Neue Spielzeit mit der Neuen Philharmonie Westfalen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

201394Kreisdirektor und Kulturdezernent Mike-Sebastian Janke (l.) und Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen (M.) stellten mit Bernd Engelhardt (Kulturausschuss, r.) und den Musikern Tania Garcia Crespo (2.v.l.) und Francois-Marie Lhuissier (2.v.r.) das Programm der Spielzeit 2019/2020 vor. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Mitreißender Musikmix

Kreis Unna. Es wird ein mitreißendes Programm. Da ist sich Kreisdirektor und Kulturdezernent Mike-Sebastian Janke mit Blick auf das Programm der Sinfonischen Reihe des Kreises für die Spielzeit 2019/2020 ganz sicher.

Zusammengestellt hat die Reihe mit der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) wieder Generalmusikdirektor Rasmus Baumann und der wusste schon in den letzten Spielzeiten zu überraschen und künstlerisch zu überzeugen. Zwei gute Gründe übrigens, um jetzt seinen Vertrag bis 2024 zu verlängern.

Der musikalische Bogen spannt sich in der kommenden Spielzeit weit von Reisen nach Schottland, Russland und in den hohen Norden über optimistische Philosophenrunden bis hin zu Begegnungen mit der Liebe und dem Schicksal. Heißt: Alle neun Konzerte in der Konzertaula Kamen stehen unter einem eigenen Thema. Auftakt ist am 25. September und zumindest musikalisch liegt dann "Schottland am Hellweg". Das letzte Konzert findet am 24. Juni 2020 statt und präsentiert "Mozart im Film".
Wirklich gute Musik zu einem fairen Preis

"Die Neue Philharmonie Westfalen macht wirklich gute Musik und ich bin sicher, dass das Angebot der neuen Spielzeit treuen Konzertbesuchern ebenso gefallen wird wie musikalischen Neueinsteigern. Zumal der Kreis auch noch für faire Eintrittspreise sorgt." Das sagt Mike-Sebastian Janke nach einer persönlichen Hörprobe und dem Blick auf die Tarifstruktur.

Elke Kappen ist als Kamener Bürgermeisterin Hausherrin der Konzertaula und nicht nur von den dort gespielten Konzerten begeistert. "Ich freue mich auch auf die Sonderkonzerte wie etwa das Open Air-Konzert auf dem Vorplatz der Konzertaula am 7. Juli."

Ein weiteres Open Air-Konzert erklingt am 1. September auf dem Marktplatz von Unna. Außerdem gibt es am 20. Dezember in der Stadthalle Unna ein Weihnachtskonzert und am 28. Dezember in Fröndenberg sowie am 4. Januar 2020 in Lünen ein Silvester- bzw. Neujahrskonzert. Ebenfalls fortgesetzt wird "NPW goes…". Diesmal heißt es "NPW goes POP: ABBA forever" (13. März).

Das NPW-Programm für die Spielzeit 2019/2020, der Sitzplan der Konzertaula und die Tarife finden sich unter www.kreis-unna.de (Kultur & Tourismus, Veranstaltungen, Theater und Musik). Karten gibt es beim Kreis unter Tel. 0 23 03 / 27 14 41, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

1
2
0
s2smodern
powered by social2s

Musikkritik: Ein besonderes Passionskonzert: Sascha Möllmann spielt in Asselner Lutherkirche

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

von Dr. Götz Loos

Kamen / Dortmund. Passionsmusik von Bach zu hören, ist im Moment nicht schwierig. Dabei gibt es auch geistliche Passionswerke anderer Komponisten, deren Breitenwirkung aber gering ist, weil sie zu wenig aufgeführt oder in den Medien präsentiert werden. Einen anderen Weg ging am Sonntag der Methleraner Musiker Sascha Möllmann, der für die Kirchenmusik in der Lutherkirche in Dortmund-Asseln zuständig ist. Seine Programme sind schon dafür bekannt, dass sie geistliche und weltliche Werke miteinander verbinden - bei einer dem Anlass angemessenen Auswahl, aber nicht nur konventionellen Wegen folgen. Durch den kurzfristigen Ausfall einer Sängerin ergab sich dieses Mal die besondere Herausforderung, dass das Programm noch kurz vor dem Konzert umgestrickt werden musste. Davon war aber bei der Umsetzung nichts zu merken. Sascha Möllmann spielte souverän und die Mezzosopranistin Simone Asua-Honert sang mit weicher, aber starker Stimme optimal. Einmal mit den Arien angefangen: Vivaldis "Domine Deus" und Pergolesis "Quae moerebat" aus seinem Stabat Mater waren für mich nicht so aufregend, weil sie nicht in barocknaher Aufführungspraxis interpretiert waren. Hingegen regelrecht hin- und mitreißend das "Inflammatus" aus Dvořáks Stabat Mater - die starke Stimme konnte hier ihre Fülle voll auskosten. Das "Agnus Dei" aus Mozarts Krönungsmesse war mir etwas "zuviel Mozart", sein Komponierstandard - ein Umstand, für den die Interpretierenden aber nichts können: sie holten Bestes heraus! Bei allen Gesangsstücken begleitete Sascha Möllmann am Klavier. Dessen Virtuosität wurde aber erst bei den rein instrumentalen Werken deutlich, die er am Flügel interpretierte. Da war zuerst das Andante aud Bachs Italienischem Konzert - eher romantisch gespielt, aber sehr berührend. Zu Richard Strauss' seltenen Klavierwerken zählen seine 5 Klavierstücke op. 3, von denen das Largo zu Gehör kam - emotional sehr eindrücklich. Ganz unkonventionell dann zwei Teile aus der "Ángel"-Suite von Astor Piazzolla. Sascha Möllmann vollführte auf dem Klavier Höchstleistungen mit Piazzollas Bandoneon-geführten Harmonien - schier unglaublich! Meine zwei Favoriten kamen aber noch: eine Klaviertranskription des "Agnus Dei" aus Faurés Requiem - einem Lieblingswerk von mir. Emile Naoumoff hatte bei der Transkription das Wunder vollbracht, den vielschichtigen Chor- und Orchesterklang in der Zweihändigkeit einzufangen - und Möllmann schaffte es, die tief bewegenden, ja erschütternden Melodien in Ausdruck, Tempo und Dynamik ideal anzupassen. Schließlich trug Sascha Möllmann noch ein ganz besonderes Highlight vor: Er hatte "Moonlight at sea" auf das Programm gesetzt, ein Werk des hierzulande wenig beachteten britischen Komponisten Alec Rowley - ein sehr einfühlsames romantisch-musikalisches Gemälde, das von Möllmann feierlich und sanft gespielt wurde. Für die Orgel blieb dann leider nur ein Werk, aber auch das ein ganz Außerordentliches: Mendelssohns Orgelsonaten-Fragment in d, von dem nur eine Partiturenseite überliefert ist, auf dessen Grundlage Rudolf Lutz aber im Originalstil die Sonate "fertig" komponiert hatte. Der Clou aber bei Möllmanns Interpretation: etwa nach der Hälfte des Werkes improvisierte er frei bis zum Ende - unter Zuhilfenahme eines breiten Klangspektrums der Stimmen der Furtwängler & Hammer-Orgel wurde dies ein mächtiges Akkord- und Melodienfest! Als Zugabe spielte er dann noch im Gedenken an einen unlängst verstorbenen Mentor aus der Klaviertranskription von Faurés Requiem das "In paradisum" - wiederum in originalnaher Umsetzung, mit großem Feingefühl, so dass es ein sehr ergreifendes Konzertende wurde. Programm und Interpretationen überzeugten insgesamt sehr und machten dieses Konzert wieder einmal einmalig.

1
2
0
s2smodern

Musikkritik: 8. Sinfoniekonzert: "Tränen und Flammen" - und genau das war es auch!

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

aula19kwvon Dr. Götz Loos

Der Chef Rasmus Baumann stand beim 8. Konzert der Sinfonischen Reihe dieser Spielzeit wieder einmal vor der Neuen Philharmonie Westfalen am Mittwochabend in der Konzertaula. Im Einführungsvortrag holte Roland Vesper weit aus, um das persönliche Leben von Robert und Clara Schumann zu erläutern - und dessen Einfluss auf Schumanns Musik und seine Psyche. "Tränen und Flammen" wollte er seiner späteren Frau widmen. Um seinen bipolaren Charakter in eine "milde" und eine "wilde" Seite zu kanalisieren, erfand er in diesem Zusammenhang zwei Identitäten für sich namens Florestan und Eusebius. Um dieses Wechselbad der Identitäten geht es in Enjott Schneiders gleichnamigem Werk, Untertitel: "Robert-Schumann-Gedanken für Orchester". Durch ein abwechselnd laut tönendes, unheimlich murmelndes, sanft-zärtliches, aufbrausendes und dann alles verwebendes Klanggefüge werden die Wechselspiele in Schumanns Kopf nachgezeichnet, während Zitate aus prominenten Werken des Komponisten die Zuhörerschaft immer wieder daran erinnert, um wen es hier geht. Grandios interpretiert von Baumann und der NPW - also hohe "Flammen"!

Dann Robert Schumann selber: Das Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54, eines der bekanntesten überhaupt. Clara war hier eindeutig Muse für das hochromantische Werk. Aber weil es oft gespielt wird, erwartet man kaum Neues darin zu entdecken. Doch mit Lise de la Salle am Flügel ergaben sich neue Einblicke in Interpretationsmöglichkeiten. Wesentlicher Aspekt dabei war die fast sezierende, übermäßige Betonung der Akkorde der Melodien im ersten Satz. Durch diese Art des Ausdrucks wurden die Melodien transparenter, anschaulicher - und einfach mit neuem Geschmack genießbar. In den schnellen Partien wirkten die Klänge hingegen organisch, fließend, eher von der Virtuosin ausgehaucht als technisch umgesetzt. Und in der Bach-Zugabe verstellte sie sich nicht und setzte Bach durch die romantische Schulbrille um. Lise de la Salle möchte ich als eine der interessantesten Klaviersolisten und -innen der letzten Jahre ansehen. Ganz große "Flammen"!

Doch so fantastisch der erste Teil des Konzertes war, umso bitterer enttäuschend war der zweite - "Tränen", Tränen! Ich gebe zu: weil Brahms' 1. Sinfonie zu meinen Lieblingsstücken erster Garnitur gehört, lege ich hier hohe Ansprüche und Maßstäbe an - und als Referenz eine Interpretation von Karajan und den Berliner Philharmonikern - absolutes Nonplusultra unter den vielen dutzend Interpretationen, die ich von dieser Sinfonie kenne. Viele Interpretationen heute neigen zu einem zu schnellen Tempo - und Karajan war gewiss auch nicht langsam - und deshalb wirkt z.B. der erste Satz überhastet. Das war hier zwar nicht der Fall, dafür wurden Taktenden verschluckt und "Bremsen" eingebaut, die ich in der Partitur nicht finde. Wenn man etwas loben möchte, dann doch die Interpretation des dritten Satzes (der mir besonders am Herzen liegt), die abgesehen von wiederum einer "Bremse" doch gut war - und im vierten Satz das (Clara besonders zugeeignete) Hornthema samt nachfolgender Melodie. Apropos Horn: Die Hörner waren des öfteren im Verhältnis zum Restorchester zu laut. Wirklich schlimm gestaltete sich aber der zweite Satz: Das Tempo war gerade für ein "Andante sostenuto" nicht nur gefühlt zu schnell. Dadurch misslang der gesamte Satz, aber der beste Messfühler dafür war die in Takt 38 einsetzende Oboenmelodie, die von der Klarinette in eine andere Richtung weitergeführt wird - gut interpretiert herzzerreißend; hier allerdings lieblos herunter gehetzt (ja, hier klang es tatsächlich nur so!).

So ist das Konzert - dem überschwänglichen Applaus zum Trotz - nur als durchwachsen zu bewerten: Erst majestätische Flammen, dann unendlich bittere Tränen...

1
2
0
s2smodern

1600 Besucher: Kneipennacht wieder ein voller Erfolg

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

Kneipennacht19 01CVInsgesamt 1600 Besucher feierten bei der Kneipennacht in Kamen bis tief in die Nacht. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Kamen. Die Voraussetzung für die an der Kneipennacht beteiligten Musiker war nicht gerade ideal, denn nach der 0:5-Niederlage von Borussia Dortmund bei Bayern München im Bundesliga-Spitzenspiel waren etliche Anhänger der Schwarz-Gelben, die das Spiel in einer der Kneipen in der Innenstadt verfolgt hatten, nicht gerade in bester Laune. Doch das änderte sich schnell, woran Musiker und Gastwirte ganz entscheidenden Anteil hatten.

Kneipennacht19 23CVUli Diekmann und seine Band „Serie²“ rockten zu später Stunde im Unikum. Denn wieder einmal bescherte die Kneipennacht den rund 1600 Besuchern ein buntes Potpourri von unterhaltsamen bis mitreißenden Klängen, die - in Kombination mit kühlen Getränken - für gute Laune sorgten. Eins allerdings funktionierte bei der Kneipennacht nur mit Abstrichen, denn wer sich durch die Klänge zum Tanzen berufen fühlte, hatte dazu in den zumeist überfüllten Spielstätten kaum eine Chance.

Wer beispielsweise in die Marktschänke oder zu Kümpers wollte, musste schon etwas Geduld aufbringen, um in die Location zu gelangen. Wer aber den Weg in die Kneipen und dort an die Theke gefunden hatte, musste nicht lange warten, um bedient zu werden. Die Gastgeber hatten sich auf einen großen Ansturm vorbereitet und dementsprechend viele Servicekräfte im Einsatz.

Rock und Pop sind bei der Veranstaltung traditionell die meist gespielten Genres, es ging aber auch ganz anders. So ist der „Flying Dutchman“ traditionell die Anlaufstelle für Schlagerfans. Sänger Danny Bach hatte für seine Auftritte neben eigenen Songs auch Genre-Klassiker der vergangenen Jahrzehnte dabei, die ihre stimmungsvolle Wirkung nicht verfehlen. „Super Stimmung und supernette Leute hier“, lautete das Fazit des Esseners.

Ein paar Meter weiter auf der Bahnhofstraße sorgte die Musikerinitiative „Laut & Lästig“ wieder für die Beschallung im Unikum. Für die Kamener Bands „Westwerker“ und „Serie²“ und Singer/Songwriter Andy C. ein Heimspiel. „Laut & Lästig“ und das „Unikum“ bilden bei der Kneipennacht schon seit Jahren einen starken Verbund. Gastwirt Miro Kosjerina arbeitet gern mit der Initiative zusammen. Dazu bietet kein anderer Laden in der Stadt den Künstlern so viel Platz. Der war auch dieses Mal wieder nötig, denn die Initiative war mit fast 30 Personen - Musiker und Technik-Crew - aktiv.

Neben etablierten Schauplätzen feierte das „Bubble & Beans Waffle House“ seine Premiere beim Festival. Solokünstler Robin Stone zeigte hier zusammen mit seiner Gitarre, das es auch in der Minimalbesetzung möglich ist, die Besucher zu begeistern. Rockiger und lauter ging es im En Place mit der „Jammin' Lounge“ und in der Opera mit der Band „Die Krönung“ zu, die beide besonders erfolgreich das Publikum zum Mitsingen animierten.

Das Duo „Here Comes Johnny“ erfüllte bei in der Marktschänke dazu viele Musikwünsche der Besucher, auch die beiden Musiker gehören schon seit Jahren zum festen Stamm des Festivals. Sogar einen eigenen Fanclub hat das Duo „Ich und Du“. Beim Auftritt in Kümpers Pütt fungierten deren Mitglieder neben den Musikern als zusätzliche Stimmungs-Animateure.

Kneipennacht-Organisator Bernd Böhne war mit der Resonanz auf die 17. Auglage voll zufrieden: „1600 Besucher waren auf den Straßen und in den Kneipen unterwegs. Überall herrschte sehr gute Stimmung. So war die Kneipennacht für Besucher und Künstler ein Erfolg.“ Fotostrecke >>>

Kneipennacht19 60CVIn der Opera sorgte die Formation „Die Krönung“ für viele Hits und gute Stimmung.

1
2
0
s2smodern

Das sind die diesjährigen Floor-Highlights beim Juicy Beats Festival

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

JuicyBeats2907 JA105Foto: Jens Aschhoff für KamenWeb.deDortmund. Das Juicy Beats Festival präsentiert die ersten Floor-Highlights 2019 und veröffentlicht neben DJ-Größen wie Mousse T., Phil Fuldner und Ian Pooley noch den Trap-Avantgardisten LGoony, Rap-Durchstarter OG Keemo, Folk-Pop-Sänger Hugo Barriol sowie den Höhepunkt des diesjährigen Kinderprogramms: Bummelkasten. Die Top-Acts 2019 sind: AnnenMayKantereit, SDP, Bausa, Trettmann, Dendemann, Ufo361, Claptone und Drunken Masters.

Mousse T., LGoony, Hoe_mies und worauf sich Besucher auf den Floors noch freuen können

Dass die Wurzeln beim Juicy Beats Festival in der elektronischen Musik liegen, können Besucher Jahr für Jahr feststellen, wenn sie auf den zahlreichen Floors zu allen möglichen Genres tanzen. So gestalten die Veranstalter unter anderem gemeinsam mit der lokalen Clubszene eine musikalische Landschaft im Grün des Dortmunder Westfalenparks. Dabei wird das Daddy Blatzheim Anlaufstelle für alle Fans von Clubmusik sein, die von morgens bis in die Nacht mit international gefeierten DJs lockt: Angefangen mit Mousse T., der bis heute für Klassiker wie „Horny“ und „Sexbomb“, den er gemeinsam mit Sir Tom Jones aufgenommen hat, bekannt ist. Sein Glitterbox-Kollege Phil Fuldner wird dann mit seinem Mix aus House, Techno und Weltmusik übernehmen. Zu elektronischen Tunes jeglicher Farbe können Besucher außerdem bei den Deep & Techhouse- und Zehn Melodic Techno-Floors von Kittball sowie dem liebevoll geschmückten Tabula Rasa Floor tanzen. Während mit Zero T einer der angesagtesten Londoner DJs auf dem Drum And Bass Floor auflegt, ist mit Ian Pooley eine deutsche DJ-Legende der ersten Stunde auf dem Deepandance House Floor zu Gast. Fans von Hip-Hop-Sounds können sich 2019 hinter dem DJ-Pult und auf der Bühne auf einige Highlights gefasst machen. Mit OG Keemo ist einer der gefeiertsten Rapper 2018 zum Bühnen-Line-Up hinzugekommen. Außerdem legen die Floors in diesem Jahr noch mal nach. So wartet der WDR Cosmo Floor nach dem Bühnenprogramm mit einigen der angesagtesten Acts der Berliner Clubszene. Hoe_mies richten mit der gleichnamigen Partyreihe einen Fokus auf weibliche, nicht-binäre und transgeschlechtliche Acts. Dieses sozialpolitische Statement in Verbindung mit den besten urbanen Sounds löste nicht nur in der Berliner Szene Furore aus, sondern auch bei diversen Medien von Vogue über die taz bis Das Wetter. Unterstützung erhält das Duo von der Juice-Chefredakteurin und DJane Cashmiri sowie der belgischen Rapperin Blu Samu als Live-Act. Ein weiterer Garant für die neusten Sounds aus dem Rap-Kosmos ist seit einigen Jahren der Baunz Floor. Mit LGoony ist dort einer der Wegbereiter des deutschsprachigen Traps am Mikrophon, welcher mit seinem frisch erschienenen Album verspricht, live abzureißen. Außerdem können Besucher sich auf die Crew um Tightill, die gefeierten Newcomer Erotik Toy freuen. Zum ersten Mal sind Prinz Sportlich als Floorpartner dabei, welche die Hip-Hop Favela auf der Turmterasse präsentieren. Gemeinsam mit den Veranstaltern der Partyreihe Urban Circus werden sie den Fuß des Florianturms in eine Oase für Fans von deutschsprachigem und internationalem Hip-Hop verwandeln. Tagsüber sollen Rapper wie Ce$ und Kronkel Dom die Besucher anheizen, bevor nach 22 Uhr dort die Aftershowpartys mit verschiedenen DJs die Wände der Favela zum Beben bringen. Mehr Rap und Beats auf der Bühne bietet darüber hinaus der Bring Your Own Beats Stage. Soulig wird es beim Grossmarktschänken Floor, wenn dort bei 60er, 70er und 80er Funk-Hits zum Teppichtanz gebeten wird. Endlich mal wieder zu den eigenen Guilty Pleasures feiern? Das können Festivalgäste zu den größten Hits der 90er und 2000er beim Trash und Yeah2000 Floor. Während sich der Reggae Floor den ganz den entspannten Sommervibes widmet, unterlegt der Tuk Tuk Floor jamaikanische Tunes mit ordentlich Bass. Auch beim Rocket Floor geht es nach vorn, wenn hier die besten Songs mit E-Gitarre rausgeholt werden. Wer sich bei dieser großen Auswahl nicht entscheiden kann, wechselt einfach. Beim Silent Disco Battle am Freitag und dem Silent Disco Clash, der größten Silent Discos NRWs, am Samstag auf der Hauptbühne entscheiden die Gäste selbst, zu welchen Sounds sie feiern möchten. Einfach den Channel der Kopfhörer wechseln und schon geht es mit einer anderen Musikrichtung weiter. Als Ruhepol im Westfalenpark finden Besucher ein kuratiertes Poetryslam-Programm in malerischer Umgebung auf der Sounds & Poetry Stage oder die riesige Dwarfy Giants Videogame-Leinwand, auf der beliebte Videospiel-Klassiker gezockt werden können.

Mehr Programm für Kinder und Jugendliche im Zirkuszelt

Manege frei für die neue Kidzone. In diesem Jahr stellt das Jugendamt der Stadt Dortmund, das außerdem die Sport- & Funzone, die Graffiti-Area des JKC und die Bring Your Own Beats Bühne präsentiert, ein Zirkuszelt im Westfalenpark auf. Dort wird es ein musikalisches Highlight für Kinder und Jugendliche geben: Mit dem komplett mundgemachten Debütalbum „Irgendwas Bestimmtes“ hält Bummelkasten gerade genüsslich in die deutschen Kindermusikregale Einzug und euphorisiert damit Kinder, Eltern und Nicht-Eltern. Familien können sich auf eine zum Mittanzen anregende Liveshow der Berliner Ein-Mann-Band freuen. Weiter gezappelt wird außerdem bei der Familiendisko, bekannt aus dem FZW Dortmund. Dort sorgt DJ Firestarter bei kinderfreundlicher Lautstärke für abwechslungsreiche Tanzrhythmen zum Mitmachen. Natürlich darf auch dort das Maskottchen, der tanzende Elefant, nicht fehlen. Außerhalb des Zirkuszeltes werden Bewegung und Spaß beim Spiel- und Bewegungsangebot oder dem Kinderschminkstand ebenfalls nicht zu kurz kommen. Wieder dabei ist die Sport- & Funzone. Am Samstag wird auf der Buschmühlen Wiese ein ganzes Arsenal von Attraktionen wie der 9-Kletterturm oder die American Football Area aufgefahren, um die Jugendlichen in Bewegung zu bringen.

Passend dazu sind ab sofort die Teen-Tickets für 26,- Euro zzgl. Gebühren für einen Tag bzw. 47,90 zzgl. Gebühren für beide Tage verfügbar. Kinder zwischen 6 und 10 Jahren zahlen an der Tageskasse auch bei ausverkaufter Veranstaltung 3,50 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

Insgesamt werden zur 24. Auflage des Juicy Beats Festivals wieder über 150 Acts an zwei Tagen auf zahlreichen Bühnen und Floors im Westfalenpark auftreten. Phase-3-Tickets für das gesamte Wochenende sind für 76,- Euro zzgl. Gebühren erhältlich. Campingtickets sind für 40,- Euro zuzüglich 10,- Euro Müllpfand verfügbar, gelten seit diesem Jahr von Donnerstag bis Sonntag und jeweils für ein Zelt (Camping-Parzelle) und bis zu zwei Personen. Zum Ticketshop >>>

Präsentiert wird das Festival von Brinkhoff’s No.1. Zudem unterstützen die Sparkasse Dortmund und die Fachhochschule Dortmund das Open Air. Veranstaltet wird Juicy Beats vom UPop e.V. in Kooperation mit der Popmodern Veranstaltungs GmbH und dem Jugendamt der Stadt Dortmund.

1
2
0
s2smodern

250 Beteiligte sorgen für abwechslungsreiches Schulkonzert des Gymnasiums

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

Schulkonzert319 CVDer Chor des fünften Jahrgangs überzeugte beim ersten großen Auftritt am Montagabend in der Konzertaula. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Kamen. Mindestens zweimal im Jahr wird es auf der Bühne der Konzertaula bei Schulveranstaltungen richtig eng. Einmal bei der Vergabe der Abiturzeugnisse und schon vorher beim traditionellen Schulkonzert. Letzteres fand am Montagabend mit über 250 Beteiligten statt.

Schulkonzert2 319 CVDie Schülerband kam mit dem rockigen Stadionhit „Seven Nation Army“ gut an.Schon zum Auftakt gibt es auf der Bühne kaum noch einen freien Zentimeter. Das Orchester und der Schulchor mit 150 Kindern und Jugendlichen sorgen zusammen für den musikalischen Startschuss und verbreiten dabei gleich viel Fernweh, denn die rund 40 Jugendlichen des Orchesters haben irische Melodien im Gepäck. Da lässt sich der Chor nicht lumpen und singt bei „Down By The Sally Gardens“ stimmgewaltig mit.

Danach gehört der Platz im Scheinwerferlicht den Solisten, die bekannte Titel von James Arthur („Impossible“), Adele („Hello“) oder „Idontwannabeyouanymore“ von Billie Eilish im Programm haben. Diese Beiträge sind im Rahmen der Musikfahrt entstanden, die einmal im Jahr zur Landesmusikakademie nach Heek führt. „Da haben die Jugendlichen völlig freie Wahl, sodass dabei völlig unterschiedliche Ideen verwirklicht werden“, sagt Musiklehrerin Annette Dumpe-Fischer.

Dass die Wahl nicht nur auf aktuelle Titel aus Charts fallen muss, zeigen Lisa, Anna, Jennifer und Finn, die „Yesterday“ von den Beatles in ungewohntem Sound - mit Melodica - darbieten. Einen guten Eindruck hinterlassen zudem die Neuzugänge am Gymnasium. Die Klasse 5a von Dr. Anna Schmidt beweist, dass beim Musizieren mit Instrumenten alle mitmachen können und zeigt dabei viel Taktgefühl. Der Chor des fünften Jahrgangs legt sogar noch einen drauf und bietet beim Kinderchor-Klassiker „König Punimo“ über einen Herrscher, der nie mit dem Wetter zufrieden ist, auch noch schauspielerische Darbietungen an, die die vielen anwesenden Eltern begeistern.

Das Motto des Abends lautet „Feel the Music in you“. Wie unterschiedlich Musik am Gymnasium gelebt wird, zeigen die Auftritte der Schülerband, die mit „Seven Nation Army“ von der US-Band The White Stripes kraftvoll abrockt, und der Cheerleader-Gruppe, die beweist, wie gut choreographierte Bewegungen zu Klängen aus der Konserve aussehen können. Fotostrecke >>>

 

1
2
0
s2smodern

Anzeigen

kamenlogo

kamengutschein240

ko logo

kkk logo

linklogogilde

technoparkkamen