9. Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe

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Garten- und Parkbesitzer können sich bis zum 20. Februar anmelden

Westfalen (lwl). Am 12. und 13. Juni lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) alle Garten- und Parkbesitzer dazu ein, die Vielfalt ihrer grünen Schätze zu präsentieren. Zum 9. Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe können sich alle privaten und öffentlich zugänglichen Gärten und Parks bis zum 20. Februar 2020 auf www.gaerten-in-westfalen.de kostenfrei anmelden.

Viele private Gärten, die nur an wenigen Tagen im Jahr ihre Pforten öffnen, haben durch die Aktion des LWL die Chance, regional und überregional wahrgenommen zu werden. Größere Parkbetreiber bieten an den Aktionstagen besondere Führungen oder andere Veranstaltungen an. Der LWL übernimmt dabei das Dachmarketing und die Bekanntmachung der Initiative.
"Das Engagement der Gärtnerinnen und Gärtner macht uns jedes Jahr aufs Neue stolz. Wir wissen, dass ihnen in diesem Jahr noch mehr Einsatz und Umsicht bevorsteht. Wir tun alles, was uns möglich ist, um sie bei der Erfüllung der Corona-Regeln zu unterstützen - wie streng auch immer diese im Juni noch sein werden", sagt Dr. Yasmine Freigang, die Leiterin von "Kultur in Westfalen".

"Die große Blütenpracht, die heilenden Klosterpflanzen, hochkarätige Kunst, bäuerliche Kräuterbeete, alter Baumbestand, Teiche und Wege in den Gärten und Parks sind nur einige Beispiele für die wunderbare Vielfalt der westfälischen Gartenkultur," kündigt Udo Woltering von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts-und Baukultur in Westfalen die jährliche Veranstaltung an.

www.gaerten-in-westfalen.de

Verbraucherzentrale: 10 Tipps zu weniger Plastik!

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vz0121berJutta Eickelpasch gibt Tipps zur einfachen PlastikreduzierungKamen. "Es gibt noch jede Menge Restbestände  an Schuljahreskalendern in Plakatform und Eco-Stundenpläne der Verbraucherzentrale. Darauf weist Umweltberaterin Jutta Eickelpasch zum Beginn des 2. Halbjahres hin. 

Auf der Rückseite befinden sich, sehr plakativ, 10 Tipps zu weniger Plastik für Schülerinnen und Schüler. Bei Interesse verschickt Beraterin  Eickelpasch die Plakate, als auch die Stundenpläne kostenlos, einzeln oder als Klassensatz - solange der Vorrat reicht. 
 
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Tel. 02307 43801 -05

Zu viel Plastik: Das Biomüll-Dilemma

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gwabiotonne0121Zu viel Plastikmüll in der Biotonne: Nur organische Abfälle lassen sich kompostieren. Foto: (Reterra)Nur organische Abfälle lassen sich kompostieren

Kreis Unna. Wenn die Sammelfahrzeuge aus den Kommunen am Kompostwerk am Lippewerk in Lünen den Bioabfall abkippen, befinden sich darin nicht immer nur organische Abfälle. Aus dem sonst eher braunen Bioabfall stechen blaue, gelbe und weiße Farbtöne ins Auge.

„Viele Bürger verwenden offensichtlich Plastiktüten und -säcke, um darin ihre Bioabfälle zu sammeln und werfen anschließend leider alles zusammen in die Biotonne“, resümiert Abfallberaterin Dorothee Weber. Aber nicht nur Plastiktüten, auch Babywindeln, Staubsaugerbeutel, Glasflaschen, Zigarettenkippen und diverser anderer Müll landen momentan zu oft in der Biotonne.

Diese Fehlwürfe stören den Kompostierungsprozess erheblich, denn sie müssen am Kompostwerk wieder mühselig aus dem organischen Abfall aussortiert und dann als teurer Restmüll entsorgt werden. Ist die Verunreinigung zu groß, so dass der Sortieraufwand nicht mehr lohnt, bzw. nicht mehr möglich ist, muss die ganze angelieferte Charge Bioabfall als Restmüll in der Müllverbrennungsanlage in Hamm verbrannt werden. Die Mehrkosten tragen letztendlich alle Gebührenzahler.

Zu den Fehlwürfen zählen auch die vermeintlich kompostierbaren Bioplastikbeutel, vom Verbraucher in guter Absicht gekauft und richtig mit Bioabfall gefüllt, stören auch sie den Kompostierungsvorgang erheblich, da sie nicht in der vorgegebenen Zeit verrotten und auch nicht vom herkömmlichen Plastikbeutel eindeutig zu unterscheiden sind. Im Kreis Unna sind sie daher von der Kompostierung ausgeschlossen.

biotonneKWFällt eine falsch gefüllte Biotonne den Müllwerkern schon vor der Leerung auf, bleibt die Biotonne stehen und wird erst bei richtiger Nachsortierung bei der nächsten Leerung mitgenommen.

Damit das nicht passiert und alle Bürger eine gute und preiswerte Möglichkeit zur Vorsortierung der Bioabfälle in der Küche haben, bietet die GWA kleine Papiertüten, die sogenannten „Müllitüten“ an. Die Tüten sind aus nassfestem Papier und ausdrücklich für die Verwendung in der Biotonne zugelassen. Diese Müllitüten sind an allen GWA-Betriebsstellen und an weiteren Verkaufsstellen im Kreisgebiet Unna preisgünstig erhältlich. - Natürlich können Bioabfälle aber auch in Zeitungspapier eingewickelt in die Tonne gegeben werden.

In der Biotonne werden ausschließlich organische Abfälle gesammelt, wie z.B. Kaffeefilter, Obst-, Gemüse- und andere Lebensmittelreste sowie Blumenerde, Rasen- und Strauchschnitt. Diese Bioabfälle werden zu Biogas (zur Erzeugung von regenerativem Strom) und zu hochwertigem Kompost mit Gütesiegel verarbeitet.
Staubsaugerbeutel, Haustierstreu, Zigarettenkippen und Babywindeln gehören übrigens in die graue Restmülltonne. Die Biotonne ist für diese Abfälle tabu.

Weitere Informationen und Tipps rund um Umgang mit der Biotonne und auch Flyer und Tonnenaufkleber als Hilfe bei der Abfallsortierung sind bei der GWA-Abfallberatung erhältlich.
Kontakt: Tel. 0 800 400 1 400 (gebührenfrei) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Europaweites Aus für Einwegkunststoff-Produkte: Ab Juli 2021 ohne Plastikgabel und Kunststoff-Strohhalm

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plastikozean19KWUmweltverschmutzung im Mittelmeerraum. Foto: Archiv KamenWeb.de

Zum Schutz der Meere und der Umwelt

vz0121JEPJutta Eickelpasch macht auch Schulbesuche zu den Themen "Plastikvermeidung" und "Müll im Meer", wie hier mit der Klasse 1a der Diesterwegschule. (Quelle VZ, Sep. 2020)

Kamen. Im neuen Jahr kommen viele Neuerungen auf uns zu. Eine davon, das Verbot von Einwegplastik, erläutert uns Umweltberaterin Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale Kamen.
"Das Verbot bezieht sich auf eine Auswahl von Einwegprodukten für die es längst Alternativen gibt," so Eickelpasch. "Es löst natürlich nicht alle Umweltbprobleme, die die Verpackungsberge mit sich bringen, ist aber ein guter Schritt zum Schutz der Meere, in denen alarmierend viel schwer zersetzbares Plastik zu finden ist."

Ab 3. Juli 2021 ist der Verkauf von Besteck, Tellern, Trinkhalmen, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäben aus Plastik verboten. Das Verkaufs-Aus trifft auch Becher und Behälter aus Styropor, in denen Speisen und Getränke verpackt und transportiert werden. Außerdem werden alle Produkte aus oxo-abbaubarem Kunststoff – wie Beutel oder Verpackungen – aus dem Handel verbannt. Dieser zersetzt sich in besonders schwer zu entsorgende Mikropartikel, baut sich aber nicht weiter ab.

Weil es für all diese Plastikprodukte bereits umweltfreundliche Alternativen gibt, hat der Gesetzgeber den überflüssigen Wegwerfartikeln nun die rote Karte gezeigt, damit diese Plastikgegenstände – die übrigens am häufigsten als Müll an europäischen Stränden landen – nicht mehr auf den Markt kommen. Der Abverkauf von bereits bestehenden Lagerbeständen – die nicht zuletzt auch durch die Covid 19-Pandemie entstanden sind – bleibt zulässig, um eine gebrauchslose Vernichtung der Einwegprodukte zu vermeiden.

Mit Inkrafttreten der "Verordnung zum Verbot von Einwegkunststoff-Produkten" werden hierzulande die EU-Vorgaben einer Europäischen Plastikstrategie umgesetzt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verschmutzung der Meere und der Umwelt einzudämmen, Recycling zu einem lohnenden Geschäft zu machen und die Entwicklung recyclingfähiger, innovativer Kunststoffe zu befördern.

Beratung zu Alternativen
Jutta Eickelpasch bietet auch Beratung und Einkauftipps zum Thema "Sinnvolle Plastik-Alternativen" an. So kann man beispielsweise statt Plastiktrinkhalmen jetzt Stroh, Papier-, Metall- oder Glashalme nutzen, die sich preislich und praktisch deutlich unterscheiden.
Aktuell wird "nur" telefonisch und schriflich Beratung angeboten.

Kontakt: 02307 43801 05 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Alle Änderungen für Verbraucher und Verbraucherinnen in 2021 finden sich auf der Homepage unter www.verbraucherzentrale.nrw 

"Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum" – Klimaschutz-Tipps für ökologische Weihnachtsbäume

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weihnachtsbaumMitte1120KWKamen. Für die meisten Menschen gehört er fest zur Weihnachtszeit dazu. Ob als weihnachtliches Symbol, zur Beherbergung von Geschenken oder als geschmückte Dekoration; der Weihnachtsbaum ist in der Weihnachtszeit allgegenwärtig und nicht mehr aus dieser wegzudenken. Aus diesem Grund beschäftigt sich der vierte Teil der Reihe Klimaschutz-Tipps zur Weihnachten mit dem wohl bekanntesten Symbol der Weihnachtszeit. Jährlich finden ungefähr 28 Millionen Weihnachtsbäume den Weg in die Haushalte in Deutschland. Umso mehr lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen, welche Einflüsse der Weihnachtsbaum auf das Klima hat und worauf Sie beim Kauf eines Baumes daher achten sollten.

Der Großteil der ca. 28 Millionen Weihnachtsbäume stammt dabei aus landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen. Lediglich 15% der Weihnachtsbäume haben ihren Ursprung noch auf Flächen von Waldbetrieben. Die meisten Bäume stammen aus Kulturen, in denen sie mit Pestiziden und Düngern behandelt werden. Dies hat negative Auswirkungen auf die Böden sowie Pflanzen- und Tierwelt. Aus diesem Grund wird der Kauf von heimischen Bäumen empfohlen, die auf regionalen Flächen der Forstbetriebe anwachsen und nicht verstärkt Düngern und Pestiziden ausgesetzt werden. Die Regionalität wirkt sich darüber hinaus aufgrund des kurzen Transportweges positiv auf die Ökobilanz der Bäume aus. um auf Nummer Sicher zu gehen, was die Herkunft der Bäume angeht,  bieten immer öfters Forstbetriebe und Höfe Aktionen an, bei denen Groß und Klein sich gemeinsam einen Baum aussuchen und eigenständig absägen können. Ebenfalls empfehlenswert sind ökologisch zertifizierte Weihnachtsbäume aus der Region. Hierzu zählen alle Bäume, die aus Betrieben stammen, die den Kriterien des ökologischen Landbaus (z.B. Bioland-Zertifizierung) oder des ökologisch ausgerichteten Waldbaus (z.B. FSC-Zertifizierung) entsprechen. Da ökologische Weihnachtsbäume schwerer zu finden sind, wurde von der Webseite "Robin Wood" eine Liste mit Ökoweihnachtsbäumen in ihrer Nähe erstellt. Schauen Sie dort doch mal nach; es finden sich auch verschiedene Adressen im Kreis Unna darunter. Ökologische Weihnachtsbäume sind dabei keinesfalls grundsätzlich teurer; die klassische Nordmann-Tanne beispielsweise ist in der ökologischen Variante genauso teuer wie in der konventionellen Variante.

Wer seinen Baum darüber hinaus nachhaltig schmücken möchte, kann zum Beispiel zu Dekoration aus Stoffbändern, Holz, Papier und Bienenwachs greifen. Hierzu finden sich im Internet eine Vielzahl an Ideen, beispielsweise auf der Webseite des Naturschutzbund Deutschland (NABU). Schnee- und Glitzersprays sollten in jedem Fall vermieden werden, da diese für die Umwelt schädliches Mikroplastik enthalten und besprayte Bäume nicht kompostiert werden können. Falls Sie vollständig auf einen echten Baum verzichten wollen, so lassen sich aus nachhaltigen Materialien auch alternative Weihnachtsbäume basteln. Auch hier finden Sie bei einer Suche im Internet eine Menge kreativer Ideen. Sicherlich haben Sie bereits von den gravierenden Schäden der vielen trockenen und heißen Tagen in den letzten Jahren im Waldbestand in NRW gehört: Die flächenmäßig am weitesten verbreitete Baumart in NRW ist die Fichte, von der bereits viele Förster sagen: "Die Fichte ist  Geschichte". Das Land NRW möchte 2021 über 75 Millionen Euro für die Bewältigung der Schäden und Wiederaufforstung mit klimafesten Baumarten bereitstellen. Doch auch Sie können ihren Teil beitragen: Verschenken Sie zu Weihnachten einen Baum an ihre Liebsten. Ob über Waldstiftungen, als Baumpatenschaft oder durch gemeinsame Pflanzungen mit ihrer Stadt; es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Bäume haben eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel und dessen Folgen. Daher gilt: Jeder Baum zählt. Oder um es mit einem Sprichwort aus Afrika zu sagen: "Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt."

Klimaschutz-Tipps zu Weihnachten: Folge 3: Weihnachtsmenü – Festtagsgenuss mit gutem Gewissen

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Kamen. Alle Jahre wieder – steht das Weihnachtsfest vor der Tür! Während die Vorbereitungen vielerorts auf Hochtouren laufen, geben die Klimaschutzmanager*innen im Kreis Unna zur Unterstützung Klimaschutz-Tipps für die Weihnachtszeit. Im dritten Klimaschutz-Tipp, dreht sich heute alles um das Thema Ernährung. Denn bei der Herstellung, dem Transport und der Verarbeitung von Lebensmitteln entstehen treibhausgaswirksame Emissionen.

Die einen mögen ein großes, üppiges Weihnachtsessen, die anderen bevorzugen es lieber unkompliziert. Aber egal ob Sie sich selbst zu den Puristen oder den Feinschmeckern zählen – wussten Sie, dass Sie die Klimabilanz ihrer festtäglichen Speisen deutlich verbessern können, ohne dafür auf Genuss verzichten zu müssen? Pflanzliche Lebensmittel haben einen weitaus geringeren Treibhausgas-Fußabdruck als tierische Produkte. Wie wäre es da z. B. mit einer Vorspeise aus Feld- bzw. Ackersalat? Dieser hat im Augenblick Saison, ist vitaminreich und schmeckt außerdem knackig frisch. Gut passen dazu angeröstete Sonnenblumen- oder Walnusskerne und eine vegane Rote Beete-Suppe. Als Hauptgang bieten sich Serviettenknödel oder Kartoffelpüree und Pilze an und als Nachtisch Bratapfel im Blätterteigmantel.

Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, kann mit dem richtigen Einkauf auf nachhaltiges Essen setzen. Käufer sollten darauf achten, dass der Weihnachtsbraten von Tieren aus der Region kommt, deren Aufzucht und Ernährung ökologischen Kriterien entspricht. Wild etwa wird regional vermarktet und ist zusätzlich meist fettarm. 

Mit diesen Tipps kommen Sie klimafreundlich durch die Festzeit:

  1. Der Verzehr von saisonalen Lebensmitteln vermeidet Emissionen. Salat etwa sollte man vorzugsweise im Sommer konsumieren, wenn der regionale Anbau unter freiem Himmel möglich ist.
  1. Nutzen Sie Bio- oder ökologisch-fair produzierte Lebensmittel. Biolandbau verursacht durch den Einsatz von eigenem Dünger und selbst produzierten Futtermittel weniger Emissionen. Beim Konsum eines Bio-Weizenbrotes kann man so bis zu einem Viertel an Treibhausgasen einsparen.
  1. Bereiten Sie Ihre Gerichte selbst zu und verzichten Sie wo möglich auf Fertigprodukte. Ein hoher Verarbeitungsgrad erhöht den Energieaufwand, der für die Bereitstellung eines Lebensmittels nötig ist und somit auch den THG-Fußabdruck. Die CO2-Belastung durch Kondensmilch ist z.B. mehr als 2,5-mal höher als die von „normaler“ Milch. Hoch ist auch der Fußabdruck insbesondere von stark verarbeiteten tierischen Produkten wie Käse oder Milch.
  1. Generell hat es viele Vorteile für die eigene Gesundheit und die eigene Klimabilanz, wenn man seinen Fleischkonsum reduziert. Studien belegen, dass dadurch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Rheuma oder Übergewicht wirksam reduziert wird.
  1. Ein Vergleich von Fleisch zeigt, dass Rindfleisch besonders durch den Methan-Ausstoß der Rinder selbst sowie oft mit transportbedingten Emissionen auf dem Weg von den USA und Südamerika nach Deutschland verbunden ist. Heimisch erlegtes Wildfleisch weist demgegenüber oft kurze Transportstrecken auf und besitzt dadurch einen deutlichen Emissionsvorteil.
  1. Beim Weihnachtsessen kommt als Nachtisch neben exotischen Südfrüchten auch heimisches Obst in Frage. Gefüllte Bratäpfel verströmen in der Wohnung einen wundervollen Duft und wecken vielleicht Erinnerungen an vergangene Kindertage.
  1. Und schließlich: Versuchen Sie, weniger Lebensmittel wegzuschmeißen. Das schont einerseits Ihren Geldbeutel, ist aber auch noch gut fürs Klima. Ein doppelter Gewinn!

Viel Spaß beim ausprobieren und einen guten Appetit wüscht ihr lokales Klimaschutzmanagement.

Klimaschutzmanager der Stadt Kamen – Tim Scharschuch

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