Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn

am . Veröffentlicht in Amtliches

BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 1.197 auf 15.353. Im Vergleich zu Januar 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 620 Personen (-3,9 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote wuchs im Berichtsmonat auf 7,3 Prozent an und damit um 0,6 Punkte gegenüber dem Vormonat.

„Dass in diesem Monat die Arbeitslosigkeit steigen würde, war vorherzusehen und ist gut zu erklären“, beschreibt Thomas Helm, Leiter der Arbeitsagentur Hamm, die aktuelle Arbeitsmarktstatistik. Wie in jedem Winter sei auch in diesem Januar ein witterungsbedingter Rückgang der Betriebstätigkeit im Kreis Unna zu erkennen: „Gerade die Außenberufe zum Beispiel im Handwerk sind vom guten Wetter abhängig. Bei Regen, Schnee und Eis wird es jedoch unter anderem für Dachdecker, Garten- und Landschaftsbauer und den Tiefbau schwierig. Hinzu kommt das schwächere Geschäft in Einzelhandel und Gastronomie nach der Weihnachtszeit – all das sind typische Faktoren zu Jahresbeginn, die sich in einem Anstieg der Arbeitslosigkeit niederschlagen. Außerdem hat das Auslaufen des Bundesprojekts „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ zu einem vorübergehenden Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt.“ Für Thomas Helm steht jedoch fest, dass es ab dem Frühjahr bei offenerem Wetter wieder mit besseren Werten weitergehen wird: „Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Aussichten gut und Fachkräfte sehr gefragt. Beides wird spätestens ab April zu einer sinkenden Quote führen.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.052 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 90 (+9,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 204 Jugendliche (-16,2 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Januar wurden 3.279 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg um 242 Personen gegenüber dem Vormonat (+8,0 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 43 ältere Arbeitslose (-1,3 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.809 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 232 Arbeitslose (+6,5 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Januar 2018 waren 44 ausländische Arbeitslose (-1,2 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.062 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat um 84 Personen (+1,5 Prozent) auf 5.751. Im Vorjahresvergleich sind das 630 Personen (-9,9 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 83 (+6,2 Prozent) auf 1.424. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 29 (-2,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Januar die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 82 auf 1.062. Damit hatten im Berichtsmonat 6,9 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.446 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 559 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 110 aus dem Balkan, 83 aus dem Irak und 54 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 64,3 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 123 (11,6 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 375 (35,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 296 (27,9 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In allen zehn Kommunen des Kreises Unna stieg die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat an. Den prozentual stärksten Anstieg verzeichnete Selm (+13,0 Prozent bzw. 109 auf 946). Danach folgen Werne (+12,2 Prozent bzw. 94 auf 864), Kamen (+11,3 Prozent bzw. 170 auf 1.676), Unna (+9,7 Prozent bzw. 173 auf 1.961), Fröndenberg (+8,0 Prozent bzw. 42 auf 570), Bönen (+7,8 Prozent bzw. 47 auf 647), Bergkamen (+7,6 Prozent bzw. 162 auf 2.304), Lünen (+7,5 Prozent bzw. 320 auf 4.615), Schwerte (+5,7 Prozent bzw. 69 auf 1.273) und Holzwickede (+2,3 Prozent bzw. 11 auf 497).

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Anmeldungen weiterführende Schulen der Stadt Kamen (5. Jahrgang und Sekundarstufe II) beginnen im Februar

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

Kamen. Die Anmeldezeiträume für den 5. Jahrgang des Schuljahres 2019/20 der Hauptschule, der Realschule, des Gymnasiums und der Gesamtschule wurden wie folgt festgelegt:

Gesamtschule, Gutenbergstr. 2:
Mo. 11.02. – Do. 14.02.2019
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr,
Mittwoch zusätzlich von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Hauptschule, Am Koppelteich 16,
Fr. 22.02. – Do. 28.02.2019
08.00 Uhr bis 12.30 Uhr,
Mittwoch zusätzlich bis 16.00 Uhr

Realschule, Gutenbergstr. 2
Fr. 22.02. – Do. 28.02.2019
08.00 Uhr bis 12.00 Uhr,
Montag u. Mittwoch zusätzlich bis 16.00 Uhr

Gymnasium, Hammer Str. 19
Fr. 22.02. – Do. 28.02.2019
Freitag, Dienstag, Donnerstag:
08.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Montag: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Bei der Anmeldung ist der Original-Anmeldeschein in 4-facher Ausfertigung, das Originalzeugnis des 1. Schulhalbjahres 2018/19 und das Familienstammbuch vorlegen.
Auf dem Beiblatt zum Anmeldeschein kann ein unverbindlicher Zweitwunsch hinsichtlich einer weiteren Schule oder bestimmten Schulform angegeben werden, womit nur für den Fall eines Anmeldeüberhangs Absprachen mit der Schule des Zweitwunsches erleichtert werden.

Im gleichen Zeitraum können die Schülerinnen und Schüler für die Sekundarstufe II beim Gymnasium und der Gesamtschule (Haupt- und Realschulabsolventen) angemeldet werden.Bei der Anmeldung sind die letzten 3 Zeugnisse der z. Zt. besuchten Schule und das Familienstammbuch vorzulegen.

Die Anmeldungen finden in den Sekretariaten der jeweiligen Schule statt.

 

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Gebührenbescheide: Rund 18.600 Haushalte erhalten Post vom Fachbereich Finanz Service - Steuern und Gebühren

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

Stadt verschickt GebührenbescheideKamen. In den nächsten Tagen erhalten rd. 18.600 Bürger Post vom Fachbereich Finanz Service - Steuern und Gebühren. Zum 11. Januar werden rd. 15.000 Bescheide über Grundbesitzabgaben, rd. 3.100 Hundesteuerbescheide und rd. 500 Gewerbesteuervorauszahlungsbescheide der Post übergeben.

Wie bereits berichtet steigen nur leicht die Gebühren für das Niederschlagsabwasser. Alle anderen Gebühren sinken (Straßenreinigung, Restmüll, Biomüll, Schmutzwassergebühr). Die Hebesätze für die Gewerbesteuer, Grundsteuer A und B bleiben konstant. Der Hebesatz für die Grundsteuer B beträgt 690 %, für die Grundsteuer A 440 % und für die Gewerbesteuer 470 %. Auch die Hundesteuersätze bleiben unverändert.

Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 25. Januar noch keinen Bescheid erhalten haben, werden gebeten mit dem zuständigen Fachbereich unter Tel. 148-2501/148-2502 Kontakt aufzunehmen.

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Leichter Anstieg am Ende eines guten Jahres

am . Veröffentlicht in Amtliches

BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna stagnierte der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen (-1) im Vergleich zum Vormonat und betrug 14.156. Im Vergleich zu Dezember 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.008 Personen (-6,6 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote betrug im Berichtsmonat weiterhin 6,7 Prozent.

„Mit einer Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent beenden wir das Jahr 2018 auf dem niedrigsten Stand des ganzen Jahres“, resümiert Agenturleiter Thomas Helm die letzten vier Wochen auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna. Dabei hebt er besonders die deutlich verbesserte Situation für Langzeitarbeitslose hervor: „Wir stellen kontinuierlich fest, dass sich gerade bei der Sockelarbeitslosigkeit viel tut und Menschen, die lange arbeitslos waren, neuen beruflichen Perspektiven gegenüberstehen.“ Dies gilt laut Thomas Helm jedoch über diesen Personenkreis hinaus: „Im Jahresverlauf betrachtet hat das vergangene Jahr zu einer verbesserten Situation in allen Personengruppen geführt; Jüngere konnten genauso wie Ältere, Ausländer oder Schwerbehinderte vom überaus großen Jobangebot profitieren und Arbeitslosigkeit abbauen.“ Als weiteres Indiz für die gute Lage im Kreis legt der Agenturchef die aktuellsten Beschäftigungszahlen vor: Mit 188.602 sind 5.211 Menschen mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt als noch vor einem Jahr.
Laut Thomas Helm habe das Weihnachtsgeschäft sowie das gute Wetter im Dezember dazu beigetragen, dass sich die Arbeitslosigkeit auf dem niedrigen Niveau stabilisieren konnte. Auch wenn diese voraussichtlich im Januar und Februar vorerst einen leichten saisonalen Anstieg erlebe, rechnet er ab dem Frühjahr mit einer Fortschreibung der guten Entwicklung.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 962 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg leicht um vier (+0,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 83 Jugendliche (-7,9 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Dezember wurden 3.037 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 41 Personen gegenüber dem Vormonat (-1,3 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 137 ältere Arbeitslose (+4,3 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.577 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 39 Arbeitslose (+1,1 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Dezember 2017 waren 27 ausländische Arbeitslose (-0,8 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 980 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 75 Personen (-1,3 Prozent) auf 5.667. Im Vorjahresvergleich sind das 655 Personen (-10,4 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat reduzierte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 24 (-1,8 Prozent) auf 1.341. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 95 (-6,6 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Dezember die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna leicht um 15 auf 980. Damit hatten im Berichtsmonat 6,9 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.444 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 522 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 95 aus dem Balkan, 75 aus dem Irak und 51 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 63,4 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 101 (10,3 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 336 (34,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 293 (29,9 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat unterschiedlich in den zehn Kommunen des Kreises Unna. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichneten Schwerte (-3,6 Prozent bzw. 45 auf 1.204) und Werne (-3,6 Prozent bzw. 29 auf 770). Danach folgen Kamen (-0,7 Prozent bzw. 10 auf 1.506), Bergkamen (-0,2 Prozent bzw. vier auf 2.142) und Lünen (-0,1 Prozent bzw. fünf auf 4.295). Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit in Unna (+0,7 Prozent bzw. 13 auf 1.788), danach folgen Bönen (+1,0 Prozent bzw. sechs auf 600), Holzwickede (+3,4 Prozent bzw. 16 auf 486), Fröndenberg (+4,3 Prozent bzw. 22 auf 528) und Selm (+4,4 Prozent bzw. 35 auf 837).

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Die Herbstbelebung trägt auch im November

am . Veröffentlicht in Amtliches

© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 289 (-2,0 Prozent) auf 14.157. Im Vergleich zu November 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.221 Personen (-7,9 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote sank im Berichtsmonat erneut um 0,1 Punkte auf 6,7 Prozent.

„Was in diesem Jahr auf dem Arbeitsmarkt passiert, ist auch für erfahrene Arbeitsmarktexperten eine echte Überraschung, glücklicherweise eine sehr positive“, kommentiert Arbeitsagenturleiter Thomas Helm die aktuellen Arbeitslosenzahlen im Kreis Unna. Helm weiter: „Obwohl der November normalerweise nicht zu den beschäftigungsreichsten Monaten zählt, konnte auch in diesem Monat ein weiterer deutlicher Rückgang an Arbeitslosen erreicht werden.“ Der Agenturchef betont, dass insbesondere Langzeitarbeitslose, Jüngere und Ausländer von der guten Lage profitieren konnten, jedoch die Meldung neuer Stellen jetzt zurückgehe, was im Winter aber typisch sei: „Nichts desto trotz werden wir dieses Jahr mit einem sehr guten Ergebnis beschließen.“ Sollte sich auch im Dezember der Winter von seiner schnee- und eisfreien Seite zeigen, rechnet Thomas Helm im kommenden Monat mit ähnlichen Werten, danach werde die Quote jedoch voraussichtlich vorübergehend ansteigen.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 958 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 63 (-6,2 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 136 Jugendliche (-12,4 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im November wurden 3.078 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem leichten Anstieg um fünf Personen gegenüber dem Vormonat (+0,2 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 147 ältere Arbeitslose (4,6 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.538 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 13 Arbeitslose (-0,4 Prozent) weniger als im Vormonat. Im November 2017 waren 130 ausländische Arbeitslose (3,5 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 965 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 134 Personen (-2,3 Prozent) auf 5.742. Im Vorjahresvergleich sind das 711 Personen (-11,0 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat erhöhte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 33 (+2,5 Prozent) auf 1.365. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 90 (-6,2 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im November die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna leicht um neun auf 965. Damit hatten im Berichtsmonat 6,8 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.457 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 527 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 91 aus dem Balkan, 79 aus dem Irak und 48 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 63,5 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 121 (12,5 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 329 (34,1 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 273 (28,3 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in sieben von zehn Kommunen des Kreises Unna rückläufig. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichneten Bergkamen (-5,9 Prozent bzw. 134 auf 2.146) und Kamen (-5,9 Prozent bzw. 95 auf 1.516). Danach folgen Bönen (-2,8 Prozent bzw. 17 auf 594), Selm (-2,2 Prozent bzw. 18 auf 802), Werne (-1,8 Prozent bzw. 15 auf 799), Unna (-1,4 Prozent bzw. 26 auf 1.775) und Lünen (-1,0 Prozent bzw. 44 auf 4.300). Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit in Holzwickede (+1,7 Prozent bzw. acht auf 470), danach folgen Schwerte (+2,7 Prozent bzw. 33 auf 1.249) und Fröndenberg (+3,9 Prozent bzw. 19 auf 506).

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Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Die Herbstbelebung geht weiter

am . Veröffentlicht in Amtliches

© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 231 (-1,6 Prozent) auf 14.446. Im Vergleich zu Oktober 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 1.159 Personen (-7,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote sank im Berichtsmonat um 0,1 Punkte auf 6,8 Prozent.

„Auch wenn aus den Konjunkturprognosen gedämpfte Erwartungen für die Entwicklung der Wirtschaft hervorgehen, so sprechen die aktuellen Arbeitslosenzahlen im Kreis Unna eine andere Sprache und bescheinigen einen sehr robusten Arbeitsmarkt“, so Agenturchef Thomas Helm. Ihm ist besonders wichtig, dass nicht nur junge und gut ausgebildete Menschen von den zahlreichen Jobchancen profitieren, sondern auch Ältere, Ausländer und Langzeitarbeitslose. Aber Helm macht unmissverständlich klar: „Wer dauerhaft seinen Arbeitsplatz sichern möchte, der investiert in seine Qualifikation und Kenntnisse. Nur wer dazu lernt, hat langfristig eine Chance, auch im digitalen Zeitalter von Industrie 4.0 zu bestehen. Je spezifischer das Wissen, desto geringer die Gefahr, durch Maschinen ersetzt zu werden.“ Wer sich für eine berufsbegleitende Qualifizierung interessiert, könne sich bei der Arbeitsagentur umfassend informieren.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.021 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 88 (-7,9 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 188 Jugendliche (-15,6 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Oktober wurden 3.073 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 12 Personen gegenüber dem Vormonat (-0,4 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 143 ältere Arbeitslose (4,4 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.551 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 45 Arbeitslose (-1,3 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Oktober 2017 waren 134 ausländische Arbeitslose (3,6 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 956 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um sechs Personen (-0,1 Prozent) auf 5.876. Im Vorjahresvergleich sind das 612 Personen (-9,4 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 17 (-1,3 Prozent) auf 1.332. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 92 (-6,5 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Oktober die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna leicht um sechs auf 956. Damit hatten im Berichtsmonat 6,6 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.473 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 519 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 95 aus dem Balkan, 79 aus dem Irak und 49 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 64,7 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 126 (13,2 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 316 (33,1 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 274 (28,7 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in neun von zehn Kommunen des Kreises Unna rückläufig. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Kamen (-4,0 Prozent bzw. 67 auf 1.611). Danach folgen Schwerte (-3,7 Prozent bzw. 47 auf 1.216), Fröndenberg (-2,8 Prozent bzw. 14 auf 487), Bergkamen (-1,9 Prozent bzw. 45 auf 2.280), Holzwickede (-1,7 Prozent bzw. acht auf 462), Unna (-1,2 Prozent bzw. 22 auf 1.801), Werne (-1,2 Prozent bzw. 10 auf 814), Lünen (-0,7 Prozent bzw. 29 auf 4.344) und Selm (-0,4 Prozent bzw. drei auf 820). In Bönen stieg die Arbeitslosigkeit um 14 (+2,3 Prozent) auf 611 Personen an.

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