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SPD verpasst bei Bürgermeisterwahl absolute Mehrheit

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

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bmwahl1706181CV"Elke Kappen: Ich freue mich über den Wahlsieg, obwohl die Konstellation nicht ganz einfach gewesen ist. Da haben sich vier Parteien zusammengetan, um eine Kandidatin zu unterstützen und jemand, der ganz parteilos angetreten ist. " Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.devon Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Wahlergebnisse der Bürgermeisterwahl Stadt Kamen - 17.06.2018 >>>

Kamen. Paukenschlag bei der Wahl zur Nachfolge von Hermann Hupe: Elke Kappen (SPD) gewinnt mit 45 Prozent der Stimmen die Wahl vor Tanja Brückel (parteilos mit 30,1 Prozent) und Jonas Büchel (parteilos mit 24,9 Prozent) verfehlt aber die absolute Mehrheit. Daher wird es am Sonntag, 1. Juli, eine Stichwahl zwischen Elke Kappen und Tanja Brückel geben.

Das hat es in der Sesekestadt noch nicht gegeben, denn erstmals haben die Sozialdemokraten die Bürgermeisterwahl nicht direkt im ersten Wahlgang gewonnen. Keiner der drei Kandidaten, die Hermann Hupe (SPD) ablösen wollen, konnte die absolute Mehrheit erreichen. Elke Kappen (SPD) hat zwar knapp 15 Prozent mehr Stimmen erhalten als die von CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern unterstützte Tanja Brückel, ist aber dennoch unter der nötigen 50-Prozent-Marke geblieben. Der zweite parteilose Einzelbewerber Jonas Büchel wiederum erhielt nur rund fünf Prozent weniger Stimmen als Sozialarbeiterin Brückel - ein unerwartet gutes Ergebnis. Erschreckend niedrig war das Interesse an der Bürgermeisterwahl - gerade einmal 39,3 Prozent machten ihr Kreuzchen auf einem der Stimmzettel.

bmwahl1706183CVStimmen zur Wahl:
Jonas Büchel: Wir haben aus dem Stand 25 Prozent erreicht und mit so vielen Menschen intensive Gespräche geführt, dass es einen unglaublichen Wählerauftrag gibt. Daher werden wir auf jeden Fall nach dieser Wahl weitermachen mit unterer Initiative und sehen, wie wir damit weiterhin die Stadt demokratisch und leidenschaftlich befruchten können. Selbstverständlich hätten wir uns gewünscht, nun die Herausforderer von Frau Kappen zu werden und am Ende war es ja recht knapp mit nur fünf Prozent im Unterschied. Das stellt für mich eine klare Aussage, denn wir haben ohne Partei und nur mit einer unabhängigen und parteilosen Initiative 25 Prozent gemacht, was höchstwahrscheinlich mehr ist, als das derzeitige CDU-Wählerpotential allein. Das ist etwas, was mir unglaubliche Freude bereitet und was wir als Auftrag verstehen. Mir ist es wichtig zu betonen, das wir eine katastrophal niedrige Wahlbeteiligung haben. Das verstehen wir auch als unseren Auftrag, massiv weiter an einer demokratischen Initiative für Kamen zu arbeiten, damit Menschen wieder den Sinn und das Vertrauen in die Politik sehen und verstehen.

Tanja Brückel: Wir sind von einer Stichwahl ausgegangen und es ist eine Stichwahl geworden. Von daher ist es für uns schon mal gut gelaufen. Jetzt müssen wir gucken, was wir in zwei Wochen bewegen können und vor allen Dingen, wie wir die Wähler motivieren können, noch einmal zur Wahlurne zu gehen, denn die Wahlbeteiligung ist ziemlich erschreckend. Man muss die Menschen wieder für das Thema Kommunalpolitik begeistern, damit es auch in Zukunft wieder eine höhere Wahlbeteiligung gibt. Es gilt jetzt, die Wechselstimmung oben zu halten, denn die hat es - wenn man die Ergebnisse von Jonas Büchel und mir zusammenrechnet - eindeutig gegeben.

Elke Kappen: Ich freue mich über den Wahlsieg, obwohl die Konstellation nicht ganz einfach gewesen ist. Da haben sich vier Parteien zusammengetan, um eine Kandidatin zu unterstützen und jemand, der ganz parteilos angetreten ist. Der Mainstream ist im Moment so, dass die Menschen sagen ´braucht man überhaupt Parteien und ist parteilos denn nicht besser?` Die Demokratie in unserem Land beruht auf Parteien, das ist ganz wichtig. Man erwartet weder von einer Kanzlerin noch von einem Bundespräsidenten, dass sie parteilos sind. So muss man das auch nicht zwingend von einem Bürgermeister oder einer Bürgermeisterin erwarten, die vom Amt her alle Bürgerinnen und Bürger vertritt. Die Wahlbeteiligung hat mich erschreckt, jetzt geht es darum, den Menschen noch einmal nahezulegen, ihrr Wahlrecht wahrzunehmen, denn darauf beruht unsere Demokratie.

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