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Jugendfeuerwehr Kamen besteht Wettbewerb "Jugendflamme"

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

FWKjflamme418Kamen. 25 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Kamen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren haben am 21.04.2018 erfolgreich die »Jugendflamme« absolviert.
Auf dem Gelände des Feuerwehrhauses Methler stellten sie sich erfolgreich den Prüfungsaufgaben der Jugendwarte und Abnahmeprüfer des Kreises Unna.

Es handelt sich hierbei um einen dreistufigen Wettbewerb, bei dem die Kinder und Jugendlichen ihr feuerwehrtechnisches Fachwissen unter Beweis stellen müssen - nach Bestehen wird ihnen durch den Kreisvorstand der Jugendfeuerwehr die sogenannte »Jugendflamme« verliehen.

In der Stufe 1 mussten die Jüngsten zum Beispiel verschiedene feuerwehrtechnische Geräte erklären, eine »fiktiven« Notruf absetzen, Knoten und Stiche legen sowie an einem Hydranten ein Standrohr setzen.

In der 2. Stufe mussten die Jugendlichen eine Unfallstelle richtig absichern, die Geräte und Fahrzeuge erklären und einen Wasserwerfer aufbauen.

Die Ältesten mussten in der 3. Stufe einen Löschangriff mit Schaum aufbauen und eine Löschübung durchführen.

Am Ende hieß es »Alle bestanden«; die Vorbereitung hatte sich gelohnt.
Die zugehörigen Abzeichen werden im Rahmen der Elterntage überreicht, die im Verlauf des Jahres in allen drei Kamener Jugendgruppen stattfinden.

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Kindergarten-Cup: Premiere mit vielen Gewinnern

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalsport

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Unterhaltsame Spiele boten die Kinder den Zuschauern beim ersten Kindergarten-Cup des SuS Kaiserau.  Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Cup02418CVManchmal gibt es wichtigeres als Fußball - ganz besonders für Mädchen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Der SuS Kaiserau hat am Samstag seinen ersten Kindergarten-Cup ausgerichtet. Drei Kindergärten aus Methler hatten dabei jeweils zwei Teams auf den Kunstrasenplatz des Bezirksligisten geschickt, die den vielen Zuschauern sehr unterhaltsame und torreiche Spiele boten.

Fußball ist für viele Menschen die wichtigste Nebensache der Welt. Für die 60 Kinder aus dem AWO-Kindergarten Gänseblümchen, dem evangelischen Kinder- und Familienzentrum sowie dem katholischen Kindergarten St. Marien ist das glücklicherweise noch nicht der Fall. Bei den Kindern, die am Samstag zum größten Teil erstmals mit einer Mannschaft bei einem Turnier gestartet sind, überwiegt noch die reine Freude am Spiel und der Bewegung.

Von Taktik oder Grundformationen haben die Kleinen noch nie etwas gehört, so lautete die Devise bei den zwölf Spielen in erster Linie „alle laufen hinter dem Ball her“.
Die Kenner - oder die, die sich dafür halten - am Spielfeldrand kommentierten das fröhliche Treiben mit Kommentaren wie „Torwart ist der mit den Handschuhen“ oder „Das ist die falsche Richtung, in die ihr lauft“. Den Maxis und Mittelkindern, die für die drei Einrichtungen spielten, war die nicht ganz ernst gemeinte Kritik völlig egal. Ebenso wie die Ergebnisse der Spiele - am Ende gewannen die beiden Teams des Kinder- und Familienzentrums die beiden Wettbewerbe und die Pokale. Die glänzten bei sommerlichem Wetter zwar schön in der Sonne, doch noch viel besser fand der Fußball-Nachwuchs das darin befindliche Wassereis.

„Es ist sehr gut gelaufen. Alle Mannschaften sind angetreten, es hat sich keiner verletzt und alle haben viel Freude gehabt“, so SuS-Geschäftsführer Dirk Pakendorf. Aufgrund einer eigenen Veranstaltung konnten die Kinder aus der vierten Einrichtung in Methler, dem AWO Kiga Brausepulver, dieses Mal nicht mitspielen. Die können dann aber im nächsten Jahr dabei sein, denn der SuS plant das Turnier regelmäßig durchzuführen. Vielleicht können dann auch Mannschaften von weiteren Kindergärten aus Kamen mitspielen“, kann sich Pakendorf eine Ausweitung des Cups für die ganze Stadt vorstellen.  Fotostrecke >>>

Archiv: 1. Kindergarten-Cup des SuS Kaiserau

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Kaninchen auf Safari: Kamener Kindermusical bei Ruhrfestspielen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

Abbildung Gugelhupfvon Andreas Milk

Kamen. Das Kaninchen Carlo gibt es wirklich im Leben des Kamener Musikers Jonas Pieper. Der hat sich irgendwann gefragt: Was würde Carlo tun, wenn er sprechen könnte? Die Antwort: eine Reise buchen und auf Safari gehen. Und um genau dieses Abenteuer geht es in Piepers Musiktheaterstück für Kinder, das er gemeinsam mit Freunden am 1. Mai bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen aufführt.

Piepers Team namens "Gugelhupf" hat vor einigen Monaten schon eine CD mit Kinderliedern herausgebracht, "Jetzt geht's rund". Unter anderem bei Willi Schulte in Heeren wurde sie vorgestellt. Aber da sollte eben noch mehr kommen: "Ich hatte immer schon Lust, ein Stück zu schreiben", erzählt Pieper. Dass dieses Stück sich um Erlebnisse von Carlo drehen könnte, war die Ausgangsidee. Weitere Inspiration lieferten Zoobesuche. Nehmen wir bloß mal Erdmännchen - die kamen Pieper vor, als seien sie auf Patrouille. Konsequenz: Im Stück "Mit Carlo dem Kaninchen auf Safari" bilden die Erdmännchen Egon, Eva und Ernesto eine aufgeweckte Polizeieinheit. Außerdem sind da noch Zacharias das Zebra, Typ Hippie, mit Vorliebe für Gras (!); eine Giraffe namens Gisela; der Elefant Elvis; schließlich Leopold, ein Löwe, der immer böse rüberkommt, weil ihm Streicheleinheiten fehlen. Am Ende machen die Tiere Party.

gugelhupf418 Foto privat"Wir erzählen auf der Bühne als Band eine Geschichte", sagt Jonas Pieper. Von ihm stammen die zehn Lieder des 45-Minuten-Stücks, er spielt Gitarre - und trägt dabei auch mal ein Tierkostüm. Sabrina Sauer spielt das Kaninchen Carlo, Carolin Pommert seine Besitzerin und Reisegefährtin Annabelle, Jana Flaccus spielt gemeinsam mit Jonas Pieper die halbe afrikanische Fauna, als Musiker unterstützt Tim Bücher das Ensemble - "Kamener Junge" und an der Essener Folkwangschule ausgebildet -, Elisabeth Deppe ist für die Verwandlung von Mensch zu Tier - sprich: die Kostüme - zuständig, Florian Dörschug für die Technik.

Zwei Aufführungen wird es am 1. Mai im Festspielhaus Recklinghausen geben: um 14 Uhr und um 16 Uhr. Karten gibt es vor Ort, der Eintritt kostet einen Euro. Wer Pieper und die "Gugelhüpfer" schon vorher kennenlernen möchte: Ihre Homepage bietet unter anderem Links zu Youtube-Videos.

www.gugelhupf-kinderlieder.de

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Blutspendeaktion im Hellmig-Krankenhaus

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

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Blutspenden können Leben retten. Diesen Aufruf nahmen sich erneut Mitarbeiter aus Rathaus und Hellmig-Krankenhaus zu Herzen. Foto: Klinikum Westfalen

Kamen. Blutspenden können Leben retten. Diesen Aufruf nahmen sich erneut Mitarbeiter aus Rathaus und Hellmig-Krankenhaus zu Herzen. Trotz schönsten Sommerwetters ließen sie sich von den freundlichen Helfern des Roten Kreuzes im Hellmigium, dem Vortragsbereich des Krankenhauses, betreuen. Nach Anmeldung und Vorgespräch gehört dazu die Blutabgabe auf der Liege. Für das nächste Jahr ist eine Neuauflage geplant. DRK und Klinikum Westfalen hoffen, dann erneut  zahlreiche Blutspender gewinnen zu können.

Archiv: Stadt und Krankenhaus rufen zur Blutspende auf

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Erinnerungen an Kamen unterhaltsam aufgefrischt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Stadtgeschichte

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Volles Haus beim Kultur Kreis Kamen: Der Vortrag „50 Jahre neue Stadt Kamen - 50 Photos alte Stadt Kamen“ von Klaus Holzer lockte so viele Interessenten, dass es eine Neuauflage geben wird. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de 

von Christoph Volkmer

Kamen. Die Resonanz bei den Vorträgen des Kultur Kreises Kamen ist immer gut, aber am Donnerstagabend platzte der Saal im Kamener Haus der Stadtgeschichte aus allen Nähten. Das Interesse am Vortrag „50 Jahre neue Stadt Kamen - 50 Photos alte Stadt Kamen“ war so groß, dass etliche Gäste für eine noch zu terminierende Neuauflage im Herbst diesen Jahres vertröstet werden mussten.

Passend zum Jubiläumsjahr warf Klaus Holzer einen Blick auf die vergangenen fünf Jahrzehnte, in denen sich nicht nur die Mitte der Stadt stark verändert hat. Die Stadt, die sich nach der Vergrößerung durch den Zusammenschluss mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden Methler, Heeren-Werve, Rottum, Derne und Südkamen als „die schnelle Stadt“ begriff, öffnete sich nicht nur dem Neuen in der Architektur, sondern ließ auch das Auto in dem städtischen Raum, sogar bis auf den Alten Markt. Als Wendepunkt fungierte in der Sesekestadt das Jahrzehnt von 1965 bis 1975, denn das Wirtschaftswunder wirkte sich auch in Kamen aus.    

„Diese Veränderungen augenfällig zu machen, das soll der Sinn des Abends sein. Veränderungen, die, da sie schleichend erfolgen, leicht vergessen werden“, sagte der Stadtführer und leitete damit einen sehr unterhaltsamen Abend ein, der von fast allen Gästen genutzt wurde, um bei den abgebildeten Stadt-Ansichten mitzuraten, was sich wann und wo befunden hat. Dabei wurden ganz nebenbei viele Erinnerungen an eigene Jugendzeiten aufgefrischt.

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Mahnmal zum 50jährigen Bestehen des Staates Israel

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

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mahnmaleilatRKBen-Gurion Universität/Eilat, Israel 2018 | Fotos: Yaakov Yardeni und Yaniv Belhassen

Kamen. Anlässlich des 50. Jahrestages des Staates Israel im Jahr 1998 hat der Kamener Künstler Reimund Kasper ein Kunstwerk für eine Gedenkstätte geschaffen, die aus 50 großformatigen Holzstelen besteht. Das Kunstwerk, ein Mahnmal zum 50jährigen Bestehen des Staates Israel, wurde am 15. Juni 1998 im Rathaus der Stadt Kamen präsentiert und anschließend in Kamens Partnerstadt Eilat in Israel in einem zentralen Gebäude der Ben-Gurion Universität als Vermächtnis für zukünftige Generationen installiert.

Am 15. Juni 2018 feiert das Mahnmal sein 20jähriges Bestehen und der Staat Israel nach dem jüdischen Kalender im April 2018 den 70. Geburtstag seiner Staatsgründung. David Ben-Gurion, der Namensgeber der Universität, war der erste Ministerpräsident des modernen Staates Israel, der am 14. Mai 1948 die Unabhängigkeit seines Landes proklamierte.

Das Kunstwerk ist eines der herausragendsten Werke des Künstlers Reimund Kasper und hat darüber hinaus eine große interkulturelle Bedeutung, ist es doch ein Zeichen deutsch-israelischer Freundschaft und fördert es, besonders in der heutigen Zeit, die eine neue Welle des Antisemitismus erlebt, einen immens wichtigen Dialog zwischen zwei Ländern und Kulturen, der niemals enden darf.

Prof. Rivka Carmi, die Präsidentin der Ben-Gurion Universität, mit der Reimund Kasper 2018 in Kontakt getreten ist, hat die besondere Bedeutung des Mahnmals hervorgehoben und das Werk als ein wunderschönes und einzigartiges Kunstwerk für Israel bezeichnet.

Weitere Informationen zum Kunstwerk und Fotos von 1998 (Kamen) und 2018 (Eilat) finden interessierte Leserinnen und Leser auf der Internetseite des Künstlers: www.kunsthaus-kasper.de/mahnmal-israel/

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Immobilienpreise: 16 Prozent mehr als noch im Jahr 2011 für Wohnimmobilien

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

Kreis Unna. Wer heute ein Haus kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen als noch im Jahr zuvor: Die Preise für Immobilien und Bauflächen folgen einem Trend. Und der geht nach oben, wie der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Unna für das Jahr 2017 festgestellt hat.
 
"Im vergangenen Jahr haben Käufer im Kreis Unna rund eine halbe Milliarde Euro für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Bauflächen ausgegeben", sagt Martin Oschinski vom Gutachterausschuss. "Das sind etwa 6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor."
 
Häuser kaufen wird immer teurer
Selbst genutzter Wohnraum ist deutlich teurer geworden, wie der Gutachterausschuss anhand der gezahlten Verkaufspreise der letzten Jahre festgestellt hat. Im Jahr 2011 kostete ein Haus im Kreis Unna durchschnittlich rund 176.000 Euro. Sechs Jahre später sind es rund 205.000 Euro – das sind 29.000 Euro mehr (rund 16 Prozent).
 
Dabei macht es einen großen Unterschied, wo das Haus steht, sagt Oschinski vom Gutachterausschuss: "In Bönen sind Häuser am günstigsten und wechseln im Schnitt für 165.000 Euro den Besitzer. In Holzwickede sind Häuser am teuersten: Dort kosten sie im Schnitt rund 250.000 Euro." Dazwischen positionieren sich die anderen Städte und Gemeinden: In Bergkamen kostete ein Haus im Schnitt 185.000 Euro, in Fröndenberg 205.000 Euro, in Schwerte 240.000 Euro, in Kamen 185.000 Euro, in Selm 205.000 Euro und in Werne 225.000 Euro.
 
Freistehende Häuser sind viel teurer
Dabei kommt es auch darauf an, was für ein Haus gekauft wird. "Ein Reihenmittelhaus ist erwartungsgemäß am günstigsten", sagt Oschinski. "Dafür zahlten Käufer im Schnitt 155.000 Euro im Kreis. Gefolgt von einer Doppelhaushälfte, die im Schnitt mit 180.000 Euro zu Buche schlägt. Am teuersten ist mit Abstand der Erwerb eines freistehenden Hauses. Dafür zahlten Käufer im Kreisgebiet durchschnittlich über 245.000 Euro."
 
Zum Hintergrund
Ziel des Gutachterausschusses ist es, für Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu sorgen. Er dient somit der Verbraucherinformation, um eine marktgerechte Preisbildung für Immobilien nachvollziehbar zu machen. Dies geschieht unter anderem durch die Ermittlung von Bodenrichtwerten aber auch durch die Veröffentlichung eines Grundstücksmarktberichts. Dieser erscheint jährlich und gibt einen Überblick über den Immobilienmarkt des Kreisgebietes. Für Grundstücksbesitzer, Kaufinteressenten, Makler oder Banken sind die darin veröffentlichten Daten wichtige Entscheidungshilfen.
 
Der Grundstücksmarktbericht und die Bodenrichtwerte stehen kostenfrei auf der Internetseite www.boris.nrw.de zur Verfügung. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte ist für das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Städte Lünen und Unna zuständig. Die Geschäftsstelle des Ausschusses ist beim Kreis Unna im Fachbereich Vermessung und Kataster angesiedelt. Zu erreichen ist die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Kreishaus Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17, 59425 Unna, Zimmer B. 608, Tel. 0 23 03 / 27-11 68. PK | PKU

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Temporärer Baustopp für Dortmunder Allee / Unnaer Straße – Teerhaltige Materialien behindern Weiterbau

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

baustelleKWKamen. Die Baustelle Dortmunder Allee/Unnaer Straße ist und bleibt ein bautechnisches Sorgenkind. Die am Bau Beteiligten haben die Maßnahme im vergangenen Jahr mit konkreten Zeitachsen begonnen, stießen aber nun erneut auf nicht zu erwartende Hindernisse. Bekanntlich waren in den zurückliegenden Wochen u.a. Probleme mit alten unbekannten Wasserleitungen aufgetreten, die von der Gelsenwasser AG dann zunächst erneutert werden mussten.

Nun wurden am vergangenen Dienstag von der Tiefbaufirma Oevermann bei Fräsarbeiten im Zusammenhang mit der neuen Asphaltdecke teerhaltige Materialien gefunden. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz bedeutete dieser Fund die Stilllegung der Baustelle durch den Bauunternehmer, weil die zwingend zu beachtenden Rechtsgrundlagen ein Entsorgungskonzept für den Abtransport der teerhaltigen Materialien vorschreiben.

Die Bautechniker gehen davon aus, dass die belasteten Materialien in den 1950/1960iger Jahren eingebaut wurden. Damals wurde eine teerhaltige Deckschicht einfach auf die alte Pflasterstraße aufgebracht. Was aus heutiger Sicht rückblickend als ein bautechnischer Fehler betrachtet wird, war vor Jahrzehnten möglicherweise „Stand der Technik“. Ein Institut wurde am Dienstag unverzüglich mit einer Beprobung beauftragt. Ergebnisse werden in der kommenden Woche erwartet. Die Stadt kann bestätigen, dass nun ein rechtlich vorgeschriebenes Verfahren zwingend eingeleitet werden muss.
Handlungsspielräume gibt es richtigerweise für eine Entsorgung belasteter Straßenbaumaterialien nicht.

Für die Südkamener Bürgerinnen und Bürger, Anlieger und Gewerbetreibenden ist dieser Fund eine Schreckensnachricht, so die Verwaltung. Noch vor wenigen Wochen waren alle an der Baumaßnahme Beteiligten davon ausgegangen, dass die Baustelle vor den Osterferien abgeschlossen wird.

Die Verwaltung hat nun reagiert und – nach Abstimmung mit der Landesstraßenbauverwaltung und der Firma Oevermann - eine Veränderung der Baustellenabsicherung veranlasst, die auf die neue Situation Rücksicht nimmt. Anfang der kommenden Woche wird die Baustellenabsicherung im Kreuzungsbereich zurückgebaut, so dass beide Fahrbahnen der Dortmunder Allee im Baustellenbereich störungsfrei befahren werden können. Diese verkehrstechnische Regelung wird bis zum Weiterbau Bestand haben.

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"Pass auf, mein Freund...": Pampige Botschaft für Zeugen im Strafprozess

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gerichtsberichte

Foto: Amtsgericht Kamen (C) Andreas Milk für KamenWeb.devon Andreas Milk

Kamen. Wer in einem Strafprozess angeklagt ist, kann eigentlich kaum etwas Idiotischeres tun, als vor dem Gerichtstermin Zeugen anzupflaumen oder gar zu bedrohen: Richter sind da empfindlich. Aber genau das tat Kevin M. (Namen geändert), Endzwanziger aus Bergkamen-Oberaden. Im Kamener Amtsgericht hatte er sich heute für eine Reihe demolierter Autos zu verantworten. Einige Tage ist es her, da bekam ein potenzieller Belastungszeuge eine Sprachnachricht via Facebook-Messenger von Kevin M. Das war insofern praktisch, als der Zeuge diese Nachricht nun dem Gericht bequem vorspielen konnte. Sie startete mit den Worten "Jetzt pass mal auf, mein Freund...", danach wurde es noch weit ruppiger. "Das war richtig dumm", erkannte jetzt auch Kevin M. selbst.

Rückblende: In der Nacht zum 2. Juli 2017 sind zwei junge Männer im Bereich Am Hohen Kamp in Oberaden unterwegs. Sechs Autos - darunter ein Pommeswagen - werden beschädigt. Anwohner rufen die Polizei und nehmen die Verfolgung auf. Die beiden mutmaßlichen Randalierer werden schließlich gestellt - und zwar in der Wohnung von Kevin M.

Der beteuerte vor dem Richter wieder und wieder, nicht er sei es gewesen, der sich an den Fahrzeugen ausgetobt habe. Blieb als möglicher Täter nur sein Kumpel, der mitangeklagte Jochen F. - der allerdings den Prozess schwänzte. Zeugen bestätigten: Nicht beide Männer, sondern nur einer von den zwei Spätheimkehrern habe Krawall gemacht. Auf einem Foto erkannten sie ihn wieder: Jochen F.

Mit dem wird sich die Justiz nochmal extra befassen müssen. Kevin M. dagegen verließ das Gericht mit einem Freispruch - auch wenn der Richter ihm nicht abnahm, dass er von den Sachbeschädigungen nicht das Geringste mitbekommen habe in jener Nacht, obwohl er in der Nähe von Jochen F. die Straße entlang ging.

Nicht nur der Freispruch ist erfreulich für Kevin M., sondern auch die Tatsache, dass er nicht wegen Verdunkelungsgefahr in Haft landete: Hätte der Empfänger der pampigen Sprachnachricht sofort Polizei und Gericht informiert, wäre das nicht unwahrscheinlich gewesen. Im Gerichtssaal nahm der Zeuge eine Entschuldigung Kevin M.s an.

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