Impfzentrum: Ärztliche Leiter begrüßt

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Kreis Unna. Nachdem drei der ärztlichen Leiter des Impfzentrums, Theodor Spanke, Dr. Wolfgang Dryden und Dr. Holger Felcht, verabschiedet wurden, ist es Zeit für die Begrüßung der neuen ärztlichen Leiter: Dr. Boris Hait, Dr. Thomas Huth, Dr. Udo Müller, und Dr. Jürgen Wentzek traten am 1. Juni ihren Dienst an. Auch Dr. Stephan Spanke gehört zum Team und steht für das Impfzentrum Unna weiter als ärztlicher Leiter zur Verfügung.

Josef Merfels, Leiter des Gesundheitsamts und organisatorischer Leiter des Impfzentrums, Sandra Pflanz, stellvertretende organisatorische Leiterin des Impfzentrums und Dr. Claudia Sauerland, Sachgebietsleiterin Zahnärztlicher Dienst, haben sie vor Ort am 2. Juni begrüßt.

Gesundheitsamtsleiter Josef Merfels gab seine Wünsche mit auf den Weg: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns – derzeit ist der Impfstoff knapp und am 7. Juni wird die Priorisierung aufgehoben. Es ist eine spannende und herausfordernde Zeit, in der die ärztliche Leitung des Impfzentrums übergeben wird. Ich wünsche den neuen ärztlichen Leitern viel Erfolg und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit."

Verantwortung für den medizinischen Bereich
Die ärztlichen Leiter sind gleichberechtigt verantwortlich für den medizinischen Bereich des Impfzentrums, dazu gehören insbesondere die Aufklärung, die Impfung und die entsprechende Dokumentation. Zudem zählt die Anleitung des von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gestellten Personals, der Kontakt zum Kreis Unna, den Kommunen und den mobilen Impfteams sowie Medien- und Pressearbeit zu den Hauptaufgaben. PK | PKU

 

Wie gefährdet sind Tumorpatienten für Infektionen?

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228586VDr. Peter RitterOnline-Informationsabend des Krebszentrums im Klinikum Westfalen mit Dr. Peter Ritter

Kamen. Die Rate von schweren oder gar tödlichen Verläufen einer Corona-Infektion liegt bei Tumorpatienten höher als bei sonst Gesunden. Daher ist es wichtig, das Risiko an COVID-19 zu erkranken, gerade für Krebspatienten so gering wie möglich zu halten. In einer Online-Veranstaltung erläutert Dr. Peter Ritter, Direktor der onkologischen Kliniken am Klinikum Westfalen, am Mittwoch, 9. Juni, ab 18 Uhr, wie gefährdet Tumorpatienten tatsächlich sind und wie sie sich insbesondere während einer laufenden Behandlung schützen können. Der Vortrag kann im Internet live verfolgt werden. Im anschließenden Chat sind auch direkte Fragen an den Referenten möglich. Nähere Informationen zur Teilnahme gibt es unter www.klinikum-westfalen.de im Internet.

Aufhebung der Impfreihenfolge: Impfstoff bleibt zunächst Mangelware

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impfungKWKreis Unna. Die Impfreihenfolge soll laut Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 7. Juni 2021 aufgehoben werden. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW berechtigt sein, einen Impftermin in den nordrheinwestfälischen Impfzentren zu buchen. Allerdings wird es zunächst nur wenige freie Termine geben, da Impfstoff noch Mangelware ist.

"Im Juni steht leider kaum Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung", so der Leiter des Gesundheitsamts Josef Merfels. Deshalb werden nur sehr wenige Impftermine für Erstimpfungen angeboten werden können. Der zur Verfügung stehende Impfstoff wird nahezu vollständig für die geplanten Zweitimpfungen benötigt. Mit höheren Impfstoffmengen und somit auch mit einem größeren Angebot an Impfterminen ist frühestens im Juli zu rechnen.

"Uns ist bewusst, dass viele Bürgerinnen und Bürger, die seit Monaten darauf warten, einen Impftermin buchen zu können, sehr enttäuscht sein werden", so Merfels. "Wir bitten dennoch darum, sich so lange zu gedulden, bis wieder Impftermine über das Buchungsportal der KVWL buchbar sind."

Wo wird es Termine geben?
Terminbuchungen werden ausschließlich über das Buchungsportal der Kassenärztlich Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) möglich sein, telefonisch unter 0 800 / 116 117 02 oder online unter www.116117.de. Am Impfzentrum und über das Gesundheitsamt werden keine Termine vergeben.

Die KVWL informiert auch unter www.corona-kvwl.de über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der Impfung. PK | PKU

Impfzentrum Unna: Ärztliche Leiter verabschiedet

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229716PDr. Holger Felcht, Theo Spanke und Dr. Wolfgang-Axel Dryden (Mitte, von links) wurden am Impfzentrum verabschiedet. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Kreis Unna. Sie haben bereits den Aufbau des Impfzentrums im Dezember 2020 mit begleitet und seitdem einen enormen Kraftakt vollbracht – nun ist die Zeit für einen Wechsel gekommen: Die ärztlichen Leiter Theo Spanke, Dr. Wolfgang-Axel Dryden und Dr. Holger Felcht wurden zum 31. Mai verabschiedet.

Landrat Mario Löhr dankte den Ärzten im Namen der Kreisverwaltung, der Bürgerinnen und Bürger sowie der Politik: "Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligter hat die Impf-Kampagne rasch Fahrt aufgenommen. Sämtlicher durch das Land zur Verfügung gestellter Impfstoff wurde und wird verimpft. Von vielen Menschen, die hier geimpft worden sind, haben wir ganz tolle Rückmeldungen bekommen – und das ist auch Ihr Verdienst."

Insgesamt haben im Impfzentrum für den Kreis Unna bisher knapp 81.000 Menschen eine Erstimpfung und rund 37.000 eine Zweitimpfung erhalten (Stand: 30. Mai, Quelle: Impfbericht der KVWL).

Verantwortung für den medizinischen Bereich
Als ärztliche Leiter waren Theo Spanke, Dr. Wolfgang-Axel Dryden und Dr. Holger Felcht verantwortlich für den medizinischen Bereich des Impfzentrums, dazu gehören insbesondere die Aufklärung, die Impfung und die entsprechende Dokumentation.

Daneben gehörten unter anderem die Anleitung des gesamten von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gestellten Personals, der Kontakt zum Kreis Unna, den Kommunen und den mobilen Impfteams sowie Medien- und Pressearbeit zu den Hauptaufgaben.

Großer Dank auch vom Team
Vertreterinnen und Vertreter des KVWL-Teams dankten ihren scheidenden Chefs. Auch Kreis-Gesundheitsdezernent Uwe Hasche und Amtsapothekerin Sandra Pflanz würdigten den Einsatz der drei Ärzte.

Stellvertretend für die drei gab Theo Spanke den Dank zurück und wünschte dem Team alles Gute. Angesichts der aktuellen Lage mit nur spärlich eintreffenden Impfstoff-Dosen vom Land brachte er vor allem einen Wunsch zum Ausdruck: "Hoffentlich kommt möglichst schnell so viel Impfstoff, dass wieder alle Impfstraßen voll belegt sind und hier so richtig die Hütte brennt."

Die ärztliche Leitung des Impfzentrums Kreis Unna teilen sich künftig gleichberechtigt Dr. Boris Hait, Dr. Thomas Huth, Dr. Udo Müller, Dr. Stephan Spanke und Dr. Jürgen Wentzek. Dr. Holger Felcht steht als Vertreter für Notfälle und krankheits- oder urlaubsbedingte Ausfälle zur Verfügung. PK | PKU

Giftiger Riesen-Bärenklau: Hautkontakt unbedingt vermeiden

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188815VDie Samenstände des Riesen-Bärenklaus, auch Herkulesstaude genannt. Foto: Hermann Knüwer - Kreis UnnaKreis Unna. Der Riesen-Bärenklau hat sich im Kreisgebiet in den vergangenen Jahren stark verbreitet. Sein giftiger Saft führt bei Berührung häufig zu starken Verbrennungen der Haut. Und da die Pflanze außerdem heimische Tier- und Pflanzenarten verdrängt, soll eine weitere Verbreitung eingeschränkt werden. Darauf weist der Kreis Unna hin.

Es sollte unbedingt verhindert werden, die Pflanze mit bloßen Händen zu berühren. Bei Kontakt mit dem Pflanzensaft entzündet sich die Haut nach kürzester Zeit. Die Verbrennungen, die oft Narben hinterlassen, werden vor allem durch Sonnenlichteinwirkung noch verstärkt.

Verbreitung entgegenwirken
Eine Verbreitung des Riesen-Bärenklaus wirksam zu verhindern, gestaltet sich bei dieser invasiven Art schwierig. Der Riesen-Bärenklau verbreitet seine Samen über Wind, Wasser, Tiere oder Anhaften an Rädern von Fahrzeugen. Wo Pflanzen entfernt werden, kommen über diese Verbreitungsmethoden teilweise auch aus weit entfernten Bereichen wieder neue Samen nach.

216911VBis zu vier Meter groß: der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Foto: Hermann Knüwer - Kreis UnnaAkuter Handlungsbedarf besteht insbesondere an kritischen Stellen, wie etwa im Bereich von Kindergärten oder Spielplätzen. Ansprechpartner sind in diesem Fall die Städte und Gemeinden. Aus Naturschutzsicht kann eine gezielte Bekämpfung an besonders sensiblen Stellen, wie etwa in Naturschutzgebieten, erforderlich werden.

Schutzkleidung tragen
Auch private Gartenbesitzer sind gefordert, die Pflanze aus ihren Gärten zu verbannen, appelliert der Kreis. Das tiefe Ausgraben der Staude sollte jedoch möglichst mit Handschuhen und vollständiger Körperbekleidung durchgeführt werden. Empfehlenswert sind säurefeste Handschuhe und Gummi- oder feste Regenkleidung mit Stiefeln. Ausgegrabene Pflanzen sind über den Restmüll zu entsorgen oder zu verbrennen.

Weitere Informationen gibt es unter www.lanuv.nrw.de (Suchbegriff: Riesen-Bärenklau). PK | PKU

Pflege- und Wohnberatung kurzzeitig nur eingeschränkt erreichbar

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severinshausKWKreis Unna. Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna ist in der Zeit vom 7. bis zum 18. Juni nicht durchgehend besetzt. Pflegebedürftige Menschen, deren Angehörige und andere Ratsuchende können sich in dieser Zeit telefonisch unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei) an die Beratungsstelle wenden.

Es ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird, so dass Beratungsanfragen zeitnah beantwortet werden. Ebenfalls ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Beratung erfolgt kostenfrei und anbieterunabhängig.

Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna bietet:

- Informationen über die Leistungen der Pflegeversicherung
- Hilfen bei der Antragstellung
- Vorbereitung auf die Begutachtung zur Feststellung eines Pflegegrades
- Information über Betreuungs- und Pflegeangebote im Kreis Unna und deren Kosten
- Beratung für Menschen mit Demenz und deren Angehörige
- Information über Hilfsmittel wie z.B. Herdüberwachung oder Treppensteighilfen
- Beratung bei barrierefreien Umbaumaßnahmen

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Online-Angebot: Aktionstag für Betroffene mit Multipler Sklerose

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229393VChefarzt Dr. Ulrich Hofstadt-van OyOnline-Angebot stellt auch Pandemie-Aspekte für Erkrankte in den Fokus

Dortmund. Rund 200000 Menschen in Deutschland sind an Multipler Sklerose erkrankt, einer chronisch-entzündlichen Krankheit, die das zentrale Nervensystem betrifft. Zum Welt-MS-Tag organisiert die Neurologische Klinik am Knappschaftskrankenhaus Dortmund zusammen mit Selbsthilfegruppen aus Dortmund und der Region am Montag, 31. Mai, ab 18 Uhr ein Online-Angebot. Ein Thema dabei sind besondere Aspekte von Corona-Pandemie und Corona-Schutzimpfungen für MS-Kranke. Aber auch therapeutische Konzepte als Antwort auf eine fortschreitende MS-Erkrankung werden im Rahmen der Veranstaltung erläutert. Chefarzt Dr. Ulrich Hofstadt-van Oy wird zu beiden Themen referieren. Außerdem stellen sich die JAMS Dortmund und die die Ortsvereinigung der DMSG vor. Im Rahmen eines Chats gibt es Gelegenheit, mit den Ansprechpartnern zu diskutieren und persönliche Fragen zu stellen. Aufgrund der Pandemie findet die Veranstaltung komplett online statt. Die Teilnehmer können Informationsangebote digital verfolgen, aber auch im Chat Fragen stellen und mit den Referenten diskutieren. Der Link für den Klick zum Aktionstag und Tipps für das Mitmachen finden sich auf der Internetseite www.klinikum-westfalen.de.

Interessenten können sich zur Teilnahme anmelden per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ein PC, ein mobiles Gerät wie zum Beispiel ein Smartphone und eine Internetverbindung genügen. Teilnehmer können komplett anonym bleiben oder sich offen mit den Experten austauschen. Der Tag ist eingebunden in weltweite Aktivitäten zu diesem Datum unter dem Motto "Wir bleiben in Verbindung".

Hasenpest im Kreis Unna nachgewiesen

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Zwei Fälle in Werne

Kreis Unna. In Werne sind zwei Fälle von Hasenpest aufgetreten. Ende April wurden dort zwei Hasen tot aufgefunden. Nach einer Untersuchung durch das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen in Arnsberg bestätigte sich jetzt der Verdacht: Es handelt sich tatsächlich um die so genannte Tularämie, eine bakterielle Erkrankung.

In der Nähe Südkirchener Straße fand der Jagdausübungsberechtigte die toten Hasen. Als Fachmann war er natürlich sofort alarmiert. Schließlich ist die meldepflichtige Tierkrankheit aktuell vielerorts in Nordrhein-Westfalen aufgetreten.

Auf Menschen übertragbar
Bei der Tularämie handelt es sich laut Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung um eine durch das Bakterium Francisella tularensis hervorgerufene Erkrankung. Neben Feldhasen, die besonders anfällig für diese Erkrankung sind, stellen vor allem Nager die Hauptwirte dieses Bakteriums dar. Auch auf Menschen ist die Krankheit übertragbar und nicht ungefährlich. Sie kann aber mit Antibiotika in der Regel gut behandelt werden.

Damit es soweit gar nicht erst kommt, gibt Kreisveterinärdirektor Dr. Kirschner folgende Hinweise: "Abstand halten hilft auch hier. Wer einen toten Hasen findet, sollte ihn keinesfalls anfassen, sondern die Veterinärbehörde kontaktieren. Auch Hundebesitzer sollten aufpassen und ihre Hunde in Bereichen, in denen Hasenpest-Fälle aufgetreten sind, an der Leine halten." Zwar erkranken Hunde in aller Regeln nicht, könnten die Krankheit aber übertragen. Wer Hasenfleisch isst, sollte es unbedingt ausreichend durcherhitzen.

Wer einen toten Hasen findet, kann die Veterinärbehörde des Kreises Unna per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und per Fax an 0 23 03 / 27-14 99 informieren. PK | PKU

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