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Die Neugestaltung der Außenwand der Konzertaula wird viel diskutiert. Fotos: KamenWeb.de
Kommt hierher Frischluft zur Bühne?Kamen. Während in der Innenstadt neue Attraktionen eher rar sind, scheint sich an der altehrwürdigen Konzertaula ein neues Projekt anzudeuten. Augenzeugen berichten über Markierungen und teils recht üppige Löcher an der Außenwand, die - bis zu einer noch offenen Antwort der Stadtverwaltung - zu Spekulationen anregen.
Nicht wenige vermuten, dass an der Wand ein Kletterparcours eingerichtet werden soll. Wer es bis auf das Dach schafft, hätte dann zur Belohnung einen guten Blick auf die für dieses Jahr angekündigte Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums. Die Lochbohrungen und Nummerierungen könnten Hinweise auf noch zu installierende Griffe und Tritte der Kletterlandschaft sein.
Für ein besseres Raumklima?
Eins der tieferen und größeren Löcher, welches sich auf der Seite des Gebäudes befindet, an die im Gebäudeinneren der hintere Bereich der Bühne grenzt, sorgt für ein anderes Gedankenspiel. Hier scheint eine neue, wenn auch sehr einfache Belüftungsmethode geschaffen worden sein. Wie hilfreich diese ist, dürfte sich schon am kommenden Wochenende herausstellen, wenn am Freitag und Samstag das Ruhrical zu in der Konzertaula zu Gast ist. Bekanntlich geht es bei dem auch als „Radio Ruhrpott“ bekannten Musical dank vieler Hits meist hitzig zur Sache - da kann eine zusätzliche Abkühlung sicher nicht schaden.
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Ein Streuwagen im Einsatz bei strömendem Regen und Plusgraden – maximale Salzladung gegen eine Glätte, die an diesem Morgen offenbar verhindert war.
Montagmorgen, 12. Januar 2026, halb acht. Der Wecker klingelt, der Blick aus dem Fenster folgt – und reibt sich verwundert die Augen: 2,5 Grad über Null, strömender Regen, kahle Straßen, nasser Asphalt. Keine Eisglätte, kein Frost, kein winterliches Drama. Alles getaut. Alles nass. Alles völlig unspektakulär.
Die Schule?
Abgesagt.
Der Grund: Eiswarnung Stufe 3. Eine Warnung, die offenbar so ernst zu nehmen ist, dass sie selbst dann gilt, wenn das angekündigte Ereignis sich entschieden hat, einfach nicht zu erscheinen.
Schon gestern war die Lage ähnlich, heute setzt sich die Serie fort. Laut Wetter-App nicht nachvollziehbar, laut Realität widerlegt, laut Prognose sogar zunehmend wärmer. Doch Vorsicht ist Vorsicht – und Vorsicht schlägt inzwischen jede Beobachtung.
Seit Sonntag läuft die Warnmaschine auf Hochtouren: Jede Löschgruppe, das Land NRW, der Regierungsbezirk, die Stadtverwaltung und schließlich die Schulen selbst – alle senden Alarm. Über Apps, Elternmails, Webseiten, Messenger und soziale Netzwerke wird vor der drohenden Eisgefahr gewarnt. Die Botschaft ist überall dieselbe, unüberhörbar und alternativlos. Nur das Wetter selbst hält sich auffallend zurück.
Der eigentliche Höhepunkt folgt dann im Straßenverkehr:
Vor mir biegt ein Streuwagen ein. Und streut. Nicht zögerlich, nicht punktuell, sondern maximal. Salz in industriellen Mengen auf klatschnassem Asphalt, als müsste eine Eisfläche bekämpft werden, die sich nur besonders gut tarnt. Regen prasselt, das Salz löst sich auf, die Botschaft bleibt: Wir sind vorbereitet. Gegen alles. Immer.
Zur Erinnerung ein Blick ins Archiv: Bereits im Vorfeld ordnete das Schulministerium NRW den Wechsel in den Distanzunterricht an. Grundlage war eine landesweite Vorab-Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Für den Montagmorgen werde gefrierender Regen erwartet, der „flächendeckend zu gefährlicher Glätte führen könne“. Schulministerin Dorothee Feller betonte, die Entscheidung sei frühzeitig und aus Gründen der Sicherheit getroffen worden. Betreuung sei in den Schulen gewährleistet – falls doch jemand den Mut aufbringt, bei Regen und Plusgraden das Haus zu verlassen.
Sicherheit ist wichtig. Niemand bestreitet das. Doch langsam drängt sich der Eindruck auf, dass wir nicht mehr auf Wetter reagieren, sondern auf Szenarien. Auf das, was theoretisch passieren könnte, wenn alles ungünstig zusammenkommt – selbst dann, wenn nichts davon eintritt.
Der Winter jedenfalls hat an diesem Montag offensichtlich frei genommen.
Die Kinder auch.
Der Streuwagen hingegen war pünktlich, motiviert und großzügig.Vielleicht ist das der neue Alltag im Januar 2026:
Schulen schließen bei Regen,
Straßen werden gesalzen bei Plusgraden,
und Entscheidungen frieren nicht mehr an Eis, sondern an Prognosen fest.Der Winter war angekündigt.
Gekommen ist er nicht.
Aber abgesagt wurde trotzdem.
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In dieser Woche ist es wieder so weit: Freitag, der 13. – ein Datum, das bei vielen Menschen für ein mulmiges Gefühl sorgt. Doch woher kommt dieser Aberglaube – und ist an ihm vielleicht doch etwas dran?
Glücksklee als hoffnungsvolles Symbol gegen den Aberglauben am Freitag, dem 13. - Foto: Archiv KamenWeb.deKamen. Freitag, der 13. gilt in vielen westlichen Kulturen als Unglückstag. Zahlreiche Menschen vermeiden an diesem Tag wichtige Termine, Flüge oder riskante Entscheidungen. Versicherungen berichten teils von erhöhtem Schadenaufkommen, während Statistiken dies oft widerlegen. Aber was steckt hinter dem Mythos?
Ein Tag voller Symbolik
Die Angst vor der Zahl 13 – die sogenannte Triskaidekaphobie – hat uralte Wurzeln. Schon im Alten Testament saß Judas als 13. Person beim letzten Abendmahl am Tisch. In der nordischen Mythologie stiftete Loki, der 13. Gott, Unheil. Kombiniert man diese Unglückszahl mit dem Freitag – dem Tag der Kreuzigung Christi und historisch oft ein Tag von Hinrichtungen – ergibt sich ein doppeltes Omen.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Freitag, der 13. als Unglückstag vermutlich im frühen 20. Jahrhundert. Besonders populär wurde der Aberglaube durch Hollywoodfilme und Horrorgeschichten, etwa durch die „Freitag der 13.“-Filmreihe, die das Bild des Tages weiter prägte.
Fakten statt Furcht?
Tatsächlich gibt es bislang keine wissenschaftlich fundierten Belege dafür, dass Freitag, der 13. gefährlicher wäre als andere Tage. Untersuchungen von Versicherungen, Verkehrsdiensten und Krankenhäusern zeigen teils sogar geringere Unfallzahlen – womöglich, weil Menschen an diesem Tag besonders vorsichtig sind.
Psychologen erklären den Aberglauben mit einem Phänomen namens Bestätigungsfehler: Wer ohnehin an Pech glaubt, nimmt negative Ereignisse an diesem Tag bewusster wahr und vergisst die vielen unspektakulären Freitage, die auf einen 13. fielen.
Zwischen Spaß und Ernst
Für viele ist Freitag, der 13. mittlerweile mehr ein Anlass für Scherze als echter Grund zur Sorge. In sozialen Netzwerken kursieren Memes, Unternehmen starten Marketingaktionen, und einige Hotels oder Airlines verzichten demonstrativ auf die Zimmer- oder Sitzplatznummer 13 – ein stilles Zugeständnis an den alten Aberglauben.
Fazit
Ob Pech oder purer Zufall – Freitag, der 13. bleibt ein faszinierendes Beispiel dafür, wie tief Mythen und Symbolik in unserem Alltag verankert sind. Für die einen ein Tag wie jeder andere, für die anderen ein Tag zum Innehalten – oder zum Lächeln über sich selbst.
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Methler meldet sich zurück – jetzt auch wieder mit offizieller Begrüßung.
(Satire) Methler. Die Orientierung für ortsfremde Auto- und Radfahrer ist endlich zurück! Nachdem der Kamener Stadtteil einige Wochen lang für alle Anreisenden aus Richtung Dortmund lediglich „geschlossene Ortschaft“ hieß, ist Methler jetzt wieder für alle erkennbar zurück auf der Landkarte, oder besser gesagt, in allen wichtigen Bereichen mit den passenden Ortseingangsschildern ausgestattet.
Das vorherige Ortsschild wurde entwendet, die Täter sind nach vertraulichen Angaben aus dem Rathaus und gut informierten Polizeikreisen noch immer nicht dingfest gemacht und womöglich noch mit dem gelben Diebesgut auf der Flucht.
Die Bevölkerung regierte auf die Wiederherstellung der Beschilderung bereits begeistert, stehen doch in absehbarer Zeit wieder wichtige Veranstaltungen in Methler an. Schon am 1. Mai steigt schließlich der 52. Internationale Kamener Volks- und Straßenlauf, da ist Orientierung für die vielen Aktiven besonders wichtig und für einen Erfolg mitunter sogar entscheidend.





