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Kamen. Nachdem der geplante Start der Radlergruppe des evangelischen Männerforums in der vergangenen Woche wegen ungünstiger Wetterbedingungen kurzfristig abgesagt werden musste, soll nun am morgigen Dienstag (17.03.2026) ein neuer Anlauf genommen werden. Ablauf, Startzeit und Treffpunkt bleiben unverändert.
Die Gruppe trifft sich um 14 Uhr am Gemeindehaus Kamen-Mitte am Schwesterngang. Von dort aus führt die rund 35 Kilometer lange Tour in Richtung Hamm-Herringen. Zum Abschluss ist wie gewohnt eine Einkehr im Buxtorfhaus in Südkamen vorgesehen.
Die Ausfahrt findet nur bei gutem Wetter statt. Bio- und E-Biker fahren gemeinsam in einer Gruppe, wobei auf das Tempo der langsamsten Teilnehmer Rücksicht genommen wird.
Interessierte neue Mitradler sind jederzeit willkommen und können sich der Gruppe gern anschließen.
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Kamen. Die SPD-Ratsfraktion in Kamen setzt sich für eine bessere Verkehrsanbindung des östlichen Teils der Innenstadt sowie der Ortsteile Lerche und Rottum ein. Dazu hat sie zwei Anträge eingebracht, die sowohl den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als auch den Rad- und Individualverkehr betreffen.
In einem Prüfantrag soll die Stadtverwaltung untersuchen, ob und wie die genannten Bereiche künftig besser an den ÖPNV angebunden werden können. Geprüft werden sollen unter anderem die Nachfrage sowie Möglichkeiten für ein Kleinbusangebot und die damit verbundenen Kosten. Außerdem soll untersucht werden, ob die bestehende Schulbuslinie 184 durch die Ortsteile geführt und deren Infrastruktur genutzt werden kann. Nach Angaben der SPD ist die Kamener Innenstadt von den betroffenen Wohngebieten derzeit nur schwer mit dem Bus zu erreichen.
Die SPD begründet ihren Vorstoß unter anderem mit der eingeschränkten Mobilität von Menschen ohne eigenes Auto. Besonders ältere Menschen, aber auch Kinder und Jugendliche seien auf eine bessere Anbindung angewiesen.
Ein zweiter Antrag der Fraktion befasst sich mit der Verkehrssituation für Radfahrer zwischen Rottum, Derne und der Kamener Innenstadt. Im Mittelpunkt steht dabei die Feldstraße, die derzeit als wichtige Verbindung gilt, jedoch nach Einschätzung der SPD für Begegnungsverkehr nur eingeschränkt geeignet ist. Randstreifen seien teilweise stark ausgefahren und für Radfahrer kaum nutzbar.
Die SPD schlägt deshalb vor, ein Konzept zur Verbreiterung der asphaltierten Fläche der Feldstraße zu erarbeiten, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Beide Anträge orientieren sich nach Angaben der Fraktion an den Zielen des städtischen Konzepts zur nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, das eine stärkere Nutzung von ÖPNV und Fahrrad vorsieht.
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Mit dem „Bauturbo“ soll schneller neuer Wohnraum geschaffen werden – grundsätzlich ein guter Ansatz, aber was er an Mehrbelastung für die Kommunen bedeutet, ist aktuell nicht absehbar. Foto: AG/ArchivKamen. (AG) Es werde eine Beschleunigung, aber gewiss keine Erleichterung sein – so lautete das Fazit von Fachbereichsleiter Matthias Breuer zum geplanten Grundsatzbeschluss des Planungsausschusses über die kommunale Anwendung des Gesetzes zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung, besser bekannt als „Wohnturbo“. Das Gesetz wurde im vergangenen Jahr von der Bundesregierung verabschiedet und legt den Kommunen damit nach Ansicht vieler Beteiligter eine weitere Bürde auf.
Die Grünen bremsten den „Turbo“ jedoch zunächst aus: Es seien noch zu viele Fragen offen, erklärte Fraktionsvorsitzende Sandra Heinrichsen. Die übrigen Fraktionen schlossen sich dieser Einschätzung an, sodass der Beschluss vertagt wurde. Die Verunsicherung ist groß, denn welche Mehrbelastungen die vom Bundestag verabschiedete Novelle tatsächlich für die Kommunen mit sich bringt, ist bislang vielerorts unklar.
Was hinter dem „Bau-Turbo“ steckt
Der „Bau-Turbo“ ist eine 2025 vom Bundestag beschlossene Änderung des Baugesetzbuchs zur Beschleunigung des Wohnungsbaus, die bis Ende 2030 befristet ist. Ziel ist es, den Kommunen mehr Flexibilität zu geben, um Wohnbauprojekte schneller genehmigen zu können. Dazu sollen Abweichungen von bestehenden Bebauungsplänen möglich sein, während Bauanträge innerhalb von maximal drei Monaten nach Antragstellung genehmigt werden können. Kurz gesagt: Neuer Wohnraum soll schneller entstehen. Dafür sollen jedoch einige bisherige Standards gelockert oder verschoben werden.
Neu ist außerdem, dass die Planungshoheit über Bebauungspläne in den kommenden vier Jahren stärker bei den Kommunalparlamenten liegt. Beschleunigungsinstrumente im Bauplanungsrecht sollen grundsätzlich nur angewendet werden, wenn sie zuvor zwischen Rat, Fachausschüssen und Verwaltung abgestimmt wurden. Der Verwaltung kommt dabei vor allem die Aufgabe zu, die Zulässigkeit im Sinne des Baugesetzbuchs und der Landesbauordnung zu prüfen. Entscheidend ist dabei nicht nur die formale Einfügung eines Bauvorhabens in die bestehende städtebauliche Struktur, sondern auch die Frage, ob negative städtebauliche oder funktionale Auswirkungen auf Nachbarschaft oder Klima zu erwarten sind.
Mehr Spielraum – aber auch neue Verfahren
Kommunale Leitlinien wie der Flächennutzungsplan sollen dennoch eine klare Grundlage für die Anwendung des „Bau-Turbos“ schaffen, um Transparenz und Akzeptanz in der Öffentlichkeit sowie verlässliche Rahmenbedingungen für Investoren zu gewährleisten. Konkret bedeutet das: Fällt die planungsrechtliche Prüfung durch die Fachbehörden zunächst negativ aus, kann dennoch eine weitergehende Prüfung erfolgen, bevor ein Vorbescheid oder eine Baugenehmigung erteilt oder der Antrag endgültig abgelehnt wird.
Nach entsprechenden Beschlüssen der Fachausschüsse soll zudem eine Öffentlichkeitsbeteiligung stattfinden, deren Ergebnisse anschließend im Rat beraten werden. Stimmt der Rat einem Antrag zu, könnten damit auch Bauvorhaben eine Chance erhalten, die nach bisherigem Planungsrecht eigentlich unzulässig gewesen wären. Erfolgt innerhalb von drei Monaten nach Antragstellung kein Widerspruch seitens der Fachbehörden oder der kommunalen Gremien, gilt der Antrag als genehmigt.
Auch Bauprojekte in bebauten Ortsteilen oder in Außenbereichen – etwa an den Rändern von Waldflächen oder landwirtschaftlichen Nutzflächen – sollen durch die Gesetzesnovellierung erleichtert werden. Damit könnten beispielsweise Mehrfamilienhäuser an Standorten entstehen, an denen sie nach bisherigem Recht nicht genehmigungsfähig gewesen wären.
Kritik aus Politik und Verwaltung
Während die Gesetzesänderung den Bau von Wohnraum beschleunigen könnte, sehen viele Kommunalpolitiker auch neue Belastungen. Denn deutlich mehr Anträge müssten in wesentlich kürzerer Zeit bearbeitet werden. Das würde die Personaldecke in den Rathäusern strapazieren und könnte zusätzliche Bürokratie sowie höhere Kosten verursachen.
SPD-Ratsherr Gökcen Kuru brachte die Kritik auf den Punkt: „Ich sehe hier eine weitere Verletzung des Konnexitätsprinzips.“ Den Gemeinden würden erneut durch eine Bundesentscheidung zusätzliche Kosten entstehen, ohne dass deren Finanzierung geklärt sei.
Auch aus der Verwaltung kam deutliche Kritik. Die Dreimonatsfrist sei „populistisch“ und „unrealistisch“, hieß es. Zudem könnten sich regionale Akteure wie der Lippeverband aus der kommunalen Planung zurückziehen, etwa bei Themen wie Hochwasserschutz oder Klimaanpassung.
Baudezernent Dr. Uwe Liedtke räumte ebenfalls Unsicherheiten ein: „Wir können die Entwicklung noch nicht absehen, aber da wird wohl einiges auf uns zukommen.“
Entscheidung vertagt
Die vielen offenen Fragen waren schließlich auch der Grund dafür, dass dem Antrag von Grünen-Fraktionsvorsitzender Sandra Heinrichsen einstimmig stattgegeben wurde, die Grundsatzabstimmung zur kommunalen Umsetzung der Gesetzesnovellierung zu verschieben. Möglicherweise wird das Thema bereits in der Ratssitzung im Mai erneut auf die Tagesordnung kommen.
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Ein erweitertes Angebot erwartet die Kundschaft des neuen Rewe-Marktes an der Lünener Straße. Jeden Dienstag ist dort die Fischbude von Fisch Dietz zu Gast. Verkäufer Adrian Lushtaku präsentiert einen Streetfood-Klassiker. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
-Anzeige-Kamen. Die Kunden von Rewe Ahlmann in Methler wissen es schon seit längerem zu schätzen: Jeden Samstag kommt der Verkaufswagen des Fischhandels Dietz mit einer exquisiten Auswahl an frischem Fisch, hochwertigen Räucherwaren und delikaten Meeresfrüchten zum Markt. Seit der Eröffnung des neuen Rewe-Marktes an der Lünener Straße werden nun auch Fischfreunde in Kamen einmal pro Woche versorgt.
Jeden Dienstag gibt es von 9 bis 15 Uhr frischen Fisch vom Familienunternehmen Dietz aus Bad Sassendorf auf dem Rewe-Parkplatz unweit des Getränkemarktes. „Die durchweg positiven Rückmeldungen unserer Kunden aus Methler, von denen viele jede Woche zum Verkaufswagen kommen, haben mich darin bestärkt, dieses Angebot auch nach Kamen zu holen“, erklärt Alexander Ahlmann, Betreiber der drei Rewe-Märkte in der Stadt.
Die ersten Reaktionen der Kundschaft bestätigen diese Entscheidung. „Immer wieder sprechen mich Kunden an und loben die Qualität. Geschmack, Frische und Auswahl seien teilweise sogar besser als auf dem Wochenmarkt“, berichtet Ahlmann.
Ob für den schnellen Genuss im Brötchen oder für besondere Anlässe zu Hause – die Auswahl lässt kaum Wünsche offen. Backfisch, Fischfrikadellen, Matjes, Heilbutt, Seelachs, Rotbarsch oder Thunfisch gehören ebenso zum Sortiment wie heißgeräucherte Spezialitäten aus eigener Räucherei, darunter Räucherlachs, Makrele und Forelle. Selbst Schwertfisch aus dem Indischen Ozean ist bei Fisch Dietz erhältlich. Darüber hinaus bietet der Verkaufswagen zahlreiche Fischsalate an. Besonders gefragt sind der hausgemachte Heringsstipp und der Kartoffelsalat. Zu den aktuellen Verkaufsrennern in Kamen zählen vor allem Seelachs, Rotbarsch und das Matjesfilet.
Fischwagen vor Ort
Bei Rewe Ahlmann in der Einsteinstraße 3 in Kamen-Methler ist Fisch Dietz immer samstags von 8 bis 14 Uhr vor Ort. An der Lünener Straße gibt es den frischen Fisch dienstags von 9 bis 15 Uhr.
Fangfrischen Fisch aus verschiedenen Seegebieten gibt es auch bei Rewe Ahlmann. Samstags in Methler und dienstags in Kamen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
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Kamen. In der Nacht zu Samstag wurde die Feuerwehr Kamen zu einem Brand in der Heimstraße im Stadtteil Methler alarmiert. Unter einer Bushaltestelle war ein größerer Stapel Zeitungen in Brand geraten.
Die Einsatzkräfte der Löschgruppe Methler löschten das Feuer mit einem C-Rohr. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.
Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die nun die Ursache des Brandes ermittelt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund 60 Minuten. Neben der Feuerwehr waren auch Kräfte der Polizei vor Ort.
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Schülerinnen und Schüler der Klassen 2a und 2b der Diesterwegschule sammeln beim Frühjahrsputz rund um das Schulgelände Müll und setzen damit ein Zeichen für den Umweltschutz.
Kamen. Am Freitag, den 13. März 2026, beteiligten sich die Klassen 2a und 2b der Diesterwegschule an einer gemeinsamen Aufräumaktion rund um ihre Schule. Im Rahmen eines Frühjahrsputzes sammelten die Schülerinnen und Schüler zwei Stunden lang Müll in der Umgebung des Schulgeländes.
Ausgestattet mit Handschuhen und Warnwesten machten sich die Kinder daran, Abfälle aus Grünflächen und Wegen zu entfernen. Die benötigten Materialien wurden von der GWA des Kreises Unna für die Aktion zur Verfügung gestellt.
Während der Sammelaktion stellten viele der Kinder fest, wie viel Müll in der Natur zu finden ist. Für einige war es überraschend, welche Gegenstände achtlos weggeworfen werden.
Nach Abschluss der Aktion gab es für die teilnehmenden Klassen eine kleine Stärkung. Die Kinder erhielten Waffeln sowie Getränke von einer Saftbar. Diese wurden von Umweltberaterin Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale Kamen bereitgestellt.
Mit der Aktion wollten die Organisatoren das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz stärken und den Kindern die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Abfällen näherbringen.
Archiv: Frühjahrsputz in Kamen: Stadt ruft zur großen Müllsammelaktion auf
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Yve Plumanns (rechts) war zwei Wochen lang im Rahmen eines Austauschprogramms bei "Carli Hair & Beauty Style" zu Gast. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Bereits zum zweiten Mal hintereinander hat der Salon "Carli Hair & Beauty Style" an einem internationalen Austauschprogramm teilgenommen. „Das ist eine Sache, von der beide Seiten profitieren“, sagt Friseurmeisterin Sabine Nagel über die Aktion, die ein Baustein dafür sein soll, um die Attraktivität der Ausbildung im Friseurhandwerk zu steigern.
Am Freitag ging es für Yve Plumanns zurück in die Heimat. Sie wohnt in Eupen, der belgischen Stadt im Osten der Provinz Lüttich. Rund zwei Wochen lang hat die Auszubildende im dritten Lehrjahr in dem Salon von Sabine Nagel gearbeitet. „Es war fast so, als wäre sie schon immer hier gewesen“, lobt die Friseurmeisterin den Neuzugang auf Zeit.
Ein Lob, dass Yve Plumanns direkt zurückgibt: „Ich bin froh, dass ich hier gelandet bin. Hier wird unter anderem viel mit Haarverlängerungen und Make Up gearbeitet - beides Themen, die wir in der Schule in Belgien nicht so intensiv vermittelt bekommen, daher habe ich hier gute praktische Erfahrungen sammeln können. Dazu kann es allgemein für die persönliche Weiterentwicklung nicht schaden, mal etwas anderes zu sehen.“
Die Tatsache, dass die 22-Jährige aus Belgien im Endspurt ihrer Ausbildung ist und dementsprechende Erfahrungen mitbringt, haben in den zurückliegenden zwei Wochen auch die Kunden bei "Carli Hair & Beauty Style" erfahren. „Sie hat uns wirklich toll unterstützt und sehr viel allein gemacht“, unterstreicht Sabine Nagel.
Organisiert werden die Auslandspraktika unter dem Motto „Patent im Handwerk“ über das Erasmus+ Programm der Europäischen Union und von der EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung der Bezirksregierung Arnsberg.
Der Salon an der Borsigstraße 5 auf der Südkamener Seite des Bahnhofs setzt nicht nur auf internationalen Austausch, sondern ebenso auf Kontinuität. Im laufenden Jahr wird das 20-jährige Bestehen von "Carli Hair & Beauty Style" gefeiert. Aktuell können sich Interessierte noch für einen Ausbildungsplatz ab dem Sommer bei dem Unternehmen bewerben.
Friseurmeisterin Sabine Nagel freute sich über die Unterstützung aus Belgien. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Archiv: Besuch aus Belgien: 19-Jährige lernt Friseurhandwerk in Kamen kennen
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Foto: VN24.nrw
Kamen. Am frühen Morgen kam es auf der Rottumer Straße in Kamen gegen 6.56 Uhr zu einem schweren Alleinunfall. Ein Mercedes war aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das mit drei Personen besetzte Fahrzeug herumgeschleudert und kam schließlich rückwärts im rechten Straßengraben zum Stehen.
Die bordeigene e-Call-Sensorik des Fahrzeugs setzte automatisch einen Notruf an die Rettungsleitstelle der Feuerwehr ab. Aufgrund der erfassten Schadenslage wurde zunächst von mindestens einer eingeklemmten Person ausgegangen. Vor Ort stellte sich jedoch glücklicherweise heraus, dass niemand im Fahrzeug eingeklemmt war.
Ein bereits alarmierter Rettungshubschrauber konnte noch rechtzeitig abbestellt werden.
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Die Brücke, über die der Eilater Weg geführt hatte, ist bereits vor Monaten abgerissen worden. Foto: Christoph Volkmer Archiv KamenWeb.de
Kamen. (AG) Dass die Seseke bald an zwei Stellen neue Querungen bekommt, teilte die Stadt bereits auf der vorletzten Planungsausschusssitzung mit (wir berichteten). Auf der letzten Sitzung wurde nun bekannt gegeben, dass zumindest ein grobes Zeitfenster für die Maßnahmen feststeht.
Die in die Jahre gekommenen Sesekebrücken an der Berliner Straße und am Eilater Weg werden durch neue Betonbauten ersetzt. Die Brücke, die die Berliner Straße auf der Nordseite der Seseke mit der Henri-David-Straße auf der Südseite verbindet und noch aus den Fünfzigerjahren stammt, wird komplett ausgetauscht. Die Berliner Straße ist aktuell bereits für die Vorbereitungen gesperrt.
Am Eilater Weg sind die Vorbereitungsarbeiten bereits seit Ende vergangenen Jahres im Gange, was sich am mittlerweile verschwundenen Brückenbauwerk deutlich zeigt. Die Brücke war ähnlich alt wie die an der Berliner Straße, sei aufgrund des Verlaufs der ehemaligen Bahnlinie jedoch noch stärker mitgenommen gewesen und soll ebenfalls durch einen Neubau ersetzt werden, so die Stadt.
Das Kostenvolumen für die Brücke an der Berliner Straße wurde im Januar mit 330.000 Euro, das für die Brücke am Eilater Weg mit 370.000 Euro beziffert. Beide Maßnahmen werden mit 95 Prozent gefördert. Nach damaliger Planung sollte der Brückeneinhub am Eilater Weg noch im März stattfinden.
Mittlerweile seien die Ausschreibungen vorbereitet und würden zeitnah veröffentlicht, so die Stadt. Beide Brücken sollen ab Mitte dieses Jahres komplett ersetzt werden – was insbesondere die vielen Familien freuen dürfte, die die Montreuil-Juigné-Brücke zwischen Berliner Straße und Eilater Weg täglich auf dem Weg zur evangelischen Kita an der Henri-David-Straße überqueren.
Archiv: 2026 gibt es zwei neue Brücken in Kamen
Brückenprüfung: Sofortige Sperrung der Sesekebrücke
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Parkhaus am Bahnhof: Sanierungskonzept vorgestellt – Betrieb soll weiterlaufen
Die Bewehrungen am Freideck und an den Rampen des Bahnhof-Parkhauses sind von Rost zerfressen, durch die Risse sickert chloridbelastetes Wasser vor allem in die Ebene 6, aber auch tiefer. Foto: Christoph Volkmer Archiv KamenWeb.de
Das mit Spannung erwartete Sanierungskonzept für das Parkhaus am Bahnhof wurden jetzt im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Fotos: Archiv
Kamen. (AG) Architekt Marc Kosalla, Fachbereichsleiter Bauwerksdiagnose beim beauftragten Büro Kempen & Krause, stellte jetzt im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss das auch von vielen anwesenden Besuchern mit Spannung erwartete Konzept für die Sanierung des Parkhauses am Bahnhof vor. Für die Instandsetzung des Freidecks und der Rampen zeichnen sich zwei Varianten ab, über die der Rat der Stadt Kamen zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden muss. Die gute Nachricht vorab: Das Parkhaus soll während der Bauphase voraussichtlich weiter benutzbar bleiben.
Genau genommen gibt es drei Alternativen, die sich aus insgesamt fünf Möglichkeiten für die Sanierung der betroffenen Bereiche ergeben. Eine der beiden empfohlenen Varianten ist allerdings nur in Kombination mit einer dritten Instandsetzungsmethode realisierbar – und wäre zugleich ein Pilotprojekt für die Stadt.
Bei Variante A ist der Erhalt der vorhandenen Bauteile vorgesehen. Die Bewehrung soll durch Carbonbeton und zusätzliche Stahlträger verstärkt werden. Außerdem wird ein Titannetz eingebaut, durch das Gleichstrom geleitet wird. Dadurch wird die Stahlkonstruktion zur Kathode und der Korrosionsprozess gestoppt. Diese Technik wird erst seit rund 20 Jahren eingesetzt und wurde in Kamen bislang noch nicht angewendet.
Nach Angaben von Kosalla hätte diese Variante in Bezug auf Bauzeit, Lärm- und Staubemission, Bauschuttbelastung, Verkehrsauswirkungen, Nachhaltigkeit und Innovationsgrad deutliche Vorteile gegenüber der Variante B. Allerdings lägen die Bruttobaukosten mit 2,37 Millionen Euro etwa 110.000 Euro höher. Zudem müssten die elektronischen Anlagen regelmäßig gewartet werden, damit sowohl die Stromkästen als auch die unter Mörtel eingebauten Sensoren in den Titanleitungen zuverlässig funktionieren. Dafür werde diese Lösung voraussichtlich länger halten als die Alternative.
Die Variante B sieht dagegen einen Rückbau der Trapezbleche vor. Anschließend würde die Bewehrungskonstruktion rekonstruiert und mit Ortbeton neu ausgegossen. In Bezug auf Bau- und Betriebskosten schneidet diese Variante günstiger ab.
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