Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Erwarteter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar

am . Veröffentlicht in Amtliches

BAkamenKWKreis Unna. Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 669 auf 14.684. Im Vergleich zu Januar 2019 ging die Arbeitslosigkeit jedoch um ebenso viele (669 bzw. 4,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vormonatsvergleich um 0,3 Punkte auf 6,9 Prozent.

„Im Januar ist es erneut zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Kreis Unna gekommen, der sich über alle Personen- und Altersgruppen hinweg vollzogen hat“, fasst Thomas Helm, Leiter der für den Kreis Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, die Entwicklungen der letzten Wochen zusammen. Damit setze sich der Trend aus Dezember weiter fort. Für Helm ist jedoch der Vorjahresvergleich wichtig: „Trotz gestiegener Arbeitslosigkeit liegen wir deutlich unter dem Vorjahresniveau. Damals waren noch fast 700 Menschen mehr im Kreis Unna von Arbeitslosigkeit betroffen.“ Insbesondere die steigende Kurzarbeit sowie nachlassende Stellenmeldungen sind für den Agenturchef Anzeichen der konjunkturellen Eintrübung. Dennoch gibt Helm zu bedenken: „Ich bewerte die aktuelle Situation nicht als Krise. Allerdings fällt eine negative Veränderung nach den guten Arbeitsmarktdaten der letzten Jahre schon auf. Bei aller Sensibilität und Aufmerksamkeit haben wir es immer noch mit einem robusten Arbeitsmarkt zu tun. Und dies wird sich auch in den kommenden Monaten nicht verändern.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen

Im Kreis Unna leben derzeit 973 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 44 (+4,7 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 79 Jugendliche (-7,5 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Januar wurden 3.085 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Aufwuchs um 17 Personen gegenüber dem Vormonat (+0,6 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 194 ältere Arbeitslose (-5,9 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.920 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 262 Arbeitslose (+7,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Januar 2019 waren 111 ausländische Arbeitslose (-2,9 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.167 geflüchteten arbeitslosen Menschen, vor einem Jahr lag ihr Bestand bei 1.062. Damit hatten im Berichtsmonat 7,9 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ist der Bestand an arbeitslosen Geflüchteten um 118 gestiegen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat um 106 Personen (+2,1 Prozent) auf 5.153. Im Vorjahresvergleich sind das jedoch 598 Personen (-10,4 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 49 (+3,6 Prozent) auf 1.405. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 19 (-1,3 Prozent).

Entwicklung in einzelnen Personengruppen

Im Kreis Unna leben derzeit 973 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 44 (+4,7 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 79 Jugendliche (-7,5 Prozent) gesunken. Gut ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Januar wurden 3.085 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Aufwuchs um 17 Personen gegenüber dem Vormonat (+0,6 Prozent). Vor zwölf Monaten gab es 194 ältere Arbeitslose (-5,9 Prozent) weniger. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.920 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 262 Arbeitslose (+7,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Januar 2019 waren 111 ausländische Arbeitslose (-2,9 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.167 geflüchteten arbeitslosen Menschen, vor einem Jahr lag ihr Bestand bei 1.062. Damit hatten im Berichtsmonat 7,9 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund, im Vorjahr waren es 6,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ist der Bestand an arbeitslosen Geflüchteten um 118 gestiegen. Die Langzeitarbeitslosigkeit erhöhte sich im Berichtsmonat um 106 Personen (+2,1 Prozent) auf 5.153. Im Vorjahresvergleich sind das jedoch 598 Personen (-10,4 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 49 (+3,6 Prozent) auf 1.405. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestand um 19 (-1,3 Prozent).

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Lediglich in Selm stagnierte die Arbeitslosigkeit (843) im vergangenen Monat. In allen weiteren neun Kommunen des Kreises Unna stieg die Arbeitslosigkeit unterschiedlich stark an: Den prozentual niedrigsten Anstieg verzeichnete Fröndenberg (+2,8 Prozent bzw. 15 auf 559). Danach folgen Bönen (+3,1 Prozent bzw. 19 auf 628), Lünen (+3,2 Prozent bzw. 136 auf 4.344), Bergkamen (+4,3 Prozent bzw. 90 auf 2.176), Holzwickede (+5,3 Prozent bzw. 22 auf 440), Werne (+6,3 Prozent bzw. 47 auf 788), Kamen (+7,2 Prozent bzw. 112 auf 1.658), Unna (+7,5 Prozent bzw. 135 auf 1.944) und Schwerte (+7,7 Prozent bzw. 93 auf 1.304).

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