Untergrund-Akustik bei Laut und Lästig!

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LLOpen Air18Liedfett aus Hamburg am 25. August in Kamen

von Frank Hilgenfeld

Kamen. Alternative Musik wird bei den Veranstaltungen von Laut und Lästig in Kamen großgeschrieben. Dafür ist die Musikerinitiative mittlerweile auch überregional bekannt.

Einer der Jahreshöhepunkte ist das Open-Air an der Gesamtschule Kamen. Dieses Jahr warten am 25. August wieder ein paar musikalische Leckerbissen auf die Besucher des Open-Air. Angeführt wird das bunte Treiben von der Hamburger Band „Liedfett“, die mit ihrer Mischung aus Punk, Akustik-Pop, Sprechgesang und Untergrund-Liedermacherei das Kamener Publikum mitreissen wird. So eine Mischung aus eskalierter Klassenfahrt und Songwriter-Boygroup erlebt man nur selten. Laut und Lästig hat mit Liedfett wieder einmal eine Überraschung aus dem Ärmel geschüttelt.

Ganz traditionell beginnt das Open Air der Kamener Musikerinitiative an der Gesamtschule Kamen am letzten Samstag der Sommerferien um 14 Uhr.
Neben Liedfett werden wieder einmal eine ganze Reihe einheimischer Acts ihr Bestes geben.
Auch in diesem Jahr wird es für die Liebhaber ruhigere Klänge eine zweite Bühne mit rein akustischer Musik geben.
"Das Open Air Laut und Lästig bietet seit vielen Jahren ein abwechslungsreiches und vor allem alternatives Kulturprogramm in Kamen. Es hat sich zu einem liebgewonnenen Treffpunkt am Ende der Ferien entwickelt und wird mittlerweile nicht nur von Kamenern sondern auch von Menschen aus dem ganzen Kreis Unna und der weiteren Umgebung als echte Alternative angenommen. Da kommen jedes an die 1000 Leute hin! Wir freuen uns sehr, dass die Stadtverwaltung Kamen das ebenso sieht und uns in jeglicher Hinsicht bei der Organisation und Umsetzung unterstützt," betont Nils Dauk, Vorsitzender von Laut und Lästig, die Bedeutung des Open Air.

Die 2018er Auflage wartet mit den Bands, Thinking Dark, GCP, Cash For Trash, Body in a Box, Sleeping God, Serie 2, The Pighounds, Wodgar Allace, Phili, Locomanolo, Andy C., Das Quadrat, Anni Hilation’s Arms und Basic Error und natürlich Liedfett auf.

Bei dem Open Air wird dem Publikum aber nicht nur das abwechslungsreiche musikalische Programm und viel Spaß geboten, sondern auch Getränke und Essen zu fairen Preisen.
In den letzten Jahren zeichnete sich Laut und Lästig durch exzellente Bands, wie Sondaschule, Montreal, Swiss und die Andern, Kapelle Petra, Mambo Kurt und viele andere aus. Häufig kann man diese Bands bei den großen kommerziellen Festivals sehen. Laut und Lästig ist umsonst und draussen und in Kamen.

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Brunnenfest und Laut & Lästig Open Air zum Ende der Sommerferien

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BrunnenfestKWDas letzte Wochenende in den Sommerferien naht und somit 2 Tage Ferienende-Party am 24. und 25.08.

Kamen. Daheimgebliebene und Urlaubsrückkehrer treffen sich am Freitag, 24.08. ab 19:00 Uhr zum Brunnenfest. Bei sicherlich trockenem Wetter können Sie kühle Getränke und tolle Musik genießen. Ab 19:00 Uhr gibt es zum Einstimmen beste Musik vom Band, danach wird der Kamener Songwriter Andy C unter anderem seinen Kamen Song (das Sesecco-Lied) singen und damit ein wenig Lokalkolorit verbreiten. Nach der Begrüßung durch die neue Bürgermeisterin Elke Kappen wird der Höhepunkt der Auftritt von „Burning Heart“ ab 20:15 Uhr sein, die dieses Jahr 30 Jahre Bandbestehen feiern u. a. mit einer großen Geburtstagsfeier in der Kamener Stadthalle am Samstag, 17. November 2018. Mit Musik vom Band klingt der Abend bis 1:00 Uhr aus.

Am Samstag, 25.08.18 geht es „laut & lästig“ weiter auf dem Gelände hinter der Gesamtschule Kamen. Das Laut & Lästig Open Air 2018 startet ab 14:00 Uhr auf zwei Bühnen mit insgesamt 15 Bands.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt und die Kamener sind eingeladen umsonst und draußen gemeinsam die letzten Ferientage dieses tollen Sommers feiern.
LautLästigII16CV

 

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Neue EP von Captain Horst erscheint im Herbst

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Captain Horst818cvCaptain Horst sind am Freitag im 82 West aufgetreten. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Noch in diesem Jahr wird es neues Material von Captain Horst für die heimische Stereoanlage geben. Einen ersten Eindruck vom neuen Material gab es am Freitagabend im 82 West auf der Weststraße, wo sich die Band nach langer Zeit mal wieder unplugged präsentierte.

Für den Auftritt hatten die Kamener Musiker extra einige ihrer Stücke umarrangiert, damit diese auch in der unplugged-Version funktionieren. „Dabei sind teilweise auch andere Stilrichtungen - beispielsweise Titel mit Reggae-Einfluss - entstanden“, erklärt Frontmann Thorsten Fluhme. Trotzdem aber wird der Auftritt eine Ausnahme bleiben. „Wir machen schon gerne weiterhin richtigen Rock´n´Roll“, so Fluhme weiter.

Neben der Vorbereitung auf die Show war die Band in den vergangenen Monaten wieder im Studio aktiv und hat neue Songs eingespielt. Diese sollen im Herbst in Form einer EP erscheinen. Ob dies nur digital, oder ebenso auf CD und Vinyl geschieht, steht noch nicht fest.

„Es werden sich vier oder fünf Stücke darauf befinden“, kündigt der Sänger und Songschreiber an. Vorbote ist der Titel „Bitte bleib doch“, zu dem bereits ein Video gibt, das bei den Arbeiten im Studio entstanden ist. Nach der mit dem unplugged-Auftritt eingeleiteten Sommerpause sollen im Herbst zudem weitere Konzerte - auch außerhalb von Kamen - folgen.

Hier ist das aktuelle Video zum Song „Bitte bleib doch“ zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=enk0BTsGlXI

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GeEl's MusiKolumne: Ariana Grande in der coolen Garage

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Musik Datei176696959 Urheber abstract fotoliaDatei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comvon Dr. Götz Loos

Man kann mich dafür hassen, aber was mir gewaltig auf den Wecker geht, sind die unaufhörlichen, chartstauglichen Divengesänge, die ständig aus dem Radio jalpern. Ich bezweifle keineswegs, dass diese Damen singen können, aber die Tonlagen, in denen sie sich bewegen und die geringe Ausdruckstiefe, mit denen sie ihre Vorträge versehen, motivieren mich zum Abschalten. Zudem klingt vieles sehr ähnlich, sehr seicht und oberflächlich. Ganz zu schweigen von den banalen bis kitschigen Texten...

Offenbar haben das auch einige der Damen oder vielmehr ihrer Produzenten erkannt und wagen Neues. Selena Gomez präsentiert einen textlich reichlich banalen Abrechnungssong (für Ex-Lover Justin Bieber, eigentlich erfreulich angesichts dessen, was ich von diesem Knaben halte): "It ain't me". Wenn man den Text aber umbeachtet lässt, hat das Ganze streckenweise kompositorisch etwas von einem Kirchenlied. Und dann schlägt DJ Kygo zu und macht aus dem Refrain einen Club-Sound erster Güte. Das wirkt plötzlich cool!

Nicht anders Calvin Harris, der sich Dua Lipa vorgenommen hat. Ihr Song "One Kiss" bedient gleich mehrere House-Genres und ist schon durch Calvins 80er/90er-Keyboardbegleitung durch und durch cool, ganz zu schweigen von dem Dancehouse-Höhepunkt am Strophenende.

Und seit einigen Monaten hören wir nun Ariana Grandes Song "No Tears Left To Cry". Sie arbeitet dabei das Trauma vom Anschlag in Manchester im letzten Jahr direkt neben ihrem Konzert auf und bringt einen melancholisch-optimistischen Tonfall in a-moll. Während die Einleitung zunächst klassischer Divengesang ist, wechselt plötzlich der Beat und wir finden uns in einem 122 bpm-UK Garage-Rhythmus. Da wird nicht nur das Tanzbein zum Schwingen angeregt, plötzlich ist der Song cool. Die melancholische Grundlinie bleibt, durch den starken Bassgrund verstärkt, aber die lebensbejahende Stimmung ist deutlich betont. Cool und sehr gelungen! Es lohnt sich also doch, das Radio eingeschaltet zu lassen und auf solche coolen Highlights zu warten.

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Ruhige Premiere an der Maibrücke

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LL818CVPatrick Shurety gehörte zu den Künstlern, die sich am Samstag auf der Maibrücke musikalisch vorgestellt haben. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.devon Christoph Volkmer

Kamen. Nachdem am Freitag Chansons an der Pauluskirche zu hören waren, gab es am Samstag wieder an ungewohnter Stelle Musik zu hören. Auf der Maibrücke präsentierte die Musikerinitiative „Laut und Lästig“ unter dem Motto „Acoustic Rotation“ vier Musiker, die sich alle mit eher ruhigen Klängen präsentierten.

„Wir wollten einmal beweisen, dass es bei unseren Konzerten nicht immer nur laut zur Sache geht“, so Nils Dauk, 1. Vorsitzender von Laut und Lästig. Die Initialzündung zum ungewöhnlichen Open Air-Konzert kam von Vereinsmitglied Dennis Roßmann, der zudem bei der Formation Sleeping God aktiv ist, die sich eher brachial-harten Klängen verschrieben hat. Am Samstag trat er unter dem Namen Body in a Box auf und zeigte dabei, dass er es auch als Singer-Songwriter in ruhigeren Gefilden drauf hat. Cozy Lua aus Dortmund, Vanessa Voss aus Münster und der Bielefelder Patrick Shurety traten ebenfalls auf.
„In Münster gibt es ähnliche Konzerte öfter an ungewöhnlichen Orten. Da bringen sich Leute einfach eine Decke mit, machen es sich gemütlich und haben Spaß bei der Musik. Wäre schön, wenn wir so etwas auch in Kamen etablieren könnten“, hofft Dauk. Bei der nächsten Auflage der „Acoustic Rotation“ wird das wohl schwieriger werden, denn die findet nach aktuellem Planungsstand erst im Winter statt. Vielleicht kommen dann mehr Besucher, denn am Samstag hielt sich bei hochsommerlichen Temperaturen die Resonanz in Grenzen.

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Chansons unter freiem Himmel

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chanson1818CVGute Stimmung herrschte beim ersten Chanson-Abend unter freiem Himmel an der Pauluskirche. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Keine Frage, für eine laue Sommernacht war es am Freitagabend mit 33 Grad deutlich zu warm. Dennoch aber fanden sich im Schatten der Bäume an der Pauluskirche rund 300 Besucher zum ersten Chanson-Abend unter freiem Himmel ein.

Damit ist es dem Fachbereich Kultur der Stadt im Rahmen der SUMMERlife-Reihe wieder gelungen, einen bisher für Musikveranstaltungen nicht genutzten Ort in der Stadt erfolgreich zu bespielen. „Bei einer Premiere weiß man ja nie, was einen erwartet, um so mehr ich freue mich, dass trotz der hohen Temperaturen so viele Menschen gekommen sind“, war Organisator Jörg Höning begeistert.

Dass viele der Interessenten nicht nur kurz vorbeigeschaut haben, sondern den ganzen Abend geblieben sind, lag nicht nur an der passenden Versorgung mit französischen Weinen, sondern vor allen Dingen an den musikalischen Gästen Noémi Schröder und ihrer Band Les Ricochets.

Die fünf Musiker haben ein großes Herz für französische Chanson-Klassiker, die sie an der Pauluskirche unbekümmert und in einer ganz eigenen Art präsentierten. Einflüsse von Gipsy Swing, Jazz oder Cha Cha Cha bis hin zu Pop führten dazu, dass die Zuhörer etliche Klassiker neu entdeckten. So verwandelten die Düsseldorfer beispielsweise den Klassiker „La Vie en Rose“ von Edith Piaf in einen Reggaesong.

chanson2818CVIhre aktuelle CD „Vivre Libre“ haben Noémi Schröder et Les Ricochets am Freitag in Kamen vorgestellt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

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