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Kursangebote der Familienbande im September 2018

am . Veröffentlicht in Aus den Vereinen

familienbande18KWKamen. Neuigkeiten aus dem Kalender der Familienbande:

Kurse im Zeitraum vom 01.09.-15.09.2018

Familienspielenachmittag

Spielen macht Spaß, stärkt und fördert das Sozialverhalten und ist eine tolle Alternative zur digitalen Welt. An diesem Nachmittag wollen wir gemeinsam in die Welt und Vielfalt der Gesellschaftsspiele eintauchen. Beim gemeinsamen Spielen erlernen Kinder vor allem den Umgang mit Anderen und sich selbst. Wir wollen hier verschiedene Brettspiele ausprobieren und testen. Hierbei schauen wir welche Spiele vielleicht schon Eure Großeltern in ihrer Kindheit gespielt haben. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 6 Jahren zusammen mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden. Der Spielenachmittag findet am 03.09.2018 von 15.30 - 17.00 Uhr statt. Dieses Angebot ist kostenlos.


„Singen für Schwangere“

Singen tut gut. Nicht nur der werdenden Mutter, sondern auch dem Baby. Durch die Schwingungen der Stimme wird eine erste Bindung erzeugt – das tiefe Atmen erleichtert Schwangerschaftsbeschwerden und bereitet auf die Geburt vor. Der entspannte Klang der Stimme der Mutter überträgt sich positiv auf das Baby. So startet die Mutter mit einem Fundus an Liedern in den Familienalltag – die nach diesem Kurs zusätzlich gut klingen werden! Singen setzt Glückshormone frei und vertieft den Atem – Beides sehr wichtige Bestandteile für die anstrengende Zeit vor und nach der Geburt. Dieser Kurs findet am 03.09.2018 4 x montags von 12.00 bis 13.00 Uhr statt. Die Kosten betragen 38,00 Euro.


„Klassik für Babies“

Schon Babies haben ein feines Gespür für Wohlklang und Harmonie. Klassische Musik wirkt sich positiv auf die Psyche des Kindes und der Eltern aus. In diesem Kurs lernen Sie Lieder und Instrumentalstücke aus Klassik und klasssichem Musical kennen. Die Sängerin und Gesangspädagogin Rebecca Engel führt junge Eltern an eine weite Bandbreite geeigneter Musik heran, während die Babies den Klang des Orchesters, Klaviers oder der Singstimme genießen. Einige Lieder werden zusammen gesungen, und jeder Kursteilnehmer bekommt Vorschläge für playlists, die die Familien zu Hause ausprobieren können. Kombiniert mit farbigen Tüchern, kleinen Seifenblasenspielen oder einer Streicheleinheit ist dieser Kurs ein „Wellnessprogramm“ für die Allerkleinsten. Dieser Kurs findet am 03.09.2018 4 x montags von 10.45 - 11.45Uhr. Die Kosten für diesen Kurs betragen 38,00 Euro.

Anmeldung und Infos für alle Kursangebote bei der Familienbande, Bahnhofstraße 46 in Kamen, Tel. 02307/2850510 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bis zum 31.08.2018 ist die Familienbande unter folgender Telefonnummer erreichbar: 02307 9169648

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Was ist bei einer Warnung zu tun? NRW-weiter Probealarm am 6. September

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

grossalarmKWKreis Unna. Großbrände oder Katastrophen kommen vor. Dass die Bevölkerung dann gewarnt werden muss, ist klar. Über Radio, Fernsehen und Internet werden viele erreicht – das Land NRW möchte mehr und setzt außerdem noch auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. Doch wie klingen die und was ist bei einem Alarm zu tun? Genau das soll beim ersten NRW-weiten Warntag am Donnerstag, 6. September um 10 Uhr geübt werden.

Ältere kennen die Signale aus dem Krieg und denken mit Schrecken daran zurück, Jüngeren sagen die Warntöne meist nichts. "Angst muss niemand haben, Ahnung schon", meint Landrat Michael Makiolla und wirbt dafür, sich im Vorfeld die Signale einzuprägen und dann am 6. September genau hinzuhören. Die Möglichkeit zur "Tonprobe" gibt es unter www.warnung.nrw/sirenen.
Jeder soll wissen, wie er sich verhalten muss

Die künftig immer am ersten Donnerstag im September geplanten Warntage sollen jeweils unter einem bestimmten Thema stehen. "Wir wollen das Thema Warnung wieder mehr ins Bewusstsein rücken. Wenn jeder Einzelne weiß, wie er sich zu verhalten hat, sinkt das Risiko für die Gesamtheit", erklärt NRW-Innenminister Herbert Reul.

Bevölkerung soll Bedeutung der Signale kennen

Bei der Premiere am 6. September geht es vor allem um die Bedeutung der Sirenensignale, um Informationen zu Warnanlässen, zu Warnmitteln und zu Verhaltenshinweisen.

Parallel zu den Sirenen wird das Land am 6. September um 10 Uhr über die Warn-App "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versenden. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden. Über sie wurden z. B. am 30. Juni beim Großbrand in Bönen Verhaltensregeln an die Bevölkerung gegeben.

Informationen zum Probealarm am 6. September um 10 Uhr gibt es auf der vom Land geschalteten Internetseite www.warnung.nrw und unter www.kreis-unna.de/nachrichten und in den Social Media-Kanälen des Kreises (www.facebook.com/KreisUnna, www.twitter.com/kreis_UN). PK | PKU

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Ast stürzt in die Stromleitung am Buschweg

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

Feuerwehr NeuKWKamen. Am Dienstag (14.08.2018) brach am Buschweg ein größerer Ast aus einem Baum und stürzte auf eine dort verlaufende Stromleitung. Die Feuerwehr beseitigte den Ast mit Hilfe einer Kettensäge und übergab die Einsatzstelle anschließend an den Notdienst der Gemeinschaftsstadtwerke welche sich dann um die Reparatur des Schadens kümmerte. Der Einsatz war nach ca. 45 Minuten beendet.

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Heinz Pröpper recherchiert die bewegte Geschichte des Kamener Juden Fritz Wolff

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Stadtgeschichte

wolff hausd818Herr Peter Westermann, Vorsitzender des VFL Kamen; Herr Heinz Pröpper, ehem. Mitarbeiter der Stadt Kamen und heutiger Pensionär und Herr Robert Badermann, Leiter des Hauses der Kamener Stadtgeschichte. Foto: J. DupkeKamen. Der frühere Pressesprecher und u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Amtsleiter der Kamener Stadtverwaltung, Heinz Pröpper, hat – nach seiner Pensionierung – aus persönlichem Interesse das Schicksal des Kamener Juden Fritz Wolff aufgearbeitet. Die Ergebnisse seiner Forschungen hat er nun bei einem Pressetermin dem Haus der Stadtgeschichte übergeben.

Anstoß zu den Recherchen von Pröpper war ein Treffen, zu dem die Verwaltung ehemalige jüdische Mitbürger im Jahr 1984 nach Kamen eingeladen hatte. An den Begegnungen nahmen, neben Gästen aus den Niederlanden, Israel, Südamerika und anderen Ländern, auch die Söhne von Fritz Wolff, Fred und George teil. Bei einer privaten Reise 1986 in die USA besuchte Pröpper mit seiner Frau dann die Witwe von Fritz Wolff, Else Wolff und die besagten Söhne Fred und George in Kalifornien.

Besonders bemerkenswert war, dass Frau Wolff, wieHeinz Pröpper feststellte, ihre Wohnung in Los Angeles ähnlich eingerichtet hatte, wie sie in Kamen in den 1930er Jahren möbliert war. Kamener Jahresteller (mit wechselnden lokalen Motiven), die in den 1980er und 90er Jahrenu.a. an die ehem. jüdischen Mitbürger verschickt wurden, nahmen einen Ehrenplatz im Haus der Fam. Wolff ein.

Heinz Pröpper hat Fritz Wolff nicht mehr persönlich kennengelernt. Wolff, der sich nach seiner gelungenen Flucht in die USA 1939 geschworen hatte, nie mehr Kontakt zu Deutschen haben zu wollen, war 1957 dann doch mit seiner Frau, um Gräber der Familie in Europa zu besuchen, in Kamen. Wie Else Wolff berichtete, hat es dabei auch Begegnungen mit ehemaligen Freunden, insbesondere aus den Reihen des VFL Kamen, gegeben. Fritz Wolff war von 1920, seinem Zuzug nach Kamen, bis zu seiner Emigration viele Jahre lang gesellschaftlich und auch auf sportlichem Gebiet aktiv. So war er mehrere Jahre ehrenamtlich im Turnrat des VFL tätig, wie Belege und Unterschriften im Protokollbuch des Vereins, welches im Stadtarchiv verwahrt wird, belegen. Fritz Wolff, der zu einigem Wohlstand gekommen war, hat seinem Verein 1922 sogar 3000 Mark geschenkt um eine Beleuchtungsanlage für die damals neue Turnhalle finanzieren zu können.

wolff hausderstadtg818Ausschnitt aus dem Protokollbuch der Jahre 1920 -1933 des VFL Kamen, welches bei uns im Stadtarchiv verwahrt wird. Der Vorstand des Turnerrates hat (mehrfach) getagt und anschließend das Protokoll unterzeichnet. Darunter ist auch die Unterschrift des Herrn Wolff. Foto: J.DupkeNach seinem Besuch in Kamen und dem Wiedersehen mit alten Freunden, so berichtete seine Frau, haben dessen Albträume, unter denen er - aufgrund von KZ-Aufenthalten (Sachsenhausen) und anderen Repressalien - litt, etwas nachgelassen.

Kurz nach dem Aufenthalt in Europa ist Fritz Wolff gestorben. Mit seiner Frau und den beiden Söhnen, die inzwischen aber auch verstorben sind, hat Heinz Pröpper bis zum Schluss in Briefkontakt gestanden.

Bewundernswert, so seine Einschätzung, ist, dass sowohl Frau Wolff als auch die Söhne eine sehr differenzierte Sicht auf Deutschland und die Deutschen hatten. Ihnen war bewusst, dass es auch in den Jahren der NS-Zeit nicht nur Unmenschen gab.

Der Vorsitzende des VFL Kamen, Peter Westermann, der an dem Termin teilnahm, wird, wie auch das Haus der Stadtgeschichte, die gesammelten Unterlagen archivieren und der Fam. Wolff ein ehrendes Andenken bewahren.

Text / Bilder: Jürgen Dupke, Haus der Stadtgeschichte Kamen

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Ausstellung: „Stillgelegt - Zum Ausstieg aus der Kohle“

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kunst & Gestaltung

Einladung Marklseder Technopark818Kamen. Claus Marklseder fotografiert seit 30 Jahren, hauptsächlich Landschaften, Details und Industriekultur.Vor ca. 2 Jahren durfte er durch Verantwortliche des Bergbaus die einmalige Gelegenheit ergreifen in stillgelegte Zechen von Hamm bis Kamp Lintfort zu fotografieren.

Über 1 1/2 Jahre dauerten seine Exkursionen in den Kathedralen des Bergbaus. Einen Teil dieser dort entstandenen Bilder stellt er vom 30. August bis Mitte Oktober 2018 unter dem Titel „Stillgelegt - Zum Ausstieg aus der Kohle“ im Technopark Kamen aus. Dies soll ein kleiner Baustein gegen das Vergessen dieser Epoche und gleichzeitig eine Hommage an den Bergbau aus Claus Marklseders Sicht der Dinge sein.

Die Ausstellung wird am 30.8.2018 um 19.30 Uhr durch den Kulturausschussvorsitzenden der Stadt Kamen, Daniel Heidler, im Technopark Kamen eröffnet. Die Kunsthistorikerin Anke Schmich führt in die Arbeiten von Claus Marklseder ein. Die musikalische Begleitung übernimmt der Bergmanns-Chor MGV Harmonie Zeche Victoria Lünen mit Sängervereinigung Oberaden/Beckinghausen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Trickdiebstahl - Rollstuhlfahrer abgelenkt und bestohlen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

polizeimeldung18KWKamen. Am Mittwoch (15.08.2018) hob ein 68 jähriger Kamener Rollstuhlfahrer zunächst am Automaten eines Geldinstitutes an der Bahnhofstraße Geld ab und begab sich dann zu einer Bäckerei am Bahnhof, wo ihm die späteren Tatverdächtigen bereits auffielen.

Als er gegen 14.45 Uhr in der Straße Am Koppelteich war, wurde er von einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Der Mann hielt ihm dabei eine Zeitung vor, so dass er seine am Lenker hängende Tasche nicht mehr im Blick hatte. Die beiden Personen gingen dann weiter und steigen in einen blauen Opel Zafira ein, in dem eine weitere männliche Person wartete. Erst jetzt stellte der Geschädigte fest, dass seine Tasche aufgeschnitten worden war und seine Geldbörse fehlte.

Der Täter soll etwa 175 cm groß und von stabiler Statur gewesen sein. Er hatte kurze, dunkle Haare und war mit einem hellblauen Oberteil und einer dunkelbeigen Hose bekleidet. Die Komplizin soll etwa 35 Jahre alt und etwa 175 cm groß gewesen sein. Sie trug ein blaues, knielanges Kleid.

Beide Personen stiegen in einen blauen Opel Zafira mit einem Kennzeichen aus dem Zulassungsbereich Duisburg (DU). Der Fahrer kann nicht näher beschrieben werden.

Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0. (ots)

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Ruhrgebietchen. Was deine Kinder an dir lieben und was nicht

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

ruhrgeb818Kamen. Der Begriff Heimat hat Konjunktur. In einer zusammengerückten Welt fragen sich immer mehr Menschen, wohin sie eigentlich gehören und was das ist, ihre Heimat. Mit der „Heimat Ruhrgebiet“ setzt sich das gerade erschienene Buch „Ruhrgebietchen. Was deine Kinder an dir lieben und was nicht“ auseinander. Der Bottroper Verlag Henselowski/Boschmann hat über 40 Kulturschaffende aufgefordert, zu schreiben, wieweit das Ruhrgebiet Heimat für sie ist und wie weit nicht.

Mitautoren sind die Kamener Schriftsteller Heinrich Peuckmann und Gerd Puls, die mit nachdenklichen, aber auch humorigen Texten ihren Beitrag zu diesem abwechslungsreichen Buch leisten.

Puls setzt mit seiner Kindheit und Jugend in den 50er und 60er Jahren in Heeren auseinander. Vieles an Armut und Begrenztheit, das heute vergessen ist, wird anschaulich erzählt und manch ein älterer Leser, egal, ob er in Heeren oder sonstwo im Ruhrgebiet lebt, wird sich in den Episoden wiedererkennen.
Peuckmann beginnt auch mit Kindheitserinnerungen, schildert dann aber auch Erfahrungen und Anekdoten aus der Gegenwart und wägt ab, was gut ist am Ruhrgebiet und was eben nicht. Gut findet Peuckmann zum Beispiel, dass man ironisch sein kann. Im Ruhrgebiet, meint er, könne man auch über sich selber lachen. Kritisch zu sehen dagegen die verbreitete Kulturferne.
Es sind spannende, in ihren Aussagen ganz unterschiedlich Texte, die der Band vereinigt. Und es ist viel künstlerische Prominenz aus dem Ruhrgebiet vereinigt.

Buchtipp: Ruhrgebietchen. Was deine Kinder an dir lieben. Verlag: Henselowski/Boschmann. 9.90 Euro

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Langzeitarbeitslose haben echte Perspektive verdient

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

agw818Die Teilnehmenden der diesjährigen Klausurtagung der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Unna diskutierten auch über den Entwurf des Teilhabechancengesetzes. Rainer Goepfert (3 v.l.), Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, fordert im Namen der Verbände Nachbesserungen am Gesetzentwurf im Sinne der langzeitarbeitslosen Menschen im Kreis Unna.

Wohlfahrtsverbände im Kreis Unna zum Entwurf des Teilhabechancengesetzes

Kreis Unna. Im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Unna haben sich rund 25 Vertreterinnen und Vertreter der Verbände, der Kreisverwaltung und –politik im Juli intensiv mit dem Thema „Armutsprävention“ beschäftigt.

Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland Arbeitslosigkeit ein wesentliches Risiko und Ursache für Armut ist und gerade diejenigen, die schon lange vergeblich nach Arbeit suchen, ohne Unterstützung absehbar keine realistische Chance auf einen regulären Arbeitsplatz haben, wurde auch die Ausgestaltung des neuen Teilhabechancengesetzes diskutiert.

Rainer Goepfert, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und Geschäftsführer der AWO im Kreis Unna, erklärt dazu:

„Es entspricht einer langjährigen Forderung der Wohlfahrtsverbände, Langzeitarbeitslosen eine Chance zu bieten, mit entsprechenden Unterstützungsleistungen dauerhaft am Arbeitsleben und der Gesellschaft teilzuhaben. Längere Arbeitslosigkeit führt nachweislich zu gesellschaftlicher Ausgrenzung, psychosozialen Belastungen, oft einhergehend mit einem schlechteren Gesundheitszustand. Länger andauernde Arbeitslosigkeit führt auch zu negativen Veränderungen in der Familie, mit einer Zunahme familiärer Spannungen und Konflikten. Oftmals gerät die gesamte Familie in einen Abwärtssog, der auch den Kindern Zukunftsperspektiven verschließt. Um diesem Abwärtssog zu begegnen, sollte der soziale Arbeitsmarkt niederschwellige Einstiege in Beschäftigung mit sinnhaften Tätigkeiten, einem wertschätzenden sozialen Umfeld, arbeitsplatzbezogenen Qualifizierungen und sozialpädagogischer Betreuung verbinden. Ein entscheidender Aspekt ist, dass die Förderung im Einzelfall so lange wie nötig erfolgt.

Im Kreis Unna hatte die AWO mit dem „Unnaer Appell: Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren!“ im Jahre 2016 auf die Notwendigkeit eines dauerhaft finanzierten sozialen Arbeitsmarktes hingewiesen und die erforderlichen Rahmenbedingungen dargestellt.

Wir begrüßen es daher, dass mit dem Gesetzentwurf ein neues Förderinstrument geschaffen werden soll, um auch Langzeitarbeitslosen eine gute und längerfristig angelegte Perspektive zu geben. Der Gesetzentwurf muss aber deutlich nachgebessert werden. So ist die Voraussetzung, vorher mindestens sieben Jahre Hartz-IV bezogen haben zu müssen, viel zu lang. Die Menschen dürfen nicht so lange warten, bis sie an einem für sie passenden Förderinstrument teilnehmen können. Wir wissen aus vielen Studien und Untersuchungen: Negative Folgewirkungen und schwerwiegende Vermittlungshemmnisse entstehen bereits nach wesentlich kürzerer Dauer der Arbeitslosigkeit. Darüber hinaus muss auch ein Sozialer Arbeitsmarkt auf einer gerechten Bezahlung basieren, dessen Grundlage der Tarifvertrag und nicht der Mindestlohn ist.“

Aus Sicht der Wohlfahrtsverbände legt der Gesetzentwurf den betroffenen Personen zu viele Stolpersteine in den Weg, wenn sie für insgesamt mindestens sieben Jahre innerhalb der letzten acht Jahre Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II bezogen haben müssen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass Menschen, die länger als zwei Jahre im Leistungsbezug sind, kaum ohne passende Förderangebote wieder in der Arbeitswelt Fuß fassen können. Die geplante Orientierung des Lohnkostenzuschusses allein an der Höhe des Mindestlohns, anstatt an den tatsächlich geleisteten regelmäßigen Lohnkosten, lehnen die Wohlfahrtsverbände ab.

Für die langzeitarbeitslosen Menschen im Kreis Unna wird sich das geplante Teilhabechancengesetz im Vergleich zum Jahresende auslaufenden Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“ sogar nachteilig auswirken. Im Programm Soziale Teilhabe konnte das Jobcenter mit Unterstützung der Politik, den Kommunen und den regionalen Trägern ca. 700 Menschen, die zuvor vier Jahre und länger arbeitslos waren, eine Perspektive eröffnen. Dieses Engagement hatte die damalige Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bei einem AWO-Fachgespräch in Kamen im September 2017 ausdrücklich gelobt. Dem Vernehmen nach wird der Kreis Unna im Rahmen des neuen Gesetzes nur noch rund 240 Stellen besetzen können.

„Das ist deutlich zu wenig. Ein großer Teil der Mensche

n hat sich im Rahmen des Programms Soziale Teilhabe stabilisiert und positiv entwickelt und arbeitet mit viel Engagement. Viele werden auch nach dem Auslaufen am 31.12.2018 aber auf weitere Unterstützung und Stabilisierung angewiesen sein. Mit Blick auf die viel zu geringe Zahl der Stellen im neuen Förderprogramm befürchte ich, dass ab dem 1.1.2019 viele Menschen ihren neu gewonnen beruflichen und persönlichen Halt verlieren und wieder Kunden des Jobcenters werden. Das wäre aus meiner Sicht genau das Gegenteil von dem, was wir unter einem Sozialen Arbeitsmarkt verstehen.“, zeigt sich Rainer Goepfert konsterniert. „Wenn das Gesetz und die Verteilung der geförderten Stellen so kommen, dann reden wir im Kreis Unna über einen deutlichen Rückbau des sozialen Arbeitsmarktes.“

Soll der Gesetzentwurf Langzeitarbeitslosen im Kreis Unna eine echte Chance bieten, am Arbeitsleben teilzuhaben, bedarf es deshalb noch deutlicher Nachbesserungen, lautet daher die Forderung der Wohlfahrtsverbände.

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Zoll stellt knapp 600 Gramm Marihuana sicher

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

hza do 818Dortmund. Die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund kontrollierten am 06. August gegen 15.30 Uhr einen Pkw mit polnischem Kennzeichen auf dem Parkplatz "Kleine Herrenthey" auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover.

Der 40-jährige polnische Fahrer gab an, aus Oberhausen zu kommen, dort habe er eine Wohnung renoviert. Nun sei er auf dem Weg ins Sauerland, wo er seit kurzem wohne. Bei der Kontrolle der Ladefläche des Vans entdeckten die Beamten neben zahlreichen Malerutensilien und Farbeimern aber auch einen Beutel mit Marihuana.

"Unter verschiedenen Malerutensilien und Farbeimern fanden die Zöllner einen Beutel mit 580 Gramm Marihuana", so Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. "Die Drogen hätten auf der Straße knapp 5.900 Euro eingebracht" so Münch weiter.

Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und über seine Rechte und Pflichten als Beschuldigter in einem Strafverfahren belehrt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen. (ots)

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