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(v.l.): Andrea Woter, Robert Badermann, Elke Willingmann und Elisabeth Besten-Mennes.
Beckum / Kamen. „Wir feiern Geburtstag - 800 Jahre Beckum. Gestern, Heute, Morgen“ lautete das Motto des großen Festwochenendes, welches die Stadt Beckum vom 07.-09. Juni feierte. Ein Höhepunkt unter vielen war der 41. Westfälische Hansetag, der in diesem Jahr anlässlich des Stadtjubiläums in Beckum stattfand. Kamen nimmt - als ehemalige Hansestadt - in jedem Jahr sehr gern an den Hansetagen teil.
Archiv- und Museumsleiter Robert Badermann vertrat in Beckum die Stadt Kamen auf der Delegiertenversammlung und besuchte den Historischen Arbeitskreis, während die Damen der Gästeführergilde den Kamener Stand auf dem zweitägigen Hansemarkt betreuten.
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Kamen-Heeren-Werve. Das Jubiläumsjahr im Stadtteil Heeren-Werve ist in vollem Gange: zu einigen Gelegenheiten konnte das Jubiläum des Ortsteils bereits gefeiert werden. Im Rahmen der Feierlichkeiten haben große und kleine Heeren-Werver und ihre Gäste nun die Möglichkeit, den Ortsteil aus neuer Perspektive kennen zu lernen. Über die App Actionbound haben das Evangelische Jugendheim Heeren-Werve und das Stadtteilmanagement eine digitale Schnitzeljagd durch den Stadtteil konzipiert.
Das Wappentier, das Heeren-Werver Einhorn, nimmt Kinder und Jugendliche mit zu einigen geschichtlich besonders spannenden Orten. Hier werden dann Aufgaben absolviert und Quizfragen beantwortet. Spielerisch können so auch alle, die schon lange in Heeren-Werve wohnen, den Stadtteil ganz neu kennen lernen. Eine ganz besondere Mitmach-Aktion haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Evangelischen Jugendheims außerdem ausgedacht: Das Jubiläumseinhorn, welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Schnitzeljagd begleitet, braucht dringend einen Namen. Während der Schnitzeljagd können Vorschläge für den Namen des Einhorns eingebracht werden. Aus den besten Namen wird bei dem Jubiläumsfest am 30. Juni 2024 im Schlosshof auf Haus Heeren von den Festgästen ein Gewinner gewählt.
Die Jubiläumsrallye kann ab dem kommenden Wochenende gespielt werden und wird für den Rest des Jubiläumsjahres spielbar sein. Der Start befindet sich in der Heeren-Werver Ortsmitte, dem Nebenzentrum. Zur Teilnahme wird nur die App Actionbound benötigt. Der Bound mit dem Namen „Einhorn-Jubiläumstour “ kann dann vor Ort gestartet werden. Alle, die den Bound bis zum Ende spielen, können sich zu den Öffnungszeiten eine kleine Überraschung im Stadtteilbüro in der Mittelstraße 14 oder im Ev. Jugendheim in der Mittelstraße 66 abholen.
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Manfred Wiedemann, Ulrich Marc und Michael Sonnenburg (v.l.) vom Förderverein Monopol 2000 freuen sich auf die Premiere des Monopol-Films.
Film jetzt auf YouTube: Vom Erhalten & Bewahren - Engagement am Schacht Grillo
Kamen. (wol) „Es ist ein großartiger Film geworden!“ – Das sagen die, die es wissen müssen, nämlich die Experten vom Förderverein Monopol 2000. Der Film des Filmclubs Dortmund über den Kamener Bergbau bietet neben tollen Bildern eine authentische Darstellung der Geschichte der Zeche Monopol und der Grilloschächte, aber auch der Stadt und ihrer Menschen, so Manfred Wiedemann, Ulrich Marc und Michael Sonnenburg.
Das Trio kennt den Beitrag schon ganz oder in wesentlichen Auszügen. Damit haben die Akteure des Monopol- Fördervereins anderen Kamenern einiges voraus. Die Premiere des Films steht am 25. Juni um 18 Uhr im Foyer des ehemaligen Zechengebäudes, dem heutigen Technopark, an. Die Idee entstand im letzten Jahr im Umfeld des 150. Geburtstages der Zeche Monopol. Horst Delkus, selbst Erforscher der regionalen Geschichte und damals Organisator der Vortragsreihe zum Jubiläum, hatte den Kontakt zum Dortmunder Filmklub hergestellt. Der besteht selbst schon seit 1939 und begeisterte sich für das Thema.
Weiterlesen: Grillo als Filmstar – Monopoler freuen sich auf Premiere
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Staffelübergabe bei den Ortsheimatpflegern mit (v.l.n.r.) Andrea Woter (Sprecherin der Ortsheimatpfleger), Ina Stoltefuß, Edith Sujatta, Anja Sklorz, Bürgermeisterin Elke Kappen, André Siegel, Klaus Holzer und der städtischen Beigeordneten Ingelore Peppmeier. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Sie haben über viele Jahre hinweg unermüdlich dafür gesorgt, dass örtliche Traditionen, Kamener Geschichte und das kulturelle Erbe lebendig bleiben: Als Ortsheimatpflegerinnen haben Edith Sujatta und Anja Sklorz Vergangenheit gegenwärtig gemacht – und damit die Gegenwart bereichert. In Zukunft werden sie dies zumindest nicht mehr in offizieller Mission tun: Beide übergaben ihre Ämter nun an ihre Nachfolger – und zwar Anja Sklorz in Methler an André Siegel sowie Edith Sujatta in Kamen-Mitte an Klaus Holzer.
Bürgermeisterin Elke Kappen stellte bei der kleinen Feierstunde im Bürgerhaus Methler die Bedeutung der Arbeit, die die Ortsheimatpfleger leisten, heraus: „Wir sehen auch an unserer Stadt, dass die Historie unser heutiges Zusammenleben prägt.“ Die Bürgermeisterin machte das am Beispiel des Bergbaus und der Kirche fest. Beide seien Teil der Vielfalt, die Kamen ausmache. Um eben das angemessen und lebhaft darzustellen, benötige man eine gute Ansprache – Eigenschaften, die Edith Sujatta und Anja Sklorz auszeichnen. Kappen erinnerte an die Stadt- und Kirchenführungen Sujattas, die diese in ihrer 21-jährigen Tätigkeit auf einzigartige Art mit persönlichen Erinnerungen und Anekdoten verwoben habe. „Das war vielen Menschen in der Stadt sehr wichtig und hat sie in besonderer Weise ausgezeichnet“, sprach die Bürgermeisterin die scheidende Ortsheimatpflegerin direkt an. Diese hatte, wie sie ausführte, ein denkbar simples Erfolgsrezept: „Viele lernen auswendig, was sie bei Führungen sagen. Ich habe es einfach gelebt.“ Sujattas Nachfolger Klaus Holzer, der das Amt interimsmäßig übernommen hat, pflichtete respektvoll bei: „Mit Edith mitgehen heißt, von Edith lernen.“
Ähnlich lange wie Edith Sujatta war Anja Sklorz in Methler im Amt. Ihr Abschied ist eher indirekt, denn sie bleibt weiter vor Ort aktiv und dem Geschehen erhalten – konkret als Leiterin des Bürgerhauses Methler. Hier wird sie auch weiterhin den Kontakt zu Gruppen und Interessierten halten, ein offenes Ohr haben und ihr Wissen über den Ortsteil weitergeben. In ihre Fußstapfen tritt André Siegel, der zuvor als Ortsheimatpfleger bereits für Kaiserau zuständig war. Ortsheimatpfleger in Heeren-Werve sind weiterhin Karl-Heinz Stoltefuß und Andrea Woter, in Südkamen halten Peter Resler und Karl-Heinz Böhm Geschichte und Tradition im Bewusstsein.
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Zwischen Lore und Turm gab es am Wochenende Baustelleninformation auf dem Monopolgelände.
Der Grilloturm soll sich noch in diesem Jahr wieder in frischen Farben präsentieren.Kamen. (wol) In frischem Rotbraun und Gelb soll der Grillo-Förderturm über dem Monopol-Gelände vor Jahresende wieder strahlen. Das kündigte Paul Georgi für die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur jetzt bei einer Baustellenführung am geschichtsträchtigen Standort an.
Die Stiftung hatte zu dem Termin eingeladen und neben Vertretern des Monopol-Fördervereins folgten dem Geschichtsinteressierte und direkte Anwohner. „Ich sehe den Turm aus meinem Wohnzimmerfenster. Schön, dass er jetzt saniert wird“, freute sich eine Besucherin.
Viel ist rund um den Turm selbst noch nicht zu sehen von der seit längerem angekündigten Maßnahme. Ein kleiner Steinhaufen, ein paar Markierungen und einige auffallende Flecken am teils rostigen Metall fallen bei der Besichtigung auf. Die haben durchaus ihre Bedeutung, erläutert Paul Georgi. Er war Technischer Leiter der Stiftung und ist seit kurzem im Ruhestand, stand aber als ausgewiesener Experte Rede und Antwort. Er führt auch andernorts für die Stiftung Führungen durch.
Markierungen und Farbflecken rühren von Vorarbeiten her. Metall, Farbaufbau und Rostumfang, aber auch die Substanz von Betonfundamenten wurden gutachterlich genau untersucht. Dabei wurde der Sanierungsaufwand bestimmt, der Ursprungsanstrich recherchiert und mögliche Sanierungsverfahren geprüft. Auch aus Rücksucht auf Umwelt und Anwohner sollen größere Flächen im Abbeizverfahren von Rost und alter Farbe befreit werden. Die spezielle Beize reduziert Belastungen, das Verfahren bedeutet weniger Lärm und weniger zu entsorgendes Material. Störende Gerüche sollen dabei ebenfalls in Wohnsiedlungen nicht wahrnehmbar werden. Filigranere Bauteile müssen dennoch gestrahlt werden. Trotz Gerüst und Schutzplanen wird das nicht ganz ohne Belastungen des Umfelds abgehen.
Weiterlesen: Grillo-Turm soll vor Jahresende rotbraun und gelb strahlen
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Kamen. Das markante Fördergerüst des ehemaligen Zeche Monopol in Kamen wird einer dringend benötigten Renovierung unterzogen. Bevor die Arbeiten beginnen, haben die Bürgerinnen und Bürger Kamens die Möglichkeit, das Wahrzeichen ihrer Stadt zu besichtigen.
Am Samstag, dem 4. Mai, lädt die Stiftung „Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur“ zu einer exklusiven Baustellenführung ein. Diese besondere Gelegenheit wird im Rahmen des „Tags der Städtebauförderung“ angeboten. Die Sanierung des Förderturms aus den 1960er Jahren wird durch Mittel der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes finanziert.
Die Führung startet um 14 Uhr auf dem Gelände an der Herbert-Wehner-Straße (heutiger Technopark) und dauert etwa 90 Minuten. Interessierte sind herzlich eingeladen, ohne Anmeldung an der Veranstaltung teilzunehmen. Dabei erhalten sie einen Einblick in die bevorstehenden Arbeiten und können erfahren, was sich hinter den Schutzplanen abspielen wird.
Archiv: Monopol-Förderverein beschließt Jubiläumsjahr und setzt auf zeitnahen Start der Förderturm-Sanierung
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