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ADFC fordert in Einwohneranregung mehr Mittel für die Nahmobilität

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

kissingadfc619Heinrich Kissing, Vorsitzender der ADFC-Ortsgruppe Kamen, bezieht Stellung für eine Erhöhung der Haushaltsmittel für die Verbesserung der Infrastruktur. Foto: Archivvon Alex Grün

Kamen. Der ADFC-Ortsverband Kamen legte jetzt der Stadtverwaltung eine Einwohneranregung in Form eines Positionspapiers zur Verbesserung der Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr vor.

Darin enthalten: Die Forderung nach einer eigenen Haushaltsposition, die kleinteilige Sofortmaßnahmen zur Infrastrukturverbesserung ermögliche und die für das kommende Haushaltsjahr mit 200.000 Euro angesetzt wird, außerdem eine Erhöhung der bestehenden Haushaltspositionen zur Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes Nahmobilität um 500.000 Euro. Beide Posten sollten auch in der mittelfristigen Finanzplanung weiter zur Verfügung stehen, so der ADFC. "In unseren Versammlungen diskutieren wir ständig die Situation des Radverkehrs in Kamen und merken dadurch, dass für viele notwendige Verbesserungen keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen", berichten Heinrich Kissing, Dirk Eppmann und Dieter Brinkmann stellvertretend für ihren Ortsverband. Den Anteil des Fuß- und Radverkehrs in der Stadt Kamen zu erhöhen und dafür die notwendigen sicheren Verkehrsräume zu schaffen, sei eine große Herausforderung und nur in kleinen Schritten erreichbar. Im kürzlich vom Rat beschlossenen Klimaschutzteilkonzept seien zahlreiche Handlungsfelder und Vorschläge zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs angesprochen worden, die auch vom ADFC-Ortsverband unterstützt würden. "Wir richten daher an die Verantwortlichen die Bitte, dieses Konzept nach der Beschlussfassung im Rat der Stadt dann auch tatkräftig, das heißt, innerhalb überschaubarer Zeiträume, umzusetzen. Das erfordert allerdings entsprechende personelle Kapazitäten und Haushaltsmittel", so die ADFC-Sprecher. Gerade der übermäßige motorisierte Kurzstreckenverkehr in der Innenstadt sei ein Kernproblem. Die deutliche Erhöhung des Anteils der mit dem Rad zurückgelegten Kurzstrecken sowie die Verbesserung bei der Kombination des Radverkehrs mit dem Öffentlichen Verkehr sei daher eine zentrale Herausforderung. Deshalb dürfe auch die Aufrechterhaltung der maximalen Anzahl an kostenlosen Innenstadt-Parkplätzen nicht mehr die Leitlinie der Stadtplanung sein, sondern die nahmobile Erreichbarkeit der City und deren Aufenthaltsqualität. Durch die jahrzehntelange Dominanz des motorisierten Verkehrs in den Städten sei es zu einem Ungleichgewicht zu Ungunsten des Rad- und Fußverkehrs gekommen, für den immer nur die "Restflächen" übrig geblieben seien. Sprichwörtlich noch enger könne es werden, wenn die Zahl der kürzlich zugelassenen E-Tretroller steige, die verkehrsrechtlich mit den ohnehin schon massenhaft aufkommenden E-Bikes gleichgestellt sind. Auch eine Neuaufteilung der Verkehrsräume dürfe daher kein Tabu sein, um die Nahmobilität zu stärken, so der ADFC in seinem offenen Schreiben an Bürgermeisterin Elke Kappen.

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