Erste Treppenstufen zum Sesekepark sind gelegt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Jetzt mal unter uns…

Seseke1117cv

von Christoph Volkmer

Kamen. Bereits seit April 2015 sind die am Computer entworfenen Bilder, wie der Sesekepark einmal aussehen soll, bekannt. Doch spannender als eine Grafik ist nun mal die Realität. Da die Baustelle nicht nur an einer prominenten Stelle sitzt, sondern sich in den vergangenen Wochen zudem vergrößert hat, wächst die Vorfreude.

Die ist seit heute bei manchem Betrachter sicherlich noch größer geworden, denn vor einigen Stunden haben die Mitarbeiter des aus Hamm stammenden Garten- und Landschaftsbau Betriebs Mennigmann die ersten Steine verlegt, die auf der Freitreppe hinunter bis zur Seseke führen werden, verlegt. Eine Art kleiner Meilenstein für das Projekt, bei dem quasi täglich Fortschritte festzustellen sind, was bei anderen Großbaustellen ja nicht immer der Fall ist.

Bis in den Bereich entlang der Seseke zwischen Maibrücke und Hochstraße das pralle Leben einzieht, wird es voraussichtlich noch bis Mai nächsten Jahres dauern. Egal, das scheint ein gutes Zeitfenster zu sein, denn im Sommer macht die Benutzung des Beachvolleyballplatzes oder eines Spielplatzes für verschiedene Generationen sicher noch mehr Spaß als im kühlen Herbst.

1
2
0
s2smodern
powered by social2s

Das einsame Haltestellenschild

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Jetzt mal unter uns…

von Andreas Milk

haltestelle1017AMKamen. Das erste Mal habe ich mich gewundert. Wieso steht da am Galgenberg, im Niemandsland zwischen Kamen-Mitte und Bergkamen-Overberge, so ein Bushaltestellenschild rum? Gleich neben einem Bauernhof? Mit weit und breit nix drum rum? Haben Betrunkene das nach einer wüsten Party aus der Stadt hier her verschleppt? Holt es sich die VKU irgendwann zurück? - Aber das Schild stand weiter. Und steht immer noch.

Und nun weiß ich endlich, wieso - und Sie gleich auch. Also: Es steht da, weil von besagtem Hof Schulkinder in den Bus der Linie 124 zusteigen, verrät auf Nachfrage Katrin Heyer von der VKU. Ein feiner Zug, ähm, Bus - mit kundenfreundlichem Haltepunkt. Wenn die Kinder eines Tages der Schule und dem Schulbus entwachsen sind, feiern sie vielleicht eine wüste Party - und verschleppen das Schild irgendwo hin.

1
2
0
s2smodern

Asterix und die Schlaglöcher

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Jetzt mal unter uns…

nordstr1017CVvon Christoph Volkmer

Kamen. Als ein Bekannter aus Werne jetzt kürzlich mal in Kamen unterwegs war, zeigte er sich überrascht und geschockt zugleich. Was war passiert? Um zu seinem Ziel in der Nähe des SportCentrums zu kommen, war er über den Nordring gefahren.

„Man hat den Eindruck, dass da seit dem Krieg nichts mehr getan worden ist“, so sein vernichtendes Urteil über den Zustand der Straße. Ob er denn wie vorgeschrieben die Temporeduzierung von 30 km/h eingehalten habe, war meine besorgte Gegenfrage, denn wer diese Schlaglochpiste kennt, weiß, dass zu schnelles Fahren hier durchaus für einen Schaden am Fahrzeug sorgen kann.

Andererseits - sich nur auf den Nordring einzuschießen, ist wirklich unfair. Denn diese Straße ist auch nur eins der Bespiele, bei denen schon eine Temporeduzierung notwenig ist, damit wegen des desolaten Zustands nicht etwas am Auto kaputt geht.

Dass das Problem mit Straßen alles andere als neu ist, zeigt sich im gestern erschienenen „Asterix in Italien“. Denn im 37. Band der französischen Comic-Reihe geht es um Lactus Bifidus, der für das römische Verkehrswesen zuständig ist. Der Senator veranstaltet ein Rennen, um zu zeigen, dass seine maroden Straßen gar nicht marode sind…

Gut, dass dieser Beweis heute gar nicht mehr erbracht werden muss, nicht zuletzt, weil die Verletzungsgefahr für Mensch und Pferd wegen des mangelhaften Zustands der Straßenbefestigung viel zu hoch wäre.

1
2
0
s2smodern

Perfekter Service - oder: Briefträger beißt Hund

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Jetzt mal unter uns…

wlan1017AMvon Andreas Milk

Kamen. "Hund beißt Briefträger" ist keine Nachricht, wissen Journalisten. Entsprechend ist es nicht der Rede wert, wenn beim Kundenservice von Bahn, Post oder Telekom was schief läuft. Anders liegt der Fall, wenn der Service tiptop funktioniert.

Heute Vormittag war plötzlich mein Internet platt. Fast alle Lämpchen am Router waren erloschen. Festnetz-Telefon? Nix! Also Anruf per Handy bei der Telekom-Hotline. 13 Minuten Wartezeit, verkündete die Stimme. Ich könne mich aber auch zurückrufen lassen. Na klar, dachte ich, ganz bestimmt! Aber andererseits: Versuch' ich es mal. Und - Überraschung Nummer eins -: Der Rückruf kam tatsächlich.
Der Telekom-Mitarbeiter nahm eine Leitungsmessung vor. Resultat: Es liege wohl am DSL-Kabel, jener Strippe mit den hellgrauen Enden, die Router und Telefondose verbindet. In Kamen gebe es einen Telekom-Laden - da bekäme ich kostenlos Ersatz. Bitte Kundennummer nennen!

Also zog ich los. Fast schon in der Weststraße angekommen, fiel mir ein: Kundennummer nicht dabei. Das war aber - Überraschung Nummer zwei - dem freundlichen Mann im Laden wurscht. Frisch verkabelt zog ich wieder ab.

Und verkabelte meinerseits den Router neu. Resultat - und Überraschung Nummer drei -: Alles wieder fein. Der Hotline-Fachmann hatte richtig gelegen. Und er rief dann - Überraschung Nummer vier - gerade eben an und erkundigte sich, ob alles geklappt habe.

Briefträger beißt Hund: Das ist eine Nachricht, wissen Journalisten.

1
2
0
s2smodern

kamenlogo

kamengutschein240

ko logo

kkk logo

linklogogilde

technoparkkamen