1. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen - Auftakt in der Kamener Konzertaula

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konzertaula2 19kwKreis Unna. Die Instrumente sind frisch gestimmt, das Dirigentenpult poliert: Am Mittwoch, 15. September wird der Kamener Konzertaula mit dem 1. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) wieder klassische Musik in großem Stil eingehaucht. Unterstützung bekommt das Orchester bei ihrem Auftakt der Spielzeit 2021/22 von dem bekannten Violinisten Kirill Troussov.

Auf dem Programm stehen Johannes Brahms‘ Akademische Festovertüre op. 80, Robert Schumanns Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120 sowie das Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 von Jean Sibelius. Die Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Rasmus Baumann, der nach den zähen Corona-Unterbrechungen nun zuversichtlich in die neue Saison geht.

Große Komponisten und ihre Vorbilder
Auch große Komponisten kommen nie aus dem Nichts. Sie alle haben Überfiguren und Vorbilder. Robert Schumann war für den jungen Johannes Brahms ein Mentor, setzte ihn mit seiner Begeisterung aber auch unter Druck. Jean Sibelius studierte in Berlin und Wien die deutsch-österreichische Sinfonik, bevor er sich der finnischen Mythologie und Natur zuwandte. Sibelius’ großartiges Violinkonzert ist eines seiner ersten Werke im unverwechselbaren Stil, das Kirill Troussov nun in Kamen gekonnt in Szene setzen wird.

Der Geiger Kirill Troussov, von Igor Oistrach und Yehudi Menuhin gefördert, ist seit vielen Jahren auf den internationalen Konzertpodien zu Hause und spielt jene Stradivari, auf der Tschaikowskys Violinkonzert uraufgeführt wurde.

Tickets im Online-Vorverkauf
Karten gibt es über den Online-Ticketshop unter: ticketservice.kreis-unna.de. Als Ansprechpartnerin steht Doris Erbrich vom Kulturbereich des Kreises entweder telefonisch unter Tel. 0 23 03 / 27 - 14 41 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Mehr Infos gibt es auch unter neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU

Für die Musicollective wird am Heerener Schloss endlich der große Show-Traum wahr

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von Katja Burgemeister | Fotostrecke >>>

Kamen-Heeren-Werve. Aufgeben? Von wegen! „Ein Traum wird wahr“ lautete das unerschütterliche Ziel, das alle Mitglieder des Musicalvereins seit fast zwei Jahren fest im Blick behalten haben. Daran konnten noch so viele Corona-Lockdowns und monatelange Zwangspausen nichts ändern. Jetzt war es endlich so weit: „#auftakt“ hieß es am Sonntag und Montag am Schloss Heeren. Die erste große Show der Musicollective.

Musical7 921KBDas wäre ohne 100prozentiges ehrenamtliches Engagement und viel Unterstützung von Profis undenkbar gewesen. Tänze, Choreografien, Bühnenbilder, Kostüme, Licht, Ton und Musik zu 20 Stücken aus 15 bekannten Musical und Filmen: Da waren Heerscharen von Helfern aktiv, damit alles punktgenau passte. Proben gab es immer mittwochs an unterschiedlichen Orten – zuletzt auch jedes Wochenende. Denn schließlich waren die Stücke eine echte Herausforderung. Und der Kartenverkauf lief fast so gut wie für das Gastspiel von echten Superstars. Allein fast 500 Zuschauer wollten am Sonntag in der besonderen Atmosphäre des Heerener Schlosses unter freiem Spätsommerhimmel dabei sein. Lange hatten auch sie auf ein Wiedersehen mit einem engagierten Beispiel lokaler Kulturarbeit gewartet.

Das Warten lohnte sich, denn alle waren mit vollem Engagement bei der Sache. Stundenlang hatten alle schon einen Tag zuvor mit angepackt, um die stattliche Bühne im Schlosshof aufzubauen. Da parallel Hochzeiten vor Ort stattfanden, war die Zeit begrenzt. Dafür führte der Hausherr persönlich durch den Abend: Als Conférencier machte Christian von Plettenberg eine gute Figur, auch wenn sich die Reiher in ihren Nestern im Hintergrund ein wenig über die Licht- und Lautstärke beschwerten. Auch die Politik trat kurz auf die Bühne. Der Kulturausschussvorsitzende Daniel Heidler freute sich einfach nur, dass endlich wieder hausgemachte Kultur auf die Bühne kann.

Auf der wartete ein kunterbunter Reigen durch alle bekannten Musicals auf die Besucher. Los ging es mit einer munteren Zirkuseinlage aus dem „Greatest Showman“ gefolgt von einem Ausflug zu „Grease“ und in die Kunsthochschule mit „Fame“. Mit Balu dem Bären und der beschwingten Gemütlichkeit ging es  in den Dschungel und mit Aladdin in den Orient. Die Schöne traf das Biest direkt im Publikum, dann wurde es mit „Frozen“ eisig. „Les Misérables“ war der bierselige Auftakt zum historischen Part, bei dem Elisabeth sich ebenso die Ehre gab wie Mozart.

Wer am nächsten Tag früh raus musste, hatte sich auf eine kurze Nacht einzustellen. Für den Rest der gut drei Stunden stand noch ein Tanz mit den Vampiren, eine Begegnung mit dein Ausflug nach Chicago, zum Hairspray und in die Rocky Horror Picture Show auf dem Programm. Wer braucht schon ein Cyber-Abba-Comeback, wenn es die Live-Variante an diesem Abend mit „Mamma Mia“ auch noch dazu gab.

Ein gut gelaunter und bunter Abend mit viel Herzblut – Lightshow und Verpflegung inklusive. Und das Heerener-Schloss ist als Kulisse ohnehin unbezahlbar. Fotostrecke >>>

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"En Place live": nächste Ausgabe wieder mit klassischer Besetzung

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Kamen. (AG) In der klassischen Besetzung Drums, Gitarre, Keyboards und Bass geht es in der Reihe "En place - live!" weiter. Die nächste "After Work Session" mit Bandleader Michael Meier startet am Donnerstag, 9. September, um 19 Uhr im Biergarten des En Place am Markt.

Nachdem "Meier & Friends" bei der August-Session mit geballter Gitarrenpower aufwarteten, wird der Sound am Mittwoch also weniger unplugged und wieder mehr vom Keyboard bestimmt, wobei Tastenmann Bastian Korn gleichzeitig als Leadsänger am Mikrophon sitzt. Begleitet wird er dabei außer von Drummer Michael Meier von Gitarrist Stefan Weituschat und Bassmann Toby Schwietering. Eines bleibt dabei aber wie gehabt: auf die Kamener warten wieder Coverversionen von Klassikern aus Rock und Pop, die streckenweise so gewagt sind, dass man sie auf die ersten Töne gar nicht wiedererkennt - aber immer gekonnt auf den Punkt gebracht und auf jeden Fall mit jeder Menge Groove. Natürlich gibt es auch diesmal nicht nur die bewährte Portion Partyatmosphäre mit "Unplugged-Sound", sondern auch ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken - live, überdacht im Freien, und wie immer mit Gratis-Eintritt. Dabei empfiehlt En Place-Chef Arjan Gjini auch diesmal wieder Platzreservierungen unter Tel. 02307/993888.

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Lineup steht: "Road to Rockolution"-Festival von Laut&Lästig am 11. September auf Monopol-Gelände

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von Alex Grün

Monopol 421KB 005Kamen. Das Lineup für das "Road to Rockolution"-Festival der Musikerinitiative Laut&Lästig am Samstag, 11. September, ab 16 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr) auf dem Gelände des ehemaligen Schachts Monopol steht endlich. Vier Wochen nach dem Open Air am Gesamtschulzentrum geht der Live-Sommer in die nächste Runde. Fünf Musik-Acts werden die "Monopol Edition" des wegen Corona abgespeckten Festivals rocken.

Als Mainact im Rampenlicht stehen wird die Kölner Deutschpunk-Combo "Sancho Panza!". Das Trio bringt nach eigener, nicht ganz ernst gemeinter Beschreibung "holprige, viel zu laute Beats, einen Bass, der mehr schnarrt als klingt und Sägemehl-Gitarren, von einem untalentierten Frontmann gespielt", wobei die Texte "relativ deutsch" seien und Harmonie hauptsächlich im Probenraum eine Rolle spiele - klingt nicht gerade nach Eigenwerbung, aber Freunde des kernigen Punksounds sollten auf ihre Kosten kommen. Die betragen fünf Euro inklusive eines Freigetränks. Aus Herten kommt das Retro-Psychedelic-Trio, ebenfalls in der klassischen Besetzung Gitarre, Bass, Drums. Alle weiteren Acts werden von Vertretern aus der heimischen, beziehungsweise der Vereins-Szene um Laut&Lästig bestritten. Dazu zählen die Kamener Kult-Indierocker von "Captain Horst", die frisches Songmaterial im Gepäck haben, die Band "Westwerker" mit ihrem einzigartigen Punk-Jazz-Sound und die Solo-Künstlerin "Frau Doro". Die Zahl der Tickets ist auf 200 reduziert, erhältlich sind sie im Onlineshop von Laut&Lästig unter https://lultickets.festivalsuite.de/. Es gilt die 3-G-Regel, die Besucher müssen also geimpft, genesen oder getestet sein, wobei Selbsttests nicht zulässig sind. An der Abendkasse gibt es die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen.

 

Mini-Festival im 82 West: Musikszene lebt mit dem "kleinen dicken Jungen" wieder auf

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Kamen
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 (AG)  Die letzten Wochen seien für sie und einen großen Teil der Kamener Musikszene so etwas wie eine Wiedergeburt gewesen, sagt Frauke Dryden, Frontfrau der Band "Der kleine dicke Junge", die am Freitagabend mit ihrer Band den Mainact beim Mini-Live-Festival im 82 West bestritt. Nach dem Open Air von Laut&Lästig war dies seit langer Zeit die zweite Gelegenheit, endlich wieder vor Publikum aufzutreten. Und das mit neuem Bassisten: Basti Dieckhans springt jetzt auch langfristig an den vier Saiten ein. Von Deutschrock-Nummern von den Ärzten oder den Toten Hosen über Iron Maiden bis zu Madonna hatte die Combo alles im Gepäck, was Stimmung macht. Als Vorprogramm verdiente sich die erst 13-jährige Sängerin "Mina" erste Sporen, anschließend gab es mit der Duo-Formation "Frau Doro" eine Premiere mit Coverversionen aber auch eigenen Songs. 82 West-Wirtin Alex Raabe freut sich über die Resonanz und hofft natürlich, dass die Zukunft auch künftig wieder Veranstaltungen in ihrer Gaststätte zulassen wird. Geplant sei aber erst einmal noch nichts, sagt sie.

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