CDU Ortsunion Methler sorgt sich um die Verkehrssituation im Methleraner Norden

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amlangenkamp717KWSeit Ende Juni laufen die vorbereitenden Arbeiten zum Neubau der Brücken "Am Langen Kamp" und "Sesekebach" im Zuge der A2 zwischen Kamen/Bergkamen und Dortmund-Lanstrop.Methler. Im letzten Haupt- und Finanzausschuss vor den Sommerferien erfolgte unter Mitteilungen eine wesentliche Aussage für die Verkehre aus Methler von und zur A 2. Die Straße Am Langen Kamp wird, anders als die Heerener Straße, für eine längere Zeit komplett gesperrt.

Hintergrund sind die Arbeiten auf der A 2. Nachdem die Arbeiten an den Fahrbahnen weitgehend abgeschlossen sind, sind jetzt die Brücken über den Langen Kamp und über die Seseke an der Reihe. Beide Brücken sind marode und müssen komplett ersetzt werden. Auf der Südseite der A 2, Fahrtrichtung Hannover, sind schon seit einiger Zeit Baumaßnahmen erkennbar. Hier geht es darum, eine provisorische Parallelspur zu errichten. Beidseits vom Langen Kamp sind auch schon die Widerlager für eine provisorische Brücke zu erkennen. Nach Fertigstellung der Parallelspur erfolgen sukzessive der Brückenabbruch und der –neubau Richtung Hannover. Anschließend wiederholt sich das Procedere auf der Nordseite Richtung Oberhausen.

Damit entfällt für einen noch nicht bekannten Zeitraum eine wesentliche Verbindung aus Methler zur BAB-Auffahrt, sondern auch die empfohlene LKW-Route in Richtung Hemsack gibt es nicht mehr. Spannend wird die Frage sein, in welcher Form hier Umleitungssstreckenausgewiesen werden. Dietmar Wünnemann, Vorsitzender der CDU in Methler: „Die Zufahrt in Richtung A 2 über die Hilsingstraße ist problematisch: Zum einen gibt es hier keine Ampelregelung, zum anderen führt der neue Fuß- und Radweg dazu, dass für alle abbiegenden Verkehre aus Methler nur eine Spur zur Verfügung steht. Abgesehen davon steht bei dieser Variante zu befürchten, dass es wieder vermehrt Verkehre auf der nördlichen Mühlenstraße geben wird.“

Rainer Fuhrmann, ebenfalls Vorstandsmitglied hier in Methlerergänzt: „Auch der wesentlich weitere Weg von der A 2 über Oberaden nach Methler ist nicht ohne Probleme. Schließlich gibt es jetzt schon Klagen der Anwohner an der Lindenallee über zu viel Verkehr.“

Darüber hinaus entsteht ein massives Problem für Fußgänger und Radfahrer. Dies nicht nur für die direkte Verbindung aus Methleretwa zum Wellenbad in Weddinghofen, sondern es steht auch eine längere Sperrung des Sesekeradwegs in diesem Bereich zu befürchten. Karsten Diederichs-Späh, CDU in Methler: „Es bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Stellen bei der Stadt und bei StraßenNRW aus den leidvollen Erfahrungen rund um die Heerener Straße und um den Radweg auf der Trasse der Klöcknerbahnlernen und hier auf Anhieb eine funktionierende Alternative aufzeigen.“

In engem thematischen Zusammenhang zu dieser Entwicklung steht allerdings auch die Mitteilung eines weiteren Straßenbaulastträgers aus der letzten Woche: Der Kreis Unnakündigt an, dass sowohl die K 41 (Hilsingstraße) wie auch die K 9 (Am Langen Kamp) in 2018 grundhaft saniert werden. Dabei finden sich diese beiden Straßen anhand der Kriterien Verkehrsbelastung, LKW-Anteil und Verkehrsbedeutung bereits in der Prioritätenliste für das nächste Jahr wieder. „306 m Hilsingstraße und insgesamt 1.340 m Am Langen Kamp“ so CDU-Ratsfrau Susanne Middendorf aus Wasserkurl „zeigen doch sehr deutlich, dass Methler in Bezug auf den Verkehr stark belastet ist. Und jetzt noch die Sperrung Am Langen Kamp. Hier sind alle Beteiligten gefordert, eine intensive Abstimmung vorzunehmen, um die Belastungen für alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger so gering wie möglich zu halten.“

Archiv: A2: Brückenneubau bei Kamen

Archiv: A1: Brückenneubau bei Kamen bis Mitte 2019

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Nächster Stammtisch „Elektromobilität“ im Grünen Laden

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greenmobiliKWKamen. Am Mittwoch, den 19.07.17 (jeder 3. Mittwoch im Monat) findet um 19:00 Uhr wieder der Stammtisch „Elektromobilität“ im Grünen Laden in der Weststr. 54a in Kamen statt. Es gibt bereits zahlreiche Anmeldungen von Interessenten und „Pionieren der Elektromobilität“. Interessierte Bürger*Innen sind willkommen.

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Ralf Eisenhardt neuer CDU Fraktionsvorsitzender

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cdu130717Kamen. Die CDU Fraktion im Rat der Stadt Kamen wählte am 12.07.2017 Ralf Eisenhardt zu Ihrem neuen Vorsitzenden. Zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurde Ralf Langner gewählt und als Fraktionsgeschäftsführerin Susanne Middendorf im Amt bestätigt.

Notwendig wurde die Neuwahl, weil Ina Scharrenbach als Landesministerin in die Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen berufen wurde. Zudem besteht in der CDU-Fraktion nach ihrer Geschäftsordnung seit vielen Jahren die Regel, dass zur Hälfte der Wahlperiode der Fraktionsvorstand erneut gewählt wird. Zunächst dankte der neue Fraktionsvorsitzende seiner Vorgängerin im Amt, Ina Scharrenbach für ihre Arbeit, die sie seit dem Herbst 2011 mit viel Sachverstand und Engagement erbrachte. Sie habe mit ihrer Arbeit Maßstäbe gesetzt, die in der Zukunft nicht leicht zu erreichen seien. Eisenhardt betonte in einer Pressemitteilung, die CDU leiste als stärkste Oppositionskraft im Kamener Rat einen wichtigen, demokratischen Beitrag und zeige politische Handlungsperspektiven auf. Als Beispiel nannte er den Willen der CDU die Kleinschwimmhalle in Heeren zu erhalten. Er werde diese Arbeit mit der CDU-Fraktion fortführen und im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber aufklären. Er freue sich auf die Aufgabe, die er gemeinsam mit Ralf Langner und Susanne Middendorf im Vorstand und der gesamten CDU-Fraktion angehen wolle.

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Widmung: Heinz-Werner-Meyer-Straße

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Widmung Heinz Werner Meyer StrasseSKDie im Lageplan gekennzeichnete Straße wird in Heinz-Werner-Meyer-Straße benannt. Grafik: Stadt KamenKamen. Die IGBCE, Ortsgruppe Kamen, regte mit Schreiben vom 18.04.2017 an, eine Straße nach Heinz-Werner Meyer zu benennen. Die Persönlichkeit sei eng mit dem Bergbau in Kamen verbunden und habe sich für den Steinkohlebergbau eingesetzt. Ein geeignetes Mittel zur Anerkennung seiner Verdienste sei, eine Straße im Kamener Stadtgebiet nach ihm zu benennen.

Die Verwaltung schlug vor, entsprechend dem Vorschlag der IG BCE vom 18.04.2017, den im Lageplan gekennzeichneten Straßenabschnitt in "Heinz-Werner-Meyer-Straße" zu benennen.

Die Ratssitzung am Donnerstagnachmittag (06.07.2017) hat die Widmung beschlossen.

Heinz-Werner Meyer, geboren 24.08.1932 in Harburg, verstorben 09.05.1994 in Siegburg, kam im Alter von sechszehn Jahren ins Ruhrgebiet und begann eine Ausbildung als Berglehrling auf der Schachtanlage Monopol in Kamen. Meyer engagierte sich früh in der Gewerkschaft und der SPD und wurde 1985 1. Vorsitzender der IGBE.

Weitere Informationen zur Person sind unter https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Werner_Meyer zu finden.

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Martin Köhler zum 2. stellv. Bürgermeisters gewählt

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hupekoehler717spdBürgermeister Hermann Hupe gratuliert dem 2. stellv. Bürgermeister Martin Köhler. Foto: SPDKamen. Am Donnerstagnachmittag (06.07.2017) wählte der Rat der Stadt Kamen Martin Köhler zum 2. stellv. Bürgermeister der Stadt Kamen. Bürgermeister Hermann Hupe gratuliert dem frisch gewählten 2. stellv. Bürgermeister Martin Köhler.

Archiv: SPD-Fraktion schlägt Martin Köhler für das Amt des 2. Stellv. Bürgermeisters vor

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Rettungsdienstbedarfsplan: "Rettungswache im Bereich Westicker Straße/Werkstraße ins Auge gefasst"

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Rettungsdienstbedarfsplan wird fortgeschrieben

Kreis Unna. Notfallrettung, notärztliche Versorgung und Krankentransporte – all dies kann lebensrettend sein und muss deshalb reibungslos klappen. Damit die Hilfe weiter „auf Stand“ ist, gab der Kreistag grünes Licht für die dritte Fortschreibung des 2001 erstmals aufgelegten Rettungsdienstbedarfsplanes.
 
Das Rettungsnetz muss bedarfsgerecht und flächendeckend organisiert werden, sagt der Gesetzgeber und lässt keinen Zweifel daran, was er meint: In der Regel in acht Minuten soll Hilfe im innerstädtischen Bereich, in zwölf Minuten im ländlichen Bereich angekommen sein. Zu gewährleisten hat dies der Kreis als Träger des Rettungsdienstes.
 
Damit die Vorgaben angesichts deutlich gestiegener Einsätze von Personal und Fahrzeugen auch weiter erfüllt werden können, müssen genügend Rettungswachen, ausreichend Fahrzeuge und Personal vorhanden sein.
 
Was genau notwendig ist, um im Kreis Unna „auf der Höhe der Zeit“ zu bleiben, wurde in den letzten Monaten mit Hilfe eines Gutachters definiert, mit den Städten und Gemeinden als Trägern der Rettungswachen diskutiert, im Fachausschuss beim Kreis beraten und per Empfehlung zur Beschlussfassung an den Kreistag weitergereicht. Im Kern geht es um drei Maßnahmen:

In Unna und in Kamen sollen zwei weitere Rettungswachen gebaut werden. Als Standort für Unna ist der Bereich Hammer Straße/Königsborn vorgesehen. In Kamen wurde der Bereich Westicker Straße/Werkstraße ins Auge gefasst.

Für Kamen, Unna und Selm soll außerdem jeweils ein Rettungstransportwagen angeschafft werden.

Ein zusätzlicher, möglichst zentral stationierter Notarzt soll gewonnen werden.

 
Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden haben der dritten Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplanes zugestimmt. Finanziert werden die notwendigen Maßnahmen durch die Krankenkassen. PK | PKU

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