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Bei Steine-Attacke 14 Fenster eingeworfen: Jugendliche Täter verwandeln Gymnasium in ein Scherbenmeer

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

gymnvandal220421Insgesamt 14 Fenster wurden bei der Steine-Attacke auf das Gymnasium eingeworfen. Fotos: KamenWeb.de

von Alex Grün

Kamen. Ob es die Corona-Langeweile war, Frust auf die Penne oder fehlgeleiteter Bewegungsdrang - eines war es auf jeden Fall, was sich am Dienstagabend am Gymnasium abgespielt hat: Ein Ausbruch von purem Vandalismus - und das am hellichten Abend.

Eine Gruppe von etwa zehn dunkel gekleideten Jugendlichen hatte vom Schulhof aus die Fensterscheiben der Lehranstalt vom Erdgeschoss bis hinauf zum zweiten Stock eingeworfen. Dazu benutzten sie vornehmlich schwere Pflastersteine als Wurfgeschosse, die auf dem Gelände umher gelegen hatten. Von 14 zerstörten Fenstern sei in der Anzeige der Stadt Kamen die Rede, berichtet Polizeisprecherin Vera Howanietz, bei denen im Zuge der massiven Steine-Attacke großteils die komplette Doppelverglasung durchlöchert worden sei. Gegen 19.20 Uhr ging bei der Polizei die Meldung von Anwohnern ein, die offenbar beobachtet hatten, wie die Gruppe auf dem Schulhof stand und Steine auf die Fenster von Gymnasium und Konzertaula warfen. Als die Polizei eintraf, seien bereits zwei Mitarbeiter vom städtischen Ordnungsdienst anwesend gewesen. Prompt landete kurz darauf ein kiloschwerer Pflasterstein in der Heckscheibe von deren Dienstwagen, der Werfer türmte wohl noch in dem Moment, als der Stein flog, ebenso wie seine Mittäter. Das niemand verletzt wurde, ist wohl ein Glücksfall, denn die Sicherheitsleute waren genau im Moment des Einschlags aus dem Wagen ausgestiegen. Ausfindig gemacht werden konnten bislang zwei vermutlich Beteiligte: Einer war als Verdächtiger in Tatortnähe aufgegriffen worden, ein weiterer sei der Polizei namentlich bekannt, so Howanietz. Auf sie werden jetzt voraussichtlich entsprechende Verfahren zukommen. "Wer macht so etwas, und warum?" - das fragt sich jetzt nicht nur Schulleiter Lars Wollny, dessen Büro es übel erwischt hat: Bevor er es wieder nutzen konnte, musste nicht nur hier erst einmal ein Scherbenmeer entfernt werden. Sogar seine Schreibtastatur sei voll mit Splittern gewesen, so Wollny. Aber auch die Bücherei und Teile des Konzertaula-Eingangs sind übel zugerichtet worden. Und der Schulhof musste mit einer Kehrmaschine des Bauhofs von der Scherbenflut befreit werden. Wer hinter der Tat stecken könnte und was die Motive sein könnten, kann auch Wollny nicht sagen. Polizeisprecherin Vera Howanietz kann sich schon vorstellen, dass es mit der Pandemie zu tun haben könnte: "Die Langeweile wird offenbar größer und nicht gerade in sozial verträgliche Bahnen geleitet", sagt sie - aber das seien natürlich reine Vermutungen. Die Stadtverwaltung hat bereits ihre Versicherung von dem Schaden informiert, der, wie Schulleiter Wollny prognostiziert, wohl in die Tausende gehen werde - wieder einmal ein hoher Preis für die Zerstörungswut von Jugendlichen: erst im November waren am Gymnasium schon einmal zwei Scheiben eingeworfen worden.

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