-Anzeige-

GSW TEST2022

The Chain-Konzert am Samstag abgesagt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

Kamen. Das für Samstag, den 04. Juni angekündigte Konzert der Gruppe "The Chain - The Very Best of Fleetwood Mac" im Freizeitzentrum Lüner Höhe muss aufgrund einer Coronaerkrankung der Musiker leider verschoben werden. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! umgetauscht werden. Ein Ersatztermin wird in Kürze bekannt gegeben.

Archiv: The Very Best of Fleetwood Mac live im Freizeitzentrum Lüner Höhe

Der Gala-Abend des Oratorienchors - wieder da und noch populärer

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

Ein Vergleich mit früher und eine Rezension

von Dr. Götz Loos

Musik Datei176696959 Urheber abstract fotoliaDatei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comBeliebte Melodien, Arien und Chorstücke aus Oper, Operette und Musical waren und sind weiterhin für den Oratorienchor der Stadt Kamen - in gewohnter Sangesgemeinschaft mit dem Chor der Konzertgesellschaft Schwerte - ein Garant für Publikumsinteresse. Die Pandemie hatte dem allerdings zwei Jahre lang einen Riegel vorgeschoben. Doch Samstag vor einer Woche war es endlich wieder soweit. Der Saisonausklang auf die etwas leichtere Art.

Dabei war das Programm von je her schon sehr unterschiedlich von Jahr zu Jahr, manchmal gab es Werke, die im Schwerpunkt des jeweiligen Abends lagen, ein anderes Mal war es ein bunter Blumenstrauss. Und ja, die leichte (im weiteren Sinne klassische) Muse wurde sehr bedient, Operetten standen mitunter im erwähnten Schwerpunkt. Immer konnte das Publikum begeistert werden. Und der Oratorienchor bewies, dass er eben nicht nur das geistliche und weltliche Oratorienrepertoire vorzutragen vermag.

Bei Allem gab es viel Bemühen bei den diversen, vielfältigen Interpretationen - sehr häufig von gutem Erfolg gekrönt - was insbesondere auch den herausragenden Leitern mit viel Anspruch zu verdanken ist. Unter Allen stechen der leider im letzten Jahr verstorbene Joshard Daus und der jetzige musikalische Chef Franz-Leo Matzerath hervor. Matzerath hat die Qualität in den letzten Jahren wieder deutlich gesteigert. Und die stetige Zusammenarbeit mit dem Chor der Konzertgesellschaft Schwerte scheint den Oratorienchor zu beflügeln.

Wie aber entwickelt man den Gala-Abend weiter? Es ist kein Geheimnis, dass Operetten und die "klassischen" Musicals bei jungen Leuten nicht hoch im Kurs stehen - und man auch mit Opern in den jüngeren Rängen zunehmend weniger Menschen erreicht. Matzerath und seine Chöre haben das Programm erstmals durchgreifend mit Filmmusik aus großem Kino, das Jüngere stärker begeistert, ergänzt. Manche Puristen mögen die Nase rümpfen, verstehen dann jedoch nichts von der Qualität dieser Musik.

Freilich hätte die Konzertaula noch voller sein können, aber angesichts der Umstände waren schon viele Plätze besetzt. "Best of the Proms", so der Titel für die diesjährige Aufführung, durchaus mehrdeutig - aber konkret ging es vorherrschend um prominente Stücke, nun auch aus dem Spektrum mehr oder weniger sinfonischer Filmmusik.

Eine Weiterentwicklung - dies vor einem konkreten Blick auf die Stücke - gab es deutlich in den Fähigkeiten der Chorgemeinschaft. Ich bin schon seit längerer Zeit ziemlich begeistert von der erreichten Qualität. Gleichwohl hatte ich immer wieder Schwächen aufgetan. Teilweise sind diese wohl auf gewisse Leichtsinnigkeiten (Disziplin ist zwingend erforderlich) rückführbar, chronisch wirkte allerdings der Mangel in den hohen Lagen beim Sopran. Das war hier nun wie weggeblasen. Das Schrauben in die Höhen beim "Halleluja" aus Händels "Messias" gelang wie nie - ohne jede Schieflage. Und auch sonst konnten keinerlei Abstriche für die Sopranstimmen konstatiert werden.

Von den anderen Stimmgruppen gibt es ebenfalls nichts Negatives zu berichten. Die Chorgemeinschaft schaffte es, nicht nur zu "funktionieren", sondern wunderbare, wo nötig kraftvolle, wo erforderlich ruhige Passagen auf gleichbleibend hohem Niveau zu bewältigen. Roland Vesper war dieses Mal nicht nur "Einführer" in das Konzert, sondern Moderator, Conferencier - mit Witz und Klugheit; er musste jedoch ein bisschen auftauen. Und mit Verlaub, beurteilt durch mich als leicht manischen Fan: Vespers Star-Wars-Kenntnisse sind bei allem guten Willen sehr verbesserungsbedürftig...

Und so zum Programm (das man leider nicht in die Hände bekam): "Die Entführung aus dem Serail" von Mozart zuerst, als Generalouvertüre zum Abend der "Marsch der Janitscharen". Die durchgehende Professionalität der Neuen Philharmonie Westfalen als agierendes Orchester sei nur am Rande bemerkt. In dieser ersten Hälfte des Abends stand einiges aus Donizettis "Liebestrank" auf dem Programm, dann brillierten die Chorsängerinnen mit dem tief berührenden "Hebe deine Augen" aus Mendelssohns "Elias" - also auch Oratorium vertreten - und wie gut... Und nicht minder berührend wie im Vortrag die "14 Englein" aus Humperdincks "Hänsel und Gretel". Eine schlagartig andere Stimmung (und instrumental) dann das Thema aus "The Dark Knight" (Batman) von Hans Zimmer. Es sind diese Wechsel, die das Salz in der Suppe ausmachen!

Nach der Pause - bereits erwähnt - das "Halleluja" aus dem "Messias" oder vielmehr "Messiah", denn es wurde das englische Original gesungen, wie meist bei Chorstücken und Arien der Vortrag in den Originalsprachen erfolgte. So wurde es auch bei dem "Chor der Sklaven" (besser bekannt als "Gefangenenchor") aus Verdis "Nabucco" gehalten - die Interpretation mit beachtlicher Wärme. So kam auch Massenets "Meditation" aus "Thais" herüber, mit NPW-Konzertmeister István Karácsonyi als einfühlsamem Solisten.

Die beiden Gesangssolisten waren Antje Bitterlich (Sopran) und Stephan Boving (Tenor), die glänzend alle Arien meisterten und durchaus begeisterten. Antje Bitterlich glänzte bedeutend in der Arie von Ennio Morricone aus dem Romy-Schneider-Film "La Califfa" ebenso wie bei dem "Walzer-Song" "Il Bacio" von Luigi Arditi. Und erwartet gut war Stephan Boving bei "Dein ist mein ganzes Herz".

Zugegeben, die Stücke aus John Williams' besonders genialen Musik aus der "Star Wars"-Saga habe ich mit besonderem Interesse herbeigesehnt. Heraus kam ein gutes Medley - leider "nur" instrumental, dabei gibt es reichlich Chorstücke. Der "Imperial March" war sicherlich das Highlight, sehr gut im ursprünglichen Sinne interpretiert.
Der Chor kam dann abschließend zum Einsatz beim Thema aus "Conquest of Paradise" von Vangelis - wenn auch Roland Vesper den "anspruchsvollen" Text karikierte. Der kürzliche Tod Vangelis' ließ die Darbietung zudem zum Nachruf werden.

Dieser Gala-Abend bot einen gelungenen Mix. Die verstärkte Einbindung von Filmmusik machte daraus zusätzlich einen historischen Meilenstein, der in die Zukunft weist. Noch mehr sollte allerdings der Chor bei den Filmmusikwerken beteiligt werden, da gibt es unzählige Möglichkeiten.

The Very Best of Fleetwood Mac live im Freizeitzentrum Lüner Höhe

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

!!! The Chain-Konzert am Samstag abgesagt

„The Chain“ in Kamen am Samstag, den 04.06.2022 im Freizeitzentrum Lüner Höhe

The Chain522

Kamen. Am Samstag, den 04.06.2022 bietet das Freizeitzentrum Lüner Höhe wieder ein tolles Live-Konzert für Rock-Fans an. Auf der Bühne steht die Band „The Chain“, die die besten Songs von Fleetwood Mac spielen werden.

Los geht es vorher um 19:30 Uhr mit der heimischen Band „Wooden Music“, die vielen Rock-Fans im Kreis schon bekannt ist. Das Trio spielt und singt selbst komponierte englische Songs sowie auch Coverstücke und hat bisher mehrere CD´s aufgenommen. In der aktuellen Besetzung spielt die Band Wooden Music bereits seit 1998 zusammen. Die Wurzeln der Band reichen ‎zurück in das Jahr 1986. Damals bereiste Wooden Music als Straßenmusiktrio die ‎Fußgängerzonen Deutschlands und der Niederlande.

Heute präsentiert die Band am liebsten ‎ihre eigenen Songs auf der Bühne.

Um 20:30 Uhr werden dann „The Chain“ auf der Bühne stehen, um das Publikum mit zahlreichen Hits der Band „Fleetwood Mac“ zu begeistern.

„The Chain“, benannt nach dem gleichnamigen Song der Band Fleetwood Mac, sind sechs Musiker, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die zeitlosen Hits der Kultband Fleetwood Mac auf ihre eigene Art und Weise zu covern.

Ganz nah dran, am Original, aber ohne dabei zur Kopie zu werden, bieten sie ein zweieinhalb- bis dreistündiges Feuerwerk mit den größten Hits der Band, die fast fünf Jahrzehnte Musikgeschichte prägte. Die Musiker haben sehr viel Bühnenerfahrung und standen schon mit Musikgrößen wie „Saga“, „Steppenwolf“, Alice Cooper“ oder „Nazareth“ auf der Bühne.

Nach all den Jahren, haben die Songs von Fleetwood Mac nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ob gefühlvolle Balladen wie „Sarah“ und „Dreams“ oder die vorwärtsdrängenden Dauerbrenner wie „Little Lies“ und „Go your own Way“, um nur einige zu nennen – „The Chain“ lassen die unvergessenen Ohrwürmer wieder auferstehen.

Karten im Vorverkauf gibt es online per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zum Preis von 12,00 €. Ebenfalls können Karten telefonisch unter 02307 12552 reserviert werden. Einlass ist um 19:00 Uhr Beginn um 19:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist mit einem Grillstand gesorgt.

Weitere Informationen über diese und weitere Aktionen finden sich ebenfalls auf der Internetseite des Hauses unter www.jfz-kamen.de  oder über die Homepage der Stadt Kamen.

Neues Musikvideo von Andre Ceschinski und Tobias Leidecker

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

Kamen. Mit einem neuen Musikvideo sorgen Lokalmusiker Andre Ceschinski und Produzent Tobias Leidecker für Furore in den sozialen Medien. Bisher erfreute sich das Publikum über ehrliche Eigenkompositionen der beiden Liedermacher weit über Kamens Stadtgrenzen hinaus; zuletzt etwa mit einer knackigen Videoproduktion aus Hamburg. (Wir berichteten)

„Dieses Mal habe ich Andy für ein Gesangs-Duett eines traditionellen Folksong-Klassikers gewinnen können“, berichtet Leidecker, "und zwar in meinem heimischen Wohnzimmer." Es handelt sich um das Lied „Auld Lang Syne“, welches weltweit vorwiegend in englischsprachigen Ländern traditionell zum Jahreswechsel gesungen wird. Dieses habe er auf Grundlage des Originals zwar modern reproduziert, dabei aber beachtet, dass traditionelle und für den Song so typische Elemente nicht verloren gehen. „Der Song kann mehr, als nur ein Frohes Neues zu wünschen. Der Text soll Anlass geben, den zuletzt Verstorbenen zu gedenken“ so Ceschinski und betont traurig, dass es von ebendiesen aufgrund der aktuellen kriegspolitischen Lage mehr als genug gibt.

Anders als bei den vergangenen Werken, in denen man die Akteure alias „Andy C.-Kamen“ und „der Leidi“  meist locker mit ihrem Instrument zu sehen und hören vermag, soll die aktuelle Produktion laut eigenen Angaben eine gewisse Ernsthaftigkeit ausstrahlen und zum Nachdenken anregen, ohne aber eingehend oder detailliert Bezug zu einem Thema zu nehmen. In der Welt seien zu viele negative Dinge in den letzten Jahren passiert, als dass man das pauschal herunterbrechen könne, so Leidecker, der das Video am vergangenen Sonntag über sein Establishment „LEIDImedia“ auf YouTube veröffentlichte.

Die Rubrik „Wohnzimmer-Session“ könne sich manifestieren, berichtet der Produzent, da der Aufwand für die Produktion und dem anschließenden Schnitt ein verhältnismäßig gering sei. So steht die Überlegung im Raum weitere Projekte dieser Art, im heimischen Wohnzimmer, anzubieten. So könne man diversen Musikern und Songwritern eine Plattform bieten, um schnell und unkompliziert ein Lied zu veröffentlichen.
 
Die beiden Kamener haben noch weitere Pläne. Im Sommer 2022 soll ein neues Kochformat an den Start gehen, wie man einigen lustigen Sneak-peeks und Teasern auf den Instagram-Kanälen der beiden Musiker entnehmen kann.

Freude über erstes Schulkonzert seit langer Zeit

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

Schulkonzert 01 522CVDen ersten großen Auftritt meisterte beim Schulkonzert der Chor aus dem fünften Jahrgang. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Schulkonzert 02 522CVIns Mittelalter entführte die Klasse 5a. Kamen. Lange hat die Corona-Pandemie kein Schülerkonzert am Städtischen Gymnasium Kamen zugelassen. Jetzt haben rund 200 Schülerinnen und Schüler nach gut zweieinhalb Jahren wieder ihr Können auf der Bühne in der Konzertaula gezeigt.

Viel zu häufig sind Proben und gemeinsame Freizeiten in den vergangenen gut zwei Jahren wegen des Distanzunterrichts und anderen Einschränkungen ausgefallen. Um so mehr überraschte und beeindruckte das, was knapp zwei Stunden lang auf der Bühne dargeboten wurde.

Besonders der musikalische Nachwuchs hatte der Veranstaltung entgegen gefiebert, immerhin präsentierten sich die Kinder aus dem fünften Jahrgang erstmals vor einem großen Publikum. Viele Eltern und Großeltern sowie etliche Mitschüler sorgten für eine sehr gut gefüllte Aula.

Die Jüngsten begeisterten unter anderem in Form eines mittelalterlichen Spielmannszugs, dazu präsentierte der Chor der Fünftklässler unter der Regie von Lehrerin Dr. Anna Schmidt zwei Lieder.

Die größte Gruppe mit allein 70 Personen stellte traditionell der Schulchor unter der Leitung von Lehrerin Annette Dumpe-Fischer, welcher zum Finale auftrat. Der Auftakt gehörte dagegen wie gewohnt dem Orchester der Schule. Nach einigen Jahren Pause gibt es an der Schule zudem wieder eine neue Schulband, die ebenso auftrat wie kleinere Ensembles. Der Vokalpraktische Kurs des Gymnasiums hatte das abwechslungsreiche Konzert unter dem Motto „The Show must go on“ zusammen mit Annette Dumpe-Fischer organisiert.

Schulkonzert 03 522CVDas Orchester des Gymnasiums eröffnete den musikalischen Abend.

Spielzeit 22/23 der Neuen Philharmonie Westfalen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Musik

Frühlingsgefühle, Götter und Königinnen

245260PNPW-Pressesprecher Mark Mefsut, Generalmusikdirektor Rasmus Baumann, Bürgermeisterin Elke Kappen und Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke und (v.l.n.r.) bei der Vorstellung des Programms. Foto: Max Rolke - Kreis Unna

Kreis Unna. Was haben Frühlingsgefühle, Götter und Königinnen gemeinsam? Die Antwort findet sich im neuen Programm der Neuen Philharmonie Westfalen. Generalmusikdirektor Rasmus Baumann hat mit seinem Team ein kreatives, vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und es am 18. Mai gemeinsam mit Bürgermeisterin Elke Kappen aus Kamen und dem Kulturdezernenten des Kreises Unna Mike-Sebastian Janke vorgestellt.

Bis zum Sommer 2023 werden in der Kamener Konzertaula neun Konzerte stattfinden. Mit dabei sind wieder musikalische Top-Talente und hochkarätige Solisten. Los geht es mit dem 1. Sinfoniekonzert am 7. September 2022 wie gewohnt um 19.30 Uhr in der Kamener Konzertaula. Thema: "Tango mit Mozart in Paris". "Mit dem ersten Konzert machen wir eine reizvolle Klammer mit Mozart auf, die wir im letzten Konzert schließen", so Baumann. "Dabei gehen wir zuerst dem nach, was Mozart in Paris gemacht und schließen im Juni 2023 mit ‚Mozart und die Götter‘ – der letzten Sinfonie von Mozart."

Blick auf die Konzerte
Das 2. Sinfoniekonzert heißt "Königinnen". Dabei ist Christian Schmitt zu hören. Er spielt die "Königin der Instrumente", wie die Orgel auch genannt wird. "Es folgt mit dem dritten Sinfoniekonzert endlich wieder ein Chorkonzert", so Baumann. "Darauf freue ich mich besonders." Zwei Chöre sind am 12. und 13. November zu Gast in Schwerte und Kamen: Der Oratorienchor der Stadt Kamen und der Chor der Konzertgesellschaft Schwerte. Dann setzen die Chöre unter Leitung von Franz Leo Matzerath die Geschichte der zwölf Apostel und Maria Magdalenas stimmgewaltig um.

Das 4. Konzert ist diesem Jahr ein Wunschkonzert. Dabei bestimmen die Zuhörer das Programm: "Welche Ouvertüre, welches Konzert, welche Sinfonie darf’s denn sein?", fragt dann die NPW. Antwortmöglichkeiten werden unter www.neue-philharmonie-westfalen.de zu finden sein. Das Ergebnis wird am 30. November in der Konzertaula ab 19.30 Uhr zu hören sein.

Im 5. Sinfoniekonzert gibt es mit dem Bajan, einem russischen Knopfakkordeon ein seltenes Soloinstrument, welches in dem Stück "Fachwerk" der prominenten zeitgenössischen Komponistin Sofia Gubaidulina der 2. Sinfonie, der "Kleinrussischen" von Peter Tschaikowski gegenübergestellt wird. Eine echte Berühmtheit ist als Gast beim 6. Sinfoniekonzert dabei: Olga Scheps spielt Rachmaninow und Korngold. "Da bin ich ein bisschen stolz drauf, eine so berühmte Musikerin bei uns zu haben", verrät der Generalmusikdirektor.

Es folgt das 7. Sinfoniekonzert mit dem Thema "Wassermusik". Dann spielt endlich Ana de la Vega an der Flöte in der Konzertaula – ihre Auftritte mussten in der Vergangenheit wegen Corona immer wieder abgesagt werden. Im April 2023 steht das achte Konzert an mit dem Thema Frühlingsgefühle und schließlich ist im Juni 23 erneut Mozart zu hören unter dem Titel "Mozart und die Götter".

Abomodell und Online-Tickets

"Die Neue Philharmonie Westfalen hat für jeden etwas im Programm – und das macht den Reiz auch aus", sagt Kulturdezernent und Vorstand der NPW Mike-Sebastian Janke. "Ob Crossover-Konzerte, etwas für die ganze Familie, die Kammermusik oder die Pop-Konzerte – ich freue mich auf die neue Spielzeit. Und so flexibel wie die Musiker des Orchesters sind, sind auch unsere Abo-Modelle."

Drei Abo-Varianten bieten volle Flexibilität: So können Besucher zwischen den Abos Small (S), Middle (M) und Large (L) wählen. Mit dem kleinsten Abo "S" können Zuhörer drei aus neun Konzerten besuchen, mit Abo "M" sechs aus neun und das Abo "L" ist das Vollabo mit allen neun Konzerten inklusive.

Je nach Abo sparen Kultur-Fans damit zwischen 10 und 30 Prozent gegenüber den Einzelkartenpreisen. Einzelkarten können online über Webshop https://ticketservice.kreis-unna.de gekauft und ausgedruckt werden aber auch unter Tel. 0 23 03 / 27 - 14 41 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sonderkonzerte
"Ich freue mich auf die Neue Philharmonie Westfalen und die Sinfoniekonzerte", so Bürgermeisterin Elke Kappen. "Besonderes Highlight sind aber auch immer wieder die Sonderkonzerte – zum Beispiel das Open-Air-Konzert vor der Konzertaula. Unter dem Titel ‚NPW goes POP: Back to the 90s‘ sind wir gerne Gastgeber an einem hoffentlich lauschigen Sommerabend."

Das Open-Air-Konzert in Kamen findet am 25. Juni 2022 vor der Konzertaula statt. Am 21. August 2022 gibt es ein weiteres auf dem Marktplatz in Unna (Titel: Sommernächte). Erhalten bleiben auch das beliebte Weihnachtskonzert am 21. Dezember 2022, das Silvesterkonzert am 29. Dezember 2022 sowie die beliebten Familienkonzerte. Popmusik vom Orchester gibt es übrigens auch am 26. März 2023 in Unna. Titel: "ABBA forever!"

Das komplette NPW-Programm für die Spielzeit 2022/2023 ist unter www.neue-philharmonie-westfalen.de zu finden. Dort gibt es auch Infos zu den Familienkonzerten und weiteren Konzertreihen. Tickets und weitere Infos gibt es unter www.kreis-unna.de/musikundtheater. PK | PKU

Anzeigen

kamenlogo 

stiftungslogo rot200