Nächster Stammtisch „Elektromobilität“ im Grünen Laden

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

greenmobiliKWKamen. Am Mittwoch, den 21.02.2018 (jeder 3. Mittwoch im Monat) findet um 19:00 Uhr wieder der Stammtisch „Elektromobilität“ im Grünen Laden in der Weststr. 54a in Kamen statt. Es gibt bereits zahlreiche Anmeldungen von Interessenten und „Pionieren der Elektromobilität“. Interessierte Bürger*Innen sind willkommen.

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CDU-Fraktion fordert: "Kreisverkehre der Südkamener Spange zügig bauen"

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

Kamen. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kamen begrüßt ausdrücklich die Absicht der Stadt Kamen, den Bau der Kreisverkehre an den Enden der Südkamener Spange vorzuziehen. Da sich der Bau nun noch einmal um mind. zwei Jahre verzögert, sollten die Kreisverkehre schon jetzt gebaut werden, um dem Gewerbe und dem Verkehrsfluss auf Westicker Straße und Dortmunder Allee gerecht zu werden.
Mit einem Beschluss des Planungs- und Straßenverkehrsausschuss am 22.02.2018 soll nun der Kreis Unna gebeten werden, die Kreisverkehre zeitnah zu bauen. Die Beseitigung des einen von zweien, zwischen Köln und Berlin, noch bestehenden schienengleichen Bahnübergängen in Südkamen ist erst ab 2020 in Sicht. Für die CDU ist das ein Trauerspiel.

Ralf Eisenhardt: „Die CDU-Fraktion hat die Südkamener Spange erst am 07. Februar 2018 mit dem zuständigen Sachgebietsleiter beim Kreis Unna, Herrn Jürgen Busch ausführlich diskutiert. Wir stehen nach wie vor hinter dem Gesamtprojekt. Gleichzeitig sind wir aber der Meinung, dass nach einem derartig langen Planungsvorlauf der Grundsatz „Genauigkeit vor Schnelligkeit“ kaum noch zu vermitteln ist.“

Karsten Diederichs-Späh ergänzt: „Wir haben mit Herrn Busch schon in der besagten Sitzung die jetzt in der Vorlage thematisierten Vorschläge zum Vorziehen von Teil-Aspekten aus dem Gesamtprojekt diskutiert. Der Bau der Kreisverkehre im Zuge von Dortmunder Allee und Westicker Straße sichert Entwicklungsperspektiven in beiden Gewerbegebieten und verbessert die Anbindung bestehender Betriebe. Das Teil-Projekt „Körnebrücke“ verbessert darüber hinaus die Verkehrssicherzeit für Fußgänger und Radfahrer des Körneradweges – auch dies ist eine sinnvolle Maßnahme, die im Übrigen auf eine Initiative der CDU zurückgeht.“

Beide Ratsvertreter sind weiterhin der Auffassung, dass das Vorziehen von Teilaspekten aus dem Gesamtprojekt Südkamener Spange den Druck auf alle Beteiligten – Bund, Bahn und Kreis – erhöht, die bestehende und durch Verwaltungsgerichtsurteile bestätigte Kreuzungsvereinbarung ab 2020 wirklich umzusetzen.

Die Vertreter der CDU werden vor diesem Hintergrund der entsprechenden Beschlussvorlage im Planungs- und Straßenverkehrsausschuss am 22.02.2018 zustimmen.

 

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Parteienbündnis schickt Tanja Brückel mit einstimmigem Votum in die Bürgermeisterwahl

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WahlBrückel5218KBParteienbündnis schickt Tanja Brückel mit einstimmigem Votum in die Bürgermeisterwahl. Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.de

von Katja Burgemeister

WahlBrückel8218KBKamen. Es war nicht Weihnachten in der Kamener Stadthalle. Die kleinen farbenfrohen Tannen auf den Tischen, auf den Buttons und Aufklebern symbolisierten Tanja „Tanne“ Brückel, die gemeinsame Bürgermeister-Kandidatin des Kamener Parteienbündnisses. Die weihnachtliche Werbung in allen Parteifarben fruchtete: Volle Zustimmung gab es bei der Wahl am Samstag von allen 78 wahlberechtigten Mitgliedern der vier Parteien. Nur vier Enthaltungen tauchen im Endergebnis auf.

Weihnachtliche Harmonie am Ende auch auf der Bühne. CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Freie Wähler: Alle hatten sich ein einheitliches „Tanne“-Shirt übergezogen und ihrer gewählten Kandidatin keine Tanne, aber dafür farbenfrohe Blumen überreicht. Dabei musste die rund 150 Gäste starke Wahlgemeinschaft doch einige Zeit auf das einhellige Ergebnis warten. Nachdem alle Parteien eigene Räume für die geheime Wahl bezogen hatten, brauchten die 46 CDU-Mitglieder dann doch stolze eineinhalb Stunden für ihr Votum. Dabei hatte es im Vorfeld noch eine eigene Versammlung gegeben.

Harmonie auch zu Beginn. Alle Parteichefs waren sich in ihrem abschließenden Votum für Tanja Brückel einig. Die Kandidatin ist die richtige, um überparteilich Brücken zu bauen, alle mitzunehmen, innovativ zu sein, neue Wege zu gehen und nicht einfach nur „weiter so“ dort zu rufen, wo es schwierig wird. Ungeachtet der Unkenrufe von außen und Wertungen eines „Mitte-rechts-Bündnisses“ habe man mit dem Parteienbündnis zur Kandidatenkür etwas geschafft, „das nicht selbstverständlich ist“. Das alles auf einer freundschaftlichen Basis mit zwar häufig unterschiedlichen Wegen, aber „einem Ziel, das immer identisch ist“, so Andreas Dörlemann.

WahlBrückel2218KBEine gute Atmosphäre wünscht sich auch für den weiteren Weg zur Bürgermeisterwahl die Kandidatin selbst. „Ungeachtet des Ausgangs haben wir schon jetzt etwas Neues geschaffen“, betonte sie. Klassische Ressentiments seien in den Parteien außen vor gelassen worden. Aufbruchstimmung, der gemeinsame Wille: Das war ausschlaggebend für Tanja Brückel, sich als Kandidatin aufstellen zu lassen. Garantieren kann sie, sich kompromissbereit, neutral, durchsetzungsstark und überparteilich einzusetzen. Mehr Versprechen „will ich nicht machen, denn die muss man halten können – dafür braucht man aber Einblick in die Dinge“.
Familie und Sozialpolitik, „das ist mein Thema, da steckt mein Herzblut drin“, betont sie „ganz ehrlich“. Darin verberge sich aber noch weit mehr: Bildung, Wirtschaft, Stadtentwicklung, demografischer Wandel, Wohnqualität und viele weitere Themen sind ihr aus diesem Schwerpunkt heraus vertraut. Studium der Rechtswissenschaften, Umschwung in die Sozialarbeit, Tätigkeiten für IKEA, das Jugendamt in Hamm, das Akademische Auslandsamt der FH Dortmund und für die Bezirksregierung Arnsberg. Schließlich die Gründung der Familienbande und Geschäftsführerin des Landesverbandes der Mütterzentren und offenen Häuser in NRW und damit viele Berührungspunkte mit Politik, Verwaltung. Ihre Themen „sind für mich kein Gedöns“. Zuwanderung, Migration oder Integration mit demografischem Wandel und Überalterung unter einen Hut bringen: „Wir sind in einer gravierenden Umbruchphase“, betonte Tanja Brückel. Konzepte müssten her, „mit einem fröhlichen ‚weiter so‘ werden wir auf Dauer nicht weit kommen.“

Viel Applaus gab es für ihre Rede. Vor allem aber für ihr Versprechen, mit Enthusiasmus, mit Kostenbewusstsein, Kreativität und dem Willen, Konzepte interdisziplinär auf den Weg zu bringen, die Wahl anzugehen, gab es klatschende Zustimmung. Dafür wünscht sie sich eine „offene und den Sachthemen zugewandte Atmosphäre“ und Vertrauen, denn nur so sei Veränderung möglich. Dem Amt will sie eine „unabhängige Handschrift“ geben. Erfolg hat für sie drei Buchstaben: TUN. Den ersten Schritt dorthin haben die Mitglieder des Parteienbündnisses am Samstag erfüllt.

Die Abstimmungsergebnisse im Einzelnen:
CDU: 43 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen
Bündnis 90/Die Grünen: 11 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen
FDP: 11 Ja-Stimmen
Freie Wähler: 9 Ja-Stimmen

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Zebrastreifen für sicheren Fußweg durch CDU-Fraktion angeregt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

ralfeisenhardtcduKamen. Die CDU-Fraktion regt in der Straße Im Telgei in Kamen-Methler einen Fußgängerüberweg an. Dazu stellt sie einen Antrag an den Planungs- und Straßenverkehrsausschuss. Dieser soll die Verwaltung bitten zunächst die Umsetzbarkeit dieser Maßnahme zu prüfen.

„An dieser Stelle halten wir einen Fußgängerüberweg für angebracht, denn zahlreiche Bahnnutzer empfinden diese Stelle als gefährlich.“, so Ralf Eisenhardt und Karsten Diederichs-Späh für die CDU-Fraktion.

Folgende Begründung führt die CDU-Fraktion in dem Antrag dafür an. „Im östlichen Verlauf der Straße Im Telgei wird der Bürgersteig nur auf der südlichen Straßenseite geführt. Unmittelbar vor der Böschung der Straßenüberführung knickt die Straße Im Telgei nach Süden hin ab. Genau in der Flucht des Bürgersteigs an dieser Stelle aber befinden sich die Zuwegung zum Bahnsteig Richtung Hamm sowie die Antritte von Treppe und Rampe über die Brücke zum Bahnsteig Richtung Dortmund.
Der Fußgängerverkehr bündelt sich an dieser Stelle, sowohl von Kindern wie auch von Pendlern.“(Zitat Ende)

Zunächst soll die Verwaltung allerdings prüfen, ob das auch so umsetzbar ist, denn ein Fußgängerüberweg ist durchaus an Kriterien gebunden, die belastbar ermittelt werden müssen. „Wir wünschen uns daher eine Analyse der Ist-Situation, auf deren Grundlage dann eine Entscheidung dazu getroffen werden kann.“, so Eisenhardt abschließend.

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Heerener SPD geht mit dröhnendem Klopfen und deutlichen Meinungen in die Wahlen

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von Katja Burgemeister

Kamen-Heeren. Dröhnendes Klopfen wurde Elke Kappen mit auf den Weg gegeben. Das sendeten die Genossen des Heerener SPD-Ortsvereins als Votum, Auftrag und Zeichen der Unterstützung für die Bürgermeisterkandidatur der 1. Beigeordneten bei ihrer Mitgliederversammlung aus. Gleichzeitig wählten sie zwölf Delegierte, die am 8. März in der Vertreterversammlung für die Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten ihre Stimme abgeben sollen.

Die volle Unterstützung der Heerener Sozialdemokraten ist Elke Kappen jedenfalls gewiss. Die ärgern sich über die Aufstellung einer Kandidatin durch ein Bündnis aus CDU, FDP, Bündnisgrünen und freien Wählern. Dadurch werde versucht, der SPD Schaden zuzufügen, ließen Rufe aus dem Plenum verlauten. Diskutiert wird hierüber noch intern. Auf die nächste Mitgliederversammlung verschoben ist zudem die Diskussion über das Mitgliedervotum über die Beteiligung der SPD an der neuen Bundesregierung. Dazu gibt es auch in Heeren unterschiedliche Meinungen, die eine rege Debatte erwarten lassen und die Tagesordnung am Mittwoch gesprengt hätten. Dann wird vielleicht auch feststehen, wie viele der rund 3.000 neuen Mitglieder aus dem eigenen Stadtteil kommen. Immerhin fünf Neuaufnahmen konnten während des Wahlkampfes verzeichnet werden – von sehr jungen Neumitgliedern im Alter zwischen Anfang und Mitte 20.

Elke Kappen sieht die Zustimmung der Heerener jetzt als „gemeinsame Aufgabe“ und will noch einmal nach Heeren-Werve kommen, wenn ihre Kandidatur offiziell ist. Dann soll über Inhalte gesprochen werden. Am Mittwoch stand vor allem ihre Person im Mittelpunkt. Aufgewachsen ist sie in Kamen-Mitte und seit April 2016 1. Beigeordnete der Stadt, Abitur am Kamener Gymnasium, Studium der Sozialen Arbeit: „Danach bin ich zufällig in der Verwaltung gelandet“, erzählte Elke Kappen von sich. In Werne hat sie viele Bereiche der Stadtverwaltung kennengelernt – bis hin zur Dezernentin. Die Verwaltung ist für sie ein Ort, „an dem gestaltet wird.“ 2016 ist Elke Kappen auch in die SPD eingetreten – „aus Überzeugung, vielen Gerüchten zum Trotz.“.

Ihre Schwerpunkte sind die Bereiche Familie, Jugend, Bildung, Sport und Kultur. Hier sei in Heeren viel erreicht worden: Kita-Plätze für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Zuzug vieler junger Familien in den Stadtteil, der Umzug der VHS in die ehemalige Käthe-Kollwitz-Schule: Insbesondere die beiden letzten Punkte „beleben den Stadtteil“. Besonders neugierig waren die SPD-Mitglieder, wie es weitergeht mit dem integrierten Handlungskonzept für den Stadtteil. Die 1. Baumaßnahme soll Ende der Sommerferien beginnen. Das Stadtteilbüro wird ebenfalls gut angenommen, wusste Elke Kappen zu berichten – „nicht nur als reine Beschwerdestelle“. Die Umrüstung der alten Straßenbeleuchtung auf LED wie bereits in Kamen geschehen, das Bordsteinproblem: Auch kleinere Probleme nahm Elke Kappen mit ins Rathaus.

Die Heerener Genossen bereiten sich derweil auf die nächste Versammlung mit Diskussionen über grundlegende Parteithemen vor. Und auf den Frühjahrsputz: Der wird am 10.3. um jeweils 10 Uhr traditionell an den Feuerwehrgerätehäusern in Heeren und Derne und an der Alten Schule in Werve auch unter Beteiligung der SPD-Mitglieder stattfinden. Blumen gab es für Friedhelm Lipinski: Der kam zur Mitgliederversammlung, obwohl er Geburtstag hatte.

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Stadtparteitag der FDP Kamen am 26.01.2018

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FDP Vorstand 2018Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Heike Schaumann, Alexandra Schnell, Andre Neumann, Alfred Mallitzky, Sarah Mallitzky, Frank Ellerkmann Kamen. Der Stadtparteitag der FDP Kamen fand am 26.01.2018 im „Hotel Stadt Kamen“ statt. In seinem politischen Rechenschaftsbericht blickte der alte und neue Vorsitzende, Alfred Mallitzky, auf ein erfolgreiches politisches Jahr 2017 der FDP zurück:
Die FDP sei wieder im Bundestag vertreten, Rot-Grün wurde in NRW abgelöst. In Kamen einigte sich das Parteienbündnis auf die gemeinsame Bürgermeisterkandidatin Tanja Brückel, die sich zu diesem Anlass noch einmal persönlich vorstellte. Tanja Brückel betonte, dass diese Einigung über Parteigrenzen hinweg sie besonders motiviere und ihr die Entscheidung für eine Kandidatur leicht gemacht habe. Zitat: „Ich möchte eine Bürgermeisterkandidatin für alle sein.“

Ergebnisse der Wahlen:

- Stadtverbands-Vorsitzender: Alfred Mallitzky

- stellvertretender Stadtverbands-Vorsitzender:Andre Neumann

- Schatzmeister: Hans-Christian Henze

- Schriftführerin: Sarah Mallitzky

- Beisitzer:Alexandra Schnell und Frank Ellerkmann

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