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AOK-Firmenlauf Unna (von li.): Startklar für den 20. AOK-Firmenlauf Unna am 21. Mai: Marcus Hoselmann (upletics GmbH) und Jörg Kock (AOK-Serviceregionsleiter). Foto: AOK/hfr.
Kreis Unna. Auf die Plätze, fertig, los - Das Anmeldeportal für den beliebten AOK-Firmenlauf in Unna ist ab sofort geöffnet. Jetzt können sich wieder motivierte Beschäftigte und Führungskräfte treffen, die Sportschuhe schnüren und das gemeinsame Training starten. Die Organisatoren, upletics GmbH und die AOK NordWest planen für Donnerstag, 21. Mai, den 20. AOK-Firmenlauf Unna. Mitarbeitende, Auszubildende und Führungskräfte gehen dann um 19 Uhr gemeinsam als Team auf die rund 5,5 Kilometer lange Strecke. „Die AOK-Firmenläufe sind eine echte Erfolgsgeschichte. Und hier in Unna geht es nun zum 20. Mal auf die Strecke. Wir erwarten wieder rund 5.000 Läuferinnen und Läufer. Die Begeisterung der Unternehmen für das Event ist groß. Beim Firmenlauf kommen Menschen aus verschiedenen Branchen und Betrieben zusammen. Die Veranstaltung macht deutlich, wie wichtig ein aktiver Lebensstil und gemeinsames Engagement sind“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Anmeldungen sind ab sofort online unter www.aok-firmenlauf-unna.de möglich.
Im letzten Jahr nahmen 5.000 Läuferinnen und Läufern aus Unna und Umgebung am Lauf-Event teil. „Wer sich einen Startplatz für das Teamevent in Unna sichern möchte, sollte nicht zu lange warten. Die Startplätze für das Jahr 2025 waren schnell vergriffen. Sport ist eine gute Gelegenheit, miteinander zu teilen, sowohl die Anstrengung als auch die gute Stimmung, wenn alle gemeinsam durch das Ziel laufen“, beschreibt Marcus Hoselmann von der upletics GmbH, Organisator des Laufes auch das Emotionale der Veranstaltung. „Auf der Strecke, die wieder durch Unna führt, erwarten wir dieses Jahr rund 5.000 Teilnehmende. Die Vorfreude auf den sportlichen Feierabend steigt wieder von Monat zu Monat und wir freuen uns auf den Jubiläumslauf“, ergänzt Hoselmann. „Für Unternehmen ist der AOK-Firmenlauf eine tolle Möglichkeit, Gesundheitsförderung im Betrieb praktisch umzusetzen und nebenbei das Gemeinschaftsgefühl ihrer Mitarbeitenden zu fördern“, sagt Kock.
Bereits in der Vorbereitungszeit wird der Teamgeist in den Unternehmen gestärkt: Gemeinsam werden Trainingspläne erstellt und die Motivation der Kolleginnen und Kollegen wird geweckt. Auch Laufpatenschaften stärken das Gemeinschaftsgefühl: Laufbegeisterte unterstützen Einsteigende, indem sie sie begleiten. Die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke ist sowohl für Hobbysportelnde als auch für Neulinge geeignet. „Beim AOK-Firmenlauf unternehmen die Beschäftigten gemeinsam etwas, das Spaß macht und gesund ist. Der gesundheitsförderliche Ansatz und die besondere Atmosphäre verleihen unserem Firmenlauf einen ganz besonderen Rahmen“, sagt Kock.
Mit der Idee der Firmenläufe möchte die AOK NordWest die Menschen zu einem gesunden Lebensstil motivieren. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der AOK hatte im letzten Jahr ergeben, dass Westfalen-Lippe in einem Bewegungsdilemma steckt. „Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist sich bewusst, dass sie sich zu wenig bewegt. Aber bei der Umsetzung ist noch viel Luft nach oben“, sagt Kock. Zeitmangel (54 Prozent), fehlende Lust und wenig Motivation (45 Prozent) hindern viele daran, ihren Alltag bewegter zu gestalten. „Um etwas für die Gesundheit zu tun, zählt jede Minute mehr Bewegung. Die Gemeinschaft fördert dabei die Motivation. Natürlich erhoffen wir uns, dass die vielen Mitlaufenden auch nach dem Firmenlauf das Laufen als Hobby entdecken und somit dauerhaft etwas für ihre eigene Gesundheit tun“, erläutert Kock die Bedeutung von ausreichend Bewegung für ein gesundes Leben.
Spaß am Laufen, das Miteinander, gemeinsame Erfolge und das Kennenlernen der Kolleginnen und Kollegen von einer anderen Seite – das sind die Ziele des AOK-Firmenlaufes. „Der Firmenlauf ist mehr als ein Laufevent – er steht für Gemeinschaft, Austausch und jede Menge Spaß. Es geht nicht um das Siegen oder die gelaufene Zeit. Im Vordergrund steht der Spaß an der gemeinsamen Aktivität. Das bleibt den Teammitgliedern in Erinnerung und fördert letztlich auch die Zusammenarbeit im Betrieb“, sagt Hoselmann. Auch im Jubiläumsjahr wird beim AOK-Firmenlauf mehr Wert auf Teamgeist und das Repräsentieren der Firmen gelegt als auf die gelaufenen Zeiten.
Die Planungen für den Ablauf und das Rahmenprogramm laufen auf Hochtouren. Gelaufen wird vom Rathausplatz durch die Innenstadt über die Eselsbrücke in den Bornekamp, durch die Gartenvorstadt und zurück. Start ist am 21. Mai um 19 Uhr. Am Ende des Feldes gehen die Walkerinnen und Walker auf die Strecke. Das soll auch diejenigen zum Mitmachen motivieren, die Respekt vor der Belastung der langen Laufstrecke haben oder einfach lieber walken.
Anmelden können sich die Teams im Internet unter www.aok-firmenlauf-unna.de. Dort finden Interessierte alle Informationen rund um den Lauf. Anmeldeschluss ist am 23. April. Die Startgebühr beträgt 14 Euro, Frühbucher bis zum 01. März zahlen nur 12 Euro.
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AOK-Pflegenavigator unterstützt bei der Suche nach Anbietern von Beratungsgesprächen
Kreis Unna. Rund 17.400 pflegebedürftige Menschen im Kreis Unna werden laut einer aktuellen Auswertung des des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen zu Hause ohne die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes gepflegt und betreut. Damit sie das Pflegegeld in voller Höhe dauerhaft erhalten, müssen sie sich regelmäßig von einer qualifizierten Pflegefachperson beraten lassen. Um die Suche nach Ansprechpartnern für diese verpflichtenden Beratungsgespräche zu erleichtern, hat die AOK jetzt ihren Pflegenavigator um Anbietende von Beratungsbesuchen erweitert. Für Westfalen-Lippe weist das Online-Portal über 2.000 Anbietende aus. „Die Beratungsbesuche finden in der Regel in der häuslichen Umgebung statt, können aber nach dem ersten Besuch zuhause auch per Videokonferenz durchgeführt werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Im Online-Portal unter www.aok.de/pflegeberatungssuche werden nach Eingabe der Postleitzahl ambulante Pflegedienste oder anerkannte Beratungsstellen mit pflegefachlicher Kompetenz in der Nähe angezeigt, die diese Besuche durchführen.
Vorteile des Beratungseinsatzes für die Pflege zuhause
In den Pflegegraden 2 und 3 müssen die Besuche halbjährlich, in den Pflegegraden 4 und 5 vierteljährlich erfolgen. Mit der aktuellen Pflegegesetzgebung, die zum 1. Januar in Kraft getreten ist, werden die verpflichtenden Beratungsbesuche ab 2026 auch für die Pflegegrade 4 und 5 auf den halbjährlichen Rhythmus umgestellt. „Die Besuche dienen dazu, den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen oder pflegenden Bezugspersonen regelmäßig Hilfe und praktische Unterstützung mit der nötigen pflegefachlichen Kompetenz anzubieten“, so Kock.
Kürzung des Pflegegeldes vermeiden
Anbietende der Beratungsbesuche können ambulante Pflegedienste, unabhängige Beratungsstellen, von der Pflegekasse beauftragte Pflegefachpersonen oder von den Kommunen beauftragte Beraterinnen und Berater sein. Sie alle müssen über die erforderlichen Kompetenzen im Bereich Pflege verfügen. Die AOK und die anderen Pflegekassen rechnen die Kosten für die Beratung direkt mit dem Pflegedienst oder der anerkannten Beratungsstelle ab. Die Pflegebedürftigen müssen also weder Vorauszahlungen leisten noch eine Rechnung bezahlen. Wer die Beratungen allerdings nicht in den vorgegebenen Intervallen wahrnimmt, riskiert eine Kürzung oder Streichung des Pflegegeldes.
Pflegedienste und Pflegeheime im Überblick
Der Navigator hilft nicht nur bei der Suche nach Beratungs-Anbietenden, sondern bietet auch Informationen über geeignete Pflegedienste oder Pflegeheime in der Umgebung. Zudem sind darin Einrichtungen für die Tages- und Nachtpflege sowie Anbieter von Kurzzeitpflege verzeichnet. Neben den Prüfergebnissen zur Qualität von 1.738 Pflegediensten und 1.091 Pflegeheimen in Westfalen-Lippe ermöglicht er auch einen Vergleich der Kosten der einzelnen Einrichtungen. Zum Pflegenavigator der AOK: www.aok.de/pflegenavigator
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Benedict Bösing (TK), Nikolaj Salzmann (TK), Jasmin Meichsner und Thekla Pante (beide vom Fachbereich Gesundheit Kreis Unna), Carina Ewens (Fachbereichsleitung Gesundheit) und Dezernent Sven Brüggenhorst bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto Lea Malzer – Kreis Unna.
Kreis Unna. Das Gesundheitsamt des Kreises Unna baut seine Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsförderung weiter aus und setzt im Jahr 2026 verstärkt auf bedarfsgerechte und niedrigschwellige Angebote.
Eine neue Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) schafft dafür die Grundlage: Beide Partner haben am Mittwoch, 7. Januar, einen Kooperationsvertrag zum sogenannten TK‑Verfügungsfonds unterzeichnet. Dieser ermöglicht die Förderung vielfältiger Gesundheitsprojekte im gesamten Kreis Unna.
Förderung lokaler Gesundheitsprojekte startet am 20. Januar
Ab dem 20. Januar können Einrichtungen, Initiativen und Vereine im Kreis Unna Projektmittel aus dem Verfügungsfonds der TK über das Gesundheitsamt beantragen. Gefördert werden insbesondere stadtteil- und zielgruppenbezogene Mikroprojekte, die die Gesundheitschancen der Bevölkerung vor Ort verbessern.
Im Fokus stehen Vorhaben aus den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung, Stressreduktion und Entspannung, Medienkompetenz sowie Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln.
Antragsberechtigt sind lokale Einrichtungen, Vereine, freie Träger sowie städtische Institutionen. Nicht gefördert werden Projekte für Kitas, Schulen und Pflegeheime, da es für diese Einrichtungen grundsätzlich ein eigenes Förderverfahren gibt.
Digitale Informationsveranstaltung am 20. Januar
Um Interessierte umfassend über Förderbedingungen, Antragsverfahren und Beispiele aus anderen Kommunen zu informieren, laden das Gesundheitsamt und die Techniker Krankenkasse zu einer Online‑Informationsveranstaltung am 20. Januar 2026 von 16.30 bis 18 Uhr ein.
Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter https://www.kreis-unna.de/Mikroprojekte-Anmeldung.
Ausführliche Informationen zum Förderprogramm gibt es unter https://www.kreis-unna.de/Mikroprojekte-Info.
Ansprechperson für Fragen ist Jasmin Meichsner. Sie ist zu erreichen per Mail an
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Im Kreis Unna leiden mehr als 20.900 Menschen an Asthma
Kreis Unna. Die derzeitigen kalten Temperaturen lassen nicht nur frösteln. Den mehr als 20.900 Asthmakranken im Kreis Unna bleibt dabei sogar die Luft weg. Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der die Bronchien dauerhaft überempfindlich reagieren. Typisch sind anfallsweise auftretende Atemnot, Husten und eine pfeifende Atmung. Neben anderen Ursachen können auch verschiedene äußere Reize, sogenannte Trigger, diese Beschwerden auslösen oder verstärken. Gerade in der kalten Jahreszeit leiden viele Betroffene verstärkt unter ihren Symptomen. „Die kalte Luft draußen und im Gegensatz dazu die warme trockene Heizungsluft drinnen reizen die empfindlichen Bronchien der Asthmatikerinnen und Asthmatiker und führen zu Luftnot“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Weniger Atemluft durch verengte Bronchien
Bei Menschen mit Asthma bronchiale neigt das Immunsystem dauerhaft überempfindlich auf bestimmte Reize zu sein. Kommt es zu einem Asthmaanfall, verengen sich die Bronchien, die Schleimhäute schwellen an und die Atmung wird erschwert. Die Folge sind Husten, pfeifende Atmung und akute Luftnot, insbesondere dann, wenn die Atemwege zusätzlich durch ungünstige Umweltbedingungen belastet werden. Auslöser für Asthma kann zum Beispiel eine allergische Reaktion auf Schimmel, Hausstaubmilben oder Tierallergene sein. Gerade im Winter steigt die Belastung durch diese Allergene. Durch falsches oder seltenes Lüften kann sich vermehrt Schimmel bilden, während Hausstaubmilben und Tierallergene durch die trockene Heizungsluft aufgewirbelt werden. Da sich die meisten Menschen in der dunklen Jahreszeit vermehrt im Innenraum aufhalten, ist der Kontakt mit Schimmel, aber auch Allergenen wie Hausstaubmilben und Tierallergenen, im Winter deutlich intensiver. „Jahreszeitbedingte kalte Außentemperaturen und warme, trockener Heizungsluft in Innenräumen provozieren insbesondere bei Asthmatikern mehr und heftigere Anfälle“, sagt Kock.
Frauen häufiger betroffen
Aktuelle Zahlen der AOK aus dem Jahr 2023 zeigen, dass im Kreis Unna rund 5,2 Prozent der Bevölkerung (20.900 Betroffene) unter Asthma leiden. Frauen sind dabei mit einem Anteil von 5,5 Prozent etwas häufiger als Männer (4,2 Prozent) betroffen.
Weitere Informationen bietet die AOK NordWest im Internet unter www.aok.de/nw in der Rubrik Medizin & Versorgung – chronische Erkrankungen.
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Kreis Unna. Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung erhalten ein spezielles Beratungsangebot: Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 9. Oktober eine Kooperation mit dem Zentrum für Gehörlosenkultur Dortmund e.V. (ZfG) in Dortmund beschlossen. Unterschrieben wurde der Vertrag im November, die Beratung startete mit Beginn des neuen Jahres.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 lebten im Kreis Unna 1.820 Menschen mit einer anerkannten Hör- oder Sprachbehinderung, darunter 282 Personen mit dem Merkzeichen "Gehörlosigkeit (GL)". Der Bedarf für ein spezifisches Beratungsangebot wird daher als hoch eingeschätzt.
Im November ist eine Kooperation mit dem Zentrum für Gehörlosenkultur Dortmund e.V. geschlossen worden. "Es verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung hörbehinderter Menschen und übernimmt in Kooperation mit der Stadt Dortmund bereits diese Aufgabe", so Inklusionsbeauftragte Jennifer Schmandt. Rund 200 Klientinnen und Klienten aus Dortmund werden dort jährlich beraten – mit einem Umfang von etwa 1.255 Beratungsstunden.
Der Vertrag zwischen dem Kreis Unna und dem Zentrum für Gehörlosenkultur Dortmund e.V. läuft zunächst über ein Jahr. Der Kreis finanziert 20 Prozent einer Vollzeitstelle zuzüglich 25 Prozent inklusive Sach- und Verwaltungskosten. Insgesamt entstehen Kosten in Höhe von 19.476,46 Euro, die aus dem laufenden Haushalt gedeckt werden. Eine Evaluierung des Beratungsbedarfs erfolgt am Ende der Vertragslaufzeit.
Die Beratung findet ab dem 1. Januar 2026 in den Räumlichkeiten des Zentrums für Gehörlosenkultur in Dortmund statt. Aufgrund der Lage ist die Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Unna gewährleistet. Mit der Beratung soll eine bestehende Versorgungslücke geschlossen und die Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderungen verbessert werden. PK | PKU
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Kreis Unna. Das Neue Jahr beginnt bei vielen im Kreis Unna mit guten Vorsätzen. Dazu gehören natürlich die Evergreens wie beispielsweise mehr Sport, gesünderes Essen, mehr Zeit für Freunde und Familie. Und noch einer darf nicht fehlen: Endlich mit dem Rauchen aufzuhören! Eine gute Entscheidung, denn jedes Jahr sterben über 127.000 Menschen in Deutschland vorzeitig an den Folgen des Rauchens, das ist jeder achte Todesfall. Allein im Kreis Unna leben rund 22.800 Menschen mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD, die zu etwa 90 Prozent durch das Rauchen verursacht wird. „Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Zu Beginn des neuen Jahres nehmen sich viele Menschen vor, alte und unliebsame Gewohnheiten abzulegen und einiges besser zu machen. Viele Raucherinnen und Raucher wollen endlich von der Zigarette loskommen. Und das aus gutem Grund. Denn Rauchen ist nach wie vor das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Weltweit sind mehr als zwei Drittel aller Lungenkrebstodesfälle auf das Rauchen zurückzuführen. Nach aktuellen Zahlen des Landeskrebsregisters NRW starben allein in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 11.383 Menschen an Lungenkrebs; 16.217 neue Fälle wurden diagnostiziert. „Rauchen schädigt nahezu jedes Organ im Körper. Insbesondere ist die Tabaksucht mit 80 Prozent die Hauptursache aller Lungenkrebsfälle und der Hauptrisikofaktor für COPD sowie andere Krebserkrankungen wie zum Beispiel Darmkrebs“, so Kock. Tabakkonsum erhöht nicht nur das Risiko für Atemwegs-, Herzkreislauf- und Krebserkrankungen. Auch die Mundgesundheit wird durch das Giftgemisch im Tabakrauch beeinträchtigt. Rauchende Frauen nach der Menopause leiden zudem häufiger unter Osteoporose, bei Männern kann das Rauchen die Potenz schwächen.
„Deshalb werben wir auch dafür, so früh wie möglich mit dem Rauchen aufzuhören. Am besten ist es, wenn Kinder und Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, sagt Kock. Tatsächlich ist laut der Deutschen Krebsgesellschaft der Anteil der jugendlichen Raucher in den letzten 20 Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Allerdings ist dieser Rückgang vor allem darauf zurückzuführen, dass Jugendliche in Deutschland anfangs nicht zur ‚klassischen‘ Zigarette greifen, die in den Statistiken erfasst werden, sondern zu orientalischen Wasserpfeifen, sogenannten Shishas sowie zu elektronischen Inhalationsprodukten wie E-Zigaretten und E-Shishas.
Die Mehrheit der Raucher hat schon einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Die meisten versuchen es zunächst allein. „Doch ohne Unterstützung ist die Erfolgsquote gering“, sagt Kock. Die körperliche und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es strukturiert den Alltag, dient dem Stressabbau oder spielt eine wichtige Rolle bei sozialen Kontakten. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. „Nur so kann aus dem ‚Verzicht‘ ein ‚Gewinn‘ werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. Mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, ergänzt Kock.
Die AOK NordWest unterstützt ihre Versicherten auf dem Weg zum Nichtrauchen mit zahlreichen Angeboten und speziellen Kursen – auch digital liveonline gemeinsam mit anderen oder online für sich allein. Darüber hinaus bietet sie im Internet unter www.aok.de/nw in der Rubrik Leistungen & Services ein Expertenforum zum Nichtrauchen an.
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Kreis Unna. Ab Januar 2026 bietet der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Unna ein neues, ergänzendes Beratungsformat in Form einer Videosprechstunde an. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu den Angeboten des Dienstes zu ermöglichen und Hürden beim Erstkontakt abzubauen.
Das Angebot umfasst alle Themenbereiche des Sachgebiets: den sozialpsychiatrischen Dienst für psychische Erkrankungen, den Bereich Sucht, den jugendpsychiatrischen Dienst sowie die Schwangerschaftskonfliktberatung.
Die Videosprechstunde startet am 26. Januar 2026. Bereits ab dem 1. Januar 2026 ist das Angebot über die Terminbuchungsseite des Kreises Unna sowie über die jeweiligen Unterseiten des Fachbereichs Gesundheit einsehbar und buchbar: www.kreis-unna.de/terminvereinbarung.
Die Videosprechstunde richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Angehörige und bietet die Möglichkeit, sich vertraulich beraten zu lassen. Sie stellt jedoch keinen Ersatz für das Präsenzangebot dar. In diesem Format können daher keine Anträge ausgefüllt oder Bescheinigungen ausgestellt werden. Vielmehr dient die Videosprechstunde als ergänzendes Angebot, das den Zugang erleichtert und den ersten Schritt in die Beratung unterstützt.
"Mit der Einführung der Videosprechstunde schaffen wir ein modernes, bürgernahes Angebot, das den Bedürfnissen der Menschen im Kreis Unna gerecht wird und den Zugang zu unseren Beratungsleistungen erleichtert", betont Sachgebietsleiterin Katja Sträde. PK | PKU
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Eine Grafik mit der Schutz- und Überwachungszone rund um die betroffenen Gebiete. Grafik: Kreis Unna
Kreis Unna. In einem Putenmastbetrieb in Hamm wurde der Verdacht auf Geflügelpest am Freitag, 26. Dezember 2025, amtlich festgestellt. Der Verdacht wurde vom Chemischen Veterinär Untersuchungsamt (CVUA) Arnsberg am Samstag bestätigt und die Proben wurden zur weiteren Abklärung zum Referenzlabor (FLI) versendet. Rund 8.000 Puten sind am Samstag bereits getötet worden.
Um den betroffenen Betrieb richtet das Veterinäramt Kreis Unna, das auch für das Stadtgebiet Hamm zuständig ist, mit einem Radius von 3,1 Kilometern eine Schutzzone und einem Radius von zehn Kilometern eine Überwachungszone ein. Sie werden per Amtsblatt am Montag, 29. Dezember, erlassen. Sie betreffen den Kreis Unna, das Stadtgebiet Hamm und den Kreis Soest.
Regeln in den Zonen
Im Amtsblatt des Kreises Unna werden auch die zwingend einzuhaltenden Regelungen veröffentlicht, die Geflügelhalter in der Schutz- und Überwachungszone einhalten müssen. Klar ist: Für alle Geflügelbestände oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten gilt dann die Stallpflicht.
Wer Vögel hält, muss dem Veterinäramt unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Tiere unter Angabe ihrer Nutzungsart melden. Das Veterinäramt ist unverzüglich über unklare Krankheits- oder Todesfälle bei Geflügel zu informieren und die Tiere sind schnellstmöglich auf Geflügelpest untersuchen zu lassen.
Außerdem herrscht ein Transportverbot: Vögel, frisches Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie sonstige Erzeugnisse und tierische Nebenprodukte von Geflügel dürfen weder in einen noch aus einem Bestand gebracht werden. Außerdem gelten für Betriebe in den Zonen besondere Hygieneanforderungen.
Wachsam bleiben
Die Veterinärbehörde des Kreises Unna appelliert an alle Geflügelhalter, auch außerhalb der Restriktionszonen, Vorsicht und Achtsamkeit walten zu lassen. Die Geflügelpest ist hochansteckend und für Hühner und Puten meist sehr schnell tödlich. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch vergehen in der Regel nur wenige Stunden bis Tage.
In Deutschland ist bisher kein Fall einer Übertragung auf den Menschen bekannt geworden. Bürgerinnen und Bürger sollten jedoch wachsam sein: "Gehäufte Funde toter Wildvögel, insbesondere Wasser- und Greifvögel, sollten den zuständigen Ordnungsämtern und außerhalb der Dienstzeit der Leitstelle des Kreises Unna und der Stadt Hamm unter Angabe des genauen Fundortes gemeldet werden", so Dr. Kirschner vom Veterinäramt. "Bürger sollten kranke oder verendete Vögel sowie Wildtiere generell nicht anfassen." Ansonsten ist das Veterinäramt unter
Unter www.lave.nrw.de sind unter dem Suchwort "Geflügelpest" auch Merkblätter für Halterinnen und Halter zu finden. PK | PKU
Hinweise an die Medien: Die Allgemeinverfügung mit Informationen zur Schutz- und Überwachungszone inklusive Karte ist ab Montag, 29. Dezember, im Amtsblatt Nr. 63 unter www.kreis-unna.de/amtsblatt zu finden.
Presseanfragen richten Sie bitte an die Pressestelle des Kreises Unna:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. . Die E-Mails werden während der Betriebsferien zweimal täglich abrufen und schnellstmöglich bearbeitet.
Infos zur Lage in Hamm sowie weitere Informationen und Anträge zum Herunterladen für Geflügelhalter sind zu finden unter www.kreis-unna.de/Gefluegelpest_Hamm
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