Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Erwarteter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar

am . Veröffentlicht in Amtliches

BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 669 auf 14.684. Im Vergleich zu Januar 2019 ging die Arbeitslosigkeit jedoch um ebenso viele (669 bzw. 4,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vormonatsvergleich um 0,3 Punkte auf 6,9 Prozent.

„Im Januar ist es erneut zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Kreis Unna gekommen, der sich über alle Personen- und Altersgruppen hinweg vollzogen hat“, fasst Thomas Helm, Leiter der für den Kreis Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, die Entwicklungen der letzten Wochen zusammen. Damit setze sich der Trend aus Dezember weiter fort. Für Helm ist jedoch der Vorjahresvergleich wichtig: „Trotz gestiegener Arbeitslosigkeit liegen wir deutlich unter dem Vorjahresniveau. Damals waren noch fast 700 Menschen mehr im Kreis Unna von Arbeitslosigkeit betroffen.“ Insbesondere die steigende Kurzarbeit sowie nachlassende Stellenmeldungen sind für den Agenturchef Anzeichen der konjunkturellen Eintrübung. Dennoch gibt Helm zu bedenken: „Ich bewerte die aktuelle Situation nicht als Krise. Allerdings fällt eine negative Veränderung nach den guten Arbeitsmarktdaten der letzten Jahre schon auf. Bei aller Sensibilität und Aufmerksamkeit haben wir es immer noch mit einem robusten Arbeitsmarkt zu tun. Und dies wird sich auch in den kommenden Monaten nicht verändern.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 973 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 44 (+4,7 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 79 Jugendliche (-7,5 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Januar wurden 3.085 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Aufwuchs um 17 Personen gegenüber dem Vormonat (+0,6 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 194 ältere Arbeitslose (-5,9 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.920 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 262 Arbeitslose (+7,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Januar 2019 waren 111 ausländische Arbeitslose (-2,9 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.167 geflüchteten arbeitslosen Menschen, vor einem Jahr lag ihr Bestand bei 1.062. Damit hatten im Berichtsmonat 7,9 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ist der Bestand an arbeitslosen Geflüchteten um 118 gestiegen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat um 106 Personen (+2,1 Prozent) auf 5.153. Im Vorjahresvergleich sind das jedoch 598 Personen (-10,4 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 49 (+3,6 Prozent) auf 1.405. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 19 (-1,3 Prozent).

Entwicklung in einzelnen Personengruppen

Im Kreis Unna leben derzeit 973 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 44 (+4,7 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 79 Jugendliche (-7,5 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Januar wurden 3.085 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Aufwuchs um 17 Personen gegenüber dem Vormonat (+0,6 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 194 ältere Arbeitslose (-5,9 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.920 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 262 Arbeitslose (+7,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Januar 2019 waren 111 ausländische Arbeitslose (-2,9 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.167 geflüchteten arbeitslosen Menschen, vor einem Jahr lag ihr Bestand bei 1.062. Damit hatten im Berichtsmonat 7,9 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ist der Bestand an arbeitslosen Geflüchteten um 118 gestiegen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat um 106 Personen (+2,1 Prozent) auf 5.153. Im Vorjahresvergleich sind das jedoch 598 Personen (-10,4 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 49 (+3,6 Prozent) auf 1.405. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 19 (-1,3 Prozent).

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Lediglich in Selm stagnierte die Arbeitslosigkeit (843) im vergangenen Monat. In allen weiteren neun Kommunen des Kreises Unna stieg die Arbeitslosigkeit unterschiedlich stark an: Den prozentual niedrigsten Anstieg verzeichnete Fröndenberg (+2,8 Prozent bzw. 15 auf 559). Danach folgen Bönen (+3,1 Prozent bzw. 19 auf 628), Lünen (+3,2 Prozent bzw. 136 auf 4.344), Bergkamen (+4,3 Prozent bzw. 90 auf 2.176), Holzwickede (+5,3 Prozent bzw. 22 auf 440), Werne (+6,3 Prozent bzw. 47 auf 788), Kamen (+7,2 Prozent bzw. 112 auf 1.658), Unna (+7,5 Prozent bzw. 135 auf 1.944) und Schwerte (+7,7 Prozent bzw. 93 auf 1.304).

Arbeitsmarktbilanz 2019 für den Kreis Unna: Gutes Jahr mit ersten Anzeichen einer Eintrübung

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

BAkamenKWKreis Unna. Im sechsten Jahr in Folge konnte das bis dahin beste Jahr auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna ausgerufen werden, mit gleichzeitig sinkender Arbeitslosigkeit und steigender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote sank erstmals unter die Sieben-Prozent-Marke. Auch wenn der Rückgang weniger stark ausfiel als im Jahr zuvor, bot 2019 viele Chancen auf Beschäftigung, allen voran in der Logistikbranche.

„Das vergangene Jahr war ein gutes Jahr für den Arbeitsmarkt im Kreis Unna, auch wenn die positiven Entwicklungen deutlich gedämpfter waren als in den Vorjahren“, bilanziert Arbeitsagenturchef Thomas Helm die vergangenen zwölf Monate. So waren im Jahresdurchschnitt 14.367 Männer und Frauen arbeitslos, 635 (-4,2 Prozent) weniger als 2018. Die Quote konnte mit 6,8 Prozent erstmals im Jahresschnitt unter die sieben Prozent-Marke rutschen, ein Jahr zuvor betrug sie 7,1 Prozent. Die Arbeitslosigkeit sank im Kreis Unna stärker als im Ruhrgebiet und in NRW und insbesondere im Bereich des SGB II (Grundsicherung). Die Agentur für Arbeit betreute im Jahresdurchschnitt 4.044 Arbeitslose, 88 Menschen (+2,2 Prozent) mehr als im Jahr 2018. Im Jobcenter Kreis Unna ist die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt um 723 (-6,5 Prozent) auf 10.323 gesunken.

„Ungeachtet des Alters, der Herkunft und der Dauer der bisherigen Arbeitslosigkeit konnten die Menschen im Kreis Unna im vergangenen Jahr von vielen Jobchancen profitieren, was zu einem deutlichen Anstieg an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung geführt hat“, beschreibt Thomas Helm. Im Vergleich zum Vorjahr habe sie sich um 3.775 (+2,9 Prozent) auf 133.128 aufgebaut und sei damit stärker gewachsen als in NRW (+1,8 Prozent) und dem Ruhrgebiet (+1,9 Prozent). Zur Struktur: Rund 61 Prozent aller Beschäftigten arbeiten als Fachkraft, gut zwei Drittel sind zwischen 25 und unter 55 Jahren alt. Das Verarbeitende Gewerbe ist die Branche mit den meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (25.190 / 18,9 Prozent), danach folgen der Handel (22.021 / 16,5 Prozent), die Metall-, Elektro- und Stahlindustrie (18.253 / 13,7 Prozent) und Verkehr und Lagerei (14.827 / 11,1 Prozent).

Positiv hebt Thomas Helm die Entwicklung des Stellenbestandes hervor: „Konjunktureintrübungen haben im Jahresverlauf zu mehr Skepsis bei Unternehmen hinsichtlich möglicher Neueinstellungen geführt und in der Folge zu weniger neu zu besetzenden Stellen. Dennoch hat der Stellenbestand im Kreis Unna mit
-1,0 Prozent einen weniger deutlichen Rückschlag erlitten als im Land mit -4,1 Prozent und im Ruhrgebiet mit -6,6 Prozent. Betriebe im Kreis Unna blicken möglicherweise deutlich positiver in die nahe Zukunft als in angrenzenden Regionen.“

Unterbeschäftigung nimmt weiter deutlich ab

In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen erfasst, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches Drittes Buch (SGB III) registriert sind. Bei diesen Personen handelt es sich um Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik oder um Personen mit arbeitsmarktbedingtem Sonderstatus, zum Beispiel vorruhestandsähnliche Regelungen und geförderte Selbstständigkeit. Im Jahresdurchschnitt 2019 betrug sie 19.434, die Quote erreichte 8,9 Prozent. Vor einem Jahr lag die durchschnittliche Unterbeschäftigung noch bei 20.762, was einer Quote von 9,6 Prozent entsprach. Insgesamt sank die Unterbeschäftigung stärker als die Arbeitslosigkeit, da anteilig weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen als im Vorjahr. Für 2020 ist durch das Qualifizierungschancengesetz mit einer deutlichen Steigerung der beruflichen Weiterbildung Beschäftigter zu rechen.

Kurzarbeit nimmt zu, jedoch ohne Anzeichen einer Krise

Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung, durch die Arbeitslosigkeit vermieden werden soll. Im Dezember 2019 gab es im Kreis Unna insgesamt 48 Betriebe, die Kurzarbeit angezeigt haben, und zwar für maximal 1.729 Arbeitnehmer. Im Kreis Unna spielt die Kurzarbeit damit eine größere Rolle als in Hamm. Der regionale Schwerpunkt dieser Anzeigen betraf Schwerte, der inhaltliche das Verarbeitende Gewerbe. Wie hoch die tatsächliche Inanspruchnahme von Kurzarbeit ausfallen wird, ist bisher nicht erkennbar und kann deutlich unterhalb der Anzahl an Anzeigen liegen. Im Zeitverlauf zeigt sich aktuell eine höhere Anzahl an Meldungen als in den Jahren 2011 bis 2019. Im Vergleich zur Krise von 2008 und 2009 sind die Meldungen zur Kurzarbeit aktuell jedoch nur knapp ein Drittel so hoch.

Hohe Dynamik am Arbeitsmarkt mit allmählich nachlassender Tendenz

Insgesamt meldeten sich in den zurückliegenden zwölf Monaten 916 (+7,4 Prozent) Menschen mehr aus Erwerbstätigkeit arbeitslos als im Jahr zuvor, insgesamt waren es 13.328. Ausgleichend darauf wirkte sich jedoch ein Anstieg an Abgängen aus. So konnten im letzten Jahr 415 Menschen mehr (+3,9 Prozent) eine Arbeit aufnehmen und damit ihre Arbeitslosigkeit beenden als im Jahr 2018. Insgesamt betrug ihre Zahl 11.100.

Ausblick 2020: Im Zentrum stehen Beratung und Qualifizierung

„Mittlerweile sind wir sehr erfolgsverwöhnt, gleichzeitig aber sensibel für Anzeichen einer Eintrübung, die uns in diesem Jahr treffen wird, wenngleich in moderater Weise“, beschreibt Thomas Helm die aktuelle sowie zukünftige Lage auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna. Helm weiter: „Dies lässt sich nicht nur aus Konjunkturumfragen ablesen, sondern auch anhand steigender Zugänge in Arbeitslosigkeit oder in Kurzarbeit. Die Dynamik lässt allmählich nach.“ Im kommenden Jahr werde unter dem Einfluss einer schwächeren Konjunktur ein moderater Anstieg der Arbeitslosigkeit bis Mitte des Jahres erwartet, danach eine Stabilisierung auf noch immer gutem, wenngleich leicht höheren, Niveau. Helm: „Nichts desto trotz bietet der Arbeitsmarkt auch in diesem Jahr zahlreiche Chancen, die genutzt werden wollen. Dazu zählt allen voran die Möglichkeit der Beschäftigtenförderung. Denn es sind längst nicht nur Menschen ohne ausreichende Qualifikation, die auf den strukturellen und technologischen Wandel eine Antwort finden müssen. Wir halten auch Beratungs- und Unterstützungsangebote für alle Beschäftigten vor, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen oder sich weiterentwickeln wollen.“

Nicht weniger wichtig sei die Betreuung von arbeitslosen Menschen: „Wir wollen weiter daran arbeiten, langzeitarbeitslosen sowie älteren und schwerbehinderten Menschen den Weg in eine Arbeit zu ebnen. Bei Jüngeren kommt es uns darauf an, etwaige Zeiten von Übergangsarbeitslosigkeit zu verkürzen und eine rasche Arbeitsaufnahme nach Schule, Ausbildung oder Studium zu ermöglichen.“

Neuer Mietspiegel für die Stadt Kamen jetzt veröffentlicht

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

mietvertrag20KWKamen. Ab sofort kann auf der Homepage der Stadt Kamen unter dem Stichwort „Mietspiegel“ der aktuelle Mietspiegel als PDF oder ein interaktiver Mietspiegelrechner für Kamen aufgerufen werden.

Der Kreis Unna hatte als Dienstleister für sieben Kommunen des Kreises die Erstellung der jeweiligen Mietspiegel übernommen. Sieben Städte und Gemeinden im Kreisgebiet sind dabei: Kamen, Bönen, Bergkamen, Selm, Holzwickede, Fröndenberg/Ruhr und Werne.
Grundlage für die Erstellung waren eigene Daten des Kreises sowie Informationen von Vereinen (z.B. Haus und Grund e.V.) und Wohnungsunternehmen im Kreisgebiet. Die Daten geben den aktuellen Stand aus Mai 2019 wieder.

"Es ist ein Service für alle, die sich über den aktuellen Immobilienmarkt informieren möchten", sagt Martin Oschinski vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte. "Mieter, Vermieter aber auch Makler und Projektentwickler können die Daten online unter www.kreis-unna.de/mietspiegelrechner abrufen."

Dort können sich alle Interessierten entweder die PDF-Datei zum Mietspiegel herunterladen oder mit einer kurzen Abfrage sich die ortsübliche Miete direkt berechnen lassen. Abgefragt werden dabei Faktoren wie Größe, Art und Lage sowie Ausstattung und Modernisierung der Wohnung. Heraus kommen die Unter- und Obergrenzen sowie der Mittelwert der ortsüblichen Miete.

Damit die Daten aktuell bleiben, wird der Mietspiegel alle zwei Jahre aktualisiert. Dazu greift die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte auf Daten von Vereinen (z.B. Haus und Grund e.V.) sowie Wohnungsunternehmen zurück und sammelt auch schon jetzt Daten von Vermietern. Dazu werden mit den Grundsteuerbescheiden der sieben Städte und Gemeinden Fragebögen verschickt.

Eigentümer, die auch Vermieter sind, können so dem Gutachterausschuss helfen, eine repräsentative Datengrundlage zu schaffen und einen aussagekräftigen Mietspiegel zu erarbeiten. Die Teilnahme ist freiwillig, online unter www.kreis-unna.de/mietspiegelfragebogen, per E-Mail oder Brief zu erledigen und dauert nur wenige Minuten.

Der Mietspiegel stellt eine Orientierungshilfe dar, die es beiden Mietvertragsparteien ermöglichen soll, eine angemessene Miethöhe festzustellen. Dabei soll der Wohnraum in Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage vergleichbar sein.

Die Mietspiegel sollen so regelmäßig und auch langfristig einen Überblick über die Preisentwicklung in den jeweiligen Städten geben. Ein weiterer Vorteil ist die interkommunale Vergleichbarkeit der Mieten, da die Mietspiegel der beteiligten Kommunen auf den gleichen Grundannahmen beruhen.

Arbeitslosigkeit steigt zum Jahresende an

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BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 317 auf 14.015. Im Vergleich zu Dezember 2018 ging die Arbeitslosigkeit jedoch um 141 Personen (-1,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich entsprechend um 0,2 Punkte auf 6,6 Prozent.

„Im Dezember hat der Winter die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna saisontypisch gedrosselt und für steigende Arbeitslosenzahlen gesorgt“, fasst Thomas Helm, Leiter der für Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, die Entwicklungen der letzten Wochen zusammen. In allen Personengruppen sei es dadurch zu mehr Arbeitslosen gekommen, insbesondere bei jungen Menschen unter 20 Jahren. Auffällig und wintertypisch sei laut Thomas Helm auch der Rückgang an offenen Stellen. Dieser falle sowohl im Vergleich zu November als auch zu Dezember 2018 sehr deutlich aus: „Noch ist es jedoch zu früh, zuverlässige Prognosen für das nächste Jahr zu stellen, denn klassischerweise laufen zum Jahresende viele Arbeitsverträge aus, die jedoch im Frühjahr bei anziehender Auftragslage oft in Neueinstellungen münden. Dies gilt es, abzuwarten, um eine gesicherte Beurteilung vornehmen zu können“, so Helm. In den kommenden zwei Monaten rechnet der Agenturchef vorerst mit weiterhin steigender Arbeitslosigkeit.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 929 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 65 (+7,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 33 Jugendliche (-3,4 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Dezember wurden 3.068 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Aufwuchs um 29 Personen gegenüber dem Vormonat (+1,0 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 31 ältere Arbeitslose (-1,0 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.658 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 136 Arbeitslose (+3,9 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Dezember 2018 waren 81 ausländische Arbeitslose (-2,3 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.049 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat leicht um sieben Personen (+0,1 Prozent) auf 5.047. Im Vorjahresvergleich sind das jedoch 620 Personen (-10,9 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 41 (+3,1 Prozent) auf 1.356. Im Vergleich zum Vorjahr vergrößerte sich der Bestand um 15 (+1,1 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im Dezember die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 48 auf 1.049, vor einem Jahr lag ihr Bestand noch bei 980. Damit hatten im Berichtsmonat 7,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,9 Prozent. Als arbeitsuchend waren 2.476 geflüchtete Menschen gemeldet, verglichen mit 2.444 im Dezember 2018. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 592 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 85 aus dem Irak, 81 aus dem Balkan und 45 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 62,4 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 116 (11,1 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 342 (32,6 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 336 (32,0 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Lediglich in Schwerte stagnierte die Arbeitslosigkeit (-0,1 Prozent bzw. eins auf 1.211) im vergangenen Monat. In allen weiteren neun Kommunen des Kreises Unna stieg die Arbeitslosigkeit unterschiedlich stark an: Den prozentual niedrigsten Anstieg verzeichnete Lünen (+1,3 Prozent bzw. 54 auf 4.208). Danach folgen Werne (+1,5 Prozent bzw. 11 auf 741), Kamen (+2,5 Prozent bzw. 38 auf 1.546), Unna (+3,1 Prozent bzw. 55 auf 1.809), Fröndenberg (+3,4 Prozent bzw. 18 auf 544), Bergkamen (+3,4 Prozent bzw. 68 auf 2.086), Holzwickede (+3,5 Prozent bzw. 14 auf 418), Bönen (+4,3 Prozent bzw. 25 auf 609) und Selm (+4,3 Prozent bzw. 35 auf 843).

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna – Herbstbelebung läuft aus: Arbeitslosigkeit kaum noch gesunken

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BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 26 auf 13.698. Im Vergleich zu November 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 459 Personen (-3,2 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich weiter um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.

„Wie es aussieht, werden wir dieses Jahr mit sehr guten Arbeitslosenzahlen beenden, denn auch im November gab es erneut einen leichten Rückgang an Menschen ohne Job im Kreis Unna“, freut sich Thomas Helm, Leiter der für Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, über die aktuellen Entwicklungen. Den größeren Anteil des Abbaus habe es im Jobcenter in der Personengruppe der Langzeitarbeitslosen gegeben, so Helm. „Doch auch für Jüngere und Ältere konnten im abgelaufenen Monat neue Zukunftschancen geschaffen werden.“ Anders als in anderen Regionen im Ruhrgebiet ist der Stellenbestand im Kreis Unna ungebrochen hoch. Dazu Helm: „Welche Auswirkungen die bisher prognostizierten Konjunktureintrübungen im nächsten Jahr tatsächlich haben, bleibt abzuwarten, bisher ist der Kreis Unna auf einem guten Weg.“ In den kommenden zwei bis drei Monaten rechnet Thomas Helm allein witterungsbedingt mit einem saisonalen Anstieg an Arbeitslosen.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 864 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 12 (-1,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 94Jugendliche (-9,8 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im November wurden 3.039 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 21 Personen gegenüber dem Vormonat (-0,7 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 39 ältere Arbeitslose (+1,3 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.522 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 21 Arbeitslose (+0,6 Prozent) mehr als im Vormonat. Im November 2018 waren 16 ausländische Arbeitslose (+0,5 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.001 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat um 37 Personen (-0,7 Prozent) auf 5.040. Im Vorjahresvergleich sind das 702 Personen (-12,2 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um drei (-0,2 Prozent) auf 1.315. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 50 (-3,7 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat stieg im November die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 16 auf 1.001, vor einem Jahr lag ihr Bestand noch bei 965. Damit hatten im Berichtsmonat 7,3 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,8 Prozent. Als arbeitsuchend waren 2.440 geflüchtete Menschen gemeldet, verglichen mit 2.457 im November 2018. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 570 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 89 aus dem Irak, 75 aus dem Balkan, 51 Menschen aus Afghanistan und 44 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 61,5 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 97 (9,7 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 343 (34,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 318 (31,8 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In fünf von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Kamen (-2,1 Prozent bzw. 32 auf 1.508). Danach folgen Unna (-1,6 Prozent bzw. 29 auf 1.754), Werne (-1,4 Prozent bzw. 10 auf 730), Holzwickede (-1,2 Prozent bzw. fünf auf 404) und Bönen (-1,0 Prozent bzw. sechs auf 584). In Lünen stagnierte die Arbeitslosigkeit weitestgehend (+ 0,0 Prozent bzw. zwei) bei 4.154. Den schwächsten Anstieg an Arbeitslosen verzeichnete Schwerte (+0,5 Prozent bzw. sechs auf 1.212), danach folgen Bergkamen (+0,7 Prozent bzw. 14 auf 2.018), Fröndenberg (+2,5 Prozent bzw. 13 auf 526) und Selm (+2,7 Prozent bzw. 21 auf 808).

Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna – Herbstbelebung geht weiter: Arbeitslosenquote sinkt auf 6,5 Prozent

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BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 395 auf 13.724. Im Vergleich zu Oktober 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 722 Personen (-5,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich weiter um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent.

„Der Schwung der Herbstbelebung nach den Sommerferien hat bis in den Oktober hineingereicht und im Kreis Unna für knapp 400 Arbeitslose weniger gesorgt“, so Thomas Helm, Leiter der Hammer Arbeitsagentur. „Zwar profitieren alle Alters- und Personengruppen aktuell von verbesserten Jobchancen, jedoch zeigt sich dies insbesondere bei jungen Menschen besonders deutlich, denn sie konnten nach abgeschlossener Schullaufbahn oder Berufsausbildung als dringend benötigte Fachkräfte in Arbeitsverhältnisse bei Unternehmen eintreten.“ Weiterhin auffällig ist laut Thomas Helm der deutliche Abbau an Langzeitarbeitslosen: „Ein aufnahmefähiger Arbeitsmarkt gekoppelt mit verbesserten Qualifizierungsmöglichkeiten durch das Teilhabechancengesetz hat die Situation für langzeitarbeitslose Menschen deutlich verbessert.“ Für die kommenden Wintermonate geht der Agenturchef von einem saisonalen Anstieg an Arbeitslosen aus. Dies sei zum einen der Witterung geschuldet, zum anderen den abgeschwächten Konjunkturerwartungen seitens der Unternehmen. Bisher sei eine dauerhafte Eintrübung des Arbeitsmarktes im Kreis Unna jedoch nicht in Sicht.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 876 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 165 (-15,9 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 145 Jugendliche (-14,2 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Oktober wurden 3.060 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg um 24 Personen gegenüber dem Vormonat (+0,8 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 13 ältere Arbeitslose (+0,4 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.501 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 79 Arbeitslose (-2,2 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Oktober 2018 waren 50 ausländische Arbeitslose (+1,4 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 985 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit reduzierte sich im Berichtsmonat deutlich um 123 Personen (-2,4 Prozent) auf 5.077. Im Vorjahresvergleich sind das 799 Personen (-13,6 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 12 (-0,9 Prozent) auf 1.318. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 14 (-1,1 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vormonat sank im Oktober die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 39 auf 985. Damit hatten im Berichtsmonat 7,2 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.448 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung. Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 568 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 82 aus dem Irak, 73 aus dem Balkan, 51 Menschen aus Afghanistan und 39 Iranerinnen und Iranern. Insgesamt 60,6 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen waren im Durchschnitt vergleichsweise jung: 101 (10,3 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 343 (34,8 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 298 (30,3 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Holzwickede (-6,2 Prozent bzw. 27 auf 409). Danach folgen Werne (-4,4 Prozent bzw. 34 auf 740), Kamen (-3,8 Prozent bzw. 61 auf 1.540), Bergkamen (-3,7 Prozent bzw. 78 auf 2.004), Fröndenberg (-3,2 Prozent bzw. 17 auf 513), Schwerte (-3,1 Prozent bzw. 38 auf 1.206), Unna (-2,4 Prozent bzw. 43 auf 1.783), Lünen (-2,0 Prozent bzw. 84 auf 4.152) und Selm (-1,7 Prozent bzw. 14 auf 787). Einzig in Bönen stagnierte die Arbeitslosigkeit weitestgehend (+ eine Person) bei 590.

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