Kreisverwaltung erstellt Mietspiegel für sieben Kommunen

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Was kostet Wohnen wo?

Kreis Unna. Was kostet Wohnraum wo? Antworten auf diese Frage interessieren längst nicht nur Mieter, sondern auch Kommunen, Wohnungsunternehmen und private Investoren. Transparenz über Stadtgrenzen hinaus heißt das Zauberwort, Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg das Ziel, gemeinsamer Mietspiegel der Weg. Für einen solchen gab der Kreistag nun grünes Licht.

Die Federführung bei dem Vorhaben übernimmt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte - ein neutrales, beim Fachbereich Vermessung und Kataster des Kreises angedocktes Gremium.

Erste Mietspiegel liegen 2019 vor
Die Fachleute werden als Dienstleister tätig sein und für die im ersten Schritt beteiligten Kommunen Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Selm und Werne jeweils einen Mietspiegel erstellen. Vorliegen sollen die Datensätze erstmals im zweiten Halbjahr 2019, die Fortschreibung ist zwei Jahre später vorgesehen.

Mit den Mietspiegeln aus einem Guss - weil gleiche Kriterien wie etwa Größe, Lage, Ausstattung der Wohnung zu Grunde gelegt werden -, werden Preisentwicklungen transparent und der Vergleich auf interkommunaler Ebene möglich.

Um die Zahlenwerke mit Daten zu füttern, greift der Fachbereich auf Daten von Vereinen und Wohnungsunternehmen zurück (z.B. Haus und Grund). Diese werden durch Befragungen von Mietern und Vermietern ergänzt.

Kommunen honorieren Leistung des Kreises
Den erkannten Mehrwert und die Leistung des Kreises – für die Aufgabenerledigung ist eine halbe Stelle vorgesehen - werden die beteiligten Kommunen honorieren: Bönen und Holzwickede werden jeweils 3.000 Euro zahlen, Fröndenberg 3.500 Euro, Selm 4.000 Euro, Werne 4.500 Euro, Kamen 6.500 Euro und Bergkamen 7.000 Euro. Festgezurrt wird die interkommunale Zusammenarbeit mit einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung. PK | PKU

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Die Herbstbelebung hat begonnen

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© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen deutlich um 584 (-3,8 Prozent) auf 14.677. Im Vergleich zu September 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.432 Personen (-8,9 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote sank im Berichtsmonat um 0,3 Punkte auf 6,9 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna hat im vergangenen Monat von einem deutlichen Herbstaufschwung profitiert, der bei über 970 Menschen für eine Arbeitsaufnahme gesorgt hat“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die jüngsten Tendenzen und ergänzt: „Für alle Personengruppen hat sich die Situation zum Teil maßgeblich verbessert.“ Der sehr hohe Bestand an offenen Stellen, der erstmals sogar die 4.000-Marke deutlich übersteigt, belege den anhaltenden Bedarf an qualifizierten Kräften. Um diesen Bedarf decken zu können, unterstützt die Arbeitsagentur Betriebe unter anderem dabei, geeignete Hilfsarbeiter zu Fachkräften zu qualifizieren. Thomas Helm rechnet damit, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bis Jahresende stabilisieren werde.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.109 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 205 (-15,6 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 238 Jugendliche (-17,7 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im September wurden 3.085 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht nahezu dem Wert des Vormonats (+/- 0,0 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 176 ältere Arbeitslose (5,4 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.596 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 141 Arbeitslose (-3,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Im September 2017 waren 275 ausländische Arbeitslose (7,1 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 950 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 127 Personen (-2,1 Prozent) auf 5.882. Im Vorjahresvergleich sind das 768 Personen (-11,5 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 29 (-2,1 Prozent) auf 1.349. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 92 (-6,4 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat sank im September die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 54 auf 950. Damit hatten im Berichtsmonat 6,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.510 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 522 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 96 aus dem Balkan, 76 aus dem Irak und 46 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 62,3 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 122 (12,8 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 320 (33,7 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 290 (30,5 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in allen zehn Kommunen des Kreises Unna rückläufig. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Bönen (-6,6 Prozent bzw. 42 auf 597). Danach folgen Unna (-6,0 Prozent bzw. 116 auf 1.823), Kamen (-5,5 Prozent bzw. 98 auf 1.678), Selm (-4,6 Prozent bzw. 40 auf 823), Werne (-4,4 Prozent bzw. 38 auf 824), Holzwickede (-4,1 Prozent bzw. 20 auf 470), Schwerte (-3,4 Prozent bzw. 44 auf 1.263), Bergkamen (-2,7 Prozent bzw. 65 auf 2.325), Lünen (-2,6 Prozent bzw. 115 auf 4.373) und Fröndenberg (-1,2 Prozent bzw. sechs auf 501).

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Sommerzeit prägt den Berichtsmonat – Weiterhin viele Ausbildungsabsolventen

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© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna erhöhte sich die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 128 (+0,8 Prozent) auf 15.261. Im Vergleich zu August 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.537 Personen (-9,1 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote blieb im Berichtsmonat unverändert bei 7,2 Prozent.

„Ein spürbarer Anstieg der Arbeitslosigkeit ist in den Sommermonaten üblich“, so Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm zur jüngsten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna: „Nach wie vor haben sich viele Ausbildungsabsolventen gemeldet, doch ihre Zahl hat schon nachgelassen. Sie sind als Fachkräfte nur kurz arbeitslos. Der Markt ist für sie offen, Qualifikation ist alles“, betont der Arbeitsmarktexperte. „Die weitaus meisten offenen Stellen beziehen sich auf Fachkräfte. Wer sich nur im Helfersegment bewegt, hat ein deutlich höheres Risiko, arbeitslos zu werden oder zu bleiben. Qualifizierung ist die Antwort auf den Fachkräftemangel. Das gilt auch für nicht hinreichend qualifizierte lebensältere Menschen.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.314 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 44 (3,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 197 Jugendliche (-13,0 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Juli wurden 3.084 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 24 Personen (-0,8 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 240 ältere Arbeitslose mehr. Der Rückgang beträgt insoweit 7,2 Prozent. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.737 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind vier Arbeitslose (0,1 Prozent) mehr als im Vormonat. Im August 2017 waren 258 ausländische Arbeitslose (6,5 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1004 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat um 69 Personen (1,2 Prozent) auf 6.009. Im Vorjahresvergleich sind das 792 Personen (-11,6 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung leicht um zwei (0,1 Prozent) auf 1.378. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 73 (-5,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Juli die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um elf auf 1.004. Damit hatten im Berichtsmonat 6,6 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.532 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 546 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 92 aus dem Balkan, 84 aus dem Irak und 43 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 62,8 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 141 (14,0 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 334 (33,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 303 (30,2 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in den Kommunen des Kreises Unna erneut unterschiedlich. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Fröndenberg (-5,4 Prozent bzw. 29 auf 507), gefolgt von Schwerte (-2,2 Prozent bzw. 29 auf 1.307). In Selm (+0,2 Prozent bzw. zwei auf 863) stagnierte die Arbeitslosigkeit nahezu, ebenso in Lünen (+0,2 Prozent bzw. elf auf 4.488). Im Übrigen erhöhte sich die Arbeitslosigkeit in Werne (+1,4 Prozent bzw. zwölf auf 862) am wenigsten stark. Danach folgten Kamen (+1,6 Prozent bzw. 28 auf 1.776) und Bönen (+1,9 Prozent bzw. zwölf auf 639), Bergkamen bei 2.344 (+2,0 bzw. 46 auf 2.390), Holzwickede (+2,7 Prozent bzw. 13 auf 490) und Unna (+3,3 Prozent bzw. 62 auf 1.939).

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Arbeitslosigkeit steigt mit der Ferienzeit – Viele Meldungen von Ausbildungsabsolventen

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© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna erhöhte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 134 (+0,9 Prozent) auf 15.133. Im Vergleich zu Juli 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.767 Personen (-10,5 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote steigt im Berichtsmonat um 0,1 Punkte auf 7,2 Prozent.

„Typisch für die Sommerzeit war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat für die betroffenen Personengruppen unterschiedlich“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die jüngsten Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna und erklärt: „Viele junge Menschen haben die Schule verlassen oder ihre Ausbildung beendet und befinden sich jetzt kurzfristig in einer unkritischen Übergangsarbeitslosigkeit, bevor sie in Ausbildung, Arbeit oder Studium starten. Dem gegenüber konnten lebensältere und langzeitarbeitslose Menschen noch einmal deutlich vom guten Jobangebot im Kreis profitieren. Insgesamt also eine Entwicklung, die dem sehr positiven Trend im Kreis Unna weiter vollumfänglich folgt“, so Thomas Helm. Im August rechne der Arbeitsmarktexperte mit einer weiteren leichten Steigung der Arbeitslosigkeit, bevor die Arbeitslosenzahlen in den Herbstmonaten wieder deutlich sinken werden. „Die aktuelle saisonal bedingte Steigerung kann die sehr positive Entwicklung des Arbeitsmarktes im Kreis Unna nicht unterbrechen.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.270 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 183 (16,8 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 246 Jugendliche (-16,2 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Juli wurden 3.108 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 40 Personen (-1,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 290 ältere Arbeitslose (8,5 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.733 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 66 Arbeitslose (1,8 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Juli 2017 waren 266 ausländische Arbeitslose (6,7 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 993 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 57 Personen (-1,0 Prozent) auf 5.940. Im Vorjahresvergleich sind das 981 Personen (-14,2 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um zwei (-0,1 Prozent) auf 1.376. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 120 (-8,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Juli die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 45 auf 993. Damit hatten im Berichtsmonat 6,6 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.543 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 547 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 94 aus dem Balkan, 74 aus dem Irak und 43 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 64 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 143 (14,4 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 336 (33,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 282 (28,4 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat unterschiedlich in den Kommunen des Kreises Unna. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Selm (-2,3 Prozent bzw. 20 auf 861). Danach folgen Bönen (-0,6 Prozent bzw. vier auf 627) und Werne (-0,1 Prozent bzw. eine Person auf 850). In Bergkamen stagnierte die Arbeitslosigkeit bei 2.344. In Unna erhöhte sich die Arbeitslosigkeit am wenigsten stark (+0,4 Prozent bzw. sieben auf 1.877), danach folgen Lünen (+0,7 Prozent bzw. 29 auf 4.477), Kamen (+1,2 Prozent bzw. 20 auf 1.748) Fröndenberg (+3,1 Prozent bzw. 16 auf 536), Holzwickede (+4,8 Prozent bzw. 22 auf 477) und Schwerte (+5,1 Prozent bzw. 65 auf 1.336).

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Die Beschäftigung im Kreis Unna boomt

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© Bundesagentur für Arbeit© Bundesagentur für ArbeitAnzahl der Erwerbstätigen steigt überdurchschnittlich

Kreis Unna. Die Beschäftigung im Kreis Unna entwickelt sich weiter ausgezeichnet. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 waren über 130.000 Frauen und Männer sozial-versicherungspflichtig beschäftigt. Das bedeutete allein im Vorjahresvergleich einen Anstieg um mehr als 5.500 Beschäftigte oder 4,4 Prozent.

Im Rahmen eines Pressegesprächs bei einem heimischen Unternehmen, der Werner Bauingenieure PartG mbB in Unna, präsentierte Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäfts-führung der Agentur für Arbeit Hamm, die neuen Zahlen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung: „Die Entwicklung im Kreis Unna ist in den letzten Jahren immer besser geworden. Auch die Großbetriebe tragen weiterhin dazu bei, dass es im Jahr 2017 geradezu in einen Beschäftigungsboom übergegangen ist. Die Zahl der Erwerbstätigen steigt hier deutlich stärker als im Ruhrgebiet und im Land NRW insgesamt“, sagt Helm. „Der Beschäftigungsboom bringt aber auch Probleme mit sich. Die Herausforderung, Fachkräfte zu finden, wird immer größer. Fachkräftesicherung hat viele Facetten. Zu diesen gehören alternative Wege bei der Rekrutierung von Mitarbeitern und Azubis und die Qualifizierung durch Fort- und Weiterbildung, durch Teilqualifizierung, durch Umschulung oder auch durch Förderung während der Ausbildung. Neue Wege werden potentiell das Regelgeschäft des Personalmanagements. Der Schlüssel zum Fachkräftebedarf ist Qualifizierung - Zeit, in Menschen zu investieren.“

Landrat Michael Makiolla zieht ebenfalls ein sehr positives Zwischenfazit zu den Beschäftigtendaten: „Jahrelanges Engagement hat sich gelohnt und den Kreis in die richtige Position gebracht, um als attraktiver Wirtschaftsstandort zu punkten. Die kontinuierlich steigende Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beweist, dass unsere Wirtschaftsförderung ihr Handwerk versteht und die richtigen Partner an ihrer Seite hat.“

Dr. Michael Dannebom, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG) erklärt: „Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren deutlich bei der Zahl der hochqualifizierten Beschäftigten zugelegt. Hier gibt es aber auch in Zukunft im Kreis Unna noch Handlungsbedarf", und verweist auf das erfolgreiche Beispiel des gastgebenden Unternehmens. Dessen Mitinhaber Dr. Daniel Werner, Partner der Werner Bauingenieure PartG mbB, ergänzt: „Unna war bei der Suche nach einem neuen Bürostand-ort unsere erste Wahl. Die zentrale Lage für unsere Mitarbeiter und die Kunden in ganz NRW bietet uns beste Entwicklungsmöglichkeiten.“

Christian Scholz, stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, führt zu den positiven Auswirkungen für die Kunden in der Grundsicherung aus: „Durch die andauernde gute konjunkturelle Lage konnten auch Kunden des Jobcenters Kreis Unna häufiger Arbeit aufnehmen. Diese Entwicklung belegen auch die rückläufigen Arbeitslosenzahlen. Erfreulich ist, dass regionale Arbeitgeber vor allem Langzeitarbeitslose und Lebensältere einstellen.“

80 Prozent der Beschäftigten arbeiten auf dem Niveau einer Fachkraft und höher
Der größte Zuwachs im Kreis Unna ist im Vorjahresvergleich im Wirtschaftszweig Immobilien, freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Plus von 2.219 Beschäftigungen (32,3 Prozent) zu verzeichnen. Danach folgen die Bereiche Verkehr und Lagerei (+ 1.494 bzw. 12,7 Prozent), die Arbeitnehmerüberlassung (+ 738 oder 8,9 Prozent) sowie Erziehung und Unterricht (+ 695 oder 23,1 Prozent). Ungünstig war die Entwicklung dagegen im Verarbeitenden Gewerbe. Hier waren es 6,2 Prozent oder 1.559 Berufstätige weniger. Bezogen auf die Anforderungsniveaus gab es zwar den prozentual stärksten Zuwachs bei den Helfern (um 9,4 Prozent auf 26.394), aber insgesamt arbeiten vier von fünf Beschäftigten mindestens auf dem Niveau einer Fachkraft. Bei ihnen stieg die Anzahl der Beschäftigten um 3,1 Prozent auf 80.441, bei den Spezialisten um 3,9 Prozent auf 11.956 und bei den Experten um 3,8 Prozent auf 11.181 Personen.

Positive Entwicklung in allen Personengruppen
2017 profitierten alle Personengruppen vom Beschäftigungsaufbau. Bei den Jüngeren stieg die Beschäftigung um 3,7 Prozent auf 15.227 Personen. In der Altersgruppe 25 bis 54 Jahre erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten um 3,3 Prozent auf 90.325, und bei den Arbeitnehmern über 55 Jahren gab es überwiegend demografiebedingt einen Zuwachs von 9,4 Prozent auf 23.773. Bei Arbeitnehmern ohne deutschen Pass stieg die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 15,2 Prozent auf 13.936 (in NRW um 10,6 Prozent, in Deutschland um 11,7 Prozent).

Bei der Betrachtung nach Geschlechtern war eine recht gleichmäßige Entwicklung festzustellen. Die Anzahl der beschäftigten Frauen stieg in zwölf Monaten um 4,3 Prozent, die der Männer um 4,6 Prozent. Der Anteil der Frauen an der Gesamtbeschäftigung beträgt damit aktuell 44,8 Prozent (58.289 Personen). Davon sind 27.520 Frauen in einer Vollzeitbeschäftigung tätig und mit 27.595 Arbeitnehmerinnen arbeiten ebenso viele in Teilzeit. In NRW liegt der Frauenanteil bei 45,3 Prozent (in Deutschland bei 46,4 Prozent).
Bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen verschieben sich die Strukturen

Die Anzahl der geringfügig Beschäftigten hat sich innerhalb des letzten Jahres kaum verändert. Es gab einen Zuwachs von 0,1 Prozent auf 34.317. Die Struktur veränderte sich aber sehr wohl. Die geringfügig Beschäftigten im Nebenjob nahmen im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 5,0 Prozent zu, während die ausschließlich ausgeübten Jobs um 1,8 Prozent zurückgingen.

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Bürgermeisterwahl in Kamen: Stichwahl am 01.07.2018

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wahljahr10Kamen. Da bei der Wahl am 17.06.2018 keine Kandidatin die absolute Mehrheit erreichte, findet am 01.07.2018 eine Stichwahl statt. Zur Stichwahl treten die Kandidatinnen Elke Kappen, SPD und Tanja Brückel, CDU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Freie Wählergemeinschaft e.V., FDP an.

Neue Bürgermeisterin ist die Kandidatin, die bei der Stichwahl am 01. Juli 2018 die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erhält. Die Amtszeit der neuen Bürgermeisterin beginnt am 01.08.2018 und endet im Jahr 2025.

Rund 35.000 Kamener und Kamenerinnen sind für die Bürgermeisterwahl wahlberechtigt. Ab dem 20. Juni können Briefwahlunterlagen angefordert werden.

Wer mit der Wahlbenachrichtigung für die Bürgermeisterwahl am 17.06.2018 Briefwahlunterlagen für den 01.07.2018 bereits beantragt hat, erhält diese automatisch. Der Versand erfolg ab 20.06.2018.

Die Online-Anforderung von Briefwahlunterlagen kann ab dem 19.06.2018 18 Uhr vorgenommen werden.

Mehr Informationen >>>

Archiv: SPD verpasst bei Bürgermeisterwahl absolute Mehrheit

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