Mehrfach ausgezeichneter Liedermacher Manfred Maurenbrecher live im FZ Lüner Höhe

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Maurenbrecher FZ Kamen1121Manfred Maurenbrecher – Mehrfach ausgezeichneter Liedermacher live im FZ Lüner HöheKamen. Am Samstag, den 06.11.2021 gastiert erneut einer der besten Liedermacher im deutschsprachigen Raum im Kamener Freizeitzentrum Lüner Höhe: „MANFRED MAURENBRECHER“.

Manfred Maurenbrecher spielt Lieder aus seiner aktuellen CD „Inneres Ausland“ und welche, die im Corona-Jahr entstanden sind. Aktuell ist gerade eine Live-CD aus dem WDR Rockpalast-Archiv von einem Auftritt in den 80er Jahren erschienen, aus der Maurenbrecher ebenfalls Klassiker wie „Bingerbrück“ oder „Staubsauger“ spielen wird.

Schräge Stories, wilde Hymnen. Unter diesem Motto liest Maurenbecher auch kleine Auszüge aus seinem soeben erschienen Buch ‚Der Rest ist Mut’, seinen Erinnerungen an die 80er Jahre, ganz nach dem Motto: ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT!

Bereits vier Mal war Maurenbrecher in Kamen im FZ zu Gast und begeisterte jedes Mal auf ´s Neue sein Publikum. Manfred Maurenbrecher ist seit den 80er Jahren einer der anerkanntesten Liedermacher im deutschsprachigen Raum. Er veröffentlichte bisher 24 Alben und wurde mit vielen Kulturpreisen ausgezeichnet.

Einlass für diesen Konzertabend ist um 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr Karten sind nur online per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zum Preis von

10,00 € erhältlich. Weitere Infos finden sich auf der Internetseite des Freizeitzentrums unter www.fz-kamen.de.

Indie-Rocker JAHM! spielen letztes Konzert des Jahres am 4. November im En Place

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En Place 02 820CVFoto: Christoph Volkmer Archiv / KamenWeb.de

Kamen. (AG) Sozusagen "außer der Reihe" steigt am Donnerstag, 4. November, im En Place am Markt ein Live-Konzert mit der Indie-Band JAHM! aus Unna.

Mit stadiontauglichem Independance-Rock im Stil von U2 oder Kings of Leon macht die nach der Aufnahme von Rhythmus-Gitarrist Lucas Nocker zum Quintett angewachsene Band seit mittlerweile mehr als zehn Jahren auf sich aufmerksam. Die zweite Klampfe macht den Sound der leidenschaftlichen Live-Band auch auf der Bühne fetter, im Studio wurde im letzten Jahr das dritte Album "Upside Down" fertig gestellt. Von dieser Scheibe wird es auch im En Place einiges zu hören geben: treibende und rockende Uptempo-Nummern kommen darauf ebenso vor, wie coole Balladen - der knackig-frische Indie-Rock-Pop von JAHM! wandert sofort und ohne Umweg von den Ohren direkt in die Beine und sorgt dabei auch für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment. En Place-Wirt Arjan Gjini serviert auch diesmal nicht nur den Live-Sound, sondern gerne auch aus dem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken. Das Konzert wird der letzte Auftritt von JAHM! in diesem Jahr sein, der Eintritt ist frei, Reservierung sind möglich ab Dienstag, 26. Oktober, unter Tel. 02307/993888 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Archiv: Live-Musik im abgesperrten Biergarten

Duo NURITH zu Gast im Kamener Haus der Stadtgeschichte

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Duo NURITH1021SKKamen. Am 26.10.2021 um 19.00 Uhr wird im Haus der Stadtgeschichte in der Bahnhofstraße 21 in Kamen ein außergewöhnliches Konzert stattfinden.

Das Duo NURITH, bestehend aus Margarita Feinstein (Klavier) und Freya Deiting (Violine), beide Künstlerinnen aus Kamen und Dortmund stammend, hat ein besonderes Programm zum Anlass „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zusammengestellt. Wie facettenreich die jüdische Kultur ist, findet auch Ausdruck in ihrer vielfältigen Musik: Angefangen mit Werken aus der klassischen Musik (z.B. von Fanny Hensel), über traditionelle Klezmerstücke gibt es auch Jahrtausende alte jüdische Lieder zum Schabbat zu hören – hier von der Geige gespielt und dem Gesang nachempfunden.

Auch Kompositionen jüngeren Datums wie die charmanten Stücke eines Charlie Chaplin und weitere 20er und 30er Jahre Hits aus Berlin, Wien und New York zollen dieser Vielfalt auf unterhaltsame Art Tribut.

Margarita Feinstein und Freya Deiting loten dabei immer feinsinnig das allen Stücken innewohnende Nebeneinander von Schmerz und Freude aus – von Melancholie und Chuzpe, was für die jüdische Musik im Allgemeinen so typisch ist.

Um Anmeldung unter 02307/553412 oder -13 wird gebeten. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzbestimmungen. Der Eintritt beträgt 5,00 €.

GOOD OLD TIMES - die Houseparty für Leute ab 30.

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GOT TheRoom1021

Das lange Warten hat endlich ein ENDE…

Tim Albrecht1021Veranstalter & DJ (Tim Albrecht)Bergkamen. Nach wilden Feiern in der Jugend werden auch die Freunde der elektronischen Tanzmusik eingeholt vom Alltag. Beruf und Familie sind angesagt, für Partys bleibt wenig oder gar keine Zeit. So ging es auch Tim Albrecht. Nach der Geburt der Zwillinge 2011 schraubte der Kamener seine Auftritte als Disc-Jockey zurück und war nur noch auf ausgewählten Events unterwegs. Doch jetzt hat die Ruhe ein Ende - und die Lockerungen der hoffentlich weiter abklingende Pandemie lassen wieder Partymöglichkeiten zu. "Bei unseren Zusammentreffen kamen immer wieder die tollen Jahre mit den fetten Partys zur Sprache", erzählt Tim Albrecht. "Nach erfolgreichen Jahren des kollektiven Abfeierns, entweder als Deejay, Veranstalter oder einfach nur als Gast ist es bei vielen von uns doch etwas ruhiger geworden. Das Thema hat uns keine Ruhe gelassen und uns inspiriert, mal wieder etwas für die Partygesellschaft von damals zu tun. Wir starten im 'richtigen Alter' noch einmal gemeinschaftlich durch", sagt der 45-Jährige, "zumal die aktuellen Coronavorschriften uns die Möglichkeiten wieder geben.

"Good Old Times" heißt es nun endlich am Sonntag, 31. Oktober, nach dem leider durch Corona bedingten Ausfall des Startschusses aus März 2020. Ab 21 Uhr wird in Bergkamen die erste Houseparty für Leute ab 30 gefeiert. In einer einmaligen Location mit dem Namen „The Room“ an der Industriestraße in Rünthe treffen sich dann die Freunde der elektronischen Musik, um bei Disco- bis Funkyhouse abzuzappeln und eine ausgelassene Partynacht mit rotem Teppich und Sektempfang zu erleben. Top-DJ an diesem Abend ist Gordon Hollenga von den „The Disco Boys“. Zum Deejay-Team der Nacht zählen auch Nils König, A.B.T. aka. der Albrecht und Christian Hinz. Ein DJ-Platz wurde verlost nach Einsendung von Mix-Tapes.

"So ein Event dieser Machart, gab es noch nicht im Kreis Unna", verspricht Albrecht. "Wir haben bewusst das Mindestalter dieser Veranstaltung auf 'ab 30 Jahren' beschränkt."

Tickets gibt es im Vorverkauf nur online und nur noch bis zum 18. Oktober. Für Kurzentschlossene wird es ein kleines Kontingent an Karten an der Abendkasse geben. Die bereits gekauften Tickets aus 2020 behalten ihre Gültigkeit.

Date: Sonntag 31. Oktober 2021 ab 21:00 Uhr
Musik: only House & Disco Shit
Zugang nur mit 3G // Schnelltest (nicht älter als 6 Stunden), geimpft oder aber genesen//
Einlass: ab 30 Jahren

"Letzte Heuler" holen Konzert in der Aula nach und feiern Filmpremiere

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Heuler Fehling1017CVDer Chor "Die letzten Heuler" unter Leitung von Reinhard Fehling (Foto) meldet sich mit einem Konzert und einem Film aus der Corona-Zwangspause zurück. Foto: Christoph Volkmer Archiv KamenWeb.deKamen. (AG) Mit einem fulminanten Doppelschlag meldet sich der legendäre Kamener Chor "Die letzten Heuler" aus der Corona-Pandemie zurück. Es gibt einen nachgeholten Auftritt in der Konzertaula und sogar einen Film.

Am Sonntag, 31. Oktober, um 18 Uhr, findet in der Aula das Konzert "Jung und Wild" statt, das eigentlich schon letztes Jahr stattfinden sollte, aber wegen Corona verschoben werden musste. Das Programm besteht aus Musikstücken nach Texten von Jura Soyfer, die in der Vertonung von Chorleiter Reinhard Fehling an diesem Abend ihre Uraufführung erleben. Eingeschlossen ist eine szenische Lesung von Ausschnitten der Politsatire "Astoria" und sechs Songs, die derzeit von den "Heulern" und bekannten Mimen auch filmisch umgesetzt werden. An dem Konzertabend werden Barbara Blümel und Michael Kamp im Rahmen der Lesung in verschiedene Rollen schlüpfen. Begleitet werden Chor und Solisten von der Band "Die Wilde 7" mit Freya Deiting (Violine), Maik Hester (Akkordeon), Sandra Horn (Trompete), Ralf Kiwit (Saxophon), Thorsten Lange-Rettich (Posaune), Martin Klausmeier (Gitarre) und Eric Richards (Bass). Auf der Setlist stehen unter anderem Songs des DDR-Barden Gerhard Gundermann, bei dem Karola Felstow und Malte Hinz als Solisten auftreten, und die musikalische Erzählung "Die Erbschaft - für die Turmbauer zu Babel" des Leipziger Schriftstellers Helmut Richter, der den Text zum deutsch-deutschen Hit "Über sieben Brücken musst du geh'n" beitrug.

Tickets gibt es ab Samstag, 9. Oktober, in der Mayerschen Buchhandlung in der Weststraße. Die bereits verkauften Karten für die verschobene Veranstaltung im letzten Jahr behalten ihre Gültigkeit.

Die Konzertaula wird aufgrund der Corona-Maßnahmen nur zur Hälfte besetzt, weshalb nur 410 Plätze zur Verfügung stehen. Das Konzert wird nach der 2 G - Regel durchgeführt und und beim Kartenverkauf erfolgt der Hinweis. Die Maskenpflicht gilt im Rahmen der Vewranstaltung bis zum Sitzplatz.

Zuvor jedoch hat der Kult-Chor aus Kamen am kommenden Sonntag einen Auftritt vor der Kamera: Ende September haben die "Heuler" den Hauptteil der Dreharbeiten zu ihrem Musikfilmprojekt "Astoria" abgeschlossen, die auf der Heiler Ökostation stattfanden. Unter der Regie von Michael Kamp hat der Chor nun die wichtigsten Szenen für den 45-minütigen Streifen in den Kasten gebracht, der im Frühjahr 2022 uraufgeführt werden soll. Mit Sponsorengeldern konnte gerade einmal die Hälfte der Kosten für das 20.000 Euro teure Projekt gedeckt werden, daher weisen die "Letzten Heuler" ihre treuen Fans auf ihr Crowdfunding-Konto ("Die letzten Heuler" IBAN DE64 4405 0199 0913 2993 70) hin. Mitgewirkt hat unter anderem der Schauspieler Claus-Dieter Clausnitzer, der im Tatort Münster den verkifften Vater von Kommissar Thiel spielt - diesmal spielt er selbst den Polizisten, und zwar in einer Uniform, die aus dem Fundus des ehemaligen Polizeibeamten Hermann Böhne stammt. Dessen Sohn Bernd spielt einen Vagabunden, der im Film von Clausnitzer verhaftet wird - eine witzige Randbegebenheit mit viel Lokalkolorit. Kammerschauspielerin Barbara Blümel spielt mit gekonntem pseudo-russischem Akzent die Spionin Anastasia, während ihr TV-Kollege Harald Schwaiger als populistischer, faschistoider Hetzer James mit einem imposanten Auftritt vor der in Christo-Manier verhüllten Kapelle hinter der Ökostation glänzt. Auch Mitglieder und Freunde des Kamener Chores wirkten als Darsteller mit. Am kommenden Sonntag nehmen die "Letzten Heuler" ihre sechs Songs für den Film gemeinsam mit der "Wilden 7" auf, wobei alle Mitwirkenden lippen- beziehungsweise tonsynchron zu den Studioaufnahmen agieren müssen - sicherlich keine leichte Aufgabe. Auf das Ergebnis können die zahlreichen Fans des Kamener Kult-Chores jetzt schon gespannt sein!

Aus eigener Kraft hätte der Chor den Musikfilm nicht stemmen können und darum hat Chorleiter und Komponist Reinhard Fehling die Stadt Kamen, den Kreis Unna, die GSW, die Sparkassenstiftung 'Gutes Tun' und die 'Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung' aus Herdecke als Sponsoren ins Boot geholt.

Musikkritik: 2. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2021/2022 der Neuen Philharmonie Westfalen: Skandinavische Klänge in der Konzertaula

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Musik Datei176696959 Urheber abstract fotoliaDatei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comvon Dr. Götz Loos
 
Kamen. “Nordische Impressionen“ war das Konzert der Neuen Philharmonie Westfalen unter GMD Rasmus Baumann überschrieben - verglichen mit den Namensmetaphern mancher anderer Konzerte der vergangenen Reihen geradezu harmlos und unverschlüsselt... Im ersten Teil kamen zwei sehr prominente und gefällige Werke zu Gehör. Sibelius' “Finlandia“ beginnt mit sehr dramatischen, lauten Akkorden, die man schon einmal gehört hat - vor allem in Filmen, wo besonders dramatische Momente untermalt werden. Aber eben nur diese Akkorde finden meist Verwendung, oft auch etwas variiert (damit der Klau nicht zu sehr auffällt...). “Finlandia“ ist aber mehr - von düsterem Trotz hin zu schmetterndem Optimismus. Rasmus Baumann wählte kein zu schnelles Tempo, wie es hingegen in vielen anderen Interpretationen erklingt. Dadurch wurde eine Transparenz erreicht, bei der man mitunter Ton für Ton genießen konnte. Die Sauberkeit im Klangbild war in den Anfangsakkorden noch etwas beeinträchtigt, doch das Orchester fing sich schnell und brachte eine Interpretation, die keine Wünsche offen ließ.
 
Wohl noch bekannter ist Edvard Griegs Konzert für Klavier und Orchester a-moll, das als zweites Werk anstand, welches ebenfalls mit Schlag und einem kräftigen Motiv in Klavier einsetzt. Sebastian Knauer, der hier das Pianosolo zu Gehör brachte, gab ebenfalls prinzipiell ein nicht zu schnelles Tempo vor, setzte aber auch interpretatorische Marken mit teils deutlicher Variation in der Geschwindigkeit. Knauers Darbietung und die Anpassung des Orchesters daran ergaben wiederum eine sehr hörenswerte Alternative zu anderen Interpretationen - plus technischer Perfektion, die gut herauszuhören war. So gesehen, ein über die pure Gabe des Werkes hinaus gehender Leckerbissen für Fans. Knauers Zugabe mit einem von Mendelssohn-Bartholdys “Lieder ohne Worte“ war gleichfalls hörenswert, den emotionalen Ausdruck glänzend findend.
 
Den Schlusspunkt setzte Carl Nielsens Sinfonie Nr. 2 op. 16 “Die vier Temperamente“. Ich gebe zu, dass ich Probleme mit vielen Werken Nielsens habe. Ihre Einprägsamkeit finde ich schwierig. Das liegt möglicherweise daran, dass Nielsen zwar Melodien und Motive bringt, diese aber irgendwie nicht auf den Punkt kommen, fast wie offene Enden. Vielleicht hat Nielsen die Möglichkeiten nicht ausgereizt... aber was nutzt die Spekulation? Seine 2. Sinfonie ist jedenfalls mit sein über die Grenzen Dänemarks hinaus erfolgreichstes Werk gewesen. Und schon interessant, weil jeder der vier Sätze für einen der klassischen vier Charakterzüge des Menschen steht, vom Choleriker (Allegro collerico!) bis zum Sanguiniker (Allegro sanguineo!). Meiner Meinung nach hätte Nielsen den Melancholiker im 3. Satz zum Ende hin noch dramatischer gestalten können, aber generell war es sehr beeindruckend, wie das Programm des Komponisten umgesetzt war. Und erneut eine glänzende Interpretation, die z.B. die vorgegebenen Unsauberkeiten beim Choleriker genauso bestens umsetzte wie die Trägheit des Phlegmatikers etc., also die Tempo- und Ausdruckswahl in Allem angemessen gestaltete.

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