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Gelungene Werbung für den Sport im Verein

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Bewegung 01 822CVAuf besonderen Wunsch ging es beim Aktionstag „Methler bewegt sich“ für die Teilnehmenden auch schon mal hoch hinaus. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>

Bewegung 02 822CVBürgermeisterin Elke Kappen besuchte mehrere Stationen. Beim Schwimmverein gab es kein Trockenschwimmen, sondern eine Angelaktion. Kamen-Methler. Dass der Kamener Stadtteil eine vielseitige Sportlandschaft bietet, ist den vielen Aktiven längst bekannt. Um neue Mitglieder in die Vereine zu locken, hat am Samstag, 6. August, erstmals der Aktionstag „Methler bewegt sich“ stattgefunden. Vor allen Dingen Familien nahmen das Angebot an, bei Mitmach-Aktionen den ein oder anderen Sport auszuprobieren.

Eng verbunden war der besondere Schnuppertag mit der Kampagne „Kamen bewegt“, der Initiative von Stadt und Sportverband, bei der die Stadt einen kompletten Jahresbeitrag übernimmt, wenn Kinder und Jugendliche, bis einschließlich 17 Jahren, sich bis zum 31. Dezember 2022 einem Sportverein anschließen. „Der Tag ist eine tolle niedrigschwellige Möglichkeit, sich zu informieren, was in Methler möglich ist“, zeigte sich Bürgermeisterin Elke Kappen vom bunten Angebot begeistert, das an 16 Stationen nahezu über den gesamten Stadtteil verteilt stattfand.

Auch der Zeitpunkt der Premiere war gut gewählt, nachdem die Pandemie nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch den Sport lange Zeit zum Erliegen gebracht hat. „Ich finde drei Dinge entscheidend, wenn man derzeit in Vereinen unterwegs ist. Das sind die Themen Sport, Bewegung und Gesundheit, sowie der spannende Wettbewerb miteinander und das Thema Gemeinschaft. Alles das lässt sich heute erfahren“, so Elke Kappen.

„Unser Ziel ist es, dass die Kinder, aber auch Erwachsene nach der langen Zeit wieder sportlich aktiv werden“, unterstrich Lars Schlücker, Vorsitzender der Handballabteilung des TVG Kaiserau, den Hintergrund der Veranstaltung.

Schlücker, der auch stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbands ist, war glücklich darüber, dass sich so viele Vereine an der Aktion beteiligten. Seiner Abteilung beim TVG sei es mittlerweile bereits gelungen, viele Kinder nach der Corona-Pause wieder zurück in den Verein zu holen. „Wir haben jetzt sogar mit den Handball-Zwergen eine neue Gruppe ins Leben gerufen, bei denen ganz kleine Kinder mit ihren Eltern aktiv sind.“

Unter den Besuchern befanden sich etliche Menschen aus der Ukraine, die auch über den Weg der Sportvereine soziale Kontakte in ihrer neuen Heimat aufbauen möchten.

„Insgesamt ist die Aktion bei uns gut frequentiert gewesen. Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass viele ukrainische Familien hier gewesen sind“, sagte Philipp Kottmann, zweiter Vorsitzender des Tennisclub Methler.

Ziel der Mitmach-Angebote auf den Ascheplätzen sei es unter anderem gewesen, zu zeigen, dass es sich beim Tennis nicht um einen elitären Sport handele. Dafür sei es wichtig, vor allen Dingen den Erwachsenen die Angst zu nehmen. „Daher haben wir jedem Besucher einen Tennisschläger in die Hand gedrückt, egal ob der Sportschuhe anhatte oder Badelatschen“, so der stellvertretender Vorsitzende. Durch die Pandemie ist der Verein gut gekommen, denn nach wie vor zählt der TC Methler rund 480 Mitglieder.

Mit Radball- und Radpolo sowie Ultimate Frisbee waren auch ungewöhnlichere Sportarten dabei. Für viele der kleinen Gäste war es meist die erste Begegnung mit der Kunststoffwurfscheibe. „Die hatten aber ihren Spaß, die Scheibe zu werfen und zu lernen, wie man diese gut fangen kann“, schilderte Uwe Kikul, Vorsitzender der Ultimate Frisbee-Abteilung des TV Südkamen. Auch ins Spielgeschehen wurden die Besucher eingebunden. „Es ist für uns eine tolle Sache, dass wir uns hier präsentieren dürfen, denn wir sind als Randsportart natürlich immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern“, sagte Uwe Kikul.  

Das gilt ebenso für den RV Wanderlust. Im Radball beispielsweise gibt es aktuell lediglich eine Mannschaft im Elitebereich der Erwachsenen und zwei Teams in der Schülerklasse. „Wenn die Kinder feststellen, dass Handball oder Fußball leichter sind, sind die oftmals wieder weg“, erklärte Rolf Berkemeier, zweiter Radball-Sportwart. Dennoch aber können Kinder von fünf bis 16 Jahren beim RV damit rechnen, mit Gleichaltrigen trainieren zu können. „Bei uns sind dazu die Zeiträume für Schnuppertrainings-Einheiten andere, denn bei uns können die Kinder und Jugendlichen mehrere Wochen ausprobieren, ob Radball oder Radpolo vielleicht der passende Sport für sie ist“, sagte Rolf Berkemeier.

Bewegung 03 822CVDen Tennissport entdeckten am Samstagvormittag etliche Familien auf der Anlage des TC Methler.

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