5. Indiaca-Weltmeisterschaft: Halbfinale

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalsport

cvjm5wm 2In allen sechs Spielklassen gewannen die deutschen Teams und stehen damit am Samstag in allen sechs Endspielen. Lediglich die beiden Frauenmannschaften (offene Altersklasse und Senioren) gaben dabei einen Satz ab. Foto: CVJM KamenRozogi / Kamen. Besser konnte es in den Halbfinalspielen bei der Indiaca-WM in Rozogi (Polen) nicht laufen. In allen sechs Spielklassen gewannen die deutschen Teams und stehen damit am Samstag in allen sechs Endspielen. Lediglich die beiden Frauenmannschaften (offene Altersklasse und Senioren) gaben dabei einen Satz ab.

Den Auftakt machten bereits um 9:00 Uhr die Männer 40+. In einem hochklassigen Spiel gegen Estland zeigten die Oldies ihr gesamtes Potential. In beiden Sätzen erarbeiteten sie sich in der Schlussphase aus einer guten Abwehr heraus einen Vorsprung und siegten souverän mit 2:0. Gegner im Finale ist Japan. Mit dabei ist Martin Daubitz vom CVJM Kamen.

Direkt danach traten die Frauen 40+ gegen Japan an. Ständig liefen sie im ersten Satz einer Führung hinterher und schafften erst beim Stand von 24:24 den Ausgleich. Trotz wechselnder Satzbälle unterlag man schließlich mit 30:32. Der zweite Satz verlief dann kurios: nach 5:8 zog Deutschland auf 15:8 davon, um diese Führung bei 20:21 wieder aus der Hand zu geben. Letztlich rettete das Team den Satz aber mit 25:23 nach Hause. Danach brachen die Japanerinnen förmlich ein und auch die Seniorinnen erreichten das Finale. Sie treffen dort auf Estland.

Spannend verlief auch das Halbfinale der Frauen gegen die Schweiz. Unerwartet deutlich holten die deutschen Ladies den ersten Satz mit 25:20. Danach unterliefen im deutschen Aufbauspiel immer wieder Fehler, zudem agierte der Angriff ohne die nötige Durchschlagskraft. Im dritten Satz fing sich das deutsche Team um Spielführerin Mieke Schmidt wieder und zog unaufhaltsam mit 25:20 davon. Finalgegner am Samstag ist Estland.

cvjm5wm 1In allen sechs Spielklassen gewannen die deutschen Teams und stehen damit am Samstag in allen sechs Endspielen. Lediglich die beiden Frauenmannschaften (offene Altersklasse und Senioren) gaben dabei einen Satz ab. Foto: CVJM KamenKurzen Prozess machten anschließend die deutschen Männer um das Kamener Trio Daniel Marquardt, Matthias Vollmer und Alexander Weber mit ihrem Gegner aus Japan. Die Asiaten hatten dem deutschen Angriff nichts entgegen zu setzen und waren völlig überfordert. Nach dem deutlichen 25:12 im ersten Satz wechselte Bundestrainer Hannes Münch komplett durch. Auch im zweiten Satz ließen die deutschen Jungs kaum einen Angriff der Japaner zu und siegten auch in dieser Höhe völlig verdient mit 25:10. Zum dritten Mal kommt es damit am Samstag im Endspiel zum Aufeinandertreffen der Deutschen gegen die Esten.

Dies war in der Klasse Mixed 40+ nicht möglich, denn die beiden Teams spielten hier bereits im Halbfinale gegeneinander. Wie bereits in der Vorrunde verlief die Partie im ersten Satz sehr ausgeglichen. Kurz vor Schluss konnte sich das Team vom Baltikum zwar mit 21:23 einen kleinen Vorsprung erspielen, aber die Deutschen hielten dagegen und drehten den Satz mit vier Punkten in Folge zum 25:23. Im zweiten Satz zog das Team des Kamener Trainergespanns Danny Thiele und Nathali Boese dann Punkt für Punkt davon und siegte am Ende souverän mit 25:21. Im Finale wartet dann die Mannschaft aus Japan auf die deutsche Auswahl mit dem Kamener Trio Svea Daubitz, Christian Kunze und Maik Biernath.

Im letzten Halbfinale musste dann die Mixed in der offenen Altersklasse mit Sina Kiszka und Mark Potthof gegen Japan antreten. Hier verlief das Spiel ähnlich wie bei den Männern. Der Druck des deutschen Teams war für die Asiaten einfach zu groß. Konnten sie das Ergebnis im ersten Satz mit 19:25 noch halbwegs erträglich gestalten, brachen sie im zweiten Satz völlig ein und verloren deutlich mit 12:25. Auch hier kamen alle zehn deutschen Akteure zum Einsatz. Der Finalgegner ist hier Luxemburg.

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