"Berndman & Robin" begeistern Publikum im Minigolfpark mit Song-Klassikern und Anekdoten

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Berndmann821AG Bernd Böhne (l.) und Robin Lindemann am Piano überraschten die Besucher des Minigolparks als Duo "Berndman & Robin" mit gekonnten Versionen von Song-Klassikern aus sechs Jahrzehnten. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen.Von den Stones über Udo Jürgens bis hin zu den Sportfreunden Stiller - das Repertoire von Sänger und Entertainer Bernd Böhne ist schier unerschöpflich. Der Hausherr des Minigolfparks in der Dürerstraße lud am Freitagabend ein weiteres Mal zur "Akustik Sommer"-Reihe ein, wobei er sich Robin Lindemann am Piano zur Verstärkung holte. Dass Versionen von "Aber bitte mit Sahne", "Wild horses" oder "Country Roads" von John Denver auch mit einer minimalistischen Bandbesetzung zu neuem Leben erweckt werden können, stellte das Duo auch mit gekonntem zweistimmigen Gesang unter Beweis - Profis unter sich.Zwischen Klassikern wie "I feel good" von James Brown oder "Falling in love" von Elvis Presley war der Abend gespicktmit launigen Anekdoten rund um den Minigolfplatz, der in den fast sechs Jahrzehnten seines Bestehens so einiges erlebt hat. So seien in den Siebziger Jahren im Zuge einer Vergeltungsaktion gegen den damaligen Betreiber etwa alle Löcher mit Schnellbeton zugepflastert worden, erinnert sich Bernd Böhne zwischen den Songs - mindestens ein Besucher des "grünsten Biergartens der Stadt", der damals dabei war,fühlte sich unter Gelächter ertappt. Weiter geht es in der"Akustik Sommer"-Reihe am Freitag, 27. August, um 18 Uhr, mit der vorerst letzten Ausgabe der "Akustik Sommer"-Reihe, die abermals unter dem Motto "Blind Date" mit einer Event-Überraschung aufwartet.

Archiv: MiniGolfPark startet Sommerreihe mit einem "Blind Date" und einer Krimi-Lesung

blues time 20:21 am Feuerwehrgerätehaus in Heeren am 10. September 2021

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bluesSK921Kamen. Zur diesjährigen blues time werden die im Kreis Unna schon bekannten Bluesanovas erwartet, die bereits für 2020 eingeplant waren. Leider musste die Veranstaltung im letzten Jahr corona-bedingt ausfallen.

Dieses Jahr werden die Bluesanovas, die im Jahr 2019 German Blues Challenge Gewinner wurden, das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Kamen-Heeren von 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr zum Kochen bringen. Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuschauerzahl wird begrenzt und eine vorherige telefonische Anmeldung im Kulturbüro der Stadt Kamen unter Tel. 02307/148-3513 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist unbedingt erforderlich.

Der Eintritt beträgt 8 € und wird ab 19 Uhr an der Abendkasse mit einer festen Sitzplatzzuweisung erhoben. Mund-Nase-Masken sollen bis zum Sitzplatz getragen werden.

Die Feuerwehr wird an dem Abend für das leibliche Wohl sorgen.

Kamener Bands sind wieder Laut & Lästig unterwegs auf der „Road to Rockolution“

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LautLästig 2 821KBKiosk Europa ist eine Formation aus Musikern verschiedener Kamener Bands, die, nach eigenen Angaben, "von allem etwas" auf die Bühne bringt - ob Ballade, Punk, Rock- oder Lovesong, Glamouröses oder Lieder über Politik und Weltgeschehen. Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.de

von Katja Burgemeister

Kamen. Laut sind sie immer. Ob sie auch lästig sind, mag Geschmackssache sein. Die Rehe im Wald des benachbarten Stadtteils schauten jedenfalls etwas verwundert in die Richtung, aus der laut und deutlich die aktuelle Band herüberschwappte. Die „Road to Rockolution“ - die Open-Air-Version des traditionellen Laut & Lästig-Festivals unter Corona-Bedingungen – hatte am Samstagabend eine große Reichweite. Dabei war das nur Teil 1.

LautLästig 6 821KBZum Schluss standen mit den „Soeckers“ aus Münster ein paar Jungs auf der Bühne, die den Amateur-Status schon hinter sich und einige Alben veröffentlicht haben. Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.de

„Wir sind so froh, dass überhaupt wieder etwas geht“, sagt die 2. Vorsitzende Marta Jelonek. Viele Bands konnten seit Beginn der Pandemie nicht proben, ganz zu schweigen von auftreten. Da alle Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Amateure sind, haben sie es noch viel schwerer als ihre professionellen Musikkollegen. „Wir bieten für viele die einzige Möglichkeit, sich überhaupt vor Publikum ausprobieren zu können.“

Am Samstag standen fünf Musikgruppen auf der kleinen Bühne. Traditionell bildet ein Gastauftritt den Höhepunkt des Abends, der alljährlich eine große Party ist. Diesmal fiel es etwas kleiner aus, denn der Verein hat die Regeln bewusst etwas strenger gehandhabt, als sie offiziell gefordert waren. 3G war am Eingang das Stichwort, Maske verstand sich vor der Bühne von selbst. Insgesamt konnten 200 Tickets online gebucht werden – digitale Nachverfolgung inklusive.

Das erste Mal überhaupt stand Mina Fluhme auf der Bühne – in der Band „Kiosk Europa“ ihrer Eltern. Ein furioses Solo präsentierte die gerade einmal 13-Jährige mit Gesang und Gitarre. Dabei lernt sie erst seit einem Dreivierteljahr das Instrument. „Sie fragte nach einer Gitarre – schon spielte sie“, erzählt ihr Vater. „Dann sagte sie, sie hätte ein paar Lieder geschrieben. Wir waren restlos baff“, schildert er ihr Talent, dass ihm selbst schon fast Angst macht. Sich auf die Bühne zu stellen und all das zu zeigen, versteht sich für sie von selbst. „Am Anfang war ich schon ganz schön aufgeregt, aber dann war es einfach nur megaschön“, bilanziert sie. Kein Wunder: Sie singt „schon immer, seit ich denken kann“, zuletzt auch im Kirchenchor. Die Ukulele hat sich einfach so geschnappt und mal eben selbst beigebracht. „Ich hoffe schon, dass es jetzt auch weitergeht – vielleicht mit einer eigenen Band“, sagt sie.

15 Helfer waren im Einsatz, um das Konzert am Samstag zu stemmen. Zusätzlich passte Security auf, dass sich alles im Rahmen hielt. Das war gar nicht nötig: Alle Fans jubelten ihren Lieblingsband, Freunden und Verwandten gesittet zu und feierten die Möglichkeit, endlich mal wieder Live-Musik in fast vollen Zügen genießen zu dürfen. Zum Schluss standen mit den „Soeckers“ aus Münster ein paar Jungs auf der Bühne, die den Amateur-Status schon hinter sich und einige Alben veröffentlicht haben.

Teil 2 der „Road to Rockolution“ gibt es als Open Air Edition übrigens am 11. September.

Archiv: Laut&Lästig rockt nun doch ein abgespecktes Open-Air am Gesamtschulzentrum

LautLästig 1 821KBDas erste Mal überhaupt stand Mina Fluhme auf der Bühne – in der Band „Kiosk Europa“ ihrer Eltern. Ein furioses Solo präsentierte die gerade einmal 13-Jährige mit Gesang und Gitarre. Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.de

MusicFeelings verabschieden sich mit Deutschpop und gewaltigen Stimmen

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von Katja Burgemeister

Kamen. Ein Pop-Konzert in der Schule ist ohnehin nicht alltäglich. Mit Hund unter dem Arm am Ton-Tablet, ausgewähltem 3G-Publikum, Kerzenschein und pfeifender Unterstützung vom Schulhof umso mehr. Da durfte die Fassade des Gymnasiums bei den dritten „MUSICFeelings“ im Takt von Deutschpop in Lichterfarben eintauchen und das Publikum mit Currywurst in der Hand mitwippen.

MusicFeelings08 6 821KBDabei war „Papa’z Finest“ schon zwei Mal in diesem Sommer an verschiedenen Kamener Orten zu Gast. Stets in anderer Besetzung, stets mit neuem Repertoire. Wie vielseitig die Gruppe ist, zeigte sie als Quartett auch am Freitag im Atrium des Gymnasiums. Da steckte vor allem viel Leidenschaft drin, wenn die beeindruckende Stimme von Sänger Faiz lediglich ein paar gezupfte Gitarrennoten brauchte, um sich mutterseelenallein in ungeahnte Sphären zu schrauben.

Gut gelaunt war die Truppe ohnehin. Nach der Begrüßung wurde kurzerhand noch einmal einmarschiert, diesmal mit gebührendem Applaus. Dass nicht alles deutsches Liedgut war, was dort auf dem Programm stand, lag einfach in der Natur der Sache. Mit Stevie Wonder wird der Tag eben „um 50 Prozent besser“. Und das Keyboard wie Freddie Mercury mit dem Gesäß zu traktieren, gehört irgendwie auch zum guten Ton.

Schließlich ist Frontmann Faiz schon von klein auf mit den ganz Großen des Musikgeschäfts vertraut gemacht worden. Zusammen mit der Mutter gab es tagtäglich Gesang mit Liedern von Lionel Ritchie und Whitney Houston. Dem deutschen Pop verfiel er rettungslos mit dem „Kribbeln im Bauch“ von Pe Werner. Ein bisschen Hip Hop darf es jetzt auch mal sein. Und Xavier Naidoo steht immer noch hoch im Kurs, ungeachtet seiner aktuellen Ausrutscher.

Egal ob neu interpretiert mit nachhaltiger Fingerfertigkeit am Cajon, voller Leidenschaft für die Rettung der Welt an der Gitarre, gefühlvoll vorgetragenen Eigenkompositionen mit der brillanten Stimme von Gast Anna Grillmeier oder vor lauter Keyboard-Eifer zerlegtem Stuhl: Der Abend hatte es in sich. Die fast 150 Zuhörer störten sich auch den Pfosten der Überdachung nicht, die gelegentlich die Sicht störte: Irgendwann standen sie ohnehin alle auf, um mitzuklatschen, mitzusingen, vergeblich eine Helene-Fischer-Einlage herbeizurufen oder ein wenig wenigstens auf der Stelle zu tanzen.

Archiv: Musikalische Erholung unterm Förderturm nach harten Überschwemmungstagen

Mit Kerzenschein und Schirmromantik: Premiere von „MUSICfeelings“ punktet mit gediegener Musik und ganz persönlicher Note

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Gitarrenpower auf der After-Work-Session im En Place

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en place821AGMichael Meier an den Drums und die Mitglieder seines Session-Quartetts hatten sichtlich und vor allem hörbar Spaß an der Sache. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Dass eine "After-Work-Session" auch 'mal ohne Keyboards und dafür mit jeder Menge Gitarren-Power funktionieren kann, bewiesen am Donnerstagabend im En Place Hausband-Leiter und Drummer Michael Meier und seine Mitstreiter.

Und das auf virtuose Weise: die Gitarristen Stefan Käßner und Jörg Kalschauer, kongenial begleitet von Bassist Stefan Breuer und "Hausdrummer" Michael Meier, brachten auf ihren akustischen Klampfen ein umfangreiches Repertoire an Klassikern von den Eagles, Peter Gabriel, U2 oder Rio Reiser zu Gehör. Mit "Demasiado Corazon" von Willy de Ville stellte die Gruppe auch ihre Fähigkeiten in Sachen Flamenco unter Beweis - Fingerpicking vom Feinsten. Und wer in der Lage ist, "Was soll das" von Grönemeyer als Rock'n'Roll-Nummer oder "Don't play games with my heart" von den Backstreet Boys als waschechte Polka zu bringen, hat vorm Zug schon gewonnen. Ohne Zugabe kam die musikalische Belegschaft auch diesmal nicht davon. Weitergehen soll es mit der Musikreihe am zweiten Donnerstag nächsten Monats, 9. September - wenn es nach den bis dahin aktuellen Corona-Bestimmungen möglich ist. Auf die 3G-Regeln würde auf seinen Veranstaltungen auch weiterhin streng geachtet, versichert En Place-Chef Arjan Gjini.

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Sinfonische Reihe 2021/22: Vorverkauf für Neue Philharmonie Westfalen startet

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233051PAm 15. September ist es soweit: Die NPW spielt in der Konzertaula Kamen wieder groß auf. Tickets gibt es im Online-Ticketshop. Foto: Pedro Malinowski

Kreis Unna. Sie spielen wieder groß auf – und zwar mit Pauken, Trompeten und allem, was ein Sinfonieorchester sonst noch zu bieten hat: Das erste Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) der Spielzeit 2021/22 ist zum Hören nah. Am Mittwoch, 15. September wird der Kamener Konzertaula wieder klassische Musik in großem Stil eingehaucht. Tickets für das erste sowie für das zweite und dritte Sinfoniekonzert gibt es ab Montag, 16. August im Online-Vorverkauf.

Rasmus Baumann geht zuversichtlich in die kommende Saison: "Wir haben aus dem letzten Jahr gelernt, sind in der Vorbereitung flexibel und alles Ausgefallene soll irgendwann nachgeholt werden. Corona hält uns nicht davon ab Qualität zu liefern und wir vertrauen auch auf unser unfassbar treues Publikum."

Große Komponisten, Skandinaviens Sagenwelt und Mozarts Requiem
Die ersten drei Darbietungen der NPW in der Kamener Konzertaula (15. September, 6. Oktober und 14. November) stehen ganz im Zeichen großer Komponisten und deren Vorbilder, Impressionen aus der Sagenwelt Skandinaviens und Mozarts Requiem mit zwei Chören und vier Solisten.

Den Auftakt gibt es am Mittwoch, 15. September mit tatkräftiger Unterstützung von Kirill Troussov an der Violine und unter Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann. Der Konzertbeginn ist für 19.30 Uhr angesetzt. Ob es vorab zu der gewohnten Einführung kommt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, wird aber frühzeitig in der entsprechenden Konzertankündigung bekanntgegeben.

Das NPW-Programm für die Spielzeit 2021/22 ist unter www.kreis-unna.de/kultur zu finden. Karten gibt es über den Online-Ticketshop unter: ticketservice.kreis-unna.de . Als Ansprechpartnerin steht Doris Erbrich vom Kulturbereich des Kreises entweder telefonisch unter Tel. 0 23 03 / 27 - 14 41 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Mehr Infos gibt es auch unter neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU

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