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Sozialer Arbeitsmarkt gibt 200 Menschen eine neue Perspektive

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Parkfriedhof Bergkamen IIaho819Teilnehmer die im Rahmen des sozialen Arbeitsmarktes auf dem Friedhof in Bergkamen im Einsatz sind. Foto: Horschler KommunikationKreis Unna. Der wirtschaftliche Aufschwung ging an ihnen nahezu vorbei: 5.600 Menschen im Kreis Unna sind über ein Jahr ohne Arbeit, rund die Hälfte länger als zwei Jahre. 170 „Langzeitarbeitslose“ bekommen jetzt auf dem „sozialen Arbeitsmarkt“ im Kreis Unna eine langfristige Perspektive. Um das zu ermöglichen, haben sich Kommunen, Kreisverwaltung und Jobcenter unter der Trägerschaft der Werkstatt im Kreis Unna zusammengetan und ein gemeinsames Beschäftigungsprogramm aufgelegt. Rund 16,5 Millionen Euro lassen es sich die Partner kosten, langzeitarbeitslosen Menschen für 5 Jahre eine Stelle anzubieten – z.B. im Umweltschutz oder in der Stadtbildpflege.

Eine wertvolle Initiative, die auf Dauer angelegt und noch ausgeweitet werden sollte, sagt Herbert Dörmann, Geschäftsführer der Werkstatt im Kreis Unna. Denn gerade für diese Menschen sei Arbeit eben „nicht nur Mittel zum Broterwerb, sondern soziale Einbindung, Teilhabe am kulturellen und politischen Leben und vor allem persönliche Anerkennung.“

Sie helfen auf Friedhöfen, pflastern Wege in Parkanlagen, renaturieren Bachläufe, oder unterstützen Hausmeister in Schulen. Sie bereiten in der Tafel Frühstücke für Benachteiligte, sortieren Medien in Schulen und halten dort die Toiletten sauber, sie kümmern sich um ein sauberes Stadtbild oder gehen als Ordnungskräfte auf Streife – das Einsatzspektrum auf dem Sozialen Arbeitsmarkt ist breit. Von Bergkamen bis Selm sind die Teilnehmer/innen aktiv.

Helfende Hände, die da anpacken, wo Probleme liegen blieben, weil keine Kraft und kein Geld da waren. Hilfe aber auch und vor allem für die teilnehmenden Menschen: Viele von ihnen haben keinen Berufsabschluss, sind krank oder schon extrem lange arbeitslos. Alarmierend finden Herbert Dörmann und seine Fachkollegen vor allem den Anstieg an psychischen Beeinträchtigungen unter Langzeitarbeitslosen: Weit über die Hälfte der rund 2.000 Menschen, die allein die Werkstatt während der letzten Jahre in ihren Förderzentren betreute, hatten seelische Leiden. Ob Folge der Arbeitslosigkeit oder Grund – meist ist es beides, sagt Dörmann: „Und gerade ohne Job und Perspektive wachsen auch die Probleme“. Sprachschwierigkeiten, Drogen, Überschuldung, bei vielen Menschen, die länger vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind türmen sich die Probleme. Treten „vier dieser Vermittlungshemmnisse zugleich auf, haben sie auf dem 1. Arbeitsmarkt gar keine Chance mehr“, erläutert der Experte.

Genau für diese Menschen „Arbeit statt Arbeitslosigkeit“ zu finanzieren, ist der Grundsatz des neuen „sozialen Arbeitsmarktes“, für den sich im Kreis Unna Wohlfahrtsverbände, Politik und Gemeindespitzen bis hin zum Landrat erfolgreich in Berlin und Düsseldorf stark gemacht hatten. Bis 2024 ist das „sozial-ökologische Beschäftigungsprogramm“ finanziert. Der Löwenanteil von 12 Mio. € stammt aus dem Bundesprogramm „Teilhabechancengesetz“, das über das Jobcenter umgesetzt wird. Die Kommunen steuern weitere Mittel in einer Größenordnung von 4,5 Mio. € bei. Die Arbeiten werden von Kommunen und Kreis gerade im Bereich sozialer und ökologischer Dienstleistungen bereitgestellt. Umgesetzt werden die Arbeiten durch die regionalen Bildungs- und Beschäftigungsunternehmen wie der Werkstatt im Kreis Unna. Die organisiert im Kreis allein über 170 Stellen. Intensiv werden die Teilnehmer durch das Jobcenter begleitet, teilweise gelingt sogar der Übergang in eine feste Anstellung auf dem 1. Arbeitsmarkt. Für viele der Teilnehmer/innen seien allerdings dessen Anforderungen zu hoch, um so wichtiger daher jetzt die Chance, eine sinnvolle Arbeit auf dem sozialen Arbeitsmarkt zu haben, und die Möglichkeit, nach langen Jahren wieder „dazu zu gehören und gebraucht zu werden“, sagt Herbert Dörmann.

Kürbissaison auf dem Hof Ligges startet am 28. August

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Markt Kamen

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LiggesStart819CVUte und Volker Ligges sind aktuell mit den Vorbereitungen zur neuen Saison beschäftigt, die am 28. August startet. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

liggesFlyer2019außenDer Veranstaltungsflyer steht zum Download bereit.Wasserkurl. An der Afferder Straße 1 laufen die Vorbereitungen für die neue Kürbiszeit auf Hochtouren. Am Mittwoch, 28. August, findet die Saisoneröffnung auf dem Hof Ligges statt.

Startschuss ist um 10 Uhr, dann erwarten die Besucher wieder über 200 verschiedene Kürbissorten. Direkt am Eröffnungstag erfolgt zudem die erste Kochaktion. Ab 15 Uhr ist das Team von Günther Overkamp-Klein im Einsatz und kocht für die Gäste Kürbistopfenknödel mit Zwetschgenkompott.

Im Laufe der Saison wird es auf dem Kürbishof wieder viele weitere Aktionen geben, die zum Probieren und Nachmachen animieren. Ulli Neumann ist am 3. September zu Gast und stellt Ragout von Kürbis, Kartoffen und Steckrübe her. Wie Kürbisgerichte mit Hilfe eines Thermomix zubereitet werden, demonstriert Sarah Tautz am 14. September. Bis Ende Oktober sind sechs weitere informativ-kulinarische Besuche von Köchen aus der Region geplant.

Wer die Zubereitung lieber direkt ausprobieren möchte, ist bei den Kochkursen für Kürbisliebhaber richtig. „Aufgrund der großen Nachfrage und dem Trend zu veganer Ernährung haben wir in dieser Saison die Anzahl der Kurse fast verdoppelt“, sagt Ute Ligges. So gibt es ab 5. September gleich drei Termine für Kochkurse mit Dirk Obermann. In die exotische Kürbissonnenküche führen dazu zwei Abende im Oktober mit Michaela Wendel ein.

Für alle, die lernen möchten, die Hülle eines Kürbisses kreativ zu bearbeiten, werden wieder Schnitzkurse für alle Generationen angeboten. Dieses Angebot gibt es auch für Gruppen - beispielsweise für Grundschulklassen oder Kindergärten. Selbst Einzelpersonen können sich anmelden. „Da wir in diesem Bereich in der Regel eine sehr große Nachfrage haben, ist es sinnvoll dies frühzeitig zu tun", empfiehlt Ute Ligges. Vormerken sollten Interessenten zudem den 27. Oktober. Dann lädt das Team vom Kürbishof von 11 bis 16 Uhr zum Tag des Schnitzens ein. Für diesen Aktionstag ist keine Anmeldung nötig.

Das komplette Programm ist auf der Homepage des Hofes einsehbar >>>

Archiv: Frische Eier aus dem Hühnermobilstall

 

Vernissage von Franz L. Lauter in der Galerie Zeitlos - ein Blick auf seine Gemälde

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

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von Dr. Götz Loos

Im Kreis Unna über den kochenden Maler Franz L. Lauter zu schreiben ist wie Eulen nach Athen tragen - man möge diese abgegriffene Phrase verzeihen, aber sie trifft hier zu wie sonst kaum. Insbesondere in Werne hat er tiefe künstlerische Spuren hinterlassen, mit Auszeichnungen und der Führung in der Liste der “Künstler der Stadt Werne“. Und wer seine sternprämierten Kochkünste genießen möchte, muss sich nach Schloss Nordkirchen begeben.

Bei der Ausstellung in der Galerie Zeitlos in Kamen wählte er dreierlei Werktypen aus seinem Schaffen: Der Löwenanteil wurde aus einer Mischung aus Abstraktem und Konkreten gestellt, jeweils in einem Bild - versteht sich. Zum Zweiten brachte er Werke mit, die der naiven Malerei nahe stehen, aber ebenfalls leicht abstrahiert sind. Zum Dritten sind da die rein abstrakten Gemälde. Fängt man mit einer näheren Betrachtung der letztgenannten an, so überraschen sie durch die Strahlkraft der Farben - man möchte dies als polyton oder polychrom bezeichnen - oder einfach als bunt; ein klarer Ausdruck zu Lauters Lebenseinstellung. Es gibt oft klare Grenzen in der Farbwahl, wenige Übergänge, der Strich meist lang oder rundlich. Die Farben sind überwiegend tief und kräftig und bedingen damit das Strahlende. Diese Art der Farbkomposition zieht sich allerdings durch alle Gemäldetypen. Deshalb war bereits der Gesamteindruck beim Eintritt in die Galerie hell und freundlich. Beim Hauptteil der Bilder, der abstrakt-konkreten Mischung, wirkt jedoch der lange Strich der abstrakten Teile auf den ersten Eindruck etwas unruhig. Die Mischung beider Teile wiederholt sich weitgehend: Über einer konkret-realistischen Basis werden abstrakte Striche und Elemente aufgesetzt, wodurch die konkreten Elemente ins Schwimmen geraten, aber teilweise auch noch realistisch konturiert und ausgefüllt hindurchscheinen. Insbesondere seine zahlreichen Motive mit Klatsch-Mohn folgen diesem Muster durchgehend und hinterlassen bei mir die tiefsten Eindrücke. Überhaupt gehören Naturmotive wie Blumenvariationen, Blumen im Lebensraum, in Sträußen und in der Vase, kontrastierende Blumenmotive,  Landschaften, auch städtisch, sowie Himmel (dann auch mal voller Blumen...) zu Lauters bevorzugten Darstellungen. Und ein wenig Kritik an zerstörenden Eingriffen in die Natur darf nicht fehlen, wenn eines seiner jüngsten Werke “Wiese ohne Monsanto“ heißt.
Hier lassen sich seine Katzen- bzw. Katerporträts anschließen, die man auch als einen vierten Typus bezeichnen könnte, da bei ihnen der konkrete Realismus stärker in Erscheinung tritt, wenngleich Verfremdungselemente ebenso eingeschlossen sind. 
Zu den natürlich-dominierten Werken zählen weiterhin Stillleben, von denen er seine “Käseauswahl“ ausstellte. Und schließlich sind Menschen und menschengleiche Figuren im Fokus dieses Werktyps, von denen der Kriegsgott “Mars“ in statuenhafter, blasser Präsentation, von abstrakten Farbstrichen überzogen (insbesondere blutartigem Rot), viele Besucher der Vernissage beeindruckte, wie zu hören war. 

Die eher naiven, realistischeren Werke waren deutlich in der Unterzahl, aber farblich in gleicher Strahlkraft ausgeführt; so unter anderem in einer Stadt- bzw. Häuseransicht, deren weiße Fassaden scheinbar im Sonnenlicht glänzten. Grundsätzlich spielt das Weiße in Lauters Werk offensichtlich vielfach eine bedeutende Rolle, da die Abstrahierungen in einem großen Teil seiner Werke zumindest einen hohen Weißanteil enthalten.

Archiv: Franz L. Lauter eröffnet Ausstellung in Galerie Zeitlos

Kochender Künstler malt Stadtwappen auf altes WAZ-Haus

Familienstreit - Streit eskaliert

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

Kamen. Am 16.08.2019 (Fr.), gegen 18.30 Uhr, wird die Polizei über einen Familienstreit in der Einsteinstraße in Kamen-Methler informiert. Der zunächst verbal ausgeführte Streit zwischen dem 34jährigen aus Kamen und seinen Eltern ging dann auch in einen handgreiflichen Streit über, in deren Verlauf die beiden Eltern des 34jährigen verletzt wurden. Sie mussten einem Krankenhaus zugeführt werden. Zudem zerstörte der 34jährige im Verlauf des Streites das Mobiliar der Wohnung. Nachdem sich die Eltern ins Freie flüchten konnten, wurde bekannt, dass der 34jährige damit gedroht hatte, einen sich in der Wohnung befindlichen Benzinkanister anzünden zu wollen. Daraufhin wurden weitere polizeiliche Verstärkungskräfte, sowie Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nachgefordert. Allerdings hatte sich der 34jährige in der Zwischenzeit unbemerkt aus der Wohnung entfernt, sodass eine polizeiliche Kontaktaufnahme mit dem 34jährige in der Wohnung scheiterte. Der 34jährige konnte jedoch im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in der Straße Lutherplatz in Kamen aufgegriffen und in Gewahrsam genommen werden. (ots)

Erfolgreich im Trüben gefischt: Karpfen, Kois und Konsorten vor Erstickungstod gerettet

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Natur & Umwelt

teich1 819AGFast ein Dutzend Graskarpfen wurden bei der Pflegeaktion aus den Monopol-Teichen herausgeholt - Teichpflegehelfer Volkmar Dzillum war "schon baff". Fotos: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Das, was überforderte Teich- oder Aquarienbesitzer regelmäßig verbocken, muss Michael Prill alle paar Jahre sozusagen "ausbaden".

teich2 819AGMit einem Elektrokescher betäubt Kreisfischereiberater Michael Prill die Fische erst und "sackt" sie dann regelrecht ein.Der 51-jährige Oberadener ist Kreisfischereiberater und zugelassener Elektroangler und den Kreiskommunen stets behilflich, wenn es darum geht, den Fischbestand in öffentlichen Teichen zu kontrollieren - beziehungsweise wieder unter Kontrolle zu bringen, wenn es nötig erscheint. Dies war jetzt wieder einmal in den Teichanlagen auf dem Monopol-Gelände der Fall, die der Feuerwehr als Löschwasserdepots dienen - und manchem auch als willkommene Gelegenheit, seine schuppigen Haustiere auszusetzen. "Wenn die Leute keinen Bock mehr auf ihr Aquarium haben oder der Teich zu klein geworden ist, kippen sie ihren Besatz oft in die öffentlichen Teiche und Gewässer - ohne zu wissen, dass sie damit Schaden anrichten", berichtet Prill. Denn etwa der Graskarpfen, der eigentlich in Südostasien beheimatet ist, lässt von einem frisch angelegten Wasserpflanzenbesatz im Teich nicht viel übrig. Die Exemplare, die jetzt aus den Teichen geholt und auf andere Gewässer verteilt wurden, sind echte Kawenzmänner von bis zu anderthalb Metern Länge und acht Kilogramm Gewicht. Vor ein paar Jahren sei ihm beim Elektroangeln ein kapitaler Spiegelkarpfen mit voller Wucht vors Schienbein geknallt - "das waren schon Schmerzen", erinnert sich Prill und fischt dabei eine Rotfeder nach dem anderen Giebel aus der trüben Brühe. Durch das auf 40 Zentimeter abgelassene Wasser stapfend, benutzt er dabei einen Spezialkescher, der als Pluspol mit seinem Steuerungsgerät verbunden ist, das, über dem Bauch montiert, irgendwie an den Film "Ghostbusters" erinnert. Als Minuspol dient ein Kabel, das stets unter Wasser treibt. Bis zu 700 Volt kann er den Fischen damit zwischen die Kiemen jagen und sie anschließend im betäubten Zustand direkt in den Kescher manövrieren - doch bei manchen Exemplaren reicht offenbar noch nicht einmal eine solche Ladung aus, viele versuchen gleich wieder, sich aus dem Netz zu winden. Die Angelfreunde vom FV Lünen, die zum Helfen gekommen waren, hatten alle Mühe, die zappelnden Tiere im Kescher zum Transportcontainer zu schaffen, der etwa 30 Meter entfernt stand und in dem sie jetzt zu ihren neuen "Wirkungsstätten", darunter den Horstmarer See, gebracht werden. Unter den Prachtexemplaren war auch ein mehr als ein Meter langer Aal, der irgendwie den Weg in die Wehner-Straße gefunden hat - nach Prills Einschätzung vor etwa 20 Jahren. Durch die unbedachte "Entsorgung" von Zierfischen komme es unter anderem auch, dass etwa Blaubandbärblinge den Weg in die erschreckend vermüllten "Tümpel" an der Herbert-Wehner-Straße gefunden haben - "die können nur aus dem Aquarium kommen". Für diese Teiche würde ein Fischbesatz von ein paar Goldfischen völlig ausreichen. Alles, was darüber hinausgehe, sei zuviel, weil der Sauerstoff nicht ausreiche - der Hauptgrund für die aktuelle Maßnahme. 4,5 Milligramm Sauerstoff pro Liter ist für einen großen Karpfen das Minimum, erklärt Prill, der dabei mit einer Harke das angeschwemmte Geäst unter der Fußgängerbrücke hervorkratzt - "das sieht bald aus wie ein Biberdamm", kommentiert einer der zahlreichen Zuschauer von oben. Und das stimmt: die Teiche, die jetzt - zum Leidwesen vieler Jungfische, die dies nicht überleben werden - von der Feuerwehr leer gepumpt wurden, gleichen einer kleinen Müllkippe. Einer der Fische, die im Kescher landeten, war in eine herumtreibende Plastiktüte geflüchtet und kam, sozusagen "marktgerecht" verpackt, an Land - als hätte er geahnt, dass Freitag ist. Rund eintausend einzelne Tiere, insgesamt geschätzte vier- bis fünfhundert Kilogramm Fisch, vom grobschlächtigen Acht-Kilo-Karpfen über den anmutigen Koi bis hin zum aquariengerechten Goldfisch holte der Kreis-Fischereiberater aus der Anlage, in der wohl niemand gerne Fisch sein würde. Sinnvoller sei es eigentlich gewesen, die Aktion im Frühling, so gegen März, durchzuführen - "vor der Laichzeit", so Prill. Denn jetzt im Sommer sei der Teich voll mit Jungfischen, die zu klein sind, um sie zu keschern und umzusiedeln - "die haben leider Pech gehabt", bedauert Prill. Nach Abschluss der Aktion wurden die Teiche wieder bis zur normalen Höhe mit Löschwasser befüllt.

Franz L. Lauter eröffnet Ausstellung in Galerie Zeitlos

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

FLauter819AGFranz L. Lauter eröffnete am Freitag seine Ausstellung in Kamen. Musikalische Begleitung gab es vom Acoustic Jazz Trio mit Uli Bär (Kontrabass), Ralf Bornowski (Gitarre) und Felix Krampen (Schlagzeug). Foto: Alex Grün für KamenWeb.devon Alex Grün

Kamen. Für seine Sterneküche ist er ebenso berühmt, wie für seine bildende Kunst - die stellt Franz L. Lauter ab sofort in der Galerie Zeitlos am Markt aus.

Erst habe er in seinem Ursprungsland Polen Ingenieurswesen studiert, aber bald festgestellt, dass sich mit Kunst mehr Geld verdienen ließ - es war nun einmal eine andere Zeit. Als das kommunistische Regime misstrauisch wurde, weil er schnellere Autos fuhr und größere Wohnungen hatte, sei er 48 Stunden in Haft genommen worden, ohne jegliche Begründung. Diese Erfahrung sei für ihn der Startschuss für den Weg nach Deutschland gewesen, wo er ohnehin Verwandtschaft hatte, erinnert sich Franz L. Lauter. Er machte nicht nur Karriere als weltweit ausgestellter Künstler, sondern auch als Koch der Extraklasse. Diese Passion lebt er im Schlossrestaurant Nordkirchen bis heute aus. Ohne je eine deutsche Schule von innen gesehen zu haben, hat Lauter jetzt auch ein Buch geschrieben - in deutscher Sprache. "Ich bin sozusagen das perfekte Beispiel für gelungene Integration", lacht der Künstler bei der Vernissage, gewohnt extravagant gekleidet in eine aserbaidschanische Trachtenuniform, die Impressario Michael Nosiadek ihm eigens hat anfertigen lassen. "Offenbarungen aus Küche und Atelier" - so der Titel der reich bebilderten Veröffentlichung, die in zwei Monaten auf den Markt kommen soll. Das Opus, das Lauter jetzt auf Vermittlung von Nosiadek in Gaby Arnemanns Galerie Zeitlos ausstellt, sei eine Art Retrospektive auf seine mittlerweile 72 Lebensjahre, stammen also aus mehreren Schaffensjahrzehnten. Die 42 hauptsächlich in Acryl gehaltenen Werke zeigen meist Alltägliches - Hunde, Katzen, Landschaften aber auch Akte, oft abstrakt, manchmal naiv, aber immer bunt und mit einem fröhlichen Augenzwinkern, ähnlich wie das alternierte Kamener Stadtwappen, das er vor ein paar Tagen auf die Fassade des alten WAZ-Hauses bannte. Die Ausstellung von Franz L. Lauter dauert noch bis zum Samstag, 28. September, zu den Öffnungszeiten der Galerie Zeitlos.

Archiv: Kochender Künstler malt Stadtwappen auf altes WAZ-Haus

Spendenaufruf: Stein an Stein - der Kirchplatz soll bald fertig sein!

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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Kamen-Methler. Rund um die Margarethenkirche in Kamen-Methler wird gebaut. Nach den Kanalarbeiten bekommt der Kirchvorplatz ein neues Aussehen. Da bittet die Gemeinde um Unterstützung: Ein Quadratmeter für 25 Euro. Wer hilft mit?

Ein Quadratmeter Pflastersteine kostet ca. 25,00 Euro. Helfen Sie mit, den Kirchplatz wieder herzustellen? Sie haben die Möglichkeit, einen oder mehrere Quadratmeter zu spenden! Spenden bitte an das Gemeindebüro (Otto-Prein-Str. 17) oder direkt auf das Konto bei der Volksbank Kamen-Werne eG:

IBAN: DE39 4436 1342 5300 6094 00 unter dem Stichwort: Kirchenvorplatz

Mehr Informationen >>>

JazzFrühschoppen auf der Hofanlage Kalthoff in Wasserkurl

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

chalestownjazz819JazzFrühschoppen in Wasserkurl, am Sonntag, 08.09.2019 ab 11.00 Uhr mit der Charlestown Jazzband aus Nijmwegen

Kamen. Das letzte spätsommerliche Musik-Open Air für dieses Jahr veranstaltet der Fachbereich Kultur der Stadt Kamen zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wasserkurl am Sonntag, 08.09.2019 von 11:00 Uhr bis 14:30 Uhr auf der wunderschönen Hofanlage Kalthoff am Hohen Feld 6 in Wasserkurl.

Zu Gast ist die holländische Spitzenformation Charlestown Jazzband aus Nijmwegen, die für ihr abwechslungsreiches Repertoire bekannt ist. Insbesondere der New Orleans Jazz hat es der Band angetan, ergänzt durch Abstecher zu Mainstream-Jazz, Bebop und Rock´n´Roll, den sie mit viel Spielfreude, Können und Humor präsentiert.

Für das leibliche Wohl zu einem zünftigen Frühschoppen wird durch die Freiwillige Feuerwehr Wasserkurl gesorgt. Der Eintritt beträgt 5 € auf der Hofanlage.

 

 

Versuchte Betrugstaten durch angebliche Polizeibeamte - aus aktuellem Anlass warnt die Polizei erneut vor dieser Masche

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

telefonKWKreis Unna. Nahezu tägliche gehen bei der Kreispolizeibehörde Anzeigen zur Betrugsmasche falscher Polizeibeamter ein. Aktuell gehen derzeit Anrufe in Fröndenberg ein.

Es ist immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Angeblich habe man ganz in der Nähe ausländische Einbrecher festgenommen, bei denen man Unterlagen über den Angerufenen oder die Angerufene gefunden habe. Zur Sicherheit solle man nun Bargeld und Schmuck zusammenpacken und an die Polizei aushändigen, damit diese Wertsachen nicht in die Hände der Diebesbande fallen.

In geschickter Art und Weise gelingt es den Tätern oftmals, ihren Opfern persönliche Daten zu entlocken, wie etwa Auskünfte über die Vermögensverhältnisse und die Aufbewahrungsorte von Bargeld und Wertsachen.

In den jetzt bekannten Fällen ist es soweit bekannt nicht dazu gekommen, dass die Angerufenen etwas an die Betrüger übergeben haben. Vielmehr sind die Bürgerinnen und Bürger im Bereich Unna gut informiert und durchschauten die betrügerische Absicht des angeblichen Polizeibeamten.

Damit es den Tätern auch in Zukunft nicht gelingt, sich das Hab und Gut anderer Menschen anzueignen, warnt die Polizei Unna erneut vor der nunmehr nicht mehr ganz neuen Betrugsmasche.

Warnen Sie auch Ihre Freunde und Verwandten und geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon weiter. Kein echter Polizeibeamter würde so etwas telefonisch mit Ihnen klären. Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und rufen Sie unter 110 die Polizei an. Lassen Sie sich von den Tätern nicht hinhalten, auch wenn diese noch so eindringlich und manches Mal auch äußerst frech auf Sie einreden. (ots)

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