Immobilienpreise: 16 Prozent mehr als noch im Jahr 2011 für Wohnimmobilien

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Kreis Unna. Wer heute ein Haus kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen als noch im Jahr zuvor: Die Preise für Immobilien und Bauflächen folgen einem Trend. Und der geht nach oben, wie der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Unna für das Jahr 2017 festgestellt hat.
 
"Im vergangenen Jahr haben Käufer im Kreis Unna rund eine halbe Milliarde Euro für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Bauflächen ausgegeben", sagt Martin Oschinski vom Gutachterausschuss. "Das sind etwa 6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor."
 
Häuser kaufen wird immer teurer
Selbst genutzter Wohnraum ist deutlich teurer geworden, wie der Gutachterausschuss anhand der gezahlten Verkaufspreise der letzten Jahre festgestellt hat. Im Jahr 2011 kostete ein Haus im Kreis Unna durchschnittlich rund 176.000 Euro. Sechs Jahre später sind es rund 205.000 Euro – das sind 29.000 Euro mehr (rund 16 Prozent).
 
Dabei macht es einen großen Unterschied, wo das Haus steht, sagt Oschinski vom Gutachterausschuss: "In Bönen sind Häuser am günstigsten und wechseln im Schnitt für 165.000 Euro den Besitzer. In Holzwickede sind Häuser am teuersten: Dort kosten sie im Schnitt rund 250.000 Euro." Dazwischen positionieren sich die anderen Städte und Gemeinden: In Bergkamen kostete ein Haus im Schnitt 185.000 Euro, in Fröndenberg 205.000 Euro, in Schwerte 240.000 Euro, in Kamen 185.000 Euro, in Selm 205.000 Euro und in Werne 225.000 Euro.
 
Freistehende Häuser sind viel teurer
Dabei kommt es auch darauf an, was für ein Haus gekauft wird. "Ein Reihenmittelhaus ist erwartungsgemäß am günstigsten", sagt Oschinski. "Dafür zahlten Käufer im Schnitt 155.000 Euro im Kreis. Gefolgt von einer Doppelhaushälfte, die im Schnitt mit 180.000 Euro zu Buche schlägt. Am teuersten ist mit Abstand der Erwerb eines freistehenden Hauses. Dafür zahlten Käufer im Kreisgebiet durchschnittlich über 245.000 Euro."
 
Zum Hintergrund
Ziel des Gutachterausschusses ist es, für Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu sorgen. Er dient somit der Verbraucherinformation, um eine marktgerechte Preisbildung für Immobilien nachvollziehbar zu machen. Dies geschieht unter anderem durch die Ermittlung von Bodenrichtwerten aber auch durch die Veröffentlichung eines Grundstücksmarktberichts. Dieser erscheint jährlich und gibt einen Überblick über den Immobilienmarkt des Kreisgebietes. Für Grundstücksbesitzer, Kaufinteressenten, Makler oder Banken sind die darin veröffentlichten Daten wichtige Entscheidungshilfen.
 
Der Grundstücksmarktbericht und die Bodenrichtwerte stehen kostenfrei auf der Internetseite www.boris.nrw.de zur Verfügung. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte ist für das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Städte Lünen und Unna zuständig. Die Geschäftsstelle des Ausschusses ist beim Kreis Unna im Fachbereich Vermessung und Kataster angesiedelt. Zu erreichen ist die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Kreishaus Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17, 59425 Unna, Zimmer B. 608, Tel. 0 23 03 / 27-11 68. PK | PKU

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Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungs-plan Nr. 36 Ka-Me „Wohnbebauung südlich Dorf Methler“

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Kamen. Vom 30. April bis zum 30. Mai 2018 führt die Stadt Kamen die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan Nr. 36 Ka-Me „Wohnbebauung südlich Dorf Methler“ durch. Der Entwurf des  Bebauungsplanes und Begründungen liegen im Foyer des Fachbereiches Planung, Bauen und Umwelt in der 3. Etage des Rathauses, Rathausplatz 1, aus.

Im Rahmen der Bürgersprechzeiten (Montag bis Mittwoch 7.30 bis 16.30 Uhr, Donnerstag 7.30 bis 17.00 Uhr sowie Freitag 7.30 bis 13.00 Uhr) wird die Öffentlichkeit über die Ziele und Zwecke des Bebauungsplanes ausführlich informiert. Während der Sprechzeiten können auch Anregungen gegeben werden.

Mehr Informationen unter www.stadtplanung-kamen.de

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna zeigt schon eine deutliche Frühjahrsbelebung

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© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 346 Personen (-2,2 Prozent) auf 15.289. Im Vergleich zu März 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.886 Personen (-11,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 7,3 Prozent.

„Der Frühjahrsaufschwung hat im März noch einmal an Tempo gewonnen und dafür gesorgt, dass knapp 350 Menschen im Kreis Unna weniger arbeitslos waren als noch vor vier Wochen. Schaut man ein Jahr zurück, dann hat sich die Arbeitslosigkeit sogar um 11 Prozent reduziert, was ein immenser Erfolg für die Region ist“, kommentiert Thomas Helm den abgelaufenen Monat auf dem Arbeitsmarkt aus Sicht der Arbeitsagentur. Erwähnenswert sei für Helm, dass sich die Jobchancen in diesem Monat insbesondere für junge Menschen und Langzeitarbeitslose verbessert hätten: „Gut ausgebildete junge Menschen sind sehr gefragt und haben nach einer kurzen Phase der Übergangsarbeitslosigkeit nach Ausbildung oder Schule beste Chancen auf einen Arbeitsplatz. Dass auch Langzeitarbeitslose in den letzten Monaten stets von der guten Marktlage profitieren konnten, ist ein weiterer Beleg dafür, dass Kräfte händeringend gebraucht werden. Wer sich also weiterbildet, trägt maßgeblich dazu bei, seine Arbeitslosigkeit zu verkürzen“, so Helm.  Bis zu den Sommerferien geht der Agenturchef von einer Fortschreibung des bisherigen Trends sinkender Arbeitslosenzahlen aus.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.076 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 167 (-13,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 222 Jugendliche (-17,1 Prozent) gesunken. Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im März wurden 3.168 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um acht Personen (-0,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 276 ältere Arbeitslose (+8,0 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.632 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 58 Arbeitslose (-1,6 Prozent) weniger als im Vormonat. Im März 2017 waren 366 ausländische Arbeitslose (+9,2 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 871 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat deutlich um 149 Personen (-2,4 Prozent) auf 6.092. Im Vorjahresvergleich sind das 956 Personen (-13,6 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 24 (-1,7 Prozent) auf 1.387. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 104 Personen (-7,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im März die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 38 Personen auf 871. Damit hatten im Berichtsmonat 5,7 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.496 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 475 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 90 aus dem Balkan, 70 aus dem Irak und 29 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 67,2 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 118 (13,5 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 312 (35,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 259 (29,7 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit sank in neun der zehn Kommunen des Kreises Unna. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Fröndenberg (-3,9 Prozent bzw. 21 auf 524). Danach folgen Kamen (-3,7 Prozent bzw. 66 auf 1.697), Holzwickede (-3,4 Prozent bzw. 16 auf 455), Bergkamen (-3,3 Prozent bzw. 81 auf 2.368), Schwerte (-3,1 Prozent bzw. 42 auf 1.318), Unna (-1,8 Prozent bzw. 36 auf 1.912), Lünen (-1,7 Prozent bzw. 77 auf 4.510), Werne (-1,6 Prozent bzw. 15 auf 907) und Selm (0,1 Prozent bzw. einen Arbeitslosen auf 932). Einzig in Bönen stieg die Arbeitslosigkeit leicht an (+1,4 Prozent bzw. neun auf 666).

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Jahresbilanz 2017: Weniger Fälle von Schwarzarbeit

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Kreis Unna. Kein Gewerbe angemeldet, ohne Sozialversicherung und die Steuer umgangen – Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt. Erfreuliches zeigt sich dabei beim Blick auf die Jahresstatistik: 2017 haben die Mitarbeiter der Ordnungsangelegenheiten weniger Fälle bearbeiten müssen als noch 2016.
 
Statt 42 bearbeiteter Fälle gab es im Jahr 2017 nur noch 26. Erfreulich – doch nicht für die, die Bußgeldbescheide bekommen haben. Denn die Summe der festgesetzten Bußgelder ist trotz der geringeren Anzahl der bearbeiteten Fälle gestiegen. Waren es 2016 noch 6.530 Euro festgesetzte Bußgelder, ist die Summe im Jahr 2017 auf 11.300 Euro gestiegen.
 
Schwerpunkte der Kontrollen
Schwerpunkt waren auch im vergangenen Jahr wieder nicht ordnungsgemäß angemeldete Handwerker – sogenannte unberechtigte Handwerksausübungen. Wer also tapeziert und streicht, Badezimmer renoviert oder Böden verlegt, dabei aber kein Gewerbe angemeldet hat und Geld für die Arbeit nimmt, muss damit rechnen, in den Blickpunkt von Kontrollen zu geraten.
 
Dabei arbeiten die Kontrolleure mit anderen Behörden wie der Handwerkskammer oder der Kreishandwerkerschaft zusammen, nehmen aber auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. So gab es insgesamt 26 zu bearbeitende Fälle im Kreisgebiet, die sich wie folgt auf die Gemeinden aufteilen: Bergkamen (2), Bönen (3), Fröndenberg (3), Holzwickede (2), Kamen (3), Schwerte (4), Selm (7) und Werne (1). Dazu kommt ein Fall, in dem der Betriebssitz außerhalb des Kreises lag – agiert hat der Betrieb aber im Kreisgebiet. PK | PKU

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Fast 240.000 Autos im Kreis Unna

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https://www.kamen-web.de/images/UN_KennzeichenKW.jpg31.259 Fahrzeuge im Kamener Stadtgebiet (Stand: 31.12.2017)

Kreis Unna. Rein statistisch hat mehr als jeder zweite Einwohner des Kreises ein Auto – egal ob Baby oder Senior: Im vergangenen Jahr ist der Pkw-Bestand auf fast 240.000 gestiegen. Das ist ein Plus von rund 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
 
Insgesamt ist der Fahrzeugbestand im Kreis Unna 2017 um 5.079 Fahrzeuge auf 303.172 (2016: 298.093; 2015: 292.578) angewachsen. Den Hauptanteil bilden Autos. Neben den 239.658 im Kreis zugelassenen Pkw rollen 20.683 Motorräder und 42.831 Nutzfahrzeuge über die Straßen.
 
Neuzulassungen und Kennzeichen
Mit 18.358 Neuzulassungen verzeichnet die Straßenverkehrsbehörde erneut einen Anstieg. 2016 wurden 17.788 Fahrzeuge neu zugelassen. 2015 waren es 16.441 Fahrzeuge, 2014 noch 16.063 Fahrzeuge. Nach wie vor gehören die meisten Fahrzeuge Bürgern aus Lünen (56.436), der größten Stadt im Kreis, gefolgt von Haltern aus Unna (45.712) und Schwerte (35.173).
 
Das LÜN-Kennzeichen boomt weiter. Ende November 2012 eingeführt, haben im vergangenen Jahr weitere 2.973 Fahrzeughalter das neue "alte" Kennzeichen für ihren fahrbaren Untersatz gewählt. Damit ist die Zahl auf insgesamt 23.122 gestiegen. Am 1. September 2015 wurde das LH-Kennzeichen erstmals wieder im Kreis Unna vergeben. Inzwischen haben sich insgesamt 1.761 Halter für "LH" entschieden, davon 811 im vergangenen Jahr. Neu in der Statistik: An Stoßstangen von 184 Fahrzeugen ist ein E-Kennzeichen zu finden.
 
Wunschkennzeichen
Ob UN, LÜN oder LH - weiterhin "in" sind die persönlich ausgewählten Kennzeichen – auch wenn die Nachfrage nach den so genannten Wunschkennzeichen stabil blieb. Zugeteilt wurden im vergangenen Jahr 50.365 (2016: 50.372) von den Fahrzeughaltern individuell ausgewählte Kennzeichen. Auch wenn kein rechtlicher Anspruch auf Zuteilung eines besonderen Kennzeichens besteht, ist es erklärtes Ziel, die Kennzeichenwünsche der Bürgerinnen und Bürger weitestgehend zu erfüllen.
 
Viele weitere Infos sowie die Online-Terminvergabe der Zulassungsstelle sind unter www.kreis-unna.de (Suchwort "Zulassung") zu finden. PK | PKU

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Jahresbilanz 2017: Namensänderungen in 56 Fällen

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Kreis Unna. Wie heißen Sie bitte? Wenn ein wichtiger Grund vorliegt, wie erhebliche Schwierigkeiten bei Aussprache und Schreibweise des Namens, können Bürger beim Kreis eine Namensänderung beantragen.

Im vergangenen Jahr sind 56 Anträge (2016: 49) auf Namensänderung von der Kreisverwaltung genehmigt worden. Davon durften Bürger in 42 Fällen ihren Familiennamen ändern, 14 Mal wurde ein Vorname geändert.

Namen ändern – nicht ohne Grund
Für die Namensänderung aus wichtigem Grund ist der Kreis zuständig. Namensänderungen nach Hochzeiten übernehmen die Standesämter. Wem sein alter Name aber nur nicht mehr gefällt, hat allerdings keine Aussicht auf eine Namensänderung. Sechs Mal sind im letzten Jahr Anträge nicht durchgekommen. Entweder hat der Kreis abgelehnt oder sie wurden zurückgezogen.

Die Hürde ist nämlich hoch: Es muss ein wichtiger Grund vorliegen. Insbesondere bei schwieriger Schreibweise und Aussprache, anstößig oder lächerlich klingenden sowie sehr langen und umständlichen Namen ist dies der Fall. In vielen Fällen hat die zuständige Mitarbeiterin telefonisch beraten und konnte so am Telefon bereits klären, ob ein Antrag aussichtsreich oder aussichtslos ist.

Die Gebühren betragen für eine Familiennamensänderung 1.000 Euro, bei minderjährigen Kindern 700 Euro und bei der Änderung des Vornamens 255 Euro. PK | PKU

Vornamensänderungen in Kamen 2017: 2

Familiennamensänderungen in Kamen 2017: 2

 

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