtchronist Pröbsting) erziehen zu können. Umso erstaunlicher, daß es zu Anfang des 17. Jh. eine relativ große Anzahl an Studenten ex schola Camensi gab. Um die Erziehung ihrer Kinder zu verbessern und diesen guten Lehrer halten zu können, stifteten 14 prominente KHSchulstr6Abb. 4: Antonius Praetorius, gesehen vom Kamener Künstler Reimund KasperKamener Bürger, darunter auch der damalige Bürgermeister Joachim Buxtorf aus der bekannten Gelehrtenfamilie, 1520 Taler und 72 Taler Rente pro Jahr, woraus Praetorius und zwei weitere Lehrer bezahlt werden sollten. Als Bedingung wird genannt, daß diese Stiftung nur so lange gelten solle, wie die Schule der „Augsburgischen Konfession“1 folge, d.h. lutherisch bleibe.

Bis 1859 wurde diese Schule von der evangelischen Kirchengemeinde betrieben, durch einen Vertrag zwischen Kirchengemeinde und Stadt, am 7. Februar 1859 von der Königlichen Regierung zu Arnsberg bestätigt, wurde diese Rektoratsschule städtisch, sollte aber evangelisch bleiben. Als Zeichen dafür sollte der älteste Pfarrer dieser Gemeinde ständiges Mitglied des Rektorat-Kuratoriums sein.

Der Sohn des Küsters Philip Ruß, der natürlich im Küsterhaus wohnte, ebenfalls Philip genannt, gilt als (einer der) Entdecker des „Schweinfurter Grüns“. Aus seinen Einnahmen daraus vermachte er seiner Heimatstadt später 2000 Taler.

Auf der Ecke Schulstraße – Wimme steht eine Villa, die immer den Blick der Vorübergehenden auf sich zieht, weil sie sich äußerlich von allen anderen Häusern in Kamen unterscheidet. Sie hat eine richtige Einfahrt, der Sockel ist aus Bruchsteinen gemauert, darüber erhebt sich eine vielfach gestaltete Dachform mit Säulen, Erkern, Loggia. Und selbst der Schornstein scheint einem Taubenhaus nachempfunden. Es ist ein typisch historistischer Baustil. Es stammt aus den 1890er Jahren und wurde vom ersten Kamener GKHSchulstr3Abb. 6: Das „Storchenhaus“ynäkologen, Dr. med. R. Boschulte errichtet. An seinen Beruf erinnern noch heute die beiden Storchenköpfe links und rechts auf dem Gittertor. Da diese aber meistens offenstehen, muß man es wissen oder schon sehr genau hinschauen, um sie zu entdecken. Später war Dr. Boschulte auch Stadtverordneter. Seine Tochter erbte dieses Haus mitsamt dem Grundstück. Sie verkaufte einen Teil davon in den 1890er Jahren an die katholische Kirche. Heute steht die Kirche Hl. Familie darauf.

Auf der Ecke zur Julius-Voos-Gasse stand ehemals die Metzgerei Voos. Aus ihr ging … Aber diese Gasse verdient einen eigenen Beitrag.

Abb.: 0,1 & 6: Photos Klaus Holzer
Abb.: 2,3 & 5: Stadtarchiv Kamen

1 Confessio Augustana, 1530, von Melanchthon verfaßte grundlegende Bekenntnisschrift der lutherischen Kirche, auf dem Reichstag zu Augsburg Kaiser Karl V. überreicht; sie bildete auch die Grundlage für den Augsburger Religionsfrieden von 1555 („cuius regio, eius religio“).

 

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Vor 70 Jahren, am 20. Juni 1948, wurde die D-Mark eingeführt

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spkkamen62 HSGAbbildung 1: Sparkassengebäude Bahnhofstr. 13, Domizil der Sparkasse 1921-1962.

Zigaretten statt Reichsmark

Kamen. 70 Jahre Deutsche Mark. Ab dem 20. Juni 1948 wurde die neue Währung erstmals ausgegeben. Und noch heute ist die DM, auch 16 Jahre nach ihrer Abschaffung, für viele ein Symbol für das deutsche Wirtschaftswunder.

Die Einführung der Deutschen Mark kam gerade recht, denn die Verhältnisse nach dem verlorenen 2. Weltkrieg waren katastrophal. Ein Pfund Butter kostete 250 Reichsmark - bei einem Durchschnittslohn von 170 Reichsmark für die meisten Deutschen ein unerschwinglicher Luxus. Daher hatten die drei Westmächte mit Hilfe des späteren ersten Bundeswirtschaftsministers Ludwig Erhard unter größter Geheimhaltung eine Währungsreform vorbereitet. Heimlich waren die neuen Scheine in den USA und Großbritannien gedruckt und in 23.000 Holzkisten nach Bremerhaven verschifft worden. Die Währungsreform markierte den Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Einer Erfolgsgeschichte, die auch in Kamen stattfand.

Am Freitag, dem 18. Juni, erfuhren die Kamener - wie Millionen anderer Bürger - durch den Rundfunk, dass am Sonntag, 20. Juni 1948 in den drei westlich besetzten Zonen neues Geld ausgegeben würde. Die neuen Scheine wurden unter Bewachung der Polizei in Säcken an die Banken angeliefert und für die Auszahlung vorbereitet. Jeder Bürger bekam ein sog. „Kopfgeld“ von 60 DM, wovon 40 DM sofort und die restlichen 20 DM etwas später ausgezahlt wurden. Auch Guthaben wurden im Verhältnis von 1:10 eingetauscht.

Bis zu diesem Tag galt die Reichsmark auch in Kamen nur noch formal als Zahlungsmittel. Das Sagen hatte die Zigarettenwährung. Sechs Reichsmark für eine deutsche, zehn Reichsmark für eine amerikanische Zigarette. Der Schwarzhandel blühte. Im Gegensatz zu den Großstädten, in denen meist der Bahnhof Treffpunkt der „Schwarzhändler“ war, gab es in Kamen wohl keinen speziellen Ort dafür. Schon Monate vor der Währungsreform hatten Produzenten, Händler und auch Schwarzhändler bewußt das Warenangebot reduziert in der Hoffnung, hohe Hortungsgewinne zu erzielen.Eine Kamenerin erinnert sich: „Plötzlich gab es wieder alles zu kaufen. Gestern noch waren die Schaufenster leer, heute konnte man alles kriegen. Zuerst konnten wir uns gar nicht sattsehen an dem Überfluß. Dann merkten wir aber schon bald, dass wir ganz schön mit unserem Geld haushalten mussten. Statt alles zu kaufen, mussten wir sorgfältig überlegen, was nun wirklich nötig war und was nicht. Das war sehr schwierig, denn tief in uns saß immer noch das Gefühl, alles möglichst schnell zu kaufen und zu horten, bevor es weg war.“

Doch nicht nur die Bürgerinnen und Bürger hatten ihre Sorgen und Nöte. In diese schwere Zeit „fällt das 700-jährige Bestehen unserer Sesekestadt, die im Laufe der Geschichte schon manchen Wechsel zwischen Krieg und Frieden, Wohlstand und Armut, Glück und Niedergang erlebte“, wie es der damalige Bürgermeister Wieczorrek formulierte. Heute wissen wir, dass die dem Fest zugrunde liegende Datierung allerdings auf einem Irrtum beruhte. Kamen hatte nicht 1248, sondern erst 1284 ein Siegel (von den Landesherren, den Grafen von der Mark) verliehen bekommen. Gleichwohl wollte man das Fest unbedingt durchführen, auch wenn es zunächst durchaus umstritten war. Trotz einiger Bedenken, u.a. wegen der gerüchteweise bevorstehenden Währungsreform und nicht zu überschauender Kosten, stimmte der Rat im März 1948 mit nur zwei Gegenstimmen dafür. Am 24. Juli begann die Festwoche, die bis zum 1. August andauerte, mit einem Festakt zwischen den Kirchen. Für viele Kamenerinnen und Kamener war die 700-Jahr-Feier schlicht eine Möglichkeit, sich für einige Stunden oder Tage von der materiellen und immateriellen Not der Nachkriegszeit ablenken zu lassen.

Der positive psychologische Effekt der Festlichkeiten war enorm. Die Quintessenz war: Das Leben musste weitergehen. Die Heimatstadt würde, nicht zuletzt durch den Einsatz ihrer Bewohner, letztlich ohne bleibende Schäden die Not der schweren Zeit überwinden.

Auch zu der Festwoche 1948, an die sich viele ältere Kamenerinnen und Kamener noch gut erinnern, wird das Stadtarchiv - auf der Basis der vorhandenen Quellen - in der letzten Juli-Woche einen Text vorlegen.

Literatur:
Goehrke, Klaus. Burgmannen, Bürger, Bergleute. Eine Geschichte der Stadt Kamen. 2010.
Frieling, Christian. Neu geordnet. Kamen zwischen Kriegsende und Kommunalreform. 2001.
Heitfeld, Herbert. Erinnerungen. 2004.

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