Artenschutzaktion „Wildes Kamen“: Für mehr Arten in den heimischen Garten oder auf den Balkon

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blumenprachtKWKamen. Zum diesjährigen Tag der Artenvielfalt am 22. Mai hat der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Aktion vorbereitet, mit der aufgezeigt werden soll, wie Artenschutz auf kleinen Flächen funktioniert. „Die kleinen Flächen wie Gärten und Balkone haben zusammen eine wichtige Bedeutung für den Artenschutz in unserer Stadt.“ sagt Peter Gerwin als Sprecher für Artenschutz der Kamener GRÜNEN. „Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, wie einfach das geht und wie man schon mit wenig Aufwand nicht nur viel fürs Auge, sondern auch für Vögel und Insekten erreichen kann.“

Die Grünen rufen in ihrer Aktion alle Kamener dazu auf bis zum 15. Mai ein Foto einer kleinen Fläche im Kamener Stadtgebiet an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden, auf der etwas Gutes für den Artenschutz zu sehen ist. Am 22. Mai werden die besten Fotos auf dem Instagram-Kanal der Kamener Grünen vorgestellt und die schönsten Einsendungen mit Preisen ausgezeichnet. Pandemiebedingt findet man Infos und Tipps zur Aktion vorrangig auf unserem Instagram-Account, auf Facebook oder auf der Internetseite des Ortsverbandes.

„Am kommenden Sonntag den 25.04.2021 um 11.00 Uhr findet auf Instagram auch ein Livechat mit dem Naturexperten Dr. Götz Loos statt, bei dem sich jede*r mit ihren Fragen im Chat beteiligen kann,“ kündigt Peter Gerwin an. Dr. Götz Loos wird hier auch hilfreiche Tipps geben, was jede*r im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon für den Artenschutz tun kann.

Finden kann man den Livechat auf Instagram unter „gruene_kamen“.

Fachkräftemangel: CDU weist auf Ausbildungsförderung für Kita-Helfer hin

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Sarah GruenebergcduSarah Grüneberg, Mitglied des Rates, CDU Kamen. Der Mangel an Fachkräften in den Kamener Kindertageseinrichtungen beschäftigt die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kamen. Sie weist darauf hin, dass ein Förderprogramm zur Ausbildung von staatlich geprüften Kinderpfegerinnen und -pflegern Abhilfe schaffen könnte: Kita-Helfern soll eine Weiterqualifikation angeboten werden.

Im März sei in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage im Landtag NRW zur personellen Ausstattung in den Kindertageseinrichtungen mitgeteilt worden, dass im Jahr 2020 in Kamen ein Defizit von sechs Fachkräften vorhanden gewesen sei, so die Union. „Im gesamten Kreis Unna fehlten 2020 insgesamt 39 Fachkräfte. Im Jahr zuvor waren es kreisweit gerade sieben Kräfte und Kamen wies kein Defizit auf“, zeigt Sarah Grüneberg, stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses die derzeitige Situation auf. Das sei eine beunruhigende Entwicklung. Die Tendenz des Mangels an Fachkräften sei zudem leider landesweit steigend, wie aus der Antwort der Landesregierung zu entnehmen sei. Die CDU-Fraktion habe jetzt erfahren, dass die Landesregierung ein Förderprogramm zur Ausbildung von staatlich geprüften Kinderpflegerinnen und -pflegern aufgelegt hat. Damit soll den sogenannten Kita-Helferinnen und -helfern eine Qualifizierungsmaßnahme angeboten werden. Die Einstellung von Kita-Helfern sei zur Unterstützung und Entlastung pädagogischer Kräfte in den Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie möglich geworden. Diese Unterstützung sei am Jahresanfang um sieben Monate bis zum Ende des aktuellen Kita-Jahres am 31. Juli 2021verlängert worden. Nun könne diesen Kräften eine Möglichkeit geboten werden, auch weiterhin in dem Bereich tätig zu bleiben, soweit sie zu einer Fortbildung bereit seien, so die CDU-Fraktion. Darüber hinaus könnten Jugendliche, die mit einem Hauptschulabschluss eine pädagogische Berufsbildung anstreben, zu staatlich geprüften Kinderpflegerinnen und -pflegern ausgebildet werden. Der Abschluss beinhaltet die Qualifikation für weitere berufliche Möglichkeiten, wie etwa für die Erzieher/-innenausbildung. Diese Möglichkeit der Aus- beziehungsweise Fortbildung müsse man den Trägern der Kindestageseinrichtungen ebenso nahe bringen, wie aktuellen Schulabgängern und den derzeitigen Kita-Helfern - ansonsten, so Grüneberg, laufe man Gefahr, "in die Falle des Fachkräftemangels zu laufen". CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhardt kündigt an, dass seine Fraktion die Entwicklung in diesem Bereich im Auge behalten werde. Die Qualifikation des Personals im Bereich der Kinderbetreuung sei im Interesse der Allgemeinheit, sowohl der Kinder, der Eltern, der Träger und auch der Kommunalpolitik. „Schließlich geht es hier um das Hineinwachsen unserer Kinder in die soziale Umwelt und deren Werte am Anfang ihrer Entwicklung“, so Eisenhardt. Und die sei besonders wichtig für das ganze Leben.

27 Prozent der Kamener Viertklässler wechseln an Gymnasien

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gymnasiumAG1020Foto: Aelx Grün Archiv KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. 361 Schüler der vierten Jahrgänge der sechs Kamener Grundschulen werden im Schuljahr 2021/2022 auf weiterführende Schulen gehen. Den Verteilungsplan legte die Verwaltung am Dienstag im Schul- und Sportausschuss des Rates der Stadt Kamen vor.

142 Viertklässler wechseln an die Gesamtschulen, davon 31 von der Diesterwegschule, 29 von der Friedrich-Ebert-Schule, 14 von der Eichendorffschule, 22 von der Jahnschule, 20 von der Astrid-Lindgren-Schule und 26 von der Südschule. Drei der Schüler gehen künftig auf die Gesamtschulen in Bergkamen und Unna. Ans Gymnasium wechseln  insgesamt 97 Viertklässler, davon 16 von der Diensterwegschule, 17 von der Friedrich-Ebert-Schule, zwölf von der Eichendorffschule, 18 von der Jahnschule, neun von der Astrid-Lindgren-Schule und 25 von der Südschule. 17 von ihnen gehen an Gymnasien in Unna, jeweils einer nach Bergkamen und Bönen und zwei nach Dortmund und Werne. An die Realschulen gehen 69 ehemalige Kamener Grundschüler, davon 24 von der Diensterwegschule, 13 von der Friedrich-Ebert-Schule, sieben von der Eichendorffschule, zehn von der Jahnschule, acht von der Astrid-Lindgren-Schule und sieben von der Südschule. Von ihnen gehen drei nach Bergkamen und einer nach Unna. Die Hauptschule verzeichnet elf Neuzugänge, davon zwei von der Diensterwegschule, vier von der Friedrich-Ebert-Schule, jeweils einen von der Eichendorff- und der Jahnschule, zwei von der Astrid-Lindgren-Schule und einen von der Südschule. Für zehn weitere Schülerinnen und Schüler findet der Unterricht künftig in einem Förderzentrum statt beziehungsweise ist noch keine Entscheidung für eine weiterführende Schule gefallen. Vier Grundschulabgänger sind noch nicht angemeldet. Außerdem mitgeteilt wurde seitens der Verwaltung, dass in den Sommerferien im Freibad Schwimmkurse für Kinder angeboten werden sollen, wenn es die Pandemielage erlaube. In Fünfergruppen sollen die Kinder insgesamt fünf Wochen lang Schwimmunterricht erhalten. Die Aktion sei bereits mit den GSW abgesprochen, teilte die Verwaltung mit - wenigstens ein kleiner Lichtblick für Kinderaugen in diesen trüben Corona-Tagen. Außerdem sei ein Antrag für einen vorgezogenen Baustart für das Kombibad gestellt worden.

Berichte im Ausschuss: Schule in den Zeiten der Corona - Grüne scheitern mit Aufruf an Land

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ratssaal2020KWvon Alex Grün

Kamen. Verwaltung und Schulleitungen erstatteten am Dienstag in der Sitzung des Schul- und Sportausschusses des Rates der Stadt Kamen Bericht über die Situation des allgemeinen Schulbetriebes unter den Bedingungen der Corona-Pandemie. Im gleichen Zuge ergab sich eine Debatte darüber, was ein Sachantrag ist, und was nicht.

Die aktuelle Situation sei eine erhebliche Herausforderung für Schüler, Lehrer und alle anderen Betroffenen im Schulwesen, erklärte Bürgermeisterin Elke Kappen. Aktuell gebe es glücklicherweise keinen Coronafall an den Kamener Schulen. Mit Hinweis auf die stetige Korrespondenz mit der Landesregierung könne sie verstehen, dass große Unsicherheit herrsche. Die täglich wechselnden Nachrichten über bevorstehende oder obsolet gewordene Maßnahmen gingen auch ihr an die Nerven, so Kappen. Hieß es erst, dass der Schulbetrieb nach den Osterferien im gleichen Modus fortgesetzt werden solle, wie vorher, wurde kurz vor Ferienende mitgeteilt, dass dies nicht möglich sei, ebenso kurzfristig kam auch die Meldung, dass Tests an Schulen jetzt verpflichtend sind. Von der Lieferung der Impfdosen, auf die man seitens der Verwaltung über mehrere Tage hinweg vertröstet worden sei, ganz abgesehen. "Die Halbwertzeit der Nachrichten ist kaum länger als die Infektionszeit", zitierte Kappen aus einem kritischen Schnellbrief des Städte- und Gemeindebundes.

Gesamtschulleiter Frank Stewen könnte mit seinen Erfahrungen aus den letzten Monaten, wie er sagt, "ganze Bücher füllen". Bis jetzt habe alles gut funktioniert. Die verpflichtenden Tests würden sehr gut angenommen, Verweigerer gebe es an der Gesamtschule kaum. 1.300 Testkits seien schnell aufgebraucht, aber die neuen seien teilweise schon geliefert worden. Allerdings sei gerade bei den kommenden Absolventen die Sorge um ihre Abschlüsse groß. Noch könne man die Schüler von der Notwendigkeit der Maßnahmen überzeugen und "ins Boot holen", so Stewen. Aber: "So langsam geht uns die Puste aus". An der Gesamtschule sei man jetzt gespannt auf die nächsten Tage.

Beate Schröter, Schulrätin für den Schulamtsbezirk III des Kreises Unna und damit verantwortlich für die Grundschulen in Kamen, Bergkamen und Bönen, berichtet, dass einige Schulen erst am Montag mit Schnelltests beliefert worden seien. Obwohl viele Kinder mit der für den Selbsttest erforderlichen Feinmotorik überfordert seien, sei es überraschend gut gelaufen, so Schröter. Allerdings sei dies sicherlich auch der derzeitigen Hilfsbetreuung geschuldet - je weniger Schüler, desto schneller der Test.

Was die Geschwindigkeit der Testmaßnahmen betrifft, kann Realschulleiter Peter Wehlack nach zwei Tagen nur sagen: "Die erste Stunde kannst du knicken". Denn bis alle Tests durchgeführt sind, sei bereits mindestens eine halbe Stunde vergangen - auch, wenn sie Schnelltests heißen. Sie nach Unterricht durchzuführen, mache aber eben auch keinen Sinn. Mit dem Wechselunterricht habe man an der Realschule "ganz gute" Erfahrungen gemacht. Allerdings habe sich gezeigt, dass nicht alle Kinder so am Ball geblieben sind, wie erhofft. Es sei insgesamt schwer, die Schüler zu erreichen, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Anerkennendes Klopfen gab es seitens der Ausschussmitglieder aller Fraktionen für die Leistung der Beschäftigten im Kamener Schulwesen und insbesondere für die Lehrer.

Mit einem Aufruf an die Landesregierung, "endlich eine nachhaltige und langfristig verlässliche Strategie zur Beschulung der Schüler*innen im Land Nordrhein-Westfalen bis zum Ende der Coronapandemie, unter Einbeziehung der Schüler*innen-, Lehrer*innen- und

Elternvertretungen sowie der Schulverwaltungen, vorzulegen, diese entsprechend zu

kommunizieren und konsequent umzusetzen", entfachten die Bündnisgrünen eine Grundsatzdebatte über das Wesen des Sachantrags. Und liefen damit ins Leere: Es sei eine reine Meinungsäußerung, der er sich auch anschließe, räumte SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler ein - dem Beschlussvorschlag für den resolutionsähnlichen Aufruf im Namen des Ausschusses würde seine Fraktion indessen nicht  zustimmen. Dafür sei ein Ratsausschuss nicht das geeignete Gremium. CDU-Fraktionschef Ralf Eisenhardt ging in seiner Ablehnung gegen den Beschlussvorschlag noch einen Schritt weiter und bezeichnete den Vorstoß als "Schauantrag", wie überhaupt einiges, was in letzter Zeit von den Bündnisgrünen gekommen sei. Ob es die Klimaresolution, die Resolution gegen das Sterben im Mittelmeer oder für eine Städtepartnerschaft mit Ghana sei, die, so gut sie auch gemeint gewesen seien, allesamt mehr oder weniger scheiterten - "im Rat und in den Ausschüssen haben solche Anträge nichts zu suchen", so Eisenhardt, auch mit Verweis auf die Gemeindeordnung. Er riet den Bündnisgrünen, ihre Parteipolitik im Sinne der Effektivität etwa in den Fußgängerzonen und auf Wahlveranstaltungen zu machen - sofern es irgendwann wieder möglich ist. "Populistisch und empörend" seien die Äußerungen für Bündnis90/Grüne-Fraktionsvorsitzende Anke Dörlemann. Die Bewertung bundesweiter und weltpolitischer Inhalte gehöre ebenso zur Ratsarbeit, wie der Umgang mit rein lokalbezogenen Themen. Das sah die Mehrheit der Ausschussmitglieder anders: der Antrag wurde mit fünf Stimmen befürwortet, drei Mitglieder enthielten sich, der "Rest" des Ausschusses erteilte ihm eine Absage.

 

Regenbogen nicht vorgesehen: Flaggenverordnung macht Toleranzbekundung formell Strich durch Rechnung

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rathaus17KWvon Alex Grün

Kamen. Um ein Symbol für Vielfalt, Respekt und Toleranz zu setzen, wollen die Kamener Bündnisgrünen am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und dem Christopher Street Day, die Regenbogenfahne in Kombination mit der Fahne der Stadt Kamen vor dem Rathaus hissen. Dass dies trotz fraktionsübergreifender Zustimmung gar nicht so einfach ist, erfuhren am Montag die Mitglieder des Sozial-, Teilhabe-, Generationen- und Familienausschusses des Rates der Stadt Kamen.

Die Kamener Bündnisgrünen hatten dem Ausschuss einen Antrag zur Beschlussfassung vorgelegt: Unter dem Motto "Kamen ist bunt - mehr Sichtbarkeit schaffen" wollen die Grünen sich mit der "LGBTIQ-Community" solidarisieren - der Gemeinde der Menschen, die sich der "Lesbian/Gay/Bisexual/Transgender/Intersexual/Queer"-Bewegung zugehörig fühlen, also den sexuellen Minderheiten.

Als Zeichen der Weltoffenheit und der Solidarität mit den Interessen der LGBTIQ-Community solle künftig jährlich am 17. Mai die Regenbogenfahne in Kombination mit der Fahne der Stadt Kamen vor dem Rathaus gehisst werden, so der Beschlussvorschlag. "Damit zeigen wir, dass wir uns in Kamen aktiv gegen Diskriminierung von LGBTIQ-Personen einsetzen", erklärt Fraktionschefin Anke Dörlemann. "Mit dem Einbringen des Themas machen wir aufmerksam auf die Vielfalt der Lebensformen, wir geben Raum und sensibilisieren", so Dörlemann. Damit leiste der Rat der Stadt Kamen einen Beitrag dazu, "dass Kamen, der Kreis Unna und die Welt zu einem sicheren Zuhause" würden, unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlecht. Der Antrag wäre auch einstimmig angenommen worden, die Fraktionen sprachen sich allesamt für die Beflaggung aus, auch wenn sie etwa aus Sicht der CDU-Fraktion nicht unbedingt nötig sei. Das Bekenntnis zu Artikel 3 des Grundgesetzes, das Diskriminierung verbietet, sei schließlich eine Selbstverständlichkeit, wie stellvertretender Ausschussvorsitzender Wilhelm Kemna betonte. Linke/GAL-Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Grosch erwiderte, es gebe durchaus auch vor Ort Probleme mit Homophobie, es sei sprichwörtlich an der Zeit, Flagge zu zeigen.

Einig war man sich indessen darin, dass keine Fraktion ein Problem mit dem symbolträchtigen Stoffstreifen am Rathausmast gehabt hätte. Nun sei es aber so, dass für das Land NRW eine Beflaggungsverordnung bestehe, wie Beigeordnete und Dezernentin Hanna Schulze erklärte. Eine Flaggenkombination aus der Stadt- und der Regenbogenfahne sehe das Land derzeit nicht vor, obwohl der Regenbogen mittlerweile ein bekanntes Symbol sei. Es stehe also nicht in der Entscheidungsgewalt des Ausschusses, sondern allenfalls in der des Rates oder der Bürgermeisterin, die sozusagen das Hausrecht habe.

Letztlich einigte sich der Ausschuss mit Blick auf den nahenden Termin darauf, ein Votum des Ausschusses mit Bürgermeisterin Elke Kappen abzustimmen. Als vorläufigen Ersatz für eine dauerhafte Lösung könne an dem Tag eine Europaflagge in Verbindung mit der Regenbogenfahne hochgezogen werden. Diese sei in der Landesverordnung durchaus vorgesehen, wie Dezernentin Schulze erklärt.

 

CDU nimmt Luftqualität im Stadtgebiet unter die Lupe: Anfrage im Klimaausschuss

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KamenLuft090314 RH 017von Alex Grün

Kamen. Die Luftqualität in ganz NRW hat sich verbessert. Alle Grenzwerte würden eingehalten, so eine Verlautbarung des Landes NRW im März des Jahres. Gemessen hat das Landesamt für Natur und Umwelt und Verbraucherschutz. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kamen fragt nun nach den bestehenden Verhältnissen vor Ort. Drei Fragen zur Luftqualität in der Sesekestadt stellt die Union im Zuge einer Anfrage in der kommenden Sitzung des Klima- und Umweltausschusses an die Verwaltung: Gibt es Handlungsbedarf? Werden derzeit Messungen zur Ermittlung von Problemlagen vorgenommen? Und: Gibt es Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über die Luftqualität, die sich aktuell in Bearbeitung befinden? Hintergrund: Im Jahr 2012 habe der Luftreinhalteplan noch Handlungsbedarf zur Verbesserung der Luft auf der Bahnhofstraße aufgezeigt. Zwei Jahre später habe daraufhin die Verwaltung Entwarnung gegeben: die Belastungen mit Stickstoffdioxid waren unter die vorgegebenen Grenzwerte gefallen. Auf der Lünener Straße sei noch ein Passivsammler installiert. „Das Thema ist nun im Klimaschutzkonzept integriert“, so Michael Bierhoff, stellvertretender Vorsitzender des Umwelt- und Klimaschutzausschusses des Rates der Stadt Kamen. „Damit ist der Anspruch an die CO2-Einsparungen noch höher definiert“, erklärt Bierhoff. Daher interessiere sich die CDU-Fraktion insbesondere für die Frage, ob alle Grenzwerte auch aktuell an den viel befahrenen Straßen weiterhin eingehalten werden - oder ob die Stadtverwaltung noch Handlungsbedarf sehe. Um den derzeitigen Sachstand zu erfahren, hat die CDU-Fraktion die Anfrage zur nächsten Sitzung Umwelt- und Klimaschutzausschuss schriftlich vorab gestellt, die für den 14. Juni geplant ist.

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