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Schwertransporten auf der Spur: Straßen.NRW wacht darüber, dass Straßen und Brücken nicht überlastet werden

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

autoklave snrw520Ein riesiger Druckbehälter, ein so genannter Autoklav, ist von Coesfeld zum Hafen nach Lüdinghausen transportiert worden: Foto: Maschinenbau Scholz GmbH & Co. KG Gelsenkirchen (straßen-NRW). Sie sind sehr groß, extrem schwer und manchmal auch beides: Für Schwer- oder auch Großraumtransporte sind Straßen und Brücken eigentlich nicht gebaut. Darum schaut der Landesbetrieb Straßen.NRW sehr genau hin, was da von A nach B rollt: zum Beispiel ein überdimensionaler Druckbehälter (Autoklav), der viel Gewicht und eine entsprechende Größe mitbringt, und darum als Schwertransport gilt.

§ 29 der Straßenverkehrsordnung regelt die „Übermäßige Straßenbenutzung“: „Einer Erlaubnis bedarf der Verkehr mit Fahrzeugen und Zügen, deren Abmessungen, Achslasten oder Gesamtmassen die gesetzlich allgemein zugelassenen Grenzen tatsächlich überschreiten.“ Beim Gewicht gerät alles über 40 Tonnen Gesamtgewicht oder 11,5 Tonnen Achslast in den Blick der Behörden. Bei den Abmessungen sind es eher die örtlichen Gegebenheiten, also Fahrbahnbreiten oder Tunneldurchmesser, die Grenzen setzen. Genehmigt werden die Transporte von den Verkehrsbehörden, für die Prüfung des Fahrweges und dabei besonders die Tragfähigkeit der betroffenen Brücken ist Straßen.NRW zuständig. Hier wird auch geklärt, ob Baustellen die vom Antragsteller vorgeschlagene Route beeinträchtigen oder sogar unmöglich machen.

Transport auf Schiene oder Wasser hat Priorität

Die Grenzen für den Transport von zu großen oder zu schweren Lasten per LKW sind eng gesetzt. Denn die Straße soll erst die letzte Möglichkeit sein, eine solche Last zu transportieren. „Hersteller und Speditionen müssen erst prüfen, ob nicht der Transport auf der Schiene oder auf dem Wasser möglich ist“, erklärt Martin Schöpper, bei Straßen.NRW für die Prüfung der Schwertransport-Routen zuständig. Auch muss sichergestellt sein, dass ein Werkstück nicht doch besser in Einzelteile zerlegt auf die Reise gehen könnte.

Für einen so genannten Autoklav – ein solches Werkstück hat in diesem Monat seinen Weg von Coesfeld zum Hafen nach Lüdinghausen genommen – kommt auf dem ersten Teilstück der Reise nach Südfrankreich nur die Straße in Frage. Es ist nicht der erste Stahlriese, für das die Hersteller-Firma eine Schwertransport-Genehmigung beantragt hat. Martin Schöpper muss aber dennoch genau hinschauen, welche Abmessungen der Transport hat und wieviel Gewicht die Achsen auf die Straße bringen. Diese Daten, die der Antragsteller liefern muss, gleicht Schöpper dann mit seinen Informationen zur Route ab. In diesem Fall sind LKW und Fracht zusammen 56,60 Meter lang, 6,90 Meter breit, immerhin acht Meter hoch und bringen 323 Tonnen auf die Straße. Passt der Transport unter einer Unterführung her? Haben alle Brücken noch die erforderliche Tragkraft, um eine besonders schwere Last aufzunehmen? „Der Brückenzustand kann sich ändern, darum muss ich für jeden Transport aufs Neue schauen, ob diese Route noch möglich ist“, erklärt der Fachmann. Angesichts zahlreicher vor allem älterer Bauwerke, die durch die starke Zunahme des Verkehrs und durch die gestiegenen Achslasten und Gesamtgewichte im LKW-Bereich hoch belastet sind, ist der direkte Weg von A nach B für einen Schwertransport nur selten befahrbar. Je länger die Strecke durch dann notwendige Umwege wird, umso aufwändiger ist die Prüfung durch Straßen.NRW.

Digitaler Antragsweg

Die bevorzugte Route legt das Transportunternehmen zunächst selbst fest. Und zwar komplett digital mit Hilfe von VEMAGS. VEMAGS steht für „VErfahrensMAnagement für Großraum- und Schwertransporte und ist ein eGovernment-Produkt, das unter Federführung des Bundeslandes Hessen entwickelt wurde. Ziel war die digitale Zusammenarbeit aller am Antrags- und Genehmigungsprozess für Großraum- und Schwertransporte Beteiligten – also der Transporteure, der Behörden sowie bundesweiter Institutionen – zu ermöglichen. Straßen.NRW stellt seinerseits umfangreiche Informationen zum Beispiel zu lastbeschränkten Brücken oder Baustellen im Internet zur Verfügung. Die Antragsteller können so schon von Beginn einer Routenplanung an mit allen möglichen Hindernissen rechnen.

In der Praxis sieht es am Ende so aus, dass in der Projektbeschreibung auf den 33 Kilometern zwischen Coesfeld und Lüdinghausen 33 Punkte identifiziert wurden, an denen Ampeln gedreht oder entfernt werden, Schilder und Leitpfosten aus ihren Halterungen gezogen werden mussten oder der Seitenstreifen verstärkt werden musste. Hier waren gleich drei Straßen.NRW-Straßenmeistereien im Einsatz, die vor dem Transport für freie Fahrt für den Koloss sorgen und im Nachgang die Verkehrssicherheit auf der Strecke wiederherstellen mussten, indem alle Ampeln, Schilder und Pfosten wieder an ihren Platz gebracht wurden.

Hintergrund

· Großraumtransporte: große Abmessungen und kleines Gewicht (zum Beispiel ein Blechsilo oder ein Tank als Transportgut)
Schwertransporte: geringe Abmessungen, aber ein sehr hohes Gewicht (zum Beispiel ein Autokran)
Großraum- und Schwertransporte: Kombination aus beiden Merkmalen (zum Beispiel Großtransformatoren oder Turbinen als Transportgut)

· Die Verkehrsbehörde am Startort koordiniert den Antrag. Beteiligt werden u.a. Kommunen, Straßen.NRW als zuständige Straßenbauverwaltung für Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung oder die Bahn, sofern Wasser- oder Schienenwege gekreuzt werden, sowie die Polizei, die die Transporte später überwacht und gegebenenfalls begleitet.

· Im Jahr 2018 wurden bundesweit über das Elektronische Verfahrensmanagement Großraum- und Schwertransporte "VEMAGS" rund 609.000 Bescheide erteilt, davon rund 140.000 Bescheide in Nordrhein-Westfalen. Somit hatte Nordrhein-Westfalen einen Anteil von fast 23 Prozent am bundesweiten Aufkommen und damit die höchsten Antrags- und Bescheidzahlen.

· Über die Anzahl der daraufhin tatsächlich durchgeführten Transporte gibt es keine Statistik, weil mit einem Antrag zum Teil auch mehrere Transporte durchgeführt werden können oder aber Transporte nicht durchgeführt werden. Grundsätzlich ist jedoch ein Anstieg zu verzeichnen.

Online-Dinner: Neue Formate des Austausches und Nachhaltiges auf dem Teller

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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Kamen. Virtuelles Kochen unter Freunden: Weil die Corona-Pandemie zur Absage der deutsch-französischen Begegnung in Montreuil-Juigné am Himmelfahrtswochenende geführt hat, fand stattdessen am vergangenen Sonntag eine digitale Begegnung statt – und zwar in Form eines deutsch-französischen Onlinedinners.

Die Aktion ist einem zugegebenermaßen glücklichen Umstand geschuldet: Die Stadt Kamen hatte an einem Preisausschreiben des Deutsch-Französischen Bürgerfonds teilgenommen – und gewonnen. Der Fonds ist im April an den Start gegangen und fördert deutsch-französische Begegnungen. Um bekannter zu werden, hatten die Organisatoren 20 Onlinedinner verlost – mit Kamen als einem der glücklichen Gewinner. Einzige Voraussetzung, um den Preis einzulösen: eine digitale Verabredung zum gemeinsamen Kochen zwischen einer deutschen und einer französischen Gruppe.

Während des gemeinsamen Essens sollten zukünftige Begegnungsprojekte in einer Videokonferenz besprochen werden. Schnell waren zwei Teams gebildet: Für Montreuil-Juigné nahmen Bürgermeister Benoît Cochet, Partnerschaftspräsidentin Brigitte Dubois und die beiden Mitglieder des Comité de Jumelage, Maryse Paré und Nelly Blanc, teil. Für Kamen kochten Beigeordnete Ingelore Peppmeier, Städtepartnerschaftsbeauftragte Katja Herbold, Partnerschaftsausschussvorsitzende Susanne Middendorf, Anja Sklorz und Ophélie Lespagnol vom Bürgerhaus Methler sowie Umweltberaterin Jutta Eickelpasch.

Hochstraßenbrücke wird bis zum Jahresende stabilisiert

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

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Kamen. (AG) Noch bis Ende des Jahres werden voraussichtlich die Stabilisierungsarbeiten an der Hochstraßenbrücke dauern. Das strapazierte Bauwerk soll durch Stahlseile mit einer Zugkraft von 1200 Tonnen sozusagen "zusammengerissen" werden. Dafür werden zurzeit die Halterungen angebracht, sogenannte Ankerblöcke. Gut sichtbar kommen sie an den Stützbalken der Brücke zum Vorschein. An ihnen werden die Spannseile befestigt, aber erst, wenn die Vorarbeiten abgeschlossen sind - was noch etwa eine Woche in Anspruch nehmen wird. Bislang blockiert die Baustelle nur die Parkplätze nordwestlich gegenüber der Stadthalle. Voraussichtlich werden sich die Arbeiten demnächst aber auch auf die Fahrbahn der Hochstraßenbrücke erstrecken, da der Landesbetrieb Straßen NRW Außenseiten und Lärmschutzwände erneuern will. Dies geschieht in Übereinkunft mit der Bahn, die gleichzeitig im Bereich der Brücke Arbeiten in Angriff nehmen wird.

Archiv: Hochstraßensanierung: Komplettsperrung der Bahnhofstraße zwischen den Kreiseln am Sesekedamm (Abfahrt Hochstraße) und der Koppelstraße notwendig

VKU fährt Umleitung wegen Sperrung auf der Bahnhofstraße

Bündnis-Grüne halten Wahlversammlung in Stadthalle ab

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

gruene520BGDie Bündnis-Grünen kürten im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in der Stadthalle unter anderem die Kandidaten für die Wahlbezirke. Foto: Bündnis-Grüne

von Alex Grün

Kamen. Der Kommunalwahlkampf 2020 nimmt allmählich Fahrt auf. Nach Linken und FPD haben jetzt auch die Grünen im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung ihre Kandidaten für Wahlbezirke und Reserveliste gesetzt.

Auf der Reserveliste wurden Anke Dörlemann auf Platz 1, Christina Kollmann auf Platz 2, Sandra Heinrichsen auf Platz 3, Stefan Helmken auf Platz 4, Doris Werner auf Platz 5, Timon Lütschen auf Platz 6, Manuela Laßen auf Platz 7, Marian Madeja auf Platz 8, Michael Brauckmann auf Platz 9, Dirk Steffens auf Platz 10, Anke Schneider auf Platz 11, Adrian Mork auf Platz 12, Judith Ziel auf Platz 13, Stefan Hackländer auf Platz 14, Peter Gerwin auf Platz 15 und Kamil Kornek auf Platz 16 gewählt. Die Wahlbezirke werden wie folgt besetzt: 1: Peter Gerwin; 2: Karsten Heil; 3: Sandra Heinrichsen; 4: Christina Kollmann; 5: Sylke Heiber; 6: Doris Werner; 7: Franz-Josef Pütz; 8: Anke Schneider; 9: Dirk Steffens; 10: Stefan Helmken; 11: Edda Schneider-Steffens; 12: Anke Dörlemann; 13: Manuela Laßen; 14: Michael Brauckmann; 15: Timon Lütschen; 16: Kamil Kornek; 17: Klaus-Bernhard Kühnapfel; 18: Judith Ziel; 19: Marian Madeja; 20: Adrian Mork. Die Wahl zur Besetzung der einzelnen Wahlbezirke erfolgte in einer Blockwahl, da hier bereits im Vorfeld große Einstimmigkeit herrschte. Die Wahlbezirke wurden zu hundert Prozent einstimmig bestätigt.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung fanden auch Vorstandswahlen statt. Als SprecherInnen-Team wurden Manuela Laßen und Andreas Dörlemann für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso wurde Doris Werner erneut zur Kassiererin gewählt. Ergänzt wird der Vorstand zukünftig durch den neu gewählten Beisitzer Michael
Brauckmann. Nach den Vorstandwahlen wurden noch Voten für die Kreiswahlliste sowie die

Besetzung der Kamener Kreis-Wahlbezirke vergeben. Die Kreisverbandswahlveranstaltung soll am 6. Juni stattfinden. Mit einstimmigen Ergebnissen wurden die Voten verteilt und folgender Vorschlag für die Besetzung der Kamener Kreiswahlbezirke abgegeben: Wahlbezirk 15 (Methler): Klaus-Bernhard Kühnapfel; Wahlbezirk 16 (Kamen-Mitte): Timon Lütschen; Wahlbezirk 17 (Kamen-Mitte-Ost/Altenbögge): Anke Schneider; Wahlbezirk 18 (Südkamen/Heeren-Werve): Kamil Kornek. Abgehalten wurde die Mitgliederversammlung aus Gründen des coronabedingten Abstandsgebotes in der Stadthalle. Dort werden auch die Wahlveranstaltungen der SPD (Mittwoch, 3. Juni) und der CDU (Montag, 8. Juni) stattfinden. Die FDP, die ihre Wahlversammlung bereits vor den Corona-Maßnahmen abhielt, ist sozusagen fein 'raus, während die Linke, die mit Klaus Dieter Grosch immerhin schon den ersten Listenplatz besetzt und Ambitionen für eine Doppelspitze im Rat bekundet hat, für die Besetzung der weiteren Reserveliste noch für Mai eine Versammlung geplant hat.

Zielgerichtete Anpassung der Corona-Schutzmaßnahmen ab dem 30. Mai

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

AdobeStock 318317884 SergeyBitosAdobeStock: 318317884 Sergey Bitos

Öffnung der Kontaktbeschränkungen entsprechend Bund-Länder-Beschluss auf bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum / Kinobesuche und Kulturveranstaltungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport unter Auflagen möglich

Düsseldorf. Die Landesregierung teilt mit: Ab Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen im Zuge des Nordrhein-Westfalen-Plans der Landesregierung weitere Öffnungen der Anti-Corona-Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen entsprechend der jüngsten Verständigung zwischen Bund und Ländern, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern und anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Seit den ersten Öffnungen am 20. April ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. Lag sie im April im Wochendurchschnitt noch bei deutlich mehr als 500, liegt sie – Stand heute – landesweit bei 102. Den Menschen in unserem Land gebührt ein großer Dank. Das verantwortliche, rücksichtsvolle Verhalten der übergroßen Mehrheit beim Umgang mit der Covid-19-Pandemie erlaubt es uns, weitere Schritte unseres Nordrhein-Westfalen-Plans umzusetzen. Wir können unseren umsichtigen Kurs stufenweiser Öffnungen fortsetzen und damit den nächsten Schritt in eine verantwortungsvolle Normalität gehen. Wir setzen dabei weiter auf die Vernunft und die Eigenverantwortung der Menschen in unserem Land. Unverändert gilt es, wo immer möglich Abstand zu halten und verantwortungsvoll sich selbst und anderen gegenüber zu handeln.“

Der Nordrhein-Westfalen-Plan sieht für einzelne Bereiche unterschiedliche Stufen mit Zieldaten vor, die abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens umgesetzt werden sollen. Dieses Vorgehen bietet den Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen gleichzeitig Gesundheitsschutz sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit für das wirtschaftliche und öffentliche Leben. Öffnungen finden unter stetiger Evaluierung und ausdrücklichem Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens statt. Bei den genannten Daten handelt es sich ebenfalls ausdrücklich um Zieldaten, bei denen auch von Abweichungen auszugehen ist.

Die entsprechende rechtliche Verordnung wurde am Mittwoch, 27. Mai 2020 verkündet und tritt am 30. Mai 2020 in Kraft. Sie ist hier abrufbar.

Die neuen Regelungen im Einzelnen

Folgende Erleichterungen sieht die neue Corona-Schutzverordnung der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen ab dem 30. Mai 2020 vor:

Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln
Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden entsprechend dem Beschluss zwischen Bund und Ländern vom 26. Mai 2020 so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist.
Im Übrigen gilt die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern fort, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen.

Kultureinrichtungen
Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

Sport
Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen.

Ferienangebote
Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Fernreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

Messen, Kongresse, Tagungen
Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

3M in Kamen: 70-Millionen-Euro-Projekt gestartet

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Markt Kamen

3M Presse Kamen 520Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen (rechts) und der 1. Beigeordnete Uwe Liedtke (2.v.r.) informierten sich am 27. Mai 2020 über die Bauarbeiten an der neuen Produktionshalle im 3M Werk. Ihre Gesprächspartner: Werksleiter Jens Milde (2.v.l.) und Projektleiter Jörn Stute (links). Foto: 3M

Kamen. Die Bauarbeiten zur Erweiterung des 3M Werks im Kamen sind planmäßig angelaufen. Seit Jahren ist die Herstellung von Medizinprodukten an dem nordrhein-westfälischen Standort des Multitechnologieunternehmens gut ausgelastet, der Bedarf steigt kontinuierlich.

In das aktuelle Erweiterungsprojekt investiert 3M rund 70 Millionen Euro. Planmäßig begonnen wurde im April 2020 mit dem Neubau einer Fertigungshalle. Dort sollen ab 2022 auf 3.000 Quadratmetern professionelle Transparentverbände hergestellt werden, wie Kliniken und Arztpraxen sie verwenden. Diese Produktion erfordert unter anderem Reinraum-Bedingungen, für die eine spezielle Infrastruktur mit aufwendigen Lüftungsanlagen geschaffen wird.

Aus Kamen in alle Welt
Bereits jetzt fertigt das Werk Kamen diese Produkte und liefert sie an Gesundheits-Einrichtungen in Deutschland, Europa und weltweit. Zum Produktionsprogramm gehören außerdem medizinische Klebebänder, elastische Binden und Konvektions-Wärmedecken zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur von Patienten bei Operationen. Die Zahl der zurzeit 440 Mitarbeiter am Standort will 3M mittelfristig in Richtung 500 aufstocken.

Trainingsbeginn bei den Sportschützen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalsport

SportSLeonie Bezirksligastart 520Kamen. Die Sportschützen Heeren-Werve beginnen am Mittwoch, den 03. Juni 2020 wieder mit dem Training. Das Sportamt der Stadt Kamen hat dem Hygiene- und Abstandhalten Konzept nach Überprüfung zugestimmt. Ab 18 Uhr treffen sich die Luftgewehrschützen unter verschärften Coronabedingungen auf der Schießsportanlage. Es stehen stündlich nur noch 6 Luftgewehrstände wegen der Abstandsregelung zur Verfügung. Oberstes Gebot sind Maskenpflicht, Hygienevorschriften und einen Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten. Alle Schützen/innen müssen sich vorher für eine bestimmte Uhrzeit anmelden. Dann müssen sie bestätigen, dass sie Corona 19 frei sind und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einem Corona erkrankten hatten. Vor und nach dem Schießen sind die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Es ist schon ganz schön aufwendig, so der Geschäftsführer Günter Kunert, um den Schießbetrieb bis zu den Ferien wieder in Gang zu bringen. Aber so ist halt die Zeit und wir müssen damit leben. Die Schüler und Jugendlichen beginnen erst am Dienstag, den 09. Juni 2020 ab 17 Uhr unter denselben Bedingungen mit dem Training. Zur Zeit werden auch keine Getränke auf dem Schießstand ausgegeben Auch das Rauchen ist auf dem gesamten Gelände nicht erlaubt. Das Blasrohrschießen ist wegen der Hygiene leider bis auf weiteres eingestellt. Der Geschäftsführer freut sich aber trotz der scharfen Bedingungen, die Vereinsmitglieder und Sportschützen/innen mit gebührendem Abstand langer Zeit wieder begrüßen zu dürfen.

Badeseen im Ruhrgebiet haben meist ausgezeichnete Wasserqualität

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Natur & Umwelt

naturbadheil14KWNaturfreibad in Bergkamen-Heil. Foto: Archiv KamenWeb.deMetropole Ruhr (idr). Die Qualität der Badegewässer in der Metropole Ruhr wird fast durchgehend als "ausgezeichnet" bewertet. Das zeigt eine Karte des NRW-Umweltministeriums. Zwei der 18 Badestellen im Ruhrgebiet - die Messstelle Treibsand im Ausee in Wesel und der Seaside Beach Baldeney See in Essen - erhielten die Beurteilung "gut". Als "ausreichend" wird der Horstmarer See in Lünen eingestuft. Dort beeinträchtigt ein erhöhter Bestand an Kanadagänsen die Gewässerqualität.

NRW-weit werden 108 Stellen in den ausgewiesenen EU-Badegewässer während der Badesaison regelmäßig untersucht.

Infos: www.badegewaesser.nrw.de

Erste Angebote nach der Corona-Schließung in den städtischen Jugendzentren

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Kamen. Wie bereits angekündigt, wird ab dem 2. Juni für die Kinder und Jugendlichen in Kamen ein weiteres Stückchen Normalität zurückkehren. Zunächst mit begrenztem Angebot und nur nach vorherigen Anmeldungen können die Kinder nun im Bürgerhaus Methler, dem JugendKulturCafe an der Poststraße und im Freizeitzentrum Lüner Höhe wieder die ersten Angebote besuchen.

Mit den folgenden Angeboten starten die Einrichtungen in der nächsten Woche:

Bürgerhaus Methler

Di, 02.06         16.30 Uhr        Gitarre mit Conny

Mi, 03.06.        15.00 Uhr        Klettern Gr. I  (4 TN), ab 7 J

                        16.15 Uhr        Klettern Gr. II ( 4 TN), ab 7 J.

Do, 04.06.       16.00 Uhr        Nähen mit Heike (4TN), ab 8 J.

Fr, 05.06.        15.00 Uhr        Malen auf Leinwand (6TN), ab 8 J.

Mo, 08.06.      15.00 Uhr        Basteln v. Insektenhotels (4 TN), ab 8 J.

                        16.00 Uhr        Parfumwerkstatt für Jugendliche (4 TN), ab 11 J.

Di, 09.06.        15.30 Uhr        Nähen mit Heike (4TN), ab 8 J.

                        16.30 Uhr        Gitarre mit Conny

Mi, 10.06.        15.00 Uhr        Outdoor-Games, Wikinger-Schach u. Frisbee-Golf, Gr. I

(4 TN), ab 8 J

16.30 Uhr        Outdoor-Games, Wikinger-Schach u. Frisbee-Golf, Gr. II (4 TN), ab 8 J

NUR MIT VORHERIGER TELEFONISCHER ANMELDUNG     

            Tel. 02207-32835 (Mo-Fr 14.00-18.00 Uhr) 

JugendKulturCafe

Mi, 03.06.        15.00 -18:00   Hausaufgabenhilfe 5.-9. Klasse (max. 15 TN)

Do, 04.06.       15.00 -18:00   Hausaufgabenhilfe 5.-9. Klasse (max. 15 TN)

NUR MIT VORHERIGER ANMELDUNG  

            Tel. 02207- 15214, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Freizeitzentrum Lüner Höhe

Ab Dienstag, den 02.06.20 bis zum 18.06.20 bietet das Team des Freizeitzentrums täglich montags bis donnerstags in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr wieder Kurse für Kinder ab 6 Jahren an. Die Teilnehmeranzahl hierfür ist stark begrenzt.

Die Kurse werden selbstverständlich alle unter Einhaltung der nötigen

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen durchgeführt. Infos hierzu erhalten Eltern telefonisch.

Interessierte Eltern können ihre Kinder telefonisch unter 02307 12552 anmelden.

Folgende Kurse finden statt:

Montags          14:30 Uhr bis 16:00 Uhr         - Bastelkurs für Kinder von 6 bis 11

Jahre

Dienstags        14:30 Uhr bis 16:00 Uhr         - Tanzkurs Zumba für Kinder 6 bis 11

Jahre

Mittwochs       14:30 Uhr bis 16:00 Uhr - Holzwerkkurs für Kinder 6 bis 11

Jahre

Donnerstags   14:30 Uhr bis 16:00 Uhr - Bastelkurs für Kinder von 6 bis

11 Jahren

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