SPD erwartet Klarheit vom Landesbetrieb Straßen.NRW

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nordstr1017CVDer SPD-Stadtverband und die SPD-Ratsfraktion zeigen sich gemeinsam verärgert über die Arbeit des Landesbetriebs Straßen NRW: Unterschriftenaktion startet im Mai
 
Kamen. Der schlechte Zustand einiger Kreis-, Landes- und Bundesstraßen auf Kamener Stadtgebiet beschäftigt uns zum Teil bereits seit Jahren. Immer noch stehen Termine zur Sanierung dieser wichtigen Verkehrsadern unserer Stadt aus. Erfreulich ist, dass in diesem Jahr endlich der besonders schwer getroffene Nordring in die Erneuerung geht. Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat angekündigt, dort spätestens im Herbst anzufangen.

Jedoch haben die ständigen Anfragen und Bitten im Bezug auf die Sanierung der Dortmunder Allee bis heute noch keinerlei Termin zu Tage gefördert. Die Fahrbahndecke ist voller Schlaglöcher und Bodenwellen, deren daraus resultierender Fahrzeuglärm bis weit in die Siedlungen schallt. Auch dort kann man die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 Km/h bereits förmlich sehen.

Auch der Lange Kamp und die Hochstraße sind ein weiteres Beispiel in dem Stadtverwaltung und Politik den ständigen Kontakt zu den zuständigen Behörden halten.
Während die städtischen Straßen nach und nach mit neuen Straßendecken versehen werden, hat man den Eindruck, dass die Hauptverkehrsadern, immer mehr aus dem Blickfeld des zuständigen Landesbetriebs verschwinden.

daschhofSPDDenis Aschhoff, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Kamen Die Kreuzung Dortmunder Allee / Unnaer Straße hat den Südkamener und Heerener Bürgerinnen und Bürgern sämtliche Geduld abverlangt. Tägliche Rückstaus und ständige Verlängerungen der Bauzeit haben sämtliches Verständnis restlos aufgefressen. "Wenn eine einfache Ampelkreuzung so viel Zeit benötigt, muss man verlangen können, dass dort sämtliche personelle Ressourcen zum Einsatz kommen. Im Weiteren kann man von der zuständigen Baufirma oder der zuständigen Behörde (Straßen.NRW) erwarten, dass sie Anwohner und insbesondere Gewerbetreibende rechtzeitig über die Sperrung der Unnaer Straße informiert. Die Information an einem Samstag in der Zeitung für den darauffolgenden Montag ist eindeutig zu kurzfristig und löst Fassungslosigkeit über die Informationspolitik von Straßen.NRW nicht nur bei uns, sondern bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmern aus. Es grenzt schon an Gleichgültigkeit, wie der Landesbetrieb mit der Öffentlichkeit umgeht." heißt es seitens der Kamener SPD.

Heidlerspd1117"Zusammenfassend kann man feststellen, dass der Zustand der wichtigsten Straßen unserer Stadt, sich massiv verschlechtert. Die vorweg genannten Straßen sind nur ein Beispiel für viele weitere. Die Jahre der Anfragen und Bitten haben eher deprimierende Ergebnisse hinterlassen.

Es ist an der Zeit, dass wir Bürger ein deutliches Zeichen nach außen setzen. Wir sind eine Stadt mit über 40.000 Einwohnern und werden nicht zulassen, dass man uns ignoriert.
Der SPD-Stadtverband will zeitnah der NRW-Landesregierung ein Forderungspapier zur Straßensanierung überreichen. Um die nötige Wichtigkeit der Forderung aufzuzeigen und den geschlossenen Willen der Kamener Bevölkerung nach außen zu tragen, bittet die Kamener SPD alle Bürger sich ab dem 01.05.2018 an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen.

Die Listen werden wir in möglichst vielen Einzelhandelsgeschäften auslegen. Im Weiteren werden sie die Listen während des Bürgermeisterwahlkampfes auch an den Infoständen der Kamener SPD vorfinden.
Wir haben lange genug gewartet und Verständnis gezeigt. Es ist an der Zeit geschlossen aufzutreten und ein Zeichen an Bund, Land und Kreis zu senden."

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Kamener Einzelhändler im Gespräch mit SPD-Bürgermeisterkandidatin Elke Kappen

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kappen418LSKamener Einzelhändler im Gespräch mit SPD-Bürgermeisterkandidatin Elke Kappen. Foto: Lucas Sklorz für KamenWeb.de

von Lucas Sklorz

Kamen. Leere Regale, leere Kleiderständer und viel Fläche: Bereits nach Betreten des Veranstaltungsortes waren die gut 20 Gäste direkt im Thema. Am Donnerstag (12.04.2018) hatte die SPD-Bürgermeisterkandidatin Elke Kappen die Einzelhändler der Kamener Innenstadt zum Dialog in die ehemalige Chisu-Filiale in das Quadrat eingeladen.

Um das erste Gespräch handelte es sich jedoch nicht. So brachte Kappen einen Großteil der Einladungen persönlich zu den Einzelhändlern und stand sehr zur Freude einiger Händler so bereits vor der Veranstaltung Rede und Antwort.

Thema des gemeinsamen Gesprächs war die Vitalisierung der Innenstadt. Dabei brachte die SPD-Kandidatin Kappen zunächst Fragen mit in die Runde: „Was läuft gut? Wo besteht Nachholbedarf? An welchen Stellen funktioniert die Arbeit mit der Stadt und wo wird Unterstützung benötigt?“ wollte Kappen unter anderem wissen.

Positiv wurde dabei das kostenlose Parken in der Innenstadt durch die Händler hervorgehoben, auch wenn der Wunsch geäußert wurde, an der Oststraße und an weiteren Stellen die Beschilderung zu verbessern. Überwiegend positiv bewerteten die gekommenen Händlerinnen und Händler auch das Veranstaltungsangebot, das für Leben in der Innenstadt sorgt. Allerdings sollte die Stadt nach Wunsch der Händler überlegen, wie diese Veranstaltung noch attraktiver gestaltet und ausgebaut werden können. So wurde zum Beispiel die Idee eines Abendmarktes in die Diskussion eingebracht.

Als deutliches Problem nannten die Händler die Miethöhe in der Kamener Innenstadt. Diese sei im Vergleich zu anderen Städten überdurchschnittlich hoch. „Miete ist ein Thema, das sich langsam verändert“, berichtete Kappen. So versuche die Stadt auf die Vermieter einzuwirken, umsatzabhängige Mieten einzuführen.

Erwartungsgemäß spielte auch der Online-Handel in der Diskussion eine Rolle. KIG-Vorsitzender Bernd Wenge, der ebenfalls der Einladung gefolgt war, berichtete davon, dass sich die Kamener Händler in der Vergangenheit gegen eine gemeinsame Online-Plattform entschieden hätten. Hohe Einstiegskosten und fehlende Erträge in Hamburg, Wuppertal und anderen Städten bestätigten laut Wenge diese Entscheidung im Nachhinein. Dennoch soll auch die Innenstadt an das Internet angeschlossen werden. Die Einführung von W-LAN ist in Arbeit.

Auch mit alternativen Shop-Konzepten beschäftige sich die Verwaltung. Wirtschaftsförderin Ingelore Peppmeier berichtete davon, dass bereits in der Vergangenheit der Versuch unternommen worden sei, Händler für die Einführung von Pop-Up-Stores zu begeistern. Derzeit werde überlegt, ein Shop-in-Shop-System einzuführen. Dies würde bedeuten, dass große Ladenflächen von mehreren Anbietern angemietet und betrieben werden. Gemeinsam würden sich die Händler Mietkosten und dementsprechend auch ein Teil des Risikos teilen.

Ein weiterer Wunsch der Händler war die gestalterische Attraktivierung der Innenstadt. In diesem Zusammenhang wurden auch der Bau des Fahrradpavillons und der Bau des Sesekeparks lobend erwähnt. Darüber hinaus sollen in der Innenstadt selbst weitere Sitzgelegenheiten geschaffen, Bäume gepflanzt und Pflaster sowie Lampen ausgebessert werden. Dieser Forderung schloss sich auch Elke Kappen an. Sie wolle die Stadt „erlebbarer und familienfreundlicher“ gestalten. „Es gibt zum Beispiel die Überlegung, dass die Stadt ein leerstehendes Ladenlokal mietet und dort Kinderbetreuung anbietet“, gab Kappen einen Einblick in die Überlegungen. Auf diesem Weg sollen insbesondere Familien entlastet und zum Einkauf in Kamen bewegt werden.

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CDU: Anpassung der Gebühren in der Sondernutzungssatzung der Stadt Kamen ein richtiger Schritt

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ralfeisenhardtcduKamen. Die CDU-Fraktion sieht in der Neugestaltung der Gebühren für die Sondernutzung öffentlicher Flächen einen Beitrag zur Wirtschaftsförderung in der Stadt. Insbesondere die Gebührensenkungen und die Möglichkeit auch Tagesgebühren abzurechnen sei richtig.

„Die Stadt wird attraktiver, wenn Gewerbetreibende auch außerhalb ihrer Ladenlokale Aktionen betreiben können.“, argumentiert der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Rainer Fuhrmann in einer Presserklärung. Gerade die Gastronomen hätten in der Vergangenheit die Gebührenhöhe kritisiert. Zudem sei auch die Freistellung kleiner Werbetafeln richtig, denn hier könnten die Geschäfte nun leichter spontan auf Aktionen und Sonderangebote hinweisen und der bürokratische Aufwand im Rathaus werde gleichzeitig etwas reduziert.

CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhardt hofft auf weitere Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung. „Es könnte noch mehr an der Aufenthaltsqualität in der Stadt getan werden.“, kritisiert Eisenhardt. Sauberkeit und Ordnung könnten verbessert und die Abstellung von Mängeln zügiger in Angriff genommen werden. „Es gibt dazu viele Hinweise der Bürgerinnen und Bürger.“

Für die CDU seien jetzt aber aber auch die Gewerbetreibenden und Immobilienbesitzer selbst am Zug, meint die CDU. Die Mieten bzw. Pachten müssen attraktiv für die Gewerbetreibenden sein, ebenso die Gebäudesubstanzen. Gleichzeitig sollten aber auch die Gewerbetreibenden eine intensivere und einheitlichere Verständigung zu Öffnungszeiten und Innenstadtaktionen anstreben.

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CDU stellt Antrag zur Ertüchtigung des Bahnhofes Methler und gibt Hinweise zur 3. Stufe der Lärmaktionsplanung im Bahnbereich

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Kamen. Die CDU-Fraktion stellt einen Berichtsantrag zu geplanten Maßnahmen am Bahnhof Methler und gibt für die 3. Stufe der Lärmaktionsplanung einige Hinweise, die sie für die Lärmreduzierung entlang der Bahnstrecke auf Kamener Gebiet für sinnvoll erachtet.

„Mit der Einführung des Rhein-Ruhr-Express (RXX) ab Ende 2018, werden auch Maßnahmen am Bahnhof Methler notwendig werden, die dem zu erwartenden höheren Fahrgastanteil gerecht werden.“, erläutert CDU Ratsherr Karsten Diederichs-Späh. Fragen ergeben sich nach Parkflächen, Fahrradabstellmöglichkeiten und Busverbindungen. „Für die CDU ist klar, dass das Angebot zum Umstieg auf den Öffentlichen Schienennahverkehr eher funktioniert, wenn das Bahnhofsumfeld attraktiv dazu ist.“, erklärt dazu CDU Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhardt. Da aus der Stadtverwaltung bislang nur sehr wenige Informationen dazu vorliegen, bittet die CDU-Fraktion nun um einen Bericht, in dem die Planungen dazu erläutert werden.

Mit einer entsprechenden Mitteilung der Verwaltung in der Sitzung des Umwelt- und Klimaausschusses am 22.03.2018 begann in Kamen die 3. Stufe der Lärmaktionsplanung. Gegenüber den vorhergehenden Lärmaktionsplanungen ändert sich im Bereich der Bahnstrecke Grundlegendes. „Die CDU sieht hier eine der Hauptlärmquellen im Stadtgebiet.“, so Eisenhardt. Diese Lärmaktionsplanung wird nun zentral, für sogenannte Hauptstrecken und Ballungsräume, direkt vom Eisenbahnbundesamt vorgenommen. Die aktuell vorliegenden Lärmkarten des Eisenbahnbundesamtes weisen nach wie vor eine hohe Lärmbelastung für unsere Strecke aus. Möglicherweise werden im Zuge der anstehenden Sperrung der Bahnstrecke hier auch Verbesserungen am Gleiskörper selbst vorgenommen, die dann akustisch wirksam werden, hofft die CDU. Karsten Diederichs-Späh, CDU-Sprecher im Umwelt und Klimaausschuss: „Für die CDU-Fraktion bleibt wichtig, dass die Sperrpause auch dafür genutzt wird, die ansonsten unerreichbaren, weil den Gleisen zugewandten, Seiten der Lärmschutzwände zu überprüfen und wo nötig zu überarbeiten. Nur intakte Lärmschutzwände werden auch ihrem Zweck gerecht.“

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Junge Union Kamen fordert W-LAN für den Sesekepark

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Kamen. Die Junge Union Kamen beantragt die Bewerbung der Stadt Kamen um Fördermittel aus dem Programm „WiFi4EU“ der Europäischen Kommission. Mit diesen Fördermitteln soll der gerade in der Bauphase befindliche Sesekepark mit einer stabilen, öffentlichen Internetverbindung ausgestattet werden und so als Naherholungsgebiet in der Kamener Innenstadt attraktiver werden. „Der Seseke Park soll ausgesucht werden, um sich dort aufzuhalten, um sich dort zu treffen. Durch ein öffentliches WLAN, welches von der Europäischen Kommission gefördert wird, möchten wir dies erreichen und so einen neuen, beliebten Ort für Kamen dazu gewinnen, der für mehr Menschen attraktiv ist, als die örtlich ansässigen.“ begründet Sarah Grüneberg, Vorsitzende der JU Kamen, den Antrag. Die Stadt und besonders der Sesekepark können von dem Vorhaben profitieren, weil über Postings von Standorten und Bildern mehr Aufmerksamkeit auf den Ort gelenkt werden kann. Durch mögliche LIVE Berichterstattungen wird der Ort lebendiger.

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Heinrich Kissing übernimmt Vorsitz der CDU Orstunion Kamen-Mitte-Südkamen

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kissingcdu348Kamen. Am Donnerstag, dem 22. März 2018 fand eine Mitgliederversammlung der Ortsunion Kamen-Mitte-Südkamen im Hotel Stadt Kamen am Markt statt.

Die bisherige Vorsitzende der Ortsunion, Frau Rosemarie Gerdes, hatte aus persönlichen Gründen ihr Amt zur Verfügung gestellt.  Auf der dazu einberufenen Mitgliederversammlung wurde Heinrich Kissing  als neuer Vorsitzender der größten Ortsunion in Kamen mit großer Mehrheit gewählt. Rosemarie Gerdes wurde als eine von drei Stellvertretern des Vorsitzenden in einem weiteren Wahlgang bestätigt. Die weiteren Stellvertreter sind wie bisher Helga Pszolka und Ralf Langner. Schriftführer Martin Niessner und Kassierer Franz Pszolka gehören dem Vorstand ebenfalls wie bisher an.

Als neuer Mitgliederbeauftragter fungiert Peter Schimanski, der mit dieser Aufgabe zusätzlich in seinem Vorstandsamt als Beisitzer betraut  wurde. Heinrich Kissing machte deutlich, dass angesichts tendenziell sinkender Mitgliederzahlen und des steigenden Durchschnittsalters  in den Volksparteien der Mitgliedergewinn eine besondere Herausforderung ist, der sich die Ortsunion stellen will. Heinrich Kissing:  „Wenn wir mit neuen Mitgliedern wieder wachsen und auch  jünger werden wollen, dann müssen wir angepasste Formen der Kommunikation und unserer Zusammenkünfte entwickeln. Kernelement politischer Kommunikation und Meinungsbildung bleibt aber die Unmittelbarkeit der face-to-face Diskussion in unseren Versammlungen.“

Als Mitglied der Ortsunion Kamen-Mitte-Südkamen nahm auch Ina Scharrenbach an der Sitzung teil. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, berichtete den Mitgliedern der CDU Kamen über aktuelle Themen der Landesregierung  und über ihre Arbeit als Ministerin des Landes NRW.

Der neue Vorsitzende Heinrich Kissing begrüßte in einem zweiten Teil der Veranstaltung die gemeinsame Bürgermeisterkandidatin Tanja Brückel . Frau Brückel berichtete über die Erfahrungen aus den ersten Wochen der Kandidatur und diskutierte mit der Versammlung über ihre politischen Ziele und Ideen für  Kamen.
Mit dem Beifall der Versammlung sicherte Heinrich Kissing  der überparteilichen Kandidatin für das Bürgermeisteramt die volle Unterstützung der CDU Kamen-Mitte-Südkamen zu.

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