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Flying Dutchman segelt künftig ohne „Captain“ Thorsten Kirschke

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Flying 01 0221CVWieder droht ein Kneipen-Leerstand in Kamen: Im Flying Dutchman wird ein neuer Wirt gesucht. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

flyingD0221FBFoto: Thorsten Kirschke / Flying Dutchman Kamen. Elf Jahre lang hat Thorsten Kirschke seine Gäste im Flying Dutchman am der Bahnhofstraße bedient. Jetzt hat der 32-Jährige angekündigt, dass er nicht wieder hinter den Tresen zurückkehren wird und sucht einen Nachfolger.

„Das letzte Jahr war hart. Nicht nur für uns als Gastronomen, sondern für uns alle. Eine wirklich dauerhafte Verbesserung ist derzeit leider nicht in Sicht. Schweren Herzens und vorrangig aus privaten Gründen habe ich mich dazu entschlossen, dass es für mich an der Zeit ist, jetzt loszulassen und zu neuen Abenteuern aufzubrechen“, schreibt der aus Unna stammende Gastronom in den Sozialen Medien. Das Flying Dutchman hatte Kirschke im Juni 2010 übernommen.

Die Kneipe war nicht nur ein beliebter Treffpunkt. Fünf Dartclubs und zehn Kegelvereine haben hier bis zum Beginn der Corona-Pandemie regelmäßig trainiert und ihre Wettkämpfe ausgetragen. „Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ein Nachfolger gefunden werden könnte“, sagt der Wirt, der innerhalb der Kamener Szene bereits Ausschau nach einem Nachfolger gehalten hat. Bisher allerdings ohne Erfolg. „Wer geht schon heute noch daher und sagt, dass er eine Kneipe aufmachen möchte? Das ist echt schwierig - nicht nur wegen Corona.“ Auf der anderen Seite ist Kirschke schon etwas stolz darauf, wie sich die Gaststätte in den letzten Jahren entwickelt hat. „Als ich angefangen habe, kamen lediglich ein Dartclub und drei Kegelvereine. Letztlich haben wir uns einen guten Namen gemacht, sodass ein Nachfolger nicht bei Null anfangen müsste.“

Im Oktober war überraschend sein gastronomischer Nachbar, Miro Kosjerina, Wirt des Unikums, im Alter von 65 Jahren gestorben. „Wir sind nie Konkurrenten, sondern immer Arbeitskollegen gewesen und haben uns bei Bedarf immer mit Getränken oder was dem anderen gerade gefehlt hat, ausgeholfen“, denkt Kirschke gern an die gute Zusammenarbeit zurück. Auch insgesamt sei der Zusammenhalt der lokalen Gastronomen untereinander gut.

Als das Flying Dutchman im März zum ersten Mal schließen musste, suchte sich Kirschke direkt einen Zweitjob, bei dem er Lebensmittel für einen Supermarkt in Lünen ausliefert. „Das war nicht nur finanziell wichtig, sondern auch, damit mir nicht die Bude auf den Kopf fällt, weil ich nicht mehr öffnen darf“, sagt der 32-Jährige.

Kurz vor dem ersten Lockdown hatte Kirschke sogar noch investiert und in der bisherigen Küche einen weiteren Dartraum eingerichtet. Bei manchen Turnieren sei so viel los gewesen, dass er schon darüber nachgedacht hatte, einen weiteren Ausbau durchzuführen. „Auf der anderen Seite haben wir dadurch aber keine Möglichkeit mehr gehabt, Essen zum Mitnehmen anzubieten“, sagt er rückblickend.

Flying 02 0221CVVolles Haus gab es im Flying Dutchman nicht nur anlässlich der Kneipennacht - hier ein Bild aus 2019 - sondern auch bei Dart-Wettbewerben. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

 

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