Der Winter kann kommen – Die Autobahn Westfalen ist bestens vorbereitet

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

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Hamm. Auch wenn der Wettergott uns Ende Oktober noch ein paar Goldene Herbsttage beschert: In den Autobahnmeistereien der Autobahn Westfalen dreht sich seit vielen Wochen alles um den kommenden Winter. Die ersten frostigen Nächte der vergangenen Tage haben gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit ist. Denn in zahlreichen Regionen der Niederlassung Westfalen wie beispielsweise in Lüdenscheid oder Werl gab es bereits die ersten Winterdienst-Einsätze. Aufgrund von Glättegefahr wurde das erste Salz auf die Straße gebracht.

Die Organisation des Winterdienstes gehört von Mitte Oktober bis Ende März zum täglichen Geschäft der 18 Autobahnmeistereien der Autobahn Westfalen.  Schon im Sommer wurden die Bereitschaftspläne erstellt und die Salzvorräte aufgefüllt. Insgesamt lagern 34.000 Tonnen in 47 Salzhallen und drei Silos. Im Reservelager Saerbeck sind momentan 10.000 Tonnen Salz deponiert.

460 Mitarbeiter mit 157 Fahrzeugen im Winterdienst-Einsatz

Der erste Schnee kann also kommen: Rund 460 Mitarbeiter sind dann mit 157 Fahrzeugen 24 Stunden im Winterdienst-Einsatz, um die Autobahnen von Schnee und Eis zu befreien. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch im kommenden Winter mit großem Engagement und persönlichem Einsatz rund um die Uhr für freie Fahrt auf den Autobahnen sorgen - und das vom niedersächsischen Emsland über das Ruhrgebiet bis hinunter ins nördliche Hessen“, so Niederlassungsleiterin Elfriede Sauerwein-Braksiek. Gleichzeitig appelliert sie an die Verkehrsteilnehmer: „Rechnen Sie schon jetzt mit winterlichen Bedingungen und montieren Sie zum Start der kalten Jahreszeit Ihre Winterreifen. Es geht um die eigene und um die Sicherheit aller Verkehrsbeteiligten“.

Gesteuert werden die Einsätze der Autobahnmeistereien in der Winterdienst-Zentrale. Sie hat ihren Sitz in Hamm und ist zuständig für die komplette Autobahn Westfalen. Die Mitarbeiter dort haben die Wetterlage rund um die Uhr im Blick und informieren die Autobahnmeistereien, wenn Glätte oder Schnee absehbar sind. Dabei greifen Sie nicht nur auf ein Programm des Deutschen Wetterdienstes zu, sondern auch auf Daten zahlreicher Wettersonden, die entlang der Autobahnen verteilt sind. Belagstemperatur, Taupunkt, Niederschlag, Straßenzustand und Lufttemperatur - das alles sind Parameter, die Aufschluss über den Zustand der Autobahnen draußen vor Ort geben und Entscheidungshilfen sind.

Vor besonderen Herausforderungen stehen die Meistereien in Südwestfalen. „Gerade entlang der A45 haben wir es mit einer außergewöhnlichen Topografie zu tun“, so Sauerwein-Braksiek. Zwischen Drolshagen und Haiger-Burbach liegen zahlreiche Höhenmeter. Hinzu kommen besondere Tallagen und viele Brücken, auf die ein besonderer Blick geworfen werden müsse. Die höchsten Punkte im Gebiet der Autobahn Westfalen sind die Talbrücke Sichter bei Meinerzhagen (530 Meter über NN) und die Kalteiche bei Haiger Burbach (504 Meter über NN). Und da steckt der Winter ja quasi schon im Namen.

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