Neuer Mietspiegel für die Stadt Kamen jetzt veröffentlicht

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

mietvertrag20KWKamen. Ab sofort kann auf der Homepage der Stadt Kamen unter dem Stichwort „Mietspiegel“ der aktuelle Mietspiegel als PDF oder ein interaktiver Mietspiegelrechner für Kamen aufgerufen werden.

Der Kreis Unna hatte als Dienstleister für sieben Kommunen des Kreises die Erstellung der jeweiligen Mietspiegel übernommen. Sieben Städte und Gemeinden im Kreisgebiet sind dabei: Kamen, Bönen, Bergkamen, Selm, Holzwickede, Fröndenberg/Ruhr und Werne.
Grundlage für die Erstellung waren eigene Daten des Kreises sowie Informationen von Vereinen (z.B. Haus und Grund e.V.) und Wohnungsunternehmen im Kreisgebiet. Die Daten geben den aktuellen Stand aus Mai 2019 wieder.

"Es ist ein Service für alle, die sich über den aktuellen Immobilienmarkt informieren möchten", sagt Martin Oschinski vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte. "Mieter, Vermieter aber auch Makler und Projektentwickler können die Daten online unter www.kreis-unna.de/mietspiegelrechner abrufen."

Dort können sich alle Interessierten entweder die PDF-Datei zum Mietspiegel herunterladen oder mit einer kurzen Abfrage sich die ortsübliche Miete direkt berechnen lassen. Abgefragt werden dabei Faktoren wie Größe, Art und Lage sowie Ausstattung und Modernisierung der Wohnung. Heraus kommen die Unter- und Obergrenzen sowie der Mittelwert der ortsüblichen Miete.

Damit die Daten aktuell bleiben, wird der Mietspiegel alle zwei Jahre aktualisiert. Dazu greift die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte auf Daten von Vereinen (z.B. Haus und Grund e.V.) sowie Wohnungsunternehmen zurück und sammelt auch schon jetzt Daten von Vermietern. Dazu werden mit den Grundsteuerbescheiden der sieben Städte und Gemeinden Fragebögen verschickt.

Eigentümer, die auch Vermieter sind, können so dem Gutachterausschuss helfen, eine repräsentative Datengrundlage zu schaffen und einen aussagekräftigen Mietspiegel zu erarbeiten. Die Teilnahme ist freiwillig, online unter www.kreis-unna.de/mietspiegelfragebogen, per E-Mail oder Brief zu erledigen und dauert nur wenige Minuten.

Der Mietspiegel stellt eine Orientierungshilfe dar, die es beiden Mietvertragsparteien ermöglichen soll, eine angemessene Miethöhe festzustellen. Dabei soll der Wohnraum in Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage vergleichbar sein.

Die Mietspiegel sollen so regelmäßig und auch langfristig einen Überblick über die Preisentwicklung in den jeweiligen Städten geben. Ein weiterer Vorteil ist die interkommunale Vergleichbarkeit der Mieten, da die Mietspiegel der beteiligten Kommunen auf den gleichen Grundannahmen beruhen.

Arbeitslosigkeit steigt zum Jahresende an

am . Veröffentlicht in Amtliches

BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 317 auf 14.015. Im Vergleich zu Dezember 2018 ging die Arbeitslosigkeit jedoch um 141 Personen (-1,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich entsprechend um 0,2 Punkte auf 6,6 Prozent.

„Im Dezember hat der Winter die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna saisontypisch gedrosselt und für steigende Arbeitslosenzahlen gesorgt“, fasst Thomas Helm, Leiter der für Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, die Entwicklungen der letzten Wochen zusammen. In allen Personengruppen sei es dadurch zu mehr Arbeitslosen gekommen, insbesondere bei jungen Menschen unter 20 Jahren. Auffällig und wintertypisch sei laut Thomas Helm auch der Rückgang an offenen Stellen. Dieser falle sowohl im Vergleich zu November als auch zu Dezember 2018 sehr deutlich aus: „Noch ist es jedoch zu früh, zuverlässige Prognosen für das nächste Jahr zu stellen, denn klassischerweise laufen zum Jahresende viele Arbeitsverträge aus, die jedoch im Frühjahr bei anziehender Auftragslage oft in Neueinstellungen münden. Dies gilt es, abzuwarten, um eine gesicherte Beurteilung vornehmen zu können“, so Helm. In den kommenden zwei Monaten rechnet der Agenturchef vorerst mit weiterhin steigender Arbeitslosigkeit.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 929 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 65 (+7,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 33 Jugendliche (-3,4 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Dezember wurden 3.068 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Aufwuchs um 29 Personen gegenüber dem Vormonat (+1,0 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 31 ältere Arbeitslose (-1,0 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.658 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 136 Arbeitslose (+3,9 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Dezember 2018 waren 81 ausländische Arbeitslose (-2,3 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.049 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat leicht um sieben Personen (+0,1 Prozent) auf 5.047. Im Vorjahresvergleich sind das jedoch 620 Personen (-10,9 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 41 (+3,1 Prozent) auf 1.356. Im Vergleich zum Vorjahr vergrößerte sich der Bestand um 15 (+1,1 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Dezember die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 48 auf 1.049, vor einem Jahr lag ihr Bestand noch bei 980. Damit hatten im Berichtsmonat 7,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,9 Prozent. Als arbeitsuchend waren 2.476 geflüchtete Menschen gemeldet, verglichen mit 2.444 im Dezember 2018. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 592 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 85 aus dem Irak, 81 aus dem Balkan und 45 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 62,4 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 116 (11,1 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 342 (32,6 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 336 (32,0 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Lediglich in Schwerte stagnierte die Arbeitslosigkeit (-0,1 Prozent bzw. eins auf 1.211) im vergangenen Monat. In allen weiteren neun Kommunen des Kreises Unna stieg die Arbeitslosigkeit unterschiedlich stark an: Den prozentual niedrigsten Anstieg verzeichnete Lünen (+1,3 Prozent bzw. 54 auf 4.208). Danach folgen Werne (+1,5 Prozent bzw. 11 auf 741), Kamen (+2,5 Prozent bzw. 38 auf 1.546), Unna (+3,1 Prozent bzw. 55 auf 1.809), Fröndenberg (+3,4 Prozent bzw. 18 auf 544), Bergkamen (+3,4 Prozent bzw. 68 auf 2.086), Holzwickede (+3,5 Prozent bzw. 14 auf 418), Bönen (+4,3 Prozent bzw. 25 auf 609) und Selm (+4,3 Prozent bzw. 35 auf 843).

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna – Herbstbelebung läuft aus: Arbeitslosigkeit kaum noch gesunken

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BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 26 auf 13.698. Im Vergleich zu November 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 459 Personen (-3,2 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich weiter um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.

„Wie es aussieht, werden wir dieses Jahr mit sehr guten Arbeitslosenzahlen beenden, denn auch im November gab es erneut einen leichten Rückgang an Menschen ohne Job im Kreis Unna“, freut sich Thomas Helm, Leiter der für Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, über die aktuellen Entwicklungen. Den größeren Anteil des Abbaus habe es im Jobcenter in der Personengruppe der Langzeitarbeitslosen gegeben, so Helm. „Doch auch für Jüngere und Ältere konnten im abgelaufenen Monat neue Zukunftschancen geschaffen werden.“ Anders als in anderen Regionen im Ruhrgebiet ist der Stellenbestand im Kreis Unna ungebrochen hoch. Dazu Helm: „Welche Auswirkungen die bisher prognostizierten Konjunktureintrübungen im nächsten Jahr tatsächlich haben, bleibt abzuwarten, bisher ist der Kreis Unna auf einem guten Weg.“ In den kommenden zwei bis drei Monaten rechnet Thomas Helm allein witterungsbedingt mit einem saisonalen Anstieg an Arbeitslosen.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 864 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 12 (-1,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 94Jugendliche (-9,8 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im November wurden 3.039 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 21 Personen gegenüber dem Vormonat (-0,7 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 39 ältere Arbeitslose (+1,3 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.522 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 21 Arbeitslose (+0,6 Prozent) mehr als im Vormonat. Im November 2018 waren 16 ausländische Arbeitslose (+0,5 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.001 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 37 Personen (-0,7 Prozent) auf 5.040. Im Vorjahresvergleich sind das 702 Personen (-12,2 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um drei (-0,2 Prozent) auf 1.315. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 50 (-3,7 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im November die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 16 auf 1.001, vor einem Jahr lag ihr Bestand noch bei 965. Damit hatten im Berichtsmonat 7,3 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,8 Prozent. Als arbeitsuchend waren 2.440 geflüchtete Menschen gemeldet, verglichen mit 2.457 im November 2018. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 570 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 89 aus dem Irak, 75 aus dem Balkan, 51 Menschen aus Afghanistan und 44 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 61,5 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 97 (9,7 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 343 (34,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 318 (31,8 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In fünf von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Kamen (-2,1 Prozent bzw. 32 auf 1.508). Danach folgen Unna (-1,6 Prozent bzw. 29 auf 1.754), Werne (-1,4 Prozent bzw. 10 auf 730), Holzwickede (-1,2 Prozent bzw. fünf auf 404) und Bönen (-1,0 Prozent bzw. sechs auf 584). In Lünen stagnierte die Arbeitslosigkeit weitestgehend (+ 0,0 Prozent bzw. zwei) bei 4.154. Den schwächsten Anstieg an Arbeitslosen verzeichnete Schwerte (+0,5 Prozent bzw. sechs auf 1.212), danach folgen Bergkamen (+0,7 Prozent bzw. 14 auf 2.018), Fröndenberg (+2,5 Prozent bzw. 13 auf 526) und Selm (+2,7 Prozent bzw. 21 auf 808).

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna – Herbstbelebung geht weiter: Arbeitslosenquote sinkt auf 6,5 Prozent

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BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 395 auf 13.724. Im Vergleich zu Oktober 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 722 Personen (-5,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich weiter um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent.

„Der Schwung der Herbstbelebung nach den Sommerferien hat bis in den Oktober hineingereicht und im Kreis Unna für knapp 400 Arbeitslose weniger gesorgt“, so Thomas Helm, Leiter der Hammer Arbeitsagentur. „Zwar profitieren alle Alters- und Personengruppen aktuell von verbesserten Jobchancen, jedoch zeigt sich dies insbesondere bei jungen Menschen besonders deutlich, denn sie konnten nach abgeschlossener Schullaufbahn oder Berufsausbildung als dringend benötigte Fachkräfte in Arbeitsverhältnisse bei Unternehmen eintreten.“ Weiterhin auffällig ist laut Thomas Helm der deutliche Abbau an Langzeitarbeitslosen: „Ein aufnahmefähiger Arbeitsmarkt gekoppelt mit verbesserten Qualifizierungsmöglichkeiten durch das Teilhabechancengesetz hat die Situation für langzeitarbeitslose Menschen deutlich verbessert.“ Für die kommenden Wintermonate geht der Agenturchef von einem saisonalen Anstieg an Arbeitslosen aus. Dies sei zum einen der Witterung geschuldet, zum anderen den abgeschwächten Konjunkturerwartungen seitens der Unternehmen. Bisher sei eine dauerhafte Eintrübung des Arbeitsmarktes im Kreis Unna jedoch nicht in Sicht.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 876 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 165 (-15,9 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 145 Jugendliche (-14,2 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Oktober wurden 3.060 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg um 24 Personen gegenüber dem Vormonat (+0,8 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 13 ältere Arbeitslose (+0,4 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.501 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 79 Arbeitslose (-2,2 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Oktober 2018 waren 50 ausländische Arbeitslose (+1,4 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 985 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat deutlich um 123 Personen (-2,4 Prozent) auf 5.077. Im Vorjahresvergleich sind das 799 Personen (-13,6 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 12 (-0,9 Prozent) auf 1.318. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 14 (-1,1 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat sank im Oktober die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 39 auf 985. Damit hatten im Berichtsmonat 7,2 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.448 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 568 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 82 aus dem Irak, 73 aus dem Balkan, 51 Menschen aus Afghanistan und 39 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 60,6 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 101 (10,3 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 343 (34,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 298 (30,3 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Holzwickede (-6,2 Prozent bzw. 27 auf 409). Danach folgen Werne (-4,4 Prozent bzw. 34 auf 740), Kamen (-3,8 Prozent bzw. 61 auf 1.540), Bergkamen (-3,7 Prozent bzw. 78 auf 2.004), Fröndenberg (-3,2 Prozent bzw. 17 auf 513), Schwerte (-3,1 Prozent bzw. 38 auf 1.206), Unna (-2,4 Prozent bzw. 43 auf 1.783), Lünen (-2,0 Prozent bzw. 84 auf 4.152) und Selm (-1,7 Prozent bzw. 14 auf 787). Einzig in Bönen stagnierte die Arbeitslosigkeit weitestgehend (+ eine Person) bei 590.

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna – Herbstbelebung macht sich bemerkbar: Zahl der Arbeitslosen gesunken

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BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna ging die Zahl der Arbeitslosen nach dem Ende der Ferienzeit im September um 461 auf 14.119 zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Arbeitslosigkeit um 558 Personen (-3,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,3 Punkte auf aktuell 6,6 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna zeigte im September den erwarteten Herbstaufschwung, der jedoch nicht ganz so ausgeprägt war wie noch im Vorjahr“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die aktuelle Entwicklung. „Alle Personengruppen profitieren davon, insbesondere aber die Jüngeren, deren Zahl sich allein im September um fast neun Prozent reduziert hat“. Die wieder anziehende Kräftenachfrage sorgt dafür, dass inzwischen über 4.100 offene Stellen gemeldet sind. „Dieser große Bedarf an qualifizierten Fachkräften kann nur zu einem kleinen Teil aus dem Personenkreis der arbeitslos Gemeldeten gedeckt werden. Es müssen auch Beschäftigte in den Betrieben weiterqualifiziert werden. Hierfür hat die Arbeitsagentur mit dem Qualifizierungschancengesetz in diesem Jahr weitere Möglichkeiten bekommen, die Fortbildung geeigneter geringqualifizierter Arbeitnehmer zu Fachkräften zu fördern.“ Für Oktober rechnet Helm mit einer Fortsetzung der günstigen saisonalen Entwicklung. 

Entwicklung in einzelnen PersonenkreisenIm Kreis Unna leben derzeit 1.041 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 102 (-8,9 Prozent). Im Vorjahresvergleich ging der Bestand um 68 Jugendliche (-6,1 Prozent) zurück. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im September wurden 3.036 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 72 Personen gegenüber dem Vormonat (-2,3 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 49 ältere Arbeitslose mehr. Insoweit war es eine Abnahme um 1,6 Prozent. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.580 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 121 Arbeitslose (-3,3 Prozent) weniger als im Vormonat. Im September 2018 waren 16 ausländische Arbeitslose mehr gemeldet, der Rückgang im Vorjahresvergleich war somit 0,4 Prozent. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.024 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit ging im Berichtsmonat leicht zurück um 28 Personen auf 5.200 (-0,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich waren das 682 Personen (-11,6 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 30 (-2,2 Prozent) auf 1.330. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 19 (-1,4 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im September die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 71 auf 1.024. Damit hatten im Berichtsmonat 7,3 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.428 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 574 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 83 aus dem Irak, 73 aus dem Balkan, 51 Menschen aus Afghanistan und 41 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 61,9 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 113 (11,0 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 368 (35,9 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 306 (29,9 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Bergkamen (-5,7 Prozent bzw. 126 auf 2.082). Danach folgen Schwerte (-4,7 Prozent bzw. 61 auf 1.244), Fröndenberg (-4,7 Prozent bzw. 26 auf 530), Kamen (-4,4 Prozent bzw. 73 auf 1.601), Holzwickede (-4,2 Prozent bzw. 19 auf 436), Lünen (-2,4 Prozent bzw. 105 auf 4.236), Selm (-2,3 Prozent bzw. 19 auf 801), Unna (-1,8 Prozent bzw. 33 auf 1.826) und Bönen (-1,0 Prozent bzw. sechs auf 589). Nur in Werne (+0,9 Prozent bzw. sieben auf 774) stieg die Arbeitslosigkeit geringfügig an.

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Ferienzeit prägt die Entwicklung Arbeitslosigkeit leicht gestiegen

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BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 150 auf 14.580. Im Vergleich zu August 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 681 Personen (-4,5 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent.

„Wir erleben die saisontypische Arbeitsmarktentwicklung im Sommer“, so Thomas Helm, Leiter der Hammer Arbeitsagentur. „Insbesondere von Schul- und Ausbildungsabsolventen gab es viele Neumeldungen, was zu einem Plus von knapp vier Prozent allein bei den unter 25-Jährigen führte. Dies ist aber nur ein vorübergehender Effekt, der sich im Herbst gegenläufig entwickeln wird, denn der Markt ist stabil und sehr aufnahmefähig, besonders für junge Fachkräfte“. Der Anstieg an Arbeitslosen aus anderen Personengruppen falle laut Helm für einen Sommermonat unkritisch aus. Es zeige sich: „Die Sommerferienzeit führt nicht mehr in dem Maße zu Entlassungen, welches wir aus früheren Jahren gewöhnt sind. Dafür ist der sich immer deutlicher abzeichnende Fachkräftemangel verantwortlich. Betriebschefs trennen sich auch in auftragsärmeren Zeiten nicht mehr leichtfertig von guten Mitarbeitern, aus Sorge, später keinen adäquaten Ersatz zu finden.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.143 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 39 (+3,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 171 Jugendliche (-13,0 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im August wurden 3.108 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg um 44 Personen gegenüber dem Vormonat (+1,4 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 24 ältere Arbeitslose (-0,8 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.701 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 79 Arbeitslose (+2,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Im August 2018 waren 36 ausländische Arbeitslose (+1,0 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.095 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit blieb im Berichtsmonat nahezu konstant (minus eine Person) bei 5.228. Im Vorjahresvergleich sind das 781 Personen (-13,0 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat erhöhte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 11 (+0,8 Prozent) auf 1.360. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 18 (-1,3 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im August die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 22 auf 1.095. Damit hatten im Berichtsmonat 7,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.397 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 616 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 87 aus dem Irak, 72 aus dem Balkan, 65 Menschen aus Afghanistan und 46 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 61,9 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 134 (12,2 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 386 (35,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 312 (28,5 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre. 

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In drei von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat leicht abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Fröndenberg (-2,3 Prozent bzw. 13 auf 556). Danach folgen Schwerte (-0,2 Prozent bzw. zwei auf 1.305) und Lünen (+/-0,0 Prozent bzw. minus zwei auf 4.341). In Holzwickede blieb die Arbeitslosigkeit konstant bei 455. In den übrigen Kommunen stieg die Arbeitslosigkeit an. Dabei am geringsten in Selm (+0,2 Prozent bzw. zwei auf 820), gefolgt von Werne (+0,3 Prozent bzw. zwei auf 767), Kamen (+1,0 Prozent bzw. 17 auf 1.674), Unna (+1,5 Prozent bzw. 28 auf 1.859), Bönen (+2,6 Prozent bzw. 15 auf 595) und Bergkamen (+4,9 Prozent bzw. 103 auf 2.208)

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