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So könnte die neue Seilbahn über der Stadt verlaufen. (Visualisierung: Planungsbüro, nach ersten Informationen, KI-generiert)Kamen. Nach ersten Informationen sind offenbar Details aus bislang nicht öffentlich vorgestellten Planungen durchgesickert: Demnach könnte das markante Fördergerüst der ehemaligen Zeche Monopol künftig Teil einer Stadtseilbahn werden. Die Verbindung soll den Technopark direkt mit dem Sesekepark in unmittelbarer Innenstadtlage verknüpfen.
Die Idee dahinter: eine neue, spektakuläre Verbindung über den Dächern der Stadt. Neben der Verbesserung der innerstädtischen Wege könnte das Projekt auch neue Impulse für die Innenstadt setzen und gleichzeitig Besucher anziehen.
Das markante Fördergerüst der ehemaligen Zeche Monopol, einst eine der modernsten Schachtanlagen Europas, bekommt eine völlig neue Funktion: Es soll künftig Teil einer Stadtseilbahn werden, die den Technopark direkt mit dem Sesekepark in direkter Innenstadtlage verbindet. Das Projekt soll den innerstädtischen Verkehr erleichtern, die Innenstadt als Publikumsmagnet attraktiver machen und den Tourismus fördern.
Die laufende Sanierung des Grillo-Förderturms, ursprünglich zur Erhaltung des historischen Wahrzeichens gestartet, schafft die Voraussetzungen für die ungewöhnliche Nutzung. Dabei sollen die historischen Strukturen des Turms erhalten bleiben, während die Seilbahnstützen integriert werden.
Seit mehr als 60 Jahren gehört die Kölner Seilbahn zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Jahr für Jahr zieht sie zahlreiche Besucher an – mit steigender Tendenz.
Paris und Köln haben sie bereits: Urbane Seilbahnen gelten in vielen Städten als innovative Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr und ermöglichen neue Verbindungen über Flüsse, Straßen und dicht bebaute Quartiere hinweg. Was lange vor allem mit Skigebieten oder touristischen Attraktionen verbunden wurde, gilt heute zunehmend als ernstzunehmender Bestandteil moderner Verkehrsplanung. Ein Beispiel ist das Pariser Projekt Câble C1 (Téléval): Die rund 4,5 Kilometer lange Strecke mit fünf Stationen verbindet südöstliche Vororte mit dem Metronetz – unabhängig vom Straßenverkehr.
Zukünftige Passagiere können sich auf einen spektakulären Blick über die Stadt und den frisch renovierten Förderturm freuen. Die Kombination aus Industriegeschichte, Innovation und Freizeitwert könnte schon bald bundesweit Aufmerksamkeit erregen und sowohl Besucher als auch Einheimische begeistern.
Zielort der Seilbahn: Sesekepark
Westlich der Maibrücke öffnet sich am Südufer der Seseke der neue Sesekepark – grün, offen und einladend. Die flussbegleitende Promenade verbindet Fuß- und Radwege mit großzügigen Plätzen, von denen aus die Seseketerrassen sanft zum Wasser abfallen. Stufen und Podeste laden zum Verweilen ein, während der barrierefreie Wandelweg direkt zum Wasser führt. Von hier aus ist es nur ein kurzer Spaziergang über die Bahnhofstraße bis zum Markt und zur Fußgängerzone – perfekte Anbindung an die Innenstadt.
Warum urbane Seilbahnen?
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Seilbahnen sind im Vergleich zu anderen Verkehrssystemen klimafreundlich, preiswert, schnell realisierbar und zuverlässig.
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Wenn die Kabinen im Umlauf fahren, brauchen sie keinen Fahrplan.
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Seilbahnen sind platzsparend, haben immer freie Fahrt und kennen keine Hindernisse.
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Sie können verkehrliche Lücken schließen, bestehende ÖPNV-Systeme erweitern oder überlastete Verkehrswege entlasten.
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Hauptanwendungszweck ist das Überbrücken und Überwinden topographischer, baulicher oder verkehrlicher Hindernisse.
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Die Neugestaltung der Außenwand der Konzertaula wird viel diskutiert. Fotos: KamenWeb.de
Kommt hierher Frischluft zur Bühne?Kamen. Während in der Innenstadt neue Attraktionen eher rar sind, scheint sich an der altehrwürdigen Konzertaula ein neues Projekt anzudeuten. Augenzeugen berichten über Markierungen und teils recht üppige Löcher an der Außenwand, die - bis zu einer noch offenen Antwort der Stadtverwaltung - zu Spekulationen anregen.
Nicht wenige vermuten, dass an der Wand ein Kletterparcours eingerichtet werden soll. Wer es bis auf das Dach schafft, hätte dann zur Belohnung einen guten Blick auf die für dieses Jahr angekündigte Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums. Die Lochbohrungen und Nummerierungen könnten Hinweise auf noch zu installierende Griffe und Tritte der Kletterlandschaft sein.
Für ein besseres Raumklima?
Eins der tieferen und größeren Löcher, welches sich auf der Seite des Gebäudes befindet, an die im Gebäudeinneren der hintere Bereich der Bühne grenzt, sorgt für ein anderes Gedankenspiel. Hier scheint eine neue, wenn auch sehr einfache Belüftungsmethode geschaffen worden sein. Wie hilfreich diese ist, dürfte sich schon am kommenden Wochenende herausstellen, wenn am Freitag und Samstag das Ruhrical zu in der Konzertaula zu Gast ist. Bekanntlich geht es bei dem auch als „Radio Ruhrpott“ bekannten Musical dank vieler Hits meist hitzig zur Sache - da kann eine zusätzliche Abkühlung sicher nicht schaden.
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Ein Streuwagen im Einsatz bei strömendem Regen und Plusgraden – maximale Salzladung gegen eine Glätte, die an diesem Morgen offenbar verhindert war.
Montagmorgen, 12. Januar 2026, halb acht. Der Wecker klingelt, der Blick aus dem Fenster folgt – und reibt sich verwundert die Augen: 2,5 Grad über Null, strömender Regen, kahle Straßen, nasser Asphalt. Keine Eisglätte, kein Frost, kein winterliches Drama. Alles getaut. Alles nass. Alles völlig unspektakulär.
Die Schule?
Abgesagt.
Der Grund: Eiswarnung Stufe 3. Eine Warnung, die offenbar so ernst zu nehmen ist, dass sie selbst dann gilt, wenn das angekündigte Ereignis sich entschieden hat, einfach nicht zu erscheinen.
Schon gestern war die Lage ähnlich, heute setzt sich die Serie fort. Laut Wetter-App nicht nachvollziehbar, laut Realität widerlegt, laut Prognose sogar zunehmend wärmer. Doch Vorsicht ist Vorsicht – und Vorsicht schlägt inzwischen jede Beobachtung.
Seit Sonntag läuft die Warnmaschine auf Hochtouren: Jede Löschgruppe, das Land NRW, der Regierungsbezirk, die Stadtverwaltung und schließlich die Schulen selbst – alle senden Alarm. Über Apps, Elternmails, Webseiten, Messenger und soziale Netzwerke wird vor der drohenden Eisgefahr gewarnt. Die Botschaft ist überall dieselbe, unüberhörbar und alternativlos. Nur das Wetter selbst hält sich auffallend zurück.
Der eigentliche Höhepunkt folgt dann im Straßenverkehr:
Vor mir biegt ein Streuwagen ein. Und streut. Nicht zögerlich, nicht punktuell, sondern maximal. Salz in industriellen Mengen auf klatschnassem Asphalt, als müsste eine Eisfläche bekämpft werden, die sich nur besonders gut tarnt. Regen prasselt, das Salz löst sich auf, die Botschaft bleibt: Wir sind vorbereitet. Gegen alles. Immer.
Zur Erinnerung ein Blick ins Archiv: Bereits im Vorfeld ordnete das Schulministerium NRW den Wechsel in den Distanzunterricht an. Grundlage war eine landesweite Vorab-Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Für den Montagmorgen werde gefrierender Regen erwartet, der „flächendeckend zu gefährlicher Glätte führen könne“. Schulministerin Dorothee Feller betonte, die Entscheidung sei frühzeitig und aus Gründen der Sicherheit getroffen worden. Betreuung sei in den Schulen gewährleistet – falls doch jemand den Mut aufbringt, bei Regen und Plusgraden das Haus zu verlassen.
Sicherheit ist wichtig. Niemand bestreitet das. Doch langsam drängt sich der Eindruck auf, dass wir nicht mehr auf Wetter reagieren, sondern auf Szenarien. Auf das, was theoretisch passieren könnte, wenn alles ungünstig zusammenkommt – selbst dann, wenn nichts davon eintritt.
Der Winter jedenfalls hat an diesem Montag offensichtlich frei genommen.
Die Kinder auch.
Der Streuwagen hingegen war pünktlich, motiviert und großzügig.Vielleicht ist das der neue Alltag im Januar 2026:
Schulen schließen bei Regen,
Straßen werden gesalzen bei Plusgraden,
und Entscheidungen frieren nicht mehr an Eis, sondern an Prognosen fest.Der Winter war angekündigt.
Gekommen ist er nicht.
Aber abgesagt wurde trotzdem.
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In dieser Woche ist es wieder so weit: Freitag, der 13. – ein Datum, das bei vielen Menschen für ein mulmiges Gefühl sorgt. Doch woher kommt dieser Aberglaube – und ist an ihm vielleicht doch etwas dran?
Glücksklee als hoffnungsvolles Symbol gegen den Aberglauben am Freitag, dem 13. - Foto: Archiv KamenWeb.deKamen. Freitag, der 13. gilt in vielen westlichen Kulturen als Unglückstag. Zahlreiche Menschen vermeiden an diesem Tag wichtige Termine, Flüge oder riskante Entscheidungen. Versicherungen berichten teils von erhöhtem Schadenaufkommen, während Statistiken dies oft widerlegen. Aber was steckt hinter dem Mythos?
Ein Tag voller Symbolik
Die Angst vor der Zahl 13 – die sogenannte Triskaidekaphobie – hat uralte Wurzeln. Schon im Alten Testament saß Judas als 13. Person beim letzten Abendmahl am Tisch. In der nordischen Mythologie stiftete Loki, der 13. Gott, Unheil. Kombiniert man diese Unglückszahl mit dem Freitag – dem Tag der Kreuzigung Christi und historisch oft ein Tag von Hinrichtungen – ergibt sich ein doppeltes Omen.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Freitag, der 13. als Unglückstag vermutlich im frühen 20. Jahrhundert. Besonders populär wurde der Aberglaube durch Hollywoodfilme und Horrorgeschichten, etwa durch die „Freitag der 13.“-Filmreihe, die das Bild des Tages weiter prägte.
Fakten statt Furcht?
Tatsächlich gibt es bislang keine wissenschaftlich fundierten Belege dafür, dass Freitag, der 13. gefährlicher wäre als andere Tage. Untersuchungen von Versicherungen, Verkehrsdiensten und Krankenhäusern zeigen teils sogar geringere Unfallzahlen – womöglich, weil Menschen an diesem Tag besonders vorsichtig sind.
Psychologen erklären den Aberglauben mit einem Phänomen namens Bestätigungsfehler: Wer ohnehin an Pech glaubt, nimmt negative Ereignisse an diesem Tag bewusster wahr und vergisst die vielen unspektakulären Freitage, die auf einen 13. fielen.
Zwischen Spaß und Ernst
Für viele ist Freitag, der 13. mittlerweile mehr ein Anlass für Scherze als echter Grund zur Sorge. In sozialen Netzwerken kursieren Memes, Unternehmen starten Marketingaktionen, und einige Hotels oder Airlines verzichten demonstrativ auf die Zimmer- oder Sitzplatznummer 13 – ein stilles Zugeständnis an den alten Aberglauben.
Fazit
Ob Pech oder purer Zufall – Freitag, der 13. bleibt ein faszinierendes Beispiel dafür, wie tief Mythen und Symbolik in unserem Alltag verankert sind. Für die einen ein Tag wie jeder andere, für die anderen ein Tag zum Innehalten – oder zum Lächeln über sich selbst.





