Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Die Herbstbelebung trägt auch im November

am . Veröffentlicht in Amtliches

© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 289 (-2,0 Prozent) auf 14.157. Im Vergleich zu November 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.221 Personen (-7,9 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote sank im Berichtsmonat erneut um 0,1 Punkte auf 6,7 Prozent.

„Was in diesem Jahr auf dem Arbeitsmarkt passiert, ist auch für erfahrene Arbeitsmarktexperten eine echte Überraschung, glücklicherweise eine sehr positive“, kommentiert Arbeitsagenturleiter Thomas Helm die aktuellen Arbeitslosenzahlen im Kreis Unna. Helm weiter: „Obwohl der November normalerweise nicht zu den beschäftigungsreichsten Monaten zählt, konnte auch in diesem Monat ein weiterer deutlicher Rückgang an Arbeitslosen erreicht werden.“ Der Agenturchef betont, dass insbesondere Langzeitarbeitslose, Jüngere und Ausländer von der guten Lage profitieren konnten, jedoch die Meldung neuer Stellen jetzt zurückgehe, was im Winter aber typisch sei: „Nichts desto trotz werden wir dieses Jahr mit einem sehr guten Ergebnis beschließen.“ Sollte sich auch im Dezember der Winter von seiner schnee- und eisfreien Seite zeigen, rechnet Thomas Helm im kommenden Monat mit ähnlichen Werten, danach werde die Quote jedoch voraussichtlich vorübergehend ansteigen.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 958 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 63 (-6,2 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 136 Jugendliche (-12,4 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im November wurden 3.078 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem leichten Anstieg um fünf Personen gegenüber dem Vormonat (+0,2 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 147 ältere Arbeitslose (4,6 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.538 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 13 Arbeitslose (-0,4 Prozent) weniger als im Vormonat. Im November 2017 waren 130 ausländische Arbeitslose (3,5 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 965 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 134 Personen (-2,3 Prozent) auf 5.742. Im Vorjahresvergleich sind das 711 Personen (-11,0 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat erhöhte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 33 (+2,5 Prozent) auf 1.365. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 90 (-6,2 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im November die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna leicht um neun auf 965. Damit hatten im Berichtsmonat 6,8 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.457 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 527 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 91 aus dem Balkan, 79 aus dem Irak und 48 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 63,5 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 121 (12,5 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 329 (34,1 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 273 (28,3 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in sieben von zehn Kommunen des Kreises Unna rückläufig. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichneten Bergkamen (-5,9 Prozent bzw. 134 auf 2.146) und Kamen (-5,9 Prozent bzw. 95 auf 1.516). Danach folgen Bönen (-2,8 Prozent bzw. 17 auf 594), Selm (-2,2 Prozent bzw. 18 auf 802), Werne (-1,8 Prozent bzw. 15 auf 799), Unna (-1,4 Prozent bzw. 26 auf 1.775) und Lünen (-1,0 Prozent bzw. 44 auf 4.300). Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit in Holzwickede (+1,7 Prozent bzw. acht auf 470), danach folgen Schwerte (+2,7 Prozent bzw. 33 auf 1.249) und Fröndenberg (+3,9 Prozent bzw. 19 auf 506).

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Die Herbstbelebung geht weiter

am . Veröffentlicht in Amtliches

© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 231 (-1,6 Prozent) auf 14.446. Im Vergleich zu Oktober 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.159 Personen (-7,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote sank im Berichtsmonat um 0,1 Punkte auf 6,8 Prozent.

„Auch wenn aus den Konjunkturprognosen gedämpfte Erwartungen für die Entwicklung der Wirtschaft hervorgehen, so sprechen die aktuellen Arbeitslosenzahlen im Kreis Unna eine andere Sprache und bescheinigen einen sehr robusten Arbeitsmarkt“, so Agenturchef Thomas Helm. Ihm ist besonders wichtig, dass nicht nur junge und gut ausgebildete Menschen von den zahlreichen Jobchancen profitieren, sondern auch Ältere, Ausländer und Langzeitarbeitslose. Aber Helm macht unmissverständlich klar: „Wer dauerhaft seinen Arbeitsplatz sichern möchte, der investiert in seine Qualifikation und Kenntnisse. Nur wer dazu lernt, hat langfristig eine Chance, auch im digitalen Zeitalter von Industrie 4.0 zu bestehen. Je spezifischer das Wissen, desto geringer die Gefahr, durch Maschinen ersetzt zu werden.“ Wer sich für eine berufsbegleitende Qualifizierung interessiert, könne sich bei der Arbeitsagentur umfassend informieren.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.021 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 88 (-7,9 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 188 Jugendliche (-15,6 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Oktober wurden 3.073 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 12 Personen gegenüber dem Vormonat (-0,4 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 143 ältere Arbeitslose (4,4 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.551 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 45 Arbeitslose (-1,3 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Oktober 2017 waren 134 ausländische Arbeitslose (3,6 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 956 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um sechs Personen (-0,1 Prozent) auf 5.876. Im Vorjahresvergleich sind das 612 Personen (-9,4 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 17 (-1,3 Prozent) auf 1.332. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 92 (-6,5 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Oktober die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna leicht um sechs auf 956. Damit hatten im Berichtsmonat 6,6 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.473 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 519 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 95 aus dem Balkan, 79 aus dem Irak und 49 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 64,7 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 126 (13,2 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 316 (33,1 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 274 (28,7 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in neun von zehn Kommunen des Kreises Unna rückläufig. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Kamen (-4,0 Prozent bzw. 67 auf 1.611). Danach folgen Schwerte (-3,7 Prozent bzw. 47 auf 1.216), Fröndenberg (-2,8 Prozent bzw. 14 auf 487), Bergkamen (-1,9 Prozent bzw. 45 auf 2.280), Holzwickede (-1,7 Prozent bzw. acht auf 462), Unna (-1,2 Prozent bzw. 22 auf 1.801), Werne (-1,2 Prozent bzw. 10 auf 814), Lünen (-0,7 Prozent bzw. 29 auf 4.344) und Selm (-0,4 Prozent bzw. drei auf 820). In Bönen stieg die Arbeitslosigkeit um 14 (+2,3 Prozent) auf 611 Personen an.

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Kreisverwaltung erstellt Mietspiegel für sieben Kommunen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

Was kostet Wohnen wo?

Kreis Unna. Was kostet Wohnraum wo? Antworten auf diese Frage interessieren längst nicht nur Mieter, sondern auch Kommunen, Wohnungsunternehmen und private Investoren. Transparenz über Stadtgrenzen hinaus heißt das Zauberwort, Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg das Ziel, gemeinsamer Mietspiegel der Weg. Für einen solchen gab der Kreistag nun grünes Licht.

Die Federführung bei dem Vorhaben übernimmt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte - ein neutrales, beim Fachbereich Vermessung und Kataster des Kreises angedocktes Gremium.

Erste Mietspiegel liegen 2019 vor
Die Fachleute werden als Dienstleister tätig sein und für die im ersten Schritt beteiligten Kommunen Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Selm und Werne jeweils einen Mietspiegel erstellen. Vorliegen sollen die Datensätze erstmals im zweiten Halbjahr 2019, die Fortschreibung ist zwei Jahre später vorgesehen.

Mit den Mietspiegeln aus einem Guss - weil gleiche Kriterien wie etwa Größe, Lage, Ausstattung der Wohnung zu Grunde gelegt werden -, werden Preisentwicklungen transparent und der Vergleich auf interkommunaler Ebene möglich.

Um die Zahlenwerke mit Daten zu füttern, greift der Fachbereich auf Daten von Vereinen und Wohnungsunternehmen zurück (z.B. Haus und Grund). Diese werden durch Befragungen von Mietern und Vermietern ergänzt.

Kommunen honorieren Leistung des Kreises
Den erkannten Mehrwert und die Leistung des Kreises – für die Aufgabenerledigung ist eine halbe Stelle vorgesehen - werden die beteiligten Kommunen honorieren: Bönen und Holzwickede werden jeweils 3.000 Euro zahlen, Fröndenberg 3.500 Euro, Selm 4.000 Euro, Werne 4.500 Euro, Kamen 6.500 Euro und Bergkamen 7.000 Euro. Festgezurrt wird die interkommunale Zusammenarbeit mit einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung. PK | PKU

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Die Herbstbelebung hat begonnen

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© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen deutlich um 584 (-3,8 Prozent) auf 14.677. Im Vergleich zu September 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.432 Personen (-8,9 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote sank im Berichtsmonat um 0,3 Punkte auf 6,9 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna hat im vergangenen Monat von einem deutlichen Herbstaufschwung profitiert, der bei über 970 Menschen für eine Arbeitsaufnahme gesorgt hat“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die jüngsten Tendenzen und ergänzt: „Für alle Personengruppen hat sich die Situation zum Teil maßgeblich verbessert.“ Der sehr hohe Bestand an offenen Stellen, der erstmals sogar die 4.000-Marke deutlich übersteigt, belege den anhaltenden Bedarf an qualifizierten Kräften. Um diesen Bedarf decken zu können, unterstützt die Arbeitsagentur Betriebe unter anderem dabei, geeignete Hilfsarbeiter zu Fachkräften zu qualifizieren. Thomas Helm rechnet damit, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bis Jahresende stabilisieren werde.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.109 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 205 (-15,6 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 238 Jugendliche (-17,7 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im September wurden 3.085 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht nahezu dem Wert des Vormonats (+/- 0,0 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 176 ältere Arbeitslose (5,4 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.596 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 141 Arbeitslose (-3,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Im September 2017 waren 275 ausländische Arbeitslose (7,1 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 950 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 127 Personen (-2,1 Prozent) auf 5.882. Im Vorjahresvergleich sind das 768 Personen (-11,5 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 29 (-2,1 Prozent) auf 1.349. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 92 (-6,4 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat sank im September die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 54 auf 950. Damit hatten im Berichtsmonat 6,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.510 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 522 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 96 aus dem Balkan, 76 aus dem Irak und 46 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 62,3 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 122 (12,8 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 320 (33,7 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 290 (30,5 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in allen zehn Kommunen des Kreises Unna rückläufig. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Bönen (-6,6 Prozent bzw. 42 auf 597). Danach folgen Unna (-6,0 Prozent bzw. 116 auf 1.823), Kamen (-5,5 Prozent bzw. 98 auf 1.678), Selm (-4,6 Prozent bzw. 40 auf 823), Werne (-4,4 Prozent bzw. 38 auf 824), Holzwickede (-4,1 Prozent bzw. 20 auf 470), Schwerte (-3,4 Prozent bzw. 44 auf 1.263), Bergkamen (-2,7 Prozent bzw. 65 auf 2.325), Lünen (-2,6 Prozent bzw. 115 auf 4.373) und Fröndenberg (-1,2 Prozent bzw. sechs auf 501).

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Sommerzeit prägt den Berichtsmonat – Weiterhin viele Ausbildungsabsolventen

am . Veröffentlicht in Amtliches

© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna erhöhte sich die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 128 (+0,8 Prozent) auf 15.261. Im Vergleich zu August 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.537 Personen (-9,1 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote blieb im Berichtsmonat unverändert bei 7,2 Prozent.

„Ein spürbarer Anstieg der Arbeitslosigkeit ist in den Sommermonaten üblich“, so Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm zur jüngsten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna: „Nach wie vor haben sich viele Ausbildungsabsolventen gemeldet, doch ihre Zahl hat schon nachgelassen. Sie sind als Fachkräfte nur kurz arbeitslos. Der Markt ist für sie offen, Qualifikation ist alles“, betont der Arbeitsmarktexperte. „Die weitaus meisten offenen Stellen beziehen sich auf Fachkräfte. Wer sich nur im Helfersegment bewegt, hat ein deutlich höheres Risiko, arbeitslos zu werden oder zu bleiben. Qualifizierung ist die Antwort auf den Fachkräftemangel. Das gilt auch für nicht hinreichend qualifizierte lebensältere Menschen.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.314 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 44 (3,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 197 Jugendliche (-13,0 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Juli wurden 3.084 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 24 Personen (-0,8 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 240 ältere Arbeitslose mehr. Der Rückgang beträgt insoweit 7,2 Prozent. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.737 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind vier Arbeitslose (0,1 Prozent) mehr als im Vormonat. Im August 2017 waren 258 ausländische Arbeitslose (6,5 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1004 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat um 69 Personen (1,2 Prozent) auf 6.009. Im Vorjahresvergleich sind das 792 Personen (-11,6 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung leicht um zwei (0,1 Prozent) auf 1.378. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 73 (-5,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Juli die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um elf auf 1.004. Damit hatten im Berichtsmonat 6,6 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.532 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 546 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 92 aus dem Balkan, 84 aus dem Irak und 43 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 62,8 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 141 (14,0 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 334 (33,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 303 (30,2 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in den Kommunen des Kreises Unna erneut unterschiedlich. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Fröndenberg (-5,4 Prozent bzw. 29 auf 507), gefolgt von Schwerte (-2,2 Prozent bzw. 29 auf 1.307). In Selm (+0,2 Prozent bzw. zwei auf 863) stagnierte die Arbeitslosigkeit nahezu, ebenso in Lünen (+0,2 Prozent bzw. elf auf 4.488). Im Übrigen erhöhte sich die Arbeitslosigkeit in Werne (+1,4 Prozent bzw. zwölf auf 862) am wenigsten stark. Danach folgten Kamen (+1,6 Prozent bzw. 28 auf 1.776) und Bönen (+1,9 Prozent bzw. zwölf auf 639), Bergkamen bei 2.344 (+2,0 bzw. 46 auf 2.390), Holzwickede (+2,7 Prozent bzw. 13 auf 490) und Unna (+3,3 Prozent bzw. 62 auf 1.939).

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Arbeitslosigkeit steigt mit der Ferienzeit – Viele Meldungen von Ausbildungsabsolventen

am . Veröffentlicht in Amtliches

© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna erhöhte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 134 (+0,9 Prozent) auf 15.133. Im Vergleich zu Juli 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.767 Personen (-10,5 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote steigt im Berichtsmonat um 0,1 Punkte auf 7,2 Prozent.

„Typisch für die Sommerzeit war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat für die betroffenen Personengruppen unterschiedlich“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die jüngsten Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna und erklärt: „Viele junge Menschen haben die Schule verlassen oder ihre Ausbildung beendet und befinden sich jetzt kurzfristig in einer unkritischen Übergangsarbeitslosigkeit, bevor sie in Ausbildung, Arbeit oder Studium starten. Dem gegenüber konnten lebensältere und langzeitarbeitslose Menschen noch einmal deutlich vom guten Jobangebot im Kreis profitieren. Insgesamt also eine Entwicklung, die dem sehr positiven Trend im Kreis Unna weiter vollumfänglich folgt“, so Thomas Helm. Im August rechne der Arbeitsmarktexperte mit einer weiteren leichten Steigung der Arbeitslosigkeit, bevor die Arbeitslosenzahlen in den Herbstmonaten wieder deutlich sinken werden. „Die aktuelle saisonal bedingte Steigerung kann die sehr positive Entwicklung des Arbeitsmarktes im Kreis Unna nicht unterbrechen.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.270 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 183 (16,8 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 246 Jugendliche (-16,2 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Juli wurden 3.108 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 40 Personen (-1,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 290 ältere Arbeitslose (8,5 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.733 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 66 Arbeitslose (1,8 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Juli 2017 waren 266 ausländische Arbeitslose (6,7 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 993 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 57 Personen (-1,0 Prozent) auf 5.940. Im Vorjahresvergleich sind das 981 Personen (-14,2 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um zwei (-0,1 Prozent) auf 1.376. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 120 (-8,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Juli die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 45 auf 993. Damit hatten im Berichtsmonat 6,6 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.543 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 547 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 94 aus dem Balkan, 74 aus dem Irak und 43 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 64 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 143 (14,4 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 336 (33,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 282 (28,4 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat unterschiedlich in den Kommunen des Kreises Unna. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Selm (-2,3 Prozent bzw. 20 auf 861). Danach folgen Bönen (-0,6 Prozent bzw. vier auf 627) und Werne (-0,1 Prozent bzw. eine Person auf 850). In Bergkamen stagnierte die Arbeitslosigkeit bei 2.344. In Unna erhöhte sich die Arbeitslosigkeit am wenigsten stark (+0,4 Prozent bzw. sieben auf 1.877), danach folgen Lünen (+0,7 Prozent bzw. 29 auf 4.477), Kamen (+1,2 Prozent bzw. 20 auf 1.748) Fröndenberg (+3,1 Prozent bzw. 16 auf 536), Holzwickede (+4,8 Prozent bzw. 22 auf 477) und Schwerte (+5,1 Prozent bzw. 65 auf 1.336).

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