Über 400 Kinder erleben die Abenteuer von Pinocchio

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kultur

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von Christoph Volkmer

Kamen. Das Theater für Kinder ist in Kamen ein Erfolgsgarant - ganz egal ob überdacht in der Konzertaula oder Open Air wie am heutigen Donnerstag, 20. Juli 2017, in der Innenstadt. Im Rahmen des SummerLife-Programms war Manfred Kessler vom Kindertheater Chapiteau zum zweiten Mal in der Sesekestadt zu Gast und begeisterte rund 400 überwiegend junge Zuschauer mit seinem sein „One-Man-Musical“, bei dem er in verschiedene Rollen schlüpfte, um die Geschichte von Pinocchio dazustellen.
Die Kinderbuchfigur des italienischen Autors Carlo Collodi hat offenbar auch in Kamen viele Anhänger. „Wie bei der Kamen Klassik-Veranstaltung waren die ersten Besucher schon anderthalb Stunden vor der Aufführung da, um sich die besten Plätze zu sichern“, hat Jörg Höning vom Kulturamt beobachtet.
Die kostenfrei angebotenen Vorführungen im Rahmen des Ferienprogramms für Daheimgebliebene gibt es in Kamen schon seit 2012. „Die Reihe hat sich innerhalb kürzester Zeit etabliert. Bisher sind alle Veranstaltungen für Kinder gut angenommen worden“, unterstreicht Höning. Das ist keine große Überraschung, denn auch bei den Kindertheaterterminen wie „Ritter Rost“ in der Konzertaula bleiben nur selten Plätze frei. Heute sahen die Kinder nicht nur eine Stunde lang gespannt zu, sondern mussten den hölzernen Helden der Mitmachgeschichte zudem verbal unterstützen, damit am Ende alle zusammen ein Happy End feiern konnten.

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Einbruch in Blumengeschäft - Täter erbeuteten Bargeld und Laptop

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgKamen. In der Nacht zu Donnerstag (20.07.2017) haben unbekannte Täter sich Zutritt zum Grundstück eines Blumengeschäftes an der Südkamener Straße verschafft. Sie brachen eine Tür auf und durchsuchten die Geschäftsräume. Nach ersten Feststellungen wurden Bargeld und ein Laptop entwendet.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0. (ots)

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20 Kletterer erklommen den Kletterpark in Hamm

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

ferienfun717SK20 Kletterer erklommen den Kletterpark in HammKamen. Hoch hinaus ging es am Mittwoch beim städtischen Ferienprogramm. 20 Kletterer erklommen den Kletterpark in Hamm. Inmitten vieler Bäume warteten 80 Hindernisse, Seilrutschen, Hängebrücken oder Wackelbalken in 13 Meter Höhe. Bei strahlender Sonne musste manch einer bis an seine Grenzen gehen, um die Herausforderungen zu meistern. Unter www.ferienfunkalender.de oder direkt im Ferienreisebüro auf der Maibrücke in Kamen gibt es noch zahlreiche attraktive und spannende Ferienaktionen im Angebot.

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Autofahrer wenden auf der A 1 bei Schwerte

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgDortmund. Am gestrigen Dienstag (18. Juli) hatten zwei Autofahrer auf der A 1 bei Schwerte eine ziemlich bescheidene Idee. Glücklicherweise kamen sie nicht weit.

Wer im Stau steht hat in der Regel nicht viele Optionen. Ärgern ist mit Sicherheit eine, zur Seite fahren und eine Rettungsgasse bilden eine andere. Keine Option hingegen ist es, das Auto zu wenden und entgegen der Fahrtrichtung zu fahren. Doch genau zu diesem Entschluss kamen zwei Männer gegen 14.20 Uhr.

Kollegen der Polizei befanden sich übrigens auch im Stau in Richtung Bremen, als auf dem Seitenstreifen zwei Autos an ihnen vorbeifuhren - allerdings rückwärts! Dicht gefolgt von zwei weiteren Pkw. Die beiden Autos, ein Skoda und ein Ford, fuhren entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen in Richtung der Ausfahrt Schwerte. Diese erreichten sie allerdings nicht. Die Autos wurden sofort gestoppt.

Gegen beide Autofahrer (31 und 44 Jahre) wird nun wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Den Führerschein mussten sie sofort abgeben.

Eine Meinung zum Thema Verkehrssicherheit konnte bislang nicht von den beiden unbekannten Autofahrern eingeholt werden. Sie fuhren einfach davon, aber diesmal in die richtige Richtung.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeiwache Hagen unter 0231-132/4621 zu melden. (ots)

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Verkehrsunfall mit drei leichtverletzten Personen - LKW fuhr auf PKW auf

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

https://www.kamen-web.de/images/polizei_dummy14.jpgKamen. Am Mittwoch (19.07.2017) musste gegen 13.45 Uhr ein 51 jähriger Baden-Württemberger, der auf der Hochstraße in Richtung Lünener Straße fuhr, an der Baustellenampel zur Abfahrt Henry-Everling-Straße anhalten. Ein nachfolgender, 53 jähriger LKW Fahrer aus Bönen bemerkte dieses zu spät und fuhr auf das Fahrzeug auf. Die drei PKW-Insassen wurden leicht verletzt, mussten aber nicht vor Ort ärztlich behandelt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 6 000 Euro. (ots)

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Gürtelprüfung beim Karate Do Kamen/Bergkamen e.V.

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalsport

Kyu Prufung 2017 07 10 3Die Prüflinge mit ihren Übungspartnern und den Prüfern. Prüflinge (von links nach rechts) David Even, Stefan Hufnagel, Anatoli Loukidis. Elias Bauer und Nils Pawlinsky Kamen. Am Montag, den 10. Juli fand beim Karate Do Kamen/Bergkamen e.V. eine Kyu-Grad- (Schülergrad-) Prüfung statt.

Folgende Karateka traten an:
Elias Bauer zum 6. Kyu (grüner Gürtel),
David Even zum 6.Kyu,
Stefan Hufnagel zum 6. Kyu,
Anatoli Loukidis zum 8. Kyu (gelber Gürtel)
und Nils Pawlinsky zum 4. Kyu (blauer Gürtel2).
Prüfer waren Felix Lehmann, 4. Dan, und Alexander Hakenesch, 1. Dan.

Die Prüflinge zeigten ihr Können in den Disziplinen Kihon Ido (Grundtechniken in der Vorwärtsbewegung), Kata (eine festgelegte Kampfform gegen einen imaginären Gegner) sowie Kihon Ippon Kumite und Yakosuko Kumite (Partnerformen).
Die anwesenden Freunde beziehungsweise Familienangehörigen der Prüflinge konnten sich einen Eindruck von unserer Kampfkunst verschaffen.
Besonders überzeugend war Anatoli Loukidis, die als Weißgurt schon sehr saubere und kraftvolle Techniken zeigte.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen musste zum Abschluss noch ein Konditionsteil absolviert werden. Bei etlichen Liegestützen, Kniebeugen und Ebis (Hocksprünge am Boden) galt es, Willensstärke und Durchhaltevermögen zu beweisen.
Am Ende waren die Prüfer mit den gezeigten Leistungen zufrieden und alle konnten ihre Urkunde zum nächsthöheren Kyu-Grad mit nach Hause nehmen.

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Grußwort des Bürgermeisters

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Amtliches

hermann-hupeSKLiebe Kamenerinnen und Kamener,

sehr gern möchte ich Sie über einige stadtrelevante Themen informieren, die uns in diesem Jahr begleiten werden.

Das neue Kombibad ist in der Planungsphase. Der Rat der Stadt gab in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien dazu seine Zustimmung. Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses kann nun ein Architekturbüro mit den konkreten Planungen beginnen.

Mit der nötigen Sorgfalt und ohne Zeitdruck wurden in den zurückliegenden Monaten Nutzerinteressen hinterfragt und abgestimmt. In einem weiteren Verfahrensschritt wurde ein von den Gemeinschaftsstadtwerken in Auftrag gegebenes Gutachten öffentlich vorgestellt, das nun als Basis für die weitere konsensuale Planungs- und Entscheidungsphase gilt. Begleitend wird die Finanzierung des ehrgeizigen Projektes in enger Abstimmung mit der GSW und den beteiligten Nachbarkommunen Bergkamen und Bönen konsortial abgestimmt. Die Standortentscheidung wurde schon vor geraumer Zeit getroffen. Der alte Standort wird aufgrund seiner guten Erreichbarkeit und seiner Flächenverfügbarkeit auch der Standort für das neue Bad sein.

Da wo früher Fußball gespielt wurde, wird es künftig citynahes Wohnen geben. Die Bauleitplanung für den attraktiven Seseke-Wohnpark wurde jüngst im Stadtrat beschlossen. Auf rd. 8 ha sollen nach einem ersten städtebaulichen Entwurf 100 Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe des Seseke–Grüngürtels entstehen. Vorstellbar sind Mehrfamilien-, Doppel- und Reihen- sowie auch Einfamilienhäuser. Mit dem ersten Spatenstich wird zu Beginn des Jahres 2019 gerechnet.

Nachdem im letzten Jahr bereits mit vorbereitenden Arbeiten für den Seseke Park begonnen wurde, werden aktuell umfangreiche Erd- und Modellierungsarbeiten im Gelände durchgeführt. Die Pläne des Landschaftsarchitekten Glück, Stuttgart, beinhalten einen Uferweg, Spiel- und Sitzplätze sowie einen Zugang zur Seseke. Im Rahmen der Bauarbeiten wird der Lippeverband auch den Hochwasserschutz verstärken. Rd. 2 Millionen Euro werden bis zur Fertigstellung verbaut sein, wobei 80% der Kosten aus Fördermitteln gezahlt werden.

Eine Großbaustelle auf Hochstraße führt seit Baubeginn immer wieder zu Beeinträchtigungen und Engpässen. Die Landesstraßenbauverwaltung baut hier einen neuen Verkehrsknotenpunkt, um damit den angrenzenden Wohnbereich vom Lärm zu entlasten und gleichzeitig das Gewerbegebiet an der Henry-Everling-Straße besser zu erschließen. In diesem Gebiet zeichnet sich eine umfassende neue gewerbliche Entwicklung ab. Die Umbauarbeiten für den Knotenpunkt Hochstraße/Henry-Everling-Straße stehen kurz vor dem Abschluss. In den nächsten Wochen werden noch Sanierungsarbeiten an der Henry-Everling-Straße ausgeführt. Abschließend werden noch in diesem Jahr die Lichtzeichen-anlagen an der Heerener Straße und Dortmunder Allee erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten am Verkehrsknotenpunkt sollen die Fahrbahn und die Brückenbauwerke saniert werden.

Der Startschuss für das Seniorenwohnprojekt im Stadtteil Heeren-Werve fiel bereits im vergangen Jahr. Aktuell wird der Bau von 60 altersgerechten Wohnungen vorangetrieben. . Der Bauzeitenplan sieht eine Fertigstellung Ende des Jahres bzw. Anfang 2018 vor. Der Bau einer Pflegestation mit 60 Plätzen und ein Gesundheitshaus wird in der Folgezeit das Gebäudeensemble komplettieren. Die Grundsteinlegung dazu erfolgte Ende Mai. Mit der Realisierung wird den Menschen im Stadtteil Heeren-Werve die Möglichkeit eröffnet, in ihrem gewohnten Umfeld im Alter leben zu können.

Mit dem integrierten Handlungskonzept Heeren-Werve (IHK) als städtebauliches Entwicklungskonzept wird sich der Stadtteil in den kommenden Jahren nachhaltig und spürbar verändern. Nach einer in der Vergangenheit durchgeführten Online-Befragung und mehreren dokumentierten Bürgerbeteiligungen, die viele Anregungen und Vorschläge enthielten, wurde auf dieser Grundlage zu Beginn des Jahres in einem weiteren Verfahrensschritt ein Wettbewerbsverfahren mit Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern durchgeführt. Eine Fachjury hat Anfang Juli die Wettbewerbsbeiträge gesichtet, bewertet und empfohlen, die Arbeit des 1. Preisträgers Kraft.Raum. aus Krefeld als Grundlage für die weitere Bearbeitung und Qualifizierung des Wettbewerbsraumes zu nehmen. Im Stadtteil Heeren-Werve werden die Ergebnisse in einer Ausstellung bei Specht Küchen in den nächsten Wochen präsentiert.

Die Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist gesichert. Die auf mehrere Jahre ausgelegte Realisierung aller im IHK beschriebenen Maßnahmen umfasst ca. 4,3 Millionen Euro. Das Land NRW beteiligt sich mit 3,5 Mio. Euro, so dass für die Stadt ein Eigenanteil von 800.000 Euro verbleibt.

Eine Aufwertung wird auch das Wohnquartier „Karl-Arnold-Straße/ Blumenstraße“ erhalten. Im Rahmen einer wissenschaftlich durchgeführten Vorstudie des Büros planlokal, Dortmund, erhielt das Freizeitzentrum Lüner Höhe eine zentrale Bedeutung im Sozialraum des Wohngebietes Lüner Höhe. Auf dieser Grundlage ist beabsichtigt, dass Freizeitzentrum in ein Bürgerhaus umzuwandeln. Um den Anforderungen an das Haus gerecht zu werden, sind umfangreiche Umbau, Erweiterungs- und Neubaumaßnahmen erforderlich, mit denen im Frühjahr begonnen wird. Unabhängig von den bevorstehenden Bautätigkeiten nahm ein Quartiermanagers bereits erfolgreich seine Arbeit vor Ort auf.

Weitere Hochbaumaßnahmen betreffen das Bürgerhaus Methler und das Rathaus. So wird das Bürgerhaus Methler renoviert und mit der Erneuerung des Ratstraktes zum Bürgerratssaal begonnen.

Soweit die Projekte, die unsere Stadt in ihrer Außendarstellung verändern werden. Daneben gibt es einen umfangreichen Arbeitskatalog, den es zu bearbeiten gilt. Ich denke in diesem Zusammenhang an viele Projekte und Maßnahmen, die den Alltag, insbesondere den der Familien, erleichtern. So wird in Kooperation mit den Trägern der Kindertagesstätten eine komfortable Betreuung in den Kindergärten geschaffen, die dem Anspruch auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunehmend gerecht wird. Sie soll in diesem und in den kommenden Jahren weiter optimiert werden. Dies wird ebenfalls für die Betreuungssituation im Offenen Ganztag für den Primarbereich angestrebt. Von großer Bedeutung für städtisches Leben gilt seit jeher die Schul- und Sportlandschaft, die konzeptionell auch künftig stetige Optimierungen vorsieht. Neben der Stadtbücherei, die eine große Akzeptanz in der Bevölkerung besitzt und über ein vielfältiges Angebotsspektrum für jung und alt verfügt, ist die Musik- und Volkshochschule mit einem breit gefächerten Angebot ein Treffpunkt für Menschen aller Altersstufen. Auch hier sollen bestehende Strukturen erhalten und mit Augenmaß weiterentwickelt werden. Das Haus der Stadtgeschichte oder auch das vielfältige Kulturangebot in den Jugendzentren sowie in der Konzertaula sollen auch künftig Garanten für ein intaktes und familienfreundliches Stadtklima sein.

Mein Wunsch an Sie: Begleiten Sie die stadtspezifischen Prozesse - und wenn Sie mögen engagieren Sie sich für unsere Stadt. Die Möglichkeit dies zu tun ist vielschichtig.

Gern stehe ich Ihnen persönlich für ein Gespräch oder ergänzende Informationen zur Verfügung. Unabhängig davon helfen Ihnen selbstverständlich auch die zuständigen Fachbereiche Stadtverwaltung. Sprechen Sie mit uns!

Ihr

Hermann Hupe

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Hauptsaison für Campylobacter

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

Bochum. Es ist Sommer und die Nation grillt – Geflügel etwa, weil es als wenig fetthaltig gilt. Doch der eine oder andere Teilnehmer wird das Grillfest nicht unbeschadet überstehen. Fieber, Bauchschmerzen und heftige Durchfälle werden für plötzliches Ungemach sorgen. Denn eine bisher wenig bekannte Gefahr lauert an Grillplätzen und in Küchen der Republik – Campylobacter heißt sie und ist für eine Vielzahl von Magen- und Darminfektionen verantwortlich.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt eine stetige Zunahme von Erkrankungen wegen Campylobacter fest und auch das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnet in seinem Infektionsepidemiologischem Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten über 70.000 Fälle. Wenn auch vornehmlich jüngere Menschen betroffen sind, ist die Erkrankung besonders für Kleinkinder, Alte und Immungeschwächte eine problematische Situation.

Mit Hygiene vorbeugen
Die Infektion erfolgt meist durch unsachgemäßen Umgang mit Lebensmitteln. Insbesondere Geflügelfleisch, Hühnereier oder Rohmilch, aber auch andere Fleischerzeugnisse können mit dem Bakterium belastet sein. Da es tiefe Temperaturen übersteht, kommt es auch in gefrorenen bzw. aufgetauten Produkten vor. Das Campylobacter führt nicht zum Verderb von Lebensmitteln, ist also weder am Aussehen noch Geschmack des Lebensmittels zu erkennen.

Bei der Zubereitung und Verarbeitung gilt es einige einfache Regeln konsequent einzuhalten, um das Risiko einer Erkrankung deutlich zu reduzieren, zum Beispiel:

  • Messer, Schneidebretter und Geschirr nach dem Gebrauch gründlich reinigen,
  • Tauwasser und Fleischverpackungen sorgfältig entsorgen und Arbeitsflächen immer sauberwischen, mit dem beim rohen Fleisch genutzten Messer keine anderen Lebensmittel schneiden und vor allem
  • Hygienestandards einhalten – also sich vor dem Umgang mit Lebensmitteln und bei der Verarbeitung die Hände gründlich waschen, auch zwischendurch, zum Beispiel wenn man rohes Fleisch mit den Händen verarbeitet hat.

Campylobacter-Bakterien mögen keine hohen Temperaturen. Daher Fleisch – vor allem Geflügel – durchgaren, mindestens zwei Minuten bei 70 Grad Kerntemperatur. Ob das Rinderfilet danach noch in Hochform ist, ist ungewiss. Aber der Erreger ist es garantiert nicht mehr.

Im Krankheitsfall
Hat Campylobacter dennoch zugeschlagen, bleibt es oft nicht bei einem einsamen Fall. Die Infektion ist hoch ansteckend. Deshalb sollten Beschäftigte zuhause bleiben. Meist ist die Infektion innerhalb von zwei Wochen überstanden, ansteckend bleibt man allerdings länger.

Die Symptome sind wie bei anderen Darminfektionen: Heftige Durchfälle – damit verbunden Wasser- und Elektrolytverlust, Bauchkrämpfe, oft auch Fieber. Hinzu kommt ein starkes Gefühl von Müdigkeit und Kraftlosigkeit. Zur Therapie gehört auf jeden Fall, dass der Erkrankte sich schont und ausreichend trinkt, um ausgeschiedene Flüssigkeit und Elektrolyte auszugleichen. Ob ein Arzneimittel, etwa ein Antibiotikum, notwendig ist, entscheidet der Arzt. Seiner Therapieempfehlung sollte der Patient folgen.

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Tipps zum Wandern und Radfahren

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Natur & Umwelt

177584PMit Kind und Kegel im Kreis Unna unterwegs. Foto: Sebastian Hellmann – Kreis UnnaKreis Unna. Es ist geschafft. Die Sommerferien sind da. Die einen arbeiten sich durch den Stau ans Ferienziel – die anderen bleiben da, greifen zur Wanderkarte oder steigen aufs Rad und starten in den Urlaub vor der Haustür.
 
Wer nicht genau weiß, wo es denn hingehen soll: kein Problem. Die vom Kreis herausgegebene Broschüre „Wandertouren im Kreis Unna“ stellt beispielsweise 16 Routen innerhalb des Kreisgebietes mit Längen zwischen vier und 18 Kilometern vor.
 
Gewandert werden kann unter anderem rund um Schloss Cappenberg, am Kanal in Bergkamen oder auf der Panorama-Tour Unna. Entlang des „Wanderwegs der Geotope“ in Fröndenberg oder auf dem „Historischen Bergbaurundweg“ gibt es auch noch interessante Einblicke in die Erd- und Bergbaugeschichte.
 
Wer nicht so gern läuft, sondern die Landschaft lieber auf zwei Rädern erkundet, auch für den haben die Kreis-Touristiker eine Menge im Angebot. Auf der Route „RadKreisUnna“, den elf Touren rund um die Städte und Gemeinden, oder entlang von alten Bahntrassen und der renaturierten Seseke, lassen sich die heimischen Sehenswürdigkeiten und typischen landschaftlichen Eigenarten erleben.
 
Abwechslungsreiche Flusslandschaften bieten die Römer-Lippe-Route und der RuhrtalRadweg - zwei überregional bekannte Radwanderwege, die den Kreis Unna queren.
 
Kartenmaterial gibt es beim Kreis Unna, Tel 0 23 03 / 27 19 61, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, sowie bei den Städten und Gemeinden. Informationen stehen natürlich auch im Internet unter www.kreis-unna.de (Freizeit – Radfahren und Radwandern bzw. Freizeit – Wandern). PK | PKU

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