Werbung
Letzte Nachrichten
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Wie erlebte Kamen die Zeit des Nationalsozialismus? Dieser Frage geht eine besondere Gästeführung am Sonntag, 4. Mai 2025, nach. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Alten Rathaus/Stadtbücherei in Kamen-Mitte.
Bereits vor der Machtübernahme 1933 waren Nationalsozialisten auch in Kamen aktiv und stießen auf Widerstand. Nach der Machtergreifung bestimmten Terror und Verfolgung das öffentliche Leben. Die Führung beleuchtet die Auswirkungen der NS-Diktatur auf das gesellschaftliche Leben, die Verfolgung von Minderheiten, die Kriegsziele der Nazis und die Rolle von Kriegsprofiteuren. Auch Themen wie Anpassung, Widerstand, die Befreiung Kamens sowie die Erinnerungskultur heute werden behandelt. Zudem wird auf die Aktivitäten von Neonazis nach 1945 eingegangen.
Bildmaterial begleitet den etwa 2,5-stündigen Rundgang (davon ca. 45 Minuten reine Wegstrecke). Die Teilnahme kostet 4 Euro pro Person.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Ein Screenshot der YouTube-Veröffentlichung von „Vom Erhalten und Bewahren“ – die prämierte Dokumentation über den Förderverein Monopol2000 e.V. am Schacht Grillo in Kamen.
Harsefeld/Kamen. Die Dokumentation "Vom Erhalten und Bewahren" wurde beim BDFA-Landesfestival NRW (Region Westfalen) als bester Film ausgezeichnet. Unter 27 präsentierten Filmen überzeugte das 28-minütige Werk des Filmklub Dortmund e.V. die Jury besonders.
Der Film beleuchtet das Engagement des Fördervereins Monopol2000 e.V. am Schacht Grillo in Kamen. Trotz seiner Überlänge erhielt er eine Nominierung für das BDFA-Bundesfilmfestival in Harsefeld.
Filmklubleiter Andreas Meier zeigt sich begeistert – und die Filmwelt schaut gespannt auf die nächste Runde!
Archiv: Film jetzt auf YouTube: Vom Erhalten & Bewahren - Engagement am Schacht Grillo
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten

Erinnert ihr euch noch, wie KamenWeb.de in den 2000ern aussah? Ein echtes Stück Internetgeschichte!
Doch keine Sorge – wir blicken nach vorn! Ein großer Relaunch steht bevor: neues Design, mehr Funktionen und ein noch besseres Nutzererlebnis.
Bleibt gespannt – bald ist es soweit!
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten

Bleibt gespannt – bald ist es soweit!
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 2 Minuten
NEUER TERMIN am 22. November I 18 Uhr
Kamen. Die VHS Kamen-Bönen bietet am 22. November eine Stadtführung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 an. In dieser Nacht beteiligten sich rund 120 Bürger in Kamen an Angriffen auf die jüdische Bevölkerung, die Polizei griff nicht ein, und die Presse veröffentlichte am Folgetag zynische Berichte. Die Führung thematisiert die grausamen Übergriffe, die Jagd auf Kamener Juden und die Zerstörung jüdischen Eigentums, die hier wie im gesamten Deutschen Reich von der Regierung befohlen und als „spontane“ Volksaktion inszeniert wurden.
Der Treffpunkt für die Stadtführung ist das Alte Rathaus/ die Stadtbücherei am Alten Markt in Kamen. Aufgrund einer fehlerhaften Zeitangabe in der letzten Ankündigung dient dieser Termin auch als Ersatz für alle, die am 9. November nicht teilnehmen konnten.
Treffpunkt: Altes Rathaus/Stadtbücherei, Alter Markt, Kamen-Mitte
Datum und Uhrzeit: 22. November 2024, 18:00 Uhr
Kosten: 4 € Materialumlage, bitte direkt beim Dozenten abgeben
Anmeldung: nicht erforderlich
Alle Informationen zu diesen und weiteren VHS-Formaten finden Sie auf der VHS-Homepage unter www.vhs-kamen-boenen.de.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Der Kultur Kreis Kamen lädt herzlich zum 19. Zeitzeichen-Vortrag ein, der sich diesmal ganz der Geschichte des Kamener Marktplatzes widmet. Unter dem Titel „Kamens Alter Markt – Fotos aus 150 Jahren“ gibt es am Donnerstag, dem 14. November, um 19.30 Uhr im Haus der Kamener Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, spannende Einblicke in die Entwicklung und Bedeutung des Platzes. Der Eintritt ist frei.
Der Kamener Markt – seit der Umbenennung des Neumarkts in Willy-Brandt-Platz im Jahr 1993 oft einfach „Markt“ genannt – ist seit seiner Anlage im 14. Jahrhundert ein Ort der Begegnung und des städtischen Lebens. Schon damals diente er als großzügiger Versammlungsplatz für die rund 1200 bis 1300 Einwohner der Stadt, die mit dieser Anlage ihre Unabhängigkeit und ihr Selbstbewusstsein gegenüber der Kirche unterstreichen wollten. Die wohlhabende Kaufmannsstadt war ein aktives Mitglied der Hanse und förderte den Bau der St. Severinskirche, die im 14. Jahrhundert mit Bürger-Spenden erheblich ausgebaut wurde.
Der Marktplatz wurde über die Jahrhunderte hinweg für Wochenmärkte, Jahrmärkte, Kirmessen und verschiedenste Veranstaltungen genutzt. Von etwa 1970 bis 1995 jedoch war er durch Straßen und Parkplätze in seiner Nutzung eingeschränkt und als „Die schnelle Stadt“ vor allem für Autos zugänglich. Seitdem die Verkehrsflächen wieder entfernt wurden, hat sich der Markt erneut als Mittelpunkt des öffentlichen Lebens etabliert – ein Ort, an dem sich die Kamener an Sommerabenden bei einem Glas Wein oder Bier treffen und die Atmosphäre genießen.
Der bevorstehende Vortrag verspricht, diesen Wandel durch seltene Fotos und interessante Geschichten lebendig werden zu lassen. Interessierte Kulturfreunde erwartet ein informativer und kurzweiliger Abend voller neuer Einblicke in die Geschichte Kamens und seines zentralen Platzes.
Weitere Beiträge …
- Historische Stadtführung zur Reichspogromnacht in Kamen
- Immer den Emaille-Schildern und QR-Codes hinterher: Heeren-Werve entdecken
- Tag des offenen Denkmals in der Alten Polizeikaserne Kamen
- Geschichtswanderung am Tag des Offenen Denkmals: Auf den Spuren der Ritter von Heeren
- 125 Jahre Brumberg: Einblicke in eine lange Historie
- Tag des offenen Denkmals in Kamen: Einblicke in die Alte Polizeikaserne und historische Tankstelle
- Reinhardstraße feiert einzigartigen Heerener Zusammenhalt zum Dorfjubiläum
- Historische Spurensuche in Heeren-Werve begeistert zahlreiche Bürger
- Heeren auf Spurensuche: Spaziergang durch die Geschichte
- Tafel informiert über Hinrichtungsstätte





