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Ausbildungsbetriebe gesucht: Werkstatt im Kreis Unna vermittelt Fachkräftenachwuchs

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Ausbildungsprogramm NRW Gruppe819wfg(Gruppe v.l.) Viktoria Berntzen (Regionalagentur Westf. Ruhrgebiet), Hanna Stoewe, Doro Rengers (Werkstatt im Kreis Unna, Marcel Niekandt mit Conrad und Anja Krause. (Bildnachweis: WFG Kreis Unna)

Unna. Ausbildungsbetriebe suchen passende Bewerber, junge Erwachsene suchen passende Ausbildungsbetriebe - oder manchmal überhaupt erst eine überzeugende Idee für den Einstieg ins Arbeitsleben: Das „Ausbildungsprogramm NRW. Gemeinsam Chancen eröffnen“ will beide zusammenbringen. 36 Ausbildungsplätze werden ab dem 1. September 2019 wieder im Kreis Unna gefördert. Die Werkstatt im Kreis Unna will junge Menschen mit Startschwierigkeiten an Arbeitgeber vermitteln, die einen zusätzlichen Ausbildungsplatz einrichten möchten.

Wie gut das Konzept aufgehen kann, zeigt etwa das Beispiel des 18-jährigen Marcel Niekandt. Marcel, engagiert, Fachoberschulreife mit Qualifikation, hatte sich schon früh für eine Ausbildung im Handwerk entschieden. Nach zwei Praktika wusste er aber auch, dass die Arbeit in einer Werkstatt ihm nicht so liegt. „Ich muss unterwegs sein und mit Menschen zu tun haben“, beschreibt er seinen Traumjob. So richtig konkret waren seine Vorstellungen nicht, „und vielleicht hat er gerade deshalb zunächst keinen Ausbildungsplatz gefunden“, vermutet Hanna Stoewe, Abteilungsleiterin der Werkstatt im Kreis Unna. Als sich abzeichnete, dass Marcel nicht unmittelbar erfolgreich sein würde, vermittelte ihn die Agentur für Arbeit in das Ausbildungsprogramm NRW. „Für den Kreis Unna übernehmen wir von der „Werkstatt“ dann die weitere Arbeit“, erläutert Hanna Stoewe. „Dafür schauen wir uns erst einmal den Jugendlichen ganz genau an; wo liegen seine Stärken, was will er aus seinem Leben machen. Dann suchen wir einen passenden Ausbildungsbetrieb und bringen die beiden zusammen.“

Dieses „Matching“ lieferte hier einen Volltreffer: Marcel nimmt Kontakt mit Anja Krause vom gleichnamigen Haustechnik-Fachbetrieb auf, die den jungen Mann prompt zum Probearbeiten einlädt. „Marcel hat sich von Anfang an super gemacht, kam mit seinen Kollegen gut klar und hat großes Interesse an der Arbeit gezeigt“, erinnert sich Firmenchef Conrad Krause. Und so stand dem Abschluss eines Ausbildungsvertrages nichts im Wege. Seit Oktober letzten Jahres fährt Marcel Nieckandt zuverlässig jeden Morgen mit dem Bus von Bergkamen nach Unna, um hier seine Ausbildung in Betrieb und Berufsschule zu absolvieren.

„Wir suchen Unternehmen, die ihre Nachwuchskräfte für morgen sichern wollen. Das Ausbildungsprogramm bietet dafür die finanzielle Unterstützung. Betriebe erhalten für jeden zusätzlichen Auszubildenden für bis zu 24 Monate einen Zuschuss in Höhe von 400 Euro“, erklärt Hanna Stoewe. Einerseits können Betriebe ihren steigenden Bedarf an Fachkräften decken. Andererseits haben Jugendliche, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, die Chance auf eine abgeschlossene Ausbildung und damit die Voraussetzung für eine dauerhafte Beschäftigung und eine selbstbestimmte Lebensführung.

Das Vorgehen: Das Jobcenter Kreis Unna und die Agentur für Arbeit Hamm schlagen der Werkstatt geeignete Bewerber vor. „Wir führen dann mit dem Jugendlichen ein Gespräch, um ihn an einen passenden Betrieb zu vermitteln“, erklärt Hanna Stoewe. Sind sich Arbeitgeber und Kandidat einig, schließen sie gemeinsam den Ausbildungsvertrag ab. Während der Ausbildungszeit begleiten die Sozialpädagogen der Werkstatt den Jugendlichen und organisieren bei Bedarf auch Stütz- und Förderunterricht. Das Ausbildungsprogramm ist damit eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Jugendliche.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen finanziert in Regionen mit einer ungünstigen Ausbildungsmarktlage (Bewerber-Stellen-Relation bei einer Relation von unter 1:1) 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze. Während in einigen Regionen ein Überangebot an Ausbildungsstellen besteht, liegt das Angebot in anderen Regionen – auch im Kreis Unna – deutlich unter der Ausbildungsplatznachfrage. Genau hier greift das „Ausbildungsprogramm NRW. „Gemeinsam Chancen eröffnen", das durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

Interessierte Betriebe können sich melden bei Nadia Dierkes | „Ausbildungsprogramm NRW“ Werkstatt im Kreis Unna GmbH | Gerhard-Hauptmann-Straße 29 | 59423 Unna Tel.: 02303 9599040 | Fax: 02303 2805-200 | Mobil: 0176 12805019 E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Information zum Projekt „Ausbildungsprogramm NRW“ finden Interessierte unter www.mags.nrw/ausbildungsprogramm-nrw

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