Kostenerstattung für Kinderferienprogramme möglich

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

jobcenterKamen19KWBildungs- und Teilhabepaket unterstützt Familien mit geringem Einkommen

Kreis Unna. Familien mit geringem Einkommen können eine Förderung für die Teilnahme an Kinderferienprogrammen für ihr Kind beantragen. Möglich ist das durch das Bildungs- und Teilhabepaket.

Mit Hilfe des Bildungs- und Teilhabepakets können Kosten ganz oder teilweise übernommen werden. Hierzu zählt nicht nur das Mittagessen in Schule oder Kita, Klassen-fahrten oder Lernförderung, sondern auch Kosten für Sport und Freizeit. So können Familien mit geringem Einkommen auch für die Kostenerstattung bei Teilnahme an Kinderferienprogrammen einen Antrag stellen.

Viele kommunale Anbieter nehmen noch Anmeldungen für Kinder und Jugendlich für die Sommerferien an. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Stadt oder Gemeinde. Jobcenter-Teamleiterin Christiane Klanke ist zuständig für Bildung und Teilhabe und erklärt: „Die Teilnahme am Kinderferienprogramm wird genauso gesehen, wie das Mit-machen im Sportverein. Bis zu 15 Euro monatlich können pro Kind übernommen werden.“

Anträge finden interessierte Eltern auf der Homepage des Kreises Unna unter www.kreis-unna.de/but

 

Hinweise zum Antragsverfahren:

Kundinnen und Kunden des Jobcenters Kreis Unna können ihre Anträge, Vordrucke und Kostennachweise in allen Dienststellen des Jobcenters Kreis Unna abgeben (siehe auch www.jobcenter-kreis-unna.de).

Für die Entscheidung über Anträge von Kindern und Jugendlichen im Wohngeldbezug, im Bezug des Kinderzuschlages, Sozialhilfe, Grundsicherung bei Erwerbsminderung oder Asylbewerberleistungen ist der Kreis Unna zuständig. Die Anträge, Vordrucke und Kostennachweise können beim Kreis Unna, den örtlichen Wohngeldstellen, Bürgeräm-tern und/oder Sozialämtern in den jeweiligen Rathäusern gestellt werden. Es ist ge-währleistet, dass die Anträge an den Kreis Unna weitergeleitet werden.

Ferienspaß mit Lego® Mindstorms

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Ferienkurs wfg621Matthias Müller vom zdi-Netzwerk Perspektive Technik freut sich, die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer wieder persönlich begrüßen zu dürfen. Foto: WFG

Präsenzkurs des zdi-Netzwerks Perspektive Technik in den Sommerferien

Unna. Für Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 7 bietet das bei der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) angesiedelte zdi-Netzwerk Perspektive Technik in Kooperation mit der VHS Unna Fröndenberg Holzwickede den kostenlosen Ferienkurs „Bau Dir Deinen Roboter - Roboter programmieren mit Lego® Mindstorms® EV3“ an. Der Kurs findet am Dienstag, 6 Juli, von 9:00 bis 15:30 Uhr im zib am Lindenplatz 1 in Unna statt.

Der Kurs findet – natürlich unter Einhaltung sämtlicher Vorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus – in Präsenz statt! Daher ist die maximale Teilnehmerzahl auf sechs Schülerinnen und Schüler begrenzt.

Nach einer kurzen Einführung wird an diesem Tag gemeinsam konstruiert und ge-tüftelt. In der ersten Kurshälfte bauen die Schülerinnen und Schüler einen Lego®-Mindstorms® Roboter, den sie dann im zweiten Teil der Veranstaltung program-mieren. Gearbeitet wird mit gestellten Lego® Mindstorm® EV3-Sets und der von Lego® bereitgestellten Software. „Der Kurs eignet sich super für Einsteigerinnen und Einsteiger und richtet sich an diejenigen, die das Thema Robotik auf spieleri-sche Art und Weise kennenlernen möchten", freut sich Matthias Müller vom zdi-Netzwerk Perspektive Technik auf einen spannenden Tag.

Das Angebot wird durch die Agentur für Arbeit und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und ist für die Jugendlichen deshalb kostenlos.
Information und Anmeldungen für dieses Angebot erhalten Interessierte bei Andreas Barre, Tel. 02303 103-735 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Autos geschrottet, Polizistin beleidigt: Geldstrafe

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gerichtsberichte

amtsgericht19KWvon Andreas Milk

Kamen. Der Knall war laut und der Schaden groß in der Nacht auf den 20. Dezember 2020 in der Bergkamener Schulstraße. Der 31-jährige Murat B. (Name geändert) war mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen - und zwar so, dass er zwei geparkte Autos ineinander schob: Es erwischte einen Mercedes und einen Skoda. Schadenshöhe: rund 22.000 Euro. Ein Glück, dass nicht gerade ein Fußgänger in der Nähe stand: Die Autos rutschten mehrere Meter.

Murat B. hatte vor dem Unfall Alkohol getrunken. Eine Blutprobe ergab 1,09 Promille. Absolut fahruntüchtig ist nach dem Gesetz, wer mindestens 1,1 Promille intus hat. Der Crash in der Schulstraße war nach Angaben B.s aber eher auf einen Streit mit seiner Freundin zurückzuführen: Die saß zwar nicht neben ihm, schrieb aber SMS - und er schrieb zurück. "Da war ich voll drauf fixiert."

Und nicht nur mit seiner Freundin legte er sich an, sondern auch mit einer Polizistin von der Wache in Kamen. "Zicke" nannte er die Beamtin. Später schrieb er ihr auch noch auf Facebook. Er hatte bei der Unfallaufnahme ihren Namen erfahren, und der ist selten und macht die junge Frau in dem Netzwerk leicht auffindbar.

Im Saal des Kamener Amtsgerichts entschuldigte sich B. bei ihr - sie nahm diese Entschuldigung an und machte zugleich klar, dass er sich solche Ausfälle künftig besser sparen solle. Auch, dass er betrunken gefahren sei, bereue er, sagte B. dem Richter. Weiterer Pluspunkt: Die Versicherung hat den Schaden an den kaputten Autos längst beglichen.

Das Urteil: eine Geldstrafe von 2.400 Euro wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs. Außerdem darf B. frühestens in acht Monaten wieder einen Führerschein bekommen.

"Lokaltermin" am Rathaus: täglicher Mittagstisch - jetzt ohne Testpflicht

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Lokaltermin 621KBGFoto: Kamener Betriebsführungsgesellschaft mbHKamen. Wer diese Woche mittags Lust auf Spargellasagne, bayerischen Krustenbraten oder Königsberger Klopse hat, ist im Restaurant "Lokaltermin" am Rathausplatz genau an der richtigen Adresse, und zwar ab sofort auch ohne Corona-Test - die Lockerungen des Landes am 12. Juni machen es möglich. Von montags bis freitags zwischen 11.30 und 14 Uhr haben die "Lokaltermin"-Gäste wieder täglich die Wahl zwischen drei verschiedenen Gerichten zum fairen Preis, die es auch zum Mitnehmen gibt. Infos und Bestellungen unter Tel. 02307/9679077. Das Team des "Lokaltermin" freut sich auf Ihren Besuch!

DJK Germania Kamen startet nach 7,5 Monaten Pause wieder mit dem Training

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djk 621Foto: DJK Germania Kamen 1920

Kamen. Die Tischtennis-Spieler der DJK Germania Kamen dürfen nach 7,5 Monaten Abstinenz endlich wieder in der heimischen Turnhalle der Diesterwegschule mit dem Training beginnen. Dank sinkender Inzidenzzahlen im Kreis Unna ist das Spielen an der Platte seit vergangenem Montag auch wieder ohne Test erlaubt.

Der 1. Vorsitzende Jens Schramm freut sich: „Wir sind froh, dass es wieder los geht. Zwar müssen wir weiterhin einige Auflagen beachten, aber daran haben wir uns als Verein schon gewöhnt. Nun haben wir Zeit bis zum bevorstehenden Saisonstart im September unsere Form zu finden. Primär stehen jedoch erstmal der Spaß sowie das Wiedersehen untereinander im Vordergrund. Abschließend möchte ich mich auch noch bei der Stadt Kamen für die immer offene und zuverlässige Kommunikation bedanken.“

Wer auch mal zum Tischtennis-Schläger greifen möchte, findet die Trainingszeiten des Vereins auch auf der Homepage www.germania-kamen.de.

Stellenanzeige: Fahrzeugpfleger (m/w/d)

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ahkamen520KW

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Fahrzeugpfleger (m/w/d)

Kamen. Die 1979 gegründete W+K Automobile GmbH blickt nun schon auf eine langjährige und kundenorientierte Tätigkeit in der Automobilbranche zurück. Durch viele Umbauten und Modernisierungen erstreckt sich in Kamen mittlerweile ein 1.000 m² CI-konformes Mazda Autohaus auf einer Grundstücksfläche von insgesamt 15.000 m². Heute werden unter der Geschäftsführung von Herrn Martin Tolkemit bereits 22 Mitarbeiter in Kamen und 6 Mitarbeiter in Iserlohn beschäftigt. Als Mazda-Vertragspartner werden unsere Mitarbeiter fortführend in den verschiedensten Bereichen geschult, damit wir unseren Kunden zu jeder Zeit den besten Service und Leistungen nach dem neuesten Stand der Technik anbieten können.

Ihre Aufgaben

● detaillierte Fahrzeugwäsche von Hand und gründliche Vorreinigung für 

   die Aufbereitung

● gründliche Reinigung von Außen und Innen für den Verkauf und die 

    Leasingwagenrückgabe

● gegebenenfalls Motor- und Unterbodenreinigung

● Lackreinigung und Politur mit der Polier- bzw. Exzentermaschine 

   (Grundkenntnisse erwünscht)

● Polster-, Leder-, Himmel- und Teppichreinigung

● Lederpflege-, -tönung und -pigmentierung  

Ihr Profil

● Berufserfahrung als Fahrzeugpfleger / Fahrzeugaufbereiter

● gültige Fahrerlaubnis (Klasse B)

● Zuverlässigkeit und gewissenhafte Arbeitsweise

● Teamfähigkeit, Flexibilität

● Verantwortungsbewusstsein sowie eine selbstständige Arbeitsweise 

 

Grüne beißen mit "Volldampf-Anträgen" zum Klimaschutz im Umweltausschuss auf Granit

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

uka1 621SKCDU-Fraktionvize Ralf Langner, SPD-Fraktionschef Daniel Heidler, Ausschussvorsitzender Denis Aschhoff, UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer, Erster Beigeordneter Dr. Uwe Liedtke und Architekt Martin Kolander (v.l.) sowie weitere Mitglieder des Umwelt- und Klimaschutzausschusses nahmen im Vorfeld von dessen Sitzung das im Entstehen begriffene Solarhaus der UKBS in der Wilhelm-Bläser-Straße unter die Lupe - ein klimatechnisches Vorzeigeprojekt, das auch im Ausschuss auf große Begeisterung stößt. Foto: Stadt Kamen

von Alex Grün

Kamen. Den Mangel an Ambitioniertheit kann man den Bündnisgrünen im Rat der Stadt Kamen beleibe nicht vorwerfen - den an Konkretheit offenbar schon: mit drei Anträgen, die sie in die Sitzung des Umweltausschusses am Montag einbrachten, wollten sie Dampf in Sachen Klimaschutz machen - mit eher mäßigem Erfolg.

Denn mit der Forderung nach einer Anpassung des Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes, der Erstellung eines Konzeptes zur Klimaneutralität 2045 sowie der Initiierung eines städtischen Klimaschutzgremiums sorgten sie im Ausschuss nicht nur bei der Verwaltung für Stirnrunzeln, sondern auch bei den Vertretern der Ratsparteien. Für ihr Credo "lieber gestern als heute" ernteten die Grünen zwar ein gewisses wohlwollendes Verständnis, aber auch deutliche Hinweise auf eine gewisse allgemeine Genervtheit - nach dem Motto: "was genau wollt ihr eigentlich?". Antrag numero uno beziehe sich darauf, dass das städtische Klimaschutzkonzept den aktuellen Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts angepasst und diesen genüge getan werden solle. Der Ratsbeschluss zum Konzept liege mittlerweile fünf Jahre zurück, schon daher sei eine Überprüfung und Aktualisierung satzungsrechtlich erforderlich, begründete Antragsstellerin und Grünen-Fraktionsvorsitzende Anke Dörlemann den Antrag. Dieser habe die Verwaltung schwer irritiert, so Erster Beigeordneter Dr. Uwe Liedtke. Denn die Fortschreibung des Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes sei bereits in mehreren vorangegangen Sitzungen des Gremiums angekündigt worden. Er verstehe nicht, weshalb ein Antrag für etwas gestellt werde, an dem man schon längst dran sei, so Liedtke. "Das Handlungskonzept ist das, welches der Rat beschlossen hat, das kann auch gar nicht anders sein", sagte Liedtke und verwies auf die Pflichtwahrnehmung seitens der Verwaltung, regelmäßig Bericht zu erstatten. Was der Gesetzgeber den Kommunen in punkto Klimaschutzkonzept vorschreibe, werde selbstverständlich auch nach Möglichkeit umgesetzt, versicherte SPD-Fraktionschef Daniel Heidler. "Ansonsten würden wir uns schließlich rechtsbeugend verhalten", fügte er hinzu. Für CDU-Vizefraktionschef Ralf Langner sei der Antrag schlichtweg "überflüssig". Klimaschutzmanager Tim Scharschuch brachte es auf den Punkt: Höhere Ziele zu haben sei in Ordnung, dies sei aber schwierig, wenn man keine konkreten Vorschläge habe, sagte er. Mit drei Befürwortungen seitens der Grünen und einer Enthaltung seitens der Linken wurde der Antrag abgelehnt.

Mit exakt dem gleichen Ergebnis wurde auch über den zweiten drangvollen Grünen-Antrag abgestimmt. Gefordert wurde, dass die Stadt ein Konzept zur Umstellung ihrer Aktivitäten in den Sektoren Wärme, Energie und Fuhrpark bis zur Klimaneutralität im Jahr 2045 entwickelt und umsetzt. Die Stadt solle eine Vorreiterrolle bei der Verwendung neuer Technologien einnehmen und damit für Nachahmungseffekte in der Bevölkerung sorgen. Es reiche nicht aus, Klimaschutzziele "nur in Form von Appellen und mit Aufklärung" voranzutreiben. "In höchstem Maße ärgerlich" fand Erster Beigeordneter Liedtke diese Wortwahl, die letztlich suggeriere, die Stadt würde im Sinne der Klimaneutralität nichts unternehmen. Solarflächen auf den Dächern städtischer Liegenschaften, deren energetische Sanierung, die Nutzung von Elektrofahrzeugen im städtischen Dienst sowie die Tatsache, dass die Stadt zu einhundert Prozent mit Ökostrom arbeite, sollten eigentlich für sich sprechen, so Liedtke. Zudem erfülle die Stadt mit regelmäßigen Energieberichten alle vom Gesetzgeber geforderten Rechtsgrundlagen. Schützenhilfe bekam Liedtke von SPD-Fraktionschef Heidler, der die Empörung über den Sprachduktus "durchaus verständlich" fand. Das Ziel der Klimaneutralität sei schließlich "in den Köpfen drin" und der Wille dazu auf fast allen Seiten da, so Heidler. Man könne es aber nur gemeinsam erreichen. Alle Akteure, auch die in der Wirtschaft, müssten da "ran", so Heidler auf den Einwand von Antragsstellerin Dörlemann, die Aussage "viel mehr können wir aufgrund von Abhängigkeiten nicht tun" reiche ihrer Fraktion nicht. CDU-Fraktionsvize Langner betonte, dass dieser Einwand bei Förderanteilen von teils mehr als 60 Prozent aber nicht ganz von ungefähr komme und nannte als Beispiel die energetische Sanierung des Gymnasiums. SPD-Sachkundiger Heinrich Behrens machte seinem Unmut über die langatmige Kontroverse mit dem Zwischenruf Luft, man drehe sich mit solchen "nebulösen Anträgen" schlicht im Kreis und stellte am Ende einer ermüdenden Diskussion einen eigenen - nicht ganz ernst gemeinten - Antrag auf sofortige Abstimmung. Klimaschutzmanager Scharschuch machte den Ausschussmitgliedern abschließend den Vorschlag, die allzu verbrauchsintensiven städtischen Liegenschaften einfach zu benennen und anschließend mit entsprechender Priorisierung im Ausschuss zu thematisieren. Auf die voraussehbare Peinlichkeit, sich auch den dritten Antrag mit der Forderung nach der längst beschlossenen Initiierung eines städtischen Klimaschutzgremiums um die Ohren hauen zu lassen, verzichteten die Bündnisgrünen und zogen ihn von sich aus zurück.

Mit insgesamt drei gemeinsamen Anträgen gehen die SPD-Fraktion und CDU-Fraktion in die nächste Ratssitzung

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Kommunalpolitik

ratssaal2020KWAntrag: Mehr leben für die Kamener Innenstadt

Kamen. Mit insgesamt drei gemeinsamen Anträgen gehen die SPD-Fraktion und CDU-Fraktion in die nächste Ratssitzung am 24. Juni 2021.

„Wir starten nun auch in die gemeinsame inhaltliche Arbeit“, erklärt Daniel Heidler von der SPDFraktion. Neben einem Antrag zur Ertüchtigung der Skateranlage am Postpark haben SPD und CDU
Innenstadtthemen als erstes auf die AGENDA gesetzt. „Das Leben in der Innenstadt geht langsam wieder los, deshalb ist nun auch die Zeit, Anregungen zur Weiterentwicklung in die politische Beratung zu geben“, sagt Ralf Eisenhart von der CDU.

Inhaltlich geht es um zwei Zielgruppen, von denen SPD und CDU glauben, dass diese mehr Angebote in der Kamener Innenstadt benötigen. Hier geht es zum einen um die Familien zum anderen um Seniorinnen und Senioren. „Man muss sich problemlos mehrere Stunden in der Innenstadt aufhalten können, um die Bandbreite von Kultur, Handel und Gastronomie in der Innenstadt auch erleben zu können, deshalb wollen wir mehr Aufenthaltsmöglichkeiten für junge Familien. Dazu gehören Spielflächen, aber auch eine Betreuungsmöglichkeit an manchen Tagen der Woche. Der letzte Adventsmarkt war eine Blaupause in diesem Bereich. Kunst für Kinder und Vorlesemärchen waren tolle Angebote, die die ganze Familie zum verweilen einladen“, erklärt Daniel Heidler.

Ralf Eisenhardt nimmt ergänzend die Gruppe der Seniorinnen und Senioren in den Blick: „Diese haben einen großen Anteil an der Kaufkraft in der Stadt und nutzen die Innenstadt um Kontakte zu erhalten. Dies wirkt auch Vereinzelungsinteressen entgegen. Dies wollen wir mit einem konkreten Anlaufpunkt unterstützen.“

SPD und CDU sind sich einig, dass eine moderne Innenstadt von der Vielfalt lebt. Die wollen beide Fraktionen nun verstärkt in den Blick nehmen.

Archiv: CDU und SPD legen Planungen für Gestaltung der Stadt vor: Teil 1

SPD und CDU legen Planungen für Gestaltung der Stadt vor: Teil 2

SPD und CDU legen Planungen für Gestaltung der Stadt vor: Teil 3

Erfreuliche Entwicklung der Infektionslage lässt Vereinsarbeit wieder zu – AWO schließt Teststellen in Kamen und Lünen zum 30. Juni 2021

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Kreis Unna. Die Inzidenzzahlen gehen seit Tagen nach unten – Diese erfreuliche Entwicklung lässt auch bei der AWO Ruhr-Lippe Ems endlich wieder die Arbeit in den Ortsvereinen zu. Mehrere Ortsvereine haben in den vergangenen Monaten ihre Begegnungsstätten für die Einrichtung von Teststellen zur Verfügung gestellt. Allein in der Teststelle der AWO in Kamen wurden bis zum heutigen Tag 4500 Menschen getestet; in Lünen sind es rund 1000 Menschen. Die Möglichkeit, die Räume der Ortsvereine für die Teststellen nutzen können, bot die Chance, in jeweils zentraler und gut erreichbarer Lage den Menschen vor Ort ein Testangebot machen zu können.

Mit den sinkenden Inzidenzzahlen sind nun auch an vielen Stellen des öffentlichen Lebens die Verpflichtungen zur Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests weggefallen. Daher hat sich die AWO Ruhr-Lippe-Ems entschlossen, ihre beiden Teststellen in Kamen und Lünen zum 30. Juni zu schließen und die Räume wieder ihrem originären Zweck zuzuführen. Die ehrenamtlich organisierte Teststelle in Unna-Hemmerde bleibt zunächst bis auf Weiteres bestehen. „Ein großes Dankeschön geht an die Ortsvereine, die uns ihre Räume zur Verfügung gestellt haben, und an die Mitarbeitenden der ambulanten Betreuungsdienste unter Leitung von Magnus Memmeler. Hier hat sich gezeigt, wie gut Haupt- und Ehrenamt bei der AWO zum Wohle der Menschen zusammenarbeiten können“, sagen Rainer Goepfert, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Lippe-Ems, und Wolfram Kuschke, Vorsitzender des Unterbezirksvorstandes.

Münster Straße: Brückenprüfung sorgt für halbseitige Sperrung

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baustelle21KWKamen. Die Autobahnbrücke der A2 über die Münster Straße muss geprüft werden. Dazu ist es notwendig, dass jeweils eine Fahrtrichtung der Straße halbseitig gesperrt und der Verkehr am Sperrbereich einspurig vorbeigeführt werden muss.

Aus Sicherheitsgründen wird im Bereich der Fahrbahn-Verengung der Verkehr mittels einer mobilen Ampelanlage gesteuert und gleichzeitig der Geh- und Radweg auf dieser betroffenen Seite dann vollgesperrt.

Die Prüfungen sollen einen Tag andauern und sind für den 15. Juni angekündigt worden.

Keine Corona-Behandlungen mehr: Ins Hellmig-Krankenhaus Kamen kehrt wieder ein Stück Normalität ein

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit

klinikum19KWAb Mittwoch sind Patientenbesuche wieder eingeschränkt möglich – Ärzte rufen dazu auf, verschobene Vorsorgeuntersuchungen, Operationen und Behandlungen jetzt anzugehen

Kamen. Weil im Hellmig-Krankenhaus aktuell kein Corona-Patient mehr behandelt wird (und eventuell erkrankte, neue Patienten direkt in das Knappschaftskrankenhaus Dortmund verlegt werden), kehrt die Kamener Klinik jetzt Schritt für Schritt zur Normalität zurück.

Ab Mittwoch, 16. Juni, sind wieder Patientenbesuche möglich - und zwar täglich von 15 bis 19 Uhr. Allerdings bleibt Vorsicht das oberste Gebot. Deshalb darf ein Patient zeitgleich immer nur einen Besucher empfangen. Und: Es gilt die 3-G-Regel. Besucher müssen entweder getestet (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden), geimpft oder genesen sein (welche Nachweise erforderlich sind, erfährt man unter www.klinikum-westfalen.de). Am Eingang erfolgt eine schriftliche Registrierung, während des Aufenthaltes im Krankenhaus müssen Besucher eine FFP2-Maske tragen und die üblichen Hygieneregeln einhalten. Für Besucher der Intensiv-Station gelten Sonderregelungen.

Krankenhausleiter Ansgar Schniederjan freut sich mit Patienten und Angehörigen, dass nun wieder Besuche möglich sind: "Wir wissen, dass der persönliche Beistand durch nahestehende Menschen die Genesung fördert." Zusammen mit der Ärzteschaft des Hauses ruft er dazu auf, nun auch wieder konsequent und umfassend an die eigene Gesundheit zu denken: "Das betrifft sowohl Vorsorgeuntersuchungen als auch Operationen und Behandlungen, die wegen der Pandemie verschoben wurden", so Schniederjan.

In seiner Freizeit: Polizeibeamter stellt sich Betrügern in den Weg und hält sie fest

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polizeimeldung18KWKamen. Als sich ein Beamter der Polizei Dortmund am Samstag (12.06.2021) gegen 12.10 Uhr in seiner Freizeit an einer Tankstelle an der Wasserkurler Straße in Kamen aufhielt, fiel ihm ein verdächtiges Fahrzeug auf, an dem längst abgelaufene Überführungskennzeichen angebracht waren. Aus diesem Grund behielt der Polizeibeamte den Wagen mit zwei Männern im Auge.

Nach dem Betanken setzte sich einer der beiden Männer wieder zu seinem Beifahrer in den Pkw und wollte losfahren - ohne zu bezahlen. Daraufhin stellte sich der Polizeibeamte mit seinem privaten Auto in den Weg. In diesem Moment stieg einer der Beschuldigten aus und flüchtete zu Fuß. Der Polizeibeamte lief ihm hinterher und hielt ihn bis zum Eintreffen alarmierter Einsatzkräfte der Kreispolizeibehörde Unna fest. In der Zwischenzeit beobachtete eine weitere Zeugin, wie der andere Beschuldigte die seit über einem Jahr abgelaufenen Kennzeichen in einem Mülleimer versteckte.

Die Polizei stellte die Kennzeichen sicher und leitete gegen den 31-Jährigen und den 37-Jährigen Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauch und Tankbetrug ein.

Zwei Fälle von tätlichen Angriffen auf Polizisten - ein Beamter verletzt

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Blaulicht

polizeimeldung18KWUnna/Kamen. Bei zwei Fällen von tätlichen Angriffen auf Polizisten am Wochenende ist ein Beamter der Kreispolizeibehörde Unna verletzt worden.

In Unna randalierte ein 24-jähriger Unnaer am Freitag (11.06.2021) gegen 22.40 Uhr auf der Handwerkstraße und pöbelte dabei immer wieder Fußgänger an. Beim Eintreffen von zivilen Einsatzkräften ging der Beschuldigte sofort auf den Dienstwagen los und warf sich mit dem gesamten Körper gegen die Fahrertür. Die Beamten brachten den Mann zu Boden und fixierten ihn dort. Im weiteren Verlauf spuckte er einem der eingesetzten Polizisten ins Gesicht. Bei diesem Einsatz wurde sowohl der 24-jährige Unnaer als auch einer der eingesetzten Beamten verletzt.

In Kamen suchte die Polizei am Sonntag (13.06.2021) gegen 04.30 Uhr eine Wohnanschrift in der Lessingstraße in Kamen wegen fortwährender Ruhestörungen auf. Bereits vor der Tür des Mehrfamilienhauses war die laute Musik nicht zu überhören. Durch ein offenes Fenster nahmen die Polizisten Kontakt zur 52-jährigen Beschuldigten auf. Diese beleidigte daraufhin die Beamten. Der wiederholten Aufforderung, die Musik auszuschalten, kam die stark alkoholisierte Frau nicht nach. Stattdessen beobachteten die Einsatzkräfte, wie sich die Kamenerin einen Zimmermannshammer in den Hosenbund steckte. Im Anschluss öffnete sie die Wohnungstür. Als die 52-Jährige zunehmend aggressiver wurde und die Beamten schubste, wurde sie von den Einsatzkräften am Boden mit Handfesseln fixiert. Dabei leistete sie erheblichen Widerstand. Sie wurde ins Polizeigewahrsam gebracht.

Sowohl gegen den 24-jährigen Unnaer als auch gegen die 52-jährige Kamenerin leitete die Polizei Strafverfahren wegen tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte ein.

"Dieses respektlose Verhalten unseren Einsatzkräften gegenüber widert mich an und ist mit nichts zu entschuldigen. Unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten verdienen Respekt und Anerkennung", sagt Leitender Polizeidirektor Torsten Juds, Abteilungsleiter Polizei bei der Kreispolizeibehörde Unna.

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