Fischerprüfung im Herbst: Jetzt anmelden

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fischeKWKreis Unna. Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder den Fisch. Im Sinne des Sprichworts gibt die Untere Fischereibehörde des Kreises Unna die nächsten Termine für die Fischerprüfung bekannt. Ernst wird es für Interessierte in der Zeit vom 10. bis 12. November und dem 19. und 20. November. Als Prüfungsort sind verschiedene Räumlichkeiten im Kreis Unna vorgesehen.

Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zur Covid-19-Pandemie werden in kleinen Gruppen die schriftliche und die praktische Prüfung jeweils an einem Tag absolviert. Aufgrund der erforderlichen Maßnahmen steht nur eine begrenzte Anzahl von Prüfungsplätzen zur Verfügung. Vorrangig werden hierbei die Anmeldungen von Bewerbern aus dem Kreis Unna berücksichtigt.


Anmeldefrist: 21. Oktober

Anträge auf Zulassung zur Prüfung können von angehenden Petrijüngern ab sofort und bis spätestens Donnerstag, 21. Oktober bei der Kreisverwaltung Unna, Untere Fischereibehörde, Friedrich-Ebert-Straße 17, 59425 Unna, eingereicht werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist unter anderem der rechtzeitige Eingang der Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro.

Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des Kreisgebietes haben zusätzlich eine Ausnahmegenehmigung von der für sie zuständigen Unteren Fischereibehörde vorzulegen. Zur Prüfung nicht zugelassen werden Personen unter 13 Jahren und Menschen, für die ein Betreuer bestellt ist.

Weitere Informationen, wie z. B. der Vordruck "Antrag auf Zulassung zur Fischerprüfung" oder "Lehrgangsleiter zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung", sind unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Fischereiwesen) zu finden. PK | PKU

Klimaschutzkonzept: Treibhausgasbilanz liegt vor

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Einsparpotenziale benannt

Kreis Unna. 2019 wurde der Klimanotstand für den Kreis Unna ausgerufen – verbunden mit einem klaren politischen Auftrag: Es wird ein Klimaschutzkonzept erstellt. Seitdem hat sich eine Menge bewegt. Die Treibhausgasbilanz als zentrale Grundlage für das Klimaschutzkonzept wurde jetzt vorgelegt. In den kommenden Wochen geht es an die Weiterentwicklung mit der Erarbeitung ganz konkreter Maßnahmen.

"Wir fangen nicht bei Null an. Aber die vor uns liegenden Aufgaben, um unseren Teil dazu beizutragen, um das 1,5-Grad-Ziel erreichen zu können, sind enorm", erklärt Kreis-Umwelt-Dezernent Ludwig Holzbeck. "Wir arbeiten mit Nachdruck daran, unseren Beitrag als Kreis zu leisten und die Erderwärmung durch Treibhausgase zu begrenzen".


1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens

Die Rahmenbedingungen sind dabei so klar wie herausfordernd: Die von der Kreis-Politik im vergangenen Jahr verabschiedeten klimapolitischen Leitlinien bekennen sich zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens und werden im Zuge der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes weiter ausgearbeitet und konkretisiert. Hilfestellung bekommt der Kreis Unna dabei von der Firma Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft aus Essen, die die Erstellung des Konzepts fachlich begleitet und nun erste Ergebnisse und die Treibhausgasbilanz vorgelegt hat.

"Die Treibhausgasbilanz für den Kreis Unna ist natürlich eine Hochrechnung der jeweiligen Bilanzen der zehn Städte und Gemeinden im Kreis", erläutert Klimaschutzmanagerin Dorothee Albrecht. Wurden im Kreis Unna im Jahr 1990 noch 4,7 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen, waren es 2017 noch rund 3,5 Millionen Tonnen. "Dieses Minus von 27 Prozent ist durch die Reduzierung des Energieverbrauchs, aber auch auf eine zunehmende Abkehr von Kohle und Heizöl hin zu Erdgas oder erneuerbaren Energien zurückzuführen", sagt Dorothee Albrecht. "Deren Emissionsfaktoren sind teilweise weitaus geringer."


Potenzial bei den "Erneuerbaren"

Aktuell, berichtet die Diplom-Umweltwissenschaftlerin aus den Gertec-Zahlen, liegen die Treibhausgas-Emissionen pro Einwohner im Kreis Unna im Bundesschnitt. Der Anteil im Kreis Unna genutzter erneuerbarer Energien sei allerdings geringer als im Bundesschnitt. "Hier liegt Potenzial, und da ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden nötig, um das auszuschöpfen."

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind übrigens bestens: In allen zehn Städten und Gemeinden arbeiten inzwischen Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager, die miteinander vernetzt sind.


Vorbildfunktion der öffentlichen Hand

Denn allein, soviel ist klar, kann der Kreis nur wenig bewegen: Die ersten Ergebnisse der Firma Gertec weisen aus, dass die Kreisverwaltung unter anderem mit den kreiseigenen Gebäuden, Fuhrpark etc. für nur ein Prozent der Treibhausgas-Emissionen im Kreis verantwortlich ist. "Wir haben aber natürlich eine wichtige Vorbildfunktion", unterstreicht Dezernent Ludwig Holzbeck. "Und es ist unser Anspruch, mit gutem Beispiel voranzugehen. Wir erkennen den dringenden politischen und praktischen Handlungsbedarf an, weil die Folgen des Klimawandels gravierend sind."

Auch die Kreis-Politik will am Thema eng dranbleiben und die Aufstellung des Klimaschutzkonzepts mit einer Arbeitsgruppe begleiten. PK | PKU

Brückenbaustelle am Jägerweg beendet

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Brücke 02 921SKFoto: Stadt Kamen

Kamen. Am Freitagvormittag (24.09.2021) fand die Bauabnahme der Brücke über den Jägerweg statt. Es wurden keine Baumängel festgestellt, so dass ab Mittag die Brücke für den Fußgänger- und Radverkehr wieder freigegeben werden kann.

Damit endet eine längerfristige Unterbrechung des Geh- und Radwegs zwischen der Wickeder Straße und dem Jägerweg in Methler. Seit dem 1. März war die Brücke auf der beliebten Rad- und Wanderstrecke komplett gesperrt, da auch hier wird die alte Holzbrücke durch einen neuen Baukörper aus Stahl ersetzt wurde.
Durch die Hochwasserkatastrophe, eine notwendige Kampfmittelsondierung im Brückenbereich und Lieferengpässe beim Brückenstahl war es zu Verzögerungen auf der Baustelle gekommen.

Doch nun können die Bürgerinnen und Bürger den beliebten Naherholungsweg am Körnebach wieder uneingeschränkt nutzen.

Archiv: Stählerner Ersatz für Holzbrücke in Wasserkurl ist da

"Glückstaten": Was haben Büchertausch, Lastenrad und Reparaturcafé gemeinsam?

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vzBesuch 921Ulrike Schell (Verbraucherzentrale NRW) und Umweltberaterin Jutta Eickelpasch (rechts) freuen sich über die neuen Glückstaten-Broschüren. Kamen. Kaum ist die "Faire Woche" vorbei, kommen die "Aktionstage Nachhaltigkeit", die sogar europaweit begangen werden. Unter der Überschrift "Taten für Morgen" werden hunderte Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit durchgeführt und öffentlich gebündelt, so dass jeder mitmachen kann.

Auch die Umweltberatung der Verbraucherzentrale ist wieder dabei und hat  dazu die Kamener Adresssammlung"Glückstaten" neu aufgelegt. In diesem kleinen Ratgeber geht es um lokale Initiativen und Angebote, die alternativ sowie klimafreundlich sind.

Umweltberaterin Jutta Eickelpasch:"Für viele interessant sind ja Buchtauschregale, foodsharing-Boxen und das ReparturCafé, was jetzt auch wieder stattfinden kann. Schon im letzten Jahr fanden die Glückstaten-Ratgeber so reißenden Absatz, dass wir sie einfach dieses Jahr neu aufgelegt haben". Unterstützt wurde sie dabei vom VZ-Projekt "Mehrwert.Konsum" in Düsseldorf.

Die kleinen Ratgeber "Glückstaten" sind ab sofort kostenlos in der Verbraucherzentrale Kamen erhältlich und werden auf Wunsch auch zugeschickt.  Kontakt: 02307 4380105 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna: Neuer Geschäftsführer vorgestellt

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235327VV.l.: Landrat Mario Löhr mit den neuen Geschäftsführer Sascha Dorday und Dr. Michael Dannebom. Foto: Anika Wetzlar WFGKreis Unna. Es stehen mit dem Kohleausstieg wirtschaftlich große Herausforderungen im Kreis Unna an – ein Strukturwandel, den vor allem auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna (WFG) gestalten soll. Eine große Aufgabe und viel Verantwortung für Sascha Dorday, den künftigen Geschäftsführer der WFG.

Dorday löst Dr. Michael Dannebom zum 1. Januar 2022 ab, der seit 31 Jahren die Gesellschaft führte. Landrat Löhr dankt ihm für seine Arbeit: "Dr. Dannebom hat die WFG von einer Projektgesellschaft zu einer modernden Dienstleistungsgesellschaft weiterentwickelt und die Entwicklung des Kreises Unna zum führenden Logistikstandort entscheidend mitgeprägt. Eine großartige Arbeit, für die ich mich bedanke." Dannebom verabschiedet sich in 2022 in den Ruhestand. Bis dahin begleitet er mit seiner Fachexpertise weitere Projekte im Zusammenhang mit der Wirtschaftsförderung im Kreis Unna.

Dorday übernimmt

Jetzt übernimmt Sascha Dorday. Er ist 1978 in Berlin geboren und hat an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster Geographie, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht studiert. Er ist ausgebildeter Systemischer Business Coach und seit 2012 als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH und als Vorstandsmitglied der Stiftung Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen tätig. Zuvor wirkte er mehrere Jahre als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungen in Schwelm sowie in Schmallenberg.

Er engagiert sich in der Lehre mit Lehraufträgen am Institut für Geographie der WWU Münster und als Lehrbeauftragter im Studiengang BWL-Wirtschaftsförderung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim. Am Technologiestandort Sindelfingen ist Sascha Dorday Treiber eines Gründungsökosystems mit besonderem Fokus auf die Diversifizierung der Wirtschaft. Seine Verbundenheit zu Nordrhein-Westfalen führt ihn nun zurück in seine Wahlheimat.



Strukturwandel ist auch eine Chance

"Der Kreis Unna steht insbesondere mit dem Strukturwandel in der Kohleindustrie vor großen Herausforderungen und damit besonderen Chancen, die ich anpacken will. Neben einer aktiven Gewerbeflächenentwicklung und der Ansiedlung innovativer Unternehmen sind mir die Zukunftsthemen grüne Energie, Digitalisierungskompetenz und Fachkräftesicherung besonders wichtig und geeignet, den Wirtschaftsstandort Kreis Unna zukunftsfest zu machen", sagt Sascha Dorday und ergänzt: "Ich freue mich sehr darauf, an diesen Themen gemeinsam mit dem Team der WFG und unseren Partnern in Kommunen, Verbänden und Unternehmen zu arbeiten."

Landrat Löhr wünscht dabei viel Erfolg: "Ich bin froh, dass wir mit Dorday einen so geeigneten Kandidaten gewinnen konnten und sich der Aufsichtsrat einstimmig für ihn entschieden hat. Ich wünsche ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg!" PK | PKU

Autobahn Westfalen: Gehölzpflege für mehr Verkehrssicherheit

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snrwGehoelzpflege921Größere Bäume werden häufig mit Hilfe eines Fällkranes entnommen. Foto: Autobahn Westfalen/Susanne Schlenga

Hamm. Mit dem 1. Oktober beginnt die Gehölzpflegesaison. Bis Ende Februar dürfen dann Bäume und Sträucher gefällt, geschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Für die Pflege des Grüns rechts und links der Autobahnen sind in der Autobahnniederlassung Westfalen 17 Meistereien zuständig. Sie setzen selbst die Säge an oder beauftragen Firmen, die Pflege der Gehölzflächen zu übernehmen. „Im Vordergrund der Arbeiten steht die Verkehrssicherheit“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Autobahn-Niederlassung Westfalen. „Sichtachsen und Schilder müssen freigeschnitten und Baumbestände so gepflegt werden, dass von ihnen keine Gefahr für den Verkehr ausgeht.“

Die Autobahnniederlassung Westfalen betreut 1385 Kilometer Autobahn. Nicht überall stehen an diesen Strecken Bäume und Sträucher. „Summiert man aber die vielen Teilflächen rechts und links der Strecke und in den „Ohren“ der Abfahrten und Kreuze, muss die Autobahn Westfalen einen großen Wald betreuen und pflegen“, unterstreicht Elfriede Sauerwein-Braksiek den hohen Grün-Anteil der Autobahn Westfalen. „Wir kümmern uns nicht nur um Bauwerke und Fahrbahnen, sondern auch um jede Menge Natur.“

Baumkontrolleure haben Bestand im Blick

Alle drei bis fünf Jahre werden die mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Randbereiche der Autobahnen in der Regel gepflegt. Zusätzlich zu den so genannten Gehölzen – die zum Beispiel in den Abfahrten und Autobahnkreuzen auch auf größeren Flächen stehen, sind mehrere tausend sogenannte Einzelbäume bereits in einem digitalen Baumkataster verzeichnet. Da die Autobahn Westfalen auch Strecken in Niedersachsen und Hessen betreut, werden diese Daten aus unterschiedlichen Systemen derzeit zusammengeführt.

Einzelbäume werden regelmäßig von Baumkontrolleuren untersucht, die den Zustand der Bäume dokumentieren. Nur wenn ein Baum absehbar nicht mehr standsicher ist oder große Äste abbrechen könnten, wird eine Fällung veranlasst. Bei den flächigen Gehölzen führen die Autobahnmeistereien in der Regel eine so genannte "selektive Bestandspflege" durch. Das heißt, einzelne Bäume werden aus dem Bestand genommen bzw. „auf den Stock gesetzt“. Diese Pflegemethode eignet sich vor allem dann, wenn ausreichend Bäume vorhanden sind, die auch allein stehend noch stabil und sicher sind. Stehen die Bäume hingegen sehr dicht beieinander und sind vor allem schlanke Exemplare enthalten, ist ein flächiges "auf den Stock setzen" erforderlich, da die einzelnen Bäume für sich nicht stabil genug stehen würden. Das ist häufig bei Altbeständen, die damals aus heutiger Sicht zu dicht gepflanzt wurden, der Fall.

Arbeiten nur tagsüber möglich

Flächen, auf denen die Gehölze auf den Stock gesetzt werden, fallen den Verkehrsteilnehmern aber auch Anliegern der Autobahnen auf. „Der Blick geht für ein paar Wochen nicht mehr ins Grüne, sondern die Bereiche sehen tatsächlich zunächst sehr gerupft aus“, gibt die Niederlassungsdirektorin zu. Doch die Natur zeige gerade an diesen Flächen, was sie leisten kann. Schon in der folgenden Vegetationsperiode schlagen die auf den Stock gesetzten Bäume buschig wieder aus. Auf den gelichteten Flächen gedeihen zudem viele Pflanzen, die vor allem für Insekten ein vielfältiges Nahrungsangebot bieten. Hier können Blumen und Kräuter wachsen, die im dichten Unterholz nicht genügend Licht bekommen. Vögel und Kleintiere finden auch auf diesen Flächen einen Lebensraum. Dadurch, dass die Wurzeln im Boden verbleiben und die Bäume buschig wieder austreiben, werden die Böschungen gesichert und eine intensive Pflege ist erst wieder nach einigen Jahren notwendig. „Das ist uns vor allem mit Blick auf den Eingriff in den Verkehr wichtig“, sagt Sauerwein-Braksiek. „Oberste Devise ist, mit den notwendigen Pflegemaßnahmen so wenig Stau wie möglich zu verursachen.“ Anders als bei Reparaturmaßnahmen an Fahrbahnen oder Schutzeinrichtungen können die Arbeiten der Gehölzpflege aber nicht nachts durchgeführt werden. „Es wäre zu gefährlich mit der Säge oder dem Fällbagger in der Dunkelheit zu arbeiten.“

Seit drei Jahren sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Autobahnmeistereien auch außerhalb der offiziellen Gehölzpflegesaison häufig mit der Säge oder mit schwerem Gerät unterwegs. „Dann geht es um Gefahrenbäume“, erklärt Elfriede Sauerwein-Braksiek. Durch die extrem trockenen Sommer in der Vergangenheit sind viele Bäume geschwächt und anfällig für Pilze und Krankheiten. „Wir müssen das ganze Jahr einen Blick darauf haben, ob ein Baum abgestorben ist und damit zur Gefahr werden kann.“

Schnittgut wird zur Biomasse

Ein geringer Teil des Holzes verbleibt vor Ort, wo es als Totholz oder zu Reisighaufen gestapelt Pilzen, Pflanzen, Insekten und Vögeln einen neuen Lebensraum bietet. Der weitaus größere Teil des Gehölzes wird jedoch entfernt, damit in den Bereichen eine Naturverjüngung stattfinden kann und wieder austreibende Wurzelstöcke sich entwickeln können. Das Schnittgut wird weiterverwertet und als gehäckselte Biomasse energetisch genutzt oder kommt als Holzwerkstoff zum Einsatz, zum Beispiel für Spanplatten. Eine Nutzung als klassisches Brennholz oder als sogenanntes „Stammholz lang“ kommt so gut wie nicht vor.

In der Regel werden der Holzschnitt und der Abtransport in einem Arbeitsgang erledigt. Es kann aber auch vorkommen, dass Schnittgut zunächst gesammelt wird und in einem zweiten Arbeitsgang gehäckselt und abtransportiert wird. Da die Gehölzpflegeeinsätze so organisiert sind, dass morgens nach den Pendlerströmen begonnen wird und die Arbeiten nachmittags vor dem Feierabendverkehr beendet werden sollen, kann eine solche Trennung der Arbeitsgänge sinnvoll sein.

Komplexe Pflege mit hohen Kosten

Und macht die Autobahn Westfalen Gewinn bei der Gehölzpflege? „Im Mittelpunkt der Gehölzpflege steht die Verkehrssicherheit und nicht der Holzertrag“, betont die Niederlassungsdirektorin. Die Gehölzpflege dürfe daher nicht mit klassischen Holzerntemaßnahmen im Wirtschaftswald verglichen werden. Sauerwein-Braksiek: „Die Gehölzpflege an Straßen ist komplex, gearbeitet wird auf engem Raum und oft in steilen Böschungen. An den Autobahnen müssen für die Arbeiten Standstreifen oder auch Fahrspuren gesperrt werden, damit Platz für die eingesetzten Maschinen bleibt und der Verkehr noch sicher vorbeifließen kann. Die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen kommen zu den Kosten für den Holzeinschlag hinzu. Das bedingt, dass die Einnahmen aus einem Verkauf des Schnittgutes nicht als Gewinn verbucht werden können, sondern allenfalls dazu dienen, die meist hohen Kosten der Pflegearbeiten für den Steuerzahler zu mindern.“

Sicher durch den Herbst

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ADAC Tipps bei Nebel, tiefstehender Sonne und Wildwechsel

Wenn die Tage im Herbst kürzer werden, können Nebel, tiefstehende Sonne oder querendes Wild Gefahren im Straßenverkehr mit sich bringen. Mit folgenden ADAC Tipps kommen Verkehrsteilnehmer sicher durch den Herbst.

Fahren bei Nebel

Bei Nebel langsam, vorsichtig und mit ausreichend Abstand fahren und jederzeit bremsbereit sein. Überholmanöver und Ablenkungen vermeiden, da Nebelfahrten eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Scheinwerfer und Leuchten sollten innen und außen frei von Schmutz und Feuchtigkeit sein.

Außerdem sollten Autofahrer manuell das Abblendlicht einschalten. Tagfahrlicht allein reicht bei Nebel nicht aus, die Lichtautomatik vieler Fahrzeuge schaltet Abblendlicht nur bei Dunkelheit zu. Beim Tagfahrlicht bleiben die Rückleuchten aus und auch das Nebelschlusslicht lässt sich nicht einschalten. Das führt zu schlechter Sichtbarkeit im Nebel.

Für die Nutzung der Nebelschlussleuchte gelten strenge Vorgaben: Sie darf inner- wie außerorts nur bei Sichtweiten unter 50 Metern benutzt werden. Bei diesen Sichtweiten darf dann laut Gesetzgeber auch nur maximal 50 km/h gefahren werden. Wird die Sicht besser, muss die Nebelschlussleuchte wieder ausgeschaltet werden. Sonst droht ein Verwarnungsgeld von 20 Euro, bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder einem Unfall liegt es bei 25 bzw. 35 Euro. Nebelscheinwerfer dagegen dürfen immer dann eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite erheblich reduziert ist. Sobald sich die Sichtverhältnisse bessern, muss man aber auch die Nebelscheinwerfer wieder ausschalten.

Tiefstehende Sonne

Autofahrer unterschätzen häufig die Unfallgefahr durch Blendung. Wenn die Sonne während des morgendlichen und abendlichen Berufsverkehrs auf- oder untergeht, ist die Unfallgefahr besonders groß.

Um auch bei tiefstehender Sonne Ampeln, Verkehrszeichen und vor allem andere Verkehrsteilnehmer gut zu erkennen, sollte die Frontscheibe sauber gehalten, die Scheibenwischer funktionstüchtig und das Wischwasser immer aufgefüllt sein. Eine Sonnenbrille sollte immer griffbereit sein. Auch bei potenzieller Blendung gilt: Abstand halten, vorausschauend und mit angemessener Geschwindigkeit fahren. Mit eingeschaltetem Abblend- oder Tagfahrlicht erhöht sich die eigene Sichtbarkeit.

Wildwechsel

Im Herbst müssen Autofahrer in den Morgen- und Abendstunden mit häufigerem Wildwechsel rechnen. Die größte Gefahr dabei droht an unübersichtlichen Wald- und Feldrändern in der Dämmerung und bei Dunkelheit. Hier gilt: Fuß vom Gas, ausreichend Abstand zum Vordermann halten und den Fahrbahnrand beobachten.

Befindet sich ein Tier bereits auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand, sollten Autofahrer bremsen, das Fernlicht ausschalten und durch Hupen versuchen, das Wild zu vertreiben. Mit den Scheinwerfern aufzublenden, kann die Tiere irritieren und sie verlieren die Orientierung. Quert ein Reh oder Wildschwein die Fahrbahn, immer auch mit weiteren Tieren rechnen.

Ist ein Zusammenstoß nicht zu vermeiden, auf keinen Fall unkontrolliert ausweichen. Die Gefahren für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer sind bei Ausweichmanövern in der Regel höher als der Zusammenstoß mit dem Wild. Sicherer ist es, so stark wie möglich zu bremsen und das Fahrzeug nach einer unvermeidbaren Wildkollision kontrolliert zum Stillstand zu bringen.

Nach einem Wildunfall: Fahrzeug am Straßenrand abstellen, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anlegen und Warndreieck aufstellen. Sind Personen verletzt, sollte Erste Hilfe geleistet und die Rettung gerufen werden (Notruf 112). Auch die Polizei (Notruf 110) oder der Jagdpächter müssen informiert werden. Diese stellen die Wildunfallbescheinigung aus, die der Autofahrer zur Schadenregulierung mit der Versicherung benötigt

Wiederholt brennt der Papiercontainer am Stellplatz Unnaer Straße / Ecke Schöner Fleck

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Kamen. Zum wiederholten Male brannte am Mittwochabend (22.09.2021) am Containerstellplatz an der Unnaer Straße, Ecke Schöner Fleck der Inhalt eines Papiercontainers. Der Brand wurde durch die Feuerwehr unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht und die Einsatzstelle anschließend an die Polizei übergeben.

Der Einsatz für die Feuerwehr wurde nach ca. 1 Stunde beendet. Im Einsatz war die Löschgruppe Südkamen. Ebenfalls am Einsatz beteiligt waren Kräfte der Polizei Kamen.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.

Spione ermitteln im Haus der Stadtgeschichte

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Escape Room 01 921CVErstmals wird es im Haus der Stadtgeschichte einen Escape-Room geben. Leiter Robert Badermann freut sich, wenn viele Gruppen sich für eine Teilnahme anmelden. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Escape Room 02 921CVAuch die Stadt Kamen ist einer der Schauplätze des Rätsels. Kamen. Der neue James Bond-Film läuft erst in einigen Tagen in den Kinos an, doch schon jetzt werden besondere Ermittler gesucht. Der mobile Escape-Room „Das Schwarze Kreuz“ lässt die Teilnehmer als Spion eine Reise ins Mittelalter antreten. Der Startschuss für den Spionagethriller, der ins Jahr 1388 führt, erfolgt am Freitag, 24. September, im Römerpark in Bergkamen. Ende Oktober wird dann drei Tage lang im Haus der Stadtgeschichte in Kamen ermittelt.

Wer sich als Spion und Mitglied in der geheimen Einheit „Das schwarze Kreuz“ beweisen möchte, kann in Bergkamen bis einschließlich Sonntag, 26. September, im 14. Jahrhundert ermitteln. Dann zieht der Escape-Room als Gemeinschaftsprojekt der kommunalen Museen weiter nach Werne. Danach folgen Stopps in Lünen und Kamen, wo die Aktion vom 29. bis 31. Oktober zu Gast ist. Gespielt werden kann zu verschiedenen Zeiten jeweils von Freitag bis Sonntag.

Aus allen vier Austragungsorten erschienen am Donnerstag die jeweiligen Museumsleiter zur Vorstellung des Mittelalter-Rätsel-Zelts, dessen Inhalt in vielen Details auf historischen Überlieferungen aus der Region basiert. 1388 tobt zwischen den Herren von der Mark und den Bischöfen von Köln und Münster ein erbitterter Streit um Ländereien und Macht. Das Gebiet um Lünen, Werne, Kamen und Bergkamen liegt im Zentrum der Auseinandersetzungen. „Durch Bergkamen sind damals alle durchgezogen. Die anderen Städte wurden regelrecht heimgesucht“, so Mark Schrader, Leiter des Museums in Bergkamen. Genau deshalb haben die Einrichtungen beim durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt erstmals zusammen gearbeitet. Ziel ist es, einen Teil der damaligen Geschichte auf spannende Art und Weise zu vermitteln und damit Interesse auszulösen, auch die jeweiligen Museen zu besuchen.

„Nach dem Besuch des Escape-Rooms bietet es sich an, direkt einen Abstecher in unsere Mittelalter-Ausstellung zu machen, selbst wenn wir primär die Zeit um 1750 darstellen“, so Robert Badermann, Leiter des Hauses der Stadtgeschichte mit Museum und Stadtarchiv.

Der Besuch im Mittelalter kostet pro Gruppe 40 Euro und ist laut Organisatoren familienfreundlich und für Rätselfans ab zwölf Jahren geeignet. Auch jüngere Gäste sind willkommen, benötigen aber erfahrene Unterstützung, wenn sie sich als Spione des Bischofs von Köln in das Zelt des Grafen von der Mark begeben.

Dort erwarten die Gruppen mit maximal sechs Teilnehmern vier große Rätsel, mit denen sie die gräflichen Geheimnisse entschlüsseln können. Ein Spielleiter, der vom jeweils gastgebenden Museum gestellt wird, übernimmt nicht nur die Einleitung, sondern steht auch parat, wenn die Spione nicht weiter kommen, denn die Spieldauer soll nicht länger als eine Stunde dauern.

Anmeldung, Termine und Kosten für den Escape-Room „Das Schwarze Kreuz“

24. bis 26. September: Bergkamen im Römerpark, Am Römerberg 1a

02306 / 306021-11 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1. bis 3. Oktober: Werne im Karl-Pollender-Stadtmuseum, Am Kirchhof 13,

02389 / 780773 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

8. bis 10. Oktober: Lünen im Museum der Stadt Schwansbeller Weg 32,

02306 / 497441 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

29. bis 31. Oktober: Kamen im Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21,

02307 / 553412 oder -13 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Verfügbare Termine an jedem Tag: 10 Uhr, 11:30 Uhr, 13 Uhr, 14:30 Uhr, 16 Uhr, 17:30 und 19 Uhr.

Der Preis pro Gruppe (bis 6 Personen, bis 7 Personen, wenn zwei Personen unter 12 Jahren teilnehmen) liegt bei 40 Euro. Bis 24 Stunden vor Beginn kann die Buchung kostenfrei storniert werden, danach wird der Betrag von 40 Euro fällig, sofern keine kurzfristige Ersatzbelegung möglich ist. Es gilt die 3G-Regel, die Teilnehmenden müssen geimpft, getestet (Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden) oder genesen sein. Schulkinder gelten als getestet. Eine Maskenpflicht besteht nicht.

Escape Room 03 921CVRobert Badermann vom Haus der Stadtgeschichte, Dr. Katja Stromberg vom Museum der Stadt Lünen, Mark Schrader vom Stadtmuseum Bergkamen und Dr. Constanze Döhrer vom Stadtmuseum Werne freuen sich auf den Start des besonderen Projekts. Foto: Volkmer

Fahnenprojekt "Mein Traum von Europa". Der Künstler Reimund Kasper ist dabei

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Reimund Kasper Europa921Großformate als Kunst im öffentlichen Raum

Kamen / Aachen. Das Kulturwerk Aachen e.V. präsentiert im Vorfeld der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen im Rahmen der Aachener Kunstroute am 25. und 26. September 2021 in der Aula Carolina das Projekt "Mein Traum von Europa", das 2020 als Kunstwettbewerb ins Leben gerufen wurde. Der Traum von Europa ist real, bleibt er ein Wunschtraum oder erzeugt er auch Alpträume?

Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa haben an diesem Kunstwettbewerb teilgenommen. Die Jury des Kulturwerk Aachen hat Reimund Kaspers Entwurf "Europa und der Stier" aus dem Pool der Bewerbungen ausgewählt. Die zehn Siegerentwürfe werden im Großformat von 2,4 x 4,0 Metern als Fahne zum ersten Mal während der 24. Aachener Kunstroute in der Aula Carolina zu sehen sein. Das Fahnenprojekt ist als Wanderausstellung konzipiert. Wie schon Karl der Große als Vater des europäischen Grundgedankens, zeigt die Stadt Aachen auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten Präsenz: Die Ausstellung ist als Kunst im öffentlichen Raum für alle interessierten Besucherinnen und Besucher zugängig. Die Aula Carolina befindet sich in der Pontstraße, in der Nähe des Aacheners Doms. Reimund Kasper ist am Samstag, den 25.09. persönlich anwesend.

Ausstellung "Mein Traum von Europa"

Ausstellungsort: Aula Carolina, Pontstraße 7-9, 52062 Aachen

Aachener Kunstroute: Sa. 25.09.2021 u. So. 26.09.2021, 11-18 Uhr

Weitere Informationen zum Projekt und den Kunsttagen in Aachen finden Sie hier:

https://aachenerkunstroute.de

Reimund Kaspers Idee

Freude, schöner Götterfunken! Europa ist ein Mythos. Der Name Europa stammt ursprünglich aus der griechischen Mythologie. In Anlehnung an die phönizische Königstochter Europa gestaltete Kasper die Figur „Europa und der Stier“, die in farbenfroher Pracht auf der Fahne zu sehen ist. Es war der Göttervater Zeus, der sich einst in Euopa verliebte und sich wegen seiner argwöhnischen Gattin Hera in einen Stier verwandelte und Europa auf seinem Rücken entführte. Über eine kulturell-geschichtliche Wiedergabe der mythologischen Narration hinausreichend, appelliert die Figur „Europa und der Stier“ an den Zeitgeist, den diese Arbeit vermitteln möchte. Europa ist ein Kontinent und bildet eine Einheit, die in unserer gegenwärtigen Zeit durch politische, sozioökonomische und kulturelle Spaltungsprozesse unterminiert wird. Die Zersplitterung der Europa-Stier-Komposition auf der Fahne verweist auf ein bedrohtes Europa, das mit all seinen momentanen Querelen und Unterschiedlichkeiten aber immer ein großes Ganzes bildet. Es ist Kaspers innigster Wunsch als Künstler, dass die Verantwortung für Europa und in Europa für ein menschenwürdiges Zusammenleben ernst genommen wird.

Straßensanierung im Schleppweg

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

baustelle21KWKamen. Die Sanierung der Kamener Straßen schreitet weiter voran. Ab dem 27. September wird nun im Schleppweg zwischen Unnaer Straße und Hansastraße die Straßendecke erneuert.

Dazu werden in diesem Bereich abschnittsweise Straßenstücke für den Verkehr voll gesperrt. Damit kann dort zunächst die alte Deckschicht abgefräst und dann die neuen Decke im sogenannten DSK-verfahren eingebracht werden. Punktuell kann es in den betroffenen Bereichen auch zu Vollsperrungen von Gehwegsabschnitten kommen.

Planmäßig sollen die Arbeiten bis zum 8. Oktober andauern.

Die Anwohner und die von der Baustelle betroffenen Gewerbetreibenden werden im Vorfeld über die Maßnahme und den damit verbundenen Einschränkungen (z. B. Grundstückszufahrten, Müllabfuhr, Anlieferverkehre) informiert. Der Zugang der Anwohner zu ihren Grundstücken ist jederzeit gewährleistet und die Rettungskräfte erhalten tagesaktuelle Zufahrtsinformationen.

Entsprechend notwendige Umleitungen und Halteverbote werden zuvor ausgeschildert.

Wettbewerb „Pluspunkt Familie“ - 26 Unternehmen im Rennen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Kreis Unna. 26 Unternehmen, Einrichtungen und Verbände sind im Rennen um den "Pluspunkt Familie" und wollen damit als familienfreundliches Unternehmen Kreis Unna 2021 ausgezeichnet werden. Sie haben sich beim Wettbewerb des Bündnisses für Familie Kreis Unna beworben. Die Preisträger werden im Dezember bekannt gegeben.

"Wir freuen uns sehr über die große Zahl der Bewerbungen. So viele wie in dieser Runde hatten wir noch nie", sagt Katja Sträde aus der Geschäftsstelle des Bündnisses für Familie, die den Wettbewerb seitens des Kreises Unna begleitet. Der "Pluspunkt Familie" wird inzwischen zum sechsten Mal verliehen. Das Spektrum der eingereichten Vorschläge sei erfreulich groß, bilanziert Sträde die Bewerbungsphase.

Besonderer Blick auf Corona
In diesem Jahr richtet die Jury einen besonderen Blick darauf, wie Arbeitgeber sich in Zeiten von Corona aufgestellt haben. Welche Möglichkeiten von Home-Office haben sie geschaffen, was haben sie getan, um Familien zu unterstützen, wie sind sie mit Kurzarbeit umgegangen?

So vielfältig die Bewerbungen inhaltlich sind, so unterschiedlich ist auch die Struktur der Betriebe, die in fast allen Städten und Gemeinden ansässig sind. Die Zahl der Mitarbeiter reicht von einigen wenigen bis zu mehreren Tausend. Die Unternehmen, Einrichtungen und Verbände kommen aus den verschiedensten Branchen und Bereichen.

Unternehmensbesuche stehen an
Ab der kommenden Woche werden Vertreter des Bündnisses für Familie die Unternehmen besuchen, um ihnen die Gelegenheit zu geben, ihre familienfreundlichen Angebote ausführlich vorzustellen. "Wir sind sehr gespannt darauf, was von den Chefinnen und Chefs und auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert wird", freut sich Bündnis-Sprecherin Anja Josefowitz auf viele interessante Ideen und deren Umsetzung. Die familienfreundlichen Unternehmen mit ihren guten Beispielen werden am 13. Dezember im Kreishaus in Unna ausgezeichnet.

Mitglieder der Jury
Die abschließende Bewertung trifft eine Jury. Mitglieder sind: Dr. Michael Dannebom (Wirtschaftsförderung Kreis Unna), Anja Josefowitz (Diakoniepfarrerin Ev. Kirchenkreis Unna | Sprecherin Bündnis für Familie Kreis Unna), Andreas Kramer (Deutscher Gewerkschaftsbund, Kreis Unna), Birgit Mescher (Gleichstellungsbeauftragte Fröndenberg / für die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten), Ludger Osterkamp (ExTox Gasmess-Systeme GmbH), Tobias Pütter (Handwerkskammer Dortmund), Susanne Raths (Unternehmensverband Westfalen-Mitte e.V.) und Sandra Schröder (Industrie- und Handelskammer zu Dortmund).

Zu den Kooperationspartnern des PLUSPUNKT FAMILIE gehören darüber hinaus: Agentur für Arbeit Hamm, Jobcenter Kreis Unna sowie das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet – Competentia. PK | PKU

Faire Woche geht erfolgreich zu Ende

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vzkappenfair921Bürgermeisterin Elke Kappen besuchte die 'Fairtrade-Steuerungsgruppe' auf dem Wochenmarkt. Foto: VZ Kamen
 
Motto: "Global denken, lokal handeln"
 
Kamen. Am 24. September endet die Faire Woche, die bereits zum 20. Mal stattfand, bundesweit. Auch Kamen als 'Fairtrade-Town' war wieder mit dabei und lenkte den Fokus einmal mehr auf unfaire Arbeitsbedingungen der Menschen, die für "uns" Kakao, Tee, Kaffee, Baumwolle und Südfrüchte anbauen und verarbeiten - ohne Gesundheitsschutz, zu Hungerlöhnen und unter Mitarbeit von Kindern.
Unglaublich: Ein Arbeiter auf einer Kakaoplantage in Afrika kann sich selbst keine Schokoladentafel leisten, dafür müßte er einen halben Tageslohn zahlen.
 
In Kamen organisierten die Umweltberatung der Verbraucherzentrale und das Bürgerhaus Methler verschiedene Aktionen zum "Fairen Handel"  - mit sehr guter Resonanz. So gab es beispielsweise ein "Faires Online-Kochseminar" und eine Ausstellung zum Thema Kinderarbeit.
 
Am Dienstag dieser Woche stand die 'Steuerungsgruppe Fairtrade-Town' mit einem Info-und Verkaufsstand auf dem Wochenmarkt. Das 'ev. Jugendbüro' verkaufte Weltladenprodukte, Rezepthefte und Kostproben wurden kostenlos verteilt.
 
Auch Bürgermeisterin Elke Kappen besuchte den bunten Markt-Stand, der mit Katharina Großkraumbach (KIG), Britta Breunig (Fairtrade-School-Gymnasium) und Jutta Eickelpasch (Verbraucherzentrale) besetzt war.  Zur Steuerungsgruppe gehören außerdem Rüdiger Büscher (Stadt Kamen), Jörg Brandt (ev. Jugend) und Franz-Hugo Weber (Kolpingfamilie). Neue Interessierte können sich ihr jederzeit anschließen.

Tanzsportclub Dortmund veranstaltet am 30. und 31. Oktober 5 Meisterschaften in der Kamener Stadthalle

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalsport

tanzenArtur und Anna921Kamen. Gleich fünf Deutsche Meisterschaften, bzw. Deutschlandpokale veranstaltet der Tanzsportclub Dortmund am Samstag, den 30. und Sonntag, den 31. Oktober in der Kamener Stadthalle. Nachdem die geplante Veranstaltung Ende März den Coronabeschränkungen zum Opfer fiel, freut sich das Veranstaltungsteam um den ersten Vorsitzenden Dr. Klaus Meng, dass nun offensichtlich wie geplant die Meisterschaften stattfinden können.

Im Mittelpunkt des Samstags steht die Deutsche Meisterschaft  Hauptgruppe S Latein, umrahmt von der Deutschen Meisterschaft Sen. I S Kombination und dem Deutschlandpokal Sen. IV S Standard. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Deutschlandpokale Sen. II S Kombination und Sen. III S Kombination.

Der Ticketvorverkauf läuft bereits erfolgreich – wer direkt am Parkettrand sitzen möchte, sollte schnell zugreifen – unter http://tanzsportclub-dortmund.de/ findet man weitere Informationen – eine Sonderseite ist eingerichtet worden.

 Es werden Sitzplatztickets für die Abendveranstaltung am Samstag in der Preisspanne von € 27 - € 79, für die Tagesveranstaltung am Samstag von € 20 - € 29 und für den Sonntag  von € 17 - € 23 angeboten.

Am Start sind auch Artur Balandin und Anna Salita, die Lateintrainer des Tanzsportclub Dortmund, die im letzten Jahr erstmalig Deutsche Vizemeister in der Lateindisziplin wurden und in Kamen ihren 2. Platz verteidigen möchten.

Für alle Besucher*innen der Veranstaltung gilt die 3G-Regelung. Der Zutritt erfolgt nur nach Vorlage eines personalisierten Sitzplatz-Tickets. Überall gilt die Maskenpflicht – nur am Sitzplatz darf die Maske abgelegt werden. 

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