Festnetzausbau der Telekom verzögert sich - warum bloß?

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Telekombaustelle218CVAktuell stoppt die Kälte auch den Festnetzausbau der Telekom. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de von Christoph Volkmer

Kamen. Minustemperaturen sorgen derzeit an vielen Baustellen für eine wetterbedingte Zwangs-Auszeit. Auch die Arbeiten der Telekom, die nach Stationen unter anderem in Südkamen und im Kamener Osten nun im Bereich der Innenstadt ihr Netz ausbaut, indem Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt werden, kommt wegen Frost und Kälte aktuell nicht weiter. Ebenso hapert es derzeit etwas bei der Kommunikation des magentafarbenen Kommunikations-Unternehmens.

So ist es trotz mehrerer schriftlicher und fernmündlicher Versuche seit der vergangenen Woche nicht geglückt, eine Auskunft von der Presseabteilung darüber zu bekommen, warum das im September vergangenen angekündigte schnelle Internet für 23.350 Haushalte statt Ende März nun erst Ende September diesen Jahres verfügbar sein wird.

Dies ist anhand einer vom Unternehmen bereitgestellten Karte erkennbar, auf der die bereits ausgebauten Gebiete sowie die aktuellen Baumaßnahmen mit einem Vorlauf von rund drei Monaten zu erkennen sind.

Vielleicht sind die entsprechenden Mitarbeiter ja alle derzeit beim großen Treffen der Mobilfunk-Branche in Barcelona im Einsatz und deshalb eben einmal nicht immer und überall erreichbar?

Update (01.03.2018, 20:31 Uhr):
Eine Woche nach der ersten Anfrage hat das Unternehmen nun geantwortet.
Demnach ist aktuell in Heeren ein Großteil des Tiefbaus abgeschlossen. Hier wurden bereits vier Kilometer im Spülbohrverfahren erschlossen und über fünf Kilometer Glasfaser eingezogen, sowie zwölf Multifunktionsgehäuse aufgestellt. Im weiteren Verlauf wird das Unternehmen zunächst die Stadtmitte und dann die Bereiche in und um Westick, Kaiserau und Methler erschließen. „Zeitgleich haben wir bereits im Süd-/Östlichen Teil von Kamen mit den Spülbohrarbeiten begonnen und arbeiten uns im weiteren Vorlauf in den Kamener Norden“, so der Sprecher weiter.
Der eigentliche Baubeginn habe sich wegen aufwändiger Plan- und Genehmigungsverfahren von Oktober auf Januar verschoben. „Wir und die Stadt Kamen versuchen, bis September das Stadtgebiet erfolgreich erschlossen zu haben“, teilt die Telekom weiter mit.

 

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